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  • #1

Sagt mir, was geht in diesem Kopf vor ? Trennung nach 37 Ehe Jahren, er ist 59

Sagt mir, was geht in diesem Kopf vor ? Trennung nach 37 Ehe Jahren, er ist 59

Mein Mann ist 100% in der Midlife Crisis, Anzeichen sprechen dafür, verläßt mich von heute auf morgen, wir kennen uns 40 Jahre. Beginn der Altersteilzeit, wollte noch nicht z.alten Eisen gehören, Rentner sein,bricht aus.Viertel Jahr vorher noch ein Grundstück gekauft, wo wir viel Zeit verbringen wollten,neues Auto bestellt, Auto wurde nicht genommen, alles war anders. Er sagte mir, wir haben uns auseinander gelebt und er hat andere Frau kennengelernt,48, mit der er leben möchte.Unsere Ehe lief gut, es ging uns gut, jedes Jahr Urlaub, ETW,alles o.k.nun lebt er bei der Frau,welche noch 3 J.in priv.Insolv.ist, ihm bleibt sein Selbstbehalt,da er noch Kredit abzahlt und für mich Unterhalt. Er hat alles zerstört, er sagt,ich hätte keine Schuld. Ich hatte das Gefühl, ihn zerdrückt alles, Angst davor,beide zu Hause,vieles eingelaufen. Er benahm sich wie ein jung verliebter Gockel mit Schmetterlingen im Bauch. Ich komme damit garnicht klar, es ist schon fast 1 Jahr her.
 
G

Gast

  • #2
dich trifft auch keine Schuld, das ganz sicher.. es liegt an ihn...er hat nochmal einen Privaten "erfolg" gebraucht, einfach eine andere...egal welche. du hättest ein supermodel sein können, er hätte dich verlassen.
es tut mir leid, dass es bei dir so geendet hat. Sei dankbar für die Zeit, die du hattest und hab ganz viele Dates
 
  • #3
Liebe Fragestellerin! Das tut mir wirklich leid, aber Du hast es bereits selbst richtig analysiert: Midlife-Crisis mit extremen Auswirkungen. Daran kann man nichts mehr ändern, er hat alles zerstört. Dumm gelaufen und vorallem auch für ihn extrem unschön.

Was genau ist Deine Frage?
 
  • #4
Antwort auf die Frage des vorigen Artikels,

Sagt mir, was geht in diesem Kopf vor ?
 
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Gast

  • #5
Was in seinem Kopf vorsichgeht ? Er wird es selber vermutlich nur unterbewusst wissen.
Warscheinlich Angst in seinem Leben etwas verpasst zu haben. Leztendlich Angst vor seinem Tod.
Dann zählen materielle Dinge auch nicht mehr. Irgendwann, nach der grossen Verliebtheit wird er wieder an eure Ehe zurückdenken. An die Zeit in der ihr euch sehr liebtet.
Aber das kann dauern. Und ob er jemals zurückkehrt kann keiner voraussagen.
Es ist eine sehr harte, brutale Lebenserfahrung für Dich. Du kannst trauern oder Dein Leben versuchen positiv zu gestalten. Und auch einen neuen Partner suchen. Viel Glück dabei ! M 53J
 
G

Gast

  • #6
Ist es der Kopf oder ist es der Sexualtrieb ?

Aber er stellt sich doch die Frage "soll es das gewesen sein" und die beantwortet er mit Nein.

Und welche Wege hat er das Leben umzustellen so daß es ihm paßt ?

Keine.

Deswegen ändert er alles. Er lebt so ein neues Leben, das nicht unbedingt besser ist. Aber er lebt ein neues Leben.

7E2176FE - m
 
G

Gast

  • #7
Ich (m53) bin da völlig anderer Meinung als @1+@2. Ich erkenne, dass da in der Beziehung schon einiges und einige Zeit etwas schief gelaufen ist. Du schreibst, Ehe lief gut, es ging Euch gut, jedes Jahr Urlaub, ETW etc., das sind aber keine Herzensbrecher, sind alles Dinge im "Außen"! Ich denke, es sind im Laufe der Zeit, viele Dinge gewohnheitsgemäß gelaufen und abgelaufen. Eine echte und innige Partnerschaft lebt von "Innen", über Gefühle über Zärtlichkeiten, über Nähe, über Vertrauen, über Erotik, über Sex in der Liebe. Wenn die Schmetterlinge beim Partner längere Zeit nicht mehr zu spüren sind und neue spürbare Schmetterlinge fliegen heran, über einen neuen Partner, dann gibt es meistens eine Änderung. Wenn es dafür eine Ursache (Schuld!) gibt, dann immer bei BEIDEN! Ich sehe es als nicht dumm und auch nicht extrem unschön gelaufen. Es ist die Wirkung einer Ursache, die nicht von heute auf morgen kommt! Die Zukunft liegt vornen, also der Tatsache ins Auge schauen und der Weg nach vornen zu gehen, das ist die beste Lösung.
 
