• #1

Scheidung von der "Noch-Ehefrau" aus Bösartigkeit zurückgezogen

Hallo,

die "Noch-Ehefrau" hat aus Bösartigkeit die Scheidung, 3 Wochen vor Gerichtstermin, zurückgezogen. Weil Ihre über überzogenen Forderungen nicht "erfüllt" wurden!

Jetzt beginnt alles von vorne - schrecklicher Gedanke! Es war einfach nur schön, zu wissen dass das Ganze bald ein Ende haben wird.

Der neue Scheidungsantrag muss jetzt von Ihm gestellt werden!
Weiss jemand wie lange sich das ganze jetzt wieder hinzieht? - Dauert es wieder ein "gutes" Jahr bis zum "nächsten" Gerichtstermin?

Danke, für Informationen
w/48

Hier handelt es sich bei den Antworten jeweils um eine Laienmeinung und ersetzt keinen juristischen Rat vom Fachmann - Ihr Moderationsteam
 
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Gast

  • #2
Liebe. FS,
es hängt davon ab, wie ausgelastet das zuständige Gericht ist - die Reihenfolge der Termine erfolgt nach Eingang der Scheidungsantraege. Weil er nun einen neuen Antrag stellen muss, steht er hinten in der Schlange. Prinzipiell. muss er kein Jahr warten, weil das Trennungsjahr wohl um ist. Trotzdem kann es sich noch Jahre hinziehen, wenn die Finanzen strittig sind.

Bei einer Freundin geht das nun schon seit 3 Jahren so - Ende nicht absehbar, weil die beiden sich nicht annähern. Sie gibt nicht auf und er luegt, dass sich die Balken biegen. Nun werden über Jahre Kontobewegungen und Steuererklärungen geprüft. Das wird mindestens noch ein Jahr dauern. Du kannst Dich also auf geraume Zeit einstellen. Wenn jemand neu starten will, muss er sich überlegen, worum er wie lange kämpft.
Ich hatte meine einvernehmliche Scheidung binnen 15 Monaten durch.
 
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Gast

  • #3
Das sollte dein Freund von seinem Anwalt erfahren, das können WIR doch nicht wissen.

Wir können ja auch nicht wissen, was die "böse" Ehefrau für Gründe hat. Vielleicht hat ihr Noch-Ehemann ja auch versucht, sie einfach übern Tisch zu ziehen, damit er mit seiner Neuen das Geld alleine verprassen kann.
Also lasse deinen Frust einfach bei deinem Freund aus und schimpft eine Runde gemeinsam über die böse Frau. Vielleicht geht es dir dann wieder besser.
 
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Gast

  • #4
Na wenn ich das schon lese - "aus Bösartigkeit"!?
Sie wird schon ihre Gründe haben. Wahrscheinlich wollte ihr Exmann in spe sie mit zu wenig abspeisen, vielleicht gibt es Ungereimtheiten, vielleicht hat auch der Mann nicht alles offen dargelegt!?

Nur weil Du den Mann möglichst schnell für Dich willst, ist die Exfrau nicht bösartig.
Sie will ja ihren Mann nicht zurück.
Außerdem bekommt man nachehelich einen wesentlich geringeren nachehelichen Unterhalt als vorher.
Vielleicht kann sie davon nicht leben? Sie wird sich ja auch anwaltlich beraten.
Aber ja, das kann noch ein Jahr dauern.
 
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Gast

  • #5
Vielleicht ist die Noch-Ehefrau ja gar nicht so bösartig, vielleicht wollte der Noch-Ehemann sie ganz bösartig über den Tisch ziehen!

Wir waren nicht dabei und Du kennst nur seine Version. Da Du ihn für Dich willst, kannst Du ein objektives Urteil nicht fällen.

Eins ist sicher: Dr... zu kübeln ist nicht zielführend. Dein Partner ist genauso gefragt, sachlich zu sein. Daher solltet Ihr drüber reden, was ER diesbezüglich machen kann, statt ungefiltert Frust abzuladen.
Wie lange der Trennungsprozess noch dauert, liegt auch an Deinem Neu-Partner!

Aus meiner Arbeit in der Paarberatung gebe ich Dir etwas mit auf den Weg:
Die Mehrheit aller neuen Partnerinnen, die am Anfang auf die Ex ihres Herzblattes alle nur erdenkliche Schlechtigkeit abladen, erkennen, wenn der Alltag Einzug hält, dass die Ex gar nicht so böse, die Vorwürfe von ihrer Seite gar nicht so haltlos waren.
 
