• #1

Schuldgefühle

Ich bin damals von einer Bettgeschichte schwanger geworden. Man muss dazu sagen, dass ich jung und generell in einer schwierigen Situation war. Ich war psychisch nicht in der Lage dazu abzutreiben, obwohl ich dies wollte. Der Vater war nicht so begeistert davon dass ich nicht abgetrieben habe und hat klar gemacht, dass er lediglich Unterhalt zahlen wird.
Nun ist meine Tochter 2 Jahre alt und ich kümmere mich allein um sie. Der Vater zahlt zuverlässig Unterhalt, wirklich Kontakt zueinander haben wir keinen. Ich weiß dass er unter der Situation nicht leidet, weil er super verdient, einen guten Job hat, in einer glücklichen Beziehung ist und sein Kind leugnet. Er ist auch wesentlich älter als ich. Für ihn ist alles so als wäre nie was gewesen. Ich glaube er denkt auch nie über sein Kind nach.
Ich kümmere mich um meine Tochter und habe schöne Momente mit ihr, aber oft bedrückt es mich sehr dass sie keinen richtigen Vater hat. Ich mache mir da große Vorwürfe. Das wiederum führt jedoch dazu, dass ich häufig traurig bin (weine, mich isoliere etc.) was meine Tochter natürlich mitbekommt. Außerdem fühle ich mich als Frau wertlos und ungeliebt, da ich für ihren Vater nur eine von vielen war. Mir ist im Nachhinein bewusst geworden, dass es mich extrem belastet kein Kind in einer glücklichen Partnerschaft bekommen habe. Es vergeht eigentlich kein Tag an dem ich nicht darüber nachdenke. Meine Lebensqualität leidet erheblich darunter, ich hab täglich Schuldgefühle und gehe nie ungezwungen mit meiner Tochter raus, weil ich Angst habe auf den Vater angesprochen zu werden. Ich bin ständig am Boden zerstört. Das geht soweit dass ich mir wünsche meine Tochter wäre nicht da, weil ich den Schmerz nicht aushalten kann. Ich schäme mich und bin wütend auf mich selber. Ich weiß gar nicht wohin mit der Wut. Es wird ja auch nicht besser sondern diese Gedanken kommen immer wieder. Was soll ich da tun?
 
  • #2
Mich würde interessieren, was dieser Beitrag mit Deinem vorherigen Beitrag zu tun hat.
Hast Du vor, Dein Kind bei Deinen Eltern abzugeben?
Sorry, wenn ich so direkt frage, aber dann stehen die Dinge nicht so kontextlos im Raum und es erleichtert uns/mir die Situation besser einzuordnen.

Ich weiß gar nicht wohin mit der Wut. Es wird ja auch nicht besser sondern diese Gedanken kommen immer wieder. Was soll ich da tun
Das klingt gar nicht gesund @Katja.X.
Es ist nun heute nichts Besonderes mehr, sein Kind alleine groß zu ziehen. Es ist kein Stigma mehr wie noch vor 50 oder 60 Jahren.

. Mir ist im Nachhinein bewusst geworden, dass es mich extrem belastet kein Kind in einer glücklichen Partnerschaft bekommen habe
Im Nachhinein ist nun mal im Nachhinein und lässt sich nicht mehr ändern. Ich bin kein Verfechter davon, dass Kinder keinen Vater benötigen, aber wenn es jetzt so ist. Die Alternative könnte auch sein, ein Kind in einer nicht glücklichen Partnerschaft grosszuziehen. Ist für Kinder auch nicht unbedingt besser.

Ein Kind ist glücklich, wenn die Eltern glücklich sind, in dem Fall Du.
Ich bin ständig am Boden zerstört. Das geht soweit dass ich mir wünsche meine Tochter wäre nicht da, weil ich den Schmerz nicht aushalten kann
Du brauchst Hilfe Katja und zwar sofort.
W 57
 
  • #3
Ich bin damals von einer Bettgeschichte schwanger geworden. Man muss dazu sagen, dass ich jung und generell in einer schwierigen Situation war. Ich war psychisch nicht in der Lage dazu abzutreiben, obwohl ich dies wollte. Der Vater war nicht so begeistert davon dass ich nicht abgetrieben habe und hat klar gemacht, dass er lediglich Unterhalt zahlen wird.
Nun ist meine Tochter 2 Jahre alt und ich kümmere mich allein um sie. Der Vater zahlt zuverlässig Unterhalt, wirklich Kontakt zueinander haben wir keinen. Ich weiß dass er unter der Situation nicht leidet, weil er super verdient, einen guten Job hat, in einer glücklichen Beziehung ist und sein Kind leugnet. Er ist auch wesentlich älter als ich. Für ihn ist alles so als wäre nie was gewesen. Ich glaube er denkt auch nie über sein Kind nach.
Ich kümmere mich um meine Tochter und habe schöne Momente mit ihr, aber oft bedrückt es mich sehr dass sie keinen richtigen Vater hat. Ich mache mir da große Vorwürfe. Das wiederum führt jedoch dazu, dass ich häufig traurig bin (weine, mich isoliere etc.) was meine Tochter natürlich mitbekommt. Außerdem fühle ich mich als Frau wertlos und ungeliebt, da ich für ihren Vater nur eine von vielen war. Mir ist im Nachhinein bewusst geworden, dass es mich extrem belastet kein Kind in einer glücklichen Partnerschaft bekommen habe. Es vergeht eigentlich kein Tag an dem ich nicht darüber nachdenke. Meine Lebensqualität leidet erheblich darunter, ich hab täglich Schuldgefühle und gehe nie ungezwungen mit meiner Tochter raus, weil ich Angst habe auf den Vater angesprochen zu werden. Ich bin ständig am Boden zerstört. Das geht soweit dass ich mir wünsche meine Tochter wäre nicht da, weil ich den Schmerz nicht aushalten kann. Ich schäme mich und bin wütend auf mich selber. Ich weiß gar nicht wohin mit der Wut. Es wird ja auch nicht besser sondern diese Gedanken kommen immer wieder. Was soll ich da tun?
Du solltest dir dringend psychologische Hilfe suchen. Kurze knappe Antwort. Wenn man sich so von Schuldgefühlen zerfressen lässt, und seine Problematik immer wieder und wieder hochkaut, dann ist das keine gesunde Umgehensweise mit seinem eigenen Leben. Die kann man aber lernen. Dabei hilft ein Therapeut. Noch heute anmelden, Wartelisten sind lang.

