• #1

Rotiert ihr eigentlich eure Abos bei den Börsen?

Da mich, in einem anderen Thread, eine Userin aktuell nicht bei EP finden konnte und das den Grund hat, dass ich im Moment kein Abo bei EP habe, wollte ich mal fragen, wie hier so die Gewohnheiten sind, verschiedene Börsen abzuwechseln, oder konstant, evtl. über Jahre hinweg (im Forum sind ja viele schon Jahre dabei) bei einer Börse zu bleiben?

Ich selber rotiere durch verschiedene Börsen. Darunter war/ist auch immer mal wieder EP! Nur sehr selten bin ich länger als ein halbes Jahr bei einer Börse. Nach einem halben Jahr hat man i.d.R. alle aktuell interessanten Profile gesehen! Nur wenn das längere Abo extrem günstig ist, schließe ich auch mal ein Jahr ab. Meist bin ich dann aber schon parallel auf einer anderen Börse und lasse das Jahresabo einfach laufen. Jede der Börsen regeneriert sich erst vollständig nach ca. 2 Jahren.

Außerdem wechsele ich auch mal die "Klasse"! Gerade für meinen derzeitigen beruflichen Status "Student" sind die Mittelklassebörsen ganz sicher nicht ungeeigneter. Es macht zudem auch einen Unterscheid aus, ob man in Berlin ist, oder z.B. dem Hamburger Raum (dazu rechne ich aktuell auch Hannover/Braunschweig, denn dort bin ich derzeit) Manche Börsen haben in unterschiedlichen Regionen ihre Stärken! Nach dem Studienabschluss ist EP, wenn ich dann noch Single bin, bestimmt wieder vorne im Topf, denn der Beruf, den ich dann angeben kann, ist beim weiblichen EP Klientel sicher gefragt!

Ich habe auch schon öfter mal mehrere Monate ausgesetzt. Sei es, das ich sehr viel für das Studium lernen musste und keine Zeit zum Daten gehabt hätte ...oder ich habe auch schon mal alternativ einige Monate am Speed-Dating teilgenommen.

Also, wie macht ihr das so, mit euren Börsenmitgliedschaften?

V.m52
 
  • #2
Ich war primär beim Gratis-Anbieter unterwegs und bin da fündig geworden. Akademikerinnen, wenn man unbedingt danach filtern will, insbesondere Lehrerinnen sind dort auch massig Unterwegs.

Den Wisch und Weg Anbieter habe ich auch einmal ausprobiert. Ebenso eine preiswerte Börse die interessante Single Events wie kulinarische Stadtführungen, aber nur in den Metropolen, angeboten hat, was ich auch genutzt habe.

Zufälligerweise hatte sich heute beim Mittag mein Chef geäußert, der die Effizienz solcher Börsen mag und auf ein elitäres Umfeld wert legt. Dort war er erfolgreich.

Eine Kollegin erwähnte, dass sie zwei Freundinnen hat die über diesen Weg Erfolg hatten. Ich kenne auch einige Paare.

Dazu gehört ein alleinerziehender Exkollege der vor seiner finalen Dame zahlreiche anderen Damen (seltsamerweise überwiegend Lehrerinnen) kennenlernte und mit ihnen Kurzbeziehungen hatte.

Interessanterweise habe ich bei unterschiedlichen Börsen identische Suchende gefunden. Beim Billigheimer habe ich außerdem Kolleginnen identiziert. Selbstverständlich thematisiere ich das im Kollegenkreis nicht.

Ihre Profilentwicklung fand ich aber schon interessant. Im ersten Profil erwähnte die eine noch ihre Hunde und Pferde. Im zweiten nur noch ihr Kind.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #3
Ich meine damals, anno 2019, einen User von hier, auch wo anders gesehen zu haben. Also die Kombination Teuer vs. Wisch-App, war mir seitdem ein Begriff.

Ich habe immer eine Börse genutzt, und bei Nichtgebrauch storniert und die nächste eingerichtet. Wobei ich nie das Gefühl hatte ich bleib ewig dabei. Ich habe schon zielgerichtet gesucht und wenn ich nach 2 Wochen unzufrieden war, gewechselt.

Aufgrund des Preises bei EP bin ich auf das längere Abo geschwenkt, und 4 Monate nach Abschluss dann L hier getroffen. Wir haben vor bald 3 Jahren dann gemeinsam gekündigt und sind weg vom Markt.

Ich wundere mich tatsächlich immer wieder, warum so lange gesucht wird ohne zu finden. Bzw. ob OD nicht irgendwann zum Hobby mutiert das man so nebenbei pflegt..
 
  • #4
Ich bin ja nicht mehr single. Aber früherhabe ich es gemacht wie du. Nach einem halben Jahr hat man in der Regel die interessanten Profile in der Umgebung kontaktiert und sich evtl getroffen. Bei einer Jahresmitgliedschaft gab es für mich einfach zu wenige neue Gesichter.

Daher lieber mal wechseln, das bringt verschiedene Leute. LG w33
 
  • #5
Es ist nicht einfach das passende "Gegenstück" zu finden.

Natürlich sind manche Menschen weniger anspruchsvoll als andere aber in der Regel sucht man jemanden fürs Leben und nicht nur für einen kurzen Spaß und das ist eben leider nicht so einfach, gerade beim Online Daten.

Wenn die Menschen in ihren Profilen ehrlich wären, würde das viel Zeit und Ärger ersparen aber leider wird gelogen und betrogen und das resultiert natürlich in Stress und vor allem Zeitverlust. Wenn die Fotos 5 Jahre alt sind oder falsche Berufe angegeben werden (selbständig = Maniküre bei Bekannten durchführen, also faktisch arbeitslos oder ähnliches)...

