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Gast

  • #1

Sag mir deinen Beruf und ich sage dir wie du bist!

Hallo Forum!
Ich würde gerne wissen, was der Beruf über einen Menschen aussagt.
Welche Charaktereigenschaften ihr bestimmten Berufen zuordnet.
Bzw. Welchen Einfluss der Beruf auf das Privatleben und Beziehung hat?
Was ist da eher ein Störfaktor? Was macht sich da ganz gut? m
 
  • #2
Das kann man überhaupt nicht so einschätzen. Da neigt man eher zu Vorurteilen, und verschätzt sich gewaltig.

Ich habe Vorurteile gegen Rechtsanwälte. Obwohl ich -selten- auch gute Anwälte kennenlernte.
So wie sie beruflich agieren, schätze ich sie auch privat ein.

Der Beruf alleine genügt nicht, sondern auch wie Derjenige mit seinem Beruf auf dem aktuellen Arbeitsmarkt positioniert ist.

Ärzte und Bestatter haben ggf. viel Bereitschaftsdienst. Also in der Freizeit eingeschränkt, z.B. immer in der Nähe ihres Einsatzgebietes und abrufbereit.

Ich traf einen sehr gut aussehenden Herrn, 50+, sehr gebildet, Karriere bis zum Betriebsleiter.
Persönlich und beruflich also einen guten, ersten Eindruck. Und vielleicht als Partner sehr wertvoll.
Trotzdem Hartz-4 Empfänger und aussichtslos. Er überlegt, deswegen aus Dtl. auszuwandern, oder sich selbständig zu machen.
Welche Frau würde ihn dann noch nehmen ? Und einen wirklich guten Menschen verpassen ?
 
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Gast

  • #3
Ha - endlich heiteres Beruferaten. Ich selbst habe einen Beruf, der mich immer wieder auf´s Neue reizt und manchmal auch zuviel Zeit in Anspruch nimmt. Aber aus anderen Branchen kenne ich genug Menschen, die nicht dem jeweiligen Berufsklischée entsprechen. Sicher gibt es berufsbedingt einige Ausprägungen und ich bin ehrlich nicht sicher, ob das schon vorher Veranlagung war oder sich erst durch das im Beruf sein herausgebildet hat. Ist unter dem Strich auch egal - Menschen sind sympathisch oder eben nicht. Und das macht sich nicht allein am Beruf fest.
 
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Gast

  • #4
Ich habe einen Job, über den hier regelmäßig als NoGo diskutiert wird, wildeste Stereotypen werden gedroschen und ich kann sagen: wenn ich mich im Kollegenkreis so umsehe, entspricht fast niemand diesen Vorurteilen, vielleicht 10% sind auch nur in der Nähe der Vorurteile.
Wer deswegen eine Berufsgruppe meidet -kein Problem: sein eigener Verlust!
 
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Gast

  • #5
In meinem Umfeld gibt es sehr viel Lehrer/innen. Sie sind die geborenen Besserwisser und nerven schnell. Als Partnerin käme eher eine Frau aus dem Pflegebereich in Frage. Sie kann mit Menschen umgehen und sie versorgen. Kreative Berufe wirken wenig bodenständig und die Leute sind ständig auf irgendwelchen Partys unterwegs und suchen oft keine feste Partnerschaft. Eine Ärztin wäre schon interessant, aber auch sie und eine Polizistin sind eben auch viel beschäftigt durch Wechselschicht und so wird eine Partnerschaft schnell einseitig.
M (Tischler-Meister)
 
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Gast

  • #6
Meines Erachtens ist die Berufsrichtung ziemlich egal. Wichtig ist mir allerdings, dass jemand zielstrebig entsprechend einer guten Ausbildung sich seinen Beruf gewählt hat und im Beruf auch erfüllt und zufrieden ist. Nichts schlimmer, als wenn die Partnerin am Sonntag schon wieder schlechte Laune schiebt, weil ihr vor der neuen Arbeitswoche graut.

m/46
 
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Gast

  • #7
Wichtiger als der Beruf selbst ist für mich die Begeisterung, die ein Mensch für seinen Beruf hat.
Von mir aus könnte ein Mann auch Bestatter sein, wenn er das gerne macht. Es ist ein wichtiger Beruf und ich würde die Sensibilität bewundern, mit der er mit den Trauernden umgeht. - Es gibt aber auch solche, die im wahrsten Sinn des Wortes über Leichen gehen.

