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  • #91
Das ist alles sehr interessant. Mich würde mal eine Analyse meiner Person interessieren:

Prähistorischer Panda & Defender: Balls of Steel hat der Bube, tät ich da sagen.

Der GT verwässert da etwas, musst schon zugeben, oder?

Stadtfahrzeug, damit ein echter Mann aus Dir wird: Hummer H1 natürlich. Den stellst irgendwann mitten im Zentrum ab und wenige Jahre später bekommt er die nachträgliche Baugenehmigung als Einfamilienhaus. Alles richtig gemacht. ;-)
 
  • #92
Jetzt scheint es ja so, daß der Panda mich zu einer nicht vertrauenswürdigen Person macht. Ich bitte daher um Aufklärung über meinen inkonsistenten Charaker, und wenn möglich mit welchem Stadtfahrzeug aus mir ein echter Mann wird.

Das schöne ist, das die Damen die hinter einem nicht "angemessenen" Fahrzeug eher einen Spinner erwarten, Dir diese Geschichte eh nicht glauben würden. Da könntest Du dann sicher klassisch Punkten mit Fotos. Mein Haus, meine Autos, meine Frauen ... ;)

Wie sagte #87 so schön: Es kommt auf das Image und das Renomee.
Schön, wenn Aussenwirkung, also auf Dritte, wichtiger ist als der Mensch mit dem man sich wohl fühlt.
 
  • #94
Ach ja. Und was ist, wenn du einen tollen Mann findest, Alles passt, ihr werdet ein Paar. Und dann muss seine Firma Insolvenz anmelden, er ist pleite. Dann wirst du ihn verlassen, dir sofort einen Neuen suchen!
Solche Frauen, Nein Danke! Da ist doch die Prostituierte ehrlicher, sie sagt gleich: es geht nur um mein Geld.
Ausserdem. "M"52 hat es gut getroffen.

Grandios, genau so seh ich es auch!
 
  • #95
These:"Zeig mir Dein Auto, und ich sage Dir wie Du wohnst und lebst". Das kann zutreffen, aber nicht unbedingt in jedem Fall. Es gibt sogar manche Frauen, die einen "rollenden Mülleimer" fahren. Soll man da auf ihre Wohnung schließen ?

Ein "Angeber-Prinz" nannte im TV-Interview, wie man gut bluffen kann."Miete Dir ein tolles Auto, leih Dir einen guten Anzug, und Du bist der Größte - immerhin für einen Tag lang"

Was nützt ein tolles Auto, wenn sich heraus stellt, daß der Mann z.B. Zuhälter, Drogendealer oder skrupelloser Finanzhai ist ? - Oder "nur" wegen diesem Auto hoch verschuldet ?
Wäre ein "runtergekommenes" Auto ..... ehrlicher ?

Viele Frauen fahren Kleinwagen. Weil für sie praktischer und vernünftiger. Soll man sie deswegen schief ansehen ? Wie sie es ggf. bei Männern mit solchen Autos täten ?
Selbst wenn eine Frau ein sog. "Angeber-Auto" fährt, dann i.d.R. nicht zum angeben, sondern weil ihr das Auto selber gefällt. Ich kenne eine Frau mit großem Porsche, aus eigener Arbeit + Erfolg selber bezahlt. Aber es wäre ihr peinlich / lästig, auf ihr Auto angesprochen zu werden. Obwohl sie sich enorm gut mit Porsches auskennt.

Und warum soll ein Mann ein "Loser" sein, bloß weil er Unterhalt für ex-Frau und Kind/er zahlt ?
Ich kannte einen Mann, der für seine Frau + drei Kinder schwer arbeitete, und genug Geld verdiente. Dann heirateten sie. Nach einem Jahr Ehe ging die Ehefrau heimlich fremd, nach zwei Jahren zog sie plötzlich mit den Kindern zu ihrem Liebhaber. Und obwohl ihr Liebhaber gut verdiente, forderte und kassierte sie jahrelang kräftig Unterhalt v. ex-Ehemann. Der dadurch ruiniert wurde.

Ich habe in meinem Leben mehr Liebe in den "ärmsten Hütten" gesehen, als in den "prachtvollsten Häusern".
 
