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  • #1

Schwanger. Meine Freundin möchte nicht zuhause bleiben.

Mein Problem ist Folgendes: Meine Freundin und ich bekommen ein Kind (mittlerweile im 7. Monat). Es ist ein Wunschkind. Meine Freundin hat vor der Schwangerschaft gesagt, dass sie nur dann eine Familie gründen möchte, wenn sichergestellt ist, dass sie nach dem Mutterschutz, also schon 2 Monate nach der Geburt, wieder Vollzeit arbeiten gehen kann und somit keine schwangerschaftsbedingten Nachteile im Beruf erleidet. Sie ist Rechtsanwältin in einer großen Kanzlei, ich arbeite in einer Behörde. Ich habe mich dann aufgrund meines großen Kinderwunsches und der Gewissheit, dass sie die richtige Frau für mich zur Familiengründung ist, dazu hinreißen lassen, zu sagen, dass ich die Elternzeit voll übernehme.

Mittlerweile glaube ich, dass das ein großer Fehler war, weil ich mir nicht vorstellen kann, monatelang nur mit Kind und Haushalt zuhause zu sitzen, da auch mich mein Beruf sehr erfüllt. Meine Hoffnung, dass meine Freundin im Laufe der Schwangerschaft ihre Einstellung ändert und, wie als Frau üblich, die Elternzeit macht, hat sich nicht bestätigt. Sie geht nach wie vor voll in ihrem Beruf auf. Er ist quasi ihre Berufung, sie möchte auch immer noch nicht aussetzen und ist stolz, einen, wie sie sagt, fortschrittlichen Mann an ihrer Seite zu haben, der sie nicht, sobald eine Familie gegründet wird, zur Hausfrau degradiert und mutig genug ist, in Elternzeit zu gehen.

Ich denke, wenn sie zuhause bleiben würde, würde ihr recht schnell die Decken auf den Kopf fallen, sie ist einfach nicht der Typ dazu. Was kann ich also nun tun, um nicht monatelang zuhause versauern zu müssen? Irgendwelche Tipps, wie ich meine Freundin umstimmen kann, dass sie die Elternzeit übernimmt?
 
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  • #2
Meine Psychotherapeutin sagt, es ist mittlerweile erwiesen, dass es sich (schädlich) auf die Psyche des Kindes auswirkt, wenn es sehr bald von der Mutter getrennt wird. - So wie es bei mir als Baby auch der Fall war (6 oder 9 Wochen nach der Geburt ging meine Mutter wieder Vollzeit arbeiten, damals gab es aber gesetzlich keine andere Option anscheinend). Dann entsteht angeblich nie eine richtige Bindung zwischen Mutter und Kind.

Recherchiere doch mal diesen Umstand, vielleicht findest du Informationen darüber.
Das Kindeswohl sollte nach der Geburt mal an erster Stelle stehen und nicht die Karriere - weder deine noch ihre.
 
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  • #3
Nachtrag zu meinem Beitrag gerade: Ich frage mich gerade überaupt, wieso ihr ein Kind in die Welt setzt, wenn jedem von euch die Arbeit wichtiger ist und niemand zu Hause beim Kind "versauern" will ?!
 
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  • #4
Sorry, du hast ihr vorgegaukelt, zu Hause bei eurem Kind zu bleiben, nur damit sie schwanger wird und du dein Wunschkind bekommst (jetzt mal drastisch ausgedrückt). Das war eine klare Ansage von dir. Auch sie hat klar geäußert, wie sie zum Thema Kind/ Betreuung steht. Also was möchtest du hier hören? Steh bitte zu deinem Wort und gestehe dir ein, dass deine heimliche Hoffnung sich eben nicht erfüllt hat. Tritt den Erziehungsurlaub (Urlaub???) an und vielleicht wird das die schönste, intensivste Zeit deines Lebens. Aber bitte steh zu deinem Wort, sonst ist eure Beziehung ernsthaft gefährdet. Sei ein Mann - eben ein moderner.
w
 
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  • #5
Was man versprochen hat, sollte man halten. Wenn du plötzlich keinen Bock mehr hast, dich um das Kind zu kümmern, liegt das in deiner Verantwortung. Das war die Bedingung zur Familiengründung.
Warum sollte sie jetzt etwas tun, was nie ausgemacht war?
 
