• #1

"Ruf" der männlichen Absichten schlechter als die Realität?

Dem starken Geschlecht wird regelmäßig mangelnde Verbindlichkeit vorgeworfen. Laut der ElitePartner Männerstudie möchten jedoch 70 Prozent der Männer gerne mit Ihrer Liebsten zusammenziehen, über 52 Prozent sind bereit für eine Eheschließung und 41 Prozent für Nachwuchs. Die Studie zeigt auch, dass Männer mehr zum Beispiel im Haushalt machen, als die Damen es eigentlich erwarten würden. Warum ist der "Ruf" der männlichen Absichten schlechter als die Realität?
 
  • #2
Hallo FS,
ich denke das hängt in erster Linie damit zusammen das die betrogenen Stimmen und die derer die mit falschen Erwartungen an die Sache herangehen, lauter sind als die der glücklichen. Dazu kommen noch die Stimmen derer die zwar einen solchen "Statistikmann" getroffen haben aber von ihm nicht als Auserwählte erkannt wurden. Nicht zu vergessen das viele Frauen sich gerne in Opferrolle stellen wenn sie "nur" das bekommen haben worüber gesprochen wurde und der Mann nicht die Gedanken und Anspielungen gelesen hat die für Frau doch so offensichtlich gewesen sein sollen.

Herzlichst M/30
 
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Griet

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  • #3
Nun, erstmal traue ich keiner Statistik die ich nicht selbst gefälscht habe,
und: Männer haben auf der Suche nach der Richtigen, so sie denn tatsächlich auf der Suche sind, gerne Spass mit all den anderen Frauen, die die eben nicht die Richtigen für den jeweiligen Mann sind. Und nur der Zeitvertreib für einen Mann, während er weiter nach "der Einen" Ausschau hält, die möchte ich nicht sein. Daher prüfe ich - Statistik hin, Übervorsichtigkeit her - sehr genau mit wem mich einlasse und mit wem nicht.
 
M

Mooseba

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  • #4
Wie genau ist diese Studie?
In welchen Kreisen wurde gefragt?
Welchen Beziehungsstatus hatten die Männer?
Wurde eine Abhängigkeit zwischen Beziehungsstatus und Antwort untersucht?
Wurde eine Abhängigkeit zwischen Alter und Antwort näher unter die Lupe genommen?

Da könnte ich noch vielmehr solcher Fragen stellen. Aber es gibt nur noch eine wirklich relevante Frage: Welchen Sinn haben solchen Studien außer die Sinnlosigkeit solcher Studien zu beweisen?

(m,30)
 
  • #6
@Mooseba: Die Studienergebnisse stammen aus der ElitePartner-Männerstudie mit über 12.000 Studienteilnehmern. Das genaue Design bzw. die Studie selbst können sie hier einsehen. Auf Seite 13 gibt es dort auch den Abschnitt über "Männer und die große Liebe".

Studien ermöglichen es mehr über bestimmte Sachverhalte zu lernen, den Horizont zu erweitern und sich dadurch weiterzuentwickeln.

Doch nun zurück zum Thema: Wie kommt es zu dem zweifelhaften Ruf männlicher Absichten? Tragen manche Männer dazu bei, wenn sie in der Kneipe oder in der Männerrunde auf lässig, cool und unbahängig machen?
 
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Gast

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  • #7
Doch nun zurück zum Thema: Wie kommt es zu dem zweifelhaften Ruf männlicher Absichten? Tragen manche Männer dazu bei, wenn sie in der Kneipe oder in der Männerrunde auf lässig, cool und unbahängig machen?

Nein, die Hauptursache liegt darin, dass Frauen Stimmungsmacher sind. Frauen machen Meinung.

Irgendwie scheint es ein Teufelskreis zu bilden, dass viele Frauen reflexartig Verständis für alle möglichen Probleme anderer Frauen zeigen (ohne diese vorher auf den Wahrheitsgehalt zu überprüfen), und sich dadurch schnell eine Gruppendynamik entwickelt, denn wo viele Frauen gleicher Meinung sind, kann sich eine einzelne Frau nicht irren.

Männer wissen: Wo viele Frauen sind, ist es laut, es wird viel durcheinander geredet, viel Verständnis gezeigt, es wird gemeinsam geweint, und gemeinsam gelacht, und am Schluss sind sich alle über alles einig, wobei niemand mehr so genau weiss über was alles gesprochen wurde.
 