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  • #96
Wo bleibt denn hier der Begriff " understatement".
Ich fahre z. Zt. einen Golf, aber VR6 mit allem Krimskrams, den "wo gibt sich"...
Der stand so fertig beim Händler rum, und stand...und stand...und stand...
Dann gab s ihn zum unwiderstehlichen Preis, der billiger war, als das kleinste neue Modell dieses Typs.
Habe ich jetzt seit 7 Jahren, ist sauschnell (VR 6 Maschine), macht immer noch Spaß; sieht nach nix Besonderem aus und ist zeitlos, sehr gepflegt und trotzdem mit allem Luxus wie Kühlbox, Video in den Kopfstützen, Monitor vorn usw, Navi, bluetooth, Bose-Sound.
Eben alles da, was man eigentlich nicht unbedingt braucht.
Aus Vernunftgründen vom Preis her in der Konfiguration hätte ich den Wagen so nie zu kaufen gewagt.
Sieht aber aus wie 'nen Golf eben - nur Golf, sonst nix!
 
  • #97
Interessant, dass die Threads über Statussymbole (hier mal wieder das Auto) immer die Renner sind. Ich persönlich finde diese Tatsache einfach nur traurig.

Ich selbst fahre einen Kleinwagen. Den kann ich mir leisten, ohne auf andere Dinge verzichten zu müssen. Er ist praktisch, ich achte darauf, dass er technisch in Ordnung und sauber ist. Er bringt mich von A nach B und wieder zurück.

Mein Auto ist (für mich) einfach ein Gebrauchsgegenstand.

Wer beruflich oder aus anderen Gründen höhere Anforderungen an ein Auto stellt, soll und muss das tun. Wer einfach nur Luxus liebt oder braucht, ebenso.

Aber warum muss man andere Menschen für andere Einstellungen abwerten? Für meine Begriffe, geht es uns allen zu gut, wenn wir nicht einmal mehr akzeptieren können, dass es immer noch Menschen gibt, für die das Auto ein Transportmittel ist.

Ich weigere mich einfach, Menschen nach dem Wert ihrer Besitztümer zu bewerten.

Um auch mal wieder die Titelfrage zu beantworten:
Ob das zusammen passt, kann man erst wissen, wenn man die Gründe kennt. Um diese zu erfahren, gibt es die Möglichkeit, miteinander zu reden - außer dieser, anonym in einem Forum nach Meinungen von Menschen zu fragen, die den Mann gar nicht kennen, sich aber anmaßen, ihn zu beurteilen.
 
  • #98
Interessant, dass die Threads über Statussymbole (hier mal wieder das Auto) immer die Renner sind. Ich persönlich finde diese Tatsache einfach nur traurig.

Daran sind aber in erster Linie Frauen wie die FS schuld, die meinen Männer anhand von Statussymbolen bewerten zu müssen - Frauen treiben mit ihren Forderungen Mänenr dazu sich auf Statussymbole zu stürzen.

Oder wie ein Volkswirt mal zu mir sagte: Mänenr würden sehr gerne mal kürzer treten, wenn nicht ständig eine Frau da wäre und von ihnen verlagen würde, daß sie nach mehr materialismus grifen sollten.

"Der Nachbar hat gerade wieder ein neues Auto gekauft - sag bloß Du schaffst das nicht auch? Wie sieht denn das aus, wenn ich da nicht mithalten kann?"

Es gibt doch das Märchen "Der Fischer und seine Frau" - wo die Frau immer mehr fordert und am Ende gar wie gott sein will - der Drang nach Materialismus ist weiblich daher uach das Wort "mater" von "Mutter"
 
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  • #99
Super getroffen, Angeline.
Und hier bin ich auch wieder einer Meinung mit #94, Bernd, der es ähnlich formuliert.

So ein Blödsinn, vom Vorhandensein oder der Automarke darauf zu schließen, ob jemand ein "Loser" ist oder nicht.
So ein Sportwagen oder eine Luxusklasse mag ja optisch schön und technisch reizvoll sein, aber für den normalen Alltag unpraktisch.
Für mich zählen beim Auto, wofür ich es brauche und ob beim gewählten Modell das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.
Und dann wird das Auto gefahren, bis es auseinanderfällt bzw. die sich "im Alter" häufenden Reparaturkosten.
Erst dann gibt's ein neues (gebrauchtes).
 
