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  • #31
Eine Frau ist keine Rabenmutter, wenn sie ihren Beruf liebt und nicht zu Hause beim Kind bleiben möchte. Nachtrag zu Frankreich, die meisten Mütter bleiben 3 Monate daheim und die Französinnen und Franzosen lieben ihre Kinder und umgekehrt. Das weiss ich aus eigener Erfahrung, also bitte keine Plattitüden! Übrigens gibt es auch Grosseltern, die nur darauf warten die Enkelkinder intensiv betreuen zu dürfen. Stillen ist auch nicht das non plus ultra, das darf zum Glück jede Frau für sich entscheiden ohne sich tyrannisieren lassen zu müssen.Die Möglichkeiten sind also so vielfältig wie die Republik und keine ist per se erstmal besser oder schlechter als die andere. Wie bereits gesagt sollte hier jedoch das (Ehren)Wort gehalten werden. PS: Schade, dass der Kalle schon vergeben ist. Naja, bis auf seine missionierende Einstellung zum Marathon ;) No offense! w34
 
  • #32
Wieso eigentlich nicht Tagesmutter und Krippe? Machen die Franzosen doch auch so, ohne dass die Kinder dort schlechter dran wären.
Ist hier in Deutschland aber schwerer zu bekommen, als in Frankreich.

Krippenplätz für Säuglinge, wurden hier früher in einem Familienzentrum angeboten.
Preis je nach Bedarf = Anzahl der Tage oder Stunden.
Eine volle Pflege = MO-FR ganztags, hätte 850,- Euro/Monat gekostet.

Die Kinderbetreuung f. 3-6 jährige fand ich im Familienzentrum gut. (Mein Stiefsohn war dort)
Die Betreuer unternahmen m.E. mehr mit den Kindern, einzeln oder die ganze Gruppe,
als im Kindergarten.
 
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  • #33
Es wäre mein Traum die Elternzeit zu Hause zu verbringen, was kann dir besseres passieren?!

M, 33
 
  • #34
Wenn du zurück in den Beruf willst, dann findet sich eine Lösung mit Krippe oder Tagesmutter oder Aupairmädchen oder sonst was. Deine Frau wird es aber nicht zu einer Meinungsänderung bringen, die wird auch eine fremdbetreuung wollen wenn du es nicht machst. Alles das hast du vorher gewusst und trotzdem das Kind gewollt. Leider ist das Kinder Kriegen die einzige Entscheidung die nicht rückgängig zu machen ist, egal ob man will oder nicht. Ihr werdet einen weg finden der jedem gerecht wird, egal was vorher abgesprochen war, wenn du nicht anfängst ihr Vorwürfe zu machen nach dem Motto was sie für eine Rabenmutter ist wenn sie nicht beim Kind bleibt. Das hilft keinem sondern trennt nur die Eltern.
 
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  • #35
Wenn der Mann versprochen hat, zuhause zu bleiben, wäre ich mit der Tagesmutterlösung eher zurückhaltend. Es ist schon ein Unterschied, ob das Baby nur bei einer Person ist, die auch noch 24 Stunden bei ihm ist oder bei einer Fremden, evtl. gemeinsam mit anderen Babys. Ich will überhaupt nichts gegen die Krippen/Tagesmutter-Lösung sagen, aber es macht schon einen Unterschied, ob man als Frau das Baby beim Vater lässt, oder in eine Krippe gibt.
 
  • #36
Ich seh' schon bildlich vor mir, wie die Eltern sich den "Störfaktor Kind" gegenseitig zuschustern zu versuchen, völlig egomanisch mit sich selbst beschäftigt sind und keiner sich dem Kind widmen möchte, weil allen ja soooo die "Decke auf den Kopf fällt". Meine Güte es geht um ein bis zwei Jahre - die gehen auch vorbei. In der Zeit kann man sein Kind begleiten und sich an ihm erfreuen, die Zeit geht sowieso unglaublich schnell vorüber. Hoffentlich wird man dann später mal nicht ins Altenheim abgeschoben, wenn die Kinder dann keinen Bock auf die Eltern haben...
 
