• #31
ich denke, eine ähnlich aktive Frau schreckt das nicht ab. Die ist dann eben genauso gut organisiert wie Du und bekommt das alles unter einen Hut.
Ich glaub nicht, dass der TE so eine Frau sucht. Den Eindruck hab zumindest ich.
Es ist wie eine Anleitung zum unglücklich sein, stets die Dinge zu wollen, die sie gerade nicht haben können. Man kann das Leben nicht wirklich gestalten, Frustration ist vorprogrammiert. Deshalb versuche ich sehr selbstwirksam zu leben, also die Dinge zu tun, die auch erreichbar sind.
Ich versteh immer noch nicht Dein Problem. Was suchst Du?
Du beschreibst nur Dich, was ist den mit wichtigsten Part, der Dir fehlt? Sonst würdest Du nicht suchen. Du bist ja kein glücklicher Single. Wärst Du es, würdest Du es drauf ankommen lassen und nicht suchen.
Ist da irgendetwas peinlich dran jemand zu suchen den man liebt, der einem viel bedeutet, den man am liebsten mit Kopf und Haaren auffressen möchte? Bitte nur bildlich betrachtet.
Mal eine Frage, was machst Du mit Deinem besten Kumpel? Ist er auch ohne Frau?
 
  • #32
Mich würde das abschrecken, ja. Auf mich wirkst du ein wenig ruhelos, immer auf Achse. Ein Abend im Biergarten oder ein Spaziergang würde dich vermutlich langweilen, weil du mit einem Bein schon bei deinen Freizeitaktivitäten stehst. Jeden Monat die Familie besuchen? Anscheinend bist du kaum zu Hause...
 
  • #34
N
Ich führe momentan ein recht aktives Singleleben. 2-3 mal in der Arbeitswoche bin ich Abends außer Haus, zudem besuche ich 1-2 mal im Monat übers Wochenende Eltern oder Freunde.

Besonders aktiv finde ich das jetzt nicht sondern total normal für einen berufstätigen Menschen ohne kleine Kinder - egal ob Single oder verpartnert.

Unter aktiver Single verstehe ich 6-7 Tage in der Woche unterwegs, nur zum schlafen und Wäsche waschen zuhause, kein kochen weil permanent auswärts etc - ja, das ließe Fragen aufkommen, ob das Raum für eine Partnerschaft ist.

Ich frage mich auch, wer solche Fragen stellt. Eigentlich ist doch klar, dass der Lebensstil von der aktuellen Lebenssituation bestimmt wird. Thema kann das doch erst werden, wenn man keine gemeinsamen Termine hinbekommt weil dauernd unterwegs zu irgendwas.
 
  • #35
Was ich damit sagen möchte, eine Beziehung braucht Platz, aber der Partner muss auch verstehen, dass ihm nicht die 100%ige Aufmerksamkeit gehört
Sorry, bei dir klingt es nach 10 prozentiger Aufmerksamkeit. Damit dürften sich die wenigsten Frauen zufrieden geben. Dazu kommt ja noch, dass du ständig betonst, wie toll dein Leben ist. Wozu möchtest du eigentlich eine Beziehung? Denn du stellst ja momentan hier eine Frage anderen, wie du zu einer Beziehung kommen kannst. Deine Motivation ist mir nicht ganz klar, wenn alles prima, rund und ausgefüllt ist in deinem Leben...
 
  • #36
Seine Termine plant man in der Zeit als Single. Zu dem Zeitpunkt weiß man noch nichts von seinem Glück und dem neuen Partner, also kann man sich auch nicht beschweren, wenn der Kalender voll ist.

Das vorgenannte Zitat ist Deine Haltung dazu, einer Frau in der ersten Verliebtheitsphase zu zeigen, dass sie deine Prio 1 ist.
Du siehst also nur Probleme dabei und Du siehst für Dich keine Möglichkeit, einer Frau zu Beginn zu zeigen, dass sie in deinem Leben wichtig ist? Die meisten anderen Männer schaffen das schon.

Überlege mal für Dich, warum Du überhaupt eine Frau willst. Du musst in keiner Beziehung leben. Du bist gut wie Du bist.
Du siehst durch eine Beziehung nur Einschränkungen und Unzufriedenheit. Eine Frau hat in Deinem Leben sowieso keinen Platz.
Du bist eben nicht der Mann für eine Beziehung, ist doch okay. Warum akzeptierst Du fas nicht?
 
  • #37
Mich würde es nicht abschrecken. Mein Leben (trotz Partnerschaft) sieht ähnlich aus. Ich persönlich empfinde es als einen ausgewogenen Mix aus Ruhe und Aktivität.