  • #100
These:"Zeig mir Dein Auto, und ich sage Dir wie Du wohnst und lebst".

Gegenthese: "Wer ein bestimmtes Niveau erreicht hat --- auch, aber nicht primär nur in materieller Hinsicht, sondern vor allem im Hinblick auf Fähigkeiten und Kompetenzen und insbesondere im Hinblick auf das Wissen um die eigene Qualitäten --- der kümmert sich nicht selten einen feuchten Kehricht um Statussymbole aller Art. Bei solchen Leuten vom bevorzugten Verkehrsmittel auf andere Lebensbereiche schliessen zu wollen funktioniert nur selten bis gar nicht."
 
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  • #101
Ich weigere mich einfach, Menschen nach dem Wert ihrer Besitztümer zu bewerten.

Um auch mal wieder die Titelfrage zu beantworten:
Ob das zusammen passt, kann man erst wissen, wenn man die Gründe kennt. Um diese zu erfahren, gibt es die Möglichkeit, miteinander zu reden - außer dieser, anonym in einem Frorum nach Meinungen von Menschen zu fragen, die den Mann gar nicht kennen, sich aber anmaßen, ihn zu beurteilen.

Das ist eine sehr sympathische Einstellung. Vielen Dank;
m, 45 (dankbar, das es noch Frauen mit Verstand gibt, die ihren Partner nicht vorurteilend nach Art und Anzahl der Statussymbole auswählt).
 
  • #102
Eigentlich ziemlich peinliche diskussion .....

Der punkt ist doch, dass man authentisch ist ... Egal mit welcher dose man vorfährt. Ich kann auch im rolls vorfahren .... Problematisch wird es erst wenn man anfängt die extras und motorisierungen aufzuzählen ... Spätestens dann wird man zum angeber oder spinner.

Was machen die frauen wenn der mann mit dem motorrad kommt? Ist er dann "mehr mann" weil er ein harter biker ist?

M-26
 
  • #103
Jetzt scheint es ja so, daß der Panda mich zu einer nicht vertrauenswürdigen Person macht. Ich bitte daher um Aufklärung über meinen inkonsistenten Charaker, und wenn möglich mit welchem Stadtfahrzeug aus mir ein echter Mann wird.
Genau dasselbe könnte sie auch über einen zu alten Hund denken. "Seltsam, dass er mit so einem alten Kläffer darumläuft. Wieso hat er den noch nicht abgegeben oder einschläfern lassen?" Ich finde diese Diskussion auch einfach nur noch erbärmlich. Und so denken angebliche Intellektuelle. Selbst Alt-Linke, die nie so sein wollten.
 
  • #104
Ich hatte mal vor vielen Jahren meinen Kleinwagen verkauft, weil ich mit meiner Exfrau in der Stadt wohnte und direkt an der Straße eine Bushaltestelle war, die mich ohne Umsteigen zur Arbeit brachte. Einkaufsmöglichkeiten gab es im Umkreis von 500 m genug.

Und was ist passiert? Als meine Schwiegereltern das mitkriegten, hieß es gleich: "Was ist denn bei euch los?" Meiner Frau war es megapeinlich, so bloßgestellt zu werden, denn eigentlich war sie damit einverstanden, das Auto zu verkaufen. Nur später ließ sie sich von ihren Eltern manipulieren und wertete mich unbewusst ab. Als wenn wir uns kein Auto hätten leisten können. Immerhin nahm ich mir öfters einen Mietwagen und war Mitglied bei Carsharing. Aber all das zählte dann nichts, sondern machte alles nur noch schlimmer. "Sowas ist ja nur was für Arme und Öko-Spinner".

Schon schlimm, so ein Materialismus.
 
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  • #105
Wenn man sich hier alles durchliest tragen einige die Nase sehr hoch und andere einen Heiligenschein.
Fakt das wir in einer Status-und Klassengesellschaft leben.
Je nachdem welchen Beruf man ausübt und ob man selbständig, Beamter, Angestellter, Arbeiter oder erwerbslos ist, genießt man Privilegien, Vorteile, ist anerkannt und angesehen, oder eben nicht.
Das Auto ist dann ein Teil davon in welche Klasse man jemanden einordnet, auch wenn das nicht immer richtig zutrifft.
Bei EP ist das doch genau dasselbe, wenn jemand von euch einen Partnervorschlag mit 100 Matchingpunkte bekommt und unter Beruf würde "Müllmann" oder "Putzfrau" stehen, dann würde jeder von euch diesen Vorschlag ignorieren bzw. löschen.
Die Ärztin oder den Anwalt die dann sagen "toll, den Menschen will ich kennenlernen" die zeigt mir mal?!
 
