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  • #1

Schizoide Persönlichkeitsstörung, Auswirkung in Beziehungen

Wer hatte damit schon einmal Kontakt oder ist selbst betroffen? Und wie hat sich diese Störung auf Eure Beziehung ausgewirkt?
 
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  • #2
Die Definition dieses Unwortes mag auf mich zutreffen, allerdings sehe ich es nicht als eine Persönlichkeitsstörung. Ich meide in meinem Privatleben einfach Kontakte mit anderen Menschen, weil ich daran kein Interesse habe.
Die in diesem Forum diskutierten Realitäten sind doch eigentlich Beleg dafür, dass sog. Beziehungen nicht erstrebenswert sind.
Die Frage nach der "Auswirkung in Beziehungen" ist daher einfach zu beantworten: Mangels Beziehung gibt es auch keine Auswirkung.
 
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  • #3
Lese mal Fritz Riemann, die Grundformen der Angst.
 
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  • #4
Ich kenne Betroffene, man kann mit ihnen keine Partnerschft eingehen, noch nicht mal Freundschaft - sie machen einen wahnsinnig. Schizoide Persönlichkeitsstörung ist eine schwere psychische Erkrankung, welche die Teilhabe am ganz normalen Leben sehr reduziert.
Ich wurde selber gegen diese Verdachtsdiagnose ausgetestet: schwache Aurtismusform, nicht ganz so schlimm, was Beziehungen angeht, wie schizoide Persänlichkeitsstörung, aber sehr grenzwertig. Ich kann gut Kollegialität, kaum Freundschaft, nicht Partnerschaft.

Schizoid ist ausgesprochen abweisend bis feindselig gegen andere. Das ist definitiv keine Beziehungsgrundlage, wenn der Partner nicht gerade Psychiater ist. Warum allerdings sollte er sich dann mit einem Schizo einlassen - das würde doch schon auf eigene Probleme hindeuten, denn er hat ausreichend andere Alternativen.
 
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  • #5
Ich habe 5 Jahre mit einem schizoiden Mann verbracht, es war sehr schwierig.
Viele Erwartungen darf man an diese Menschen nicht haben. Aber ich denke "stille Wässerchen" können durchaus mit diesem Typus, je nach Ausprägung, verweilen.

Kommunikative, lebenbejahende Menschen haben da eher das Nachsehen.

Wo die Liebe eben hinfällt...
 
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  • #6
DIe FS:
Ich habe (hatte?) eine Beziehung mit einem solchen Mann.
Und ich bin mir sicher, dass er aufgrund von immer ähnlichen Beziehungsproblemen mit meinen Vorgänerinnen, das Wort, den Begriff dieser Störung kennt.
Ich kannte es nicht.
Habe zwar schon vom Asperger Syndrom gelesen und dachte dann daran, dann habe ich mich mit dem Thema Bindungsstörung befasst.
Wenn er mir das von anfang an, bzw. recht schnell gesagt hätte, hätte ich vielleicht damit umgehen können. So konnte ich es nicht.
Mag sein, dass manche das als Küchentischpsychologie bezeichnen. Aber wer so jemanden erst einmal näher kennen lernt, stellt sich schon viele Fragen...
 
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  • #7
Mal vom Grundsatz...
Jeder Mensch birgt schizoide Züge in sich. Genauso wie hysterische, zwanghafte und depressive.
Das sind die sogenannten Grundformen der Angst, ist im o.g. Buch sehr anschaulich beschrieben.
Die Frage ist nur, wie stark ist es im Einzelnen ausgeprägt...
Das, und nur das ist Frage.

Zum Thema schizoid...
Es gibt Menschen, welche mit anderen Menschen nicht viel anfangen können. Introvertierte Einzelgänger.
Funktionieren im Leben mit anderen Menschen ganz hervorragend, gut im Job, etc.
Aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Dann wird es ein Zuviel an Nähe und das ertragen Schizoide nur schlecht.
Klar, das mag in Bezug auf Partnerschaft widersprüchlich klingen, aber so ist eben...
Schließlich wird ja auch keiner gezwungen, mit irgendjemanden eine Partnerschaft einzugehen.