Weiterhin: hast du keine Sozialkontakte? Freundinnen, Freunde, etc.? Geh wieder mehr raus, knüpfe Freundschaften, grade mit Kind gibt es doch tausend Gruppen und Freizeitaktivitäten, denen man sich anschließen könnte. Aber wenn du gerade so depressiv bist, ist das wahrscheinlich für dich gar nicht möglich im Moment.
 
  • #4
Liebe Katja,
War deswegen die Frage, wie man später beurteilt wird?
Du bist da von einigen hingerichtet worden, es gab andere, die deutlich schrieben, man muss den Einzelfall anschauen.
Der Einzelfall ist Deine Geschichte, und Deine Idee ist nachvollziehbar.
Du suchst nach einer Lösung, und Deine Verzweiflung ist spürbar.
Du brauchst Hilfe, und davon gibt es zum Glück viele Angebote .
Familienberatungsstellen zeigen Möglichkeiten, die können Dir aufzeigen, was grundsätzlich möglich ist, es gibt viele unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten.
Rede mit Deinen Eltern, die anscheinend zu Dir stehen?
Sie müssen Dein Kind nicht adoptieren, Du kannst die Mutter bleiben, aber Deine Mutter kann wem sie will, Dich ganz anders unterstützen, Dein Kind zu sich nehmen, tageweise,länger, bis Du auf die Füße kommst.
Du musst keine Schuldgefühle haben, lass das, es klappt nicht bei jedem, nicht jede Frau kann die perfekte Mama, das eh nur wenige, die Konstellation bei Dir ist schwierig, kein Wunder, dass Du überfordert bist.
Du suchst Hilfe, das ist verantwortungsvoll.
Suche Dir alles an Hilfe, die es gibt, dafür gibt es diese Möglichkeiten, Du bist kein Einzelfall.
Du liebst Dein Kind, ganz sicher, aber so siehst Du nur noch den Tunnel, die Überforderung und schwarze Gedanken.
Rede mit Deinen Eltern, erster Schritt, und dann die nächsten, dass Du wieder gesund wirst.
Das Dringendste, rede mit Deinem Hausarzt und suche Dir einen Psychotherapeuten, dringend, es klingt nach einer massiven Depression, in die Du durch die Überforderung gekommen bist, da brauchst Du dringend fachliche Hilfe, das wird schlimmer, wenn Du das nicht mit Hilfe von Therapeuten machst. Dazu gibt es auch die Variante, Ergänzung über eine stationäre psychosomatische Akutklinik, intensive Therapie und eine Auszeit und Du kannst Dich sortieren, geht mit und ohne Kind.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #5
Liebe @Katja.X ,
fühl dich erstmal ganz feste gedrückt.

Du solltest dir ganz dringend Hilfe suchen. Für mich klingt das so, als wenn du dich in einer sehr unguten Gedankenspirale befindest. Aus diesem unguten Gedankenkarussel kommst du alleine nicht raus.

Alles alles Gute für dich und die kleine Maus.
 
  • #6
Liebe Katja,
War deswegen die Frage, wie man später beurteilt wird?
Du bist da von einigen hingerichtet worden, es gab andere, die deutlich schrieben, man muss den Einzelfall anschauen.
Der Einzelfall ist Deine Geschichte, und Deine Idee ist nachvollziehbar.
Du suchst nach einer Lösung, und Deine Verzweiflung ist spürbar.
Du brauchst Hilfe, und davon gibt es zum Glück viele Angebote .
Familienberatungsstellen zeigen Möglichkeiten, die können Dir aufzeigen, was grundsätzlich möglich ist, es gibt viele unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten.
Rede mit Deinen Eltern, die anscheinend zu Dir stehen?
Sie müssen Dein Kind nicht adoptieren, Du kannst die Mutter bleiben, aber Deine Mutter kann wem sie will, Dich ganz anders unterstützen, Dein Kind zu sich nehmen, tageweise,länger, bis Du auf die Füße kommst.
Du musst keine Schuldgefühle haben, lass das, es klappt nicht bei jedem, nicht jede Frau kann die perfekte Mama, das eh nur wenige, die Konstellation bei Dir ist schwierig, kein Wunder, dass Du überfordert bist.
Du suchst Hilfe, das ist verantwortungsvoll.
Suche Dir alles an Hilfe, die es gibt, dafür gibt es diese Möglichkeiten, Du bist kein Einzelfall.
Du liebst Dein Kind, ganz sicher, aber so siehst Du nur noch den Tunnel, die Überforderung und schwarze Gedanken.
Rede mit Deinen Eltern, erster Schritt, und dann die nächsten, dass Du wieder gesund wirst.
Das Dringendste, rede mit Deinem Hausarzt und suche Dir einen Psychotherapeuten, dringend, es klingt nach einer massiven Depression, in die Du durch die Überforderung gekommen bist, da brauchst Du dringend fachliche Hilfe, das wird schlimmer, wenn Du das nicht mit Hilfe von Therapeuten machst. Dazu gibt es auch die Variante, Ergänzung über eine stationäre psychosomatische Akutklinik, intensive Therapie und eine Auszeit und Du kannst Dich sortieren, geht mit und ohne Kind.
Mit diesem Beitrag ist alles gesagt.
Liebe Katja, wenn Du mit Deinen Eltern bzw. Deiner Mutter sprechen kannst, dann schneide das Thema doch mal an. Vielleicht findet sich eine Lösung. Es muss ja nicht gleich die Adoption mit völligem Kontakrabbruch sein. Ich denke, das würde Dich psychisch in ein noch viel tieferes Loch stürzen.
Ich kann Deine Gedanlen sehr gut nachvollziehen, ich war auch jahrelang mit meinem Sohn auf mich allein gestellt. Vielleicht beantragst Du mal eine Mutter-Kind-Kur? Ich habe das zweimal gemacht znd es hat uns sehr gut getan.
 
  • #8
Du setzt dich mit deiner Situation auseinander und beobachtest dich, dass ist schon mal ein guter Anfang. Schlimmer wär es wenn du die Augen verschliessen würdest. So hast du jetzt die Möglichkeit dein Leben in eine glücklichere Zukunft zu lenken. Hilfe solltest du dir holen, sehe ich auch so.
 
