• #1

Resignation, Partnersuche aufgegeben?

Hallo,

mich beschäftigt eine Sache: und zwar hab ich vor Kurzem mit einem Kumpel gequatscht. Er - 1,90 m groß, extrem sportlich mit Sixpack und gutaussehend war schon immer ein Frauenschwarm. Er ist jetzt seit bald drei Jahren solo, nach dem er knapp sechs Jahre in Beziehung war und von der Frau einfach nur verarscht wurde. Früher bin ich mit ihm häufig auf die Piste und ein paar andere Kumpels waren auch noch dabei.

Nun habe ich ihn gefragt, ob wir mal wieder was Starten sollen und er sagte, er hat keine Lust mehr auf Frauen. Er erzählte, er sei glücklich mit seinem Singleleben und möchte keine Beziehung mehr. Frauen seien anstrengend und würden ihn in seiner Freiheit einschränken und so relaxt wie er im Moment sei, wäre er lange nicht gewesen, als er auf Partnersuche war.

Ein anderes Phänomen erlebe ich auch bei anderen Kumpels. Die haben gar keine Lust mehr neue Leute kennenzulernen. Aber auch abgesehen davon haben sie kein Interesse mehr an Frauen. Im Freundeskreis redet man über Computerspiele, Sport und macht gemeinsame Ausflüge, alles super; aber das Thema Frauen wird kategorisch abgewürgt.

Ich mein, ich finde das jetzt erstmal nicht schlimm; kann ja Jeder so wie er möchte und ich geh auch alleine auf die Piste. Nur ich frage mich woher diese Resignation stammt, dieses Desinteresse. Wir haben alle schon viel erlebt und kennen viele Frauen, dass jetzt neue Bekanntschaften nicht immer mega spannend sind, weiß ich auch. Aber trotzdem so voll zu resignieren und zu sagen, jetzt hab ich gar kein Interesse mehr, finde ich komisch. Man könnte ja wenigstens ohne aktive Suche Rumlaufen aber trotzdem offen für neue Begegnungen sein. Doch dazu kommt es erst gar nicht, Neues wird sofort ausgeblockt und Raum für Begegnungen wird nie geschaffen.

Kennt ihr etwas Ähnliches ? Hab ich irgendwas verpaßt ?
Wir sind alle um die 30, nebenbei.
Gruß m
 
  • #2
Gut zu hören, dass es anderen ähnlich geht.
Ich kann die Aussage deines Kumpels und deiner Bekannten absolut nachvollziehen, wenn man es sich als Single mal gut eingerichtet hat kann man wirklich sehr glücklich und entspannt sein und unzählige Vorteile leben und genießen welche man in einer festen Beziehung einfach vermissen würde.
Ich finde aber "nicht auf die Piste" zu gehen bedeutet nicht zwangsweise, dass man neue Kontakte bewusst abwürgt, wenn sich etwas tolles ergibt super aber eben nicht um jeden Preis.
Erklären kann ich mir das Verhalten nur als eine Art Schutzmechanismus da "die ewige hoffnungslose Jagd nach dem Rabbit" auf Dauer meist nicht glücklich macht.
Wenn man zudem keine Kinder und keine Ehe möchte fallen schon mal zwei sehr wichtige Aspekte weg welche man einer Frau somit nicht zu bieten hat.
Geht einigen Frauen um die 30 vermutlich auch so
M30
 
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Gast11

Gast
  • #3
Das ist nicht nur ein Männerproblem, sondern auch ein Frauenproblem. Man geht heute lieber den einfachen Weg, als sich den Schwierigkeiten einer Beziehung zu stellen. Mit anderen Worten: kindisch. Es spricht für mangelnde Reife und zu viel Umtäschelung von daheim. Hat er noch eine Mama, die für ihn sorgt? Früher haben die jungen Männer mit Anfang 20 was solide handfest gemacht fürs gesamte Leben. Heute eiern alle im Orbit herum und suchen sonst etwas... die ewige Romantik, die große Liebe, die perfekte Partnerin... Leute, das alles gibt es nicht! Etwas besseres, als schon da war, kommt nicht mehr!
Ich sage mal, wenn man mit Mitte 20 seinen Lebenspartner noch nicht kennengelernt hat, bleibt man mit 40 auch noch Single. Die meisten festen Ehen und Partnerschaften in meinem Kreis haben sich alle mit spätestens 23/25 kennengelernt, waren vielleicht mal auch zwischendrin auseinander, aber später kommt nichts mehr!

Immer nur zu erwarten, alle Freiräume im Leben haben zu können, und null Verantwortung und soziale Pflichten übernehmen wollen, spricht dafür, dass man unreif ist. Ich finde es gut, dass du dich um ihn sorgst, denn solche junge Männer brauchen häufiger mal einen Tritt in den HIntern. Von alleine setzen die nichts in Bewegung. Es ist meist sowieso die Frau im Leben eines Mannes, die ihn unter die Haube mitsamt Kind bringt. Von alleine tut sich nichts bei den Männern! Sorge dafür, dass er raus kommt! Hinter dem Bildschirm baut er sich eine Phantasiewelt auf!
 
