• #31
Vikky, man schläft nicht, weil man verärgert ist, sondern man ist verärgert, weil man nicht einschlafen kann.
Irrtum - es gibt beides und man muss gucken woran das liegt. Meine Schlafstörungen liegen in mir (innere Unruhe), da machen externe Faktoren nichts. Wenn ich aber die innere Bereitschaft habe, mich trotzdem über etwas anderes zu ärgern, dann verhindere ich zusätzlich den Schlaf.
Sehr viele Leute haben sich wegen ihrer Schlafstörungen in den Katastrophisierungsmodus geschraubt und blockieren sich damit selber.
Ich wollte lediglich auf dieses Phänomen hinweisen, da mal zu gucken, ob man Probleme durch Einstellungsänderung reduzieren kann. Wer das nicht wissen will, der kann es doch einfach ignorieren.

Ihr habt jahrelang Fernbeziehung und nur am Wochenende zusammen, da hattest du vier- fünf Tage für dich zum Durchschlafen oder wenigstens nicht gestört werden.
Offensichtlich weißt Du nicht, was Schlafstörungen sind. Meine Schlafstörungen hatte ich 30 Jahre vor der Fernbeziehung und wo wir zusammenleben habe ich sie immer noch, hat sich aber gebessert.
Es ist vollkommen dann wurscht, ob Du die äußeren Rahmenbedingungen zum Durchschlafen hast oder nicht - Dein Körper bzw. vegetatives Nervensystem kann das nicht.

du kannst zu Not ubtertags dich hinlegen, es wäre ganz anders, wenn du noch berufstätig wärest.
Ich bin doch nicht verrückt und lege mich tagsüber hin. Das macht den Tag-/Nachrythmus total kaputt - Gift bei Schlafstörungen. Da mache ich lieber eine Nacht Schlafentzug, um in der Folgenacht zusammenzubrechen und zu schlafen.

Auch als ich berufstätig war hatte ich extreme Schlafstörungen und keinen Job, in dem ich mich tagsüber hinlegen konnte. D.h. wenn es chronisch ist, muss man damit leben. Die richtige Einstellung hilft da enorm. Am besten geht es wie bei jeder chronischen Sache: ohne Dramatisierung, ohne Katastrophisierung, ohne Suche nach Schuldigen - pure Akzeptanz, dass man einfach Pech gehabt hat im Leben.

Ich finde es schön, mit der Partnerin so umschlungen einzuschlafen
Geht mir auch so und hat ausgesprochen beruhigende Wirkung. Statt 2-3 Stunden pro Nacht schlafe ich nun 4-5, geradezu paradiesisch.

Kein Verbrecher traut sich in unser Schlafzimmer, weil er bei dem (gelegenheits-)Schnarcher nicht wissen kann, welche Bestie hinter der Tür lauert :)
 
  • #32
Offensichtlich weißt Du nicht, was Schlafstörungen sind.
Leider doch. Seit ich Kinder habe, schlafe ich keine Nacht mehr durch, ich kann gut einschlafen, aber nicht durchschlafen. Momentan kann ich wenigstens bis 4.00 schlafen, Wecker brauche ich schon lange nicht mehr. Noch vor paar Jahren war ich regelmäßig Punkt 2.00 wach und habe mich rumgewälzt bis 4.00, es war auch egal, wann ich ins Bett gehe.
 
  • #33
Einige haben hier den Sex mit zusammen einschlafen in Verbindung gebracht.
Finde ich persönlich sehr unkreativ.
Getrennte Schlafzimmer waren früher ein No go, weil es den Geschmack des entfernen voneinander hatte, was ja Unsinn ist.
Irgendwann hatte ich dann getrennte Schlafzimmer vorgeschlagen damit sie endlich durchschlafen kann.
Da ich wie ein Stein schlafe nur sehr viel lauter habe ich das natürlich nie mitbekommen, die arme.
Getrennt war es viel besser, sie war kurze Zeit viel entspannter und ihr ging es körperlich echt besser.
Schlafentzug ist ja auch eine Verhör Taktik bei Geheimdiensten.
Und weniger Sex hatten wir auch nicht eher im Gegenteil, wenn ich so darüber nachdenken lasse.
Getrennte Schlafzimmer?
Kein Problem!
Ich lieb sie auch Nachts über eine Distanz von 6 Metern 😊
M50
 
  • #34
Mein Vater hat seit ein paar Jahren so eine Schlafmaske. Man kann es sich als Außenstehender kaum vorstellen, aber er schläft tatsächlich besser damit. Seitdem schnarcht er auch nicht mehr. Vorher konnte man ihn im Nebenzimmer hören, so laut war das.