  • #9
Das klingt nach dringendem Therapie-Bedarf. Das ist auch nichts, wofür man sich schämen muss. Aber Hilfe suchen solltest du dir.
Eine Bekannte hat mit Mitte 40 ein Kind bekommen, es war zu spät zur Abtreibung, als sie es erfahren hat. Sie wollte nie ein Kind, es hat ihr ganzes Leben und das ihres Partners auf den Kopf gestellt und sie war in den ersten Monaten ebenfalls völlig überfordert von der Situation, konnte das Kind auch nicht richtig annehmen usw. Sie ist dann zum Therapeuten, um das Ganze zu akzeptieren und das hat auch geholfen. Heute sind die drei sehr glücklich miteinander. Es ist keine Schande, wenn man nicht einfach über Dinge hinwegkommt. Wenn die Lösung dann im Endeffekt doch sein sollte, dass du das Kind deinen Eltern gibst o.ä., dann ist das eben so. Du machst dir ja Gedanken darüber, wie deine Depression für deine Tochter ist, d.h. du willst für sie das beste. Das ist das wichtigste. Da es aber vor allem an den Schuldgefühlen liegt und deinem Selbstwert, denke ich, dass das wahrscheinlich nach einer Therapie gar nicht mehr notwendig sein wird. Du bist ja nicht überfordert mit dem Kind per se, sondern mit deinen Gedanken.
Zum Vater-Thema: Ohne Vater aufzuwachsen ist nicht schön, aber die Situation ist jetzt eben so. Das zu akzeptieren (also von dir) wird das Hauptziel sein. Ich kenne einige, die ohne Kontakt zu ihren Vätern aufgewachsen sind und das sind alles patente, liebevolle Menschen geworden.
w, 38
 
  • #10
Für ihn ist alles so als wäre nie was gewesen. Ich glaube er denkt auch nie über sein Kind nach.
Es war nur einen Bettgeschichte für euch beide. Er wollte kein Kind mit Dir. Somit ist existiert sein Kind für ihn nur als ein Überweisungsposten ohne Relevanz weil er genug Geld hat und davon nichts merkt.
Das kannst Du nicht ändern, so ist das Recht - es gibt keine Umgangspflicht (ist auch besser fürs Kind) und somit kannst Du es nur akzeptieren.

oft bedrückt es mich sehr dass sie keinen richtigen Vater hat. Ich mache mir da große Vorwürfe.
Du kannnst niemanden zwingen ein guter Vater zu sein, der kein Vater sein wollte.
Besser kein Vater, als einen der nur Störfeuer macht.

Du wolltest damals nicht abtreiben, obwohl es nur eine Bettgeschichte war - finde ich nachvollziehbar und gut.
Du hast keinerlei Probleme, Dein Kind gut aufzuziehen, denn er finanziert euch überaus großzügig (ist Dein xter Thread zum Thema unter unterschiedlichsten Nicks).

Hör auf zu hadern, die Dinge sind wie sie sind, und so schlecht nicht für euch. Guck Dir andere AE an, um Realitätsbezug zu bekommen.
Dafür dass es Schwangerschaft von einer Bettgeschichte ohne Zukunft war, geht es euch super. Du hast das, was absehbar war, wofür Du Dich entschieden hast.

Das wiederum führt jedoch dazu, dass ich häufig traurig bin (weine, mich isoliere etc.) was meine Tochter natürlich mitbekommt.
Mach eine Therapie.

Außerdem fühle ich mich als Frau wertlos und ungeliebt, da ich für ihren Vater nur eine von vielen war.
Das wusstest Du auch vorher - war ja auch für Dich nur eine Bettgeschichte. Was erwartest Du dann anderes?

Mir ist im Nachhinein bewusst geworden, dass es mich extrem belastet kein Kind in einer glücklichen Partnerschaft bekommen habe.
Mach eine Therapie und lerne, dass man die Vergangenheit nicht ändern kann.
Du warst erwachsen, hast es freiwillig gemacht und so greifen die Konsequenzen Deines eigenen Handelns.

Ich bin ständig am Boden zerstört. Das geht soweit dass ich mir wünsche meine Tochter wäre nicht da
Mach eine Therapie, denn jetzt wird es so richtig ungut für Deine Tochter.

Es wird ja auch nicht besser sondern diese Gedanken kommen immer wieder. Was soll ich da tun?
Mach eine Therapie und lerne zu akzeptieren, dass die Dinge so sind wie sie sind und nie so werden, wie Du sie im Nachhinein gern hättest.
 
  • #11
Es war voraussehbar, dass du hier nicht die Antworten vekommst, die dich weiter bringen, außer fremde, kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen, was ich dir auch empfehle!
Was war, kann man im nachhinein nicht mehr ändern, lediglich daraus zu lernen und das Beste daraus zu machen, begreife, dass es so ist, wie es ist!
 
  • #13
Danke für die Antworten!
Der Kindsvater hat mir schon mehrmals dazu geraten mir einfach einen Freund zu suchen, welcher sich dann um die Kleine kümmert.
Das möchte ich aber nicht, da es mir zu riskant ist dass sich mein Freund dann irgendwann trennt, nachdem meine Tochter sich an ihn gewöhnt hat. Dann wurde sie von 2 Männern verlassen was für mich absolut inakzeptabel ist! Auch habe ich Sorge nicht gut genug zu sein und dann ausgetauscht zu werden bzw. andauernd die Bedürfnisse meines Partners erfüllen zu müssen (täglich Sex, immer gut gelaunt sein, putzen, kochen etc.) Auch will ich zeitnah keine weiteren Kinder was für viele Männer mit Kinderwunsch ja auch ein Problem darstellt.
Als Alleinerziehende bin ich aber auch unglücklich, da ich gerne mal Zeit für mich hätte und es mir einfach unangenehm ist ständig allein mit meiner Tochter unterwegs zu sein, überall glückliche Familien zu sehen.
Generell hasse ich es aufzufallen und bin eine Person, die sich komische Blicke sehr zu Herzen nimmt. Dementsprechend fühle ich mich völlig unwohl mit meiner Tochter in der Öffentlichkeit. Mich zu Hause zu isolieren kommt für mich auch nicht in Frage. Ich denke ich wäre glücklich wenn ich als Single in einer kleinen Wohnung leben würde, mit einer Katze. Meinen Hobbys nachgehen könnte (Joggen, backen, lesen), studieren, mich mit Gleichaltrigen treffen. Irgendwann würde ich sicher ohne Druck jemanden kennenlernen. Und selbst wenn so einige Beziehungen von mir scheitern würden, wäre dies ja egal solange keine Kinder mit im Spiel sind. Aber mit Kind fühlt sich die Welt für mich persönlich so viel ernster und freudloser an.
 