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  • #37
Holt euch doch ein AuPair Mädchen aus dem Ausland, dann kannst Du auch arbeiten gehen.

So wichtig scheint bei euch das Kind ja eh nicht zu sein.
 
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  • #38
als Beamter kannst Du auch sicherlich einen Antrag stellen auf ein HomeOfficeJob. Versuch das mal --- dann kannst du stundenweise zu Hause arbeiten. Vorausstzungen ist oft nur, dass man halt ein spezielles Zimmer dafür zur Vfg. hat. Die nötige Einrichtung wird oft gestellt.

man darf Elterngeld beziehen und eine gewisse Anzahl an Stunden noch arbeiten, ich mein sogar bis zu 30 Std.

die Akten kannst Du Dir dann nach Hause holen und dann 1-2mal die Woche noch ins Büro. Das Baby kannst Du die kurze Zeit auch unter den Arm klemmen und mitnehmen.

ich würd das immer so versuchen mit einzubauen in den Alltag. Ich bin Studentin, würd ich schwanger werden würd ich weiter studieren, das kind nur die Vorlesungen mal in die Uni-Kita, also nur stundenweise und dann halt wieder abholen.

man kann das alles schon noch unterbringen irgendwie.
 
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  • #39
Das Kind zur Adoption freigeben wäre auch eine Möglichkeit. Beide wollen mit Kindererziehung nichts zu tun haben, ich denke, das wäre sie beste aller Lösungen.

m
 
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  • #40
Es bin entsetzt FS, was ich hier von dir lese. Du provozierst es heraus, dass deine Freundin schwanger wird, weil DU ein Kind haben möchtest, lockst sie mit falschen Versprechungen und erbittest nun Ratschläge, wie du sie doch noch an Haus und Herd binden kannst? Ich hoffe, deine Freundin erkennt diese Verlogenheit schnell. Wer etwas zusagt, muss es auch halten. Ich käme mir ziemlich verschaukelt vor, wenn ich an ihrer Stelle mir dir diese Diskussion führen sollte, die keiner Diskussion wert ist. Ihr habt euch geeinigt. Hätte sie zugestimmt, sie bleibt zu hause, würdest du nun auch darauf bestehen und weiter deinen Job machen. Sie war offen zu ehrlich zu dir, nun musst du auch damit leben und sie hat ein Recht darauf, ihr Leben so zu gestalten, wie ihr es vor der Schwangerschaft BEIDE abgesprochen habt! w/43
 
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  • #41
Für mich liest sich das sehr stark wie ein Unterdrückungsversuch gegenüber der starken Partnerin. Erst wird sie geschwägert und dann wird alles versucht, um sie dazu noch in das klassische Hausfrauenschema zu drängen. Der nächste Schritt wäre dann wahrscheinlich, ihr die Karriere gänzlich madig zu machen, damit sie ganz zu Hause bleibt.
 
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  • #42
Könnte vielleicht mal IRGEND JEMAND die moralischen Rechte des Kindes vertreten? Eine Frau möchte nicht zu Hause bleiben, NUR weil sie ein Kind hat? Hallo? Ein Kind ist doch keine Grippe oder ein Haustier, welches man so eben mal bei den Grosseltern oder in einer Krippe abgeben kann. Es hat Anrecht auf Stillen (jawohl, das ist das Non plus Ultra für ein Kind!), körperliche, elterliche Nähe, vor allem von dem Menschen, dessen Herzschlag und Stimme es die letzten Monate gehört hat...

Lieber FS
Das war absolut dumm von Dir, auf plötzlich einsetzende mütterliche Gefühle Deiner Partnerin zu hoffen. Warum könnt ihr denn nicht beide Teilzeit arbeiten?
 
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  • #43
Ein Kind ist doch keine Grippe oder ein Haustier, welches man so eben mal bei den Grosseltern oder in einer Krippe abgeben kann. Es hat Anrecht auf Stillen (jawohl, das ist das Non plus Ultra für ein Kind!), körperliche, elterliche Nähe, vor allem von dem Menschen, dessen Herzschlag und Stimme es die letzten Monate gehört hat...

