"Romantiker" - Gibt es das?

Guten Abend,

eine etwas allgemeine Frage: Kann es sein, dass es Menschen gibt, die tatsächlich eher einen Hang zur Romantik haben als andere...? Oder ist das eher situationsabhängig?

Als typisch für Romantiker würde ich bezeichnen, dass sie mehr von ihren Gefühlen als von rationalen, vielleicht pragmatischen, logischen etc. Erwägungen gesteuert werden, nicht nur in der Beziehung, sondern in allen möglichen Lebensbelangen. Mir scheint, das Zusammenleben, Zusammenkommen von Romantikern und "Pragmatikern" (ist das der Begriff für den Gegensatz?) kann - wiederum nicht nur, aber natürlich besonders - in Beziehungsangelenheiten... nun ... vielfältige Schwierigkeiten verursachen.

manchmal
 
W

wahlmünchner

Gast
oh ich ahne da kommt eine Diskussion mit vielen vielen Missverständnissen auf uns zu, bei einer so schwammigen Fragestellung kann man nicht klar antworten.
Definiere erstmal Romantiker, dann Pragmatiker..
Um es kurz zu fassen: Beziehungen zwischen Menschen bieten immer vielfältige Schwierigkeiten. Ich denke nicht das es viele Menschen gibt die rein unvernünftig romantisch sind und leben, oder nur rational und pragmatisch ( letztere werden dann auch sicher lieber Singles sein).
..Ich bin beides und zwar sehr extrem ..
 
Es ist sicher eine Mischung aus genetischer Disposition, Sozialisation, Erfahrungen. Natürlich. Gefühle - wie man sich fühlt - sind genauso wichtig wie das Agieren gemäß logischer Erwägungen. Ich bin sicher dass Romantiker und Pragmatiker voneinander lernen und profitieren können. Es lohnt sich also, Schwierigkeiten zu überwinden.
 
besonders - in Beziehungsangelenheiten... nun ... vielfältige Schwierigkeiten verursachen.
In Beziehungsangelegenheiten sehe ich das auch so! Romantiker haben vielmehr emotionale Intelligenz u.a. die Fähigkeit, Gefühle bei sich und anderen richtig einschätzen und beeinflussen zu können. Ich sehe darin eine Voraussetzung für beruflichen Erfolg und gute Führungspersönlichkeiten.
Empathie bzw. Einfühlungsvermögen ist das Vermögen, sich in die Gefühle und Sichtweisen anderer Menschen hineinzuversetzen und angemessen darauf zu reagieren. Es geht darum, Mitmenschen in ihrem Sein wahrzunehmen und zu akzeptieren. Dabei heißt Akzeptieren nicht automatisch Gutheißen. Andere Menschen zu akzeptieren heißt ihnen mit Respekt entgegenzutreten und Verständnis für ihr Tun und Denken zu haben.
Pragmatiker hingegen können eine Situation nüchtern überdenken und dann eine vernünftige Kopf - Lösung ohne großartigen Gefühle finden. Beide tun sich als Partner sehr schwer in einer Beziehung! Kopfmensch und Gefühlsmensch, der Gefühlsmensch bleibt oft auf der Strecke, hält den Pragmatiker langfristig nicht mehr aus, meine Erkenntnis!
 
Mein Ex-Mann war eher pragmatisch und ich auch. Das passte gut, es ging aus anderen Gründen auseinander. Mein jetziger Partner ist ein echter Romantiker (genauso wie du es beschreibst), ohne dabei kitschig zu sein. Und siehe da, ich genieße das sehr, bin auf einmal gar nicht mehr so pragmatisch wie ich dachte. Romantisch heißt ja auch nicht mit roten Rosen auf Knien zu hocken. Ich würde romantisch eher durch gefühlsbetont ersetzen. Mein Partner ist sehr gefühlsbetont, liebevoll, verschmust... Und ich stelle nun fest, ich bin es eigentlich auch. Ich konnte es in meiner Ehe nur nicht entdecken. Weil ich nicht den richtigen Partner hatte?