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Gast

  • #6
FS Du hast leider mit keinem Wort geschrieben, welche Förderung die Frau hat. Welche Rahmenbedingungen die Ehe hatte. Ob Kinder da sind, wie alt sie sind. Wie lange die Ehe dauerte.

Es gibt doch Gesetz nach denen das vorhandene Vermögen aufgeteilt wird. Soweit ich weiß, kann nach bestimmter Zeit eine Scheidung von einer Seite erzwingen werden.

Er hätte die Scheidung doch bekommen können, wenn er seiner Frau mehr entgegen gekommen wäre.
 
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Gast

  • #7
Warum sollte er seiner Ex entgegen kommen? Sich die Freiheit erkaufen, nur weil die Ex nun plötzlich keine Scheidung mehr will?!?

Vielleicht ist ja auch folgendes die Wahrheit:

a) sie kann nicht damit umgehen, dass er wieder neu gebunden und glücklich ist
b) ihr Lover und Trennungsgrund hat vielleicht ganz schnell wieder das Weite gesucht hat
c) sie braucht den Trennungsunterhalt zum Leben, weil sie entweder keinen neuen Versorger gefunden hat oder/und zu faul zum arbeiten ist?

Nicht immer sind es die Männer, die böse sind, es gibt mannigfaltig böse zukünftige Exfrauen, die wirklich nur auf ihren persönlichen und vor allem finanziellen Vorteil aus sind. Also bitte mal Ball flach halten gegenüber der FS.

w/44, ebenfalls mit fairer, einvernehmlicher Scheidung, aber mit Kenntnis genau vieler solcher Fälle, in denen die Männer einfach nur abgezockt werden sollen!
 
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Gast

  • #8
c) sie braucht den Trennungsunterhalt zum Leben, weil sie entweder keinen neuen Versorger gefunden hat oder/und zu faul zum arbeiten ist?

w/44, ebenfalls mit fairer, einvernehmlicher Scheidung, aber mit Kenntnis genau vieler solcher Fälle, in denen die Männer einfach nur abgezockt werden sollen!
Ein intelligenter Mann, der sich eine Frau gesucht hat, die einen Beruf hat, dem sie gern nachgeht und die Wert auf wirtschaftliche Eigenständigkeit legt, kommt doch garnicht in diese Situation.

In dieser Situation finden sich ausschließlich Männer, die zuhause das rundum-sorglos-Paket haben wollten (Hausfrau und Kinder, er nix tun, sie ihm den Rücken freihalten) und bei der Scheidung die wirtschaftlichen Folgen davon nicht tragen wollen, am besten noch ihre Kinder nicht mehr als ihre Kinder sehen wollen, weil diese ja bei der Ex leben. Das ist es, was nicht funktioniert und was die Männer, sowie die Nachfolgefrauen beklagen.

Die Zweitfrau wird niemals die Situation haben, die die Erstfrau hatte. Damit muss sie leben, dass da immer eine gesplittete Rente ist und Unterhaltszahlungen zumindest für die Kinder auf lange Zeit bleiben. Die Zweitfrau, die das nicht will, muss sehen, dass sie bei einem anderen Mann Erstfrau wird.
 
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Gast

  • #9
Zu Scheidungen, die in die Länge gezogen werden, gehören fast immer beide Partner. Du scheinst da von deinem Freund richtig schön mit eingewoben worden zu sein in seinen Trennungs- und Scheidungswust. Und je länger es sich hinzieht, was er ja auch beeinflussen kann, indem er auf keine Forderungen seiner Ex eingeht und auch selbst keinerlei Kompromiss vorschlägt, umso leichter hat er eine Ausrede, warum er dich angeblich nicht heiraten "kann". Normal wäre doch, wenn er, egal ob er eine neue hat oder nicht, möglichst schnell die Scheidung durchzieht, einfach um wieder unabhängig zu sein. Leider ist oft das Gegenteil der Fall und solche Paare, die ewig rumzackern, bleiben manchmal auch ewig verheiratet.
 
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Gast

  • #10
Warum sollte er seiner Ex entgegen kommen? Sich die Freiheit erkaufen, nur weil die Ex nun plötzlich keine Scheidung mehr will?!?
Es geht auch anders herum: warum sollte sie ihrem zukünftigen Ex entgegen kommen? Nur weil er nun plötzlich keine Ehe mehr mit ihr führen will? Ich kenne keine einzige Scheidung (und es sind nicht gerade wenige) die wirklich einvernehmlich erfolgt ist. Man ist irgendwann an an einem Punkt, wo man sich selbst der Nächste ist. Das liegt wohl in der Natur der meisten Menschen und ist nicht verwerflich.