Abschreckend fände ich Extreme zu beiden Seiten. Also jemand, der nur auf der Couch hockt, keine Interessen, Hobbies oder Freunde (ich meine reale, die man auch trifft) hat oder jemand, der keinen Abend zuhause ist.
Ersterer wäre mir zu langweilig - über was soll man sich da unterhalten? - und im Falle des Zusammenlebens würde ich wohl einen Hüttenkoller kriegen. Zweiterer würde bei mir die Frage aufwerfen, was er damit kompensiert und wo ich da noch Raum hätte.
Also, lieber @Neugieriger, aus meiner Sicht alles okay.
 
  • #39
Ich versteh immer noch nicht Dein Problem. Was suchst Du?

Das ist doch gar nicht das Thema, was ich persönlich suche.

Ist da irgendetwas peinlich dran jemand zu suchen den man liebt, der einem viel bedeutet, den man am liebsten mit Kopf und Haaren auffressen möchte? Bitte nur bildlich betrachtet.
Mal eine Frage, was machst Du mit Deinem besten Kumpel? Ist er auch ohne Frau?

Ich wüsste nicht, was daran peinlich sein sollte. Mein bester männlicher Freund ist auch Single und wenn wir uns gegenseitig besuchen, dann gibt es eine Reihe von Sachen, die wir gemeinsam seit über 25 Jahren unternehmen, gemeinsame Hobbys und haben unseren Spaß.

Auf mich wirkst du ein wenig ruhelos, immer auf Achse. Ein Abend im Biergarten oder ein Spaziergang würde dich vermutlich langweilen, weil du mit einem Bein schon bei deinen Freizeitaktivitäten stehst.

Ich selber finde mich gar nicht mal außerordentlich aktiv und umtriebig. Es ist, wie Vikky es beschrieben hat, man kann praktisch alle Tage aktiv sein. Habe da auch genügend Abende, wo ich nur auf dem Sofa sitze und fernschaue. Wenn ich manchmal so höre, welche Touren einige Arbeitskollegen am Wochenende planen und umsetzen, komme ich mir schon wieder häuslich vor. ;) Biergärten mag ich wegen den vielen Menschen nicht besonders, Spaziergänge mache ich hingegen ausgesprochen gerne, alleine oder zu zweit, auch mal spät Abends. Interessant finde ich in dem Zusammenhang, dass man mit ein paar Beiträgen unbeabsichtigt komplette und fertig ausgemalte Vorstellungen in den Köpfen der Leser erzeugen kann.

Nun, dann hast du dir hier doch bereits selber die Antwort gegeben. Wenn du so zufrieden bist mit deinem Leben, dass man das praktisch nicht mehr toppen kann.....

Och, a bissel besser geht immer. Ich finde es ausgesprochen langweilig, wenn man sagen kann, ich habe alles erreicht, was ich wollte. Fürs wunschlos glücklich sein, scheint der Mensch nicht geschaffen zu sein. Von daher sehne ich schon nach einer Lebenspartnerin und trotzdem bin ich momentan nicht unglücklich. Ist das ein Widerspruch? Sollte man keine Beziehung eingehen, wenn man zum aktuellen Zeitpunkt mit seinem Leben zufrieden ist?
 
  • #40
Ob man wieder in ein "normales" Beziehungsleben zurückkommt, das hängt vermutlich von der eigenen Anpassungsfähigkeit ab und ganz wichtig, ob man die Beziehung wirklich als Gewinn gegenüber dem Singledasein ansieht. Denn warum sollte man eine bestimmte Beziehung eingehen, wenn sie nicht mehr, sondern weniger Lebensqualität bedeutet?
Den Ansatz halte ich für falsch. Meiner Ansicht nach müsste der Mensch überhaupt erstmal sagen "Beziehung haben ist besser als Singlesein". Schon vorher zu sagen "es kommt auf die Bez. an", kann schnell eine Einstellung sein, die keine Kompromissbereitschaft bedeutet, sondern ein unbewusstes Draufgucken, wann man wieviel Freiheiten aufgeben sollte, ob es sich lohnt usw.. Eine Bez. wird meist Schwierigkeiten mit sich bringen, und je nach Einstellung zu Beziehungen wird man damit dann umgehen. Wer abwägt und abwägt, lässt sich nicht wirklich drauf ein und kann vielleicht sogar gar nicht abschätzen, dass die Schwierigkeiten an ihm liegen und quasi jeder Partner sie kriegen würde.
Das heißt nicht, dass man, wenn man unglücklich ist, die Bez. wieder beendet.

