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  • #31
Auto ist wirklich ein schwieriges Thema hier - wenn es auch nur milimeterweit von der Mainstream-Norm neuer Passat, A4, 3er BMW abweicht - vielleicht ein schneller Sportwagen ist (äußerst suspekt) oder im schlimmsten Fall gar nicht vorhanden (bei männlichen Kandidaten für die Damen das Nogo schlechthin).

Vielleicht braucht der Herr im Golf einfach im Alltag selten ein Auto und für die paar Schlechtwetterfahrten und zum Großeinkauf reicht ihm der olle Golf als motorisiertes Dach überm Kopf völlig aus.

Auto ist wirklich der ultimative Polarisationsfilter. Find ich cool, dass Du als Autofan eine entspannte Haltung zu Gammelgolffahrern und Autoabstinenzlern hast.
M52
 
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  • #32
Deine Beschreibung des Mannes kling eher sympatisch...:)
Es wäre nach meinem Geschmack: gepflegt, Wert legend auf Qualität , aber nicht von Statussymbolen abhängig !
Genau wie ich und auch mein Freund : ich fahre eine "Alte Gurke" und er Fahrrad...., dafür verreisen wir unheimlich viel und gerne , gehen aus und kaufen meistens Qualitäts-Sachen, oder mit einer "Sehr Gut"Bewertung.
Es kommt doch nicht aufs Auto an, sondern auf den Menschen an ..
Wie oberflächlich manche Frauen sind, die sich dazu kaum Gedanken über die WIRKLICH wichtigen Attribute eines Mannes machen...( ich liebe vor allem zuerst das Herz und das Wesen , nicht seine Aushängeschildchen...:)
Lieber in einem rostigen Wagen "Ins Grüne", als einen Mercedes vom Hochhausbalkon bewundern und sich den Sprit nicht leisten können, gell?:))
 
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  • #33
... offenschtlich sind wir hier nicht in Frankreich, wo früher schon mal jemand von Herkunft und auch keineswegs unvermögend einer Ente entsteigen konnte. Vielleicht ist's ja heute ein Twingo. Manchen Leuten geht auch der automobile Status-Rummel, der gerade hier in Deutschland betrieben wird, heftig am Allerwertesten vorbei. Es soll sogar Menschen geben, die legen nicht den geringsten Wert auf eine eigene Blechkiste und schon gar nicht auf eine teure.

Aber es ist eben die Frage, wonach man Menschen beurteilt - nach ihrer materiellen Saturiertheit oder nach ihrer intellektuellen Präsenz.
 
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  • #34
Laut einer inoffiziellen Statistik ist die Mehrheit der deutschen Porsche - Fahrer überschuldet und die meißten Rolex Uhren werden , in Deutschland, auf der Reeperbahn in Hamburg verkauft. Soviel zum Klischee......
 
  • #35
Laut einer inoffiziellen Statistik ist die Mehrheit der deutschen Porsche - Fahrer überschuldet und die meißten Rolex Uhren werden , in Deutschland, auf der Reeperbahn in Hamburg verkauft. Soviel zum Klischee......
Na ja, damit erfüllt sich doch gerade das Klischee!

Rolex sind doch typische Proleten-Prahler-Uhren. Porsche-Fahrer haben ihre Schwanzverlängerung nötig und sind Angebertypen.

Also gerade hier passen die Klischees doch dann perfekt zur Umfrage, was zeigt, dass eben doch oft Erfahrung und Vorurteil nahe beieinander liegt.
 
  • #36
So wie Du deine Schlüsse über den Besitzer aus dem Auto ziehst, ist es dem Autobesitzer auch erlaubt seine Schlüsse aus Deiner Bewertung von Beulen und Rostflecken zu ziehen. Ich wäre nicht kompatibel mit jemand der wegen ein paar Beulen die Krise kriegt.
M52

Das sehe ich auch so!