Manchmal wird auch geschieden statt getrennt angegeben oder keine Kinder im Haus, die dann aber trotzdem dort wohnen, usw..

Mich wundert es gar nicht, dass es manchmal sehr lange dauert, bis man das passende Gegenstück findet. Wären die Menschen ehrlicher und direkter und weniger empfindlich, dann würde es schneller gehen.
 
  • #6
Interessanterweise habe ich bei unterschiedlichen Börsen identische Suchende gefunden
Das ging mir auch immer so. Wobei ich primär kostenlose Börsen aus meiner Stadt genutzt habe. Selbst aus dem Casual Sex Seiten findet man dann die gleichen Männer wieder, manchmal sogar unter demselben Nicknamen.

Bei mir läuft das Ganze phasenweise ab. Mal habe ich Lust zu schreiben und zu daten und andermal habe ich vergessen, dass ich da überhaupt ein Profil habe und gucke wochenlang nicht drauf, so wie zur Zeit. Und so hat es sich ergeben, dass ich im Laufe der Jahre auf sehr vielen Börsen irgendwann mal ein Profil angelegt habe. Im Zweifelsfall habe ich dann noch sogar die Zugangsdaten vergessen oder das es das Profil überhaupt noch gibt.


Nach dem Studienabschluss ist EP, wenn ich dann noch Single bin, bestimmt wieder vorne im Topf, denn der Beruf, den ich dann angeben kann, ist beim weiblichen EP Klientel sicher gefragt!

Wenn du möchtest, dass dich Frauen nur deswegen auswählen, kannst du doch eigentlich nur verlieren...

Willst du eine Golddiggerin oder eine Frau, die dich als Statussymbol wegen deines Jobs oder deines Ansehens betrachtest oder möchtest du eine Frau, die dich als Mann und Mensch liebt?
 
  • #7
@Valmont
Dein Beruf oder Nicht-Beruf bzw. Status scheint für dich eine wichtige Rolle bei der Partnersuche zu spielen. Du hast diesbezüglich ja schon viele prägende Erfahrungen gemacht und beobachten können, wie du entsprechend deiner beruflichen Angaben mehr oder weniger Interesse weckst. Vielleicht wäre es ein alternativer oder zusätzlicher Weg, es mit Formaten zu versuchen, wo der Status erstmal eher nebensächlich ist und es auf andere Sachen ankommt. @Joggerin s Beitrag ging in die Richtung, versuch es doch mal mit niedrigschwelligeren lokalen oder speziellen Angeboten. Es gibt ja eigene Formate für z.B. gemeinsame Hobby-Interessen oder (ausgefallene) sexuelle Interessen etc., auch dein erwähntes Speeddating geht vielleicht in die Richtung, jedenfalls Formate, wo man sich erstmal unter anderen Aspekten kennenlernt und es nicht direkt um Beruf/Status geht. Wenn eine Frau sich super mit dir unterhalten kann oder den Sex mit dir gut findet etc., kann daraus durchaus Interesse an mehr entstehen, auch wenn sie online niemals nach einem ü50-Studenten gesucht oder ihn aussortiert hätte.
w27
 
  • #8
Es ist nicht einfach das passende "Gegenstück" zu finden.

Natürlich sind manche Menschen weniger anspruchsvoll als andere aber in der Regel sucht man jemanden fürs Leben und nicht nur für einen kurzen Spaß und das ist eben leider nicht so einfach, gerade beim Online Daten.

Wenn die Menschen in ihren Profilen ehrlich wären, würde das viel Zeit und Ärger ersparen aber leider wird gelogen und betrogen und das resultiert natürlich in Stress und vor allem Zeitverlust. Wenn die Fotos 5 Jahre alt sind oder falsche Berufe angegeben werden (selbständig = Maniküre bei Bekannten durchführen, also faktisch arbeitslos oder ähnliches)...

Manchmal wird auch geschieden statt getrennt angegeben oder keine Kinder im Haus, die dann aber trotzdem dort wohnen, usw..

Mich wundert es gar nicht, dass es manchmal sehr lange dauert, bis man das passende Gegenstück findet. Wären die Menschen ehrlicher und direkter und weniger empfindlich, dann würde es schneller gehen.
Vielleicht würde es auch schneller gehen, wenn man nicht im OD sucht, in dem laut den überwiegenden Angaben immer wieder gelogen, betrogen und was weiß ich wird.

Wenn man das alles weiß, weshalb fährt man dann immer weiter dieselbe Strategie und erfährt anscheinend eine Enttäuschung nach der anderen? Im realen Leben wäre die Anzahl der Täuschungsmöglichkeiten schon mal deutlich begrenzter was Aussehen, Alter und solche Dinge betrifft.

Wie gesagt, es gibt auch Erfolgsgeschichten im OD, aber die überwiegen ja offensichtlich nicht. Das stumpft doch irgendwann nur noch ab oder nicht?
 
  • #9
Ich bin eine sehr aktive Frau bei der Partnersuche. Ich melde mich an, schaue mir alle Männer an und nach 3-14 Tagen beende ich meine Mitgliedschaft. Ich bleibe also nicht passiv und warte, bis was passiert. Ich habe die Tendenz mir die Männer, die mir gefallen, selbst auszusuchen und anzuschreiben.

Wie Du selbst schreibst, nach einem halben Jahr hat man alle Profile gesehen, da ich aber sehr aktiv bin und dann auch wirklich jemanden kennenlernen will, gehe ich ein paar Hundert Profile an einem Tag durch. Nach einem Tag könnte ich mein Profil dann wieder löschen. Bisher haben sich für mich nur 3-4 nette Chat-Kontakte, wofür ich dann ein paar Tage länger aktiv war und dann wechselte man schnell auf Facebook, aber keine sexuellen Beziehungspartner, dafür waren die Männer hinter dem Computer nix für mich und einfach auch oft schon zu lange Single und nicht fähig mehr, richtige Beziehungen zu führen.