Mann versucht irgendwie seine Kohle zusammen zu halten. Frau sieht es nicht ein, jahrelang für Umme die Putze gewesen zu sein. Beide sind getrennt, also steht jedem zu für sich SELBST zu sehen, dass er möglichst gut aus der Sache raus kommt.
 
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Gast

  • #11
#6 - Danke!

(Fast) genauso ist es!
Wir würden gerne (und endlich) in Frieden leben wollen.
Auch Ihr wünschen wir das.

PS. Ich bin NICHT der Trennungsgrund. Ich habe bis jetzt sehr gut für mich alleine sorgen können und werde das auch weiterhin tun (ich brauche keinen Versorger).
 
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Gast

  • #12
FS, wie du siehst bekommst du keinen fachlichen Rat, statt dessen emotional gefärbte Beiträge vermutlich getrennt lebender Frauen und Männer.
Eine Scheidung ist eine herrliche Plattform gekränkte Eitelkeiten auszuleben.

Lasst euch anwaltlich auf bestem Niveau beraten, das darf auch was kosten, wie ein guter Steuerberater auch, das holt er euch wieder rein. Und dann würde ich der Uschi Feuer unterm Hinterteil machen! Fairplay bekommt nur wer mir auch fair entgegen tritt!
 
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Gast

  • #13
Wieso hat er den Scheidungsantrag noch nicht gestellt und du schreibst stattdessen hier im Forum?
Wir können nicht wissen, wie geizig er gegenüber seiner Ex bzw. Noch-Ehefrau ist. Vielleicht hat er sie so getriezt - dass sie sagte, jetzt lass ich ihn mal auslaufen. Eine einvernehmliche Scheidung scheint es ja nicht zu sein - sonst wäre die ganze Finanzsitaution schon vorgerichtlich vor einem Notar geregelt.

Hier rist ein Forum in dem Laienmeinungen geäußert werden. Wir können viel darüber spekulieren, ob die Ehefrau bösartig ist oder ob der Ehemann sie zur "Bösartigkeit" zwingt. Wissen tun wir darüber nix, da du uns nicht informierst. Es geht ums Geld nehme ich an, um Wohnrechte, um Zugewinn - dazu muss dein Mann einen Anwalt fragen und bezahlen! W
 
  • #14
Ich glaube länger als drei Jahre kann man es nicht hinauszögern. Es wird aber gerne gemacht, da oft der Trennungsunterhalt höher ist als der Nacheheliche. w52
 
  • #15
Hallo FS

Frage Anwalt!

Und lass Dich nicht von den Damen irritieren die da meinen die Bösartigkeit müsse auch vom Mann ausgegangen sein. Es gibt nunmal auch genügend berechnende Weiber. Und Du solltest nun die letzte sein die unparteiisch über den Dingen schwebt, Du liebst diesen Mann.

Sie scheint auf jeden Fall mehr zu wollen als Ihr von Recht und Gesetz her zusteht. Und versucht nun mit dieser Taktik mehr rauszuholen. Will Sie nur das was Ihr Rechtlich zusteht wird das Gericht das auch genau so beschliessen. Ich finde schon dass das Bösartig ist.

es hängt davon ab, wie ausgelastet das zuständige Gericht ist - die Reihenfolge der Termine erfolgt nach Eingang der Scheidungsantraege.
Das ist so nicht ganz richtig, mein Termin damals hat sich sehr nach hinten geschoben weil wir uns einig waren. Das überlastete Gericht hat die Streitfälle wegen Dringlichkeiten vorgezogen. Es ist nunmal wichtiger klare Verhältnisse zu schaffen als zu bestätigen.

Aber da kann ein Anwalt helfen, bin mir z.B. nicht sicher ob der Antrag dann ungültig ist wenn eine Seite ihn zurückzieht.
 
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Gast

  • #16
FS, wie du siehst bekommst du keinen fachlichen Rat, statt dessen emotional gefärbte Beiträge vermutlich getrennt lebender Frauen und Männer.
Eine Scheidung ist eine herrliche Plattform gekränkte Eitelkeiten auszuleben.

Lasst euch anwaltlich auf bestem Niveau beraten, das darf auch was kosten, wie ein guter Steuerberater auch, das holt er euch wieder rein. Und dann würde ich der Uschi Feuer unterm Hinterteil machen! Fairplay bekommt nur wer mir auch fair entgegen tritt!
# 11 - auch hier ein Danke!
Fairness ist wohl das letzte was wir von dieser Frau erwarten dürfen!
Hier geht es wirklich um gekränkte Eitelkeit und Macht!
Und ja, jetzt wird Er die Scheidung einreichen - wir haben keine Eile. Wir wollten nur endlich Ruhe und Frieden haben.
 