Was ich sagen will: Entweder passt man sich einander an und ist gleichermaßen pragmatisch oder gefühlsbetont. Dann geht es gut. Oder einer ist gefühlsbetont und der andere pragmatisch. Dann wird es wohl Schwierigkeiten geben. Das kann man hier häufig lesen. Der eine will küssen, streicheln, umarmen, liebe Worte sagen. Der anderen will all das lieber nicht. Das geht wohl nicht gut.

Man muss schon das gleiche Maß an Romantik haben, an Nähe, an liebevollen Gesten und Gefühlen, um dauerhaft eine erfüllende Partnerschaft zu führen.
 
Ich glaube nicht, daß das situationsabhängig ist, sondern eher ein Charakterzug. Impulsives Verhalten gegenüber rationalem Verhalten. Impulsiv - wenig überlegt, keine Konsequenzen bedenkend.
Natürlich besteht jeder drauf, daß seine Einstellung die Richtige ist... solange bis man eben akzeptiert, daß Menschen anders sind und es unterschiedlich Charakterzüge gibt. Ist eine Frage der Reife, denke ich.
 
G

Ga_ui

Gast
Dass ist doch von multiplen Fakoren abhängig:
- Erziehung
- Erfahrung
- Alter
- Religion/Glaube
- Intelligenz

Insbesonders die Erziehung prägt einen in seinen Bedürfnissen wohl am Stärksten (Nähe/Distanz/Freiheitsgefühl/abhängig sein/Selbstständigkeit).

Schlechte Erfahrung oder Lebenserfahrung öffnet einem die Augen für die nicht ganz so romantischen Dinge. Man wird klüger.
 
Sich in allen Lebenslagen primär von seinen "Gefühlen" zuungunsten des Verstandes lenken zu lassen hat doch nichts mit Romantik zu tun, wie kommst du denn darauf, diesen Begriff damit in Verbindung zu bringen.
 
Die goldene Mitte wäre erstrebenswert. Ein Mensch der nur von seinen Gefühlen geleitet ist wäre mir zu instabil, jemand der nur rational denkt wäre mir zu "hart".
 
Sehr interessante Frage. Ich würde es aber gar nicht an den Gefühlen und der Steuerung des Lebens danach festmachen, sondern eher an Visionen, die manchmal jeglicher realistischer Grundlage entbehren. Also den Partner idealisieren, versuchen, ideale Beziehungen, ideale Paaraktivitäten zu gestalten, bei Konfrontation mit der Realität traurig werden (dann kommen der Kampf mit der Fähigkeit zu Kompromissen und das Nichtwissen, wieviel man "ertragen" kann), ...

Und ich denke gar nicht, dass es bedingt, dass man in allen Bereichen "romantisch" ist. Diese Menschen können durchaus logisch sein in anderen Bereichen, komplett rational handeln, nur in dem Bereich, wo man romantisch ist, nicht. Es gibt bestimmt Wissenschaftler, die von einer Idealfrau träumen und keine reale Beziehung/Frau ertragen können.

Mir scheint, das Zusammenleben, Zusammenkommen von Romantikern und "Pragmatikern" (ist das der Begriff für den Gegensatz?) kann - wiederum nicht nur, aber natürlich besonders - in Beziehungsangelenheiten... nun ... vielfältige Schwierigkeiten verursachen.
Trotzdem finden sich solche Leute zusammen. Hm. Ich wüsste jetzt nicht, dass sich das bedingt, dass die sich finden, so wie sich die Menschen zusammen finden, die die klassische Beziehungkonstellation leben wollen. Aber ich stimme Dir zu, es gibt Probleme, weil der Pragmatiker dauernd die Romantik kaputt macht, die der andere versucht zu erzeugen, und der Romantiker vielleicht nervt mit seinem "Stimmungerzeugenwollen", wo es auch ohne Kerzen gegangen wäre, wegen deren Fehlen nun vom Romantiker Stress gemacht wird und der ganze Abend verdorben ist.

