• #1

Schüchterne Frau: Attraktiv oder No-Go?

Hallo zusammen,

diese Frage interessiert mich schon seit längerer Zeit. In einigen parallelen Threads (zu anderen Themen) habe ich Aussagen von ein paar männlichen Teilnehmern gelesen, wonach Ansichten/Meinungen weit auseinander gehen: Ein Mann hat diese Eigenschaft als attraktiv bezeichnet, ein anderer als No-Go. Ich wäre für einen Meinungsaustausch dankbar, wobei viel mehr Forumsmitglieder /-leser Ihren Standpunkt äußern konnten.
Wie sehen Sie das, was für einen Eindruck hinterlässt eine schüchterne, daher etwas zurückhaltende Frau? Hat sie eine Chance auf der Partnersuche?

Vielen Dank im Voraus
w
 
  • #2
Guten Morgen,
warum sollte eine schüchterne Frau weniger Chancen haben. Das sehe ich nicht so. Lieber schüchtern, als dieses so oft zelebrierte fast schon laute und künstlich aufgesetzte Selbstbewußtsein. Es gibt auch jede Menge männliche Wesenheiten, die auf leise Töne stehen. Und was heißt schüchtern, nicht jede zurückhaltende Art ist gleich als schüchtern zu bezeichnen. Aber was für den einen der Hammer, das ist für den anderen nicht erwähnenswert......

Herzlichst Pia
 
  • #3
Als schüchterne Frau gibt es sicherlich weniger Probleme als, als schüchterner Mann. Schüchternheit ist jetzt sicherlich nicht unbedingt ein klassisches Attraktivitätsmerkmal, daher ist es wohl eher als Neutral einzustufen. Einziger Nachteil ist natürlich, dass man als schüchterne PErson im persönlichen Kontakt etwas benachteiligt ist, also statistisch etwas schlechter dasteht als offene Menschen. Wenn ich von selbst auf andere Leute zugehe oder mich schneller öffne erhöht sich natürlich die Chance das es was wird.

Daher, für die Attraktivität einer Frau ist es kein Nachteil, nur der Statistik ist es abträglich. In Summe wird es also schon schwerer einen Partner zu finden.
 
  • #4
Grundsätzlich ist das kein No-Go.
Aber diejenige mus sich darüber im Klaren sein, dass das Kennerlernen von anderen Menschen wesentlich schwieriger ist.

Jemanden hier bei EP zu finden, wo von jedem entsprechendes persönliches Engagement vorausgesetzt wird, ist für eine schüchterne Frau schwierig und noch mehr sinken die Chancen einem einfachen Ausgehen und beim Flirten, hier gelten einfach nicht mehr die alten Umgangsformen.

Dadurch wird jemand, der schüchtern "in der Ecke steht" (nicht wörtlich gemeint) und nicht geschickt (und auch ein bisschen offensiv) flirtet, zeigt bzw. anbietet, schnell übersehen oder die Absicht gar nicht erst erkannt.

Eine solche Person hat die besssere Möglichkeiten des Kennenlernenes im Job, bzw. in Vereinen oder Organisationen, wo es häufigeren, wiederkehrenden, und zwangsloseren Kontakt mit anderen Menschen gibt.

Eine moderne Frau sucht heute im Allgemeinen genauso offensiv ihren Vorteil (in jeder Hinsicht) wie Männer, dass haben wir Männer mit der Zeit ja auch begriffen, (bzw. werden mittlerweile so erzogen).
 
  • #5
Schüchtern....ist doch auch ne Strategie. )))
Also für mich wäre das kein NO-GO.

bedenke aber bitte, dass Du möglicherweise zu lange in der Position der "Nur Reagierenden" verharren könntest. Das wäre dann für mich schon schwieriger, wenn ich überproportional in eine Partnerschaftsanbahnung "investiere" und dann kaum Feedback dazu bekomme.
Ich würde schon gerne spüren, erleben wollen, dass vom anderen ein ähnliches Interesse evtl. sogar schon Zuneigung rüberkommt.
 