An einem Anwalt könnte ich bewundern, dass er ein gutes Gerechtigkeitsgefühl hat und sich für andere einsetzen kann - wenn er eben seinen Beruf so ausführt und nicht das Recht verdreht um möglichst viel Kohle zu machen.

An einem Lehrer würde ich sein Engagement und seine Menschenliebe schätzen, seine Flexibilität, mit immer wieder neuen Situationen zurechzukommen und seine Geduld - wenn es nicht ein Lehrer ist, dem der Beamtenstatus wichtiger ist als die Kinder.

Schaut euch erst die Menschen an und dann macht mal ein lustiges Beruferaten - oft liegt man meilenweit daneben.
 
  • #8
An einem Anwalt könnte ich bewundern, dass er ein gutes Gerechtigkeitsgefühl hat und sich für andere einsetzen kann - wenn er eben seinen Beruf so ausführt und nicht das Recht verdreht um möglichst viel Kohle zu machen.

Schaut euch erst die Menschen an und dann macht mal ein lustiges Beruferaten - oft liegt man meilenweit daneben.
Genau so - mein bester Freund ist Anwalt und eine menschliche Kostbarkeit.

Leute, Leute, denkt doch bitte nicht in Schubladen!
 
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Gast

  • #9
Natürlich sagt der Beruf sehr viel aus; wenn nicht alles; denn ca. 40 % der Tageszeit investiert man in den Vollerwerbsberuf inkl. Anfahrtsweg, Pausen Nachhauseweg. Es gibt sehr viele Berufe, die für mich als Partnerin (die solche Berufe ausüben!) nicht in Frage kommen ohne diese alle hier zu erwähnen. Die Menschen denken und handeln eben einmal wie sie über den Beruf über lange Zeit zum Denken gebracht wurden, also programmiert wurden. Es ist den allermeisten Menschen nicht möglich (obwohl sie es meinen!) eine eigene und ganz persönliche Meinung neben dem Beruf zu bilden und diese dann im Privatleben umzusetzen. Ich erlebe es tagtäglich, dass die Menschen so denken und so handeln, wie sie es im Beruf gelernt haben; deshalb gilt der Spruch: "sage mir den Beruf eines Menschen und ich sage dir wie er tickt, wie er denkt, wie er handelt und welche Programme bei ihm in Situationen greifen!" m,59, freier Beruf
 
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Gast

  • #10
Also mir wird oft gesagt, daß ich so gar nicht dem entspräche,wie man sich Angehörige meiner Berufsgruppe vorstellt.

Bitte nicht immer auf irgendwelchen Vorurteilen und Klischees herum reiten! - Und das gilt hier nicht nur für Berufe...

w,49
 
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  • #11
Ärzte und Piloten sind mit Sicherheit bei der Damenwelt nicht beliebt weil sie besonders gute Eigenschaften mitbringen. Nein, sie bringen eine dicke Brieftasche und Status mit nachhause. Wenn man den selben Typen an die Kasse bei Lidl setzen würde oder er die Sonntagsbrötchen backt. Welche Chancen hätte er da??? Ich bin Handwerker und die Damen finden es in der regel klasse. Das ein Mann einen Nagel in die Wand schlagen kann ohne sich mit dem Hammer auf die Flossen zu hauen. In einem Haus gibt es ständig was zu tun. Da braucht es einen Anpacker.
 
  • #12
An einem Anwalt könnte ich bewundern, dass er ein gutes Gerechtigkeitsgefühl hat
So allgemein würde ich dies bei Anwälten nicht stehen lassen. Wenn ich mich an die ganzen Abwahnwellen wegen Missbrauch der Urheberrechte in der Vergangenheit denke, lagen hier wenig mit Gerechtigkeit sondern eher reine monetäre Gründe im Vordergrund.


Das Entscheidende ist aber auch bei jedem Beruf, welche Beweggründe es gab diesen Beruf zu wählen. Ein Freund von mir ist Mediziner und er machte es nicht um der Nächstenliebe wegen sondern nur weil dies in seiner Familie Tradition ist und sein Vater jemand als Nachfolger für seine Ordination benötigt.