Ich verdiene ebenfalls 5 stellig im Monat und fahre trotzdem 2 jeweils 25 Jahre alte Wägen für die mich die Nachbar auch schräg ansehen (obwohl von mir in vielen Hobbystunden liebevoll restauriert).
Grund für mich ist einfach, daß ich mit den "modernen" mit empfindlicher, oft sinnloser Elektronik vollgestopften "Spielzeugautos" nichts anfangen kann, sondern was "Solides" will.

Ich las einmal einen Bericht eines reichen Menschen, der meinte er fährt ein 20 Jahre altes Auto, obwohl er sich 10 mal mehr leisten könnte als sein Banker und wie unsinnig es ist, den Reichtum eines Menschen an seinem Auto ablesen zu wollen.

Dazu kommt: 80% der Autos sind auf Pump gekauft - die meisten Neuwägen gehören den Besitzern gar nicht, sondern der Bank.

In England gilt es übrigends als "asozial" seine Autos wie die Hemden zu wechseln, sowas macht nur die Unterschicht - auch für mich ist das Auto eine "Lebensanschaffung" mit dem ich durch dick und dünn gehe bzw. fahre und kein Wegwerfartikel.

An solchen Beiträgen wie von der TE sieht man, wie oberflächlich viele Frauen denken - und sich dann wundern, daß sie ständig bei der Partnerwahl ins Klo greifen...
 
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  • #37
wenn man 10 millionen auf dem konto hat, eine markenuhr trägt die 100k gekostet hat, aber einen alten golf fährt.
ist man(n) dann ein blender?
oder wie wird blender in einer neidgesellschaft definiert?
 
  • #39
Nein, dann fällt man in die Kategorie "Spinner" -- siehe Fragestellung.

Ja, vielleicht bei dir. Ich würde nie einen Mitmenschen wegen eines alten Autos abwerten. Und schon gar nicht als Spinner. Für mich zählen Menschen, bei denen weniger mehr ist, viel mehr als umgekehrt. Der Trend wird sowieso eher in Richtung Verzicht und Autarkie gehen.

Heute heißt es noch "wer viel verbraucht, leistet viel". Das ist der große Widerspruch zwischen Volks- und Betriebswirtschaft. In der Volkswirtschaft gilt das gerade genannte. In der Betriebswirtschaft leistet derjenige langfristig am meisten, der am wenigsten Kosten verbraucht.

Nur Deppen glauben, sie könnten langfristig mit der volkswirtschaftlichen Denke am glücklichsten werden. Übrigens sind die meisten Millionäre durch Verzicht reich geworden. Insofern ist die Einstellung vieler Frauen bezüglich wirtschaftlich bescheidener Männer im Prinzip einfach nur hirnamputiert, weil strunzdumm.
 
  • #40
Insofern ist die Einstellung vieler Frauen bezüglich wirtschaftlich bescheidener Männer im Prinzip einfach nur hirnamputiert, weil strunzdumm.
Da hast Du recht.

Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass ich hier und in anderen Threads wieder und wieder für Bescheidenheit, Pragamatismus, gutem Umgang mit Geld plädiere und auf gar keinen Fall für Blender, Prahler, Angeber und materielle Statussymbole. Kapiert?
 
  • #41
Ich las einmal einen Bericht eines reichen Menschen, der meinte er fährt ein 20 Jahre altes Auto, obwohl er sich 10 mal mehr leisten könnte als sein Banker und wie unsinnig es ist, den Reichtum eines Menschen an seinem Auto ablesen zu wollen.

Schätz mal, das war Claus Hipp. Der fährt einen maueralten Benz W 124 mit ungefähr ner Million Kilometer drauf und dem ist das sowas von egal, solange er sich in der Kiste, an die er gewöhnt ist, wohlfühlt.
Dem Auto gilt bei ihm einfach kein weiterer Gedanke, solange es ihn dahin fährt, wo er hin will.