Es geht hier aber darum, es bei seinem eigenen Vater zu lassen und das finde ich mehr als angemessen, so kann sich wenigstens eine schöne Vater-Kind-Beziehung aufbauen.

Und das Stillen, meine Güte. Früher wurde sogar vom Stillen abgeraten, mittlerweile ist es wieder das Nonplusultra. Ich kenne eine Menge gesunde Menschen, die nicht gestillt wurden, z.B. mich. Also, mit den "moralischen Rechten des Kindes" zu kommen, nur weil dessen Mutter keine Glucke ist, ist hart übertrieben. Das Kind soll bei seinem VATER bleiben, nicht abgeschoben werden.

Ich kann mir vorstellen, dass, wenn der Vater nicht zum Wortbrecher wird, sondern dies nur eine vorrübergehende "Schwangerschaftskrise" ist (auch Männer haben es ja nicht immer leicht), dass das Kind sich mit seinen Eltern sehr glücklich schätzen kann. Eine zufriedene Mutter, die nicht in alles reinredet, eine gute Beziehung zu einem fürsorglichen Vater, was kann man dem Kind mehr wünschen.
 
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  • #44
#41: Dass die Mutter nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gehen will, heißt ja nicht, dass sie nicht stillt. Neu-Mütter haben ein Anrecht auf Stillzeiten zusätzlich zu den normalen Pausen. Der Vater könnte das Kind daher zum Stillen zu ihr bringen. Zusätzlich könnte sie auch noch für den Notfall abpumpen, falls es mit dem Stillen mal wegen des Berufs nicht passt.

Ich glaube zudem auch, dass das Stillthema heutzutage völlig überbewertet wird - nicht selten wahrscheinlich auch, damit die Mütter eine Ausrede haben, warum sie mit Babies nicht arbeiten können, bzw. damit Elternzeit-unwillige Väter eine Ausrede haben, um nicht partnerschaftlich die Elternzeit und deren beruflichen Nachteile teilen zu müssen. Bei mir war es jedenfalls so, dass meine Mutter nicht stillen konnte (sie wollte, aber es funktionierte nicht). Trotzdem war ich ein wohlgenährtes Baby mit guter Bindung zu meiner Mutter und habe auch keine Allergien oder andere Schäden davon getragen.

Bezüglich der Betreuungssituation stimme ich meiner Vorrednerin zu.

w, 28
 
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  • #45
weil ich mir nicht vorstellen kann, monatelang nur mit Kind und Haushalt zuhause zu sitzen

wie als Frau üblich

Ich denke, wenn sie zuhause bleiben würde, würde ihr recht schnell die Decken auf den Kopf fallen, sie ist einfach nicht der Typ dazu. Was kann ich also nun tun, um nicht monatelang zuhause versauern zu müssen? Irgendwelche Tipps, wie ich meine Freundin umstimmen kann, dass sie die Elternzeit übernimmt?

Wenn deine Frau wüßte, welchem Blender sie da aufgesessen ist, aber gut.

Mit einem kleinen Kind versauert man nicht zu Hause, vorallem wenn es das erste ist, kann ich dir als Vater von drei Kindern sagen.Nimm deine Aufgabe ernst, du hast sie dir selbst ausgesucht, und nöle nicht herum.

M48
 
  • #46
Ich glaube zudem auch, dass das Stillthema heutzutage völlig überbewertet wird - nicht selten wahrscheinlich auch, damit die Mütter eine Ausrede haben, warum sie mit Babies nicht arbeiten können
Ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln... "Ausrede"??? Du scheinst nur Lohnarbeit als Arbeit anzusehen - die körperliche Arbeit beim Stillen scheinst Du nicht anzuerkennen - ganz schön frauenfeindlich und dem eiskalten Feminismus geschuldet, der es leider erst möglich gemacht hat, dass homo sapiens-Säuglinge nicht artgerecht aufwachsen dürfen/sollen. Ich habe drei Kinder gestillt, manchmal bis zu 10 mal am Tag (bei Hunger durch Wachstumsschübe), Du kannst mir glauben, dass das auszehrt und ARBEIT ist. Und nein, von Fertignahrung halte ich nicht soviel, da die Kinder Makrophagen durch die Muttermilch aufnehmen. Wer das seinen Kind nicht gönnt, sollte keines bekommen - so einfach ist das!