Am Anfang steht ja normalerweise das Verlieben, und ich denke, da fällt es einem von selbst ein, seine Hobbys und Aktivitäten mit anderen Menschen zurückzufahren. Ansonsten kriegt der Partner ja automatisch das Signal, dass er irgendwo zwischengeschoben wird, wenn es ein Zeitloch gibt, und alles andere wichtiger ist. Damit torpediert man sich von vornherein, dass aus der Bez. was werden kann.
Heißt auch wieder nicht, dass man sich nicht mehr mit anderen Menschen trifft und sich nur noch auf den Partner konzentriert. Ich denke, das beste ist, wenn die Aktivitätszeiten mit anderen bei beiden Partnern gleich sind, egal, ob sie nun lesen oder zum Sport gehen oder Freunde besuchen. Wenn die Partner miteinander dann zu wenig Zeit verbringen und klar wird, dass ihnen an der Bez. eigentlich gar nichts liegt, sondern sie nur eine Ergänzung für die noch freie Zeit haben wollen, bleiben sie sich vielleicht fremd und führen eher sowas wie eine Affäre. Zu einer Bez. gehört für mich dazu, dass man mehr Zeit mit dem Partner verbringt als allein, abgesehen von Arbeit und Pflichten. Also mehr Partnerzeit als Freizeit allein.
 
  • #41
Also gut: Nein das schreckt gar nicht ab. Singles wie Verpartnerte beneiden dich um dein ausgefülltes Leben. Eine Frau mit ähnlichen Ansichten, die dich gelegentlich Treffen möchte, wird gut zu dir passen.
 
  • #42
Weshalb diese Frage, wenn Du rundum mit Dir und Deinem Leben zufrieden bist?

Auf mich wirkt deine Beschreibung eher etwas von Unrast erfüllt. Als würdest Du eine innere Leere mit äußeren Aktivitäten ausfüllen. Aber ich bin auch nur eine einfache Hausfrau vom Lande und kann mich täuschen.

Also ich sitze gern mal allein oder zu zweit irgendwo rum am Meer, Wald, See und schaue in die Ferne und meine Gedanken und Ideen fließen. Jetzt könnte ich fragen, ob ich als vor sich hin sinnierender Single unattraktiver bin.
 
  • #43
Du siehst durch eine Beziehung nur Einschränkungen und Unzufriedenheit. Eine Frau hat in Deinem Leben sowieso keinen Platz.

Es tut mir leid, aber ich sehe das überhaupt nicht so. Ich finde nicht, dass eine Beziehung nur Einschränkungen und Unzufriedenheit bedeuten. Das trifft wohl eher auf die schlechten, lausigen Beziehungen zu, die wenig Qualitätszeit bieten. Einige Partnerinnen sagten mir, dass ich im Vergleich zu ihren anderen Ex sehr aufmerksam und interessiert rüberkomme und ich mir auch dann Zeit nehme, wenn die anderen schon keine Lust mehr hätten. Hinzu kommt, wen ich mal in mein Herz geschlossen habe, der kann mich Tag und auch Nacht zu jeder Zeit anrufen.

Abschreckend fände ich Extreme zu beiden Seiten. Also jemand, der nur auf der Couch hockt, keine Interessen, Hobbies oder Freunde (ich meine reale, die man auch trifft) hat oder jemand, der keinen Abend zuhause ist.

Geht mir absolut genauso.

Den Ansatz halte ich für falsch. Meiner Ansicht nach müsste der Mensch überhaupt erstmal sagen "Beziehung haben ist besser als Singlesein".

Sorry, das ist mir zu pauschal. Es gibt nicht DIE Beziehung, genauso wenig wie es DAS Singlesein gibt. Entsprechend wird es auch Beziehungen geben, die schlechter als das vorherige Singledasein sind. Das ist ja dann auch der Grund, weshalb sich Paare trennen. Wenn Beziehung haben immer besser ist als Single sein, dann könnte man auch ewig mit demselben Partner zusammenbleiben.
 
  • #44
Wichtig ist doch eigentlich vor allem, ob man willens und in der Lage ist, Kompromisse einzugehen.

Mir ist nie langweilig, ich kann mich immer beschäftigen und auch mein Partner ist sehr unternehmungslustig.

Wir sind allerdings beide keine "Vereinsmeier", so dass es kaum feste Termine für Hobbies gibt.

Zu Beginn einer Partnerschaft braucht man erstmal Zeit zum Kennenlernen. Und da bin ich auch gern bereit, bei meinen Hobbies zurückzustecken und lieber was mit dem Partner zu unternehmen.

Meine Hobbies verlagere ich dann eben zeitweise unter die Woche, da mein Partner und ich uns aus beruflichen Gründen fast nur am WE sehen können.

Ein guter Wille muss halt beiderseits vorhanden sein. Das heisst ja andererseits nicht, nur noch alles gemeinsam zu machen.

Einen Partner, der seine komplette Freizeit mit seinen Hobbys ausfüllt und nie Zeit hat, bräuchte ich nicht. Wozu auch ?
 