Ich als Informatiker lese und scheibe gerne und hasse eigentlich Computerspiele und diese ganzen Sozialnetzwerke, da sich auch im 21.Jahrhundert noch das Leben im Freien und nicht in Bits and Bytes abspielt. Somit bin ich eigentlich gerade das Gegenteil vom Klischee eines Informatikers.
Oft wird in einen Beruf und den dazugehörigen Menschen mehr hineininterpretiert als nötig. Mir war schon immer der Beruf des betreffenden Partners oder Freunde irrelevant, da ich mich ja mit denjenigen auf menschlicher Basis unterhalten möchte und kein Fachsimpeln und oft habe ich feststellen dürfen, dass viele nie mit dem vorhanden Klischee übereintrafen.
 
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Gast

  • #13
In meinem Umfeld gibt es sehr viel Lehrer/innen. Sie sind die geborenen Besserwisser und nerven schnell. Als Partnerin käme eher eine Frau aus dem Pflegebereich in Frage. Sie kann mit Menschen umgehen und sie versorgen. Kreative Berufe wirken wenig bodenständig und die Leute sind ständig auf irgendwelchen Partys unterwegs und suchen oft keine feste Partnerschaft. Eine Ärztin wäre schon interessant, aber auch sie und eine Polizistin sind eben auch viel beschäftigt durch Wechselschicht und so wird eine Partnerschaft schnell einseitig.
M (Tischler-Meister)
Danke für dieses wertvolle posting. Damit bestätigst du mal wieder das Klischee des Schubladendenkens. Genau so läuft es - Menschen bauen ihre eigenen Schubladen und da kommt dann alles rein. Liegt das am Tischler, dass er so viele Schubladen hat?

Ich kenne Lehrerinnen, die sind ausgleichend, können zuhören und einfach nur wunderbare Menschen. Ich kenne Menschen aus dem Pflegebereich, die nur jammern und nerven, ungeduldig sind und über ihre Patienten herziehen. Ich kenne Künstler, die nie auf Parties gehen, weil sie lieber mit ihren 5 Kindern spielen, denen sie ein gutes Leben bieten möchten. Und ich kenne Ärzte, die einen 7,5 Std. Job haben und um 17 Uhr zu Hause sind.

Und nun kenne ich eben einen Tischler, der ein Brett vorm Kopf hat.
 
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Gast

  • #14
So allgemein würde ich dies bei Anwälten nicht stehen lassen. Wenn ich mich an die ganzen Abwahnwellen wegen Missbrauch der Urheberrechte in der Vergangenheit denke, lagen hier wenig mit Gerechtigkeit sondern eher reine monetäre Gründe im Vordergrund.

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Dann lese doch bitte das posting richtig und nimm nicht nur den ersten Satz raus. Ich habe genau das geschrieben. Ich "könnte"..... "wenn". Wo bitte ist da das "allgemein"?
 
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Gast

  • #15
Probleme hätte ich ehrlich gesagt mit Berufen, die ich unmoralisch finde. Immobilienmakler und Investmentbanker zum Beispiel. Auch wenn jemand natürlich privat ganz anders sein kann, ich könnte das nicht ausblenden.

Ich habe einmal privat jemanden kennen gelernt, der als Vorstamdsmitglied eines Konzerns für Massenentlassungen mit verantwortlich war. Und ich kannte selber einige, die es hart getroffen hat, die nach Jahrzehnten Einsatz für die Firma mit 50 plötzlich ohne Job dastanden - wir alle wissen, was das i.d.R. heißt, nämlich nie wieder Arbeit, Hartz 4 und Altersarmut. Ja, wahrscheinlich war es ökonomisch sinnvoll, und wenn nicht er, dann hätte es ein anderer gemacht. Trotzdem: er war nun mal zu dieser Zeit auf diesem Posten, also war es sein Werk. Der besagte Manager hat sich dann mit Millionenabfindung verabschiedet. Dafür ist scheinbar immer Geld da, auch in Zeiten extremer Sparzwänge. Privat habe ich ihn immer humorvoll, großzügig und kinderlieb erlebt. Jeder hatte ihn gern. Trotzdem konnte ich die Gedanken an die Opfer seines Handelns nicht ignorieren.