Börsen sehe ich nur noch als Spaß, sich abzulenken, wenn man mal etwas einsam ist.

Als 52-jähriger Student würde ich keine Studentenbörsen mehr wählen. Der Schnitt der Leute dürfte doch deutlich jünger als Du sein und da dürfte auch die ganze Lebenserfahrung und Zukunftvorstellung auseinandertriften. Während Du als alter Student weißt, was Du danach machen willst und auch wozu Du noch mal ein Studium in dem Alter machst, sind junge Studenten noch gar nicht im Berufsleben angekommen und wissen nicht wohin mit sich. Ich denke, auch als Student in der zweiten Runde bist Du bei EP gut aufghoben. Du hast ja Lebens- und sicher auch Berufserfahrung.

Übrigens gibt es auch auf EP unterschiedliche Klientel, nicht nur konservative Spießer mit gutem Job! Ich habe da auch mal den einen oder anderen Heavy-Metal-Fan kennengelernt, alle anderen hätten auch gar nicht so recht zu mir gepasst. Frauen, die mit Deinem Status nix anfangen können, werden auch gar nicht mit Dir schreiben.
 
  • #10
Akademikerinnen, wenn man unbedingt danach filtern will, insbesondere Lehrerinnen sind dort auch massig Unterwegs.
Das habe ich von Männern auch immer wieder gehört. Insbesondere Lehrerinnen sollen sich auf allen singlebörsen massig herumtreiben. Ich frage mich, warum gerade diese Berufsgruppe dort so stark vertreten ist.

Ps: Ich würde jedes halbe Jahr was neues probieren. Früher hatte ich auch ab und zu ne Singlebörse und ab und an noch tinder genutzt. Ich finde sogar, dass sich über tinder mehr ergeben hat, da einfach mehr Männer dort angemeldet waren. LG w33
 
  • #11
Ich hatte jetzt kurz doch tatsächlich an die Börse in New York oder Frankfurt gedacht und mich gewundert. Ich glaube, noch ein Kaffee wäre gut.
 
  • #12
(dazu rechne ich aktuell auch Hannover/Braunschweig, denn dort bin ich derzeit)
Hui, dann bist Du ja ganz um die Ecke!
MHH? Beste Schmiede. 😉
Habe ich auch durchweg positive Verquickungen mit, berufliche wie private.

Ich hatte bislang gar nicht auf dem Schirm, was es noch so gibt. Selber war ich bislang nur bei „rot“ und „blau“, den beiden großen Bezahlbörsen. EP hat mir wegen des wirklich aussagekräftigen „Persönlichkeitsprofiles“ am besten gefallen und fragt darin auch für mich sehr wichtige Punkte ab (Konfliktfähigkeit, Stressverarbeitung,…). Soweit ich es über meine wenigen, raren, seltenen Dates beurteilen kann, fand ich die Charakterisierung zutreffend. Und für mich selber stimmt es auch. Mit diesem „Welches-Bildchen-ist-Dir-lieber-Test“ bei PS kann ich hingegen nichts anfangen und fand auch mein eigenes Persönlichkeitsprofil deutlich weniger zutreffend (das Gegenüber soll ja schon auch wissen, woran es ist. 😉 )

Das Wichtigste war mir persönlich jedoch stets die Privatsphäre, die durch die verpixelten Bilder (jedenfalls auf den ersten Blick) gegeben war. Online nach einer Partnerschaft zu suchen ist mir keineswegs peinlich, das habe ich auch nie zum Geheimnis gemacht. Meinen Single-Status möchte ich aber nicht in meinem beruflichen Umfeld sämtlichen Kunden/Klienten/Geschäftspartnern/Patienten aufs Auge drücken und zu Annäherungen motivieren, die ich nicht möchte. Ausserdem gibt man ja doch recht Intimes preis im Profil (sofern dieses über „Ich bin glücklich, wenn die Sonne scheint“ hinausgeht).

Zudem fand ich es immer besser, wenn die erste Faszination nicht vom Bild ausgeht (gerne wechselseitig).

Mit dem „Blindbild“ ist‘s nun vorbei, offenbar sehen das die meisten Menschen anders als ich. EP lässt aber weiterhin „watch only“ 😉 zu (unsichtbares Profil), was mir sehr behagt und was ich derzeit nutze. Wer mich interessiert, den schreibe / schriebe ich an. Wer mich nicht interessiert, dessen Lebenszeit verschwende ich nicht mit der Existenz meines Profiles. Zudem kann man ja auch Profile schmerzlos und unbemerkt für das Gegenüber löschen, bevor es zu einer Kontaktaufnahme kommt. Optimal für mich.