Vor einem sollte man sich auf jeden Fall hüten - solche Menschen als irgendwie ''krank'' oder so darzustellen...
Das trifft nämlich nicht den Punkt.

...schreibt ein Betroffener, dem auch viele Menschen ganz einfach auf den Keks gehen und der lieber eine gewisse Distanz wahrt!
 
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  • #8
Hallo FS!

Wie lange ging denn das? Hast du jetzt noch Kontakt? Gell, da bleibt kein Stein auf dem anderen, ein ganz komisches Verhalten, das merkt man nur im Nahkontakt, ganz schwierig zu beschreiben. Die wissen das genau, die spielen, so gut es geht, bei Freunden, Arbeitskollegen geht das. Sind ja intelligent.
Zwischenmenschlich geht gar nichts mit solchen Leuten, da müsste man schon selbst eine sehr fragwürdige Liebensfähigkeit haben. Irgendwann kommt der Punkt, je nach Ausprägung, wo man sagt so, jetzt reichts. Zu einer Beziehung kommt es fast nie, das bricht in der Kennenlernphase, ganz am Anfang.
Alles gute. Zerbrich dir nicht den Kopf, unlogisches Verhalten, logisch erklären wollen...
Das ist eine Geisteskrankheit.
 
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  • #9
Hier gibt es schon eine Reihe an Threads zum Thema Persönlichkeitsstörungen. An deiner Stelle würde ich mich etwas näher in die Thematik einlesen und mir sehr genau überlegen, ob du damit auf die Dauer zurecht kommst. Ich denke es gibt einen großen Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Die Entscheidung bleibt natürlich dir überlassen, aber informiere dich wirklich intensiv und stürze dich nicht blind in eine Sache, wenn du auf diesem Gebiet noch keine Erfahrungen hast.
 
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  • #10
Wenn er mir das von anfang an, bzw. recht schnell gesagt hätte, hätte ich vielleicht damit umgehen können. So konnte ich es nicht.
Kein Schizoider wird jemals gegenüber anderen Leuten das Wort "schizoid" erwähnen, weil kaum jemand weiß, was es damit auf sich hat. Für die meisten Menschen heißt schizoid=schizophren=Psychopath=Norman Bates mit Messer hinterm Duschvorhang.

Der wohl wichtigste Satz zu den schizoiden Persönlichkeiten aus dem schon erwähnten Buch von Fritz Riemann lautet meines Erachtens:

"Wer ihn zu nehmen versteht, kann mit seiner tiefen Zuneigung rechnen, die er nur nicht recht zeigen und zugeben kann."

m,43
 
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  • #11
@7

Schizoid ist keine "Geisteskrankheit".
Verwechselst du vielleicht mit schizophren....
 
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  • #12
Wenn der Betroffene selbst nicht darunter leidet, hat es keinen Krankheitswert.
Ich bin auch eher ein Einzelgänger. Die Kunst ist, einen Partner zu finden, der ähnlich ist.
Viele schizoide Menschen wünschen sich trotz des Bedürfnisses nach Alleinsein einen Partner.
w
 
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  • #13
Sehr guter Beitrag Gast 6

An die FS


Entscheidend ist doch wie sich "seine Krankheit" als problematik in euer Beziehung darstellt..

Versuch uns doch mal so objektiv wie möglich ein paar Beispiele zu bringen...

Ich bin sicher es finden sich auch viel paralellen zu Beziehungsproblemen mit "nicht"-schizo Menschen..

M
 
  • #14
Ich bin sicher es finden sich auch viel paralellen zu Beziehungsproblemen mit "nicht"-schizo Menschen..
Aber genau darin liegt das Problem, weil auf den ersten Blick scheint es normal, nur es ist nicht normal, was bedeutet, es gibt keine rationelle Lösung.
Es ist genau wie bei einem Besuch in einer psychiatrischen Klinik, als Besucher ist dort kein Untereschied festzustellen zwischen anderen Besuchern, Personal und Patienten.
 