Steig ich jetzt nochmal in die Porschefahrer-Klischee-Diskussion ein, zum xten Mal? Ja, ist ein missionarisches Bedürfnis. Ich habe zwei 911, keinen Cent Schulden - auch nicht beim Finanzamt ;-) - Penis als solcher und etwaige Verlängerungen desselbigen fällt bei mir XX-Chromosomen-bauartbedingt aus. Und ich kenne Dutzende Porschefahrer, die weder eine Schwanzverlängerung brauchen, noch sich diese bei der Bank erbetteln müssen...
Jeder Dame, die sich von diesem absurden Klischee heilen möchte, empfehle ich mal einen Besuch an der Nordschleife, in Spa oder auf dem Hockenheimring, wenn private Trackdays sind oder (mit Einschränkung) bei den Touristenfahrten. Da sind sie, die patenten, unprätentiösen, nicht angeberischen, dennoch finanziell wohlbestallten Herren, die mit einer ordentlichen Portion Humor und Gelassenheit enthusiastisch ihrem Hobby nachgehen.
Das sind dann aber wahrscheinlich wieder zuuu echte Männer...
Und ja, auch bei denen ist das gang und gäbe, dass sie ihren sechsstellig bezahlten GT3 zum Heizen auf der Rennstrecke haben und im Alltag reicht ihnen ein 5000-Euro-BMW zur Gänze.
 
  • #42
Da sind sie, die patenten, unprätentiösen, nicht angeberischen, dennoch finanziell wohlbestallten Herren, die mit einer ordentlichen Portion Humor und Gelassenheit enthusiastisch ihrem Hobby nachgehen.
Dann sind sie wohl nur dort.

Bei mir ist das kein Vorurteil, sondern weitreichende Beobachtung und Erfahrung. Ich habe noch niemals einen netten, soliden, bodenständigen, unprätentiösen Porschefahrer kennengelernt. Allesamt waren es Armleuchter, Angeber und Typen, die auf dicken Max machten. Alle. Gewiss wird es Ausnahmen geben, aber mir sind noch keine untergekommen.
 
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  • #43
Ich habe zwei 911, keinen Cent Schulden - auch nicht beim Finanzamt ;-) - Penis als solcher und etwaige Verlängerungen desselbigen fällt bei mir XX-Chromosomen-bauartbedingt aus.

Ich bin zwar momentan eher auf dem Muskelkraft Trip, aber ich kenne auch etliche Typen denen geht es um die Technik, Benzin im Blut , ums fahren ,nicht ums protzen. Dafür hab ich volles Verständnis, was ich nicht mag ist das autozentrische Weltbild bei dem aus dem jeweiligen Auto der komplette Charakter des Besitzers hergeleitet wird, da mag ich die Leberhoroskopie der Antike noch lieber...
M52
 
  • #45
Warum dann die Forderung für neue Autos und wie abstoßend doch ein altes Auto bei einem Mann sei?
Lies Dir mal den Thread durch. Davon habe ich nie etwas geschrieben. Zur Hilfestellung:

In diesem konkreten Fall müsste man einfach nachfragen und auf weitere Facetten achten. Vielleicht ist es noch sein Auto aus Studentenzeiten, das so gut gehalten hat und das er nicht entsorgen möchte?
Bestenfalls steht es für Bescheidenheit oder Pragmatismus -- zwei wertvolle Mosaiksteine für mich, die ich positiv finden würde.
Allerdings auch:

Wer aber ein Auto mit Beulen, Rostflecken, Unfallschäden, [...] noch dazu vielleicht ungewaschen, der muss sich eben auch nicht wundern, wenn sich andere dann fragen, ob das was über den Charakter aussagt, also über Sauberkeit, Sicherheit, Verantwortungsbewusstsein, Ästhetik, Liebe zum Detail und so weiter.
Ich habe ausdrücklich dazu geraten, zu fragen, warum er so ein Auto föhrt. Hellekeen hat da einen sehr guten Formulierungsvorschlag unterbreitet.
 
