G

Gast

  • #1

Reife Liebe ohne Abhängigkeiten

Hätte da mal eine Frage, vorwiegend an die Männer, bin Anfang 50, gutsituiert, Kinder sind aus dem Haus, in welchem ich allein lebe habe ein Auto und kann mich sehr gut selber versorgen. Ich brauche wie viele Frauen und Männer niemanden, der mir helfen muß. Ich komme gut allein klar, habe Freunde, Hobbys und das einzigste was fehlt, ist ein Mann fürs Herz. Nun wollen zwar die Männer keine Frau mehr durchfüttern und für sie sorgen, das ist auch ok, aber wer macht die Dinge wie Haushalt und Wäsche, wer kocht, wenn man dann doch eine feste Beziehung hat.

Ich arbeite nicht mehr soviel, habe mehr Freizeit, bin ich damit auch automatisch diejenige, die mehr machen sollte, obwohl ich für alles genauso aufkomme, meine Urlaube bezahle ect. Ich weiß, daß es Dinge gibt, die man dem Partner zuliebe gern macht, ohne aufzurechnen. Kann es passieren, daß man dann doch schnell ausgenutzt wird oder wie kann man das Modell einer späten Beziehung gut leben?
 
G

Gast

  • #2
Ich finde die Frage merkwürdig. Haushalt und Wäsche macht doch jeder für sich allein. Habe ich noch nie anders gemacht. Kochen kann man abends zusammen oder essen gehen.

w 45
 
G

Gast

  • #3
Ich vermute mal, Du fragst für den Fall, dass man zusammen lebt!?

Diese Frage ist berechtigt... Es gibt immer noch genug Männer, die sich dafür nicht zuständig fühlen!

Auf lange Sicht helfen da sicher nur klare Regelungen, da Du Dir diese Frage stellst. Es würde Dich sonst nerven. Du würdest Dich nicht geachtet fühlen und ich kann es verstehen.

Sei stolz auf Deine Unabhängigkeit, so viele haben die gar nicht! Aber ohne Liebe ist das eben auch nicht so wirklich unabhängig, Du bleibst nämlich von der Sehnsucht abhängig!

Ich wünsche Dir viel Glück, Du bist für viele Männer die Traumfrau!!!
 
  • #4
Kann es passieren, daß man dann doch schnell ausgenutzt wird oder wie kann man das Modell einer späten Beziehung gut leben?
Hui, Du hast aber eine Angst! Angst davor "ausgenutzt" zu werden. Nur ja immer schön aufrechnen wer was macht.
Angst ist nicht gut, weder für die Liebe noch für das Leben im allgemeinen. Und wieso hast Du da ein Problem? Bisher machst Du den kompletten Haushalt komplett alleine, kommt nun ein Partner dazu hast Du dabei jemanden der Dir hilft und Arbeit abnimmt.

Bei uns ist das was völlig simples- jeder sieht ja was gemacht werden muss. Also tut ers wenn er da ist. Zusammen kann man sich auch wunderbar eine Putzperle leisten was schonmal viel Zeit für ein füreinander schafft. Der rest ist eh nicht sonderlich aufwändig. Heimkommen und kurz die Waschmaschine anwerfen kostet 2 Minuten. Und kochen macht zusammen eh mehr Spass als alleine.

Man kann sich echt aus allem ein Problem basteln.
 
G

Gast

  • #5
Für mich, w, Mitte 50, ist es selbstverständlich, den Haushalt (habe auch ein großes Haus) und die Wäsche zu machen. Für mich, meinen Mann und teilweise für die erwachsenen Söhne.
Ich putze und bügel gerne.
Dabei arbeite ich ganztags, sogar jeden Samstag und spiele im Sommer gerne und viel Golf.
Ich fühle mich überhaupt nicht ausgenutzt.
Dieses ewige Gejammer der Frauen, dass sie zu viel für ihre Männer tun müsen, geht mir wirklich gewaltig auf die Nerven.
 
G

Gast

  • #6
Ältere Männer, die sich gerne als "Alphatiere" sehen, neigen dazu, zu delegieren.

In meinen bisherigen Beziehungen, bzw. Beziehungsversuchen war das so. Trotz vorheriger Absprachen fand ich mich immer wieder (und immer öfter) in der Küche, im Hausarbeitsraum usw. wieder.