Nach meiner nun kurzen, interessierten Recherche, was es noch so gibt, stelle ich fest, dass es ansonsten nur Klarfoto-Börsen mit für Hinz & Kunz einsehbarem Profil gibt - nicht mal angemeldet muss man sein. Das ist mir dann doch zu offenherzig. Für mich wohl daher eher keine Rotation, wenngleich ich zur Kenntnis nehmen muss, dass die Gratisbörsen in meiner jetzigen Wohnregion WESENTLICH mehr nachgefragt sind und mit erheblich mehr Kontakten gefüllt.

w46
 
  • #13
P.S.: So abwegig ist das übrigens nicht mit dem „Aufgestöbert-Werden“ durch Geschäftskontakte - mich haben im verpixelten Zustand schon der Verkaufsleiter meiner KfZ-Vertragswerkstatt, mein Statik-Gutachter, ein bei mir tätig gewesener Fliesenleger sowie der Personalleiter eines Unternehmens, bei dem ich mich mal beworben hatte, angeschrieben. 😅

Also, „unwissend“. Mann, Mann, also, ich hätte mich erkannt.
Den Vogel schoss allerdings ein Mann ab, mit dem ich mich einige Male getroffen hatte, der mich also persönlich kannte. Und der mich (neu!) anschrieb, nachdem ich ein halbes oder Dreivierteljahr danach wieder mit neuem (aber ja nicht komplett verändertem) Profil online war. Meine Eckdaten (inkl. Wohnort/PLZ! Und damals noch sehr speziellem, für Frauen sehr rarem Hobby) sind jetzt nicht wirklich generisch und meine Berufsbezeichnung sehr speziell - wie kann es da nicht „klick“ machen!…
Irgendwann rotiere ich doch noch, womöglich im Grabe.
 
  • #14
Da mich, in einem anderen Thread, eine Userin aktuell nicht bei EP finden konnte und das den Grund hat, dass ich im Moment kein Abo bei EP habe, wollte ich mal fragen, wie hier so die Gewohnheiten sind, verschiedene Börsen abzuwechseln, oder konstant, evtl. über Jahre hinweg (im Forum sind ja viele schon Jahre dabei) bei einer Börse zu bleiben?
Interessant wäre jetzt dein Feedback zu den bisherigen Beiträgen hier. Das bringt dem Thread vielleicht weiteren Schwung.
 
  • #15
Interessant wäre jetzt dein Feedback zu den bisherigen Beiträgen hier. Das bringt dem Thread vielleicht weiteren Schwung.

Man merkt eben, dass das Thema nicht soooo super interessant ist!

Vielleicht noch eine Beobachtung, die mir erst nach dem Schreiben meines Artikels einfiel. Bei den Damen gibt es zwei Außenpositionen bei der Profilpflege, die erstaunlicher Weise viel öfter vorkommen, als man das annehmen würde!

Auf der einen Seite gibt es relativ viele Damen, die immer nur kurze Abos abschließen und danach wieder ein neues Profil aufmachen. Dabei geht es vermutlich darum, immer wieder auf's neue mit "neu hier" ausgewiesen zu werden und auch in den Suchfunktionen davon zu profitieren.

Auf der anderen Seite gibt es Teilnehmerinnen, die, wenn man nach 2 Jahren wieder auf die Börse zurück rotiert hat, immer noch das selbe Profile, meist sogar mit völlig unveränderten Inhalten und oft auch den selben Bildern, haben.

V.m52

PS: Wie das bei den Herren aussieht weiß ich natürlich nicht...
 
  • #16
Vielleicht würde es auch schneller gehen, wenn man nicht im OD sucht, in dem laut den überwiegenden Angaben immer wieder gelogen, betrogen und was weiß ich wird.

Wenn man das alles weiß, weshalb fährt man dann immer weiter dieselbe Strategie und erfährt anscheinend eine Enttäuschung nach der anderen? Im realen Leben wäre die Anzahl der Täuschungsmöglichkeiten schon mal deutlich begrenzter was Aussehen, Alter und solche Dinge betrifft.

Wie gesagt, es gibt auch Erfolgsgeschichten im OD, aber die überwiegen ja offensichtlich nicht. Das stumpft doch irgendwann nur noch ab oder nicht?
Es gibt Menschen, die Gründe fürs OD haben.

Bei mir sind die Gründe einfach zu erklären:

1. Ich bin selbständig und bin faktisch jeden Werktag bis 19 Uhr bei der Arbeit. Danach hat man nur noch wenig Lust auszugehen.

2. Meine früheren Freunde sind alle weggezogen und während meiner langjährigen Ehe hatte meine Frau die Freunde, vornehmlich Frauen. Deren Männer bekam ich erstaunlicherweise nie zu sehen, weil wir nie eingeladen waren. Es war so eine verrückte Konstellation, die mir aber damals nie wirklich auffiel, weil ich mit der Familie (Frau, Kinder) und der Arbeit beschäftigt war. Wir waren offenbar sehr glücklich, also warum nach Freunden suchen?! Ich weiß wie es klingt aber es war so.

3. Neuen Anschluss zu finden ist in meinem Alter (Mitte 50) schwer. Diese Männer sind in der Regel verheiratet oder haben eine Freundin und da sind Single Männer wie ich, die für ihr Alter jünger, gut und gepflegt aussehen eher nicht gefragt. Ist nun mal so.

4. Meine Kundinnen anzusprechen wäre unprofessionell, also wo soll ich Frauen kennenlernen?
Ein Bekannte schlug vor, ich solle auf Singlereisen gehen aber das ist doch absurd. Das ist doch nicht viel anders als Online Dating, nur dass man dann vermutlich die Konkurrenz direkt vor der Nase sieht. 😂

Dass es schwierig ist, eine passende Frau ONLINE zu finden, ist mir klar. Noch schwieriger ist es, weil mindestens 50%(!) der Profile kein Foto zeigen. Wie soll man denn verflixt nochmal sehen, ob jemand sympathisch ist oder (in den eigenen Augen) attraktiv? Ich suche die Frau fürs Leben und nicht einen Flirt und ohne Foto ist das einfach unmöglich. Diese Profile schreibe ich auch nicht an. Ich habe da immer das Gefühl, dass etwas "versteckt" werden soll und wenn dieses Gefühl der Unehrlichkeit schon am Anfang steht...

Nicht einfach mit dem Online Daten.
 
  • #17
Es gibt Menschen, die Gründe fürs OD haben.