G

Gast

  • #8
da kann ich nur sagen: Männer.....................in dem Fall bääähhh

aber bevor mich jetzt alle Männer steinigen: ich kenne auch Frauen, die das gemacht haben,
und auch welche, die es FAST gemacht haben, nämlich meine Mutter!
Und jetzt wirft sie uns Kindern vor, sie wäre nur unseretwegen geblieben...............

ja, solche dinge sind ganz schlimm, aber Du kannst es nicht ändern.
Es ist für DIch aber auch eine Chance, NEU zu beginnen, auch wenn Du das nicht vorgehabt hattest, jetzt musst DU es so nehmen, wie es nun mal ist.
Fang auch DU NEU an!
Kopf hoch. du bist noch nicht mal 60, da kannst Du noch allerhand auf den Kopf stellen!
 
  • #9
@#3: Lolly, was genau in seinem Kopf vor sich geht, weiß natürlich niemand -- wir schon gar nicht. Aber Midlife-Crisis dreht sich darum, das Gefühl zu bekommen, etwas verpasst zu haben, noch einmal neu durchstarten zu wollen, die Endlichkeit des Lebens erkannt zu haben. Insgesamt das Gefühl "das darf noch nicht alles gewesen sein".

Ihr hattet schöne Pläne und er hat alles kaputt gemacht. Ich habe Null Verständnis für diese Art. Vertrauen, Verläßlichkeit und Zusammenhalt, gerade auch in schlechten Tagen, also Zeiten des Zweifels, ist das Fundament einer Partnerschaft. Bei ihm sind offensichtlich die Trieb vollkommen durchgegangen und der Verstand wurde abgeschaltet. Da kann man leider nicht viel machen.

@#6: Nein, das sehe ich nicht so. Nicht immer haben zwei Schuld. Diese Küchenpsychologie ist grundfalsch und lange widerlegt. Klingt für Totallaien ganz nett, ist aber fachlich falsch. Gerade gemeinsame Lebensziele wie Kinder, Haus, Weltreise und so weiter sind das, was viele Paare zusammenschweißt -- man muss viel zusammen erleben, Abenteuer (in jedem Sinne, z.B. Kinder und Hausbau) gemeinsame durchstehen, um die Paarbindung zu fördern.

Schmetterlinge hat man nicht mehr nach Jahren. Verliebtheit geht in Liebe über, Schmetterlinge in ein warmes Gefühl der Geborgenheit und inneren Zusammengehörigkeit. Sexualität halte ich persönlich zwar auch für wichtig, aber sie ist nicht für alle von zentraler Bedeutung.
 
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Gast

  • #10
herzlichen dank für die vielen interessanten berichte zu meinem thema, ja weil er sich nie beschwert hat, daß ihm irgendetwas nicht paßt in unserer beziehung, ich dachte ,es ist ebennach so vielen jahren nicht mehr aufregend, aber trotzdem haben wir eigentlich alles gemeinsam gemacht. auch seine kollegen und freunde, niemand hat etwas geahnt, viel weniger es ihm zugetraut, noch dazu in dieser härte,d.h. ohne gespräch,ohne jede chance für mich, 2 wochen vorher hat er noch gesagt, ach haben wir es schön.
es beginnt ein neuer lebensabschnitt, vergiß mich und such dir einen anderen, das nenn ich brutal.
danke für eure anteilnahme lieber gruß lilo
 
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Gast

  • #11
Ich durchlebe gerade eine ähnliche Situation wie die Fragestellerin, erspare Euch aber die Einzelheiten. Ich habe mich intensiv dem Trennungsprozeß und -schmerz gestellt. Ich meine, es hilft nicht viel, ergründen zu wollen, warum der Mann geht, insbesondere in der sogenannten "midlife crisis". Ich habe das natürlich auch versucht, aber es hat keinen Sinn, denn Du erreichst ihn nicht. Du hast keine Chance, denn er gibt Dir keine Chance mehr. Die Lösung seines Problems, seiner Krise, ist das Verlassen. Dann wird alles wieder gut für ihn und er ist wieder glücklich (so glaubt er). Gib` Dir die "Kante" mit einem Trauertag, das beschleunigt und verändert Deinen Schmerz in unglaublicher Weise. Danch tauchst Du aus Deiner Verzweiflung und Trauer wieder auf und gewinnst die Kraft zurück, Dein Leben für Dich in die Hand zu nehmen.
Ich wünsche Dir aufrichtig alles Gute. S., w. 45 J.
 