  • #106
Gegenthese: "Wer ein bestimmtes Niveau erreicht hat --- auch, aber nicht primär nur in materieller Hinsicht, sondern vor allem im Hinblick auf Fähigkeiten und Kompetenzen und insbesondere im Hinblick auf das Wissen um die eigene Qualitäten --- der kümmert sich nicht selten einen feuchten Kehricht um Statussymbole aller Art. Bei solchen Leuten vom bevorzugten Verkehrsmittel auf andere Lebensbereiche schliessen zu wollen funktioniert nur selten bis gar nicht."

Eben - es ist eine Art geistige Entwicklung, sich nicht mehr um Statussymbole zu scheren - wer das macht, der ist eben auch völlig von seinem Umfeld und deren launen und Modeerscheinungen abhängig.

Wer wirklich souverän, integer ist, den berühren solche Modeerscheinungen oder Forderungen anderer an ihn überhaupt nicht mehr.

Oder glaubt jemand, die wirklich großen Männer der Geschichte 8wie bspw. ein Jesus, Buddah etc.) hätten sich um die Automarke gekümmert?
 
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  • #107
Mein Auto ist ein alter 1997er Passat, damit mein Hund reinspringen kann, der leider schon 14 Jahre alt ist.

Seit mir vor zwei Jahren meine Ex alle Mittel, Haus, 5 Autos und das gesamte Vermögen gestohlen und alles mit einem Betrüger verjubelt hat, bleibt mir nur noch der Weg alles wieder aufzubauen. Dabei habe ich einen guten Freund auf den ich mich verlassen kann, meinen Hund Timmy.

Mit diesem alten Passat lernt man sicher keine neue Partnerin kennen. Man lernt aber die Frauen noch besser kennen. Für die meisten der Damen bin ich kein Mann, sondern ein bemitleidenswertes Würmchen. Mit viel Geld bin ich dann in 2 Jahren wieder ein Mann. So seit Ihr Frauen eben. Und wenn dann ein Mann mit seinem Geld angibt und den großen Maxe macht, seit Ihr beleidigt, aber gern dabei.
 
  • #108
tippe auf eine "Winterschraddel". Im allgemeinen männlichen Sprachgebrauch stellt das ein Kurzstrecken-Winterauto dar. Maximal 2000 Euro, Bremsen und Reifen gut, falls es einen Unfall gibt - verschuldet oder nicht - ist der Schaden nicht so hoch und das/die Sommerschätzchen sind nicht wegen eines blöden Schnee-Remplers Unfallfahrzeuge. Und dann das Streusalz, das ungeniert die Alufelgen ruiniert ... *seufz*

Männer machen so etwas. Völlig unprätentiös. Ich wünschte mir manchmal mehr Männer-Versteherinnen und weniger Mischungen aus Detektivinnen und Checklistenabhakerinnen...

So long,
m/42
 
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  • #109
Auto? Blender? Spinner?

Mehr fällt dazu nicht ein?

Ist ja faszinierend woran Menschen so gemessen werden können...

Also ich "habe gar kein Auto". Aus ökologischen Gründen, und meine Eltern sind Schuld, da sie aus eben ökologischen Gründen 1988 ihr Auto abgeschafft haben und ich diese Einstellung mitgegeben bekommen habe...

Dafür habe ich natürlich eine Jahreskarte des ÖPNV, eine Bahncard und ein Fahrrad (das mehr kostet als manches Auto). Ich bin in 1km Entfernung meiner Arbeitsstelle gezogen und in der Mitte liegt das regionale Zentrum mit sämtlichen Einkaufsmöglichkeiten.

Nach Lesen dieses Threads muss ich jetzt natürlich darüber nachdenken, ob es nicht Sinn machen würde einen teuren Schlitten zu kaufen und in der Garage stehen zu haben, damit ich wenigstens darauf hinweisen kann ein Auto zu besitzen um wettbewerbsfähig zu bleiben...
 