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Gast

Gast
  • #4
Es ist nicht komisch, so sind viele! Oftmals weil sie auch restlos alleine sind, niemand nimmt sie an der Hand, sie haben keine wahren Freunde mehr und niemand gibt ihnen einen Kick. Ich finde es korrekt, dass du dich darum kümmerst, weil es gibt heute so viele Leute, die beziehungstechnisch "ablosen" und nichts mehr finden, schlichtweg weil sie stur sind und mauern - besonders Männer. Es ist problemlos möglich 20 Jahre alleine zu bleiben, nur später ist dann der Zug abgefharen, da endet er als einsamer huntergekommener Einsiedler.

Wie Gast 1 es schon gesagt hat, er kann einer Frau sowieso nichts bieten. Jede Frau möchte früher oder später eine Ehe und ein Kind - weil das ganz normal dazu gehört, wenn man sich ernsthaft liebt. Auch ein Mann, der mit über 30 oder 40 noch nicht reif ist, damit kann eine Frau einfach nichts anfangen.
Auf subtile Weise wirst du ihn dazu drängen müssen, dass alle in seinem Umkreis solangsam mal was festes finden und er sich ranhalten muss. Wo ist der männliche Kampfgeist bei den MÄnnern heute geblieben?
 
  • #5
Ja, ich kenne das. Wenn man andauernd nur negatives erlebt hat, ist irgendwann die Luft komplett raus. Früher hatte ich noch naiv von Romantik geträumt und gedacht, mit der Liebe seines Lebens alt zu werden und eine Familie zu gründen. Aber es gibt nichts schlimmeres, als als Mann zum Mittel zum Zweck degradiert zu werden.

Aber ich sehe es positiv: Dadurch, dass ich verhindere, dass meine Kinder geboren werden, erspare ich ihnen auch Kinderquälerei. Es gibt schon genug gequälte Kinder auf der Welt.

Außerdem ist Zeit eine kostbare Ressource, und wenn der bisherige Outcome total grottig war, dann will man erst recht, dass die verbleibende Lebenszeit so schön wie möglich wird. Und da wäre es gehirnamputiert, weiter den DDR-Todesstreifen als schönsten Ort für Wanderungen anzusehen. Also konzentriert man sich auf die schönen Dinge des Lebens, deren Risiken besser kontrollierbar sind.
 
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Gast

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  • #6
Leider verkraften manche Menschen es nicht, wenn sie im Leben Schlappen erleiden mussten. sie machen dann auf Resignation und
vermeiden dadurch wieder andere Begegnungen, die vielleicht wieder zu einem Misserfolg führen könnten.
Ich habe schon befürchtet, dass es viele Männer (natürlich auch Frauen) so machen. Das sind dann diejenigen, die trotz deutlicher Initiative seitens der Frau nicht zu bewegen sind. Worauf dann wieder die Frau ans Zweifeln kommt und auch immer niedergeschlagener wird, bis sie auch nichts mehr macht.
Ein fataler Kreislauf, doch leider auch schon so beobachtet. Das Leben und die Liebe ist ein Risikobereich, das ist klar, aber so richtig glücklich wird man doch nicht alleine. Ein Wagnis muss man eingehen. Momentan mag es so aussehen, als ob das Alleinesein Vorteile bringt und gewisse Bedürfnisse können sich die Herren ja auch durch Internetportale befriedigen. Vielleicht kommt in späteren Jahren mal die Erkenntnis, dass man so auch nicht glücklich wird, vielleicht zu spät?
 
  • #7
Etwas besseres, als schon da war, kommt nicht mehr! Ich sage mal, wenn man mit Mitte 20 seinen Lebenspartner noch nicht kennengelernt hat, bleibt man mit 40 auch noch Single. Die meisten festen Ehen und Partnerschaften in meinem Kreis haben sich alle mit spätestens 23/25 kennengelernt, waren vielleicht mal auch zwischendrin auseinander, aber später kommt nichts mehr!

Ähm, also anders gesagt, alle die "schon" Ende zwanzig, Anfang dreißig sind und noch single, können sich die Liebe abschminken, oder wie? :D Was ist mit alle den Leuten, die sich Ende zwanzig nochmal trennen, weil der erste feste Partner, dem man in der Schule, während des Studiums kennengelernt hat, eben doch nicht der richtige war? Für die ist der Zug dann abgefahren? Also das halte ich ja für ausgemachten Blödsinn. Und dass jede Frau früher oder später eine Ehe und Kinder möchte halte ich für ebenso verallgemeinernd. Also ich werde mich ganz bestimmt nicht "ranhalten" und den erstbesten Kerl heiraten, aus einer unbegründeten Torschlusspanik heraus, nur weil ich "schon" so alt bin ;)
 
M

Mooseba

Gast
  • #8
Es ist nicht komisch, so sind viele! Oftmals weil sie auch restlos alleine sind, niemand nimmt sie an der Hand, sie haben keine wahren Freunde mehr und niemand gibt ihnen einen Kick. Ich finde es korrekt, dass du dich darum kümmerst, weil es gibt heute so viele Leute, die beziehungstechnisch "ablosen" und nichts mehr finden, schlichtweg weil sie stur sind und mauern - besonders Männer. Es ist problemlos möglich 20 Jahre alleine zu bleiben, nur später ist dann der Zug abgefharen, da endet er als einsamer huntergekommener Einsiedler.