<Mod. Wir bitten die Teilnehmer sich wieder auf die Titelfrage zu konzentrieren. Vielen Dank.>
 
  • #47
Der Kalle hat mir so was von aus dem Herzen gesprochen!
Im Übrigen ist es auch möglich, ein Baby von einer Tagesmutter betreuen zu lassen und beruflich ein wenig kürzer zu treten, wenn es sich nicht anders machen lässt!
Es hätte mir als Mutter jedoch unendlich weh getan. Wenn deine Freundin dir ihr "Liebstes" jedoch gern anvertraut, so sollte das für dich ein Freude sein und ein Vertrauensbeweis in eure Partnerschaft.
Dumm bloß, daß sie damit allein steht!
 
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  • #48
Lese ich richtig?
Du hast einen für dich undenkbaren Vorschlag, nämlich "Hausmann" zu sein, als Joker ins Spiel geworfen, damit deine Freundin überhaupt ein Kind bekommt.
Dann hast du gehofft und spekuliert, dass sich die deiner Meinung nach üblichen mütterlichen Instinkte bei deiner Freundin einstellen und sie begierig aufs Hausfrau-spielen wird, obwohl sie klar nein dazu gesagt hat?
Und jetzt willst du sie linken um die Sache zu deinen Gunsten noch zu retten und suchst dazu hier Hilfetipps.

Als Partner bist du ja ein echter Gewinn! *Ironie off* Ich hoffe deine Freundin kennt dieses Forum und erkennt sich wieder - nur damit sie das auch selbst erkennt.

Du wirst deiner Freundin wohl reinen Wein einschenken müssen. Wenn ihr beide gut verdient, wäre die Anstellung eines Kinderbetreuungsdienstes zu überlegen, damit euch beiden die Decke nicht auf den Kopf fallen muss....

.........den ich hier nur mehr schütteln kann.
 
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  • #49
Da ihr offenbar nicht verheiratet seid, ist doch ohnehin Deine Freundin erst einmal für das Kind verantwortlich. Sie kann sich dieser Verpflichtung also garnicht einfach entziehen. Sag ihr einfach, dass Du es Dir anders überlegt hat. Entweder sie trennt sich und Du musst zahlen oder sie akzeptiert es eben. Jedenfalls kann Dich keiner dazu zwingen, die Betreuung zu übernehmen.
 
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  • #50
Jedenfalls kann Dich keiner dazu zwingen, die Betreuung zu übernehmen.

Ganz genau so ist es. Wenn sie mit dem Säugling nicht alleine bleiben will, und mit ihrer Karriere wäre es als AE dann sowieso vorbei, dann soll sie ihren gerechten Anteil an der Erziehung übernehmen. Jeweils 50% wären angemessen. Mehr zu verlangen ist nicht fair, und von dir vorab die Zusage mit der Drohung der Kinderlosigkeit zu erpressen war charackterschwach von ihr. Ihr die Aussicht auf ein Leben als AE und das Ende ihrer Karriere zu geben, würde ihre Kompromissbereitschaft bestimmt beflügeln.
 