G

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  • #110
Auto? Blender? Spinner?

Mehr fällt dazu nicht ein?

Ist ja faszinierend woran Menschen so gemessen werden können...

Also ich "habe gar kein Auto". Aus ökologischen Gründen, und meine Eltern sind Schuld, da sie aus eben ökologischen Gründen 1988 ihr Auto abgeschafft haben und ich diese Einstellung mitgegeben bekommen habe...

Dafür habe ich natürlich eine Jahreskarte des ÖPNV, eine Bahncard und ein Fahrrad (das mehr kostet als manches Auto). Ich bin in 1km Entfernung meiner Arbeitsstelle gezogen und in der Mitte liegt das regionale Zentrum mit sämtlichen Einkaufsmöglichkeiten.

Nach Lesen dieses Threads muss ich jetzt natürlich darüber nachdenken, ob es nicht Sinn machen würde einen teuren Schlitten zu kaufen und in der Garage stehen zu haben, damit ich wenigstens darauf hinweisen kann ein Auto zu besitzen um wettbewerbsfähig zu bleiben...

Ach was, keinen Stress, heute kann man doch alles leihen und das solltest Du auch tun. Wenn Du eine eher familienorientierte Spiesserin datest hol Dir einen Ford Kombi, bei einer geltungssüchtigen Blondine einen BMW oder einen Sportwagen, für eine Öko-Tante bist Du bestens mit Deiner Fahrkarte gerüstet, bei einer aktiven Naturkonsumentin einen SUV, und für die Lehrer und Sozialkapitalistinnen einen Saab oder Volvo. Die Tendenz lässt sich eigentlich meist und ziemlich klar aus dem Profil herauslesen.

Und nur kein schlechtes Gewissen, von wegen das wäre "Blenderei". Die Damen benutzen ja auch Make up und Push up BHs. Man muß mit den Wölfen heulen, nur lauter :)
 
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  • #111
Zähle ich die einzig 'erlaubten' Facetten zusammen, dann kommt für mich der gemainstreamte Superlangweiler heraus.

- Er muss ein Auto haben. Egal, wie wenig er es benötigt.
- Das Auto darf nicht zu neu, nicht zu alt, nicht zu groß, nicht zu klein, nicht zu auffällig, nicht zu bescheiden sein.
- Kein Cabrio, kein schnittiges Coupé, kein echter Sportwagen, weil alles Poser-Arschlöcher. Außerdem bekommt man da nicht genügend Ikea-Schränke rein.
- Auto als Hobby geht schon mal gar nicht, weil sinnlose Geldverschwendung und Verschwender sind nicht lebens- und wirtschaftsgemeinschaftstauglich. Außerdem Zeitverschwendung, weil wer am Wochenende mal ein paar Stunden an seinem Klassiker rumschraubt oder mit seinen Spezln auf der Rennstrecke ist, der steht nur eingeschränkt für Bergtouren, Zoo- und Jahrmarktsbesuche zur Verfügung.

Jeglicher Individualismus zu diesem Thema ist verdächtig oder inkompatibel.

Genauso gehts weiter mit den Uhren. Vielleicht hat der stilbewusste Mann aber ein Faible für Uhren von 5000 Euro aufwärts und nicht von 500 Euro abwärts.

Irgendwas ist immer zu unvernünftig oder nicht perfekt ins willkürlich von Frau vorgegebene Kaleidoskop der Facetten passend. Selbst wenns ein nahezu kostenloser Spleen ist, beispielsweise wenn ein Mann halt alles im Alltag mit dem Fahrrad oder dem Vespa-Roller erledigen möchte und kann.

Ein Mann, der sowas von angepasst ist, dass er da keinerlei individuelle Ausschläge in bestimmte Richtungen hat, keinerlei Ausdruck individuellen persönlichen Interesses oder Desinteresses, keinerlei möglicherweise auch unvernünftige oder unwirtschaftliche eigene Leidenschaften/Hobbies,

der ist kein 'echter Kerl', sondern ein bürgerlich normenhöriges, von den äußerlich vorgegebenen Mainstream-Anforderungen rundgelutschtes, profilarmes 'Weichei'.

Toller Beitrag, Kompliment!