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  • #15
Hier die FS:
lest mal den Thread "nach 7 Monaten nur eine Übernachtung. Normal?" vom 31.10.13
Dort habe ich etliche Beispiele aufgeführt.
Eine weiteres, das mir auffällt, ist, dass er sich quasie nicht liebevoll verabschieden kann.
Oder wenn ich, grade beim Abschied, während einem Kuß mhhh "sage", dann "sagt" er "hääääh", jetzt reichts aber. Schriftlich etwas schwer rüber zu bringen, aber die meisten werden es wohl verstehen...
 
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  • #16
Noch einmal die FS:
Doch, er leidet definitiv darunter. Sämtliche Exfreundinnen von ihm sind fremdgegangen und oder haben warm gewechselt. Wundert mich nicht im Geringsten.....Außerdem bekommt er mit Sicherheit in einigen Dingen ein ähnliches Feed Back. Das wird ihm wohl schon auffallen.
 
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  • #17
Fs

Diese tatsächliche Diagnose solltest Du besser einem Facharzt überlassen und nicht Hobbypscholgen.

Alles was du bisher aufgezählt hast habe ich schon in Partnerschaften erlebt von denen niemand offensichtlich Schizo war.

Wenn es dannach geht hätte ich diese Diagnose einigen meiner Partnerinnen innerhalb der Beziehung auch stellen müssen.

Genauso gut kannst Du morgen einen angeblich "normalen " Mann kennenlernen der mit der Zeit ähnliche Merkmale aufweist.

Es geht wohl kein Weg daran vorbei es entweder zu lassen oder eine ausreichende Kennenlernphase mit ihm einzugehen.

M
 
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Gast

  • #18
FS:
Also, die Kennenlernphase war nun wirklich lange genug. Ich würde sogar sagen, zu lange.
Wir stecken längst mitten drin!
Dieses seltsame Verhalten merkt man doch erst innerhalb der Beziehung. Wie sollte man das in der Kennenlernphase denn merken, wenn der Kontakt beim Kennenlernen ohnehin noch distanzierter ist.
Vermutlich fällt seinen Nachbarn auch ein seltsames Verhalten auf, und aus meiner, wenn auch vielleicht etwas beschränkten SIcht handelt es sich um ein schizoides Verhalten.
Aber wer weiß, vielleicht hat er ja noch sog. Nebenbeziehungen, die er gut zu verstecken weiß, und die er HIntergrund für sein Verhalten sind...
 
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  • #19
Noch ein weiteres Bsp.:
Nach Konflikten stellt er sich tagelang "tot". Sprich, er beantwortet keine sms, geht nicht ans Telefon, ruft nicht zurück, öffnet die Tür nicht, bzw. stellt vermutlich sogar die Klingel ab!
 
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Gast

  • #20
Hallo FS

Merkwürdige Verhaltensweisen in der Tat..

Aber ich frage mich wieso Du dich so sehr mit seiner möglichen krankheit beschäftigst und dabei all diese Dinge hinzunehmen anstatt es zu beenden??

Steckt bei Dir vielleicht eine Krankheitssyndrom dahinter weil Du nicht von ihm los kommst?

m48
 
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  • #21
Die FS an die #19:
Das Problem an der Sache war, dass er immer irgendwelche Gründe hatte, die er vorschob, warum er gerade Abstand, Distanz, Rückzug braucht.
Genau das hatte (ja, zuviel) Zeit erfordet, dies zu durchblicken!
Da hatte ich beispielsweise die falsche Haarkur benutzt, warum er mich nicht in den Arm nehmen konnte. Insgesamt habe ich in der Zeit mit ihm 4 verschiedene Produkte ausprobiert, bis ich dadurch nicht mehr abstoßend für ihn war....Er hatte Massen an Lügen parat, um mich an der Nase rumzu führen, in der Absicht, mich immer schön auf Distanz zu halten. Auch immer wieder widersprüchliche Aussagen! Ein "komm her, geh weg" Spiel. Stefanie Stahl schreibt in ihrem Buch..."erst locken, dann blocken" , das ist das, was er gemacht hat. War der eine Grund beseitigt, warum er Distanz brauchte, fand er den nächsten. Er war jedoch von seinen Gründen felsenfest überzeugt! Hat mich noch dafür verantwortlich gemacht. Ich versteh sowieso nicht, warum er überhaupt eine Beziehung eingehen möchte.
Dann war es so, dass er sehr viel über (angeblich langjährige) Exbeziehungen gesprochen hatte. Klar, aus seiner Sicht heraus. Diese bösen Frauen haben ihn betrogen, dann warm gewechselt....
Um es kurz zu machen: Es hat es geschafft, die Wahrheit ordentlich zu verdrehen...und außerdem war er mir ja bildungs - und einkommensmäßig ohnehin haushoch überlegen, so dass er mich im Notfall dann auch damit runter putzen und verunsichern konnte, mit " das verstehst Du alles wieder einmal nicht" oder "das würdest Du nie schaffen"....
 