  • #45
Meine Antwort ist: es kommt drauf an!
Und da es drauf ankommt, frage ich in solchen Fällen heute einfach nach.

Ist die Freizeitgestaltung meines vielleicht zukünftigen Partners in Stein gemeißelt?
Muss ich mich dauerhaft durch feste Strukturen fremdbestimmen lassen?
Gibt es ggf eine "Öffnung " für Gemeinsames oder nicht.

Kurz ich schrecke erst zurück, wenn es für mich nicht passen kann.
In ein Zeitfenster, wie von einigen Herren vorgegeben: Paarzeit 2x Abends Dienstags und Samstags...
presse ich mich nicht
 
  • #46
Wichtig ist doch, dass das "WIR" eine ausreichend große, gemeinsame Schnittmenge findet.
Ich denke auch, es geht um die Intensität der Aktivitäten. Ich habe auch viele Hobbys und Beschäftigungen, aber keine davon ist mir so wichtig, dass eine Partnerschaft darunter leiden würde. Man muss die Mitte finden zwischen ständig zusammenglucken und sich nur dem Partner anzupassen und zu wenig Zeit zu haben für die Beziehung.
Ich kenne aber auch Singles, denen ihre Hobbys so wichtig sind, dass die dafür andere Events absagen, auf denen vielleicht jemand für sie zu finden wäre und dann auch in einer Beziehung oder auch Freundschaft ständig keine Zeit haben.
 
  • #47
Als Single habe ich es zwei oder drei Mal erlebt, dass eine Frau als wichtigstes Hobby "mein Pferd" nannte. Nun bin ja auch ich der Meinung, dass jeder Zeit für seine Hobbys haben sollte; wie die Kletten aufeinander zu hängen, bringt keinem etwas.
Wenn aus der Aussage "mein Pferd" aber wird, dass "sie" aber so gut wie jeden Abend im Reitstall sein würde, irgendwann nach 20 Uhr heim käme und folglich kaum noch gemeinsame Zeit blieb - dann wird aus der Frage der Aktivität ja wohl eher der Frage, was diese Frau(en) denn wohl wirklich wollen... für eine Beziehung scheint mir das ungeeignet...
Und im übrigen bin ich sehr wohl der Ansicht, dass man sich für die Hobbys des anderen interessieren sollte - immerhin machen sie sehr viel Leben des Partners aus...
 
  • #48
Sorry, das ist mir zu pauschal. Es gibt nicht DIE Beziehung, genauso wenig wie es DAS Singlesein gibt. Entsprechend wird es auch Beziehungen geben, die schlechter als das vorherige Singledasein sind.
Ja klar. Es geht aber um die Einstellung VORHER, noch bevor man jemanden getroffen hat, mit dem man eine Beziehung startet und rausfindet, ob allein sein doch besser ist als mit demjenigen in einer Partnerschaft.
Wenn ich sage: Mein Singleleben gefällt mir super, ich vermisse weder Zweisamkeit noch Sex - was sollte da ein Partner bereichern können? Oder wenn ich sage: Ich hab zwei kleine Kinder, Pferde, einen Superberuf und mach gerne Sport, und werde auf nichts verzichten, aber ich hätte gern einen Partner - WO sollte der dann hin zeitlich? Oder wenn jemand sagt: Ich bin Single und vermisse so die menschliche Nähe. Ich gehe fünfmal die Woche zum Sport, mach ich aber nur, weil ich keinen Partner habe, mit dem ich die Zeit besser verbringen könnte - da würde ich sagen, der Mensch hat eine andere Einstellung als die ersten beiden Beispiele.

Ich hab hier schon Threads gelesen, wo zwar ein Partner gewünscht wurde, aber es weder Zeit für ihn gab noch Kapazitäten, einen Partner glücklich zu machen. Menschen in anspruchsvollen beruflichen Situationen, die kaum Zeit zum Kennenlernen haben, oder Threads von Frauen, die einen Mann hatte, der Kinder hat und mit der Ex noch sonstwas alles besprach. Bei der neuen Freundin wollte er dann nicht auch noch hören, dass sie Ansprüche hat, sie sollte nur einfach für ihn da sein, wenn er mal Zeit hatte.
Das ist ja dann auch der Grund, weshalb sich Paare trennen.
Die hatten aber vorher die Einstellung "ich will einen Partner finden und dass es mit ihm klappt" und nicht "ich guck mir das mal an, ob der andere sich gut in mein Leben einfügt, dass ich mich möglichst nicht verändern muss". Und letztere Einstellung kann man auch UNBEWUSST haben. Z.B. muss eine Person mit Kindern, die sich auch gut um die Kinder kümmert, IMMER in ihre Planungen mit einfügen, dass sie in die Partnerschaft einen besonderen Aspekt mitbringt, bei dem der Partner Verständnis mitbringen muss. Ebenso z.B. Menschen, die beruflich viel unterwegs sind. Oder Menschen mit vielen, für sie wichtigen Hobbys.