Von daher verstehe ich diejenigen nicht, für die Berufliches und Privates gar nichts miteinander zu tun haben. Ich kann das nicht.
 
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Gast

  • #16
Wichtig ist mir allerdings, dass jemand zielstrebig entsprechend einer guten Ausbildung sich seinen Beruf gewählt hat und im Beruf auch erfüllt und zufrieden ist. m/46
Genau das ist wohl der Punkt! Ich würde vielleicht noch ergänzen, dass es hilfreich ist, wenn "der andere" mit dem, was ihn tagsüber beschäftigt, kompatibel zu mir ist. Egal, was er/sie macht. w
 
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Gast

  • #17
ja, ja
Schublade auf.. Schublade zu..
Muss mich schwer zusammennehmen bei dem Thema.
Weder das Alter, noch das Geschlecht, ein Horoskop und schon gar kein Beruf können Rückschlüsse über eine Persönlichkeit in sinnvoller Weise zulassen.
Je mehr Menschen einem begegnen, je mehr Menschen man die Chance gibt, sich zu zeigen.. desto klarer wird sich das für jeden abzeichnen.
Aber wer es einfach haben will:
Bitte: Schubladenkasten erweitern um Städter und Dörfler.. Ossis und Wessis.. Akademiker und Nicht- Akademiker. Hetero und Homosexuelle.. unendliche Kästen tuen sich auf

Aber: der Beruf gibt ein Gehaltfenster vor. Gibt Arbeitszeiten vor. Wer Gehalt und Freizeit des Zukünftigen vorsortieren will, tut gut daran, den Beruf, Arbeitgeber und Stellung zu erfragen.
Mit dem Charakter hat das nichts zu tun..
 
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  • #18
I Kreative Berufe wirken wenig bodenständig und die Leute sind ständig auf irgendwelchen Partys unterwegs und suchen oft keine feste Partnerschaft.
M (Tischler-Meister)
..und das sagt ein Tischler: "der Fürst zählt nichts im eigenen Lande" .
Mein Beruf prägt meine Freizeit und auch mein Wesen eindeutig, das kann ich mir bei Bankern, Rechtsänwälten, Steuerberater, Arzten usw. auch nicht anders vorstellen.
Ich arbeite in einem künstlerischen Bereich, "leichte Vögle" kenne ich überhaupt nicht, vielmehr ehrgeizige Arbeiter, es mag Frohnaturen geben wie in anderen Berufen auch. Mythen lassen sich nicht ersticken.
w
 
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Gast

  • #19
Natürlich ist es so, dass sich in bestimmten Jobs Menschen mit ganz bestimmten Charaktereigenschaftn häufen. Eben weil dadurch Jobs besonders gut und erfolgreich ausführen können und sich dort wohl fühlen. Wie sollte es auch anders sein? Das hat mit (falschem) Schubladendenken nichts zu tun, sonder ganz einfacher Logik.
 
  • #20
Bin in der IT und muss mir die üblichen Vorurteile über Nerds anhören. Das sagt dann eher wenig über mich, aber viel über den infantil-unzurechnungsfähigen Geisteszustand der Leute aus, von denen man umgeben ist.
 
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  • #21
Na, ist doch ganz klar:

Künstler sind untreu. Lehrer sind konservativ. Ärzte sind inkompatibel. Anwälte gehen unseriösen Geschäften nach. Wissenschaftler bringen es im Bett nicht. Hatten wir hier im Forum alles schon.
 
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  • #22
Sagt nix aus.
Ich bin in einer internationalen Privatbank beschäftigt, in Vollzeit mit vielen Kundenkontakten.
Dort fühle ich mich wohl, habe einen gesicherten Posten und verdiene recht gut.

ABER: Mein Traumberuf ist es nicht.
Privat bin ich künstlerich veranlagt, ich schreibe, male und trage auch knallbunte Klamotten.
Ich bin sehr kreativ und immer etwas am gestalten.

All das was ich in meiner graumelierten Businesstätigkeit eben nicht kann.

Beruflich strebte ich Sicherheit an, da mir ein finanzielles Polster eine gewisse Beruhigung gab und ich nicht finanziell von Dritten abhängig sein wollte, sei es Familie oder Staat.