Wie Gast 1 es schon gesagt hat, er kann einer Frau sowieso nichts bieten. Jede Frau möchte früher oder später eine Ehe und ein Kind - weil das ganz normal dazu gehört, wenn man sich ernsthaft liebt. Auch ein Mann, der mit über 30 oder 40 noch nicht reif ist, damit kann eine Frau einfach nichts anfangen.
Auf subtile Weise wirst du ihn dazu drängen müssen, dass alle in seinem Umkreis solangsam mal was festes finden und er sich ranhalten muss. Wo ist der männliche Kampfgeist bei den MÄnnern heute geblieben?
Der Zug ist meistens bereits abgefahren, wenn du mit Ende 20 als Mann immer noch unbeweibt bist oder mehrere Jahre Single warst, also auch ohne Affären oder ONS.
 
W

wahlmünchner

Gast
  • #9
lass mich raten, Affären haben sie dann trotzdem..?
Es gibt keine Regel ab wann oder wie dringend mann/frau einen Partner braucht.
Ein paar Jahre alleine schadet sicher niemanden.
Nur, wenn es so ist wie hier in München oft:
fast alle Singles sind es meiner Meinung nach gar nicht richtig. Es ist ständig ein Hangeln von einer Affäre, zur nächsten Bekanntschaft..
DAS finde ich wiederum traurig. Denn fast immer werden dann ein paar Herzen nebenbei gebrochen.
Das andere verliebt sind, wird dann gerne in Kauf genommen, das schmeichelt dem Ego.
Da sind Frauen nicht besser als Männer.
Falls sie wirklich völlig ohne Frauen sind, auch das gibt es:
Warte einfach ein wenig, nach ein paar Jahren oder Monaten kommt die Lust auf die Damenwelt zurück, dann sind sie die tollsten Männer der Welt an der Seite einer tollen Frau ( auch oft beobachtet ;))
 
  • #10
dein Freund macht das genau richtig. Hier irgendetwas zu pathologisieren
und als falsch darzustellen ist doch Quatsch.

Da ist mal wieder die "Man up"- Strategie. Lieber Mann streng dich gefälligst an
(und vernachlässige deine eigenen Bedürfnisse) und mach die Frauen glücklich.

"Man muss die "dummen" Männer halt zu ihrem "Glück" zwingen. (Du weißt nicht, was gut für dich ist, ich schon"). Das ist totaler Quatsch. Lass ihn machen.

Wir Menschen wägen Bedürfnisse gegeneinander ab. Ihm scheint eine Beziehung
nicht so wichtig zu sein. Das ist vollkommen in Ordnung.

Frauen sind nicht der Fixpunkt des Universums. Auch wenn sie das gerne behaupten und wollen. Das bedeutet aber nicht, daß der Mann diese Sichtweise
teilen muss.

Die Männer die am besten mit Frauen auskommen, sind die die am besten
ohne sie auskommen, hat mal jemand Schlaues gesagt.
 
G

Gast

Gast
  • #11
Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll über die jüngsten Beiträge, sorry. Und ich gehöre nicht zur jungen Generation.
Über die Bewertung, was "Reife" ist, habe ich mich schon oft echauffiert. Ich finde Autoritätshörigkeit zum Beispiel unreif. Anderen sagen, was "richtig" ist und "was sich gehört" ist für mich unreif.
Jeder hat einfach das Recht, für sich zu entscheiden, wie er sich gerade fühlt, und eine Beziehungspause ist etwas Wunderbares. Zu sich finden! Wenn dann wieder eine Beziehung kommt, ist die möglicherweise viel reiner, da psychische Altlasten in Ruhe abgearbeitet wurden.
Es ist wie eine "Abheilungsphase" nach wilden Zeiten. Genauso wie man vielleicht nach ner Grippe erst mal kürzer tritt...

Ich habe völliges Verständnis, wenn man enttäuscht ist, daß der frühere Spaß mit den alten Kumpels zur Zeit nicht stattfindet. Aber dann muß man selber eben auch was anderes machen, oder mit anderen Leuten.

Wenn in unserer bevölkerungsreichen Zeit mal ein paar Leute keine Kinder in die Welt setzen - super! Ich habe auch keine, habe das nie bereut, und ich hatte in jedem Lebensalter die Möglichkeit, in Beziehung zu leben. Und das auch getan! Ich habe Nichten und Neffen, also haben meine Eltern Enkel, das finde ich prima.