Man muss sich dessen bewusst sein, was man für Anforderungen an den Partner mitbringt und abwägen, was davon wirklich nötig ist. Wenn was nicht nötig ist und man das nur macht, weil man keinen Partner hat, würde ich das sofort lassen, wenn ich mich auf Partnersuche begebe, damit mir nicht unbewusst passiert, dass ich denjenigen gar nicht kennenlernen KANN, weil ich so wenig Zeit habe dazu und sage "er muss sich erstmal bewähren, damit ich meine Eigenaktivitäten lasse und das Zusammensein mit ihm besser finde".
 
  • #49
Wenn aus der Aussage "mein Pferd" aber wird, dass "sie" aber so gut wie jeden Abend im Reitstall sein würde, irgendwann nach 20 Uhr heim käme und folglich kaum noch gemeinsame Zeit blieb - dann wird aus der Frage der Aktivität ja wohl eher der Frage, was diese Frau(en) denn wohl wirklich wollen... für eine Beziehung scheint mir das ungeeignet...

Es sei denn, man findet jemanden, der dieselbe Leidenschaft besitzt und viel mit Pferden unternimmt, so dass man diese Zeit gemeinsam verbringen kann.

Und im übrigen bin ich sehr wohl der Ansicht, dass man sich für die Hobbys des anderen interessieren sollte - immerhin machen sie sehr viel Leben des Partners aus...

Das kann ich nur unterschreiben. :)
 
  • #50
...dass eine Frau als wichtigstes Hobby "mein Pferd" nannte. ...

Ein Pferd erfordert intensive Betreuung und es fordert sie dauend ein. Es hat dann eine klare Priorität, die eine Frau in den meisten Fällen nicht herabsetzen wird. Ähnlich wie bei einer AE, die erst dann "verfügbar" ist, wenn die Kinder im Bett sind. Damit kann mann klarkommen, muss es aber nicht.
Ich finde, es gibt einen klaren Unterschied zwischen Menschen, die in einer Singlephase aktiv sind und Menschen, die in ihrem Leben andere Prioritäten haben als eine Partnerschaft und diese auch nicht ändern werden.

Zu Singlezeiten war ich immer aktiver, weil ich auch die Zeit dafür hatte. Diese Aktivitäten habe ich zugunsten einer Partnerin schon in der Kennenlernphase eingeschränkt. Ging ich als Single zum Sport, habe ich den schon für ein Date auch mal ausfallen lassen. Jeder hier hat schon von Frauen gelesen, die für ihre Freundinnen weniger verfügbar sind, sobald sie eine Beziehung haben.
Das Einschränken anderer Aktivitäten oder Kontakte ist ein klares Zeichen, dass jemand im Leben eine höhere Priorität eingeräumt bekommt. "Aktivität" ist nur dann kritisch, wenn sie für einen neuen Partner nicht eingeschränkt wird. Sonst ist die Bereitschaft eines aktiven Menschen, seine Prioritäten zu ändern, ein äußerst positives Zeichen, denn er ist bereit, Platz in seinem Leben zu machen.

Natürlich könnte eine Frau mit Pferd die Betreuung des Pferdes an eine Reitbeteiligung abgeben. Für die meisten Pferdebesitzerinnen ist das (mindestens) zunächst undenkbar. Für mich ist daher ein eigenes Pferd immer ein klares "No Go" gewesen, genauso wie ein eigener Hund. Beides sind Aktivitäten, die sich nicht so locker einschränken lassen und ich möchte nicht Prio 2 hinter einem Hund oder Pferd haben. Das ist aber meine persönliche Sichtweise.
 
  • #51
Eigentlich finde ich Dein Programm in Ordnung, Neugieriger.
Abschrecken könnte mich nur was Du für Hobbies hättest. Da fängt es an wie mit dem Extrem Pferd. Aber das ist Geschmackssache, manche haben mich schon ausgelacht weil ich gern spiele(Brettspiele,Kartenspiele) oder nähe und stricke. Dafür will ich nicht tanzen oder in die Berge.
Als ich allein war, habe ich noch VHS-Kurse besucht und war noch viel im Gemeinschaftsgarten. Mach ich aber jetzt nicht mehr.
 