  • #8
Nun ja, die Fragestellung in der Studie lautete: "Was würden Sie für Ihre große Liebe tun, wenn sie es sich von Ihnen wünschen würde?" Dann konnten offenbar verschiedene Dinge angekreuzt werden, die man(n) tun würde.

Wenn nun auf diese Fragestellung 72% der Männer antworten, dass sie mit ihr zusammenziehen würden, dann würden es eben 28% nicht tun. Wenn 53% heiraten würden, dann würden es 47% nicht tun. Und wenn 41% Kinder bekommen würden, dann würden 59% das eben nicht tun. Wohlgemerkt - trotz des von der "großen Liebe" geäußerten entsprechenden Wunsches.

Einen flächendeckend großen Wunsch nach Verbindlichkeit bei den befragten Männern kann ich aus diesem Ergebnis beim besten Willen nicht herauslesen.
 
  • #9
Meiner Meinung nach sind die "tollsten Männer", denen die meisten Frauen nachlaufen, gerade die wie sich später zeigt Unverbindlichsten. Es kommt dann zu dieser Autosuggestion, weil die nichtbeachtete Güteklasse B sich ja so verhalten muss wie Güteklasse A.

Davon ab bekommt man ja das Brandzeichen "unverbindlich" schon, nur wenn man keine Kinder will. Der Begriff ist dadurch ausgeleiert und interessiert mich persönlich auch nicht mehr.
 
  • #10
Wurde auch gefragt, wann ein Mann glaubt, dass er die große Liebe gefunden hat?

Wie lange braucht er, bis er weiss, dass er die große Liebe gefunden hat?

Wie lange testet er, ob es sich wirklich um die große Liebe handelt?

Wie viele Frauen/Beziehungen hat er verschlissen, bis er die große Liebe gefunden hat?

Was tut er, wenn er die große Liebe gefunden hatte, es aber nicht zu einer (dauerhaften) Beziehung kam?

Wie lange dauert es, bis eine Nachfolge-Frau eine Chance hat, dass er sich eine Beziehung vorstellen kann und nicht auf der Affairen-Schiene bleibt?

Leute, Leute, das Leben und die Menschen sind zu kompliziert für solche vereinfachenden Fragestellungen!!

PS: Es gibt auch verd... viele Frauen, die eine eher unverbindliche Beziehung wollen- z.B. meine Wenigkeit für viele Jahre!
 
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Gast

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  • #11
Nun ja, die Fragestellung in der Studie lautete: "Was würden Sie für Ihre große Liebe tun, wenn sie es sich von Ihnen wünschen würde?" Dann konnten offenbar verschiedene Dinge angekreuzt werden, die man(n) tun würde.

Und da hier anscheinend ständig nur von "tun WÜRDE" die Rede ist, sagt das auch schon viel aus.
Interessanter wäre doch, was er real TUT.

Leere Versprechungen sind ja auch kein unbekanntes Problem. Also zwischen theoretischem "tun würde" und praktischem "tun" können Welten liegen.
 
  • #12
Das Problem bei Umfragen ist und bleibt, das Politisch Korrekt geantwortet wird.
Wie antworte ich möglichst nett, was wird wohl die beste Antwort sein.
Pffff
 
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  • #13
Für unsere imaginäre "große Liebe" würden vermutlich die meisten von uns behaupten vieles bis alles zu tun. Wichtiger ist meiner Einschätzung nach jedoch die Antwort auf die Frage, was tun wir für den Mann/die Frau der/die derzeit an unserer Seite ist bzw. mit denen wir derzeit Sex haben.

Die Antworten darauf wären meiner Meinung nach hilfreicher, weil ehrlicher und stärker in der Realität verhaftet.

w/50
 
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  • #14
Was bei solchen, doch sehr simpel gestrickten Umfragen rauskommt, ist immer irgendwie seltsam: Also gehen wir mal auf Seite 14 ...

- 60,7% der männlichen Antworter sagen, dass sie im Haushalt helfen würden, aber lediglich 57% der Frauen erwarten (!), dass er im Haushalt hilft. Wenn sich die richtigen Leute treffen, sollte eigentlich nix mehr schiefgehen. Offenbar treffen sich aber immer die falschen.