G

Gast

  • #12
# 11 Cornelia 04.05.2010, 17.05
Natürlich möchte man die Gründe erkunden. Warum? Wieso habe ich das nicht sehen kommen? Was habe ich falsch gemacht? Was mache ich nun? Wie geht es weiter? Eine Annalyse der Gründe kann einem zum Wahnsinn bringen, weil man nicht in dem "Kopf" des anderen schauen kann.
Doch wohin führt das? Zu einer Sackgasse, man steht vor einer Mauer und weiß nicht weiter. Die Gespräche mit Freunden und Bekannten kann einem viel Unterstützung geben, doch man liegt alleine im Bett und kann nicht schlafen. Und obwohl schon 1 Jahr vergangen ist, merke ich, dass Du noch wie unter Schock stehst, weil ich keine Verzweiflung oder Wut in Deinem Bericht erkennen kann. Du bist unendlich traurig und weißt nicht weiter, die Zeit ist stehen geblieben.
Wie kannst Du aus dieser Starre heraukommen? Wie kannst Du deine Kraft zurück gewinnen? Überlege welche Strategien Dir helfen können: Psychologische Unterstützung, Umziehen, neue Herausforderungen suchen, mit Deiner besten Freundin eine schöne Reise unternehmen, neue Horizonte suchen, ev. auch neue Freunde, da die "alten" Dich immer wieder an die Vergangenheit erinnern. einen Job oder eine gemeinnützige Arbeit anfangen, leiste Dir kleine "Geschenke" (Kleidung, neue Frisur, Massagen) ändere Dein Äusseres, da Dein Inneres nicht mehr im EInklang mit Deinem alten Ich ist.
Seine Brutalität hat Dir den Boden unter den Füßen gezogen. Baue DIch auf und zeige ihm, Deiner Familie und Freunden aber hauptsächlich Dir selbst, dass Du eine schöne Person bist die nichts Falsches gemacht hat. Das Leben ist einmalig, lass es nicht durch einem Brutalen zerstören, der Dich nicht verdient hat.

Alles gute beim Aufbau von Deinem neuen Ich, suche es, Du kannst es!
 
G

Gast

  • #13
Sorry, doch wer solche Thesen schreibt und dazu auch noch ernst meint, hat noch nie eine lange Beziehung gelebt: ...Schmetterlinge hat man nicht mehr nach Jahren. Verliebtheit geht in Liebe über, Schmetterlinge in ein warmes Gefühl der Geborgenheit und inneren Zusammengehörigkeit. Sexualität halte ich persönlich zwar auch für wichtig, aber sie ist nicht für alle von zentraler Bedeutung... Denn die Realität sieht anders aus und ich denke auch, die FS verklärt gewisse Dinge, möchte die Fakten aber nicht auf dem Tisch haben. Dass er nun eine 48Jährige gefunden ist, dürfte die eigentlich schlimme Tatsache sein - und dass er nun wohl glücklich ist mir ihr, fuchst die FS ebenso gewaltig.

Gemeinsam leben heißt noch lange nicht wirklich miteinander leben! Es ist oft ein nebeneinander, dass nicht mehr glücklich macht. Wer sich damit arrangiert, ok. Wer nicht, der flieht - egal ob Mann oder Frau! #6 hat es in meinen Augen richtig erklärt.

Und @#7 - dieses Bäh würde ich dann gerne an die Frauen weiterleiten - es gibt auch genügend Frauen, die hinzukommend dann noch den Mann abzocken und Unterhalt verlangen, um ihr Glück zu erfüllen! Das ist noch viel mehr BÄH!
 
G

Gast

  • #14
guten abend liebe cornelia, vielen dank für deinen langen nett gemeinten beitrag.
bei einer psychologin war ich im september schon, das gespräch hat mir auch gut getan,aber am ende sagte sie, ich brauchte nicht wieder zu kommen, ich wäre eine starke frau und würde das schaffen, das ist ganz normaler trennungsschmerz. aber zu dem damaligen zeitpunkt hatte ich noch sehr viel hoffnung, daß er zurückkommt, man will es nicht glauben, daß er alles was war wegwerfen kann und es ging mir dadurch fast besser als heute
neue frisur habe ich,chice sachen hab ich mir auch gekauft,habe immer viel wert auf mein äußeres gelegt, das viel mir nie schwer.mit in urlaub fahren ist nicht so leicht, alle meine freunde und bekannten haben partner, ich brauchte jemand, der wie ich alleine ist und es müßte vom alter her auch passen, denn die meisten die alleine sind,(witwen)sind doch älter und somit paßt es nicht so gut, die rentner reden meist nur von krankheiten.
mit job suchen,das ist in meinem alter fast unmöglich, nochdazu in den neuen bundesländern. und mit familie sieht es auch traurig aus, ich habe nur noch meinen sohn, der wohnt weit weg und wir sehen uns maximal 3 mal im jahr.
es hängt auch soviel dran, er stürzt mich quasi vom wohlstand in hartz 4 von einem tag zum anderen, das ist alles so bitter.
wie kann man nur den menschen, den man mal geliebt hat soetwas antun?

ich danke dir ganz herzlich für die anteilnahme an meinem schicksal.
ganz liebe grüße von lilo
 