Ich denke auch, dass der eine in diesem Bereich und der andere in einem anderen Bereich romantisch sein kann (Visionen von Erfolg, Visionen von toller Beziehung, Visionen vom perfekten Familienleben, ...).

Was mir auch aufgefallen ist: Manche Menschen sind plump wie Teenager, was Erotik angeht, dh. sie finden es auch noch witzig, wenn sie durch Bemerkungen die Stimmung kaputt machen. Die sind richtig unromantisch, weil sie Angst vor tiefer emotionaler Verbundenheit haben und es ihnen peinlich ist, wenn es romantisch wird.
 
Ja das denke ich. Ich selbst stufe mich in die Kategorie Romantiker ein. Bei mir ist in allen Lebenslagen immer erst das Gefühl an erster Stelle.
M45
 
N

nachdenkliche

Gast
Das Gefühl zuerst, dann das Bauchgefühl! Spätestens dann sollte der Verstand einsetzen..sollte! Ich habe erlebt, dass man Romantik in der ersten Zeit vortäuscht, um was zu erreichen. Wahrscheinlich ist das alles nur der Rausch der Verliebtheit.
 
O

oh ja

Gast
Mal abgesehen von den Ursachen, die einen zum Romantiker oder Realo werden lassen, und die hier ja auch schon andiskutiert wurden, finde ich auch, dass Romantik nicht zwangsläufig etwas mit Kerzen, Blumen und Schleifchen zu tun hat.

Ich setze die Romantik eher mit dem Bauchgefühl gleich.. das sich durch die Sehnsucht getrieben zu wunderschönen Gedanken formt... Ganz großes Kopfkino... und einen über diese Gefühle eine Beziehung eingehen lässt.

Und dann kommt (zumindest bei mir) mittlerweile der Realo (Kopf) durch und sieht evtl. die Fallen, Haken und Ösen... des "passt nicht"..
Aber wenn ich der Meinung bin es passt...dann lasse ich den Romantiker von der Leine .. und der tobt dann los!
 
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Der TS:

Eine romantische Grundhaltung hat wohl erst mal wenig mit Kerzen und Blümchen zu tun, fast schon im Gegenteil.... eine nackte Glühbirne kann u.U. eher dem Gefühl entsprechen als ein kitschig-folkloristischer Lampenschirm etc. pp.. Ich bin mir nicht mal sicher, ob allgemeine Anschmiegsamkeit unbedingt dazu gehört.

Im allgemeinen scheinen mir die Unterschiede eher darin zu liegen, wo eigene Prioritäten liegen ("gesetzt werden" stimmt vielleicht nicht, weil das wohl wenig kontrollierbar ist) ... geht es mehr um Verwalten, Analysieren, Eingrenzen, Überblicken, Kontrollieren, Sparen, Planen, Erfolgreich Sein... oder ums Sich Öffnen, Improvisieren, Ausprobieren, Staunen, Überrascht Werden, Sich Freuen, Trauern...

Damit scheint mir vor allem anzuklingen, dass man als Romantiker prinzipiell "berührbarer", vielleicht "entflammbarer" aber auch "verletzbarer" unterwegs ist, vielleicht auch, dass man seine Gefühle nicht durch Sachargumente aus der Welt schaffen kann.

manchmal
 
Soziologen bestätigen, dass eher die Romantiker fremdgehen, als die Pragmatiker, denn Pragmatiker lassen sich nicht vom Unterleib und rosa Wolken manipulieren, Romantiker schon.

Wenn ein Romantiker im Alltag in seiner momentanen Beziehung keine Romantik mehr wahrnimmt, egal was er darunter versteht, sucht er diese woanders. Im Alltagsgrau kann aber nicht immer Romantik aufkommen, das Leben ist leider kein Ponyhof.