Bei mir sind die Gründe einfach zu erklären:

1. Ich bin selbständig und bin faktisch jeden Werktag bis 19 Uhr bei der Arbeit. Danach hat man nur noch wenig Lust auszugehen.
Das könnte durchaus ein ganz schöner Hinderungsgrund sein - nur sonntags wäre mir zu wenig - ist aber auch nur meine Meinung.
2. Meine früheren Freunde sind alle weggezogen und während meiner langjährigen Ehe hatte meine Frau die Freunde, vornehmlich Frauen.
Naja, du hattest offensichtlich sehr wenig Zeit...
Deren Männer bekam ich erstaunlicherweise nie zu sehen, weil wir nie eingeladen waren.
siehe oben..
3. Neuen Anschluss zu finden ist in meinem Alter (Mitte 50) schwer. Diese Männer sind in der Regel verheiratet oder haben eine Freundin und da sind Single Männer wie ich, die für ihr Alter jünger, gut und gepflegt aussehen eher nicht gefragt. Ist nun mal so.
Das sagen lustigerweise fast alle Männer von sich ;-). Aber ja, wirkliche Freunde in diesem Alter erst zu finden, ist nicht so einfach (auch wenn man so alt aussieht wie man ist ;-)).
Dass es schwierig ist, eine passende Frau ONLINE zu finden, ist mir klar.
Ich will es ja auch niemandem ausreden, aber gefühlt wird sich ständig über das jeweils andere Geschlecht im OD ausgelassen - daher mein Hinweis, es doch dann lieber "draußen" zu versuchen ..
Noch schwieriger ist es, weil mindestens 50%(!) der Profile kein Foto zeigen. Wie soll man denn verflixt nochmal sehen, ob jemand sympathisch ist oder (in den eigenen Augen) attraktiv? Ich suche die Frau fürs Leben und nicht einen Flirt und ohne Foto ist das einfach unmöglich.
Und die anderen 50%? Was ist mit denen?
Diese Profile schreibe ich auch nicht an. Ich habe da immer das Gefühl, dass etwas "versteckt" werden soll und wenn dieses Gefühl der Unehrlichkeit schon am Anfang steht...
Kann vielleicht auch sein, dass sich Leute blöd vorkommen in einer Partnerbörse oder andere Gründe haben (Beruf?), keine Fotos im OD zu posten. Es muss also nicht zwingend Unehrlichkeit dahinter stecken. Hinter manchen Fotos scheint es davon mehr zu geben, darf man den Berichten glauben.
 
  • #18
Ich will es ja auch niemandem ausreden, aber gefühlt wird sich ständig über das jeweils andere Geschlecht im OD ausgelassen - daher mein Hinweis, es doch dann lieber "draußen" zu versuchen ..
Bei mir ist es so, dass ich in all‘ den Jahren, in denen ich - wie heute auch noch -

- regelmäßig in‘s Fitnessstudio gegangen bin
- einem Job mit ausgesprochen viel und reichlich Menschenkontakt nachgegangen bin, inkl. überregionaler Kongresse etc. pp.
- Ehrenämter bekleidet habe mit den entsprechenden Sozialkontakten dadurch
- weitere Sportarten betrieben habe, bei denen man jemanden hätte kennenlernen können
- in Online-Gruppen und -Foren zu bestimmten Hobbies war, oder regionalen FB-Gruppen
- in meiner Gegend kulturelle Angebote oder Bildungsangebote wahrgenommen habe
- privat viel mit „Baumenschen“ und Planern aller Couleur zu tun hatte und habe
- in Vereinen bin
- in einem Reitstall bin
- lange ein ausgesprochen männerlastiges Hobby gepflegt habe (hat mit Schusswaffen zu tun)
- mich regional im Bereich der Stadtentwicklung einbringe im Rahmen einer speziellen Initiative
- mehrere Jahre Mitglied in einer solidarischen Landwirtschaft war

nie, nie jemanden mit Perspektive „Partnerschaft“ darüber kennengelernt habe. Ich habe da zwar auch nicht aktiv gesucht und hatte das phasenweise auch nicht willentlich auf meiner Agenda, wäre aber offen gewesen, wenn es sich ergeben hätte.

War ich online aktiv (bei mir immer mit größeren bis wirklich langen Pausen), hatte ich binnen 24h bis spätestens(!) 3 Monaten einen interessanten Kontakt.

Was mich wundert - @Valmont , Du suchst schon so lange und gezielt. Dein Wunsch ist die schlanke bis sehr schlanke, stil- und niveauvolle, attraktive Akademikerin oder alternativ Selfmade-Frau mit Kinderwunsch (entsprechend jünger als Du). Die gibt es doch-?? Ist ja nicht so, dass es die nicht gibt. Du kannst ja auch etwas in die Wagschaale legen. Woran liegt es, dass es nie gepasst hat? Möchtest Du wirklich, dass es einmal passt? Oder wollen die Dich nicht? Oder suchst Du vielleicht unbewusst nach Ablehnungsgründen?
 