Also es gibt sehr wohl diese Diskrepanz zwischen beruflichem und privaten.
Wer mich als Bankerin kennenlernt, würde mir mein Privatleben nie zutrauen.

w/50
 
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  • #23
Kreative Berufe wirken wenig bodenständig und die Leute sind ständig auf irgendwelchen Partys unterwegs und suchen oft keine feste Partnerschaft.
Diese Einschätzung finde ich (w) interessant. Ich habe einen klassischen Bürojob und arbeite in einem Großkonzern. Die große Mehrheit der Ingenieure ab 30 aufwärts sind in langjährigen Beziehungen oder verheiratet, viele haben Kinder. Geschiedene Männer sind bei uns eine Seltenheit. Mein privates Umfeld besteht überwiegend aus Menschen mit kreativen Berufen, wie z. B. Theater-Schauspieler, Forscher, Historiker, Journalisten, usw. Zwar gibt es bei uns auch viele Männer, die schon lange in glücklichen Partnerschaften gibt. Aber es gibt ebenso viele, die noch nie oder schon seit Jahren keine Frau an ihrer Seite hatten. Die Singlequote in meinem privaten Umfeld ist weitaus größer als in der Firma.
 
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Gast

  • #24
Diese Einschätzung finde ich (w) interessant. Ich habe einen klassischen Bürojob und arbeite in einem Großkonzern. Die große Mehrheit der Ingenieure ab 30 aufwärts sind in langjährigen Beziehungen oder verheiratet, viele haben Kinder. Geschiedene Männer sind bei uns eine Seltenheit. Mein privates Umfeld besteht überwiegend aus Menschen mit kreativen Berufen, wie z. B. Theater-Schauspieler, Forscher, Historiker, Journalisten, usw. Zwar gibt es bei uns auch viele Männer, die schon lange in glücklichen Partnerschaften gibt. Aber es gibt ebenso viele, die noch nie oder schon seit Jahren keine Frau an ihrer Seite hatten. Die Singlequote in meinem privaten Umfeld ist weitaus größer als in der Firma.
Naja, generell würde ich sexuelle Untreue schon in den Bereich des künstlerischen ansiedeln.
Persönlichkeiten wie Picasso z.B. hatte unzählige Frauengeschichten. Andere Maler auch.
Künstler leben von Inspiration auch durch Frauen, Treue wäre für die der Tod ihrer Schaffenskraft.

Aber auch Regisseure/Filmproduzenten a la Couleur haben Frauen ohne Ende. Schauspielerinnen und welche die es werden wollen rennen denen doch die Tür ein.

Ich finde somit dass gerade "beruflich" nicht privat ambitionierte Künstler sehr liberal und offen mit Werten wie Treue, Moral etc. umgehen, es ist ihnen zu bieder.
Da ich eine biedere Frau bin käme für mich als Partner so ein Mann niemals infrage, ich für ihn auch nicht - zum Glück.
 
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  • #25
Man kann vielleicht nicht auf konkrete Charaktereigenschaften schließen, aber der Beruf bildet einen Puzzlestück zum Ganzen. Bei manchen Berufen kann man sicherlich auf ein vorhandenes Wertesystem schließen, aber nicht bei allen. In sozialen Berufen sollte Menschlichkeit auf jeden Fall über monetären Werten stehen, Lehrer oder Erzieher empfinde ich als einen ehrenhaften Beruf, weil dahinter das Ideal steht, Kinder und Jugendliche zu gesellschaftsfähigen und gebildeten Menschen auszubilden. Anwälte können die schlimmsten Abzocker sein oder eine ganze Belegschaft vor der Arbeitslosigkeit retten, kommt ganz drauf an, auf welcher Seite sie stehen. Ärzte können Obdachlosendienste erbringen (Prof. Gerhard Trabert) oder aber als Schönheitschirurgen weiter zum Werteverfall und zur eigenen Geldvermehrung beitragen. Deshalb kommt es wohl nicht allein auf die Berufsbezeichnung an, sondern eher auf den Rahmen, in dem der Beruf ausgeübt wird.
Die meisten haben doch hoffentlich irgendwann einmal mit gutem Grund ihren Beruf begonnen, deshalb unterstelle ich zunächst mal, dass sich Menschen mit dem, was sie den ganzen Tag tun, in irgendeiner Weise identifizieren. Klar kann man damit falsch liegen, wär aber ja auch nicht so schlimm, solnage man sich eines Besseren belehren lassen kann, oder?
 