  • #6
Attraktiv - wenn ich eine dauerhafte Beziehung suche. Eine schüchterne Frau wirkt bodenständiger, treuer, freut sich wahrscheinlich mehr über Aufmerksamkeit.

Wenn man eine Affäre sucht, nimmt man natürlich eher die offene, die einen offensiv anflirtet.
 
G

Gast

  • #7
Mir fällt dazu eine Operette ein, "Drei alte Schachteln" von Oktober 1917. Darin wird ein Lied gesungen, das lautet in etwa:

Ach Jott, wat sind de Männer dumm, wenns Mädchen brav ist, kiekt sich keener um, doch kommt ne Freche, sind se gleich verliebt …(Der gesamte Text ist mehr als aufschlussreich)
Und er trifft es genau.

In den Märchen der Gebrüder Grimm konnten Frauen vielleicht noch mit Schüchternheit punkten und dort wurden die lieben, netten und zurückhaltenden Mädchen noch vom Königssohn auf sein Schloss geführt und geehelicht.
Die heutigen Verfilmungen der Märchen wurden unserer Zeit bereits angepasst. Da wirft Aschenputtel den Prinz schon mal vom Pferd und sagt ihm anständig die Meinung, woraufhin er sich dann unsterblich in sie verliebt.
Anstatt der schüchternen und fleißigen Goldmarie würde der Mann von heute sich eher für die raffinierte und mit allen Wassern gewaschene Pechmarie entscheiden, weil er weniger daran interessiert ist, wie gut sie Kissen aufschütteln kann, als mehr daran, wie gut sie sich mit ihm in den Kissen amüsieren kann.
 
N

nachdenkliche

  • #8
Als schüchterne Frau gibt es sicherlich weniger Probleme als, als schüchterner Mann. Schüchternheit ist jetzt sicherlich nicht unbedingt ein klassisches Attraktivitätsmerkmal, daher ist es wohl eher als Neutral einzustufen. Einziger Nachteil ist natürlich, dass man als schüchterne PErson im persönlichen Kontakt etwas benachteiligt ist, also statistisch etwas schlechter dasteht als offene Menschen. Wenn ich von selbst auf andere Leute zugehe oder mich schneller öffne erhöht sich natürlich die Chance das es was wird.

Daher, für die Attraktivität einer Frau ist es kein Nachteil, nur der Statistik ist es abträglich. In Summe wird es also schon schwerer einen Partner zu finden.
Da werden die Meinungen hier sehr auseinander gehen und es wird Dir nicht viel bringen.
Ich selber bin etwas schüchtern und komme bei anderen Menschen immer abweisend oder auch arrogant rüber,wie man mir sagt. Obwohl ich mich wirklich nicht so fühle.Bin eher still. Ich fühle mich wohl und mir fehlt nichts. Bin der Meinung , es gibt Männer, die auch solche Frauen mögen und dann ist es der richtige für Dich, liebe Hippeastrum
 
  • #9
Als Frau schüchtern zu sein ist ok. Ist eine Frau zu aktiv, bin ich entweder George Clooney (was ich aber nicht bin) oder mit der Frau ist irgendetwas faul.
Wenn "Frau" direkt spricht oder handelt, sollten als Mann immer beide Ohren
gespitzt werden.

Aber der Marktwert spielt eine Rolle.

Bist du jung, hübsch und sexy und stehst schüchtern in der Ecke. Oder hast du zwei Kinder, bist 35 und mollig und stehst in der Ecke. Das eine "schüchtern" ist süss, das andere ein Dealbreaker, obwohl beide schüchtern sind.

Es kommt auf die Frau an. Wenn die 35jährige nicht bildhübsch ist, werde ich sie mit ihrer Schüchternheit in der Ecke stehen lassen.
 