  • #19
Bei mir ist es so, dass ich in all‘ den Jahren, in denen ich - wie heute auch noch -

- regelmäßig in‘s Fitnessstudio gegangen bin
- einem Job mit ausgesprochen viel und reichlich Menschenkontakt nachgegangen bin, inkl. überregionaler Kongresse etc. pp.
- Ehrenämter bekleidet habe mit den entsprechenden Sozialkontakten dadurch
- weitere Sportarten betrieben habe, bei denen man jemanden hätte kennenlernen können
- in Online-Gruppen und -Foren zu bestimmten Hobbies war, oder regionalen FB-Gruppen
- in meiner Gegend kulturelle Angebote oder Bildungsangebote wahrgenommen habe
- privat viel mit „Baumenschen“ und Planern aller Couleur zu tun hatte und habe
- in Vereinen bin
- in einem Reitstall bin
- lange ein ausgesprochen männerlastiges Hobby gepflegt habe (hat mit Schusswaffen zu tun)
- mich regional im Bereich der Stadtentwicklung einbringe im Rahmen einer speziellen Initiative
- mehrere Jahre Mitglied in einer solidarischen Landwirtschaft war

nie, nie jemanden mit Perspektive „Partnerschaft“ darüber kennengelernt habe. Ich habe da zwar auch nicht aktiv gesucht und hatte das phasenweise auch nicht willentlich auf meiner Agenda, wäre aber offen gewesen, wenn es sich ergeben hätte.

War ich online aktiv (bei mir immer mit größeren bis wirklich langen Pausen), hatte ich binnen 24h bis spätestens(!) 3 Monaten einen interessanten Kontakt.
Echt? Kann ich mir wirklich nicht vorstellen, aber das heißt ja überhaupt nichts. Und wie gesagt, wenn es klappt, ist es doch super - nur wird hier sehr, sehr oft gemeckert über die gegenseitig Suchenden im OD, daher mein Beitrag in dieser Form.
 
  • #20

Ja, bei mir ist es genau so, wie bei allen anderen Suchenden auch: Die, die ich gewollt hätte, wollten mich nicht! Es wäre ja auch vollkommen unrealistisch, etwas anderes zu behaupten!

Über die Jahre waren es durchaus etwas mehr, als eine Hand voll, die ich sehr interessant gefunden habe (hätte). Im Wesentlichen kann ich zwei, drei Gründe identifizieren, warum mich diese Frauen nicht wollten:

- Zu hoch gegriffen! Richtig schlanke, kinderlose (Uni)Akademikerinnen zwischen Ende 30 und Anfang 40, haben eben doch eine Menge Möglichkeiten und da muss ein mindestens 10 Jahre älterer Mann absolut Top sein, um in Frage zu kommen. So Top war ich eben nicht!

- Passende Frauen ab Mitte 40, die bereits Kinder hatten, konnte ich praktisch nicht "garantieren" was passiert, wenn das mit zumindest einem weiteren Kind nicht mehr klappt. Diesen Versuch wollten sie sich und ihren Kindern nicht antun!

- Kinderlose Frauen ab Mitte 40 haben bei den Dates gemerkt, dass mein Wunsch nach einer Familie mit Kindern nicht nur so dahingesagt ist, wie bei vielen anderen Männern, sondern das sich dann mindestens bis 5x allen Register ziehen möchte.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ich für Frauen, die jung genug sind und mein gesuchtes Profil haben, nicht Top genug bin und für Frauen, in den zu mir normalerweise passenden Alter, mein Wunsch nach zumindest einem gemeinsamen Kind zu anstrengend ist.

V.m52
 
  • #21
Ich wollte Dir auch gar nicht grundsätzlich widersprechen, Ina. 😉
Nur darstellen, dass es eben nicht automatisiert so klappt oder klappen muss mit dem berühmten und vielzitierten „Tanzkurs“.
Auch dann, wenn man von den Rahmenbedingungen her nicht unbedingt schwer vermittelbare Ware ist (ungebunden, kinderlos, „gefragtes Alter“, keine extraordinären oder total festgefahrenen Vorstellungen…).

(Den Tanzkurs habe ich noch nicht ausprobiert! Das war vermutlich der Fehler!)

P.S.: *Shitstorm-Prävention: Nein, Menschen mit Kindern sind nicht grundsätzlich „schwer vermittelbar“… Ihr versteht‘s schon.

P.P.S., aus aktuellem Anlass: An der Cup-Größe liegt‘s auch nicht! 😅
 
  • #22
Zusammenfassend kann man sagen, dass ich für Frauen, die jung genug sind und mein gesuchtes Profil haben, nicht Top genug bin und für Frauen, in den zu mir normalerweise passenden Alter, mein Wunsch nach zumindest einem gemeinsamen Kind zu anstrengend ist.

V.m52
Waren Alleinerziehende und die Adoption ihrer Kinder nie eine mögliche Option, insbesondere wenn es auch um den Fortbestand der Familie geht?
 
  • #23
@Valmont Ok, das sind nachvollziehbare Gründe und klingt nach einer realistischen und plausiblen Analyse Deiner Situation.
(Damit bist Du sicher schon mal weiter als viele andere Menschen! 😉)
Ja, bei mir ist es genau so, wie bei allen anderen Suchenden auch: Die, die ich gewollt hätte, wollten mich nicht!

Reichen wir uns die Hand, ich habe mich einmal richtig übel verliebt, so richtig mit Schlaflosigkeit und Nichts-Essen-Können und „Der ist es!“-Gefühl, und es wurde nichts daraus - der für mich Toptreffer-Mann wurde leider zu meiner Benchmark und ich denke heute noch manchmal an ihn, wenngleich das lange abgehakt ist.
(Und ich mittlerweile nach Jahren auch weiß, dass der einfach gar keine will, ein gar nicht mal ganz schwacher Trost.)

- Passende Frauen ab Mitte 40, die bereits Kinder hatten, konnte ich praktisch nicht "garantieren" was passiert, wenn das mit zumindest einem weiteren Kind nicht mehr klappt. Diesen Versuch wollten sie sich und ihren Kindern nicht antun!