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  • #17
Es gibt leider nicht wenige Frauen, deren erklärtes Ziel es ist, zu heiraten, um ausgehalten zu werden - auch noch im 21. Jahrhundert. Es lohnt sich gerade bei Frauen mit schlechter Ausbildung mehr, lange verheiratet und alimentiert zu werden, statt sich selbst jeden Morgen aus dem Bett zu hieven und zur Arbeit zu fahren. Wenn eine Frau keine Alternative hat - keine Lust zu richtiger Arbeit, kein heiratswilliger neuer Lebensgefährte - dafür der Mann aber wieder eine Frau an der Seite hat und glücklich ist, befriedigt es manche Frauen immens, wenn der Mann noch eine Weile in der Warteschleife hängen muss (manchmal ist damit der Wunsch verbunden, dass die neue Frau die Geduld verliert). Dein Lebensgefährte sollte ganz schnell einen eigenen Scheidungsantrag stellen und das Verfahren "durchziehen".
 
  • #18
An die FS:
Was ist so schlimm daran, wenn sich die Scheidung verzögert?

Wenn dieser Mann zu dir steht und tatsächlich nur dich liebt, dann ändert sich sowieso nichts für euch. Was befürchtest du denn?

Oder fragst du dich etwa, warum nicht ER die Scheidung beantragt hat?
Der neue Scheidungsantrag muss jetzt von Ihm gestellt werden!
Na und, wo ist das Problem? Wenn er dich liebt, wird er es sofort tun, und alles wird gut.

Deine Unterstellung der "Bösartigkeit" macht mich stutzig. So dumm wird die Ehefrau doch nicht sein um nicht zu wissen, dass ihr diese letztendlich nur schaden würde, und sie ihn so auch nicht zurück bekommen könnte (wenn sie es überhaupt wollte).
Ich vermute eher, dass sie im ersten Schock, nach Bekanntwerden eurer Beziehung, sofort die Scheidung eingereicht hat. Viele betrogene Ehefrauen tun das, verzichten in ihrer Verzweiflung auf Vieles, was ihnen zustehen würde. Dumm und kurzsichtig ist das! (Aber verständlich)

Egal, ob es sich dabei um den Wunsch nach Versöhnung handelt, oder um finanzielle Dinge. Es ist das gutes Recht der Ehefrau

Das wäre keinesfalls "bösartig", sondern beides nachvollziebar und richtig so!
 
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Gast

  • #19
An die FS:
Was ist so schlimm daran, wenn sich die Scheidung verzögert?

Wenn dieser Mann zu dir steht und tatsächlich nur dich liebt, dann ändert sich sowieso nichts für euch. Was befürchtest du denn?

Oder fragst du dich etwa, warum nicht ER die Scheidung beantragt hat?


Na und, wo ist das Problem? Wenn er dich liebt, wird er es sofort tun, und alles wird gut.

Deine Unterstellung der "Bösartigkeit" macht mich stutzig. So dumm wird die Ehefrau doch nicht sein um nicht zu wissen, dass ihr diese letztendlich nur schaden würde, und sie ihn so auch nicht zurück bekommen könnte (wenn sie es überhaupt wollte).
Ich vermute eher, dass sie im ersten Schock, nach Bekanntwerden eurer Beziehung, sofort die Scheidung eingereicht hat. Viele betrogene Ehefrauen tun das, verzichten in ihrer Verzweiflung auf Vieles, was ihnen zustehen würde. Dumm und kurzsichtig ist das! (Aber verständlich)

Egal, ob es sich dabei um den Wunsch nach Versöhnung handelt, oder um finanzielle Dinge. Es ist das gutes Recht der Ehefrau

Das wäre keinesfalls "bösartig", sondern beides nachvollziebar und richtig so!
... es ist nicht das "gute Recht einer Ehefrau" nach belieben mit einem Mann (Noch-Ehemann) zu spielen! Zumal Sie einen "Freund" hat.
Hier geht es wirklich um Macht und "Bequemlichkeit" (das Leben ist doch SO so schön - warum mehr arbeiten). Sie soll auch das bekommen, was Ihr zusteht - keine Frage, aber nicht so - "wenn Du mir das nicht gibst was und wie ich es will, bekommst du die Scheidung nicht".

Sie hat sich übrigens von Ihm getrennt!
 