Mein Mann schnarcht ab und zu und zum Glück nicht so laut. Es gibt drei Abstufungen bei uns: 1. Anstupsen, 2. wenn das nicht hilft, lege ich mich mit dem Kopf ans Fußende, damit das Schnarchen nicht 30 cm neben meinem Kopf stattfindet und 3. wenn auch das nichts hilft (ich habe einen sehr leichten Schlaf), gehe ich ins Wohnzimmer. Und klar, jetzt mit den Kindern kommen diese als Schlafräuber dazu.

Im Haus ist bisher nur ein Elternschlafzimmer geplant. Es gibt jedoch genug Zimmer, um ein weiteres Schlafzimmer einzurichten, wenn es auf Dauer nicht funktioniert.
Auf Dauer mit einem Intensivschnarcher in einem Zimmer schlafen könnte ich nicht. Mir reicht die Erfahrung mit meinen Eltern. Auch meine Mutter schnarcht sehr laut. Als Kind habe ich mich im Urlaub etc. daher lieber mit meinem nervigen Bruder arrangiert, als dass wir jeweils mit einem Elternteil in einem Zimmer geschlafen hätten.

Zusammen einschlafen ist zwar schön, aber nicht so schön wie eine erholsame Nacht. Ich lege die Priorität im Zweifel daher lieber auf Letztere sonst bin ich selber unausstehlich.

W36
 
  • #35
Doch soll einer für den anderen dann dauerhaft auf Schlaf verzichten oder zu Oropax etc greifen müssen, nur damit das gemeinsame Einschlafen erlebt wird? Ist ein entspannter, ausgeruhter Partner nicht am Ende irgendwie wertvoller als die Tiefschlafphase gemeinsam zu erleben? Wenn alles andere stimmt und nur das gemeinsam in einem Bett schlafen nicht funktioniert, wäre das für mich zumindest kein Trennungsgrund.

Wie sind eure Meinungen dazu? Danke euch.
Naja, ich kenne inzwischen einige Paare, die tatsächlich in getrennten Schlafzimmern schlafen, aber die Beziehung ansonsten läuft. Also wenn sich beide Personen damit wohlfühlen, warum nicht?
Aber ich weiß, dass ich mich damit in einer schönen Beziehung nicht wohlfühlen würde. Ich werde nachts eh häufiger wach und mag es mich dann zum Einschlafen wieder an meinen Partner zu kuscheln und mag es auch, wenn mein Partner sich an mich kuschelt. Irgendwie haben mein Partner und ich nachts ständigen Körperkontakt, obwohl mein Bett z.B. mit 2mx2m groß genug ist und ich auch 2 Kissen und 2 Bettdecken habe, liegen wir immer zusammen auf einer Seite, auf einem Kissen und unter einer Bettdecke... Ich bin aber auch nicht so geräuschempfindlich, solange es keine ungewohnten Geräusche sind. Daher ist es für mich auch kein Problem, wenn mein Partner schnarcht. Ich selber schnarche leider seit ein paar Jahren in der Einschlafphase.
Mein Partner mag mein Schnarchen. Es beruhigt ihn und er kann dabei wunderbar einschlafen und mich stört sein Schnarchen beim schlafen auch nicht.
Das war in meiner letzten Beziehung anders... Und schon allein das Schlafen an sich war anders mit viel weniger Körperkontakt.
Meinen Ex hat auch mein Schnarchen massiv gestört und er hat mich jedes Mal geweckt, obwohl er selbst sehr laut geschnarcht hat wovon ich dann auch wach wurde bzw. Schwierigkeiten hatte wieder einzuschlafen. Die gemeinsamen Nächte waren dadurch für beide nicht sehr erholsam... Ich bin dann manchmal auch auf die Couch gewandert.

w33
 
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  • #36
Gegen normales Schnarchen hilft oft leichtes Schubsen, etwas Drehen etc
Wenn ich meinen Partner aber sie ganze Nacht lang alle 10 Minuten schubsen muss, schlafe ich ja auch nicht.
Nicht schön finde ich, von Anfang an schon in getrennten Betten einzuschlafen, um schwerer Schnarcherei auszuweichen. Dann lieber irgendwann in der Nacht umziehen.
Ja, habe ich auch eine Weile gedacht. Nur oft wartete ich zu lange mit dem Umziehen. Wenn ich durch meinen Partner die ersten 2, 3 Male nachts aufwachte, war ich noch viel zu müde und zu verschlafen um mich aufraffen zu können, aufzustehen und umzuziehen. Also blieb ich faul liegen, in der Hoffnung, es würde ja wieder. Dann weckte er mich 4, 5 mal, dann schießt mein Adrenalin in die Höhe (wie @Serenissima auch schreibt) und ich ärgere mich über die Unterbrechungen. Dann, sauer und hellwach umgezogen nachts um 3 - keine Chance mehr einzuschlafen. Das Adrenalin pumpt weiter und die Nacht ist vorbei.
Also besser von Anfang der Nacht an getrennt schlafen.
 