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  • #6
Hallo,

auch ich bin Juristin und schwanger, auch mir macht meine Arbeit Spaß aber nach 8 Wochen direkt wieder Vollzeit arbeiten zu gehen finde ich persönlich überhaupt nicht gut. Ich gehe mal davon aus, dass sie wesentlich mehr als die üblichen 40 Stunden arbeiten geht.
Nun hast du ihr aber versichert, dass du die Elternzeit übernimmst und das solltest du auch tun. Es ist schlicht weg unfair nun darauf zu warten oder darauf hinzuwirken, dass sie doch zu Hause bleibt. Wenn es v.a. ein Wunschkind deinerseits war, was spricht dann gegen deine neue Aufgabe?! Irgendwie sieht es für mich so aus, als "gehöre ein Kind irgendwie dazu", wenn man lang genug zusammen, finanziell abgesichtert und im richtigen Alter ist. Das macht aber noch lange keine richtig gute Famile aus.
 
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  • #7
wer beim Staat arbeitet, kann eigentlich am Besten Kinder und Karriere verbinden, weil ihm keine Nachteile dadurch erwachsen können. In dem Fall ist es eigentlich ideal, wenn der Mann die Elternzeit übernimmt
 
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  • #8
Ich sehe das wie #3. Ihr habt das besprochen und euch geeinigt, also mach das auch so.

Was kann ich also nun tun, um nicht monatelang zuhause versauern zu müssen?
Krabbelgruppe, Babymassage, Babyschwimmen, ...
Und außerdem bist du mit dem Baby so sehr beschäftigt, dass du gar nicht dazu kommst Langeweile zu haben

w27(mit Baby3Monate)
 
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  • #9
Also irgendwie tut mir das Kind jetzt schon leid. Euch beiden ist die Arbeit am wichtigsten, jedem von euch graut es davor, das Kind eine Zeitlang versorgen zu müssen. Wenn ihr beide von Anfang an ehrlich gewesen wärt, hättet ihr am besten entschieden, gar kein Kind zu bekommen.

Du bist im öffentlichen Dienst beschäftigt, da ist es was ganz anderes, mal eine Elternzeit zu machen als in der freien Wirtschaft. Ich weiß wovon ich rede, ich bin selbst in einem Amt tätig. Du hättest deiner Frau von Anfang an sagen sollen, dass du gar nicht zu Hause bleiben möchtest. Jetzt kurz vor Ende der Schwangerschaft damit anzukommen, finde ich krass. Im Endeffekt bleibt dir nichts anderes übrig, als jetzt zu dem zu stehen, was du deiner Frau zugesagt hast.

Ich wünsche dir und v.a. dem Kind, dass du deine Meinung noch änderst. Die Leute, die ich kenne, haben die Elternzeit als eine der schönsten Zeitabschnitte ihres Lebens bezeichnet. Das wünsche ich dir auch. Sonst bliebe euch nur, das Kind in eine Krippe zu geben oder zu einer Tagesmutter, aber ich hoffe, das wird nicht der Fall sein.
 
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  • #10
Wollen Sie ein Vater sein oder nur ein Zahlpappi, der sein Kind höchstens einmal im Monat sieht?! Wenn Sie nicht zu Ihrem Wort stehen und wie vereinbart in Erziehungsurlaub gehen, wird sich Ihre Frau für dumm verkauft halten und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von Ihnen trennen.

Hier gibt es keinen Ausweg, sondern nur die Wahl zwischen Erziehungsurlaub oder Trennung!
 
  • #11
Wer ein Kind haben will, dann von ganzem Herzen. Und der versauert auch nicht dabei.

Hat der FS sich bereits mit Babypflege, Unfallverhütung, Kinderkrankheiten, U-x Untersuchungen etc. kundig gemacht ?
Schon mal Babysachen etc. shoppen gegangen ? Auch alleine ?
Sich für Babyschwimmen, Krabbelgruppe, Familienzentren etc. interessiert ?
Nein ? Noch immer nicht ? Und die Mutter ist bereits im 7. Monat ?
Dann mal ran, damit der FS damit fit ist, wenn es nach der Geburt los geht.