  • #14
Danke für die Antworten!
Der Kindsvater hat mir schon mehrmals dazu geraten mir einfach einen Freund zu suchen, welcher sich dann um die Kleine kümmert.
Das möchte ich aber nicht, da es mir zu riskant ist dass sich mein Freund dann irgendwann trennt, nachdem meine Tochter sich an ihn gewöhnt hat. Dann wurde sie von 2 Männern verlassen was für mich absolut inakzeptabel ist! Auch habe ich Sorge nicht gut genug zu sein und dann ausgetauscht zu werden bzw. andauernd die Bedürfnisse meines Partners erfüllen zu müssen (täglich Sex, immer gut gelaunt sein, putzen, kochen etc.) Auch will ich zeitnah keine weiteren Kinder was für viele Männer mit Kinderwunsch ja auch ein Problem darstellt.
Als Alleinerziehende bin ich aber auch unglücklich, da ich gerne mal Zeit für mich hätte und es mir einfach unangenehm ist ständig allein mit meiner Tochter unterwegs zu sein, überall glückliche Familien zu sehen.
Generell hasse ich es aufzufallen und bin eine Person, die sich komische Blicke sehr zu Herzen nimmt. Dementsprechend fühle ich mich völlig unwohl mit meiner Tochter in der Öffentlichkeit. Mich zu Hause zu isolieren kommt für mich auch nicht in Frage. Ich denke ich wäre glücklich wenn ich als Single in einer kleinen Wohnung leben würde, mit einer Katze. Meinen Hobbys nachgehen könnte (Joggen, backen, lesen), studieren, mich mit Gleichaltrigen treffen. Irgendwann würde ich sicher ohne Druck jemanden kennenlernen. Und selbst wenn so einige Beziehungen von mir scheitern würden, wäre dies ja egal solange keine Kinder mit im Spiel sind. Aber mit Kind fühlt sich die Welt für mich persönlich so viel ernster und freudloser an.
Sorry, du verwechselst seine Gefühlslage mit der deiner Tochter. DU hast Angst verlassen zu werden. Deine Tochter kann sich gar nicht erinnern. Such dir dringend kompetente Hilfe. Bitte.
 
  • #15
Ich glaube dass ich depressiv werde, weil ich Mutter geworden bin und mich das unglücklich macht. Stichwort "Regretting Motherhood". Ich bin bis heute traurig und wütend darüber dass ich nicht die Erfahrung machen durfte aus Liebe ein Kind zu bekommen, dementsprechend kaum Liebe und Wärme gespürt habe. Die Schwangerschaft war schlimm für mich, ich fühle mich bis heute völlig allein gelassen. Die Existenz meiner Tochter gibt mir das Gefühl ein schlechter Mensch zu sein. Da ist einfach eine riesengroße Leere in mir was meine Mutterrolle angeht. Wenn ich meine Tochter sehe dann denke ich daran was ich falsch gemacht habe, wie schlecht ich mich von ihrem Vater habe behandeln lasse, wie sehr ich nun beruflich hinterhinke etc. Da ist wenig Liebe, eher Angst, Trauer, Wut und Sorge.
Ich fühle mich heute viel, viel schlechter und minderwertiger als ohne Kind. Früher war ich der Meinung dass ich noch jung sei und es okay ist Fehler zu machen, es wird alles gut. Das ist nicht mehr so, weil ich weiß dass meine Tochter mich nun die ganze Zeit begleitet und ich allein für sie verantwortlich bin. Das löst einen großen Druck in mir aus und nimmt mir jegliche Lebensqualität. Ich finde es so schrecklich dass meine Tochter von mir abhängig ist. Ich muss immer funktionieren, den fehlenden Vater kompensieren etc. Das löst in mir nur enormen Stress aus. Ich bin eigentlich ständig angespannt und in Alarmbereitschaft. Liege nachts oft wach, hab chronisch Bauchschmerzen und mir graut es schon davor in Vollzeit arbeiten zu gehen, da meine Tochter oft nachts wach ist, sehr oft krank ist und ich sie ständig früher von der Tagesmutter abholen muss. Für mich wäre es eine Katastrophe als Mitarbeiterin zu Versagen, aber eben auch als Mutter.
 
  • #16
Ich fühle mich emotional einfach völlig überfordert. Probleme mit dem Haushalt habe ich keine, ebenso kümmere ich mich gut um meine Tochter. Ich kuschele viel mit ihr, sie schläft mit mir im Bett, bekommt leckeres Essen, ich gehe täglich mit ihr raus (auf den Spielplatz z.B), sie hat viele Spielsachen, ich lese ihr regelmäßig vor. Zudem bin ich nicht streng, sie matscht also mit ihrem Essen rum, muss nicht pünktlich ins Bett sondern dann wenn sie müde ist, auch lasse ich sie im Laden etc. frei herumlaufen weil sie das soo toll findet obwohl sie da immer Quatsch machen will und ich ihr gestresst hinterher renne. Zu Hause räumt sie oft Schränke ein und aus weil sie das liebt, ich lasse sie machen und räume dann alles wieder auf. Ich kaufe ihr fast immer das was sie möchte, wenn wir unterwegs sind bekommt sie immer was vom Bäcker, hier und da mal nen Keks usw. Und klamotten kaufe ich immer zuerst für sie, an mich denke ich da schon gar nicht mehr. Ich unternehme mit ihr viel (Schwimmen, Zoo, Bücherei, Kirmes etc.) was auch jedes Mal anstrengend für mich ist. Aber sie hat da eben Freude dran. Allein duschen oder Klo klappt auch nie, aber dann kommt sie eben mit. Heißt dann aber dass sie in der Dusche schreit, alles nass macht, den Klodeckel knallen lässt usw.
Finanziell geht es uns auch gut, wir waren letztes Jahr im Urlaub und werden auch dieses Jahr wieder fliegen. Ihr Zimmer ist ein mädchenparadies. Aber sie hat sich auch schon im Wohnzimmer, Schlafzimmer usw breit gemacht. Räume ihr einfach immer alles hinterher. als ich mich geschminkt habe hat sie sich selber angemalt mit Lippenstift und den Spiegel vollgeschüttet etc. Hab ich auch nix zu gesagt, nur gelacht und es sauber gemacht. Oder sie nimmt Klopapier auseinander, wirft mit Salzstangen rum etc. Ich kann einfach schlecht Nein sagen und Regeln aufstellen. Besonders wenn wir draußen sind entscheidet sie was wir machen. Und obwohl sie nicht sonderlich gut reden kann weiß sie immer genau was sie haben will. Zeigt auf etwas und meckert! In den Buggy will sie nie, nur frei rumlaufen. Setze ich sie in den Buggy zappelt sie, tritt um sich und kratzt mich!
 