  • #38
Das regelmäßige Schnorcheln wiegt mich in den Schlaf;-)

Ich mag keine Stille, ich habe früher nachts immer Geräusche gehabt, Autos, Züge, Spätheimkehrer, Frühaufsteher. Seit dem Umzug ist die Umgebung totenstill und da ich nachts oft wach bin, fällt mir das sehr auf. Am seltsamsten ist die Stille vor dem Morgengrauen. Da bin ich froh wenn ich ihn manchmal schnorcheln höre. Sonst mach ich mir ein Hörspiel an.
 
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  • #39
Hier die FS

Vielen Dank für eure Antworten. Schön zu lesen, dass viele auf ihren Partner Rücksicht nehmen und getrennt schlafen würden. Mein Ideal wäre auch gemeinsam einzuschlafen, aber wenn einer von beiden wegen des Schlafverhaltens des anderen nicht zur Ruhe käme, wären getrennte Zimmer kein Problem. Während meiner letzten Beziehungen habe ich beides erlebt, getrennt schlafen als auch zusammen. Ging wunderbar ohne Drama, auch gern dann mal mit einem Quickie zum Frühstück 😉
 
  • #40
Das Entscheidende ist bei allem doch ob bzw. das man sich liebt.
Dann beeinträchtigen getrennte Schlafzimmer bestimmt nicht im geringsten eine Beziehung.

Wir schlafen nicht getrennt, Aber wenn meine Frau ob meiner Geräusche einen Rappel kriegen würde und mit dir rote Karte zeigen würde, dann wäre das überhaupt kein Problem. Dann würde ich halt woanders schlafen. Das würde keinen Einfluss auf unsere Beziehung haben.
Aber wir sind auch absolut keine Unärmelungsschläfer. Wir brauch beide unsere Bewegungsfreiheit im Bett und gehen eh nie zur selben Zeit schlafen und stehen auch nicht gemeinsam auf. Von daher ist es gleich dreimal egal wer in welchem Zimmer schläft.
 
  • #41
Was ich lustig finde ist, dass hier fast nur Männer bekennen, dass sie schnarchen. Statistisch ist das unwahrscheinlich. Ich schnarche, wer noch? Mädels, gebt euch einen Ruck und seid ehrlich!
 
  • #42
Was ich lustig finde ist, dass hier fast nur Männer bekennen, dass sie schnarchen. Statistisch ist das unwahrscheinlich. Ich schnarche, wer noch? Mädels, gebt euch einen Ruck und seid ehrlich!
Ich frag immer, aber mein Freund schläft halt nach 20s ein und wacht nicht mehr auf bis morgens :D Daher weiß ich es nicht.
Meine Mutter schnarcht, aber will es nicht glauben, und meine Oma hat so geschnarcht, dass ich es als Kind furchtbar fand, bei ihr eine ganze Woche zu verbringen...
 
  • #44
Ich frag immer, aber mein Freund schläft halt nach 20s ein und wacht nicht mehr auf bis morgens :D Daher weiß ich es nicht.
Meine Mutter schnarcht, aber will es nicht glauben, und meine Oma hat so geschnarcht, dass ich es als Kind furchtbar fand, bei ihr eine ganze Woche zu verbringen...
Dann, so leid es mir tut, ist es wahrscheinlich, dass du auch betroffen bist. Meine gesamte Familie sägt ab einem gewissen Alter die Bäume klein. Was soll man sagen? Wir gehören zu den stolzen 40 Prozent.
 
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  • #45
Ich schnarche, wer noch? Mädels, gebt euch einen Ruck und seid ehrlich!
Ich, wenn ich erkältet bin oder ganz übel Heuschnupfen habe (kommt selten vor), dann zwar so, dass ich morgens höllische Halsschmerzen davon habe.

Ich bin sogar schonmal vom eigenen Schnarchen aufgewacht und wollte meinen Mann oder den Hund wecken und beschuldigen. Merkwürdigerweise schnarchte aber grad keiner von beiden. Als ich wieder einschlief, ging es von vorn los - ich wieder die beiden belauscht, nix.
Da ging mir auf: ich bin es selber und konnte einschlafen, weil mich selber kann ja wohl das eigene Schnarchen nicht stören.
Warum die beiden das nicht gestört hat und sie fröhlich weiterratzen konnten ist mir bei der selber wahrgenommenen Lärmbelästigung ein Rätsel.

Mein Mann meinte: er hört nichts und meint, dasss ich wohl nciht schnarche. Er gehört auch zu den Menschen, die sich hinlegen, einschlafen und bis zur Aufstehzeit nichts wahrnehmen.
 