Die Phasen, wo man nicht mehr den gleichen alten Spaß hat wie früher, kommen noch ein paarmal! Zum Beispiel, wenn alle kleine Kinder haben und man selber nicht. Und dann, wenn alle plötzlich Enkel kriegen. Dann sind die alten guten Zeiten erst mal vorbei. Läßt sich nicht ändern...

Alles okay also, sage ich dazu.
Ich habe gerade gestern am Telefon mit meiner Mutter darüber gesprochen, daß sich die Zeiten seit den Achtzigern gewaltig geändert haben, und daß mir das auch auffällt, aber daß ich das toll finde, da man viel freier sein kann. Man muß eben nicht mehr in einem bestimmten Alter das-und-das abgehakt haben.
 
G

Gast

Gast
  • #12
ich kenne es von mir selbst und auch von Freunden, dass gerade ab ca. 30 wir doch nicht mehr alles ganz so entspannt mitmachen und wenn der Job täglich schon so viel Energie zieht, ist es mit der Lust auf neue Bekanntschaften, Ausgehen usw. oft vorbei und ein Wochenende mit gar nichts tun erscheint einladender.

Ich für mich möchte es so sagen, wäre eine Frau "greifbar" für mich, würde ich mich dem nicht verwehren. Extra Aufwand betreiben ist aber im Augenblick zuviel. Da geh' ich lieber meines Weges und früher oder später, da bin ich mir sicher, wird sich wieder was ergeben, ohne ganz groß gesucht zu haben.

Ich finde das soweit ok und fühle mich auch selten einsam.

m
 
E

EarlyWinter

Gast
  • #13
Es ist super, dass Du Dir um Deinen Freund Gedanken machst. Mir persönlich ist dabei immer wichtig, ob ich es mit jemandem zu tun habe, der sich in seinem Elend gefällt, dann distanziere ich mich, denn solche Menschen wollen gar nichts wirklich ändern. Oder ob es sich um jemanden handelt, der gerade eine Phase durchläuft, die wir alle mal haben und in der einfach alles blöd ist. Das ist sein gutes Recht und Ihr könnt Euch dann eben eine schöne Zeit machen, ohne dass Frauen ein Thema sind. Alles andere kann man sowieso nicht beeinflussen. Und irgendwann ist es auch wieder anders.
Leider beobachtet man aber oft dieses Phänomen bei denjenigen, die nie gelernt haben, mit Rückschlägen umzugehen, diese wegzustecken, daraus was zu lernen und weiter geht es. Denen wurde immer alles abgenommen von ihren Eltern und sie brechen ein, sobald sie auf Hindernisse stoßen. Resignieren scheint dann da die bessere Alternative zu sein, was unter anderem ein Ergebnis der übersättigten Gesellschaft ist, in der irgendwie alles egal ist. Wenn etwas nicht sofort und auf Anhieb klappt, wurde man von einer Frau (bzw. einem Mann) enttäuscht, dann sind ALLE so sch... und man bleibt lieber alleine. Anstatt auch mal die eigenen Mechanismen zu hinterfragen, was man an der eigenen Herangehensweise ändern kann. Aber wozu, denn eigentlich ist eh alles egal...
Man kann natürlich im eigenen Elend baden, statt nach vorne zu schauen, aber ob das die bessere Alternative ist? Womit ich aber nicht sagen will, dass Dein Freund so ist, das kann ich gar nicht beurteilen. Sollte nur ein Beispiel sein.
 
  • #14
Ich denke, seine früheren Beziehungen waren in dem Sinne unerwachsen, dass er sich - emotional total abhängig von der Zuneigung der Frau - ständig bemüht hat, ihre Ansprüche zu erfüllen. Nun entdeckt er, wie schön es ist, allein zu sein und seine eigenen Ansprüche ans Leben sind ihm wichtig. Er entdeckt, wie es ist, sich selbst zu lieben, sieht, dass es eine Grenze zwischen Menschen gibt und andere nicht dafür da sind, die eigene Welt heil zu machen, und dass Freiheit und Unabhängigkeit ein Wert im eigenen Leben sind.
Wenn er jetzt nicht steckenbleibt in dieser Phase "alle Frauen wollen nur, dass ich mich verdrehe", sondern auch sieht, dass er sich damals genau DIESE Frauen als Partnerin ausgesucht hat, die das von ihm verlangten, weil er das mit "Liebe" gleichgesetzt hat, sieht er auch irgendwann mal eine Frau, die genauso ihr eigenes Leben hat wie er, super passt vom Humor und Aktivitäten in der Freizeit, und die eben nicht das verlangt, was er dachte, das Liebe ist. (Wenn einer einem alle Freiheiten lässt, wird man ja durchaus auch gern misstrauisch, ob dem überhaupt was an der Beziehung liegt.)
Dass diese Menschen, die emotionale Abhängigkeit von anderen und Abhängigkeit des Selbstwertgefühls von der Zuneigung anderer hinter sich gelassen haben, eher selten sind, steht auf einem anderen Blatt. Man kann nicht mehr zurück in diese "Kindhaltung", dass jemand einen kritisieren muss, wenn er einen liebt, von daher findet man vielleicht nicht so schnell oder auch nie jemanden, mit dem man auf diesem höheren Level eine Beziehung haben kann.
 