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Gast

  • #22
Kleiner Nachtrag von der FS:
oh doch, von dem komm ich los, und zwar schneller und leichter, als es ihm vermutlich recht ist!
Wie gesagt, Lügen über Lügen, die ich erst einmal durchschauen musste, dazu sein Messie-Syndrom. Der Hammer ist ja, dass es sich bei ihm um einen niedergelassenen Arzt handelt....Wer ahnt da schon eine so etwas? Also ich jedenfalls nicht! War ja alles supergut getarnt! Außerdem hab ich durch die Sache sehr sehr viel gelernt! Der Mann ist nämlich trotz Dr. med dent, gesellschaftlichem Ansehen und hohem Einkommen, menschlich gesehen eine ganz armes Würstchen.
 
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  • #23
Ich habe so einen Bekannten, der von nett auf ätzend in einer Millisekunde wechseln kann.
Erst war ich die "Gute" mit der er befreudet sein wollte, dann habe ich verbal wieder einen vor einen vor den Bug geschossen bekommen, und er ging voll auf Distanz.

Ich habe ihm gesagt, dass ich sein Verhalten (zu komplex um hier alles wieder zu geben) für annormal halte und schon fiel ich in Ungnade.
Ich habe seine Fassade bröckeln lassen und dahinter geguckt. Ein kaputter Typ!
Klar will man gerne die Mutter Theresa spielen und so einen therapieren...aber....
Es hat gar keinen Sinn sich darüber Gedanken zu machen, weil einem so etwas nicht gut tut.
Bei ihm waren es auch immer die bösen Frauen, die ihn von seinem "tollen" Leben abhalten.
Er möchte sich nicht verbiegen lassen...blafasel.
Bei was sollte ich ihn verbiegen? Er hockt nach Feierabend meistens in der Kneipe.
Gut, wenn er damit glücklich ist. Ich finde es armselig und peinlich.
Liebe FS-Schliesse damit ab. Es bringt nichts
 
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  • #24
So schnell wie moeglich beenden. Er redet ueber andere Frauen schlecht, macht einen auf Mitleid. Er moechte befreundet sein und luegt dir das blaue vom Himmel. Naechstes Mal weiss er nicht mehrf was er gesagt hat. Komische Gesichtsausdruecke, komisches Verhalten. Zu letzt denkst du es laege an dir, dabei nimmt er nur und wenn du zu nahe kommst wird er Ausreden erfinden um dich loszuwerden aber trotzdem so darstellen, dass er Interesse an dir hat. Wie bereits von anderen erwaehnt kannst du ihm nicht helfen! So jemanden kann dir grossen Schaden zufuegen, da er nur an sich denkt und Liebe vorspielt. Am Anfang merkt man es nicht, aber er ist nicht dazu faehig jemanden zu lieben und auch eine Freundschaft einzugehen. Schuld waren immer die andern nur nicht er. Besonders gutglauebige Menschen durchschauen ihn zu spaet.
 
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  • #25
Ich bin schizoid und führe eine Beziehung mit einem hypomanischen (das ist eine leichtere Form von Manisch-deprisiv also er hat recht starke stimmungsschwankungen).