In meiner letzten Beziehung (getrennte Wohnungen in zwei Häusern), die ich vor wenigen Wochen beendet habe, blieb sein kompletter "Haushaltskram" an mir bzw. an einer Putzhilfe hängen. Nachdem ich selber Haus und Garten zu versorgen habe, ein absolutes nogo....
 
G

Gast

  • #7
warum machst du dir schon Gedanken über ungelegte Eier ? Finde doch erst mal Deinen Traumprinzen, dann schau , ob du auch seine Traumprinzessin bist, und dann irgendwann nach längerer Zeit könntet Ihr ja mal vielleicht zusammen ziehen. Ob er dann aber in Dein Haus ziehen will , steht doch auch noch gar nicht fest. Und falls er das dann wirklich gerne möchte, dann bei dir einzieht .... hmm ... tut er es dann womöglich, um die eigene Miete zu sparen ? DAmit du für ihn kochst und putzt ? Denn einen Frührentner mit viel Zeit willst du wohl kaum, doch wohl lieber ein Mann der einen guten Job hat. Also Fragen über Fragen. Entweder Projekt hier und jetzt schrotten, oder mal alles gaaanz gelassen auf dich zukommen lassen ... denn interessante freie Männer in deinem Alter sind Mangelware, und eine Frau, die nicht zu arbeiten braucht , kommt auch nciht unbedingt gut bei den Männern an, sie wird ganz einfach schnell langweilig im Alltag, und der Mann mag sich nicht immer gern als Unterhalter und Zeitvertreib fühlen.

m 53
 
G

Gast

  • #8
Für mich, w, Mitte 50, ist es selbstverständlich, den Haushalt (habe auch ein großes Haus) und die Wäsche zu machen. Für mich, meinen Mann und teilweise für die erwachsenen Söhne.
Ich putze und bügel gerne.
Dabei arbeite ich ganztags, sogar jeden Samstag und spiele im Sommer gerne und viel Golf.
Ich fühle mich überhaupt nicht ausgenutzt.
Dieses ewige Gejammer der Frauen, dass sie zu viel für ihre Männer tun müsen, geht mir wirklich gewaltig auf die Nerven.
Nur weil Frau brav bist und sich über Haushalt usw. definierst, muss Frau nicht abfällig über Frauen schreiben, die eine andere Lebensführung haben.

Mir stellt sich die Frage, woher die Zeit fürs Golfen kommt, wenn man soviel arbeitet und zu Hause putzt. Da stimmt was nicht.

w 49
 
G

Gast

  • #9
Liebe FS,

ich kann dich gut verstehen. Ich bin auch so eine unabhängige Frau und ich frage mich auch, wenn ich eines Tages einen taffen Mann gefunden habe, inwiefern wir uns dann gegenseitig unterstützen können und wollen, ohne von einander Abhängig zu sein.

Derzeit tendiere ich eh zu getrennten Wohnungen, wo jeder hautpsächlich für sich verantwortlich ist und bei gegensetigen Besuchen man sich gegenseitig hilft und unterstützt. Ich käme aber nie auf die Idee einem Mann seinen Haushalt zu machen bzw. das ist von mir auch noch nie verlangt worden.

Später würde ich mir gerne eine Putzfee leisten können, aber ob ich mir das leisten kann, ist ein anderes Thema.

Also liebe FS, mach dich nicht verrückt, sei entspannt, schaue dir die Männer gut an. Ein Mann der wirklich reif ist, der achtet darauf, dass die Balance auch in Fragen Haushaltsführung gut stimmt.

w 49
 
G

Gast

  • #10
In meinen bisherigen Beziehungen, bzw. Beziehungsversuchen war das so. Trotz vorheriger Absprachen fand ich mich immer wieder (und immer öfter) in der Küche, im Hausarbeitsraum usw. wieder.

In meiner letzten Beziehung (getrennte Wohnungen in zwei Häusern), die ich vor wenigen Wochen beendet habe, blieb sein kompletter "Haushaltskram" an mir bzw. an einer Putzhilfe hängen.
Naja, aber daran ist frau ja selbst schuld. Mir ist es unbegreiflich, wie man sich für die Hausarbeit von anderen zuständig fühlen kann. Würde mir im Traum nicht einfallen.

w 45
 
  • #11
Die FS soll sich einen fairen und emanzipierten Mann suchen.

Der von selbst erkennt, wie man fair und ausgewogen sich die Arbeit, Finanzen, etc. teilt. Ohne das Jemand ausgenutzt wird, oder sich ausgenutzt fühlt.