  • #20
@Angela

Deine Unterstellung der "Bösartigkeit" macht mich stutzig. So dumm wird die Ehefrau doch nicht sein um nicht zu wissen, dass ihr diese letztendlich nur schaden würde, und sie ihn so auch nicht zurück bekommen könnte (wenn sie es überhaupt wollte).
Na ja, SIE hatte sich getrennt. Nicht Er. Und jetzt kommt etwas ins Spiel was die meisten Männer nicht so recht nachvollziehen können: Sie will ihn nicht mehr, reagiert aber extrem biestig wenn er eine neue hat (meine Ex war da nicht anders, bin ziemlich froh dass da meine Scheidung bereits durch war). Und Dumm ist besagte Frau auf jeden Fall- schliesslich zieht Sie das Ganze nur in die Länge und schmeisst den Anwälten sehr viel mehr Geld in den Rachen als ohne Zoff.

Und wozu das Ganze? Weil er sich erdreistet hat wieder glücklich zu werden auch ohne Sie, die Prinzessin? Womöglich sogar eine die Ihn liebt und besser ausschaut?

Logisch ist es nicht, aber wohl jeder kennt solche Damen.
 
  • #21
Logisch ist es nicht, aber wohl jeder kennt solche Damen.
Nein, ich kenne solche Frauen nicht.
In den (wenigen) Beispielen von Trennung und Scheidung, die ich miterleben musste, war der Ehemann über Jahre hinweg wenig partnerschaftlich oder ging permanent fremd. Keine dieser Frauen wollte eine Scheidung, weil ihre Gefühle verloren gegangen waren, sondern sahen ihren (vermeintlichen) "Wunsch" nach Trennung als Warnschuss für den Ehemann. (Der in diesen Fällen nach hinten los ging).

Im Beispiel dieses Threadas kommt die Unterstellung "Bösartigkeit" aus dem Mund der neuen Partnerin. Es ist ihre Sichtweise der Dinge! Wir wissen nicht, welche Dramen voraus gegangen sind, dass sich die Ehefrau von ihrem Mann trennen trennen wollte. Für mich ist es allerdings ausschließlich eine Sache zwischen den (noch) Verheirateten solche Dinge zu klären.

Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass die FS sich ihrer Sache gar nicht so sicher ist und befürchtet, er könne rückfällig werden. Gerade dann, wenn er zunächst die Scheidung gar nicht wollte.
 
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Gast

  • #22
. Keine dieser Frauen wollte eine Scheidung, weil ihre Gefühle verloren gegangen waren, sondern sahen ihren (vermeintlichen) "Wunsch" nach Trennung als Warnschuss für den Ehemann. (Der in diesen Fällen nach hinten los ging).
Als erwachsener Mensch sollte man auf solche Kinderspielchen verzichten.
Und wenn dies nach hinten los geht, kein Wunder. Hier bekommt jeder was er verdient...
Netter Versuch. Beim nächsten besser anstellen.
 
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Gast

  • #23
Ich habe das wie Kalle erlebt. Die Exfrau hat verzweifelt und hat (zumindest was dauerhafte Beziehungen betrifft) vergeblich gesucht, ich hatte die Traumfrau schlechthin an meiner Seite. Meine Exfrau wollte diese Beziehung durch ihr Verhalten belasten und mehr finanzielle Vorteile ziehen. Sie hat gegenüber einer gemeinsamen Bekannten sogar geäußert, wenn die "Schlampe" nicht da wäre, würde der Alte zurück kommen und sie müsste nicht irgendwann arbeiten, wenn sie keinen anderen Mann fände. Irgendwann hätte sie wohl keine Lust mehr, zu warten.
 
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Gast

  • #24
Nein, ich kenne solche Frauen nicht.
In den (wenigen) Beispielen von Trennung und Scheidung, die ich miterleben musste, war der Ehemann über Jahre hinweg wenig partnerschaftlich oder ging permanent fremd. Keine dieser Frauen wollte eine Scheidung, weil ihre Gefühle verloren gegangen waren, sondern sahen ihren (vermeintlichen) "Wunsch" nach Trennung als Warnschuss für den Ehemann. (Der in diesen Fällen nach hinten los ging).

Im Beispiel dieses Threadas kommt die Unterstellung "Bösartigkeit" aus dem Mund der neuen Partnerin. Es ist ihre Sichtweise der Dinge! Wir wissen nicht, welche Dramen voraus gegangen sind, dass sich die Ehefrau von ihrem Mann trennen trennen wollte. Für mich ist es allerdings ausschließlich eine Sache zwischen den (noch) Verheirateten solche Dinge zu klären.

Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass die FS sich ihrer Sache gar nicht so sicher ist und befürchtet, er könne rückfällig werden. Gerade dann, wenn er zunächst die Scheidung gar nicht wollte.
"Warnschuss" - sollte man darüber nicht lieber reden - was einen bedrückt und belastet in einer Beziehung?

Sorry Angela, diese Frau ist bösartig!
Im Grunde, ja hast Du recht, das ist ein Ding zwischen den beiden!
Aber wie soll ich einfach neben dran sitzen und nicht mir seine Sorgen und Nöte anhören.
Ich liebe diesen Mann und er ist mir (auch mit seinen Sorgen) wichtig!
Könntest Du in diesem Fall sagen "Sorry, mein Lieber, das ist dein Ding. Seh zu wie du klar kommst!" - Ich nicht!

Ich bin mir seiner sicher (auch weil ich für Ihn da bin) - im Grunde kann ich mich zurücklehnen und warten.
Mit dem Streit treibt Sie ihn mehr in meine Arme.
 
  • #25
Als erwachsener Mensch sollte man auf solche Kinderspielchen verzichten.
Und wenn dies nach hinten los geht, kein Wunder. Hier bekommt jeder was er verdient...
Netter Versuch. Beim nächsten besser anstellen.

Hier ist der Nagel auf den Kopf getroffen!

Genau eine solche, oberflächliche Interpretation der Vorgänge vermute ich nämlich hier, bei diesem Thread.
"Kinderspielchen", oder "Bösartigkeit" verharmlosen die pure Verzweiflung, die manchmal aus Verhaltensweisen von betrogenen oder vernachlässigten Ehefrauen sprechen - und geben den Ehemänner auf dem Absprung die willkommene Rechtfertigung für Treulosigkeit (oder anderes, schlechtes Verhalten).

Es ist ja auch richtig, sich zu trennen, wenn es einfach nicht mehr geht. Flapsige Interpretationen, die durch einseitige Schuldzuweisungen den Anderen ächerlich machen, sind bei einer solchen Sache fehl am Platz.
 
  • #26
Nein, ich kenne solche Frauen nicht.
In den (wenigen) Beispielen von Trennung und Scheidung, die ich miterleben musste, war der Ehemann über Jahre hinweg wenig partnerschaftlich oder ging permanent fremd. Keine dieser Frauen wollte eine Scheidung, weil ihre Gefühle verloren gegangen waren, sondern sahen ihren (vermeintlichen) "Wunsch" nach Trennung als Warnschuss für den Ehemann.
Oh, dann haste einfach Glück gehabt. Und übrigens was Deine Freundinnen angeht hast Du ebenfalls eine Parteiische Sicht der Dinge (was ok ist, es ist DEINE Freundin). "wenig Partnerschaftlich" kann von wirklich ignorant bis zum "nicht-auch-noch-den A*** hinterhertragen gehen. Und dann eine Trennung einzuleiten in der Hoffnung dass er wieder angewanzt kommt- sorry, genau DAS ist schon ein kleines bisschen manipulativ und eben auch der Anfang von "biestig". Ooops, jetzt glaubt es das auch noch...Blöd aber auch.

Im meinem Bekanntenkreis stehts einschließlich meiner Scheidung und meinem Scheidungsgrund 4:2 für die Fremdpoppenden Damen. UND alle diese 4 Damen hatten beschlossen Trotz Ihrer Aufkündigung der Liebe aus dem Herrn rauszuholen was geht. Eine hat sogar das Kind als Waffe benutzt, solange bis sogar eine RichterIN Sie deutlichst zurechtgewiesen hat.

Das Thema ist ganz einfach- wer einen Scheidungsantrag wieder zurückzieht OHNE dass man sich wieder näher gekommen ist treibt ein Spielchen mit einem Ziel. Das kann sein mehr rauszuholen als einem eigentlich zusteht oder eben auch Rache (was ich bei Damen die Fremdpoppen und einen Freund haben nicht verstehen kann) oder was auch immer. Es kostet sehr viel Anwaltsgebühren, Zeit und Nerven.

Will man nur das was nach recht und Gesetz zusteht ist es ein sehr einfacher Rechenvorgang, da braquchts keine Spielchen dieser Art.
 