  • #10
Ich denke, sie hinterlässt eben genau gar keinen bleibenden Eindruck. Die Frage ist für dieses Thema schon zu "reißerisch" gestellt. Schüchterne und damit unauffällige Menschen sind weder ein NoGo, obwohl eine gewissen Form von Schüchternheit schon mal sehr störend sein kann, noch ist das attraktiv. Außer für Menschen die jemanden brauchen der ihnen aus dem Weg bleibt oder Spaß haben mal "die Nuss zu knacken". Schüchterne Menschen sind eben wie sie sind und dürfen so sein. Die Konsequenz ist eben, dass sie mit sich und den anderen eben leben müssen und somit auch die entsprechende passende Zielgruppe als Freunde auftun. Vor dieser Aufgabe steht aber jeder Mensch, der Wert auf ein funktionierendes Umfeld legt. Die Frage ist auch was schüchtern hier genau darstellt. Das kann alles und nichts heißen. Wer sich vor Menschen generell zurückzieht und diese bedrohlich oder lästig findet, oder mit Menschen dann eben auch einfach nicht umgehen kann, wird auch nicht aus der Ecke geholt. w48
 
  • #11
Eine Schüchternheit, die sich darin zeigt, dass man nicht sofort angefasst wird, dass man überlegt, was man sagt und nicht beim Kennenlernen den Mann mit ALLEM zuschüttet, was einem im Kopf rumgeht, eine Schüchternheit, die Zugewandtheit und Aufmerksamkeit zulässt (statt nur Nervosität und Abgelenktheit), eine ehrliche Schüchternheit, die die "Schuld" daran nicht dem Gegenüber zuschiebt - eine solche Schüchternheit würde mir gefallen.

Wenn sie sich aber in Unaufmerksamkeit, ständige Unkonzentriertheit und Totschweigen zeigt, fände ich sie blöd.
 
G

Gast

  • #12
Ich habe im Laufe der Zeit erfahren, dass sehr viel anders interpretiert wird, als es tatsächlich ist. Es würde mich deshalb nicht wundern, wenn ein Mensch, der sich selbst als schüchtern bezeichnet und es wahrscheinlich auch ist, von außen und oberflächlich betrachtet als arrogant, desinteressiert, Prinzessin, prüde, uvm. wahrgenommen wird.
Das ist leider das Problem. Wer macht sich schon die Mühe jemanden genauer kennenzulernen, den er vorweg so tituliert und anders herum, wer will jemanden kennenlernen, der offenbar nur oberflächlich urteilt.
Der schüchterne Mensch wird seinen Partner wohl eher langfristig unter seinen Freunden finden.
 
  • #13
Schwierig.

Wenn ich mir eine schüchterne Frau so vorstelle, dass ich Alleinunterhalter bin, weil sie nicht aus sich rauskommt und kaum was erzählt, dann würde ich eher sagen, dass es ein NO-GO ist.

Wenn ich mir eine schüchterne Frau so vorstelle, dass sie in mir den Beschützerinstinkt weckt, dann würde ich eher sagen, dass es attraktiv ist.
 
  • #14
Ich persönlich finde eine "schüchterne" (ich sage lieber zurückhaltende, bescheidene, introvertierte) Art bei Frauen sehr sympathisch und attraktiv, das ist meiner Meinung nach auch kein Anzeichen von schwachem, rezessivem Charakter, im Gegenteil. Und es gibt für mich nichts schlimmeres als diese lauten, aufdringlichen Dorffesttrampel.
M30
 
  • #15
Hallo,
eine schüchterne Frau ist weder pauschal attraktiv noch stets ein "No-Go". Meine derzeitige Partnerin ist schüchtern und ich finde sie trotzdem höchst anziehend. Inzwischen hat sie sich auch "eingewöhnt" und wir gehen sehr unbefangen miteinander um.

Problematisch ist für mich nur, dass sie auch gegenüber meinen Freunden extrem schüchtern bzw. unsicher auftritt. Alle Lockerheit ist dann wie weggeblasen. Diese Situationen sind mir schon häufig unangenehm, weil sie dann komplett schweigsam neben mir sitzt. So als wäre sie nur ein "Anhängsel" von mir und kein selbstständiges Subjekt. Diese Situationen sind tatsächlich abtörnend. Ich mag Menschen die auf eigenen Beinen stehen und für sich selbst eintreten können. Und die Vorstellung, dass meine Freunde denken sie wäre nur ein liebes und stilles Anhängsel, nervt mich schon..
 