- 40,5% der Männer würden dem weiblichen Wunsch nach Kindern entsprechen. Aber nur 25% der Frauen erwarten das. Nun wissen wir zwar nicht, wie viele der Frauen sich Kinder wünschen, aber ihre Erwartungen an die Männer werden doch deutlich von deren Bereitschaft übertroffen.

- 34,6% der Männer würden in die Stadt der großen Liebe ziehen - aber nur 16% der Frauen erwartet das auch. Dann wollen wir mal hoffen, dass Frau nicht hoffnungslos überfordert ist, wenn die Liebe des Lebens mit Sack und Pack vor der Türe steht.

Angesichts vieler Threads in diesem Forum drängt sich der Gedanke auf, dass sich tatsächlich (fast) immer die falschen begegnen. Allerdings, an was könnte das wohl liegen? Vielleicht finden sich die theoretisch passenden Menschen ja einfach nicht attraktiv, vermissen die gegenseitige sinnliche und erotische Anziehung? Die wäre ja schon Voraussetzung bei der Liebe des Lebens. Zumindest an den durchgängig schlechten männlichen Absichten allein wird's wohl doch nicht liegen ...
 
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  • #15
Meine letzte Beziehung wollte Heirat, gemeinsamen Namen und Kind und zwar für beide Seiten zum zweiten Mal im Leben, also mit der Erfahrung, dass es schief gehen kann und man sich das genau überlegen und in Ruhe darüber reden sollte.

Ich habe sie wirklich geliebt. Es wäre alles möglich gewesen, aber nicht auf ihre Art zwischen Tür und Angel. Und ein Kind auch nur ungerne meinerseits, aber das war eigentlich auch bei ihr selbst unentschieden/zweischneidig.

Aber ihr Druck führte zu meiner Unverbindlichkeit. Ich habe mich keinesfalls einem Gespräch verweigert und ich habe auch keinesfalls Nein gesagt. Aber mitunter meine Unverbindlichkeit hat zu unserer Trennung geführt. Würde sie dies hier lesen, würde es sie möglicherweise treffen wie der Blitz!

Hier gab es schon andere Frauen im Forum, die wollten ihren Partner angeblich für immer, weil er so perfekt sei (und deswegen angeblich heiraten). Aber wenn er die Heirat verweigerte, dann wollten sie ihren Partner nicht mehr für immer. In Wahrheit wollten sie also nur die Heirat, nicht den Partner, wenn sie nicht beides bekommen können.

Wenn Frauen immer nur die Sicherheit wollen, dann kann ich nur jedem raten: nimm die Beine in die Hand, es geht nicht um Dich, sondern nur um Deine gesetzliche Versorgerrolle/-pflicht! Dann haben die Frauen es auch nicht anders verdient, als dass ihnen die Männer wegrennen.

Rational ist das bei den Frauen ja mitunter sowieso nicht, selbst wenn sie selbst genug verdienen und keinen Versorger brauchen.

Das Problem der Fragestellung ist, dass es keine immanente Eigenschaft von Männern ist, sondern von Frauen, deren Symptome sich bei den Männern bemerkbar macht. Manchmal sind psychologische Spielchen zwischen Menschen eben komplizierter und nicht bei der isolierten Betrachtung eines Menschen erkennbar (weder bei Mann allein, noch bei Frau allein). Wenn man ein streitendes Kind beobachten will, hilft es auch nicht, es allein in ein Kinderzimmer zu setzen und zu beobachten.
 
  • #16
... aber 85 % der Frauen (lt. anderer Umfrage)
über 52 Prozent (der Männer) sind bereit für eine Eheschließung
... aber die Hälfte davon nur aus steuerlichen Gründen. (Umfrage unter Bräutigamen.)
würden 70 % der Männer gerne mit Ihrer Liebsten zusammenziehen
... und wieviele Männer davon wollen den Mietvertrag alleine unterschreiben ?
Damit sie jederzeit ihre Partnerin raus werfen können ?

Die Studie zeigt auch, dass Männer mehr zum Beispiel im Haushalt machen, als die Damen es eigentlich erwarten würden.
.... die Männer mehr in der Küche machen wollen. Aber viele Frauen sie nicht machen lassen.

(Nicht repräsentativ) Die Hälfte meiner versch. festen Partnerinnen wollte generell keine Kinder.
Und die, die Kinder wollten - wollte ich nicht als Mutter meiner Kinder.
Die Frauen, die mich heiraten wollten - wollte ich nicht heiraten. Und bin noch heute froh um diese Entscheidungen.