Mit Kindern kann man so Vieles erleben. Und auch mit Kindern Vieles unternehmen.
Man kann selbst mit Babies auch tagsüber ausgehen, einkaufen gehen, spazieren gehen, usw.
Ich erlebe unterwegs viele Säuglinge und Babies mit ihren Müttern und Vätern, die trotz Geräusche ganz friedlich schlafen.
Ein Kleinkind verschlief sogar ein Feuerwerk im Park, obwohl es dabei tüchtig knallte.
Selbst unterwegs Windeln wechseln ist ratz-fatz in fünf Minuten erledigt. Aber mit Ruhe und Liebe, statt Stress.

Das habe ich alles sehr gerne gelernt und gemacht - sogar als Mann. Und würde es jederzeit wieder tun.

Der Beruf läuft Einem nicht davon. Was sind schon 2-3 Jahre ?
Aber dieses intensive Erlebnis mit dem (eigenen) Kind, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Wobei die berufstätige Mutter ja auch was von dem Kind hat. Zwar nicht während ihrer Arbeitszeit, aber drumherum.
z.B. wenn sie abends nach Hause kommt - Kind versorgt - Haushalt gemacht - Abendessen bereit
= hat auch die Mutter Zeit für ihr Kind, auf das sie sich schon den ganzen Tag freut.
Und auf ihren Mann, der ihr das alles ermöglicht.

Kinder sind vor allem eine Bereicherung, denn dafür legt man sich Kinder zu. Nicht nur eine Belastung.
Und je größer die Kinder werden, desto interessanter wird es mit ihnen. Mein Stiefsohn ist schon 11 J. alt.

@FS: Freu dich drauf. Diese Unsicherheit ist nur am Anfang, weil alles noch unbekannt ist.
Man bekommt sehr schnell Übung und Routine damit.
Die werdende Mutter braucht jetzt Zuversicht, daß sich der FS jetzt darum interessiert und kümmert.
Damit er dann nach der Geburt fit und fähig dafür ist.
 
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  • #12
Wieso eigentlich nicht Tagesmutter und Krippe? Machen die Franzosen doch auch so, ohne dass die Kinder dort schlechter dran wären.

Zuerst einmal ist es aber schon wichtig, dass du zu deinem Wort stehst, das sehe ich genau wie alle anderen hier.
M
 
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  • #13
Heutzutage muss man nicht daheim bleiben! Viele Eltern fangen sofort wieder an zu arbeiten. Gibt es denn keine Großeltern, die das Kind tagsüber betreuen können?
 
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  • #14
Halte dich an die Vereinbarung mit ihr. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

w27
 
  • #15
Das kleine Wesen ist euch noch unbekannt, deshalb liebt ihr es noch nicht richtig und deshalb habt ihr noch kein richtiges Umsorgungsbedürfnis. Das kommt schon noch. Bei euch beiden.

Könnt ihr vertrauensvolle Gespräche führen? Wenn nicht, solltet ihr unbedingt üben. Du musst dringend über deine Ängste sprechen!
 
  • #16
Also - ich liebe auch meinen Beruf und konnte mir ein langes kindbedingtes Aussetzen auch nicht vorstellen, aber...
Ihr beide unterschätzt gewaltig, was für eine Umwälzung im Leben die Geburt des ersten Kindes ist. Verständlich, ging mir genauso. Ich hatte mich noch vorher mit dem Gedanken getragen, mich für einen Französischkurs einzuschreiben als Mittel gegen die vermutete Langeweile. Wie absurd!
Nach 2 Monaten Vollzeit arbeiten zu gehen halte ich beim besten Willen für keine gute Idee. Sie wird erst mal 6-8 Wochen nach der Entbindung brauchen, um wieder fit zu werden - ihr wißt ja noch nicht, wie die Geburt sein wird. Und dann sollte sie bitteschön ihr Kind auch stillen. Das ist der wertvollste Start ins Leben, dem man seinem Kind geben kann.

Zum anderen denke ich, daß man sein gegebenes Wort auch halten muß. Auch wenn es um gravierende Dinge wie Elternschaft geht. Allerdings erschließt sich mir nicht, warum ihr Euch die Elternzeit nicht teilt? Sie die ersten sechs Monate (mit Stillen), Du den Rest. Und alle sind zufrieden - keiner fühlt sich übervorteilt oder muß Angst haben, vor Langeweile zu ersticken.e
 
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  • #17
Die paar Monate gehen schnell rum und realistischerweise hast Du als Beamter tatsächlich weniger Nachteile zu befürchten als Deine Frau, die in der freien Wirtschaft tätig ist.

