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  • #1

Schreibt ihr jemanden trotzdem an, der motorradfahren...

Schreibt ihr jemanden an, der Motorradfahren in seinem "Er über sich" erwähnt - z. B. jemanden (Alter 62), der dort den Traum beschreibt, eine Amerikatour mit dem Motorrad zu machen... oder in einem Profil Sonntagstouren mit dem Motorrad erwähnt werden - wenn frau ein "Schisser" ist und davor Angst hätte? Ich vermute, das ist sinnlos.. oder trotzdem?
 
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  • #2
Wenn ich dem Motorradfahren so gar nicht abgewinnen kann, ich schon beim Gedanken ans Aufsteigen auf eine Maschine Angst bekomme, würde ich einen Mann, der oben Beschriebenes im Profil hat, nicht anschreiben. Wenn jemand ganz spezielle Träume hat und Freizeitvorlieben, die so so gar nicht mit meinen decken, die aber viel (Frei)Zeit in Anspruch nehmen, weshalb sollte dass dann kompatibel sein?
 
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  • #3
Vielleicht ist das eine Gelegenheit, deine Angst hintenan zu stellen und mal was neues auszuprobieren?
 
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  • #4
Also ich schreibe Männer, die Motorrad fahren als Hobby angeben, grundsätzlich nicht an und zwar aus folgenden Gründen:
1. Ich kann nicht Motoradfahren und habe auch nicht mehr die Absicht, den Führerschein dafür zu machen.
2. Als Sozia fahre ich grundsätzlich nicht mit, weil es eben doch deutlich gefährlicher als Auto fahren ist.
3. Ich möchte mit meinem Partner auch gemeinsame Zeit verbringen und da ich in der Woche beruflich sehr eingespannt bin, bleibt dafür nur das WE. Da sind getrennte Hobbys dann einfach ungünstig (Samstags am Motorrad schrauben und putzten, sonntags Motorradtour mit den Kumpels) und ich gehe alleine zum Tenni oder was auch immer. Dafür brauche ich dann keinen Partner.
4. Es ist ein familienfeindliches Hobby, denn Kinder kann man dabei gar nicht gebrauchen. Ich will aber auch mit meinem Kind etwas unternehmen und es nicht immer nur zu den Großeltern abschieben.
5.Ich war 17 Jahre lang mit einem Mann verheiratet, der zum Motorradfreak mutierte, und weiß wovon ich rede.
Online-Partnerbörsen sind voll von Motorradfahrern, meistens stellen sie auch noch Bilder von ihrer Maschine ein.
Mein letztes Date war leider auch leidenschaftlicher Motorradfahrer (stand aber nicht im Profil) und wollte mich überreden, doch mal mitzufahren. Als er im Laufe des Abends dann aber erwähnte, dass er mit 140 auf der Landstraße geblitzt wurde, war für mich alles klar. Wenn ich mich umbringen will, suche ich mir eine sanftere Todesart aus.
 
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  • #5
Ja,auf jeden Fall,das würde mich gerade reizen. Motorradtouren machen großen Spaß,außerdem sind die Biker oft interessant.w47
 
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  • #6
Wenn das für Dich ein Ausschlusskriterium ist - lass es. Sonst: Versuch' es. Du wirst allerdings nicht damit rechnen können, ihn von seiner Motorradbegeisterung abbringen zu können. Also stellt sich nur die Frage: Würdest Du, obwohl "Schisser", damit klarkommen? Auf Dauer?
 
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  • #7
Bist Du der Motorradfahrer oder bist Du die, die Schiss hat??
 
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  • #8
Es soll auch Motorradfahrer geben, die ihr Bike nur gelegentlich (bei schönem Wetter) fahren, so wie andere vielleicht ins Theater gehen o. ä.. Das ist dann eigentlich kein Hobby, aber es macht Spaß und bei schönem Wetter wird das geliebte Bike auch nicht so schmutzig, daß man es jeden Samstag auf Hochglanz polieren müßte.
Wie bei allem, eine Frage des Maßes und das läßt sich eigentlich nur im Kontakt feststellen und meiner Meinung nicht aus den Angaben im Profil herleiten.
 
  • #9
Schönes Beispiel für die Vorauswahl, die online getroffen wird. Stichwort NoGo. Im RL würdest Du höchstwahrscheinlich den Mann erst kennenlernen, und dann feststellen, dass er MR fährt. Im RL hast du dich evtl. schon verguckt, und ihr beide versucht, mit dem MR klarzukommen.

Ich sehe zwei Wege: entweder du überwindest dich und fährst mal mit. Vielleicht findest du sogar Gefallen daran? Oder du lässt ihn seine Touren allein fahren und widmest dich in der Zwischenzeit deinen Hobbys oder deiner Familie.