G

Gast

  • #15
Cornelia
Liebe Lilo,
konnte vorher nicht antworten, weil ich ein Seminar besucht habe.
Ja, es ist sehr schwierig das Gleichgewicht wieder zu finden. Meine kleinen Ratschläge sollten Dich ein wenig auf Deine Potentiale fokusieren, um neue Kraft zu finden. Du bist schön, siehst gut aus, bist eine starke Frau, hast einen Sohn und Freunde und Bekannte. Nun beginnt ein neuer Abschnitt in Deinem Leben, den Du Dir nicht freiwillig ausgesucht hast. Du wurdest ohne Vorwarnung brutal dahin geführt: - So, ab jetzt ist Deine Welt nicht mehr so wie sie war, ich habe entschieden (warum auch immer) dass Du jetzt nicht mehr zu mir gehörst! Gehe Deinen Weg alleine weiter. Mache so wie ich, suche Dir einen anderen und werde glücklich! Du interessierst mich nicht mehr. Ich bin ein Egoist und habe gemerkt, dass Du meine Bedürfnisse nicht mehr erfüllst. Eine andere ist besser als Du, ich konzentriere mich nur auf mein Wohlergehen, sieh Du zu, wie Du weiter kommst.-
Mehr oder weniger ist es wohl das, was in seinen Kopf passiert ist, vermute ich. Dass Du es nicht gemerkt hast bringt Dich um den Verstand. Warum er so geworden ist? Weiß er wohl selber nicht. Und auch wenn er es wüßte, hilft es DIr nicht weiter. Was nun?
Ich habe Deine Potentiale angesprochen. Wo liegen Deine Stärken? Schade, dass Du die Therapie nicht weiter geführt hast. Ich denke, es würde Dir sehr helfen Deine Persönlichkeit aufzubauen, neue Wege zu suchen, neue Menschen entdecken. Wichtige Fragen wie: wer bin ich? Was mache ich nun? Was kann/will/muss ich tun? Welches Ziel möchte ich erreichen? könntest Du mit einer Therapeutin besser besprechen. Kleine Schritte unternehmen, raus gehen, Menschen kontaktieren, etwas Wichtiges tun (das war meine Tip zur Tätigkeit, muss nicht unbedingt ein Job sein, kann auch eine ehrenamtliche Sache sein, einen VHS Kurs anfangen, Frauengruppen, Kirche oder Politik, ...) Suche in Dir und um Dir herum so dass Du wieder ein gutes LEbensgefühl entdeckst und Dich abends zufrieden zur Ruhe legen kannst.
Ich habe auch eine ähnliche Situation erlebt und stehe nun mitten im Leben wieder auf meinen eigenen Füßen. Der PRozess ist noch nicht abgeschlossen, doch ich hatte mich schon als MEnsch und Frau aufgegeben, deshalb meine Empathie mit Deinem Schicksal.
Wünsche Dir alles Liebe und Gute
Cornelia
 
G

Gast

  • #16
liebe cornelia !

dachte jetzt, ich schau mal zu meinem beitrag im forum und tatsächlich wieder eine antwort.
es ist ganz lieb von dir, daß du dir soviel mühe und zeit genommen hast, mir so einen wunderbaren beitrag zu schreiben.
ja, es hat sehr lange gedauert, bis ich es eingesehen habe, daß ich mit der brutalität meines mannes klarkommen muß.
ich habe mich auch vor wochen um eine andere therapeutin bemüht, sie ruft mich in ca. 6 monaten zurück, solange sind die wartezeiten.
ich habe mir auch schon überlegt, was ich noch so machen kann, ich sollte villeicht auch nicht mehr so viel über mein Schicksal reden, fast täglich treffe ich wieder jemand, der mich und auch ihn kennt und ich werde daraufhin angesprochen, viele zeigen anteilnahme, denn wir waren quasi ein traumpaar, niemand hat soetwas von ihm gedacht, seine engsten arbeitskollegen sagen, niemand hat etwas gemerkt, er hat viel von mir gesprochen und nur positiv, hat sich nie beschwert, mich kannten auch alle. die besuchen mich heute und haben zu ihm keinen kontakt mehr, sie verstehen ihn alle nicht. ist egal, dies nützt mir nichts, ich bemühe mich in zukunft verstärkt etwas zu unternehmen, wo ich menschen kennenlerne und raus komme.
am besten wäre, wenn ich eine frau ca. meines alters kennenlernen würde, wo eventuell auch noch die interessen stimmen, mit der ich unternehmungen machen könnte.
zu lesen habe ich auch wieder angefangen und 1mal jede woche gehe ich zum therapeutischen schwimmen, denn ich habe seitdem auch gesundheitliche probleme .
an den wochenenden, wo es besonders einsam ist, da fahre ich oft mit 2 frauen mit dem rad, also meine guten bekannten und freunde, die haben mich immer im auge und versuchen schon, sowie es möglich ist, mich mit zu integrieren.

