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nachdenkliche

Gast
  • #31
Übergewicht, Rückenlage, Alkohol vor dem Schlafengehen sind einige Ursachen. Ich hatte auch schon solche Partner, aber das ständige Wachrütteln bringt nur höchstens 2 Minuten Ruhe und mich hat es nur wütend gemacht und da ist mit schlafen nichts mehr zu machen. Er muss zum Arzt. Bei vorübergehendem Atemstillstand kann es gefährlich werden. Ansonsten getrennte Schlafplätze, fertig!
 
  • #32
Schlafentzug ist eine Foltermethode.

Ich habe einen tiefen, festen Schlaf. Bei mir geht es, wenn ich vor ihm einschlafe,
Ansonsten hilft nur ein anderes Zimmer oder er unternimmt etwas gegen das Schnarchen.
 
  • #33
Trotzdem ist auch auf die Art kein Durchschlafen möglich für den, der das Schnarchen immer wieder hört. Aber als Ergänzung zum praktischen Tipp kann ich noch empfehlen, einen Knoten in das Pyjama-Oberteil zu machen auf der Rückseite. Das spürt man sofort und wird nicht in Rückenlage liegen bleiben.
Hier mal ein praktischer Tipp (bei vertauschten Geschlechterrollen):
Oft ist es ja so, dass (1) vor allem in Rückenlage geschnarcht wird, und (2) man den anderen nicht aufwecken will, wenn er schnarcht. Man liegt dann da und nervt sich, nimmt aber auch - schon rein gesundheitlich unangebrachte - Rücksicht auf den (un-) gesunden Schlaf des anderen.
Ein leichtes Rütteln an der Schulter, ein halbes Aufwecken, damit sich der bzw. die andere auf die Seite dreht, bringt meistens die erhoffte Schnarchpause, damit man wieder einschlafen kann. Nach ein paar Mal klappt das schon halb automatisch, keine "Wasissnlos?"-Diskussionen mehr nötig.

manchmal
 
  • #34
Salomonische Lösung: 2 Schlafzimmer, beide mit einem großen Bett, ausreichend für beide.
Der- oder diejenige, der oder die zuletzt einschläft, verschwindet ins andere Zimmer. Der Teil des Paares, der zuerst aufwacht, kuschelt sich ins Bett zum anderen Teil.
So hat man beides: ungestörten Schlaf und doch gemeinsame Nähe.
 
  • #35
Klarer Fall - getrennte Schlafzimmer. Viele Männer sind allerdings echte Hardcore-Scharcher, die man sogar im Nebenraum noch deutlich hört. Bei solchen schweren Fällen dürften die Schlafzimmer nicht nebeneinander liegen.

Ggf. muss man halt ganz getrennt wohnen bleiben.

Ohropax käme für mich nicht in Frage. Erstens kriege ich davon nach einiger Zeit Ohrenschmerzen, zweitens fühle ich mich nicht wohl damit, die ganze Nacht über ein wichtiges Sinnesorgan auszuschalten. Was, wenn z.B. nachts der Rauchmelder losgeht? Ganz zu schweigen vom Wecker am nächsten Morgen.

Neben der eigentlichen Lautstärke stört mich am Schnarchen v.a., dass es zwischendurch immer mal wieder Ruhephasen gibt. Auf der einen Seite mache ich mir dann immer Hoffnungen, dass es jetzt mal für längere Zeit so bleibt, um gleich darauf enttäuscht zu werden - auf der anderen Seite frage ich mich: ist das jetzt ein Atemaussetzer? Was bedeutet diese plötzliche Stille? Lebt der Mann überhaupt noch? Hoffe also irgendwie doch darauf, dass das "Konzert" bald weitergeht...

Neben einem schnarchenden Mann durchlebt man bzw. frau ein wahres Wechselbad der Gefühle. Geht gar nicht.
 
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