Mir ging es übrigens auch so. Konnte dem MR-Fahren nichts abgewinnen, hatte es nie ausprobiert. Bis ich meinen jetzigen Freund kennenlernte. Begeisterter Fahrer, ist alle paar Wochen mal einen Sonntag lang unterwegs. Zuerst ließ ich ihn ziehen, und machte Sonntags was für mich (Sauna, faulenzen, reiten...). Dann hat mir eine gemeinsame Freundin ihre Kluft ausgeliehen und ich hab mich als Sozia aufs MR gewagt. War super. Inzwischen haben wir schon Kurzurlaub mit MR in Südtirol gemacht und sind regelmäßig gemeinsam unterwegs. Ich überlege mir, ob ich den Führerschein selber machen soll.
Beide Wege, mit dem Hobby klarzukommen, waren für mich ok. MR ist für mich kein NoGo, außer es wird fanatisch betrieben und für anderes bleibt gar keine Zeit mehr.
 
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  • #10
Wo ist das Problem? Man hat nur ein Leben und Motorradfahren als "Sozius" habe ich erst mit 50zig ausprobiert, weil ich ängstlich war. Die erste Tour hat riesigen Spaß gemacht, habe über meine Ängstlichkeit gelächelt. Man muss auch etwas riskieren, um neue Wege zu gehen ! :).
 
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  • #11
ich denke das ist genauso sinnlos, wie wenn ich als leidenschaftliche Tänzerin Zuschriften bekommen von Männern, die niemals eine Tanzfläche betreten.

Ich gehe schon davon aus, MIT meinem zukünftigen Partner zu tanzen.
Und auch ein Mann, der sich hier als Motorradfahrer outet, wird davon ausgehen, dass seine neue Partnerin mitkommt - bzw. selber mitfährt mit ihrem Bike.

Und ob Du selber den A-Schein hast, ist auch unerheblich, den habe ich auch, trotzdem würde ich nie mehr aufsteigen auf so ein Eisen, weder selber fahren und schon gar nicht als Mitfahrer.
Ich bin wohl schon zu lange Rettungssanitäterin, da vergeht einem das gründlich!!!!!
 
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  • #12
Ein Motorradfreak wäre für mich niemals infrage gekommen, weil vor einigen Jahren 2 junge Männer aus unserem Freundeskreis bei einer Motorradtour ums Leben gekommen sind. Ich hätte viel zu viel Angst, so etwas (wieder) erleben zu müssen. Mein Lebensgefährte weiß und akzeptiert das. Er würde zwar selbst gerne Motorrad fahren, nimmt aber auf mich und meine Gefühle Rücksicht.

Freiwillig angeschrieben hätte ich -wie eingangs schon erwähnt- keinen Mann, dessen Hobby Motorradfahren ist.
 
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  • #13
Vergiss es!
 
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  • #14
Schon erschreckend in welchen festgefahrenen Schienen hier gedacht wird. Nicht alle Motorradfahrer sind "Biker" und "Biker" sind m.E, keine Motorradfahrer ;-). Ich selbst hatte es auch im Profil angegeben und man sieht mir das Motorradfahren sicherlich nicht an. Ich fahre eher selten und erwarte auch nicht, dass die Partnerin mitkommt. Auch bin ich kein Schrauber, sondern das Motorrad kommt in die Werkstatt, wenn es kaputt ist. In der Summe nimmt das Motorradfahren also sehr wenig von meiner Freizeit in Anspruch und trotzdem gebe ich es hier als Hobby an.
Und jetzt kommt der Klopper! Ich kenne viele Menschen, die das Motorradfahren genau in dieser Art betreiben wie ich... Aber ich bin dann auch irgendwie froh, wenn sich Frauen mit solch' beschränkten Weltbildern wie weiter oben gepostet nicht bei mir melden. Hoffentlich regen meine Zeilen aber einige Frauen zum Nachdenken an. Die Welt ist nicht so einfach wie es z.B. über die Medien vermittelt wird.
LG
 
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  • #15
@13 - genau so wie bei mir. Ich werde immer zum Biker gemacht, nur weil ich das Motorradfahren geniesse und es ein 20 Jahre altes amerikanisches Modell ist. Ich wusste nur nicht, dass es ein Ausschlusskriterium sein kann. Ich hab jedenfalls was gegen Vorurteile und gegen Opelfahrer(innen). ;-)
 
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  • #16
Ich habe mit Motorradfahrern bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht (ob die sich nun Biker , Motorradfahrer, Motorradliebhaber oder sonstwie nennen, ist mir egal). Jedes Mal hat sich herausgestellt, dass das angeblich nur "gelegentlich" betriebene Hobby doch viel mehr Zeit in Anspruch genommen hat. Hier eine Sonntagstour, da ein Motorradwochenende mit den Kumpels, dann noch ein Urlaub mit dem besten Freund (auf den Motorrädern) usw.usf. Wenn frau da nicht hundertprozentig mitmachen will/kann, ist es ein extrem beziehungsfeindliches Hobby. Außerdem stört mich der Lärm. Wenn ich mich draußen aufhalte, möchte ich auch Vögel zwitschern und Frösche quaken hören und nicht das Geknatter von Motorrädern.
 