  • #16
Weibliche Schüchternheit hat einen ausgesprochen reizvollen Effekt auf mich. Fast würde ich sagen, es gehört für mich zum Verlieben unabdingbar dazu. "Fast" deshalb, weil ich auch schon gegenteilige Erfahrungen sammeln durfte (gibt ja auch noch andere interessante Persönlichkeitsmerkmale).

Insbesondere der Ausdruck von Schüchternheit in Verhalten und Körpersprache wirkt auf mich ungemein anziehend. In gewisser Weise, aber das ist nur ein Gedanke, der mir bereits ein paar Mal durch den Kopf schoss, sind schüchterne Frauen vergleichsweise deutlich offener in ihrer Kommunikation, als es ihr Problem vermuten ließe.

Ich meine, auf der nonverbalen Ebene gibt zurückhaltendes Verhalten mit all seinen Eigenheiten - sofern es denn eindeutig als Ausdruck von Schüchternheit zu identifizieren ist - doch mehr Aufschluss, als es tausende Worte jemals könnten.

Genau diese Form der Offenheit ist es vermutlich, die schüchterne Frauen für mich so unwiderstehlich machen. Selbstverständlich nur dann, wenn der Rest auch noch stimmt.

Allerdings gibt's da zwei große Probleme:
  1. Schüchterne Frauen sind meiner Erfahrung nach unglaublich selten.
  2. Zwar habe ich schon mehrmals und auch erfolgreich Frauen angesprochen, aber weder bin ich besonders geübt, noch habe ich großen Spaß daran. Man kann mich also guten Gewissens ebenfalls in die Ecke der Zurückhaltenden stellen. Und hier wird der Punkt knackig: Es ist nahezu unmöglich, zwei schüchterne / zurückhaltende Menschen zueinander zu führen. Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr.
 
  • #17
es gibt 2 Archetypen:

a) Manic Pixie Dream Girl.. Beispiel: Zooey Deschanel (http://en.wikipedia.org/wiki/Manic_Pixie_Dream_Girl)

da wirkt sehr anziehend und sehr attraktiv. Und ich darf zugeben das es eines meiner beliebtesten Frauentypen ist.. (und wohl eines der Attraktivsten überhaupt.. wenn sie dazu noch lebensfähig und NICHT hilflos ist (ergo gegen den Archetypen arbeitet) dann ist sie meine Traumfrau schlechthin.. solche Exemplare gibt es, denn ich habe eines..

b.) Desperate Housewifes Beispiel Sarah Jessica Parker,
also eigentlich zickig, bissig und neurotisch aber wenns drauf ankommt schüchtern und auf einmal recht hilflos ihren "Gefühlen" (oder was sie dafür hält..) ausgeliefert.. -> NICHT Attraktiv..

leider ist das die 80-90% Menge der schüchternden Frauen..




 
  • #18
Und wieder mal ein klassischer Heuchlerthread seitens der Männer. Wenn hier von Frauen gefragt wird ob man "direkt" einem Mann Interesse zeigen soll wird von weiblicher Seite abgeraten (für mich nachvollziehbar) und Männer kommentieren Seitenweise dass es nichts attraktiveres wie direktes Flirten und Baggern seitens der Frau gibt. Weil Männer keine Jäger sind. Männer kommentieren hier dass wenn Frau zu wenig Interesse zeigt (vl weil zu schüchtern) sich diese Männer sofort zurück ziehen weil sie nicht ihre Zeit verschwenden wollen und es ja so viele direkte Frauen gibt. Wird ja nicht nur vom frauenfeindlichen bigger probagiert.