Mir persönlich ist in der Beziehung vorallem wichtig, das ich viel Zeit für mich selbst allein sein kann, er mir immer wieder sagt das er mich liebt und mir Sicherheit gibt.
Es ist nämlich so das ich extrem schnell das Gefühl bekomme nicht geliebt zu werden, und mich schnell in irgendwelche schlussmach Szenarien rein steigere.
Ich lasse Menschen nur schwer und selten an mich ran und habe einen sehr weiten "Radius" wo meine Privatsphäre ist- aber wenn ich mal jemanden an mich ran lasse mache ich mich abhängig. Es hat Monate (5-7) intensivsten Schreibens von Romanen an e-mails, chatten, skypen und treffen gebraucht bis ich ihm genügend vertraute das ich mit ihm kuschelte und ihn küsste.
Es gibt ja welche die schon jammern wenn sie nach 3 Monaten Beziehung noch keinen sex hatten; bei schizos (auch Männern! ) kann man sich darauf einstellen das sie erst einmal mindestens 1/2-1 jahr brauchen bis das vertrauen da ist das es überhaupt dazu kommen kann, was nicht bedeute das es von da an regelmäßig ist.

Bis zu diesem Vertrauens Punkt ist es ein vorsichtiges heran tasten; es muss langsam gehen denn wenn ich plötzlich innerhalb von 1 Monat in einer richtigen Beziehung stecken würde würden meine Abwehr Mechanismen alles zerstören. Sowas löst einfach so ein Gefühl aus, wie wenn einem ein wildfremder in den schritt fässt: die Privatsphäre ist bedroht und angst.
Nach dem erreichen des vertrauens liegt der schizo dir praktisch zu Füßen, zeigt es nur nicht.
Z.b. als ich dachte er würde schluss machen wollte ich suizid begehen weil ich einfach nicht weiter wusste. Er ist ein teil von mir, auch nur daran zu denken macht mich Wahnsinnig und versetzt mich in pure Panik.
Schizos brauchen auch viel länger als normale Menschen um die beendete Beziehung zu verkraften. Ich schrieb mal in einem forum für die schizoide PS mit einem, der 3 jahre lang eine Beziehung führte und für den es sich, 6 Jahre nach dem Ende, immernoch wie am tag danach anfühlte.

Ein schizo ist einfach ein verschrobener, Gefühlskalter, paranoid-misstrauischer Mensch aber wenn du erst einmal (mit viel Geduld) sein Vertrauen hast kann es wirklich schön sein. Unkonventionell aber schön.
 
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  • #26
Meine persönlichen Erfahrungen mit schizoiden oder gar schizophrenen Frauen (oder anderweitig psychisch gestörten) waren durchweg äußerst schlecht.

Als kleiner Brainstorm: fremdgehen, belügen, betrügen, Streß, Szenen, schnipseln, casual sex, Minderwertigkeitskomplexe, ungeschützter Verkehr mit Zufallsbekanntschaften, keine Bindungsfähigkeit, extremer Egoismus und so weiter. Wer sich das bei einer Partnerin geben will, den hindere ich nicht daran; für mich schließe ich solche belasteten Frauen mit dem Sozialverhalten einer entsicherten Handgranate als Partnerin aus.

Weder bei Freunden oder Bekannten noch bei mir funktionierten Beziehungsversuche mit psychisch kranken Frauen, und zwar egal, wieviel Liebe, Entgegenkommen, Zeit usw. investiert wurden.

M
 
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  • #27
Gast 25 schizophrern ist nicht die große Schwester von schizoide Persönlichkeit sondern was ganz anderes. Dies mal zur Klarstellung. schizophren ist die Krankheit, bei der Stimmen dem Menschen sagen dass er <mod. z.B. ein Verbrechen begehen> soll, sonst wird die Welt mit Strahlen verseucht - oder was anderes in der Richtung. Für <mod. das Verbrechen> kommt der Betroffene dann nicht ins Gefängnis weil er oder sie schuldunfähig ist. Es gibt eine nicht-schizophren Persönlichkeitsstörung die dem entsprichst was du beschreibst, das ist Borderline.