G

Gast

Gast
  • #15
Geht mir als Frau genauso. Ich habe in der Vergangenheit ein paar (gar nicht mal so viele) sehr schlimme Verletzungen im Bereich "Liebe" erleben müssen, und da ich sehr sensibel bin, bin ich fast daran kaputt gegangen emotional und auch körperlich. Aus Erfahrung weiß ich nun, dass ich so etwas nicht einfach wegstecken kann und "Liebeskummer" somit für mich anscheinend noch gefährlicher ist als für andere Leute. Deshalb ist mir das Risiko nun zu groß geworden und ich lebe lieber alleine. Es gibt immer Verehrer, aber es interessiert mich keiner mehr. Ich traue einfach keinem Mann mehr zu, mein Leben schöner machen zu können - sondern nur das Gegenteil. Habe meinen Seelenfrieden. Zwar keine Schmetterlinge, aber auch nie mehr das heulende Elend, Schock, Fassungslosigkeit, Demütigung, Trauer, etc. pp.
 
  • #16
fast alle Singles sind es meiner Meinung nach gar nicht richtig. Es ist ständig ein Hangeln von einer Affäre, zur nächsten Bekanntschaft.

Komisch. In Berlin kannte ich in meinem Umfeld immer nur Leute, die absolut richtig Single waren, die also jahrelang nie eine Freundin gefunden haben, von Affären ganz zu schweigen, wie sollte das auch gehen? Affären gab es eigentlich immer nur in der Literatur oder in Filmen.

Frauen und Sex waren, soweit man unter Männern überhaupt über das Thema redet, immer präsent: als Problem, als unerreichbarer Traum. Alle wollten immer, aber keiner konnte es erreichen. Das war so der Alltag über die Jahre der Studienzeit.
 
  • #17
Das ist aber absolut keine frage des Alters . Ob 20,30 oder 60 Jahre alt ,spielt überhaupt keine Rolle.
Ich kenne genügend Frauen die nach der ersten Ehe keine Lust mehr habe auf eine Beziehung und erst recht keinen Mann mehr im Haushalt haben wollen.
Erst recht,wenn Frauen für sich selbst sorgen können. Wozu dann noch einen Mann im Haushalt? Dann lieber einen Hund!
Die Zeiten haben sich eben geändert.
Der Mann /Frau auf Lebenszeit gibt es nicht mehr. Bedürfnis nach Nähe oder Sex kriegt man auch in Affären.
Gibt es überhaupt noch einen Unterschied zwischen Männer und Frauen.
Jedes Geschlecht kann das andere ersetzen. Gleichgeschlechtliche Liebe,Jeder verdient sein EIGENES Geld,
Eine Frau will nicht mehr kochen ,Haushalt machen für einen Mann und adersrum die Männer tun alles um IHR vedientes Geld zu behalten und für sich auszugeben.
Singledasein ist sehr bequem geworden,Medien unterhalten uns sehr gut. Es wird ja kaum mehr gesprochen, Telefon ist schon altmodisch geworden. Warum dann erst recht Gespräche führen mit seiner Liebsten im "Gegenüber".
Alles zu anstrengend geworden was früher normal war.

Juchhu ! Es lebe das Internet, die Leichtigkeit des Lebens . die Spontanität, die Lust am Leben ohne Verpflichtungen .
Warum denn noch einen Mann bzw. eine Frau ...und erst recht keine Kinder ans Bein binden.
ABER wer mit 50 oder 60 Jahren gerne ein Kind hätte MUSS mit spätestens 30 Opfer bringen ,sprich Einschränkungen in allen Lebensbereichen.
Man kann heute nicht das eine wollen ohne Verpflichtungen einzugehen.
 
M

Mooseba

Gast
  • #18
ABER wer mit 50 oder 60 Jahren gerne ein Kind hätte MUSS mit spätestens 30 Opfer bringen ,sprich Einschränkungen in allen Lebensbereichen.
Das gilt doch nur für Männer. Die armen Frauen - denn nur sie können ja Opfer = Mutter werden - haben weiterhin ein Recht auf die Erfüllung aller Ansprüche. Kein Wunder, dass so viele Trennungen von der Frau ausgehen. Diese Summe an Ansprüchen kann kein Mann erfüllen. Und diesen Fakt, dass der Großteil der Trennungen von Frauen ausgeht, ist bekannt. Das macht viele Männer nicht gerade optimistischer.
 
  • #19
Wir reden hier also von Männern, die ca. 30 Jahre alt sind und ( derzeit ) keine Beziehung wollen und das finden hier einige Poster unreif.