Auch ich bin der Ansicht, dass Euer Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört wird, wenn Du Dein Versprechen nicht hältst. Vielleicht könnt Ihr das Kind ja auch etwas früher in eine Krippe oder zu einer Tagesmutter geben.

w/50
 
  • #18
Also ich würde mich als Frau absolut von meinem Partner verarscht fühlen, wenn er zuerst das Kind nach der Geburt betreuen will und ich auch nur unter der Bedingung schwanger werde UND danach sagt, etsche betsche... nanana... ich bleibe nicht zuhause... du bist die Frau, ist deine Aufgabe.

Du als Mann wolltest dieses Kind haben, also stehe jetzt dafür auch gerade. Ich verstehe es beim bestem Willen nicht, wie man Frauen immer gleich mit der Mutterrolle gleich setzt und von ihr den Preis und das Opfer im Beruf erwartet. Eine Frau geht nicht gleich in dieser Rolle auf. Wenn ein Mann, wie du, Kinder wünscht, dann sollte er auch modern genug sein und die neue Vaterrolle annehmen.
https://www.elitepartner.de/forum/als-vater-nach-geburt-des-kindes-in-die-mutterrolle-schluepfen-30046.html
 
  • #19
Großeltern zum Kinderbetreuen? Ja geht es noch? Da ist man als Eltern mit seiner Pflicht durch, die man altruistisch und immer zum Wohle der Kinder getan hat, und dann kommen die Kinder und liefern wiederum ihre Kinder bei den Großeltern ab, weil sie keine Lust haben, sich um den eigenen Nachwuchs zu kümmern? Ja, geht es noch bequemer?
Und wieso bekommt man überhaupt ein Kind, wenn man - Entschuldigung für die offenen Worte - keinen Bock darauf hat, sich um den jungen Säugling zu kümmern, der letztendlich nicht um seine Existenz gebettelt hat? Was soll das werden - wir schustern uns das Baby gegenseitig zu, weil der Beruf ja soooo wichtig ist? Ein Baby ist kein Spielzeug, sondern ein Wesen, welches ein Recht darauf hat, artgerecht aufzuwachsen. Dazu gehört Zeit und dazu gehört auch Stillen, wenn man dem Kind Allergien ersparen möchte. Wenn man all dies nicht leisten möchte, dann sollte man auf Kinder verzichten. Unglaublich das... Angst vor Übervorteilung - was ist denn Ihre Ehe - ein egozentrischer Kuhhandel, ein Wettstreit? Meine Güte...
 
  • #20
Wieso eigentlich nicht Tagesmutter und Krippe? Machen die Franzosen doch auch so, ohne dass die Kinder dort schlechter dran wären.
Ja, aber nicht gleich nach der Geburt.

Als eine französ. Ministerin kurz nach der Entbindung wieder arbeiten ging, mußte sie auch in Frankreich viel herbe Kritik einstecken.
Und in Dtl. ist man sehr schnell mit dem Vorurteil: Rabenmutter.

Großeltern können nicht jeden Tag mit dem Nachwuchs belastet werden. Vor allem nicht, wenn das Kind noch betreuungsintensiv ist.
Es gibt Ausnahmen, wo das klappt. Aber das ist nicht überall zu erwarten.
 
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  • #21
Meine Hoffnung, dass meine Freundin im Laufe der Schwangerschaft ihre Einstellung ändert und, wie als Frau üblich, die Elternzeit macht, hat sich nicht bestätigt.

1. Es ist nicht "als Frau üblich". Ich kenne Männer, die in Elternezeit gehen, und ich kenne Paare, die sich das teilen. Bei dem Paar, das ich kenne, sind beide Akademiker in leitenden Positionen.

2. Deine Freundin kann ihre Ansicht ändern, wenn das Baby erst da ist. Es gibt Mütter (und auch Väter!), die am liebsten keine Stunde verpassen würden, gerade im 1. Jahr, wenn das Baby fast täglich mit neuen Fähigkeiten und überraschenden Entwicklungen aufwartet - und viele Mütter und Väter total vernarrt in ihr Kind sind.

3. Deine Freundin kann ihre Ansicht ändern, muss es aber nicht. Warte es ab.
Und wenn sie ihre Meinung nach der Geburt nicht ändert und bald wieder ihrem Beruf nachgehen will, dann denke daran: Du hast ihr etwas versprochen. Halte es.
 