Laleila

Cilia
  • #17
Liebe @Katja.X ,
Generell hasse ich es aufzufallen und bin eine Person, die sich komische Blicke sehr zu Herzen nimmt. Dementsprechend fühle ich mich völlig unwohl mit meiner Tochter in der Öffentlichkeit.
Ersteinmal kurz dazu. Wenn Du mit Deiner Tochter unterwegs bist erkennt niemand in Dir eine alleinerziehende Mutter. Es ist auch in intakten Familien völlig normal, dass die Elternteile allein mit dem Nachwuchs unterwegs sind.

Aber darum geht es gar nicht. Du möchtest jetzt, so und unter diesen Umständen nicht Mutter sein. Es gibt viele Menschen die so empfunden.

Du überlegtest ja schon mal, Deine Tochter zu Deiner Mutter zu geben.
Wenn Dir das noch " zu nah" ist, könntest Du ja darüber Nachdenken, Dein Kind in eine Pflegefamilie geben.
Da gibt es auch irgendwann die Möglichkeit, den Weg zurück gemeinsam anzugehen.
Willst Du dies auf keinen Fall, gäbe es ja auch noch die Möglichkeit einer Adoption.
Sehr viele Paare wünschen sich sehnlichst Kinder.

All dies würde Dich weder zu einem schlechteren Menschen, noch zu einer schlechten Mutter machen. Im Gegenteil, auch das ist eine Form Verantwortung zu übernehmen.

Diese Gedankenspiele hattest Du wahrscheinlich schon, Du sollst nur wissen, dass dies nichts Schlimmes ist, wenn einen die Mutterschaft nicht glücklich macht.
 
  • #18
Ich glaube nicht dass sie sich von mir vernachlässigt fühlt. Sie hat mich ja 24/7 für sich allein. Am Wochenende wird sie von Oma verwöhnt. Sie muss eigentlich nie warten oder Rücksicht nehmen. Mit jemanden teilen oder sonst was. Schreien lasse ich sie auch nicht, nicht mal meckern. Brot isst sie überhaupt nicht, bekommt selbstgemachte Waffeln mit Beeren, eine Wurst-Käseplatte usw. zum Frühstück. Feste Zeiten haben wir keine, manchmal bleibt sie mit mir bis 23 Uhr wach und isst dann um 22 Uhr einen Sub von Subway den ich mir geholt habe. Oder Pizza, Eis etc. Ein eigenes Tablet hat sie auch. Wir stehen dann auf wenn sie wach wird, da richte ich mich zu 100% nach ihr. Mal wird sie um 5 wach, mal um 9. Immer unterschiedlich. Sie darf sogar im Bett essen, ich beziehe das Bett einfach ständig neu.
 
  • #19
Nun, Deine Art zu kompensieren, dass Du nicht Mama sein willst, ist für die Kleine ernsthaft gefährlich, hemmungslos verwöhnen, keine Grenzen, keine Strukturen, ob beim Schlaf, Essen.
Oder meine Hoffnung, Vikky gab den Hinweis, Du bist die Foristin, die schon öfter schrieb, und eher ein Troll, der sich den Spaß macht.
Das ist dann doch sehr dick aufgetragen.
Logisch.
 
  • #20
Ich glaube nicht dass sie sich von mir vernachlässigt fühlt. Sie hat mich ja 24/7 für sich allein. Am Wochenende wird sie von Oma verwöhnt. Sie muss eigentlich nie warten oder Rücksicht nehmen. Mit jemanden teilen oder sonst was. Schreien lasse ich sie auch nicht, nicht mal meckern. Brot isst sie überhaupt nicht, bekommt selbstgemachte Waffeln mit Beeren, eine Wurst-Käseplatte usw. zum Frühstück. Feste Zeiten haben wir keine, manchmal bleibt sie mit mir bis 23 Uhr wach und isst dann um 22 Uhr einen Sub von Subway den ich mir geholt habe. Oder Pizza, Eis etc. Ein eigenes Tablet hat sie auch. Wir stehen dann auf wenn sie wach wird, da richte ich mich zu 100% nach ihr. Mal wird sie um 5 wach, mal um 9. Immer unterschiedlich. Sie darf sogar im Bett essen, ich beziehe das Bett einfach ständig neu.
Du hörst dich nicht gut an, eher völlig überdreht bei dem was du schreibst. Bitte ruf mal beim Krisendienst oder etwas Vergleichbarem an, die können dir akut erstmal emotional unter die Arme greifen. Es müsste dort relativ schnell gehen und die können auch deinen aktuellen Zustand besser einschätzen als irgendjemand von uns hier.

Ich wünsche dir alles Gute und schließe mich ansonsten dem von @Laleila Geschriebenen an.
 
  • #21
Ich glaube nicht dass sie sich von mir vernachlässigt fühlt. Sie hat mich ja 24/7 für sich allein. Am Wochenende wird sie von Oma verwöhnt. Sie muss eigentlich nie warten oder Rücksicht nehmen. Mit jemanden teilen oder sonst was. Schreien lasse ich sie auch nicht, nicht mal meckern. Brot isst sie überhaupt nicht, bekommt selbstgemachte Waffeln mit Beeren, eine Wurst-Käseplatte usw. zum Frühstück. Feste Zeiten haben wir keine, manchmal bleibt sie mit mir bis 23 Uhr wach und isst dann um 22 Uhr einen Sub von Subway den ich mir geholt habe. Oder Pizza, Eis etc. Ein eigenes Tablet hat sie auch. Wir stehen dann auf wenn sie wach wird, da richte ich mich zu 100% nach ihr. Mal wird sie um 5 wach, mal um 9. Immer unterschiedlich. Sie darf sogar im Bett essen, ich beziehe das Bett einfach ständig neu.
Warum erzählst du das?

Warum äußerst du dich nicht zum Thema Therape / fachliche Unterstützung bei der Aufarbeitung deiner traumatischen Statuspassage zur „Mutterrolle“?
 
  • #22
Ich glaube nicht dass sie sich von mir vernachlässigt fühlt. Sie hat mich ja 24/7 für sich allein. Am Wochenende wird sie von Oma verwöhnt. Sie muss eigentlich nie warten oder Rücksicht nehmen. Mit jemanden teilen oder sonst was. Schreien lasse ich sie auch nicht, nicht mal meckern. Brot isst sie überhaupt nicht, bekommt selbstgemachte Waffeln mit Beeren, eine Wurst-Käseplatte usw. zum Frühstück. Feste Zeiten haben wir keine, manchmal bleibt sie mit mir bis 23 Uhr wach und isst dann um 22 Uhr einen Sub von Subway den ich mir geholt habe. Oder Pizza, Eis etc. Ein eigenes Tablet hat sie auch. Wir stehen dann auf wenn sie wach wird, da richte ich mich zu 100% nach ihr. Mal wird sie um 5 wach, mal um 9. Immer unterschiedlich. Sie darf sogar im Bett essen, ich beziehe das Bett einfach ständig neu.
Puuuuhhh.. da wundert es mich nicht dass Du ausgepowert und ganz nah am burn out bist! Ich war ja auch alleinerziehend, da muss man sich seine Kräfte gut einteilen. Davon abgesehen das ich finde, dass ein Kleinkind noch kein Tablet o.ä. benötigt, kann ich keinerlei strukturierten Alltag bei Dir/euch erkennen. Ein Kind wird nicht glücklicher, wenn Du Deine emotionalen Defizite versuchst mit einem totalem Laissez Faire Stil zu kompensieren.
 