ich gebe mich nicht auf, ich merke auch, daß ich schon kleine schritte nach vorn gehe, aber dann kommt es auch vor, daß einen z.b. ein traum in der nacht wieder ein paar schritte zurück wirft, aber liebe cornelia, du kennst das sicherlich.

ich möchte mich nochmals ganz ganz herzlich bei dir bedanken, es ist ganz lieb von dir, wie du dich um mich kümmerst, ich wünsche auch dir für dein leben alles erdenklich gute und sende viele liebe grüße lolly
 
G

Gast

  • #17
Cornelia,
Hallo Lolly (oder Lilo?)
Ja, geteiltes Leid ist halbes Leid, oder so ähnlich -
War wieder weg zum langen WOchenende.
Es freut mich zu lesen, dass Du Dich nicht aufgibst, das ist das Wichtigste. Das mit den gesundheitlichen Problemen kenn ich nur zu gut. Mein Mann sagte mir drei Wochen nach meiner schweren Darmoperation, dass er mich verlassen wollte. Kannst Du Dir etwas Brutaleres vorstellen? Man liegt noch im Bett und muss mit seinen Körper, Schmerzen und Ängsten zurecht kommen. (Er hat abgewartet, dass die Vermutung auf Krebs negativ ausfiel, doch die letzte Woche im Krankenhaus hat er mich nicht besucht. Zuviel Arbeit. Meine Kinder kamen täglich und die arbeiteten auch.Toll!) Und so fing alles an, aus heiterem Himmel so eine Botschaft! Etwas hatte ich wohl vermutet, denn der Knoten ist in meinem Körper regelrecht explodiert. Und da schwor ich mir selbst, mein LEben zu ändern. Es kann jeden Moment aufhören und ich habe eine zweite Chance bekommen, dank der schnellen ärztlichen Hilfe.
In Vergleich zu Deinem Mann, hat meiner schlecht über mich geredet, er war der "arme" Mann und ich die "böse" Frau, hat hinter meinem Rücken ein eigenes Bankkonto eröffnet, die Adresse von seinem Büro angegeben, Geld beiseite gelegt, mit jungen Frauen geflirtet, seine Arbeitskollegen und Bekannten wussten alle, dass er sich trennen wollte, nur ich nicht. Wie blöd ich war, nicht? Aber ich habe es wirklich nicht sehen kommen, so blind und dämlich! Das kann ich bis heute nicht verstehen. Schwamm drüber.
Doch deshalb habe ich Deine Frage sehr gut verstanden. Mein MAnn hat mich nur ausgenutzt, um mich dann fallen zu lassen als ich auf seine Hilfe angewiesen war. Schon ein Jahr zuvor lag ich im Krankenhaus mit einer Lungenembolie.Mein Körper sendete mir Signale, die ich nicht rechtzeitig interpretieren konnte. Jetzt habe ich mich körperlich und geistig wieder so aufgerappelt, dass es alle die Sprache verschlägt. Und ich bin stolz darauf, mein wahres Ich wieder gefunden zu haben, habe mir therapeutische Hilfe gesucht, mein soziales NEtzwerk aufgebaut, neue Freundinnen gefunden, zu vielen Sachen Nein gesagt. Von der unterdrückten, psychisch gemobbten und respektlos behandelten Frau ist nichts mehr übrig geblieben. Nun will er mich zurück haben. No way! Kein materialistischer Egoist mehr in meinem Leben.
Natürlich ist in diesem Prozess ein großer Teil meiner Seele auf der Strecke geblieben. Ich habe mich geändert, ich wollte es nicht, ich musste, sonst wäre ich kollabiert. Deshalb gebe ich Dir auch Ratschläge, die mir sehr geholfen haben. Nur ein Haustier habe ich mir noch nicht angeschafft, aber viele raten mir dazu. Doch ich muss zuerst wieder mein Heim bilden. Vielleicht hilft es Dir, einen HUnd oder eine Katze zu haben, damit Du Dich nicht so einsam fühlst an den WOchenenden. Und das mit den Träumern ist mir auch passiert, obwohl es eigentlich Alpträume waren, die fingen schon im Krankenhaus an, mein MAnn mit anderen Frauen und ich erwachte immer nassgebadet. Mein Unterbeswusstsein wusste schon mehr als ich !
Somit sende ich Dir herzliche Grüße und denke, dass Du auf dem besten Weg zu Deinem Neuen Leben bist. Man glaubt es nicht, doch in Einem stecken viel mehr Sachen als man denkt. Und pass auf Deine Gesundheit auf..
Cornelia
 