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  • #27
Aus meiner Arbeit in der Paarberatung gebe ich Dir etwas mit auf den Weg:
Die Mehrheit aller neuen Partnerinnen, die am Anfang auf die Ex ihres Herzblattes alle nur erdenkliche Schlechtigkeit abladen, erkennen, wenn der Alltag Einzug hält, dass die Ex gar nicht so böse, die Vorwürfe von ihrer Seite gar nicht so haltlos waren.
Ich finde es von den neuen Partnerinnen auch immer ziemlich kurzsichtig und dumm, nur blind auf der Ex herumzuhacken. Das, was ihnen ihr Partner erzählt, ist doch nur SEINE Version der Geschichte. Wer in der Lage ist, auch nur ansatzweise kritisch zu denken, kann sich ja lebhaft vorstellen, dass er seinen eigenen Anteil an der Trennung vor seiner neuen Partnerin wohl eher herunterspielen oder gar komplett verleugnen wird.

Genau dieses dumme Konkurrenzverhalten macht uns Frauen so schwach und angreifbar. Vor lauter Eifersucht und in dem Wahn, WIR seien ja in jeder Hinsicht um so viel besser, als die Verflossene oder Noch-Ehefrau, merken wir gar nicht, wie wir bereits selbst auf dem besten Weg sind, es ihr gleichzutun. Ich kenne so viele Beispiele, wo genau die Frauen, die sich anfangs so erhaben und über den Dingen stehend gefühlt haben, schon wenig später von ihrem Partner genau so schlecht behandelt wurden wie die Ex. Sie wollten ihr nicht glauben, dass er sie schlug, hinterging, herabsetzte oder vernachlässigte, bis sie es am eigenen Leibe zu spüren bekamen. Mein Mitleid für solche Frauen hält sich in Grenzen. Sie sind ja auch nicht bereit, für die verlassene Ex ein Mindestmaß an Respekt bzw. Frauensolidarität aufzubringen.

Vor einer Discothek habe ich vor Jahren mal einen Zweikampf zwischen zwei hysterisch aufeinander losgehenden eifersüchtigen Frauen gesehen, die sich gegenseitig mit ihren Handtaschen bearbeiteten, sich an den Haaren zogen und unglaublich obszön beschimpften. Sie waren umringt von einer teils schockierten, teils amüsierten Menschentraube. Ich sehe jetzt noch das genüssliche Grinsen der muskelbepackten Türsteher vor mir. Dieses Bild bekomme ich wohl nie wieder aus dem Kopf. So können sich Frauen hervorragend zum Gespött machen, während sich die Männer im Hintergrund zufrieden die Hände reiben.
 
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  • #28
Das Thema ist ganz einfach- wer einen Scheidungsantrag wieder zurückzieht OHNE dass man sich wieder näher gekommen ist treibt ein Spielchen mit einem Ziel. Das kann sein mehr rauszuholen als einem eigentlich zusteht oder eben auch Rache (was ich bei Damen die Fremdpoppen und einen Freund haben nicht verstehen kann) oder was auch immer. Es kostet sehr viel Anwaltsgebühren, Zeit und Nerven.

Will man nur das was nach recht und Gesetz zusteht ist es ein sehr einfacher Rechenvorgang, da braquchts keine Spielchen dieser Art.
Vielleicht hat die Noch-Ehefrau sich wieder mit dem Ehemann zusammen getan und die FS weiss von nichts? Immerhin hat er die Scheidung nicht eingereicht und auch nicht zugestimmt. Sollten die Forderungen wirklich überzogen sein, dass wird auch der Rechtsanwalt der Frau am besten beurteilen können, wird die Frau eh nicht damit durchkommen. Ausserdem gibt es doch vor der Scheidung schon Gerichtstermine um die Vermögensdinge zu klären, oder nicht.

Aber vielleicht sind die Forderungen gar nicht überzogen, bloss es sind so spät noch Vermögenswerte bekannt geworden, oder die Rentenansprüche sind falsch berechnet worden, oder sonstige Lebensversicherungen usw. sind noch nicht geklärt worden, so das eine Scheidung, dann zum finanziellen Verlust für die Noch-Ehefrau führen würde, obwohl ihr rechtlich das Geld zusteht.