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  • #46
Ich denke wer seinen Partner nach seinen Vermögensgegenständen auswählt, sollte dies auch offen sagen. Bitte ihn, er solle sein Vermögen offenlegen, am besten gleich auch noch vortragen, was für Geschenke und Zuwendungen er gedenkt Dir monatlich zu machen, dann gibt es keine Enttäuschungen auf beiden seiten.

(vielleicht ist es ja gar nicht sein Auto, und er hat es sich nur geliehen weil der Rolls Royce in der Werkstatt ist? Die gehn ja gerne mal kaputt...).
 
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  • #47
Hallo,

das mach ich genau so.
Erstes Date mit meinem alten Geländewagen und wenn es
Sie nicht stört komm ich mit dem neuen Sportwagen.

Ein reiner Test.
 
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  • #48
Die FS hat ganz offensichtlich eine extrem materialistische Einstellung. Den Anzug hat sie abgecheckt, die Uhr hat sie abgecheckt und festgestellt das es eine Markenuhr ist und nun ist ihr das Auto nicht teuer genug. Was denn noch? Hast du dir auch den Kontoauszug zeigen lassen? Eine Vermögensaufstellung geben lassen? Bei einer derartigen Einstellung kann man als Mann ja nur noch rennen. Wer will schon eine solche Frau?
 
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  • #49
Ich fahre auch einen alten, Golf, 14 Jahre und der Tacho ist zweieinhalb mal ´rum.Zustand ist aber sehr gut, nichts klappert oder ist zerschlissen.
Von Arbeitskollegen und Bekannten werde ich deshalb auch oft verständnislos gefragt, warum ich mir keinen Neuen kaufe, wenn die "Kiste" mal wieder repariert werden muß, schließlich "hab´ ich es doch".
Da ich aber in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen bin, liegt es mir nicht, noch gebrauchsfähige Dinge, vor allem teure, wegzuwerfen, und ein Auto mit solchem km-Stand und diesem Alter läßt sich kaum zu einem vernünftigen Preis verkaufen. Lieber investiere ich in bleibende Werte, eine Immobilie, ein Grundstück, in die Familie.
Aber nicht in ein Gegenstand, der mir unter´m Hintern wegrostet!
 
  • #50
Für viel ist das Auto Aushängeschild für Reichtum, Protz und Äußerlichkeiten.
Wenn ich das Auto eines Mannes sehe, interpretiere ich schon viel hinein. Dabei sind mir weder Preis, Protz noch PS wichtig, sondern WIE verhält er sich zu seinem Auto. Ein gepflegtes altes, lieb gewonnenes Auto sagt doch auch etwas aus! Ist es einigermaßen sauber? Ist es total verrostet? Wenn ja, sagt das auch etwas aus. Es gibt auch Männer, die damit prahlen, so und so viele Autos zu haben!
Was soll denn das?! Ein Auto reicht doch, finde ich.
Ich fahre ganz gerne Auto, wenn mir auch die verstopften deutschen Straßen und Parkplätze nicht gefallen. Da ich single bin, habe ich kein großes Auto, sondern es ist praktisch klein, aber gepflegt, sauber und den Sicherheits- und Wetterbedingungen entsprechend.
Wenn ein Mann mit protzigem Auto, einer zwiebackgroßen Uhr am Arm oder einem dicken Ring am Finger ankommt, lache ich nur, sage aber nichts. Der Mann wird recht schnell aussortiert. Ebenfalls stößt mich eine verrostete, dreckige und verbeulte Karre ab.
Das Auto ist in einem Kontext zu sehen.
 
  • #51
Dann sind sie wohl nur dort.