Weil es in unserer Gesellschaft üblich ist, sich zum Zwecke der Fortpflanzung paarweise zusammen zu tun ? Die Natur hat das für uns nicht vorgesehen, ich glaube, Primaten sind promiskuitive Rudeltiere, nicht ? Es ist in unserer Gesellschaft nur tradiert, sonst nichts. Wenn jemand das nicht will, ist er weder unreif, noch merkwürdig. Er entscheidet sich schlicht und einfach für ein anderes Lebensmodell.
Wir haben das unglaubliche Glück, in einer Zeit zu leben, in der vieles möglich ist. Das ist Freiheit !

Ich war 27, als ich ohne Mann ein Kind bekam ( OMG ), dann hatte ich viele Jahre keine Beziehung ( OMG ), dann einige Jahre ganz kurze bzw. Affairen ( OMG ). Und jetzt seit ca. einem Jahr eine Beziehung, die mich glücklich macht, auch wenn meine Freunde finden, dass es gar keine richtige Beziehung ist, weil wir uns nur ein oder zwei Tage pro Woche sehen und noch fast nie beim anderen übernachten und wenn, dann nicht im gleichen Zimmer ( OOOOMG ). Ich habe die Freiheit, das alles gut und normal zu finden.

Lass deinen Freund so leben wie er will.

w 47
 
  • #20
Junge Männer und Frauen sind heutzutage distanzierter. Man bekommt den Eindruck, die Frauen unterhalten sich mehr mit ihrer Freundin (auch via Telefon und Internet), als mit ihrem Partner. Was bleibt dann noch insgesamt für ihren Partner übrig ?
Dazu kommt noch die Trägheit und Launenhaftigkeit vieler Frauen, bis der Mann sie zu einer gemeinsamen Beziehung gebracht hat.
Also denkbar, daß dem Mann diese Umstände und Stress zu schwierig werden. Und z.B. die Kumpels oder die elektronischen Geräte viel leichter zu handhaben sind.
 
G

Gast

Gast
  • #21
Oh, solche Frauen gibt es auch. Ich bin eine von ihnen. Ich habe bisher nur Enttäuschungen mit Männern erlebt und wurde noch nie geliebt. Wenn du immer nur schlechte Erfahrungen gemacht hast, verlierst du alle Hoffnung und meidest lieber das Risiko, wieder verletzt zu werden. Menschen, die wissen, wie glücklich man in einer Beziehung sein kann, können das nicht verstehen.

Ob andere meine Resignation als "unreif" bezeichnen, ist mir ziemlich egal. Ich denke mittlerweile, dass in der Liebe Glück und Schicksal eine entscheidende Rolle spielen. Bisher war mir beides nicht vergönnt - warum sollte ich mich weiter und immer wieder mit etwas quälen, was mir wohl einfach nicht bestimmt ist?

w,30
 
  • #22
Im Sommer saß ich mit einem jüngeren Kollegen in einem Straßencafe und jede Menge Frauen liefen an uns vorbei.

Er ist Single, für mich unverständlich, da er sehr gepflegt ist, sich top kleiden kann, darauf legt er auch bei Frauen wert, er ist kein Jeanstyp und beruflich in der Schweiz Karriere macht im Bankensektor.
Er ist kommunikativ und fröhlich.

Plötzlich sagte er zu mir, da geht keine einzige Frau vorbei, die mich "heiss" machen könnte. Zuerst lachte ich, aber auch als Frau muss ich manchen Männern recht geben, Frauen sind einfach keine Frauen mehr, sie sehen aus wie Kerle, kleiden sich so und die Weiblichkeit kann man suchen.

Also ich kann die Männer, die nicht fündig werden voll verstehen und finde solche Männer auch ganz klasse, denn es zeigt, dass sie sehr wohl Anspruch haben und nicht alles nehmen was kommt.

Es ist nicht komisch, so sind viele! Oftmals weil sie auch restlos alleine sind, niemand nimmt sie an der Hand, sie haben keine wahren Freunde mehr und niemand gibt ihnen einen Kick. Ich finde es korrekt, dass du dich darum kümmerst, weil es gibt heute so viele Leute, die beziehungstechnisch "ablosen" und nichts mehr finden, schlichtweg weil sie stur sind und mauern - besonders Männer. Es ist problemlos möglich 20 Jahre alleine zu bleiben, nur später ist dann der Zug abgefharen, da endet er als einsamer huntergekommener Einsiedler.

Wie Gast 1 es schon gesagt hat, er kann einer Frau sowieso nichts bieten. Jede Frau möchte früher oder später eine Ehe und ein Kind - weil das ganz normal dazu gehört, wenn man sich ernsthaft liebt. Auch ein Mann, der mit über 30 oder 40 noch nicht reif ist, damit kann eine Frau einfach nichts anfangen.
Auf subtile Weise wirst du ihn dazu drängen müssen, dass alle in seinem Umkreis solangsam mal was festes finden und er sich ranhalten muss. Wo ist der männliche Kampfgeist bei den MÄnnern heute geblieben?

Sorry, wo bist Du denn stehengeblieben - in der Vergangenheit?
Wer muss heute einer selbständigen Frau noch was bieten?

Viele Frauen haben heute alles und vor allem einen Status, den viele Männer nicht haben.