- Kinderlose Frauen ab Mitte 40 haben bei den Dates gemerkt, dass mein Wunsch nach einer Familie mit Kindern nicht nur so dahingesagt ist, wie bei vielen anderen Männern, sondern das sich dann mindestens bis 5x allen Register ziehen möchte.
Das kann ich beides gut nachvollziehen seitens der Frauen.
Wäre mir auch zuviel „Zweckbindung“ und zu heikel, denke ich…

Gleichzeitig finde ich es richtig, dass Du Deinen Traum nicht aufgibst und diesen auch frühzeitig und klar kommunizierst. Alles andere ist wechselseitige Zeitverschwendung. Ich wünsche Dir, dass er noch in Erfüllung geht.
 
  • #24
Waren Alleinerziehende und die Adoption ihrer Kinder nie eine mögliche Option, insbesondere wenn es auch um den Fortbestand der Familie geht?

Früher hätte ich ernsthaft darüber nachgedacht, aber inzwischen bin ich, durch Beispiele in der weiteren Verwandtschaft und im Freundeskreis, vollkommen desillusioniert! Ich kenne mittlerweile persönlich kein einziges Positivbeispiel mehr!

Den sozialen Vätern wird die kleinste Verfehlung vorgeworfen a la "Bei meiner Schulaufführung, in der 3. Klasse, als ich die Prinzessin spielte, bist du zu spät gekommen". Wenn hingegen der genetische Vater, nach 20 Jahren des Nichtmeldens, als Penner am Bahnhof auftaucht, ist der sofort mit im Boot! (oder wird eh' immer, bis an's Ende der Welt, gesucht)

Sorry, aber nein!

V.m52
 
  • #25
Ich wollte Dir auch gar nicht grundsätzlich widersprechen, Ina. 😉
Ach was, könntest du ruhig, kann ich ab 😉. Aber im Ernst, wir haben uns ja soweit verstanden, denke ich.

Der Witz ist, dass meine Schwester vor Jahren - und sie ist wirklich, wirklich nicht der Typ fürs OD - sich aus welchem Grund auch immer angemeldet hatte und zack, mit dem ersten Schreiber ein Treffen hatte und das noch aus größerer Entfernung und sie sind heute noch zusammen.

So kannst auch gehen, aber das war wohl Zufall und Glück in einem, ich denke nicht, dass sie das länger als ein paar Wochen gemacht hätte und reihenweise Leute gedatet.

Ich könnte mir vorstellen, dass da auch die Probleme liegen, wenn es sie denn gibt. Dass es irgendwann "wahllos" wird und sich das "gibt's vielleicht noch ne Bessere/Besseren?" - Gefühl einstellt. Oder noch schlimmer "die Frauen/Männer sind doch alle gleich schlecht, weil mich keine/r will".
Nur darstellen, dass es eben nicht automatisiert so klappt oder klappen muss mit dem berühmten und vielzitierten „Tanzkurs“.
Ich hatte noch nie einen 😳
Auch dann, wenn man von den Rahmenbedingungen her nicht unbedingt schwer vermittelbare Ware ist (ungebunden, kinderlos, „gefragtes Alter“, keine extraordinären oder total festgefahrenen Vorstellungen…).
Ist echt komisch manchmal.
(Den Tanzkurs habe ich noch nicht ausprobiert! Das war vermutlich der Fehler!)

P.S.: *Shitstorm-Prävention: Nein, Menschen mit Kindern sind nicht grundsätzlich „schwer vermittelbar“… Ihr versteht‘s schon.
Nicht mal die, mit "besonderen" Kindern 😏
P.P.S., aus aktuellem Anlass: An der Cup-Größe liegt‘s auch nicht! 😅
Haha 😇👍
 
  • #26
Wäre mir auch zuviel „Zweckbindung“ und zu heikel, denke ich…

Na ja, als Frau die ausgewiesener Maßen überhaupt keine Kinder will ...siehe dein alter Beitrag in einem anderen Thread

...kinderlos, blond, schlank, hochgewachsen, sportlich, top ausgebildet und finanziell unabhängig und OHNE Kinderwunsch (offenbar rar in der Alterskohorte).

ist das doch auch klar! Solche Frauen habe ich ja auch nie kontaktiert! Bei Frauen, die aber entweder angeblich noch Kinder wollten, oder meinen Kinderwunsch positiv reflektiert hatten, habe ich ja nichts anderes gemacht, als Frauen mit Kinderwunsch im 2x, oder 3x Alter machen; nur eben älter!

Ich habe übrigens den Eindruck, dass z.B. bei uns beiden genau das beschrieben passieren könnte, wenn wir uns zufällig auf einer Singlebörse treffen würden. Du würdest, unter Umständen, den Rest von mir interessant finden und daher etwas "vernebeln", dass du keine Kinder willst. Erst beim Treffen würde dir klar werden, dass das ernst gemeint ist und würdest dich wieder ausklinken...

V.m52
 
  • #27
Ich habe übrigens den Eindruck, dass z.B. bei uns beiden genau das beschrieben passieren könnte, wenn wir uns zufällig auf einer Singlebörse treffen würden. Du würdest, unter Umständen, den Rest von mir interessant finden und daher etwas "vernebeln", dass du keine Kinder willst.

Nein, den Wunsch hätte ich ernst genommen. Alles andere ist respektlos dem Anderen gegenüber - zumal, wenn das Anliegen so klar kommuniziert wird. (Außerdem - wer tut sich das an, sehenden Auges in sein Unglück zu rennen? Der Konflikt und das „Aus“ / Abserviert-Werden wären ja vorprogrammiert, und damit der Katzenjammer. Verstehe ich nicht.).

Du hattest ja auch mal eine Phase, in der Dir das Alternativmodell „Mit kinderloser Frau gemeinsam die ungewollte Kinderlosigkeit betrauern“ auch akzeptabel erschien. Das hast Du offenkundig aussortiert.