Auch wenn das hier kein Fachforum ist - ein Minimum an Wissen - Tante Google hilft gerne - sollte vorhanden sein ehe hier gepostet wird. Die schizoide Persönlichkeit ist ein Mensch - sorry aber dies muss dir gesagt werden - mit den Eigenheiten die Riemann in "Grundformen der Angst" exzellent und richtig beschrieben hat. Dem ist nichts hinzuzufügen. W , 55
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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Gast

  • #28
Geht gar nicht. Es ist selbstzerstörerisch. Ich habe mich jahrelang mit so einem Mann gequält. Ich habe ihn sehr geliebt bis zum Rande meiner Möglichkeiten, aber seine Krankheit war letztendlich zu stark. Er war nicht fähig, eine Beziehung oder eine Freundschaft zu führen, wie man es normal kennt. Er war immer wie ein Vorzeigemensch mit guter Hülle, in dem etwas kampfbereites, neidhaftes, ablehnendes, distanziertes, verstörtes brodelte. Gefühle ausdrücken konnte er nicht. Eine Umarmung wurde lächerlich geredet. Man hatte permanent Angst um sich selber. Solche Menschen kannst du nicht ändern - sie ändern dich! Sie machen dich glaubend, dass du verkehrt bist und mit ihnen alles richtig läuft.
 
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  • #29
Hier die FS:

Moderationshinweis:
Da wir bei Rückkehr eines Nutzers, der nur als "Gast" schreibt nicht genau sagen können, ob es sich tatsächlich um den gleichen User handelt, werden wir in Zukunft zum Schutz des FS solche "Ergänzungen" nicht veröffentlichen. Wenn Sie als FS auch im eigenen Thread antworten können möchten, dann müssen Sie sich registrieren. Danke
 
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  • #30
Hallo,
also ich kann viele Beiträge nicht so ganz nachvollziehen.
Ich bin selber seit vier Jahren mit einem schizoiden Partner zusammen, er hat es mir nach etwa
4 Monaten mitgeteilt das er es ist und ich konnte am Anfang auch nichts mit dem Begriff anfangen.
Er ist aber ein liebevoller und höflicher Mensch der aber klar sagt wenn er seine Ruhe will und das akzeptiere ich auch! Und mit Geisteskrankheit hat das recht wenig zu tun, es ist einfach eine gespaltene Gefühlswelt! Ich habe es schon oft erlebt das auch wenn er was tun will, wie zur Hochzeit zur meiner Schwester kommen, das er angezogen daheim sitzt sich sogar extra Schuhe dafür kauft hat, es nicht schafft zu kommen! Man muss aber wirklich alle normalen Beziehungsvorstellungen über Bord werfen! Ich bin definitiv nicht Beziehungsgestört und es gibt sicher das eine oder andere was ich gerne anders hätte aber wenn er mich in den Arm nimmt und küsst oder wir stundenlang reden weiß ich das ich keinen anderen will! Und ja er hat seine Macken und schlechte Tage aber welcher Mensch hat die nicht? Was mich aber nachdem ich mir mal so einiges über schizoide Persönlichkeit durchgelesen habe am meisten verwundert ist seine Berufswahl, weil er ist Sporttrainer und täglich mit Menschen zusammen. Er hat auch freundschaftliche Beziehungen. Ich denke nach dem er selber früher Leistungssportler war und jetzt mit den Leuten trainiert und teilweise 2-3 Wochen lang 24 Stunden mit einer Person zusammen bei Wettkämpfen ist das es ihm geholfen hat Beziehungen aufzubauen. Ich weiß aber auch das ich nie erwarten kann das es eine "normale Beziehung" wird und es ist für mich auch normal das wir mal 4 oder 6 Wochen nicht sehen oder reden, alleine schon Berufsbedingt! Von sich selber aus sagt er das man ihn nicht verstehen kann weil er sich selber nicht versteht und das für ihn selber ist es ja normal nur für die anderen nicht. Er kennt es ja nicht anders, woher auch! Die schizoide Persönlichkeit bildet sich meist im kindlichen Frühalters und im Falle meines Partner durch die Ablehnung seiner Mutter die ihm selbst gesagt hat das sie ihn hätte nie bekommen sollen. Es gibt sicher verschiedene Ausprägung der schizoiden Persönlichkeit und letzten Endes sollte das jeder für sich selber entscheiden.
 
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