  • #52
Ich finde @Lebens_Lust hat es für mich persönlich genau richtig gemacht.
Und ich ticke ähnlich und suche einen ähnlich tickenden Partner.
Wer eben jedes Wochenende Golf spielt und 3x feste Trainingszeiten in der Woche hat und braucht, den brauche ich nicht.
Mein Ex lief Marathon ok...einmal in der Woche fest in der Gruppe ansonsten flexible. Ob ich walken ging oder vorm Marathon daneben mit Inlinern oder Fahrrad fuhr...war spontan unter zu bringen.
Ich ging seltener Klettern und etwas weniger ins Theater/Oper aber zusammen wandern, schwimmen etc.
Man verschiebt etwas aber gewinnt.
 
  • #53
Wenn ich sage: Mein Singleleben gefällt mir super, ich vermisse weder Zweisamkeit noch Sex - was sollte da ein Partner bereichern können?

Das hat auch keiner hier geschrieben. In meinem Fall ist es so, dass ich mit meinem Leben zufrieden bin, aber Zweisamkeit und Sex durchaus vermisse. Das ist kein Widerspruch. Es bedeutet nur wie bei vielen anderen Menschen ebenso, dass eine Beziehung um jeden Preis nicht viel Sinn macht.

Menschen in anspruchsvollen beruflichen Situationen, die kaum Zeit zum Kennenlernen haben

Nach dieser Logik dürften Leute in Managerposition oder in Vorständen keine Beziehung führen oder niemanden kennenlernen. Die Praxis sieht zum Glück etwas anders aus.

Man muss aufpassen, dass man nicht umgekehrt mit Maximalforderungen in eine Beziehung geht und vom Partner erwartet, dass er immer für einen Zeit hat und sofort den Stift an der Arbeit fallen lassen kann, wenn dem Partner danach ist. Also Anpassen müssen sich nicht nur die, die ein aktives Singleleben führen, sondern auch derjenige, der glaubt, ein Partner müsse immer Zeit haben.
 
  • #54
Nach dieser Logik dürften Leute in Managerposition oder in Vorständen keine Beziehung führen oder niemanden kennenlernen. Die Praxis sieht zum Glück etwas anders aus.
Eine solche Frau wird durchaus Probleme kriegen, einen Partner zu finden, zumindest war es in der Vergangenheit so. Ich selbst hab es auch erlebt, meine eine Bekannte auch. (wir sind keine Managerinnen, es geht nur um berufliche Ambitionen, bei denen der Partner zurückstecken musste, was Zeit und Energie angeht, die von der Frau in die Bez. fließt. Der MANN wollte jeweils bestimmen, was von der Frau zu kommen hat, weil er sich sonst einsam fühlte. Seine eigenen beruflichen Ambitionen dagegen waren gut für die Bez. seiner Ansicht nach.)
Und ein Managermann braucht auch eine spezielle Frau, eine, die Haushalt und Familie allein macht und damit klar kommt, dass er einfach nicht da ist im Alltag. Klar gibt es solche Frauen. Hier gibt es aber auch Threads, die von Problemen mit solchen Beziehungen handeln.
Jedenfalls stimmt es, dass es mehr Beziehungen gibt, in denen der Mann beruflich seine Ambitionen verfolgt und die Frau ihm den Rücken freihält, als andersrum.
Es muss auch nicht mal ein Manager sein, nimm einen Musiker - genau dasselbe.

In meinem Fall ist es so, dass ich mit meinem Leben zufrieden bin, aber Zweisamkeit und Sex durchaus vermisse. Das ist kein Widerspruch.
Dann hättest Du schon die Einstellung, von Deinen Freizeitaktivitäten was wegzulassen für die Beziehung. Das ist aber nicht bei jedem so. Es gibt Menschen, die tatsächlich denken, ein Partner fügt sich einmal die Woche zwei Stunden freitag Abend ein, weil am WE die Kinder kommen und er an den anderen Tagen auch allein was vorhat, vielleicht noch mit weiblichen Bekannten.
Man muss aufpassen, dass man nicht umgekehrt mit Maximalforderungen in eine Beziehung geht
Klar, ein Partner kann dem Leben eines anderen auch keinen Sinn geben.
Ich denke, es muss passen vom Umfang her und von der Zeit her. Wenn A freitags und montags nichts vor hat, B aber gerade da seinen Häkelkurs und die Skatrunde trifft, finden sie nicht zusammen, wenn jeder darauf beharrt, dass der andere sich ja anpassen kann.
 
  • #55
Der MANN wollte jeweils bestimmen, was von der Frau zu kommen hat, weil er sich sonst einsam fühlte. Seine eigenen beruflichen Ambitionen dagegen waren gut für die Bez. seiner Ansicht nach.

Das lag wohl daran, das genau so ein MANN ausgesucht wurde. Dagegen gibt es etliche Paare, die fest in der Berufswelt eingebunden sind und sich mit der Situation arrangieren.