  • #23
Der Kindsvater hat mir schon mehrmals dazu geraten mir einfach einen Freund zu suchen, welcher sich dann um die Kleine kümmert.
Das möchte ich aber nicht, da es mir zu riskant ist dass sich mein Freund dann irgendwann trennt, nachdem meine Tochter sich an ihn gewöhnt hat. Dann wurde sie von 2 Männern verlassen was für mich absolut inakzeptabel ist!
Der Kindsvater ist ein A. Stimme dir voll zu!
Auch habe ich Sorge nicht gut genug zu sein und dann ausgetauscht zu werden bzw. andauernd die Bedürfnisse meines Partners erfüllen zu müssen (täglich Sex, immer gut gelaunt sein, putzen, kochen etc.) Auch will ich zeitnah keine weiteren Kinder was für viele Männer mit Kinderwunsch ja auch ein Problem darstellt.
Arbeite an deinen "S" Werten! Selbstliebe, Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, usw.
Als Alleinerziehende bin ich aber auch unglücklich, da ich gerne mal Zeit für mich hätte und es mir einfach unangenehm ist ständig allein mit meiner Tochter unterwegs zu sein, überall glückliche Familien zu sehen.
Das ist das Los vieler AE Frauen!
Generell hasse ich es aufzufallen und bin eine Person, die sich komische Blicke sehr zu Herzen nimmt. Dementsprechend fühle ich mich völlig unwohl mit meiner Tochter in der Öffentlichkeit. Mich zu Hause zu isolieren kommt für mich auch nicht in Frage. Ich denke ich wäre glücklich wenn ich als Single in einer kleinen Wohnung leben würde, mit einer Katze.
Es ist nunmal so, wie es ist!
Meinen Hobbys nachgehen könnte (Joggen, backen, lesen), studieren, mich mit Gleichaltrigen treffen. Irgendwann würde ich sicher ohne Druck jemanden kennenlernen. Und selbst wenn so einige Beziehungen von mir scheitern würden, wäre dies ja egal solange keine Kinder mit im Spiel sind. Aber mit Kind fühlt sich die Welt für mich persönlich so viel ernster und freudloser an.
So ist es, damit stehst du nicht alleine da, darüber sollte man sich viel früher Gedanken machen!
Dem ist nicht so, das scheint nach außen nur so!
 
  • #24
Du beschreibst eine Aneinanderkettung von Fehlannahmen. Du stehst mit Dem Schicksal AE nicht allein da, sondern Du teilst es mit Millionen von Frauen, von denen es den meisten schlechter geht als Dir, weil
- der Vater nämlich keinen verlässlichen und hohen Unterhalt zahlt
- der Vater mehr stört als nützt.
Dann ist kein Vater besser als so einer, der eben nicht unterstützt, keine Verantwortung wahrnimmt, sondern Frau und Kind kränkt, seelisch verletzt durch Unzuverlässigkeit.

Auch die komischen Blicke existieren in der Regel nicht, wenn Du nicht verhaltensauffällig in der Öffentlichkeit bist, sondern sind Dein Irrtum, der sich aus Deinem geringen Selbstwert speist.
Das alles gilt für diverse Deiner Fehlannahmen, wie z.B. das Deine Tochter hat schon eine Bezugsperson verloren. Nein, hat sie nicht, denn Du sagts, ihr Vater wollte nie Kontakt zu Ihr. Sie hat ihn also nicht verloren, er war nie da.

Du willst eine andere Realität als Du sie Dir geschaffen hast. Das aber geht nicht. Du musst Dich in dem zurechtfinden wie es ist und Du brauchst dringend therapeutische Unterstützung, ggfs. auch einen längeren Klinikaufenthalt (keine Mutter-Kind-Kur, sondern Fokus auf Dich) um Ruhe zu finden und dDie Wirklichkeit wieder wahrnehmen zu können wie sie ist.
Für solche Lebenssituationen bietet unser Sozialsytem ganz viele passgenaue Unterstützungsangebote.

Ich denke ich wäre glücklich wenn ich als Single.... Irgendwann würde ich sicher ohne Druck jemanden kennenlernen.
Also willst Du doch ein nomales junges Leben und Dein Kind los sein - zurück auf Null mit Deinem anderen Mann.
Ja, geht. Dafür gibt es die Adoption, welcher der Kindsvater zustimmen muss. Dem wird er sich kaum verweigern.

ich lasse sie machen und räume dann alles wieder auf. Ich kaufe ihr fast immer das was sie möchte....
Erziehungsfähig liest Du Dich nicht und daher ist absolut nachvollziehbar, dass Du auf dem Zahnfleisch kriechst, schlecht gestimmt bist und das so extrem anstrengende Kind nicht mehr willst.
Mütter brauchen einen gesunden Egoismus- AE erst recht.

isst dann um 22 Uhr einen Sub von Subway den ich mir geholt habe. Oder Pizza, Eis etc.
Kein Wunder, dass sie so durchdreht bei dem ganzen Chemiemüll, den Du in sie reinstopfst. Hast Du keinen Kinderarzt, von dem Du Dich in Sachen Basics der Kinderernährung beraten lassen kannst?

Und kein Wunder, dass Du nachts Bauchschmerzen hast, wen Du selber ohne Regelmäßigkeit und dann noch so ein Zeug isst.
 