Bei allen Partnerinnen durfe ich in der Küche beim kochen nicht helfen. Oder sie duldeten es nur selten und widerwillig. Obwohl ich z.B. Koch- und Hauswirtschaftsunterricht in der Schule absolvierte.
Daher koche ich eher, wenn ich alleine bin, oder unter Freunden.
98 % aller Frauen wollen keinen Hausmann zuhause (lt. anderer EP-Studie)
Ich schätze die Mehrheit, oder zumindest die Hälfte der Frauen wollen ihren Partner nicht in der Küche.

Und wieviel Ablehnung oder Verhinderung ich betreffend der Kinderbetreuung und -erziehung erlebte (von alleinerz. Müttern), trotz meiner guten Praxiserfahrungen und Referenzen,
wie wäre das erst bei gemeinsamen, leiblichen Kindern gewesen ?
Das erstaunte mich besonders.

Ca. 70 % wollten reativ schnell mit mir zusammen ziehen. Und mit fast Allen bin ich auch zusammen gezogen. Aber dann erwarteten fast alle dieser Frauen, daß ich die Wohnung komplett selber zahlen soll. Auch wenn sie den Mietvertrag mit unterschrieben.
Künftig lieber getrennte Wohnungen. Mindestens das erste und evtl. zweite Jahr lang.

Warum ist die Realität der Frauen meistens schlechter als ihr Ruf ?
 
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  • #17
nunja.

Im Konjunktiv ist den Herren vieles möglich. (würde, könnte, wollte)

Die Untersuchung bezieht sich auf Wunschdenken und ist somit nicht relevant.
 
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  • #18
@16: naja, was willst Du denn dann untersuchen/messen? Die tatsächlichen Ehepaare? Da wirst Du natürlich nur die Schnittmenge finden, die wo beide Ja gesagt haben. Denn es wird wohl kaum eine nennenswerte Menge Ja gesagt haben, während eine Waffe verdeckt im Rücken war, oder?
 
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  • #19
Die Frage ist doch nur, was Männer tun, wenn es eben NICHT die grosse Liebe ist. Dann überlegen sich die meisten, ob wenigstens Sex drin liegt, und da gehören alle möglichen und unmöglichen Versprechungen mit zum Programm (der Grund für den "schlechten Ruf"). Dass die ersehnte "grosse Liebe", wenn endlich gefunden, dann um einiges pfleglicher behandelt WÜRDE, ist nur logisch, denn für die wirklich grosse Liebe gingen sowohl Mann als Frau noch so gern durchs Feuer und wären sogar bereit, ungeliebte Arbeiten im Haushalt übernehmen...
 
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  • #20
"Die Frage ist doch nur, was Männer tun, wenn es eben NICHT die grosse Liebe ist."

Kann ich dir sagen. Auf Abstand gehen. Die Männer, die dann noch sexorientiert denken, sind einfach nur dumm. Warum ? Weil man Menschen nicht auf einzelne Dinge reduzieren sollte, nach dem Motto " mit dir habe ich Sex " , " mit dir gehe ich in die Oper und zum Fußball" , " mit dir koche ich und spiele Playstation" . Entweder ganz oder gar nicht. Wer auf harmlose Freundschaften zwischen Mann und Frau steht, bitteschön. Ich empfinde es als Zeitverschwendung. Dann konzentriere ich mich lieber auf mich selbst, da habe ich mehr von.
 
  • #21
"Die Frage ist doch nur, was Männer tun, wenn es eben NICHT die grosse Liebe ist."

Kann ich dir sagen. Auf Abstand gehen. Die Männer, die dann noch sexorientiert denken, sind einfach nur dumm.

Na, dann sind aber extrem viele Menschen dumm...

Wie oft im Leben findet man wirklich die "große Liebe"? Dann noch auf Gegenseitigkeit? Unter beziehungstauglichen Umständen?

Viele lange Beziehungen beginnen unter dem Vorzeichen "sehr mögen", die Vertrautheit wächst und vielleicht wird es eine richtig große Liebe.

Wenn man den "Mögen"-Partner aber nicht schätzt und dann nach dem oft beklagten Muster an der ausgestreckten Hand "verhungern" lässt, ist die Sache natürlich zum Scheitern verurteilt.

Ansonsten- warum nicht?
 
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