G

Gast

  • #18
liebe cornelia, ich grüße dich ganz herzlich und möchte mich bedanken für deine sehr traurige lebensgeschichte. es ist nicht zu fassen, zu welchen mießen handlungen männer, die einen mal geliebt haben wollen in der lage sind, ich glaube, wir frauen wären zu so brutalen machenschaften einfach nicht fähig. es ist schrecklich, wie er dich behandelt hat.das ist ja das allerletzte.
wie kann man da überhaupt genesen und solche schicksalsschläge im krankenbett verkraften, du mußt ja wahnsinnig stark sein,wo hast du nur diese kraft hergenommen, ich denke, so stark wäre ich nicht. nur gut, daß du wenigstens deine kinder an deiner seite hattest.
deine schilderungen geben mir sehr viel kraft, du zeigst mir eigentlich, daß man in der lage ist, ganz viel zu erreichen und sich nicht aufgeben darf.
ich bin sicher, dir fällt es auch nicht schwer, diesen mann nie wieder zurück zu nehmen, denn diese verletzungen, die er deiner seele angetan hat, die sind niemals zu verzeihen.
ich bin stolz, dich kennengelernt zu haben. ich wünsche dir für dein neues leben alles erdenklich gute, ganz viel gesundheit und ich wünsche dir auch einen netten, lieben partner mit dem du dein neues leben leben kannst, der dich aufrichtig liebt und für dich da ist.
danke für die hilfreichen beiträge.
sei ganz lieb gegrüßt von Lilo oder lolly
 
G

Gast

  • #19
Hallo Cornelia,

auch mein Mann hat mich nach 37 glücklichen Ehejahren (wir waren eine Musterfamilie, glaubte ich und alle unsere Freunde bis dahin ) von heute auf morgen verlassen, nachdem ich bemerkt hatte, dass er sich verändert hatte. Es war kurz vor seinem 60. Geburtstag. Wenige Monate später sollten wir Großeltern werden (Sohn) und unsere Tochter stand kurz vor der Heirat. Mein Mann sagte nur, "er kann nichts dafür, es ist halt passiert und er kann sie nicht im Stich lassen". Seine Lebensgefährtin ist auch verheiratet und ihr Mann ahnte auch nichts. Auch uns ging es finanziell sehr gut und wir hatten noch viel gemeinsam vor. Man kannte uns nur gemeinsam.
Inzwischen sind drei Jahre vergangen. Zum Glück konnte ich bis jetzt eine Scheidung verhindern, da ich mich nur im Verbund scheiden lassen will. Mein Mann möchte für mich nach Möglichkeit keinen Unterhalt mehr bezahlen, ich soll nun putzen gehen. Dabei habe ich auf mein Studium verzichtet, damit meine Mann während unserer Ehezeit von einem einfachen Arbeiter eine Lehre machen konnte, mittlere Reife und Fachabitur und Studium nachholen konnte. Ich habe es gerne gemacht und wir haben auch alles gemeinsam gemacht. Nach der Geburt unseres dritten Kindes habe ich aufgehört zu arbeiten, mein Mann war in dem Jahr mit dem Studium fertig. Ich habe ihm für eine große Karriere den Rücken freigehalten, drei wunderbare Kinder erzogen. Wir haben ein Haus mit größerem Garten gekauft. Und eine Eigentumswohnung, an der wir - aber vor allem mein Mann fast ein Jahr lang gearbeitet haben. In diese Wohnung ist unser Sohn mit seiner jetzigen Frau vor ca. 12 Jahren eingezogen.

Die Eigentumswohnung ist vor einem Monat mit großem Verlust von meinem Mann - ich musste natürlich mitunterschreiben - verkauft worden. Unser Haus, in dem ich wohne, möchte
er gerne zwangsversteigern, kann er aber nicht, da wir noch nicht geschieden sind. Von dem Unterhalt, den ich z.Z. bekomme (klage schon seit 1 1/2Jahren) kann ich das Haus nicht halten. Das weiß er natürlich. Zum Glück halten meine Kinder zu mir und unterstützen mich. Auch alle unsere früheren Freunde sind bei mir geblieben und haben sich von ihm abgewandt. Das tut mir irgendwie gut.
Bei mir ist aus Trauer Wut geworden. Es gibt Tage, da geht es mir nicht gut. Aber ich bin sehr kämpferisch und werde nicht aufgeben.

Ich könnte noch viel viel erzählen. Aber für heute reicht es.
Vielleicht hilft es Dir, wenn Du erfährst, dass es anderen Frauen genau wie Dir ergangen ist.
Gib den Mut nicht auf.

[Mod.= Signatur gelöscht, registrieren Sie sich ggf.]
 