Jetzt ist von diesen Kandidaten zu lesen wie toll es ist wenn Frau schüchtern ist. Denn bei den lauten Dorffestrampeln muss man sofort die Ohren spitzen. Frauen die zu direkt sind, sind mit Vorsicht zu genießen und kommen nur als Affäre in Frage.

Ja was denn nun liebe männliche Poster? Jeder Mann hat seine persönliche Meinung/Vorliebe aber hier werden von den selben Männern verschiedene Ansichten je nach Thread vertreten. Direktes Flirten und direktes Interesse in der Anbahnung zeigen oder "schüchtern" abwarten bis man angeflirtet wird und in der Anbahnung nur reagiert?

Liebe FS, klingt platt aber beim richtigen kannst du nichts falsch machen und beim falschen nichts richtig. Jeder hat seine Vorlieben. Ich mag den "Nerd"-Typ. Es wird auch immer Männer geben die situationsbedingte Meinungen haben wie ein Fähnchen im Wind und keinen richtigen klaren konsequenten Standpunkt haben. Kann man hier schön mitlesen.

Bleib so wie du dich wohl fühlst somit bleibst du immer authentisch und ein Mann mit etwas Einfühlungsvermögen wird dir deine Schüchternheit im richtigen Moment nehmen.
 
G

Gast

  • #19
Liebe Fs,

ALLES was ins Extreme rutscht, ist ein No-Go. Es ist nie gut zu aufdringlich oder zuuu zurückhaltend zu sein. Eine verspielte Schüchternheit ist fein - dauerhaft aber nervig oder anstrengend oder naiv. Da denkt man, hat die Frau überhaupt schon Erfahrungen gesammelt? Warum ist sie so verklemmt? Anfängliches Gutfinden von Charaktereigenschaften oder Makeln kann im Verlauf der Beziehung häufig negativ werden und nerven. Schüchterne Partner sind dann halt auch in der Beziehung der ruhigere Part, haben nix zu erzählen oder nix erlebt, der Sex ist vielleicht verklemmt oder schlecht, usw.

Wenn du dir schon sorgen machst, ob du mit deiner Schüchternheit zu einer Partnerschaft kommst oder in Vergangenheit Probleme damit hattest, finde ich, ist es höchste Zeit, an dir zu arbeiten. Es gibt Selbsthilfekurse, wo man so etwas trainieren kann. Geht auch übers Internet, Bücher, Ratgeber. Das kann jeder tun, der Interesse an sich pflegt. Sicherlich musst du dich nicht im Typ ändern, aber wenn du weißt, du hast da eine Barriere im Leben, dann packe es an, um dich zu verbessern.

Ich finde, ja, Schüchternheit ist immer noch negativ belastet: du wirst schnell ausgenutzt, man kann auf dir herumtrampeln, du kannst dich schlecht verbal wehren, in Dates wirst du vielleicht als langweilig oder zu ruhig angesehen.
 
  • #20
Ich kann zwar nicht für alle Männer sprechen, versuche aber trotzdem mal, die entstandene Verwirrung aufzudröseln:

In den meisten Threads zum Thema "weibliches Engagement beim Flirten / Kennenlernen" wird von Frauenseite oftmals zur absoluten Passivität geraten ("willst du gelten, mach dich selten", "zappeln lassen", etc.). Das sind Spielchen und Taktierereien, auf die Männer aus verständlichen Gründen keine Lust haben und sich deshalb distanzieren.

Selbst Frauen, die solchen Ratschlägen nicht folgen möchten verhalten sich (zumindest in D) in der Regel äußerst zurückhaltend beim Kennenlernen und überlassen sämtliche Initiative dem Mann.
Dies trotz gegenseitigem Interesse.

Beides wirkt nicht sonderlich attraktiv. Zumindest kann ich dem keinen Reiz abgewinnen.

Schüchterne Frauen - und Schüchternheit kann man auf gar keinen Fall authentisch imitieren - spielen und manipulieren aber nicht. Sie halten sich auch nicht bewusst zurück, sondern können aufgrund ihres "Defizits" nicht aus ihrer Rolle schlüpfen. Ein Umstand, den vermutlich viele sogar bedauern werden. D. h. sie wollen evtl., können aber nicht.