  • #25
Ich glaube nicht dass sie sich von mir vernachlässigt fühlt. Sie hat mich ja 24/7 für sich allein. Am Wochenende wird sie von Oma verwöhnt. Sie muss eigentlich nie warten oder Rücksicht nehmen. Mit jemanden teilen oder sonst was. Schreien lasse ich sie auch nicht, nicht mal meckern. Brot isst sie überhaupt nicht, bekommt selbstgemachte Waffeln mit Beeren, eine Wurst-Käseplatte usw. zum Frühstück. Feste Zeiten haben wir keine, manchmal bleibt sie mit mir bis 23 Uhr wach und isst dann um 22 Uhr einen Sub von Subway den ich mir geholt habe. Oder Pizza, Eis etc. Ein eigenes Tablet hat sie auch. Wir stehen dann auf wenn sie wach wird, da richte ich mich zu 100% nach ihr. Mal wird sie um 5 wach, mal um 9. Immer unterschiedlich. Sie darf sogar im Bett essen, ich beziehe das Bett einfach ständig neu.
Du verziehst deine kleine Tochter zu einer unerträglichen Göre.
Du lässt sie echt alles machen? Im Bett essen und gleich beziehen, weil sie alles vollsaut???
Sie isst kein Brot - das Prinzesschen?
Sie ist wach mit dir bis 23:00 und schläft solange sie will???

Ich wünsche dir viel Spaß, wenn deine verwöhnte Göre in den Kindergarten kommt, und du morgens pünktlich zur Arbeit musst.
Das gibt ein richtig schönes Theater - zuhause und dann noch im Kindergarten.
Viel Spaß dabei 👿.

Die Erzieherinnen werden sich freuen, wenn dein Kind sich an keine Regeln hält und rotzfrech wird gegenüber den Erzieherinnen und den anderen Kindern.

Im Ernst? Ich glaube das alles hier nicht.
Dein mangelndes Durchsetzungsvermögen wird dir noch richtig vor die Füße fallen.

Bist du die junge Frau, die hier schon öfters unter anderem Pseudonym geschrieben hat? Der Kindsvater ist viel älter und vermögend und verwöhnt euch finanziell, will aber keinen Kontakt?
Du studierst und suchst wieder nur ältere vermögende Männer?

Sorry, aber wenn du deine Tochter nicht liebst und es so schlimm findest ein gesundes Kind zu haben - dann fände ich es wirklich besser sie wächst bei einer liebenden Oma auf.
 
  • #26
Ich fühle mich emotional einfach völlig überfordert. Probleme mit dem Haushalt habe ich keine, ebenso kümmere ich mich gut um meine Tochter. Ich kuschele viel mit ihr, sie schläft mit mir im Bett, bekommt leckeres Essen, ich gehe täglich mit ihr raus (auf den Spielplatz z.B), sie hat viele Spielsachen, ich lese ihr regelmäßig vor. Zudem bin ich nicht streng, sie matscht also mit ihrem Essen rum, muss nicht pünktlich ins Bett sondern dann wenn sie müde ist, auch lasse ich sie im Laden etc. frei herumlaufen weil sie das soo toll findet obwohl sie da immer Quatsch machen will und ich ihr gestresst hinterher renne. Zu Hause räumt sie oft Schränke ein und aus weil sie das liebt, ich lasse sie machen und räume dann alles wieder auf. Ich kaufe ihr fast immer das was sie möchte, wenn wir unterwegs sind bekommt sie immer was vom Bäcker, hier und da mal nen Keks usw. Und klamotten kaufe ich immer zuerst für sie, an mich denke ich da schon gar nicht mehr. Ich unternehme mit ihr viel (Schwimmen, Zoo, Bücherei, Kirmes etc.) was auch jedes Mal anstrengend für mich ist. Aber sie hat da eben Freude dran. Allein duschen oder Klo klappt auch nie, aber dann kommt sie eben mit. Heißt dann aber dass sie in der Dusche schreit, alles nass macht, den Klodeckel knallen lässt usw.
Finanziell geht es uns auch gut, wir waren letztes Jahr im Urlaub und werden auch dieses Jahr wieder fliegen. Ihr Zimmer ist ein mädchenparadies. Aber sie hat sich auch schon im Wohnzimmer, Schlafzimmer usw breit gemacht. Räume ihr einfach immer alles hinterher. als ich mich geschminkt habe hat sie sich selber angemalt mit Lippenstift und den Spiegel vollgeschüttet etc. Hab ich auch nix zu gesagt, nur gelacht und es sauber gemacht. Oder sie nimmt Klopapier auseinander, wirft mit Salzstangen rum etc. Ich kann einfach schlecht Nein sagen und Regeln aufstellen. Besonders wenn wir draußen sind entscheidet sie was wir machen. Und obwohl sie nicht sonderlich gut reden kann weiß sie immer genau was sie haben will. Zeigt auf etwas und meckert! In den Buggy will sie nie, nur frei rumlaufen. Setze ich sie in den Buggy zappelt sie, tritt um sich und kratzt mich!
Darf ich Dich fragen, wie alt Du bist? Wie ist das Verhältnis zu Deiner Mutter? Du liest Dich sehr jung und unorganisiert..
 
  • #27
Zudem bin ich nicht streng, sie matscht also mit ihrem Essen rum,
Babys soll man matschen lassen und Sachen runter werfen, dadurch lernen sie die Distanz abzuschätzen, zu sehen wie sich Dinge bewegen (das ist kein Witz, das meine ich ernst). Mein Sohn ist 2,5 und darf auch mal mit den Händen essen wenn es zu schwierig mit Besteck ist oder ne Pizza ist, in der Regel isst er aber mit Besteck, sitzt normal am Tisch .
Neuerdings simuliert er morgens (hustet) damit er nicht zur Kita muss, ich frage mich wie man mit 2,5 Jahren auf solche Ideen kommen kann 🙆‍♀️
Ich kann einfach schlecht Nein sagen und Regeln aufstellen.
du solltest Regeln aufstellen, ihr beibringen was sie darf und was nicht, klare Worte und fertig und dann bleibst du auf dem Standpunkt auch wenn du im Nachhinein denkst „ist ja doch nicht so schlimm“ nein heißt nein und bleibt nein!
Deine Tochter wird dir auf dem Kopf rumtanzen irgendwann. Für ein Kind sind klare Abläufe und Regeln auch besser als Larifari.
Aufräumen kann man zusammen (positive Verbindungen schaffen, zb. ein Lied hören, singen, tanzen und aufräumen oder ein Wettbewerb machen „wer mehr Klötze weggeräumt hat“, immer Hilfe anbieten und erklären warum sie etwas nicht darf.

Ich versuche meinen Sohn zu vermitteln, dass ich seine Gefühle/Wünsche akzeptiere (im Rahmen des Machbaren, Kinder sind Kinder und grün hinter den Ohren ) und er meine (wenn ich zB. nicht möchte dass er die Wand anmalt weil ich dann traurig bin, es putzen muss und viel weniger Zeit für ihn habe) er möchte gerne malen? Also nehmen wir ein großes Blatt Papier und malen gemeinsam, anstatt die blöde Wand vollzuschmieren.