Ich verstehe die Sorge der FS. Sie befürchtet m.E., daß die Männer in ihrem Alter = +/- 50 sich eher gehen und bedienen lassen ?
ggf. von "Hotel Mama" über "Hotel Ehefrau" nun zum "Hotel zweite Frau" o.ä. ?

Also erst mal Männer kennenlernen, und sich dann erst ein Urteil bilden. Nicht Jeder ist gleich.

Interessant wären die abgeklärten, unaufdringlichen Männer. Die es mit der Partnerinnensuche nicht eilig haben, weil sie so unabhängig davon sind, wie die FS.
 
G

Gast

  • #12
Ich denke, die Zeiten sind vorbei, in denen die Frau dem Mann die Socken nachträgt! Ich habe bisher nur Männer kennengelernt, die eine saubere, ordentliche Wohnung hatten. Und da heute auch nicht mehr jeder Mann heiraten und zusammenziehen will, ist er ohnehin auf sich alleine gestellt! Und das meist sehr lange, um sich alles selber beizubringen.

Ich erwarte, dass ein Mann sich in der Not die Grundnahrungsmittel selber kochen kann, Zwiebel schneiden oder Brote schmieren kann (ist doch ganz selbstverständlich)! Außer wenn die Frau 24 Stunden arbeitslos daheim sitzt, und der Mann 10 Stunden arbeiten geht, dann sollte sie einen Großteil des Haushaltes machen - das gibt dem Mann allerdings immer noch kein Recht, sie daheim rücksichtslos, dreckig, schmierig und arrogant wie im Schweinestall zu benehmen.

Mir ist wichtig, dass ein Mann nicht von Mutti direkt zu mir überwechselt, sondern erstmal ein paar Jahre gelernt hat, ohne Mutter und Frau zurechtzukommen. Ich denke, das wird bei Männer aufwärts der 40 aber sowieso kein Problem mehr sein. Und mit 50+ erst recht nicht. Ansonsten würde ich ihn klipp und klar zur Selbstständigkeit "erziehen".
 
G

Gast

  • #13
Für mich, w, Mitte 50, ist es selbstverständlich, den Haushalt (habe auch ein großes Haus) und die Wäsche zu machen. Für mich, meinen Mann und teilweise für die erwachsenen Söhne.
Ich putze und bügel gerne.
Dabei arbeite ich ganztags, sogar jeden Samstag und spiele im Sommer gerne und viel Golf.
Ich fühle mich überhaupt nicht ausgenutzt.
Dieses ewige Gejammer der Frauen, dass sie zu viel für ihre Männer tun müsen, geht mir wirklich gewaltig auf die Nerven.
Im Ernst? Wie schaffst du das? Ich (w 57) hätte dazu weder die Kraft - noch die Lust.
Brauch ich aber auch nicht, denn mein Mann (62) würde nie im Leben auf die Idee kommen, dass
ich all das tue. Wir arbeiten beide, viel, und wir kümmern uns beide um den Haushalt.
Putzen, waschen und bügeln kann er mindestens so gut wie ich - gründlicher und schneller. Kochen kann er nicht, ich aber. Das ist allein meine Domaine.

Und was du da von deinen erwachsenen Söhnen schreibst: Das zumindest finde ich nicht lobenswert, sondern ausgesprochen peinlich. Deine Söhne sollten sich schämen. Dein Mann sich auch.
 
G

Gast

  • #14
Liebe FS,
Dein Thema lautet Liebe ohne Abhängigkeiten. Daraus leite ich auch ab, dass jeder seine eigene Wohnung behält. Also macht jeder seine eigene Wäsche, seinen eigenen Haushalt .... Wenn man zusammen ist, unterstützt man sich gegenseitig, d.h. gemeinsam kochen, meint auch gemeinsames Ordnung schaffen.
Lebt man in einem gemeinsamen Haushalt, wird die Arbeit partnerschaftlich aufgeteilt.

"Ohne Abhängigkeiten" sollte aber auch eine gewisse Großzügigkeit, d.h. Verzicht auf kleinlich-genaues gegeneinander Aufrechnen bedeuten. Leider hatten viele Frauen vergangene Beziehungen, in denen die Last der Familienarbeit neben Berufstätigkeit auf ihnen ruhte und sie sich nach Ende der Beziehungen ausgenutzt fühlten. Daher haben sie für spätere Beziehungen einen zu starken Fokus darauf, nicht wieder ausgenutzt zu werden, der sie aber kleinlich-berechnend wirken lässt.
Einfach die Perspektive ändern, garnicht vorviel vordenken, sondern wenn es soweit ist mit der neuen Partnerschaft, einen partnerschaftlichen umgang einfordern.