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Gast

  • #26
Richter sind gerecht.
Banker sind habgierig.
Polizisten sind ehrlich.
Krankenschwestern/Pfleger sind sozial.
Politiker sind kurrupt.
Lehrer sind besserwisserisch.

so nun kann das lustige beruferaten losgehen.

Was bin ich?
 
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  • #27
Es ist sicher so, dass in unterschiedlichen Berufen auch unterschiedliche Eigenschaften gefragt sind. Aber deshalb irgendwelche Rückschlüsse auf den ganzen Menschen zu machen, ist einfach Schwachsinn!
 
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Gast

  • #28
Völlig inakzeptabel ... Ich bin im Pflegebereich tätig und die erahnten Berufe zu meiner Person, waren ALLE falsch. Von Ärztin bis Kunst/Musiktunsdentin, war wirklich alles dabei und alles war falsch ... W30
 
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  • #29
Meines Erachtens ist die Berufsrichtung ziemlich egal. Wichtig ist mir allerdings, dass jemand zielstrebig entsprechend einer guten Ausbildung sich seinen Beruf gewählt hat und im Beruf auch erfüllt und zufrieden ist. Nichts schlimmer, als wenn die Partnerin am Sonntag schon wieder schlechte Laune schiebt, weil ihr vor der neuen Arbeitswoche graut.

m/46
Auch zu kurz gedacht.
Ich bin Fachinformatiker (das sind die Informatiker ohne Studium) und mag meinen Beruf mittlerweile überhaupt nicht mehr. Ich würde gerne etwas anderes machen. Nicht mehr dauernd jeden neuen Trend hinterherlaufen und alle paar Jahre wieder einen jungen studierten Schnösel vor die Nase gesetzt bekommen, der wieder alles anders machen will.
Aber ich jammere nicht in meiner Freizeit, ich geniese sie. .Am Freitag ab 17:00 Uhr habe ich Superlaune und die hält bis Montagmorgen an.
Ich trenne halt privat und Beruf sehr stark. Eigentlich spreche ich mittlerweile kaum noch über meinen Beruf und es ist ja auch bald geschafft.
m50
 
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Gast

  • #30
Richter sind gerecht.
Banker sind habgierig.
Polizisten sind ehrlich.
Krankenschwestern/Pfleger sind sozial.
Politiker sind kurrupt.
Lehrer sind besserwisserisch.

so nun kann das lustige beruferaten losgehen.

Was bin ich?
Naja da Du nichts über Dich geschrieben hast, kann hier auch keiner war raten!

Ein Mensch hat viele Facetten und kaum einer ist nur einseitig begabt.

Also ich kann mir nicht jeden Beruf für mich vorstellen und so geht es sicher den meisten hier!

Der Charakter eines Menschen wird durch viele Sachen beeinflusst, so wie auch die Berufswahl. Natürlich passiert es auch dass Menschen nach 20 öde 30 Jahre sich im falschen Job sehen und ihre Wahl bereuen. Aber in den ganzen Jahren hat sich auch die Persönlichkeit eines Menschen verändert.

Schicksalsschläge können einen Charakter verändern, formen, prägen.

Nicht alle Menschen geben ihrer Leidenschaft nach und nehmen lieber einen bodenständig Beruf an, weil ihnen eine Grundsicherung wichtig ist. Aber das ist auch ein Charakterzug, der viel über den Menschen sagt.

Auch wenn man nie zu 100% aus einem Beruf auf den Charakter und das private schließen kann, es ist aber eine Tendenz da.

Ich würde definitiv nicht jeden Mann mit einem X beliebigen Beruf nehmen. Weil ein und der selbe Mann kann nicht als Arzt gut sein und auch als Bäcker, wie es hier so nett vergleichen wurde.

So wenn jeder für sich überlegt, warum er seinem Beruf nachgeht und welchen Beruf man sich noch vorstellen kann, dann erkennt man auch seinen Charakter drin oder eine Facette.