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  • #51
Mittlerweile glaube ich, dass das ein großer Fehler war, weil ich mir nicht vorstellen kann, monatelang nur mit Kind und Haushalt zuhause zu sitzen, da auch mich mein Beruf sehr erfüllt. Meine Hoffnung, dass meine Freundin im Laufe der Schwangerschaft ihre Einstellung ändert und, wie als Frau üblich, die Elternzeit macht, hat sich nicht bestätigt. Sie geht nach wie vor voll in ihrem Beruf auf. Er ist quasi ihre Berufung, sie möchte auch immer noch nicht aussetzen

Ich kann euch sehr gut verstehen, lieber Fragesteller, meinem Mann und mir geht es genau so. Aber ganz ehrlich: Wir finden, dass solche Menschen fairerweise besser keine Kinder haben sollten (und sind auch gewollt kinderlos geblieben). Es ist einfach für das Kind nicht gut.

In der Denkweise bin ich (obwohl fortschrittlich und emanzipiert) doch vielleicht ein wenig altmodisch, aber: Ein Kind gehört zu den Eltern!

Vielleicht könntest du ja doch die Elternzeit übernehmen und dir dann überlegen, in Teilzeit arbeiten zu gehen? Emanzipiert und fortschrittlich! :) Aber bitte bitte, lieber FS, wenn ihr euer Kind in die Krippe, zur Oma oder sonstwohin abschieben wollt, um euch beruflich selbst zu verwirklichen, bitte seid so fair gebt es doch besser zu liebevollen Pflegeeltern! Die Psyche eines Menschen kann erheblich gestört werden, wenn in den ersten Jahren keine intensive Eltern-Kind-Bindung zu Stande kommt. Gebt eurem Sonnenschein eine Chance, eines Tages ein gesunder, stabiler und bodenständiger Erwachsener zu werden.

Man kann im Leben eben nicht alles haben. Wenn man was möchte, muss man meist auf was Anderes verzichten. Aber die Gesundheit eures Kindes sollte es euch doch Wert sein, dass wenigstens einer von euch auf Selbstverwirklichung verzichtet, oder?

Und warum hegt man überhaupt einen Kinderwunsch, wenn man ohnehin in Vollzeit berufstätig sein möchte?
 
  • #52
Ganz genau so ist es. Wenn sie mit dem Säugling nicht alleine bleiben will, und mit ihrer Karriere wäre es als AE dann sowieso vorbei, dann soll sie ihren gerechten Anteil an der Erziehung übernehmen. Jeweils 50% wären angemessen. Mehr zu verlangen ist nicht fair, und von dir vorab die Zusage mit der Drohung der Kinderlosigkeit zu erpressen war charackterschwach von ihr. Ihr die Aussicht auf ein Leben als AE und das Ende ihrer Karriere zu geben, würde ihre Kompromissbereitschaft bestimmt beflügeln.
Wie kommst du bitte auf die Idee das sie dann zur Alleinerziehenden wird, soweit ich das sehe lag dem FS sehr viel mehr daran Kinder zu haben dementsprechend scheint es mir wahrscheinlicher das es der FS ist der eben schauen muss wie er sich arrangiert oder er wird zum Alleinerziehenden.
Davon abgesehen war es von ihr keine Erpressung und definitiv auch nicht charakterschwach, sie hat klar kommuniziert unter welchen Umständen sie sich Kinder vorstellen kann und das ist nicht nur ihr gutes Recht sondern auch absolut richtig und wichtig das zu tun. Schließlich sollten solche Fragestellungen geklärt werden bevor es zu spät ist, das der FS dabei gelogen hat ist die wirkliche charakterschwäche weil er es billigend in Kauf nimmt dass das Kind nicht so aufwachsen darf wie es einem Kind gerecht wäre weil er unter allen Umständen seinen Kinderwunsch durchsetzen wollte. Das ist schon fast genauso verwerflich wie Frauen die Männern ein Kind anhängen.

Die beiden hätten einfach keine Kinder bekommen sollen da keiner von beiden bereit ist für das Kind zurück zustecken, sie hätte damit ja auch kein Problem gehabt.
 
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  • #53
Die beiden hätten einfach keine Kinder bekommen sollen da keiner von beiden bereit ist für das Kind zurück zustecken, sie hätte damit ja auch kein Problem gehabt.