Ist es eine Affäre, dann lässt man/frau sich verwöhnen, d.h. Arbeitsteilung kann nur erfolglos eingefordert werden. Manche Charmebolzen bekommen sogar das gut hin.
w, 55
 
G

Gast

  • #15
Die liebe zwingt nichts.....Sie fordert nicht......
Diese Fragen stellen sich nicht wenn man wirklich liebt!
Ich finde es eher schwierig eine wirkliche LIEBE zu finden. Der Rest sind Abenteuer wo es um so
Oberflächliche Sachen geht wie - Wer macht was -
Denn wenn ihr Partner Sie liebt wird er wollen das Sie glücklich sind und nicht abgearbeitet um 21h
am Sofa einschlafen. Es kommt eben ganz darauf an was man unter Liebe versteht?
Ich wünsche Ihnen von Herzen eine Echte Liebe zu finden, dann haben Sie sich umsonst diese Fragen gestellt.


w 48
 
G

Gast

  • #16
...und am Ende steht "Frau" doch am Herd!
Was du fragst ist gar nicht so unberechtigt.
Ich lebe auch alleine, komme ganz gut zurecht, treffe aber immer immer wieder Männer, denen das gerade gelegen kommt.
So nach dem Motto: Ach, der gehts ja gut, hier lässt sich´s aushalten.
Wenn ich bemerke, dass es dann so anfängt, dass sie sich bekochen lassen wollen und einen Einzug bei mir planen, dann trete ich auf die Bremse.
Ich habe keine Lust einen Mann zu bekochen und das Hausmütterchen zu spielen. Ich brauche meinen Freiraum und werde daher weiterhin alleine wohnen. Dann gibts auch kein Stress mit der Arbeits-und Kostenaufteilung.
Eine Beziehung ist eben eine Situation, in der man Probleme lösen muss, die man ohne einander nicht haben würde.
Also habe ich einfach immer nur einen Freund, der aber getrennt von mir lebt. Das geht auch! W45
 
G

Gast

  • #17
Da Du mehr Freizeit hast, ist es natürlich angebracht, dass Du mehr im Haushalt machst als Dein Partner. Was willst Du sonst tun-Du hast vielleicht die Nachmittage ganz frei-willst Du denn erst bis zum Abend warten, damit Du und Dein Partner euch die Haushaltstätigkeiten teilt. Ich wünsche Dir, dass Du einen Partner findest, der es zu schätzen weiß, dass Du eben durch die Freizeit mehr im Haushalt machen kannst als jemanden, der um 18 Ihr nach einem Vollzeitjob nach Hause kommt. Und dass Dein Partner dieses Verwöhnen nicht als selbstvertsändlich betrachtet, sondern Dich andertweitig materiell oder immateriell verwöhnt.

Du bist zwar finanziell gut aufgestellt, aber dadurch dass Du nicht für Dein Geld in Vollzeit arbeiten gehen muss, lebst Du ja die Zeitgestaltung einer Hausfrau mit Teilzeitjob. Und das finde ich sehr schön und gönne es jeder Frau, die so leben kann. Ein Haushalt, wo beide ungefähr gleich die Haushaltsarbeit erledigen, ist meistens der Haushalt, wo beide Vollzeit arbeiten und gleich wenig Freizeit haben. Du hast den Freizeitvorteil und vielleicht ist es gar nicht mal so verkehrt, dass Du einen Partner hast, der es aus früherer Ehe gewoht ist, dass die Ehefrau mehr Haushalt macht, und gleichzeitig gewohnt ist, diese Leistung zu honorieren (wie bei dem klassischen Rollenmodell).

Ein absolut selbstständiger und unabhängiger Mann, der seinen Haushalt immer selber gemacht hat oder eine Vollzeit berufstätige Ehefrau gehabt hat, würde natürlich Deine Hausarbeitleistung kaum für besonders wichtig halten und für keinen Ausgleich sorgen, da er es nur so kennt.

Es liegt an Dir, dass Du eben gerne Deine Haushaltsleistung in der Beziehung "schenkst", der Partner ist ja ein Mann fürs Herz (so einen suchst Du ja) und Du Deine glückliche Lage genießt, ohne Vollzeitjob finanziell gut leben zu können.