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  • #22
Ich denke, wenn sie zuhause bleiben würde, würde ihr recht schnell die Decken auf den Kopf fallen, sie ist einfach nicht der Typ dazu.
........
Irgendwelche Tipps, wie ich meine Freundin umstimmen kann, dass sie die Elternzeit übernimmt?

diese 2 sätze faszinieren mich !!!!! na,super ! hast du gar nicht gemerkt, was du da geschrieben hast ?

du erkennst das eindeutig (s.o.) und willst es trotzdem ? gratuliere !!
 
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  • #23
Lieber FS,

Ich war auch immer Arbeiten und mein Mann wollte zu Hause bleiben es lief sehr gut ich war ausgeglichen mein Mann genervt:(Also egal wie man es macht es ist immer falsch. Ich bin nun erneut schwanger auch 7. Schwangerschaftsmonat. Wir haben beschlossen meine Elternzeit (beantragt 3 Jahre) bei meinem Kind zu bleiben. Nicht das mein Mann es nicht schafft nein ich hatte grosse Probleme damit wie mein Mann mir sagte was unser Kind für Fortschritte gemacht hat dann hört ich von Freunden oh es war so Süss wie die kleine Mama gesagt etc da musste ich Schlucken und sagte zu meinem Mann Finanziell kriegen wir das hin (ich Streetworker mein Mann Beamte) und Schwups freue ich mich auf die Zeit, Babyschwimmen etc :) also ich bereue es arbeiten gegangen zu sein und ich stehe dazu. W(31)
 
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  • #24
dazu kann ich dir zweierlei sagen:

1. halte dich an deine Vereinbarung, so wie du es versprochen hast, sonst sehe ich eure Ehe ernsthaft in Gefahr.

2. versuche doch erst mal die Elternzeit zu gestalten. Ich vermute mal, das unbekannte Aufgabengebiet, welches jetzt auf dich zukommt, macht dir einfach Angst. Diese Angst musst zu zuerst mal aushalten und ich bin sicher, dass du etwas ganz Anderes entdecken wirst, als du dir jetzt vorstellen kannst. Ich wollte beim meinem ersten Kind auch halbtags weiterarbeiten, aber fand dann die Zeit zu Hause mit dem Kind wunderschön. Die schönste Zeit meines Lebens überhaupt.
Es wäre schade gewesen, das nie erlebt zu haben.
Wen du allerdings merkst, dass die Elternzeit wirklich nichts ist für dich, bist du gewiss in der Lage, dir eine andere Lösung zu finden.

Aber lasse jetzt erst mal alles auf dich zukommen und stelle deine Grübeleien ab.
 
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  • #25
Also ihr beide habt ein Kind gewollt und gemacht - seid ihr erwachsen?? Erwachsen genug, um einem Kind gerecht zu werden?
Ein Kind, und sei es auch noch so klein ist kein Gegenstand, den man möglichst optimal wegorganisiert um sein gewohntes Leben zu leben. Das muss auch Deiner Frau klar werden!
Ich finde Dich und deine Frau sehr egoistisch!
Trotzdem ist es so, dass man als Mutter erst wirkliche Muttergefühle entwickelt, wenn das Baby da ist. Davor ist es eher ein süßer Alien im Bauch, aber so einen richtigen Bezug hat man auch als Frau nicht, v.a. nicht beim ersten Kind. Die Muttergefühle können also noch kommen.
Mir sind schon die Tränen in die Augen gekommen bei dem GEDANKEN daran, dass ich mein Kind abgeben soll.
Ich hab, als ich nach 3 Wochen das erste Mal den Kleinen zum Einkaufen bei meinem Mann zuhause gelassen habe, 6(!!!) Mal aus dem Einkaufszentrum angerufen, ob alles ok ist. :))
Ansonsten, wenn ihr beide wirklich Vollzeit arbeiten wollt, würde ich nach einer guten und lieben Tagesmutter schauen, die zu Euch nach Hause kommt. Dann macht deine Frau 2 Monate Elternzeit und dann Du 2 -3 Monate und dann geht das schon.
Finde es trotzdem schade, dass der kleine Wurm bei Euch so wenig willkommen ist und jeder nur seine eigenen Interessen sieht.

w,39, 2 Kinder
 
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  • #26
Was soll überhaupt die Frage?