Interessant finde ich, dass leider doch eine grosse Zahl von Frauen, Maßstäbe anlegegen, die sie selbst oft nicht erfüllen - Frauen fahren nach meiner Beobachtung sehr oft sehr günstige Autos. Ich finde das auch gar nicht schlimm. Natürlich kann ich nachvollziehen, dass gewisse Menschen einfach nicht den Stil haben, den Frau erwartet. Das kann man aber nur am Gesamtpaket erkennen, nicht an einem Auto, wenn auch ggf. auch am Auto. Und Stil hat nur wenig mit Geld zu tun. Man muß doch den Charakter und die Art des anderen in Summe mögen. Schlimm sind diese Typisierungen obwohl man noch sehr wenig weiß.

Eher überlegenswert finde ich mal, sich auf einer deutschen Autobahn mal 10min anzusehen, was da für Autos vorbeifahren, wenn man den deutschen Durchschnittsverdienst kennt. Und warum muß man Autos der Baujahre 2010-2012 fahren, um ein Mann zu sein? Ich habe 5 Autos (uups, jetzt bin ich sofort in der Angeber-Poser-Liga), einfach weil sie mir im Laufe meines Lebens über den weg gelaufen sind und ich sie toll fand - das jüngste ist 19 Jahre alt und hat 346TKM. m,39
 
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  • #112
Weder verstehe ich die Blender noch die Leute, die Angst haben, einem Blender auf den Leim zu gehen.
Blenden ist schließlich nicht nachhaltig, früher oder später kommen die wahren Verhältnisse doch ans Licht. Dann ist man denjenigen, den man getäuscht hat, doch los.
Wenn man sich nicht sicher ist, ob jemand authentisch und wahrhaftig ist: Was hindert einen zu fragen? Nach dem Job, nach dem Nettomonatseinkommen? Nach Ersparnissen oder Schulden? Warum denn nicht? Ich finde es legitim, solche Fragen zu stellen.
Ich fahre einen 9 1/2 Jahre alten Ford Fiesta mit 60 PS, also alles andere als ein Prestigeauto, obwohl ich mir jederzeit ein Auto leisten kann, das ein Vielfaches eines Fiesta kostet. Beim Kauf war mir aber wichtig, daß ích mit dem Auto gut in Parklücken komme und es einen niedrigen Benzinverbrauch hat. Ich bin mit dem Auto zufrieden und werde es weiter fahren. Im Übrigen weiß ich, daß ein wesentlich teureres Auto auf mein Glücksempfinden mittel- und langfristig keine Auswirkungen hätte. Man gewöhnt sich schließlich an alles, auch an Luxus. Bis zu einem bestimmten materiellen Wohlstand steigt die Glückskurve an, dann verläuft sie nur noch parallel zur x(Wohlstand)-Achse.
 
  • #113
Weder verstehe ich die Blender noch die Leute, die Angst haben, einem Blender auf den Leim zu gehen. Blenden ist schließlich nicht nachhaltig, früher oder später kommen die wahren Verhältnisse doch ans Licht. Dann ist man denjenigen, den man getäuscht hat, doch los.
Na, ich will mich doch nicht auf einen Mann einlassen, um dann später herauszubekommen, dass er ein Blender ist -- das wäre doch vertane Datingezeit.

Du sagst es doch selbst: Man muss es herausbekommen -- dann doch aber bitte auch lieber früher als später.

Was hindert einen zu fragen? Nach dem Job, nach dem Nettomonatseinkommen? Nach Ersparnissen oder Schulden? Warum denn nicht? Ich finde es legitim, solche Fragen zu stellen.
Weil in Deutschland die allermeisten Menschen diese Fragen als nicht akzeptabel einstufen, bevor man sich ganz erheblich besser kennt. Nach dem Gehalt fragen kann man einfach nicht.
 