Und ein Managermann braucht auch eine spezielle Frau, eine, die Haushalt und Familie allein macht und damit klar kommt, dass er einfach nicht da ist im Alltag.

Glaubst Du, dass ein Burda, ein Marschmeyer, ein Schweizer, ein Dümmel, usw. Ehefrauen haben, die auf ihre Karriere verzichteten und nur zu Hause sitzen?

Es muss auch nicht mal ein Manager sein, nimm einen Musiker - genau dasselbe.

Mir fallen dazu jede Menge Musikerpaare ein, die zusammengearbeitet haben. Dasselbe auch in der Kunst und Wissenschaft und im Sport. Die Menschen, die sehr aktiv in einem Bereich sind, suchen sich eher gezielt Partner aus, die aus dem selben Bereich kommen oder ähnlich stark im Berufsleben eingebunden sind.
 
  • #56
Aber immer wieder hört man auch Aussagen, dass so ein aktives Singledasein bei der Partnersuche abschrecken würde. Genauer gesagt, potentielle Partner hätten den Eindruck, dass dann für sie wenig Platz wäre oder man sich in der Partnerschaft kaum sieht.
Sei doch froh! Auf diese Weise schießen sich alle, die ohnehin nicht zu Dir passen würden, die Dich vermutlich umzuformen versuchen würden, ganz von allein ab. Du verschwendest also keine Zeit an sie und kannst Dich auf die Suche nach einer Partnerin konzentrieren, die auch selber noch andere Dinge im Kopf hat außer symbiotischem Zusammenglucken.
 
  • #57
Also Anpassen müssen sich nicht nur die, die ein aktives Singleleben führen, sondern auch derjenige, der glaubt, ein Partner müsse immer Zeit habe

Damit hast Du sicher Recht, allerdings gibt es trotzdem unterschiedliche Bedürfnisse was gemeinsame Zeit angeht.
Die meisten hier im Forum kennen mitlerweile ihre Bedürfnisse.

Deshalb zurück zu Deiner Frage: ja es kann einige abschrecken.
Somit wäre wichtig, Deine gewünschten Aktivitäten innerhalb einer Partnerschaft zu erwähnen.

Wenn jemand zb 5 Tage eigene Freizeitaktivitäten angibt, heisst es für Mann A: dabei bleibt es und für Partnerschaft bleiben nur 2 Tage über.
Für Mann B: das ist mein Programm als Single, in einer Partnerschaft möchte ich aber mehr Zeit mit Partnerin verbringen.

Wer Dich kennenlernt weiß aber nicht, ob Du ein A oder B-Typ bist.

Deshalb kommuniziere Deine Bedürfnisse frühzeitig.
 
  • #58
mich ist daher ein eigenes Pferd immer ein klares "No Go" gewesen, genauso wie ein eigener Hund. Beides sind Aktivitäten, die sich nicht so locker einschränken lassen und ich möchte nicht Prio 2 hinter einem Hund oder Pferd haben. Das ist aber meine persönliche Sichtweise.

Wie immer ist es eine Frage der Kompromissbereitschaft.

Natürlich ist es dir völlig unbenommen, dir eine Frau auszuwählen, die weder Kind, Hund noch Pferd hat.

Aber ich denke wenn einem jemand wirklich gut gefällt und man sich verliebt hat, nimmt man gewisse Dinge auch zähneknirschend hin.

Ich würde meine vermeintliche Priorität nicht in Konkurrenz mit einem Haustier oder den Kindern setzen.

Diese sind zwingend auf mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung angewiesen, ein erwachsener Mann sollte sich auch alleine beschäftigen können und nicht ständig mich brauchen.

Mein Partner hat glücklicherweise keine kleinen Kinder, aber wenn er welche hätte, wäre es dann wohl einfach so... auch wenn ich davon nicht begeistert wäre, würde ich ihn nicht deswegen pauschal abschießen.

Mein Partner ist auch nicht so begeistert, dass ich selten über Nacht zu ihm kommen kann, weil ich eben einen Hund habe, der versorgt werden muss.

Aber er mag mich und er mag auch meinen Hund also kommt er einfach meist zu mir ins Haus, wenn wir einen längeren Ausflug machen, kommt der Hund halt mit.

Oder ich muss mir einen Hundesitter organisieren. Aber das mache ich dann eben auch gern,weil ich gern Zeit mit meinem Partner verbringen möchte.

Wenn beide kompromissbereit sind , findet sich immer eine Lösung ausreichend Zeit miteinander zu verbringen.
 