Du solltest bei dir anfangen und beginnen das zu schätzen was du hast, sei dankbar für ein gesundes Mädchen, für ein finanziell unbeschwertes Leben, akzeptiere die Situation, nimm sie an und werde glücklich mit den Voraussetzungen die du hast, baue darauf auf, schaffe dir das Leben was du dir wünschst, lass die Vergangenheit - Vergangenheit sein.
Stehe dazu, schaue in die Zukunft, du kannst die Situation nicht mehr ändern. Vielleicht findest du einen Mann mit dem du eine glückliche Patchwork-Familie haben kannst, irgendwann wenn du mit dir selber im Reinen bist.

Wünsche dir alles Gute.

W 28
 
  • #28
Babys soll man matschen lassen und Sachen runter werfen, dadurch lernen sie die Distanz abzuschätzen, zu sehen wie sich Dinge bewegen (das ist kein Witz, das meine ich ernst). Mein Sohn ist 2,5 und darf auch mal mit den Händen essen wenn es zu schwierig mit Besteck ist oder ne Pizza ist, in der Regel isst er aber mit Besteck, sitzt normal am Tisch .
Neuerdings simuliert er morgens (hustet) damit er nicht zur Kita muss, ich frage mich wie man mit 2,5 Jahren auf solche Ideen kommen kann 🙆‍♀️

du solltest Regeln aufstellen, ihr beibringen was sie darf und was nicht, klare Worte und fertig und dann bleibst du auf dem Standpunkt auch wenn du im Nachhinein denkst „ist ja doch nicht so schlimm“ nein heißt nein und bleibt nein!
Deine Tochter wird dir auf dem Kopf rumtanzen irgendwann. Für ein Kind sind klare Abläufe und Regeln auch besser als Larifari.
Aufräumen kann man zusammen (positive Verbindungen schaffen, zb. ein Lied hören, singen, tanzen und aufräumen oder ein Wettbewerb machen „wer mehr Klötze weggeräumt hat“, immer Hilfe anbieten und erklären warum sie etwas nicht darf.

Ich versuche meinen Sohn zu vermitteln, dass ich seine Gefühle/Wünsche akzeptiere (im Rahmen des Machbaren, Kinder sind Kinder und grün hinter den Ohren ) und er meine (wenn ich zB. nicht möchte dass er die Wand anmalt weil ich dann traurig bin, es putzen muss und viel weniger Zeit für ihn habe) er möchte gerne malen? Also nehmen wir ein großes Blatt Papier und malen gemeinsam, anstatt die blöde Wand vollzuschmieren.

Du solltest bei dir anfangen und beginnen das zu schätzen was du hast, sei dankbar für ein gesundes Mädchen, für ein finanziell unbeschwertes Leben, akzeptiere die Situation, nimm sie an und werde glücklich mit den Voraussetzungen die du hast, baue darauf auf, schaffe dir das Leben was du dir wünschst, lass die Vergangenheit - Vergangenheit sein.
Stehe dazu, schaue in die Zukunft, du kannst die Situation nicht mehr ändern. Vielleicht findest du einen Mann mit dem du eine glückliche Patchwork-Familie haben kannst, irgendwann wenn du mit dir selber im Reinen bist.

Wünsche dir alles Gute.

W 28
Happy Birthday liebe Moon zum 28. Geburtstag 🎂 🎁 💕.
 
  • #29
Happy Birthday liebe Moon zum 28. Geburtstag 🎂 🎁 💕.
Vielen lieben Dank 🥰
Das ist so krass wie schnell man älter wird, die 30 ist nicht mehr so weit entfernt 🙈😅

Ich glaube an seinen Kindern wird einem nochmal bewusster wie schnell man älter wird.
Ich kann es auch nicht fassen, dass mein Sohn im Spätsommer schon 3 wird 😭 so ein großes lustiges Kerlchen, gestern war er doch noch ein Baby. Man was geht das alles schnell🤷‍♀️
 
  • #30
Du verziehst deine kleine Tochter zu einer unerträglichen Göre.
Du lässt sie echt alles machen? Im Bett essen und gleich beziehen, weil sie alles vollsaut???
Sie isst kein Brot - das Prinzesschen?
Sie ist wach mit dir bis 23:00 und schläft solange sie will???

Ich wünsche dir viel Spaß, wenn deine verwöhnte Göre in den Kindergarten kommt, und du morgens pünktlich zur Arbeit musst.
Das gibt ein richtig schönes Theater - zuhause und dann noch im Kindergarten.
Viel Spaß dabei 👿.

Die Erzieherinnen werden sich freuen, wenn dein Kind sich an keine Regeln hält und rotzfrech wird gegenüber den Erzieherinnen und den anderen Kindern.

Im Ernst? Ich glaube das alles hier nicht.
Dein mangelndes Durchsetzungsvermögen wird dir noch richtig vor die Füße fallen.

Bist du die junge Frau, die hier schon öfters unter anderem Pseudonym geschrieben hat? Der Kindsvater ist viel älter und vermögend und verwöhnt euch finanziell, will aber keinen Kontakt?
Du studierst und suchst wieder nur ältere vermögende Männer?

Sorry, aber wenn du deine Tochter nicht liebst und es so schlimm findest ein gesundes Kind zu haben - dann fände ich es wirklich besser sie wächst bei einer liebenden Oma auf.
Ich richte mich da voll und ganz nach meiner Tochter. Sie ging schonmal zur Tagesmutter, was absolut nicht geklappt hat (nur Geschrei) weswegen ich sie da rausgenommen habe. Kommt sie im Kindergarten nicht zurecht geht sie nur bis 12 Uhr hin oder erhält eine 1:1 Betreuung durch meine Mutter. Bis 16 Uhr muss sie nicht im Kiga sein, ich achte schon darauf dass die Erzieher ihr genug Aufmerksamkeit schenken und sie nicht anschreien. Wenn sie später in der Schule nicht zurecht kommt, würde ich in ein Land ziehen in denen Homeschooling erlaubt ist oder sie an einer Privatschule anmelden. Ich kam selber als Kind nirgendwo zurecht, musste mich jedoch anpassen. Das hat mir als Kind viel Kummer bereitet. Deswegen möchte ich für meine Tochter dass sie sich austoben kann und eben nicht funktionieren muss. Ich werde alles so organisieren dass sie ihr Ding machen kann, sie braucht in kein Schema reinzupassen. Die Welt der Erwachsenen finde ich vollkommen öde, soll sie lieber Kind sein und das machen worauf sie Lust hat.
 
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