Volle Zustimmung. Wer nicht bereit ist einem Kind Zeit zu widmen und sich statt dessen im Beruf verwirklichen will, sollte so fair sein, auf die Gründung einer eigenen Familie zu verzichten! Es gibt mehr als genug Hobbys, Lebensziele und Alternativen zur Familiengründung.

Um ein Kind muss man sich kümmern. Wer dazu nicht bereit ist, setzt besser keinen Nachwuchs in die Welt oder gibt das Kind besser zur Adoption frei.
 
  • #54
Huhu, wenn Ihr kein Interesse an dem Kind habt: Ich adoptiere es gerne und kümmere mich gut darum - und zwar 7/24 - mit allem Drum und Dran - mit Knuddeln, Wickeln, Füttern, Sprechen, Spielen, Singen - und später zeige ich ihm die Welt und wie sie funktioniert, lese ihm Gute-Nacht-Geschichten vor und bereite mit ihm Mahlzeiten zu und zeige ihm, wie Bohnen wachsen und Erbsen - wie sich Raupen verpuppen und zu Schmetterlingen werden - und was es alles zu bestaunen und bewundern gibt auf der Erde - und im All. Meine Kinder sind nun groß - sie haben Abitur und sind zu glücklichen Menschen herangewachsen, denen man ansieht, dass sie gewollt und geliebt sind. Dazu braucht es eben ZEIT, die hatte und habe ich immer für meine Kinder. Wenn Ihr also Euer Kind nicht wollt: Hier! Mir macht es Spaß und Freude, einen kleinen Menschen auf dem Weg ins Großwerden zu begleiten...
 
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  • #55
dass sie die richtige Frau für mich zur Familiengründung ist, dazu hinreissen lassen ...

Eine sehr interessante Formulierung. Du hast nicht geschrieben, die richtige Frau für mich. Du wolltest gar nicht in Elternzeit, Du hast Dich hinreissen lassen.

Dein Post ist voller solcher Ungereimtheiten

Ich glaube nicht, dass Ihr zueinander passt. Ich glaube auch nicht, dass das gut gehen wird. Das gemeinsame Kind wird Euch nicht lange zusammenhalten, schon gar nicht wenn es so anfängt. Und Deine Freundin mag vieles sein, aber definitv nicht die richtige für Dich zur Familiengründung.

Aber gut, jetzt habt Ihr es halt so: Auf alle Fälle musst Du mit Ihr reden und Deine Ängste und Wünsche äussern und Du hast sehr grosse Ängste. Dann solltet Ihr Eure rechtliche Lage bzgl. dem Kind klären und zwar solange Ihr zusammen seid, des Kindes wegen ! Und Du wirst mit aller hoher Wahrscheinlichkeit wohl in Elternzeit gehen.

Ich glaube auch nicht, dass Dir die Decke auf den Kopf fallen wird, wenn es nur darum geht: Sei unbesorgt, die Monate gehen schnell vorbei. Aber darum geht es m.E hier auch gar nicht.

Bleibt zu hoffen, dass mind. einer von Euch die Liebe zum Kind entdeckt. Und auch wenn es schockierend klingt, eine Trennung zwischen Euch und die Freigabe zur Adoption IST eine Alternative.

M44
 
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  • #56
Was ist das für eine Frau, die sich nicht um ihr Kind kümmern will? Der Vater kann für ein Kleinkind die Mutter niemals ersetzen. Es kann keine Lösung sein, dass der Vater sich alleine um ein Kleinkind kümmern soll. In den ersten Lebensjahren braucht das Kind zuallererst die Mutter und niemanden sonst. Darauf hat ein Kind auch ein natürliches Recht. Schlimm, was es für "Mütter" gibt.

m (32)
 
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  • #57
Ganz genau so ist es. Wenn sie mit dem Säugling nicht alleine bleiben will, und mit ihrer Karriere wäre es als AE dann sowieso vorbei, dann soll sie ihren gerechten Anteil an der Erziehung übernehmen. Jeweils 50% wären angemessen. Mehr zu verlangen ist nicht fair, und von dir vorab die Zusage mit der Drohung der Kinderlosigkeit zu erpressen war charackterschwach von ihr. Ihr die Aussicht auf ein Leben als AE und das Ende ihrer Karriere zu geben, würde ihre Kompromissbereitschaft bestimmt beflügeln.