G

Gast

  • #20
Die Zeit um auf dieses Thema zu antworten ist wohl längst vorbei und die betrogene Frau hat hoffentlich einen lieben neuen Partner gefunden.
Ich traf in diesem Jahr im Winterurlaub auf eine tolle Skitruppe. Dabei, 2 verheiratete Männer. Es lief alles wunderbar wir mochten uns "alle" sehr und hier kommt das typische "aber". Ohne es zu wollen verliebten einer der, ach so lange und glücklich verheirateten Männer(42 Jahre), und ich uns ineinander. Sehr schleichend und kaum wahrgenommen und wollten es uns auch nicht eingestehen. Es gab keine zufälligen Berührungen oder irgend etwas in der Art, sondern nur das eine Wort auf der Heimfahrt mit dem Bus, was uns dann doch reden ließ. Wir haben uns danach auch getroffen, viel geredet und gelitten und geweint, bzw. leiden immer noch. Er verhält sich seiner Frau gegenüber anständig und ich respektiere das natürlich. Nun merkt diese Frau aber eine leichte Wesensveränderung an ihrem Mann, macht ihm vorwürfe. Im Grunde möchte ich hier nur erklähren, dass man sich einfach verlieben kann ohne es zu wollen. Gefühle fragen da nicht nach Vernunft und Anstand. Sie kommen, sind da und die Menschen leiden, wenn diese Gefühle nicht ausgelebt werden können. Somit hat diese Frau zwar weiterhin ihren "treuen" Ehemann, aber sein Herz gehört einer anderen und das spüren Frauen. Ich sebst war schon in der Situation der Ehefrau und habe mich von ihm getrennt weil ich merkte dass er mich nicht mehr liebt. Und eine Ehe oder Partnerschaft ohne Liebe?!?! Ich konnte so nicht leben. Dies soll nur ein kleiner Bericht sein über Gefühle die sich nicht befehlen oder erzwingen lassen. Wir sind 62 und 63 Jahre alt.
 
  • #21
Wir haben uns danach auch getroffen, viel geredet und gelitten und geweint, bzw. leiden immer noch.
Bitte unterscheide:
Verliebtheit und Schmetterlingen im Bauch, also die "Gefühle", die sich bei euch eingeschlichen haben - dies sind eure Gemeinsamkeiten - mehr nicht! In dieser Situation ist ein Mensch sehr wohl noch in der Lage an "Vernunft und Anstand" zu denken, auch wenn du dies vielleicht nicht gerne hörst. Er konnte es schließlich auch...

Auf der anderen Seite eine tiefe, in vielen Jahren gewachsene Liebe und Vertrautes, die Familie mit Kindern und Enkeln, und dazu das Verantwortungsgefühl für einander, an der Schwelle zum Alter. Meine Güte, über 40 Jahre Gemeinsamkeiten, das ist das gesamte Erwachsenenleben, das ein Paar verbindet!

Verliebtheit geht nicht tief, sie lodert auf und erlischt auch wieder, selbst wenn dabei ein paar Tränen fließen. Kein Vergleich zu dem, was die verlassene Frau durchlitten hätte, wäre der Mann seinen momentanen Gefühlen freien Lauf gelassen hätte.

Wäre es tatsächlich wirkliche Liebe zu dir, hätte er sich von seiner Frau getrennt, ohne wenn und aber.
 
G

Gast

  • #22
Wäre es tatsächlich wirkliche Liebe zu dir, hätte er sich von seiner Frau getrennt, ohne wenn und aber.
Meistens gehen solche Beziehungen auch wieder auseinander, weil solche Frauen, die Beziehungen mit langjährig verheirateten Männer eingehen, m.E. keine stabilen Persönlichkeiten sind.

Eine kluge und taffe Frau lässt die Finger von verheirateten Männern.

w 48
 
G

Gast

  • #23
@20: Richtig! Verliebtsein und eine fast 40jährige Partnerschaft (Ehe) ist nicht zu vergleichen!
Geliebten bleiben zu 99,9 % zur Geliebten, mehr nicht!
 
G

Gast

  • #24
Also ich glaube einfach, dass ihr euch zu früh getroffen und gebunden habt. 40 Jahre! Das ist eine sehr lange Zeit und wenn man sich schon mit 19 so fest bindet, dann hat man noch nicht genug gesehen und das muss irgendwann passieren. 40 Jahre zusammen, sei dankbar für die Zeit und denke an die schönen Momente und fange auch Du was Neues an. Ich glaube nicht, dass Dein Mann noch mal zurück kommt. Er hat jetzt, wie bereits geschrieben, ein neues Leben, vielleicht nicht besser, nicht schlechter aber endlich mal was Neues, was Anderes. Eine Sache, die ich auch gelernt habe, ist, dass man als Zuschauer von aussen nur selten das wahre Bild geboten bekommt und das muss man ja auch nicht. Also Aussagen wie, alle Nachbarn und Kollegen hielten uns für das Traumpaar oder so, sind für mich persönlich kein bisschen aussagekräftig. Eure Generation war vielleicht noch eine andere aber ich würde keinem raten, sich so früh so fest zu binden. Da geht ganz viel verloren und vieles kann man eben später nicht mehr nachholen. Dir alles Gute für ein neues anderes Leben und einen neuen liebevollen Partner. w36
 
G

Gast

  • #25
@20: Richtig! Verliebtsein und eine fast 40jährige Partnerschaft (Ehe) ist nicht zu vergleichen!
Geliebten bleiben zu 99,9 % zur Geliebten, mehr nicht!
Auch wenn es wohl "moralische Aufrüstung" für die Ehefrau sein soll, die die Ehe im Gegensatz zu ihrem Mann gut fand: das ist Unsinn. Nicht nur ich habe meine ehemalige Geliebte sofort nach meiner Scheidung geheiratet, sondern alle meine Freunde und Bekannte in der gleichen Situation (bis auf einen Feigling, der jetzt zwei Frauen hat, eine fürs Vergnügen und eine zum Terrorisieren). Mich würde viel mehr interessieren, ob auch die Fragestellerin wieder glücklich geworden ist.
 