  • #59
Das lag wohl daran, das genau so ein MANN ausgesucht wurde. Dagegen gibt es etliche Paare, die fest in der Berufswelt eingebunden sind und sich mit der Situation arrangieren.
Darum ging es mir nicht. Ich wollte eigentlich den Unterschied aufzeigen, dass es vielleicht noch solche Paare gibt, wo der Mann seiner Karriere nachgehen kann und die Frau das Alleinsein, was damit verbunden ist, irgendwie packt, aber andersrum es schwierig wird. Ich selbst hab mir den Mann so nicht ausgesucht, bei meiner Bekannten kann ich das aber bestätigen, dass sie diesen Macho wollte, der ihr anderweitig sagt, wo es lang geht. Als sie selbst eigenständiger wurde, wollte er die Bez. nicht mehr.
Es geht nur darum, dass Du schriebst, dass solche "Manager"-Beziehungen, bei denen einer beruflich so eingespannt ist, dass er die Partnerschaft vernachlässigt, auch vorkommen. Stimmt, aber immer weniger, denke ich, und wenn die Frau das Arbeitstier ist, vermutlich kaum.

Glaubst Du, dass ein Burda, ein Marschmeyer, ein Schweizer, ein Dümmel, usw. Ehefrauen haben, die auf ihre Karriere verzichteten und nur zu Hause sitzen?
Ich rede nicht von Promi-Beziehungen, sondern von den "normalen". Die Erfahrungen von prominenten Schauspielern nützen Dir in diesem Fall doch gar nichts und Du weißt sowieso nur, was sie der Presse erzählen.
Mir fallen dazu jede Menge Musikerpaare ein, die zusammengearbeitet haben.
Es gibt hier einen Musiker-Thread, da kannst Du nachlesen, wie er Probleme hat mit seiner Musik, seinem Lebensstil und den Frauen, die Partnerschaft und vielleicht mal Kinder wollen. Es geht nicht um Promis. Sicher werden das auch einige Paare hinkriegen, andere sehen sich halt weniger. An meiner Uni gab es ein Prof-Paar, das sich manchmal ein halbes Jahr nicht sah, weil einer auf einem Forschungsschiff war. Ein anderer hatte seine Frau in den USA, weil sie nicht nach D kommen wollte.
Aber da sind dann beide Paarteilnehmer besonders im Leben unterwegs. Und selbst bei denen, die eine besondere Anstellung haben, gibt es mehr Frauen, die sagen, dass SIE keinen Partner finden, weil sie dauernd unterwegs sind, bei Männern sei das einfacher.
Wenn man kein Promi ist und eine normale Partnerschaft sucht, kann es vielleicht trotzdem so sein, dass beide gut klarkommen, dass einer am WE immer probt oder auftritt. Aber die meisten Berufe sind doch eher so, dass man am WE durchaus frei hat und die meisten Menschen schätze ich so ein, dass sie mit dem Partner auch was unternehmen wollen am WE. Viele wollen auch keine Fernbeziehung.
 
  • #60
Sei doch froh! Auf diese Weise schießen sich alle, die ohnehin nicht zu Dir passen würden, die Dich vermutlich umzuformen versuchen würden, ganz von allein ab.

Ja, das sehe ich mittlerweile auch so. Aus dem Thread nehme ich mit, dass es nur diejenigen abschreckt, die selbst kein aktives Leben führen. Das ist dann auch kein wirklicher Verlust. ;)

Ich rede nicht von Promi-Beziehungen, sondern von den "normalen".

Du sprachst von Menschen, die beruflich sehr eingespannt sind. Das ist bei diesen Prominenten der Fall. Ich hätte Dir auch Fälle aus meinem persönlichen Umfeld nennen können, bei denen das ebenso ist, dass die Frauen ebenfalls beruflich aktiv sind, aber die werden Dir nichts sagen. Das gilt auch für Musiker-Paare.

An meiner Uni gab es ein Prof-Paar, das sich manchmal ein halbes Jahr nicht sah, weil einer auf einem Forschungsschiff war. Ein anderer hatte seine Frau in den USA, weil sie nicht nach D kommen wollte.

Sind das Beispiele, wo jeweils die Frau auf ihre berufliche Karriere verzichtet hat? Das geht aus dem Text nicht hervor.

Aber da sind dann beide Paarteilnehmer besonders im Leben unterwegs. Und selbst bei denen, die eine besondere Anstellung haben, gibt es mehr Frauen, die sagen, dass SIE keinen Partner finden, weil sie dauernd unterwegs sind, bei Männern sei das einfacher.

Letztlich bin ich ein Mensch der Empirie. Wenn das wirklich der Fall sein sollte, dass diese Frauen kaum einen Partner finden, dann kann man das in Studien und Statistiken festhalten und verifizieren. Für mich ist es erstmal eine Hypothese, zu der ich in meinem weiteren Umfeld wenig Bestätigung finde, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
 
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