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  • #114
@Frederika: In welcher Form ist das Gehalt oder das Vorhandensein von Geld ein Kriterium bei der Partnerwahl? Danke. m, 39
 
  • #115
@Frederika: In welcher Form ist das Gehalt oder das Vorhandensein von Geld ein Kriterium bei der Partnerwahl? Danke. m, 39
Das wäre hier ein Nebenthema. Eröffne dazu einen separaten Thread oder reaktiviere einen der zahlreichen Threads zum Thema Geld, Einkommen und Vermögen. Ganz kurz vorab: Weniger als um das Einkommen geht es um die Höhe der Ausgaben, um Lebensstil, Lebensqualität, Einstellung zu Luxus. ich möchte auf Augenhöhe agieren bezüglich Freizeit-, Wohnungs- und Urlaubskosten. Außerdem ist es doch einfach so, dass alle, die eine Familie gründen wollen, damit meist auch eine Wirtschafts- und Lebensgemeinschaft begründen möchten und dazu gehört nun einmal zu wissen, ob da Synergien freiwerden oder eher Verluste auftreten. Eine Partnerschaft muss einfach eine Bereicherung sein -- in jeder Hinsicht.
 
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  • #116
also wer sich kein richtiges Auto leisten kann der braucht ja wohl auch keine Frau; finden wird er ohnehin keine - Frauen wollen nämlich schicke Autos
 
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  • #117
Vielleicht ist der Herr nur clever und möchte um seiner selbst willen geschätzt werden. Möglicherweise hat er schon die eine oder andere Dame kennengelernt, die zwar selbst einen Beruf ausübt, der ihr einen Lebensstandard knapp über Sozialhilfesatz ermöglicht, sich ihre Träume vom besseren Leben aber durch einen Mann finanzieren lassen will.
 
  • #118
Vielleicht ist der Herr nur clever und möchte um seiner selbst willen geschätzt werden.
Was ist denn "seiner selbst"? Gehören Talente, Neigungen, Kompetenz, Beruf, Gehalt dazu oder nicht? Gehört Geschmack und Stil bezüglich Kleidung, Schmuck, Uhr, Auto dazu oder nicht? Wo ziehst Du die Grenze zwischen "seiner selbst" und "nicht seiner selbst". Wir sind alle ein Gesamtpaket und man sollte keine Facetten ausblenden oder abspalten. Auch was wir erreicht haben, uns leisten können und vorallem, was wir uns wirklich aussuchen, spielt eine große Roll. Gerade Geschmack, Lebensstil, Vorlieben sind doch ein ganz wesentlicher Teil von "unserem selbst".
 
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  • #119
Was ist denn "seiner selbst"? Gehören Talente, Neigungen, Kompetenz, Beruf, Gehalt dazu oder nicht? Gehört Geschmack und Stil bezüglich Kleidung, Schmuck, Uhr, Auto dazu oder nicht? Wo ziehst Du die Grenze zwischen "seiner selbst" und "nicht seiner selbst". Wir sind alle ein Gesamtpaket und man sollte keine Facetten ausblenden oder abspalten. Auch was wir erreicht haben, uns leisten können und vorallem, was wir uns wirklich aussuchen, spielt eine große Roll. Gerade Geschmack, Lebensstil, Vorlieben sind doch ein ganz wesentlicher Teil von "unserem selbst".

Er ist nur irritiert, weil er ein Mann ist, und als solcher eher nicht Auto, Uhren, Schmuck, Gehalt in die Entscheidung seiner Partnerwahl miteinbezieht. Das dies für Frauen eine viel größere Rolle spielt ist ihm noch fremd. Aber früher oder später lernt er schon, wann unter Frauen ein Mann mit dem kaufmännischen Ausdruck einer "gute Partie" betitelt wird. :)))
 
  • #120
Hm, es geht mir weniger um die "gute Partie" als um Geschmack, Stil, Vorlieben, Prioritäten, Lebensqualität, allgemeine Einstellung zu allen möglichen Dingen, die mit Geschmack und Stil zu tun haben.

Es gibt Fälle, da ist einem die Uhr zu kitschig, das Auto zu protzig, die Kleidung zu modisch, und fast immer ist dann auch der Typ insgesamt einem nicht sympathisch. Sympathie und Wellenlänge setzt sich eben auch ganz vielen kleinen Facetten zusammen und wenn der Geschmack und Stil allzu drastisch divergiert, dann passt es halt einfach nicht.

Es ist viel zu einfach, dann immer nur vom Wert der Sachen zu sprechen, wenn es in Wahrheit im Geschmack, Stil und Prioritäten geht: Wofür gibt man bevorzugt Geld aus, was leistet man sich, was ist einem was wert?
 
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