Es ist doch keine Drohung mit Kinderlosigkeit, wenn eine Frau sagt, dass sie Kinder bekommen würde, aber nicht in Elternzeit gehen will. Ganz viele Männer würden auch sagen "Kinder ja gerne, Schatz, aber die Elternzeit nimmst selbstverständlich du und ich arbeite normal weiter". Das Recht hat auch eine Frau - gerade, wenn sie, wie die Frau hier, eine langwierige Ausbildung hinter sich hat und viel dafür tun musste, beruflichen Erfolg zu haben.

Eine Erpressung ist es aber, wenn der FS jetzt, nachdem er vor der Schwangerschaft zugesagt hat, die Elternzeit zu nehmen, ankommen würde und der Frau mit Trennung drohen würde, wenn sie nicht doch die Hälfte der Zeit übernehmen würde. Von so einem Mann, der erst, um an sein Ziel (ein Kind) zu kommen, nicht mit offenen Karten spielt, und anschließend die Frau mit Trennung erpresst, wenn sie nicht doch entgegen der vorigen Abmachung die Elternzeit zumindest teilweise übernimmt, würde ich mich rigoros trennen. Besser AE, als erpresst von einem charakterlich fragwürdigen Partner, der alles tut, um für sich einen Vorteil herauszuschlagen.

Ganz abgesehen davon, dass die Karriere der Frau als AE auch nicht vorbei sein müsste. Eine Frau, der ihre Karriere so wichtig ist, dass sie den Vater statt sich selbst in Elternzeit gehen lassen würde, und genug verdient, würde wahscheinlich auch als AE normal weiterarbeiten und sich eine Tagesmutter oder Nanny leisten.
 
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  • #58
Was ist das für eine Frau, die sich nicht um ihr Kind kümmern will? Der Vater kann für ein Kleinkind die Mutter niemals ersetzen. Es kann keine Lösung sein, dass der Vater sich alleine um ein Kleinkind kümmern soll. In den ersten Lebensjahren braucht das Kind zuallererst die Mutter und niemanden sonst. Darauf hat ein Kind auch ein natürliches Recht. Schlimm, was es für "Mütter" gibt.

m (32)

Das ist die typische Männerfloskel, um die gesamte Verantwortung für das Kind auf die Frau abzuschieben. Und dann noch auf die bösen Mütter schimpfen, die nicht jahrelang ausschließlich Mutter sein wollen, sondern auch mit Kind noch sie selbst und eine eigenständige Persönlichkeit, statt nur die Mutter von xy und die Ehefrau von xy. Wenn man selbst nicht bereit ist, sich mit in die Kinderaufzucht einzubringen, sollte man den Ball vielleicht mal etwas flacher halten.
 
  • #59
Sucht Euch eine liebevolle, musische Tagesmutter, die zu euch ins Haus kommt, ausschließlich euer Baby betreut und drei Jahre bleiben kann, es im dritten Jahr stundenweise an den Kindergarten gewöhnen kann. Genügend Geld dazu werdet ihr beide verdienen. Eine bessere Lösung, wie euer Kleines zu Nestwärme und Förderung kommen könnte, fällt mir bei euch nicht mehr ein.

Bei Dir, FS, vermute ich aber ein Machtspielchen hinter dem ganzen "Problem"...
deshalb wird Dir auch der Fremdbetreuungsvorschlag nicht gefallen.
Es ist schon deine Freundin, um die es dir dabei geht, nicht die Babybetreuung an sich, nicht das befürchtete Decke-auf-den-Kopf-Fallen für dich....
 
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  • #60
@51: Der FS wollte ein Kind um das sich die Frau kümmert; ein Kind um das er sich selbst kümmern muss, will er ja offensichtlich nicht.

w/50
 
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