Bei mir ist das kein Vorurteil, sondern weitreichende Beobachtung und Erfahrung. Ich habe noch niemals einen netten, soliden, bodenständigen, unprätentiösen Porschefahrer kennengelernt. Allesamt waren es Armleuchter, Angeber und Typen, die auf dicken Max machten. Alle. Gewiss wird es Ausnahmen geben, aber mir sind noch keine untergekommen.

Das Problem bei dir sehe ich eher darin, dass du dir gegen jeden Autofahrer das passende ablehnende Argument zurechtstricken wirst. Entweder zu protzig oder zu primitiv, zu pingelig oder zu ungepflegt. Und selbst bei einem irgendwo dazwischen wirst du immer das Haar in der Suppe suchen.

Du wirst ein viel erfüllteres Leben haben, wenn du dich von sämtlichen materiellen Erscheinungen an einem Menschen freimachst und nur auf den Charakter achtest. Von mir aus hätte ich nichts dagegen, wenn meine Frau auf 20 % ihres Haushaltsbudgets verzichtet und statt im Supermarkt einzukaufen, einen Gemüsegarten pflegen würde. Wenn ich das als Mann tun würde, dann würde ich von dir vermutlich auch als Öko-Spinner abgetan, weil das irgendwelche Defizite vermuten lässt (vermutlich überschuldet oder Dauer-Loser).

Auch wenn du behauptest, dass Bescheidenheit eine Tugend ist: Dein Geschreibsel zeigt hier ganz deutlich, dass Worte und angebliche Absichten mit dem tatsächlichen Handeln oft gar nicht übereinstimmen.
 
  • #52
Ich fahre auch einen alten, Golf, 14 Jahre und der Tacho ist zweieinhalb mal ´rum.Zustand ist aber sehr gut, nichts klappert oder ist zerschlissen.
Von Arbeitskollegen und Bekannten werde ich deshalb auch oft verständnislos gefragt, warum ich mir keinen Neuen kaufe, wenn die "Kiste" mal wieder repariert werden muß, schließlich "hab´ ich es doch".
Da ich aber in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen bin, liegt es mir nicht, noch gebrauchsfähige Dinge, vor allem teure, wegzuwerfen, und ein Auto mit solchem km-Stand und diesem Alter läßt sich kaum zu einem vernünftigen Preis verkaufen. Lieber investiere ich in bleibende Werte, eine Immobilie, ein Grundstück, in die Familie.
Aber nicht in ein Gegenstand, der mir unter´m Hintern wegrostet!

So sehe ich das auch. Ich musste mir auch mal von einem kinderlosen Freund anhören lassen, wie viel Urlaube ich mir hätte leisten können, wenn ich kein Haus gebaut und keine Familie gegründet hätte. Ich habe zwei Autos, beide Kleinwagen, einer vier und einer 14 Jahre alt. Es ist mir völlig schnuppe, wie ich danach beurteilt wurde. Der jüngere war beim Kauf schon einer der letzten seiner Serie und wurde dann abgelöst. Sieht also auch noch älter aus als er ist. Bei meiner letzten Arbeitsstelle wurde in der ersten Woche von meiner Kollegin gefragt, welches Auto auf dem Parkplatz meins ist. Diese Welt heute ist sowas von materialistisch und das sogar von eigentlich links eingestellten Leuten, dass es mich einfach nur noch anwidert. Gerade wenn man von Kinderlosen und Singles abgewertet wird, die meinen jemanden anhand seiner Kleidung in gewisse Kategorien einordnen zu können. Aber die sonst im Leben nichts auf die Reihe kriegen.
 
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  • #53
Für die Statistik: Ich (m) fahre auch ein heruntergekommenes Auto. Würde mich eher bei Spinner als bei Blender einordnen.
 