Also müssten wohl heute die Frauen, den Männern was bieten.
Kopfschüttel.

Heutzutage gibt es jede Menge Beziehungsformen, die klassische Kinder, Küche, Herd-Variante ist nur eine davon, aber nicht die allgemein seligmachende. Jeder hat andere Vorstellung von "Bindung".

Ich wollte immer ein Haus, aber keine Familie - habe ich, schuldenfrei. Ein Kollege von mir hat zwei Häuser, als Single, eines vermietet, im zweiten lebt er in der unteren Etage, in der oberen hat er sein Büro, eine Dachterrasse und seinen Wellnessbereich.

Ein Mann muss heute keiner Frau mehr was bieten, nur Herz, Verstand und Gefühl - zumindest einer Frau, die selbst alles erreicht hat, ohne Gönner.
 
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  • #23
@Herakles: Ich würde zu Herz, Verstand und Gefühl noch Verbindlichkeit hinzufügen.
Daran mangelt es der Männerwelt nämlich oftmals, vor allem wenn sie mit erfolgreichen Frauen zusammen sind.
 
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  • #24
"unreif" ist ein Lieblingswort in einer bestimmten Generation, ich sage nicht gern, in welcher. Das ist ein ganz überhebliches Wort! Da redet jemand von oben runter auf andere, wenn er/sie das sagt. Das ist moralisierend. Ich mag das gar nicht, und das paßt m.E.nicht mehr in unsere Zeit. "Verpflichtungen eingehen", Kinder in die Welt setzen, und dann hört man alle möglichen Geschichten von jahrelang betrogenen Ehepartnern, die das um der Verpflichtung willen erdulden. Das heißt "früher war alles besser, da besann man sich noch" ? Ha!!
Ich mag es, wie man heute sein darf.

w50
 
  • #25
Es gibt heute keine Notwendigkeit, sich aus gesellschaftlichen Zwängen heraus auf eine Beziehung einzulassen. Warum sollte man das also ohne Not tun?

Zudem ist die Auswahl von infragekommenden Interimspartnerinnen groß genug und somit besteht einfach die Notwendigkeit nicht mehr.

Wozu sollte man sich also eine Frau ans Bein binden, wenn man dafür viele beständigere Dinge aufgeben müßte? Ich habe schon so genügend um die Ohren und die meisten Frauen sind für mich inzwischen für eine feste Beziehung zu uninteressant. Da geht es nichtmal so sehr darum, ob eine frühere Beziehung unglücklich verlaufen ist.

Ich kenne genügend Männer, für die das Thema "Frauen" einfach zu unbedeutend geworden ist. Das hat nichts mit Unreife zu tun, sondern ist auch eine Sinnfrage, die sich nach ein paar Erfahrungen stellt. Selbst nach Trennungen, die im gegenseitigen Einvernehmen geschahen, weil man sich einfach nur auseinandergelebt hatte, stellen sich solche Überlegungen.

So richtig wild machen tut mich auch keine Frau mehr. Warum sollte mich also auf etwas einlassen, was mich nicht wirklich näher interessiert?
 
  • #26
Lieber FS, da würde ich mir keine Gedanken machen. Das Interesse wird schon wieder kommen. Er genießt eben seine Freiheit, aber wenn ihm irgendwann mal wieder "die Richtige" über dem Weg läuft, dann wird er schon wieder!
@Herakles: Was haben Sie eigentlich für ein Problem mit Jeans? Damit kann man sich sehr gut und gleichzeitig männlich/maskulin kleiden. Z.B. mit Sakko und schönem Hemd.
Schon mal was von Armani-Jeans gehört......
Oder muss ein Mann bei Ihnen auch im Bett Anzug tragen und den ganzen Tag wie ein Lackaffe rumrennen?
 
  • #27
Früher haben die jungen Männer mit Anfang 20 was solide handfest gemacht fürs gesamte Leben.
In dem Alter kann man sowas noch gar nicht richtig überblicken und entscheiden. Solche Entscheidungen sollte man erst mit 30 J. fällen.
Meine Eltern waren 24/22 als sie heirateten, und gleich das erste Kind. Aber sie waren in dem Alter damit tlw. überfordert. Ich habe als Kind, besonders als Baby sehr darunter gelitten, zwei "unreife Eltern" zu haben. (Anf. 60er Jahre). Aber auch sie selber hatten merkwürdige und egoistische Vorstellungen von einer Ehe. Liebe war das nur nebenbei.
Immer nur zu erwarten, alle Freiräume im Leben haben zu können, und null Verantwortung und soziale Pflichten übernehmen wollen, spricht dafür, dass man unreif ist.
Ach, Quatsch. Man ist nicht "unreif" wenn man keine Partnerin, keine Ehefrau und keine Kinder hat. Im Gegenteil. Singles oder nicht-vh. oder kinderlose Paare können sehr gute und reife Gründe dafür haben.
Es ist meist sowieso die Frau im Leben eines Mannes, die ihn unter die Haube mitsamt Kind bringt.
Und genau das ist das Schlimmste ! Einen Mann zu einem Leben zu zwingen, daß er nicht haben will. Mein Vater hätte ein viel besseres Leben gehabt, ohne solche Zwänge.
Wenn die Frau nur einen Depp sucht, der für sie und ihren Kinderwunsch alles zahlt, und sich abrackert - dann ist ein Leben als Single wesentlich angenehmer. Auch wenn man dann seinen Haushalt selber macht. Aber immer mit dem guten Gefühl, daß man keine Frau braucht = nicht erpressbar ist.
"Wer alleine ist, der hat es gut. Weil Keiner da, der ihm was tut" (Wilhelm Busch - Single)
Klar, das sowas manche Frauen nicht gerne lesen. Wenn Männer keine Frauen brauchen, sondern frei und unabhängig sind. Nicht einmal gesellschaftliche Zwänge, wie vor 50 oder 70 Jahren, und früher. Wo der Mann noch auffiel, wenn er mit 30 oder 40 J. noch nicht verheiratet war. Mein Großvater heiratete erst mit 45 J. auch aufgrund der damal. Gesellschaft. Es war der größte und schlimmste Fehler seines Lebens = schreckliche Ehefrau.
 