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  • #17
bitte, kann mir mal jemand den unterschied zwischen biker und motorradfahrer erklären?
 
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  • #18
Als Sozia hab ich gelernt, dass man sich mit IN die Kurve lehnen muss - niemals dagegen... Das war's dann auch schon. Wenn er vernünftig fährt - why not. Soll er seinen Spaß haben.
Einen Schrauber oder Biker möchte ich nicht. Auch wenn man manchmal von eingefleischten Bikern hört, dass man viel mehr von der Umgebung mitbekommt. Wie denn, durch das Visier und mit Halsstarre...? Nein, grosse Reisen mit dem Motorad würde ich nicht machen wollen.
 
  • #19
Ach ja, wir Rocker....

Liebe Mädels, könnt Ihr Euch vielleicht vorstellen dass die gosse Masse der Biker das als ein Hobby von vielen haben? Ich fahre seit über 25 Jahren Motorrad, als Single mehr, in Beziehung weniger. Dieses Jahr eine WE-Tour mit Freunden und nochmals 4 Sonntage. Geputzt wurde einmal, schrauben tut die Werkstatt. In der Zeit als die Kinder klein waren bin ich gar nicht gefahren (und auch fast alle meiner Moppetfahrenden Kumpels). Ich würde niemals von einer Frau verlangen mitzufahren, wenn Sies will- jederzeit gerne.

Liebe Mädels, wenn ihr diese Dosis zuviel findet weil ihr jede freie Sekunde an Euren Partner getackert verbringen wollt dann tut Ihr mir nur noch leid. Dann darf er aber auch keinerlei andere Hobbies haben und keinen Beruf bei dem er ab und an verreisen muss.
 
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  • #20
@ 16: Tattoos
 
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  • #21
@ 18 In einer reinen Wochenendbeziehung wären eine WE-Tour und 4 Sonntage schon ziemlich viel. Hätte die Partnerin dann auch noch ein zeitintensives Hobby, dass sich terminlich nicht auf die "Motorradsonntage" legen lässt, könnte man von Beziehung schon fast gar nicht mehr reden.
@19 Im Ernst??!! Das wusste ich nicht. Aber heute hat doch (zumindest bei den Jüngeren) fast jeder ein Tattoo. Gibt es da sonst noch Unterschiede?
 
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  • #22
sorry, aber ich bin Motorradfahrerin (Touren und WE) und habe kein Tattoo, mein LG auch nicht. Es ist nicht notwendig und auch nicht vorgeschrieben - Tattoos haben doch mittlerweile bswp. viele Frauen wie Männer in der Krise (ab 40+), um nochmal jünger zu wirken, oder eben die ganz jungen Hüpfer. Das hat mit Motorradfahren rein garnichts zu tun.

Mein frührer LG möchte Motorradfahren auch nicht und wäre auch nie mitgefahren. Es ist eine Frage der Toleranz und auch der Zeit, die man grunsätzlich miteinander verbringt.
 
  • #23
@20
ich habe eine WE-Beziehung und die Moppetsonntage hab ich eingeschoben weil Sie da andere Verpflichtungen hatte. Nun, von 52 WE´s plus Urlaub ein WE mal etwas ohne den Partner zu tun ist doch nicht unzumutbar. Wer das nicht aushält sollte sich auch keine Fernbeziehung antun, oder? Sie hat übrigens mein Tourwochenende zu einem Mädelsausflug genutzt und wir beide kamen voller Eindrücke und Geschichten für den anderen zurück. War klasse!

Gruss Kalle, gänzlich untätowierter Biker.
 
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  • #24
Sollte ich mir einen neuen Partner suchen, würde ich tatsächlich darauf achten, dass mein Partner kein "Biker" ist. Ich erlebe nun jedes Jahr, wie mein Partner trotz vieler Auslandsaufenthalte (Job) auch noch mind. 1 Bikerurlaub im Jahr machen muss - koste es, was es wolle. Er hat übrigens als Familienvater, als die Kinder noch klein waren, seine Biker-Urlaube gemacht - jedes Jahr.
Was ich sagen möchte: generell kann man sich keinen Partner "backen" und erwarten, dass man nur gleiche Hobbies hat. Aber wenn die Partner sich schon wegen beruflichen Gründen (und vielleicht noch Kindern) wenig Zeit für die Beziehung haben, dann auch noch ständig Urlaube (ohne Partner) machen, dann ist das irgendwie lästig. Meine Einstellung inzwischen: nie mehr Partner, dem das Motorradfahren über alles geht!
 
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