Ihr beide habt eine klare Vereinbarung getroffen. Du hast Dir sehnlich ein Kind gewünscht, und Du hast eingewilligt, die Elternzeit zu übernehmen. Genau das war Bedingung und Voraussetzung dafür, dass diese Schwangerschaft zu Stande kam.

Nun hast Du es Dir plötzlich anders überlegt und doch keine Lust dazu - wo kämen wir denn da hin, wenn man seine Zusagen auch tatsächlich einhalten sollte!

Lieber FS, ich kann Dich schon verstehen und würde auch absolut nicht zu Hause bleiben wollen - aber genau da musst Du jetzt leider durch. Pacta sunt servanda, Du hast es versprochen. Es gibt keine Möglichkeit und auch keine Entschuldigung, jetzt zu Deinem Wort nicht zu stehen, sondern Du bist an dieses gebunden und Deiner Partnerin verpflichtet.

Argumente, es sei nicht gut für das Kind etc. etc.: Das mag alles so sein oder eben auch nicht - nur, darum geht es jetzt gar nicht mehr. Wenn Du Diese Einwände hättest geltend machen wollen, hättest Du dies vor der Schwangerschaft und vor der Vereinbarung tun müssen.

Ich wünsche Dir, dass Deine Beziheung an dieser Sache nicht zerbricht. Ich als Frau würde mich im Zweifelsfall trennen und es dem Mann so schwer wie möglich machen, sein Wunschkind zu sehen.

w33
 
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  • #27
Du hast hoch gepokert und verloren. Dein "Spieleinsatz" war Wahnsinn, aber jetzt musst Du dazu stehen.

w/50
 
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  • #28
Ich als Frau würde mich im Zweifelsfall trennen und es dem Mann so schwer wie möglich machen, sein Wunschkind zu sehen.

Das ist ja mal das Unreifste was ich hier je gelesen habe. Das würde ja bedeuten, das Kind dafür zu bestrafen, dass sich der Vater nicht wunschgemäß verhält. Ich würde mich schämen, hätte ich so etwas hier gepostet. Ein Kind als Waffe in einer Beziehung zu benutzen ist wirklich das Allerletzte! Das zeigt mir, dass man dem FS nur raten kann, so viel Zeit wie möglich mit seinem Kind zu verbringen, schon allein als Vorsichtsmaßnahme gegenüber der Kindesmutter.

Ich wusste schon immer, dass es manchmal zur Aufgabe eines Vaters gehört, das Kind vor der Mutter zu schützen. Leider wird einem die Erfüllung dieser Aufgabe oft sehr schwer gemacht.

m,30
 
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  • #29
Tja, du hast das abgesprochen und nun willst du dein Versprechen nicht einhalten.
Vor allem deine Begründung finde ich schon etwas seltsam. DU hast Angst, dass du zuhause versauerst, das würde SIE aber doch auch. Kinderbetreuung ist Kinderbetreuung, egal ob Mann oder Frau.
Du sagst, dass DU deinen Beruf liebst und nicht zuhause bleiben möchtest. Genau das will SIE aber auch, nun müsste SIE verzichten, obwohl es für dich in einer Behörde doch wesentlich leichter wäre.
Sei nicht so egoistisch und steh zu deinem Wort.
Ihr habt das ausgemacht und nun wirst du wohl damit leben müssen. Aber glaub mir, auch du wirst dich daran gewöhnen und wirst dein Kind lieben. Und auch Du wirst am Abend heilfroh sein, wenn deine Frau aus der Arbeit kommt, weil du dann merkst, dass Kindererziehung viel anstrengender ist als man glaubt.
 
  • #30
Das ist geil

Lieber FS, wie schräg ist das denn? Du magst nicht zushause "versauern", das soll doch bitteschön Deine Frau machen auch wenn ihr das amders abgesprochen hattet.

Sag mal, gehts noch?

Und dann les ich Du bis Beamter, Sie in einer Kanzlei. Sorry, für Dich ist es völlig easy ohne Einbussen in die ELternzeit zu gehen, für Sie fast unmöglich

Ist das Liebe?

Macht mich echt sauer dass manche immer wieder die Vorurteile der Frauen bestätigen.

"Ein Mann, ein Wort"- halte Dich dran!
 
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