Ja, ich kann mir vorstellen, dass man sich interessant fände, fachlich Themen hätte und ich recht wahrscheinlich zumindest optisch Dein Typ wäre. 😉 Meine immer noch pünktlich und regelmäßig springenden Eier (welche Verschwendung, habe ich kürzlich noch meiner Gynäkologin gegenüber gescherzt - es trifft immer die Falschen!…) werde ich wohl für das restliche Leben verschwenden, ich finde 46 nun einfach wirklich zu alt.
Hätte (m)ein Expartner unbedingt Kinder von mir gewollt, hätte das passieren können. Ich war da indifferent und nicht von klaren Vorstellungen getrieben. Hätte es sich früher ergeben und die Rahmenbedingungen gestimmt, wäre ich gerne Mutter geworden und hätte das auch total gelebt, betrauere heute zum Glück aber nicht, dass es anders kam.

Wenn mich jemand hier anschrieb, mit dem es offenkundige „Haken“ gab, wie z.B. „Ich möchte jährlich drei ausgiebige Ultrafernreisen machen und in den nächsten 10 Jahren auswandern“, habe ich stets sofort darauf hingewiesen, dass ich das leider nicht bedienen kann. Manchmal können Männer ja besser gucken als lesen. ;)

w46
 
  • #28
Wäre mir auch zuviel „Zweckbindung“ und zu heikel, denke ich…
P.S.: Mit „heikel“ meinte ich, wenn man sich doch entschiede, als Frau, es noch zu probieren, auch über längere Zeit, den Wunsch teilt und dann auch von Herzen annimmt, vielleicht als etwas Vergrabenes wieder ausbuddelt, und dann klappt‘s halt nicht. Die Perspektive, dann nach „Nichtleistung“ abtreten zu dürfen, wäre für mich nicht akzeptabel.

Ich würde wollen, dass man sich für mich als Menschen entscheidet und nicht als „Gefäß“.
 
  • #29
1. Ich bin selbständig und bin faktisch jeden Werktag bis 19 Uhr bei der Arbeit. Danach hat man nur noch wenig Lust auszugehen.
Das wäre für mich und viele Frauen schon per se nix. Ich möchte keinen Partner, der nur arbeitet und unter der Woche zu nichts Lust hat. Ich arbeite auch häufig lange, geh danach trotzdem noch raus und unternehme was. Interessen abseits der Arbeit sind mir beim Partner schon auch wichtig, da ich viele habe.
Ich habe ja nie auf OD gesucht, aber Freunde auf teuren und kostenlosen Seiten. Ich glaube, die haben auch immer mal was neues ausprobiert, die meisten waren aber schnell weg vom Markt (so nach einem Jahr).
W, 38
 
  • #30
@Newana ich finde dein Posting super interessant, denn genau das ist es, was mit in den verschiedenen Börsen tatsächlich immer und immer wieder begegnet:

Du hattest ja auch mal eine Phase, in der Dir das Alternativmodell „Mit kinderloser Frau gemeinsam die ungewollte Kinderlosigkeit betrauern“ auch akzeptabel erschien. Das hast Du offenkundig aussortiert.

Das ist auch immer noch so!

Als ich noch als Ingenieur arbeitete gab es in der Verwaltung eine Kollegin, die bei einer Abklärungsuntersuchung, wegen eines Kinderwunsches, ein Mammakarzinom (Burstkrebs) diagnostiziert bekam. In Abfolge stellte sich BRCA heraus und eine Ovariektomie (Eierstockentfernung) folgte zur Sicherheit. Durch einen Beratungsfehler erfolge leider kein "social freezing".

Im Freundeskreis kenne ich ein Paar, dass mehr als 10 Jahre lang erfolglos durch alle IVF Praxen Europas tingelte.

In der Nachbarschaft wiederum gab es ein Paar, das sein einziges Kind im Alter von 8 Jahren, auf dem Schulweg durch ein Auto, verlor. Ein Einzelkind war es geblieben, weil die Mutter nach der ersten Geburt eine postpartale Kardiomyopathie entwickelt hatte.

Keine dieser Frauen würde ich als Partnerin ablehnen! (sie sind aber alle, seit Jahrzehnten, in festen Händen!)

Ich war da indifferent und nicht von klaren Vorstellungen getrieben. Hätte es sich früher ergeben und die Rahmenbedingungen gestimmt, wäre ich gerne Mutter geworden und hätte das auch total gelebt, betrauere heute zum Glück aber nicht, dass es anders kam.

Das ist aber ganz etwas anderes! Das passt auch nicht so richtig zu deinen vergangenen Postings, wo du immer betont hast, dass du in deinen (drei) EP Phasen im 3x Alter immer ohne Kinderwunsch dargestellt hast!

Meine immer noch pünktlich und regelmäßig springenden Eier (welche Verschwendung, habe ich kürzlich noch meiner Gynäkologin gegenüber gescherzt - es trifft immer die Falschen!…) werde ich wohl für das restliche Leben verschwenden, ich finde 46 nun einfach wirklich zu alt.

Mit deiner Einstellung "mal gucken" würde es eh' nicht funktionieren! Auch mit regelmäßigem Zyklus ist die sog. "baby take home" Rate ü43 unfassbar gering! Da muss man schon eine Menge Leidenschaft entwickeln, dass das vielleicht noch klappt. Den drei genannten Frauen oben würde ich, wenn es noch möglich wäre, das zutrauen. Ich habe aber Paare in einer IVF Praxis kennengelernt, wo er die treibende Kraft war (zu >90% ist es anders herum!) und sie eine Einstellung hatte, wie du. Die sind alle gescheitert! (und in vielen Fällen hatte man danach ein Abrechnungsproblem mit zwei getrennten Adressen...)

V.m52
 
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