  • #46
Ich, wenn ich erkältet bin oder ganz übel Heuschnupfen habe (kommt selten vor), dann zwar so, dass ich morgens höllische Halsschmerzen davon habe.

Ich bin sogar schonmal vom eigenen Schnarchen aufgewacht und wollte meinen Mann oder den Hund wecken und beschuldigen. Merkwürdigerweise schnarchte aber grad keiner von beiden. Als ich wieder einschlief, ging es von vorn los - ich wieder die beiden belauscht, nix.
Da ging mir auf: ich bin es selber und konnte einschlafen, weil mich selber kann ja wohl das eigene Schnarchen nicht stören.
Warum die beiden das nicht gestört hat und sie fröhlich weiterratzen konnten ist mir bei der selber wahrgenommenen Lärmbelästigung ein Rätsel.

Mein Mann meinte: er hört nichts und meint, dasss ich wohl nciht schnarche. Er gehört auch zu den Menschen, die sich hinlegen, einschlafen und bis zur Aufstehzeit nichts wahrnehmen.
Haha! Das erinnert mich an eine Freundin, die auf der Almhütte die schlimme Befürchtung hatte, es könnte des Nachts jemand schnarchen. Am Morgen stellte sich heraus, dass niemand schnarchte, bis auf sie. - Mein Mann merkt auch nix, der schläft wie ein Engelein.
 
  • #48
Ja, ich schnarche auch. Wohl aber eher leise. Während der Schwangerschaften wurde es mit der verstopften Nase mehr. Da habe ich es sogar selbst gehört und bin beim Einschlafen immer wieder hochgeschreckt.
Mein Mann hat mich geneckt damit. So schlimm fand er es wohl nicht ;-)
 
  • #49
Wenn ich meinen Partner aber sie ganze Nacht lang alle 10 Minuten schubsen muss, schlafe ich ja auch nicht.
Ich sehe es eher so, dass ich sie durch leichte Signale davor bewahre, lange in einer ungesunden Schnarchposition zu bleiben. Wenn man das etwas einübt, dreht man sich, ohne dadurch aufzuwachen.
Natürlich kein „Wachrütteln“. Ich hatte aber auch noch kaum Partnerinnen mit Schlafproblemen … wobei, doch, einmal. Da wurde sie schon wach, wenn ich mich selbst vorsichtig umgedreht habe. Das war schon schwierig, ich war dann deswegen oft zu lange wach in unbequemer Lage geblieben. Getrennte Schlafzimmer wären aber dennoch ein Nogo für sie gewesen.
 
  • #50
Ich sehe es eher so, dass ich sie durch leichte Signale davor bewahre, lange in einer ungesunden Schnarchposition zu bleiben.
Hattest Du schon mal so eine Freundin? So, wie Du schreibst, denkt man eher zu Anfang noch, bis man morgens dauergerädert neben einem Menschen steht, der stöhnt "immer bist du müde", und man doch rausrücken muss mit der Wahrheit, dass man es kaum noch aushält.

Wenn man das etwas einübt, dreht man sich, ohne dadurch aufzuwachen.
Als Schnarcher - ja. Als jemand, der davon aufgewacht ist ... weiß nicht.
 
  • #53
Mein Ex hat sich umgedreht und dort weitergeschnarcht.

Deshalb habe ich mir abgewöhnt, den Schnacher anzustupsen. Der wacht eh nicht auf davon und ich bin trotzdem wach.

Dann zieh ich lieber um.
Ich schnarche auch und war deswegen beim HNO Arzt.

Eine Schlaf Abnoe konnte er nicht feststellen. Also keine Lebensgefahr. Stattdessen.

1) Spezifisch: Eine Nasenscheidenwand-Verkrümmung. Lässt sich operativ beheben ist aber nicht lebenswichtig und eventuell ungünstige Operatons-Narben können dann anstelle der Verkrümmung zum Schnarchen führen.

Bei vielen relevant

2) Übergewicht: Kann ich natürlich beeinflussen.

3) Altersbedingtes erschlaffen der Muskulatur der Atemwege (daher schnarchen z.T. auch schlanke Menschen): Lässt sich durch Training z.B. in Form von Singen oder bestimmte Sprachübungen kompensieren.

Für 2) und 3) muss man natürlich aus der Komfortzone heraus kommen und arbeiten 🤷‍♀️

Was das getrennte schlafen unabhängig vom Schnarchen betrifft, empfinde ich es auch als sehr angenehm, sofern dies in vernünftigen Betten möglich ist.

Man kann dann z.B. noch lesen o.ä. ohne den anderen zu stören oder umgekehrt.
 
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