  • #28
Ich und mein Bruder werden nie heiraten, und keine leiblichen Kinder haben. Aufgrund der Gesetze, der Erfahrungen der Generationen, und unserer Erfahrungen mit Frauen. Wir wollen und "brauchen" nicht dieses "Elend" in unserem Leben.
Ich mag Kinder sehr, aber fand keine geeignete Frau für eine Familie. z.B. die Frau wollte keine Kinder, oder wäre mit Kindern überfordert. Oder die Frauen fanden es suspekt, daß ein Mann Kinder mag.
Andere Frauen + gemeinsame Kinder hätte ich haben können, aber das wäre kein schönes Leben mit ihnen geworden. Man braucht nicht die gleichen Fehler machen, wie Andere.
Sorge dafür, dass er raus kommt! Hinter dem Bildschirm baut er sich eine Phantasiewelt auf !
Ok, dem stimme ich zu - könnte passieren.
 
G

Gast

Gast
  • #29
Also 3 Jahre solo sein ist echt nicht lang! Schlimm finde ich jene Leute, die nach einem halben Jahr schon wieder bereit für die nächste große Liebe sind. Wenn man in der Regel was Lebenslanges sucht, wie es ja wünschenswert wäre, dann muss man eben warten. Man muss sich erstmal selber finden, sich ausleben, Dinge tun, die einem Spaß machen und wenn es einem dann besser geht, dann findet man in der Regel auch jemanden, der ideal zu einem passt. Aber auf Teufel komm raus rutscht er nur von der einen Affäre zur nächsten.
Eine Beziehung bringt ihm gar nichts. Er kann einer Frau gar nichts bieten in seinem jämmerlichen, depressiven Zustand. Er muss erstmal ein erfüllter Mensch werden, vor Glück strahlen, ihm muss es gut gehen, er muss was ausstrahlen, dann ist eine Partnerin eine ideale Ergänzung.

Der Fehler der heutigen Leute ist ja, sie suchen Bespaßung und Glück im Partner, weil die Gesellschaft es einem so vorgaukelt, sind dann aber enttäuscht, wenn dieser Partner nicht 24 Stunden den Clown und die Unterhaltung für einen macht.
Oder wie man sagt: Liebe dich selbst, erst dann können auch andere dich wertschätzen und lieben. Keine Partnerin kann einen trägen Trauerkloß gebrauchen, damit macht er eine Frau sowieso nicht glücklich. Als Mann muss eben in eine Beziehung auch viel investieren WOLLEN und wenn man dazu noch nicht bereit ist, dann soll man es lassen.
 
  • #30
Klar, das sowas manche Frauen nicht gerne lesen. Wenn Männer keine Frauen brauchen, sondern frei und unabhängig sind.
Vielleicht ist es gerade der Sinn dieser Zeit dort hin zu kommen, dass Mann/Frau einen Partner nicht mehr "braucht".

Denn das Brauchen und die ganzen unausgesprochenen Erwartungen und Wünsche an den anderen sind ja das, was es dann irgendwann meist zum Scheitern bringt.

Vielleicht geht es genau darum, im Alleinsein zu erkennen, dass ich mich völlig glücklich machen kann, alles schaffe, bewältige, was der Alltag so fordert. Nicht

Um dann ... einem Menschen zu begegnen, der ebenfalls mit sich glücklich ist (genug Zeit mit und für sich gehabt hat seit der letzten Partnerschaft, um zu wachsen) und hier eine Partnerschaft wachsen kann, die ganz anders aussieht als das bisher eben als normal gesehen wird.

Partnerschaft, die frei läßt, die Raum läßt für Entfaltung, in der jeder erst mal bei sich selber schaut und merkt, wenn er erwartet, braucht, bedürftig ist ... so etwas kann es geben, ich bin mir ganz sicher.
 
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