Romantiker stehen aber nicht auf grauen Alltag und Lebenskampf sondern auf die blaue Blume der Gefühle. Für mich sind solche Männer für die schönen Stunden, aber sicherlich nicht geeignet
für den grauen Alltag mit allen seinen Problemen, damit können Romantiker gar nicht, leider sind romantische Stunden Luxus und der graue Alltag Vorreiter, somit erscheint mir ein rationaler Partner geeigneter für ein ganzes Leben zu zweit, wo es leider auch dunkle Zeiten geben kann.
 
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Vielleicht mal ein bisschen weg von der Beziehungsebene...

Romantiker stehen aber nicht auf grauen Alltag und Lebenskampf sondern auf die blaue Blume der Gefühle.

Das ist so ziemlich die Einschätzung, die in vielen Betrieben zur inneren Kündigung, Burnout etc. führt: "Gefühle sind ja schön und gut, aber was zählt, sind eben Zahlen und Kampf". Langsam setzt da allerdings ein Umdenken ein, man erkennt, dass die Gefühlsebene sogar zentral wichtig für die Bewältigung des Alltags ist.

Für Beziehungen... würde ich dir tendenziell sogar recht geben, dass Pragmatismus die Dinge vereinfacht. Es scheint mir, dass das so ziemlich die Argumentation ist, warum viele Männer letztlich mit Damen aus Fernost anbandeln bzw. mit ihnen "einig werden". Nicht so viel Gefühlsgedöns, sondern eine nette Zweckbeziehung.

manchmal
 
Aus Pragmatismus heraus bin ich persönlich noch nie scharf auf einen Typen gewesen. Verstehe nicht, wie das funktionieren soll, à la "Zweckbeziehung". Verstehe auch von daher sogenannte Goldgräberinnen nicht. Wie soll das gehen, Gleitgel pfundweise drauf, dann Augen zu und durch? - Nein nein, wirklich pragmatisch ist es, allein zu bleiben! Denn: Kein Aufwand, nie Liebeskummer, nie belästigt werden, keine sexuell übertragbaren Krankheiten (letzteres ist auch ein rationaler Grund, Puffs zu meiden denn Kondome schützen keineswegs vor allen); last but not least, man spart viel Geld. Und Zeit. Und Nerven. Rational und pragmatisch = keine Beziehungen oder ähnliches und kein Sex.
 
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somit erscheint mir ein rationaler Partner geeigneter für ein ganzes Leben zu zweit, wo es leider auch dunkle Zeiten geben kann.
Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Und überhaupt: gerade in den dunklen Zeiten habe ich doch lieber eine Partnerin am Krankenbett sitzen, die mich angesichts der OP-Wunde fragt, ob denn alle sieben Geißlein wohlauf sind, als eine, die schon praktische Überlegungen für den Fall meines baldigen Ablebens anstellt.
 
Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?

Mit einem sehr lebenstüchtigem Menschen kommt man in dunklen Zeiten leichter zurück ins Licht.

Und Pragmatiker sind im Allgemeinen die Lebenstüchtigeren.

Was habe ich von einem romantischen Partner, der es vor lauter Gefühl nicht ertragen kann, mich sterben zu sehen und deswegen verlässt?

Ich denke es ist wie fast immer im Leben: am Günstigsten ist die goldene Mitte - wenn Herz und Verstand bei allem, was man tut, ausgewogen miteinander verbunden sind.
 
Wenn ein Romantiker im Alltag in seiner momentanen Beziehung keine Romantik mehr wahrnimmt, egal was er darunter versteht, sucht er diese woanders.
Das denke ich auch.

somit erscheint mir ein rationaler Partner geeigneter für ein ganzes Leben zu zweit, wo es leider auch dunkle Zeiten geben kann.
Die dunklen Zeiten sind für Romantiker nach meiner Definition keine Abschreckung, eher für Pragmatiker, weil die sich nicht einfühlen können in Situationen und dann vielleicht dem anderen vorschreiben wollen, wann er aufzuhören hat mit Trauern oder dass er, wenn er mit Depressionen zu Hause ist, doch wenigestens den Haushalt machen könnte.