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  • #54
Ich habe zwei 911, keinen Cent Schulden - auch nicht beim Finanzamt ;-) - Penis als solcher und etwaige Verlängerungen desselbigen fällt bei mir XX-Chromosomen-bauartbedingt aus. Und ich kenne Dutzende Porschefahrer, die weder eine Schwanzverlängerung brauchen, noch sich diese bei der Bank erbetteln müssen...
Jeder Dame, die sich von diesem absurden Klischee heilen möchte, empfehle ich mal einen Besuch an der Nordschleife, in Spa oder auf dem Hockenheimring, wenn private Trackdays sind oder (mit Einschränkung) bei den Touristenfahrten. Da sind sie, die patenten, unprätentiösen, nicht angeberischen, dennoch finanziell wohlbestallten Herren, die mit einer ordentlichen Portion Humor und Gelassenheit enthusiastisch ihrem Hobby nachgehen.
Mir geht es genau so. Ich habe auch zwei Porsche. Es macht einfach Spaß einen Sportwagen zu fahren. Meiner Uhr sieht man es auch nicht an was sie gekostet hat. Zu den Dates fuhr ich immer mit dem Familienkombi um nicht den Verdacht des Blenders und Protzens aufkommen zu lassen. Es ist schade, dass es immer noch auf dieses Schubladendenken gibt. Warum soll man sich nicht etwas leisten können, wenn man entsprechend arbeitet und verdient?
 
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  • #55
Oh je, schon sehr entlarvend, beim Date erst einmal die Uhr abzuchecken...
Und als ob Marken heute noch automatisch gute Produkte garantieren würden.
 
  • #56
Ich hatte früher auch so einen alten Golf. Er war immer zuverlässig, warum sollte ich ihn verschrotten? Hatte dann auch einen Aufkleber dran: "Alt, aber bezahlt". Heute fahre ich auch ein 5 Jahre alten Kleinwagen, für Einkäufe in der Stadt reicht das. Sonst fahre ich gern Fahrrad oder Motorrad, wenn es das Wetter zulässt.
Mein Cousin ist selbstständig, hat eine gutlaufende Firma, und fährt einen uralten S-Klasse Mercedes. Ein guter Bekannter (Arzt) fährt einen alten Passat-Kombi. Er interessiert sich für Kunst, Musik und Reisen. Das Auto ist nur ein Transportmittel.
Und wer wirklich blenden will, der geht zur Autovermietung. Da kann man fast alle Modelle günstg mieten.
 
  • #57
Wenn ein Mann mit protzigem Auto, einer zwiebackgroßen Uhr am Arm oder einem dicken Ring am Finger ankommt, lache ich nur, sage aber nichts. Der Mann wird recht schnell aussortiert. Ebenfalls stößt mich eine verrostete, dreckige und verbeulte Karre ab. Das Auto ist in einem Kontext zu sehen.
So ist es. Das Auto ist eine Facette eines großen Gesamtbildes, ein Mosaikstein, den man im Kontext sehen muss.

Nichts, was ein Mensch macht, ist unwichtig. Wir sollten Menschen nicht am Reden und an irgednwelchen Vorsätzen messen, sondern in ihrem Handeln und Verhalten.

Natürlich sagt auch die Kleidung von bieder bis flippig und gepflegt bis schlampig etwas aus über einen Menschen, ebenso sagt auch das Auto etwas aus über Lebensstil und Charakter. Was ist diesem Mann wichtig, was nicht? Setzt er auf Sicherheit oder Spaß? Pflege oder Lässigkeit?

Auch Kaufentscheidungen, Liebe zu Details, Geschmack und Vorlieben sind für die Partnersuche wichtig. Es geht doch nicht darum, irgendeinen absoluten Wert abzuleiten, sondern es geht darum, ob man zueinander passt. Ob man miteinander harmoniert und kompatibel sein könnte.

Genau deswegen sind Lebensstil und Geschmack, Vorlieben und Interessen so wichtig und das Auto ist einfach ein Mosaikstein des Gesamtbildes, das zu "passt zu mir" oder "passt nicht" gehört.
 