In Deiner Situation hätte ich Dir angeboten, dass Du dich nicht mit 50 % der Kostenaufteilung beteiligst, da Du freizeitbedingt mehr Haushaltsarbeit leisten würdest (und das würde ich ehren und schätzen)-ich bin aber auch eine Frau. Ob ein Mann auf so eine Idee kommt, weiß ich es nicht.

w/39
 
G

Gast

  • #18
liebe fs,
ich kann deine gedanken gut nachvollziehen.
wenn du dir freie zeit leisten kannst, ist die ja nicht dazu da im haushalt zu arbeiten, sondern du willst dein leben genießen - am besten noch für einen mann, der sagt, wieso, du hast ja eh nichts zu tun....

meiner erfahrung nach ist das kein problem, wenn du von anfang an nicht signalisierst, dass du dich dafür zuständig fühlst. ihr wohnt ja beim kennenlernen eh getrennt. fang nicht an, bei ihm sauber zu machen, zu waschen usw. außer die selbstverständlichkeiten, wie küche mit aufräumen, wenn dort gekocht wurde, aber übernimm nicht das kochen - außer es macht dir wirklich spaß.

wenn ihr zusammen zieht, kläre vorher, wie die arbeiten aufgeteilt werden und wenn du siehst, dass er bei sich kaum etwas macht, dann sage klar, dass du die und die aufgaben gerne übernimmst und sein anteil mit einer haushaltshilfe erledigt wird, die er stellt. das dürfte nun wirklich kein problem sein. irgendwer macht ja seinen haushalt jetzt auch.

das ist nicht so schwierig so zu handhaben,

dir viel glück

w
 
G

Gast

  • #19
Ich finde, in einer Partnerschaft OHNE Kinder ist die Arbeit im Haushalt doch recht überschaubar. Ich lebte schon immer in kinderlosen Partnerschaften (mit Zusammenwohnen). Im Grunde genommen war es kein großer Aufwand, die Wohnung/das Haus sauber zu halten (keine Tiere vorhanden). Gekocht habe ich immer-das tue ich gerne. Die Spülmaschine erledigt den Rest. Die Wäsche habe ich für uns beide gemacht, wobei ich die Hämden/Blusen zur Reinigung brachte (oder er brachte sie). Morgens das Bett machen, Frühstückstisch decken etc. ist kein Kraftakt. Meine Partner haben eigentlich so gut wie nichts im Haushalt gemacht, ich hatte aber nie den Eindruck, dass ich besonders viel haushaltstechnisch mache. Die Partner haben das Durchsaugen öfter mal erledigt, ich habe danach feucht gewischt-aber alles in einem ist es bei zwei Erwachsenen nicht so viel an Haushalt zu tun, finde ich. Kochen macht mir Freude. Mit Kindern und Tieren im Haushalt fällt jede Menge an Arbeit an, sonst ist es ziemlich entspannt, finde ich. Ich habe auch nicht den Anspruch, in einem perfekten Haushalt zu leben, ordentlich und sauber reicht mir.
 
G

Gast

  • #20
Liebe ohne Abhängigkeiten finde ich ein spannendes Thema und man wird es auch nicht so einfach pauschalisieren können..

In dem Wort "feste Partnerschaft", in den Wörtern Bindung und Verbindlichkeiten (die ja ganz wichtig für die Leibe sind) ..in diesen Wörtern alleine stecken so manche Abhängikeiten drin.

Liebe macht automatisch immer ein bischen abhängig..Man kann das an sehr vielen Beispiele im Alltag bei paaren die sich lieben und lange zusammen sind sehr gut in den Rollenverteilungen beobachten..

m
 
G

Gast

  • #21
Eine Liebesbeziehung mit Zusammenwohnen ist eine Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft. Dazu gehört auch die Haushaltsarbeit und die Kostenaufteilung. Wenn die FS schon jetzt solche Bedenken hat, finde ich es passender für sie, dass sie Freundschaften/Liebschaften bei getrenntem Wohnen anstrebt.

In einer glücklichen Liebesbeziehung sind die Partner nicht abhängig von einander, sondern ergänzen sich sinnvoll. Wenn es keine Ergänzung möglich ist, da jeder alles für sich alle macht, geht die Beziehung über kurz oder lang zu Ende.