Die Ursache für Zurückhaltung ist also eine ganz andere, denn es liegt ihr keine bequeme oder manipulierende Motivation zugrunde. Einer schüchternen Frau würde ich dementsprechend mehr Engagement entgegenbringen, weil sie aus mir verständlichen Gründen nicht anders handeln kann.
Außerdem tun schüchterne Frauen nicht "nichts". Sie sind nicht passiv. Ich weiß nicht, ob viele Männer meine Beobachtungen und Ansichten teilen, aber eine verliebte, schüchterne Frau gibt sehr eindeutige, klare Zeichen von sich. Die kommunizieren ungewollt viel unmissverständlicher als unschüchterne Frauen.

Kann man diese Zeichen lesen, bietet das einen meiner Meinung nach großen Vorteil beim Kennenlernen: Man(n) weiß, woran man ist, ob die Frau interessiert ist oder nicht. Unschüchterne Frauen dagegen geben entweder gar keine Signale von sich oder eben sogar bewusst irreführende ("nicht melden", "zappeln lassen").

<Mod.: Ihre Beiträge wurden zusammengefasst, da Mehrteiler nicht freigeschaltet werden.>
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #21
Nein, eine schüchterne Frau wäre nichts für mich, aber das Gegenteil davon auch nicht. So ein Mittelding ist gut.
 
G

Gast

  • #22
Das kommt immer auf den Kontext an. Manchmal bin ich total in Flirtlaune und spreche Frauen die ich toll finde an, egal, ob es vorher Blickkontakt gab oder nicht.

Bin ich gerade faul, total relaxt auf einem Sofa in einer Bar oder unterhalte mich z.B. gerade, dann spreche ich Frauen auch bei gegenseitigen Lächeln nicht an.

Hab ich also keine Lust selbst aktiv zu werden, dann warte ich ab. Manche Frauen machen dann den ersten Schritt, aber meist bleibt es dann bei diesem 'du guckst mich an ich gucke dich an' - Spiel hehe.

Schüchterne Frauen gucken meist kurz und lassen dann längere Pausen, bevor sie erneut gucken. Sie lächeln auch nur ganz leicht oder manchmal gar nicht. Aber man erkennt trotzdem, dass sie interessiert sind, ganz einfach, weil sie dann nochmal bzw. mehrmals gucken.

Manchmal ist das süß, manchmal auch ein wenig langweilig.

Frauen die selbstbewusst wirken (offene Körperhaltung, direktes Lächeln, nicht so verlegen) finde ich persönlich attraktiver. Bei sehr schüchternen Frauen habe ich manchmal die Sorge, dass sie kaum Erfahrung haben und das Daten (und auch Intimität) ein langatmiger Prozess werden könnte.

Ich hatte es ein paar Mal, dass sehr schüchterne Frauen leider auch sehr verklemmt waren, bzw. sogar bei einem Kuss beim zweiten/dritten Date sagten 'Das geht mir zu schnell,' oder teilweise sofort über eine mögliche Beziehung sprechen wollten, obwohl wir uns gerade ein bis zwei Mal getroffen hatten. Das waren meist wirklich die sehr schüchternen Frauen die etwas unsicher waren.

Ich muss nicht sofort mit Frauen schlafen, aber ein Kuss ist für mich halt harmlos und ich küsse einfach gerne, wenn mir eine Frau gefällt.

Daher spreche ich in 9 von 10 Fällen eher selbsbewusst wirkende Frauen an. Manchmal täuscht das auch, aber grundsätzlich weiss ich heute, welche Frauen sehr schüchtern sind und welche etwas selbstbewusster sind.

Aber es gibt doch sicher unzählige Männer, die gerade auf die sehr schüchternen Frauen stehen und sie erobern wollen. Ich gehöre nicht wirklich dazu, aber ich glaube es müsste viele Männer geben die genau das mögen. ;-)
 
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