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  • #58
Wenn ich ehrlich bin interessiert mich das Auto eines Mannes, weil ich darin bequem sitzen möchte! Ich möchte die Annehmlichkeit der Technik genießen, weil ich sie sonst nicht habe. Ich möchte nicht mehr wie in Studizeiten in einem Wagen mit kaputter Heizung sitzen und frieren. Und ich möchte nie wieder vom Fahrer gefragt werden wo er abbiegen muss, denn er hat einen Navi!
Ja, ich sehe mir das Auto des Mannes an, weil ich mit Schrottkisten schlechte Erfahrungen gemacht habe und auf den Stress keine Lust mehr habe. Und ich kann als Nicht-Autofahrerin auch nicht als lebender Navi dienen, weil ich diese Perspektive nicht übe im täglichen Leben und all diese Erfahrungen und Erlebnisse verdichte ich in dem Moment in dem ich auf sein Auto gucke.
Und da ist mir ein neuer Volvo lieber als ein alter Fiesta.
 
  • #59
Du wirst ein viel erfüllteres Leben haben, wenn du dich von sämtlichen materiellen Erscheinungen an einem Menschen freimachst und nur auf den Charakter achtest.
Es ist grundfalsch so zu tun, als ob der Charakter und das tatsächliche Handeln separiert werden könnten. Das ist nicht der Fall.

Nichts, was ein Mensch macht, ist unwichtig. Wir sollten Menschen nicht am Reden und an irgendwelchen Vorsätzen messen, sondern in ihrem Handeln und Verhalten. Charakter zeigt sich darin, wie man agiert und agiert hat.

Natürlich sagt daher auch die Kleidung von bieder bis flippig und gepflegt bis schlampig etwas aus über einen Menschen, ebenso sagt auch das Auto etwas aus über Lebensstil und Charakter. Was ist diesem Mann wichtig, was nicht? Setzt er auf Sicherheit oder Spaß? Pflege oder Lässigkeit?

Auch Kaufentscheidungen, Liebe zu Details, Geschmack und Vorlieben sind für die Partnersuche wichtig. Es geht doch nicht darum, irgendeinen absoluten Wert abzuleiten, sondern es geht darum, ob man zueinander passt. Ob man miteinander harmoniert und kompatibel sein könnte.

Genau deswegen sind Lebensstil und Geschmack, Vorlieben und Interessen so wichtig und das Auto ist einfach ein Mosaikstein des Gesamtbildes, das zu "passt zu mir" oder "passt nicht" gehört.

Natürlich sagt es etwas aus, ob ein Mann sein Geld für teure Äußerlichkeiten wie Auto und Markenuhren ausgibt oder bereits eine Eigentumswohnung besitzt. Ob er von einer Yacht in Nizza träumt oder von einem Haus im Grünen. Oder ob er eines von beiden bereits hat.

Das sind Prioritäten, die unmittelbar aus dem Charakter abgeleitet sind.

Es ist einfach nur sachlich unzutreffend, wenn man denkt, man könne Charakter und Kaufentscheidungen voneinander trennen.
 
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  • #60
Es ist einfach nur sachlich unzutreffend, wenn man denkt, man könne Charakter und Kaufentscheidungen voneinander trennen.


Das ist dies Pudels Kern, Kaufentscheidungen und Wesenszüge korrelieren, ein Geländewagenfahrer ist in aller Regel auch in Nichtfahrzeugfragen anders drauf als ein Entenfahrer.
Da gibt's dann mehrere Möglichkeiten, man verzichtet auf die Ente und passt sich an, man sucht eine Frau die Enten mag oder man probiert's mit Toleranz. Extreme passen in aller Regel schlecht auf Dauer , aber ein bissle mehr Offenheit gegenüber Schrullen , Macken, kann nicht schaden.....
Ich finde auch , dass man Kaufentscheidungen nicht überbewerten sollte , Männer wie Frauen haben Spielzeuge und die sollte man ihnen gönnen auch wenn sie nicht dem eigenen Geschmack entsprechen.

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