Für mich macht es die Mischung in den richtigen Bereichen. An der Seite eines totalen Pragmatikers würde ich eingehen, mit einem völligem Romantiker käme ich auch nicht klar.
 
Ich habe mit der Frage Schwierigkeiten. Ich habe keine Ahnung, worüber wir hier reden, wenn wir von Romantik sprechen. Hier hat doch jeder eine andere Definition davon, was romantisch ist und was nicht.

Daher kann ich nur für mich sagen: Ich liebe alles, was in mir ein großes Gefühl erzeugt, wodurch mein Leben reicher, schöner, bunter wird und mir zeigt, dass es einen Menschen gibt, dem ich was bedeute. Mit einem selbstgeschriebenen Gedicht kann ich viel anfangen, sofern der Dichter sein Handwerk versteht, sich mit dem Versmaß auskennt und Inhalt und Form eine Einheit sind. Wenn es nur zusammengestümpert ist, dann finde ich es eher albern. Wer das nicht kann, sollte es lassen. Hier kommt es eben nicht nur auf die Geste an.
Ich bin in meiner Jugend mal von einem Mann daheim empfangen worden, der den ganzen Weg von der Wohnungstür bis zum Bett mit Rosenblättern ausgelegt hatte....würg.
In meiner Jugend hat mal ein Verehrer zu jedem Treffen eine Rose mitgebracht. Ebenso würg.
Ich denke, dass der/diejenige wirklich "romantisch" ist, der/ die das Wesen des anderen erkennt und weiß, mit welchen Aktionen er/sie beim anderen Gefühl erzeugen kann. Dazu muss man den anderen kennen,oder zumindest soviel Empathie haben, dass man ziemlich sicher in seinen Vermutungen ist, was des anderen glücklich machen könnte. Unromantisch ist für mich plumpes Stimmungserzeugen, was man eher für sich selber macht.

Ansonsten bin ich auch eher pragmatisch und bevorzuge Zweckbeziehungen, die einen auf vielfältigste Art und Weise überraschen können...;-)
 
Ich bin in meiner Jugend mal von einem Mann daheim empfangen worden, der den ganzen Weg von der Wohnungstür bis zum Bett mit Rosenblättern ausgelegt hatte....würg.
Also eindeutig ein Praktiker. Rosenblätter als Mittel zum Zweck, um die Frau ins Bett zu lotsen. Der Romantiker hätte die Rose verborgen gehalten und sie Dir erst zum Abschied überreicht – um ganz sicher zu sein, daß Du ihn nicht verdächtigst, damit den obigen Zweck zu verfolgen.

Das „Erzeugen” von Gefühlen beim anderen hat nix mit Romantik zu tun, im Gegenteil. Entweder es gibt einen Gleichklang der Gefühle, oder es gibt ihn nicht.
 
Also eindeutig ein Praktiker. Rosenblätter als Mittel zum Zweck, um die Frau ins Bett zu lotsen..
Das würde ich auch eher so sehen... wobei, das "Verzweifelte", komplett "Nutzlose" an einer solchen Aktion könnte eben auch für eine echt empfundene Gefühlsaufwallung oder -verirrung sprechen... da müsste man wohl den Typ dazu sehen... ob er gedacht hat "das wird schon seinen Zweck erfüllen, ein Kumpel hatte damit auch mal Erfolg" oder "ich muss jetzt einfach so was Verrücktes machen, ich weiß schon, sie wird mich dafür hassen und verachten, aber was solls, das ist mein Inneres..." (hoffen wir mal für ihn, es war Ersteres...).

Ich habe keine Ahnung, worüber wir hier reden, wenn wir von Romantik sprechen.
Vielleicht erklärt gerade so ein Beispiel ganz gut, worum es hier gehen könnte... kluge Zurückhaltung, Taktik... oder den Gefühlen einfach nachgeben und danach leiden müssen.
Und da kommt wahrscheinlich ungefähr auch meine Frage her: es scheint mir, als ob es Menschen gibt, die niemals solchen Quatsch machen, die immer klaren Kopf behalten...

manchmal
 
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