G

Gast

  • #26
Habe das selbe erlebt!!! Wir sind 34 Jahre zusammen davon 29 verheiratet. Mein Mann ist 65 und ich 51! Wir haben eine gute Ehe geführt, nach so langer Zeit ist man sich mal näher und mal weniger nah, vor 2 Jahren hat sich bei einer Gruppenreise durch Kanada eine Frau aufgedrängt, von der ist er nicht mehr losgekommen. Die ist das Gegenteil von mir, schwarzhaarig harte Gesichtszüge lebt völlig autark (vielleicht ist das so faszinierend), genau so alt wie ich! Mir hat das den Boden unter den Füßen weggezogen. Vor 1 Jahr ist er ausgezogen, komme auch nicht klar damit, auch mit meinen Fragen im Herzen "Was hat die was ich ihm nicht geben konnte???"
Wir haben uns alles gemeinsam aufgebaut, da wir auch noch zusammen arbeiten müssen. Ich sehe ihn also an den Arbeitstagen noch, bringt mich langsam um. Er verhält sich auch wie ein verliebter Gockel! Eigentlich sollten die beiden zusammen leben" müssen, dann wärs bald vorbei mit der Liebelei. Aber will ich ihn noch zurück? Ich bin erst 51!! Also Kopf hoch!! und neu durchstarten!
 
G

Gast

  • #27
Immer der Vorwurf der Midlife Crisis, wenn der Mann noch mehr Lebensmut und Lebenskraft hat als die gleichaltrige Frau. Es gibt keine Midlife Crises, sondern ein normaler Mensch stellt seine Entscheidungen und sein Leben immer wieder auf den Prüfstand. Wenn er zu dem Ergebnis kommt, dass es geändert werden muss, kann er schwach sein und weiter unglücklich oder stark und zumindest versuchen, etwas zu ändern. Dass viele Menschen, gerade Männer, um die fünfzig ihrem Leben privat oder beruflich eine andere Richtung geben, erlebe ich in meinem Umfeld auch oft. Ich selbst habe es auch getan. Fast alle sagen nach einer Weile, dass ihre Entscheidung richtig war. Das klingt nicht nach Krise, sondern der Vorwurf eher danach, dass der Ehepartner nicht mithalten kann oder will oder ihm Bequemlichkeit wichtiger ist als Glück.
 
G

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  • #28
Ich bin erst 42 und nicht verheiratet möchte mich aber trotzdem dazu äussern und zwar aus der Sicht eines betroffenen Kindes:
Miene Eltern waren fast 30 Jahre verheiratet, Haus bezahlt, wir sind mehrere gesunde Kinder,teils verheiratet, 5 Enkelkinder, aus uns allen ist was geworden, wir verstehen uns untereinander, an Feiertagen schaffen wir es oft, alle zu sehen (und das über 3 Länder) und alle sind gesund und munter.
Also ein Traum für alle Eltern und so war es auch für meinen Vater.
Aber nicht für meine Mutter, sie war unzufriden nachdem alle aus dem Haus waren und wollte selbst etwas erleben. Er hat jahrelang jeden Versuch ihrerseits, etwas zu ändern, zu uternehmen, gemeinsame INteressen zu finden usw unterdrückt.
Er war z.B. zufrieden wenn möglichst viele von uns mitsamt Anhang daheim rum rannten, meine Mutter mochte das natürlich auch aber sie hatte auch die Arbeit, es ist nicht soooo entspannend, 10 Leute zu versorgen auch wenn wir immer geholfen haben. Unser Vater machte nichts!
Wenn sie dann im Gegenzug mal ein WE weg fahren wollte, ins Kino oder sonst etwas dann hatte er keine Lust.
Er war am liebsten daheim meine Mutter lieber unterwegs, Kompromisse gab es nicht und so endete so mancher Urlaubstag damit das einer von uns Kindern mit dem Vater daheim blieb und der andere mit der Mutter was unternahm damit sie daheim nicht "verfaulte".
Es ging jahrelang so, am Schluss ging meine Mutter und alles schrien, sie hat midlife crisis, sie macht alles kaputt - alle, ausser uns Kindern denn wir hatten unseren Vater jahrelang gebeten, einsichtiger zu werden.
Vielelicht war e bei euch nicht so krass aber glaube mir, aus dem Nichts kam das nicht.
So leid es mir tut
w, 42
 
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