Männer erzählen viel, wenn der Tag lang ist. Ist mir so passiert und hinterher habe ich mit der Nochehefrau unterhalten und da kamen plötzlich Dinge ans Licht, die logisch und erklär bar waren, die er mir aber verschwiegen hat. Zum Beispiel Kredite usw.

w
 
G

Gast

  • #29
Liebe 26, so pauschalisiert kann man das einfach nicht sagen. Mein LG und ich sind über sieben Jahre zusammen - seine Ex ist fremdgegangen, hat ihn rausgeworfen, Haus und Kinder behalten. Es gab eine Scheidungsfolgenvereinbarung und so sollte eigentlich alles geklärt sein. Wir haben uns kurz danach kennen- und lieben gelernt und ich habe dadurch den nachfolgenden Scheidungskrieg, die Wut, die Rache ihrerseits miterleben müssen. Ihr Lover hat das Weite gesucht - dann wollte sie ihren Ex wieder zurück. Schließlich hat er doch auf sie zu warten und dann heim ins Reich zurück zu kehren, wenn Madam der Lover wegläuft... (ihre Ansicht). Nachdem mein LG dies aber nicht getan hat und weiterhin mit mir glücklich war, ist sie zur Hochform aufgelaufen. Kinder aufgehetzt, weitere finanzielle Forderungen (trotz Scheidungsfolgenvereinbarung) usw. Ihr Hass und ihre Wut verfolgen uns noch heute - jetzt kämpft sie mit den Kindern als Handlanger gegen uns. Die Scheidung ist nach drei Jahren durch, Ihr Kampf dauert noch heute, seit mittlerweile sieben Jahren an. Sie kann es nicht verkraften, dass wir uns ein neues Leben aufgebaut haben und glücklich sind - wo man es mit diesem Mann doch angeblich nicht aushalten kann. Komisch nur, dass ich diese Seiten an ihm in unseren sieben Jahren (und wir verbringen mehr Zeit miteinander als andere Paare) nie kennengelernt habe? Daher bitte Vorsicht, Exxen übertreiben gerne, um besser da zu stehen. Im Inneren bereuen sie, den Mann verlassen zu haben, doch das dürfen sie niemals zugeben
 
G

Gast

  • #30
Liebe 26, so pauschalisiert kann man das einfach nicht sagen. Mein LG und ich sind über sieben Jahre zusammen - seine Ex ist fremdgegangen, hat ihn rausgeworfen, Haus und Kinder behalten. Es gab eine Scheidungsfolgenvereinbarung und so sollte eigentlich alles geklärt sein. Wir haben uns kurz danach kennen- und lieben gelernt und ich habe dadurch den nachfolgenden Scheidungskrieg, die Wut, die Rache ihrerseits miterleben müssen. Ihr Lover hat das Weite gesucht - dann wollte sie ihren Ex wieder zurück. Schließlich hat er doch auf sie zu warten und dann heim ins Reich zurück zu kehren, wenn Madam der Lover wegläuft... (ihre Ansicht). Nachdem mein LG dies aber nicht getan hat und weiterhin mit mir glücklich war, ist sie zur Hochform aufgelaufen. Kinder aufgehetzt, weitere finanzielle Forderungen (trotz Scheidungsfolgenvereinbarung) usw. Ihr Hass und ihre Wut verfolgen uns noch heute - jetzt kämpft sie mit den Kindern als Handlanger gegen uns. Die Scheidung ist nach drei Jahren durch, Ihr Kampf dauert noch heute, seit mittlerweile sieben Jahren an. Sie kann es nicht verkraften, dass wir uns ein neues Leben aufgebaut haben und glücklich sind - wo man es mit diesem Mann doch angeblich nicht aushalten kann. Komisch nur, dass ich diese Seiten an ihm in unseren sieben Jahren (und wir verbringen mehr Zeit miteinander als andere Paare) nie kennengelernt habe? Daher bitte Vorsicht, Exxen übertreiben gerne, um besser da zu stehen. Im Inneren bereuen sie, den Mann verlassen zu haben, doch das dürfen sie niemals zugeben
Hier noch einmal 26:
Ich bestreite überhaupt nicht, dass auch Exfrauen einen miesen und berechnenden Charakter haben können. Ich halte es nur für falsch, ohne genaueres Hinsehen und nur auf Basis der Erzählungen des Partners vorzeitige Schlüsse zu ziehen. Viele Frauen sind da eben sehr leicht manipulierbar und glauben nur das, was sie glauben wollen.
Ich selbst hatte übrigens mal eine Kollegin, die von der Exfrau ihres Partners auf die übelste Art gestalked wurde. Da ich im Büro selbst öfter einmal ans Telefon ging und sie mich für meine Kollegin hielt, habe ich mir die Hasstiraden, Drohungen und Beschimpfungen mehrfach selbst anhören dürfen. Das war aber noch nicht das schlimmste, denn ihr fielen auch noch eine Menge anderer Dinge ein, um der neuen Partnerin und ihren Kindern das Leben schwer zu machen. Die Frau tat mir aufrichtig Leid.