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  • #61
Ich habe auch den Eindruck, dass es dem FS darum geht, seine Freundin klein und abhängig zu machen. Sie tut mir enorm leid, da sie wohl wirklich nicht wissen konnte, dass sie hereingelegt werden soll.
 
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  • #62
Ich denke nicht, dass die Freundin des FS die Richtige Frau für eine Familiengründung ist. Sie liebt und lebt für ihren Beruf, will Karriere machen. Das ist auch vollkommen in Ordnung, nur soll man dann bitte keine Kinder in die Welt setzen (um die man sich dann nicht kümmert!).

Lieber Fs, ich hoffe sehr, dass ihr auch an das Wohl eures Kindes denkt und nicht nur an Beruf und Karriere. Ein Kind braucht in den ersten Lebensjahren einen Elternteil als direkte Bezugsperson. Keine Nanny der Welt kann eine "Mami" ersetzen.
 
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  • #63
@61 - Leben für den Beruf und Karriere machen: das taten und praktizieren Männer massenweise und haben trotzdem Familien gegründet - nur mit dem Unterschied, dass deren Frauen immer zuhause bleiben wollten. Nun ist hier klar abgesprochen, ER bleibt zuhause - und dann sowas?! Fair sieht anders aus!
 
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  • #64
Nun ist hier klar abgesprochen, ER bleibt zuhause - und dann sowas?! Fair sieht anders aus!

In einer Beziehung muss jeder zu jederzeit offen sagen können wie er denkt und wie er fühlt. Keiner von uns kennt die Zukunft und kann vorhersagen wie es ihm mit einer Entscheidung von heute in ein paar Jahren geht, und Partnerschaft heißt sich immer wieder auf den anderen einzustellen.

Ich kann die Statements hier überhaupt nicht nachvollziehen, die den FS verurteilen weil er auf sein Gefühl hört und offen anspricht sich getäuscht zu haben. Was urprünglich angedacht war ist so nicht eingetreten, und eine neue Situation benötigt eine neue Lösung. Auf seiner Aussage vor der Schwangerschaft zu beharren würde ihn unglücklich machen, und unglückliche Menschen ohne Option auf Besserung trennen sich. Damit ist weder dem FS noch seiner Frau geholfen.

Es muss ein Weg gefunden werden, mit der beide dauerhaft zufrieden sein können. Wenn ein offenes Gespräch und eine gemeinsame Lösung nicht möglich ist, dann ist die Trennung vorprogrammiert. Dann wird die Mutter AE, und der FS wird zum Zahlvater.
 
  • #65
.... das nennt man dann "Arsch in der Hose haben" und durchziehen ... und bei solchen Angeboten überlege ich vorher ob ich das machen will und gehe nicht von irgendwelchen Annahmen aus die sich dann als Luftnummern entpuppen.. sie ist konsequent geblieben dann möchte das der Mann bitte auch bleiben.. -.-
 
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  • #66
Ich kann die Statements hier überhaupt nicht nachvollziehen, die den FS verurteilen weil er auf sein Gefühl hört und offen anspricht sich getäuscht zu haben. Was urprünglich angedacht war ist so nicht eingetreten, und eine neue Situation benötigt eine neue Lösung. Auf seiner Aussage vor der Schwangerschaft zu beharren würde ihn unglücklich machen, .

In einer Beziehung muss man verlässlich sein - und das sollte bitte schön nach 12 Monaten durchaus gegeben sein. Viel früher dürfte dieser Kompromiss der beiden Erwachsenen nicht getroffen worden sein. haha,...es würde ihn unglücklich machen - och ja, der arme Mann. Da sich nach diesem Sinneswandel des Vater "es ist ein Wunschkind - ja von wem denn bitte schön" - die Frau nun unglücklich in die Mutterrolle gedrängt fühlen muss, dann hat doch auch die Frau ein Recht darauf, sich zu entscheiden. <- mod Nebenthema gelöscht > w/43
 
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  • #67
Ich kann die Statements hier überhaupt nicht nachvollziehen, die den FS verurteilen weil er auf sein Gefühl hört und offen anspricht sich getäuscht zu haben. Was urprünglich angedacht war ist so nicht eingetreten, und eine neue Situation benötigt eine neue Lösung. Auf seiner Aussage vor der Schwangerschaft zu beharren würde ihn unglücklich machen,

Tja, deshalb sollte man sich DREIMAL überlegen, ob man Kinder in die Welt setzen will, wenn man sich nicht um sie kümmern kann oder möchte! Für den Beruf leben und sich selbst verwirklichen ist okay, aber ob man dann als solcher Typ Mensch wirklich ein Kind in die Welt setzen muss?! Fragwürdig. Dummerweise kümmert sich ein kleines Kind nicht um sich selbst und das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert, wo man alles haben kann, ohne Abstriche machen zu müssen.

Von einem erwachsenen (!) Menschen ist doch zu erwarten, dass er sich dessen bewusst ist? Ich persönlich erwarte von einem erwachsenen (!) Partner, dass er sich der Konsequenzen seiner Entscheidungen durchaus bewusst ist.

Die Frau ist Anwältin mit Leib und Seele. Sie liebt und lebt ihren Beruf. Warum sollte so eine Frau dann an Haus und Herd gefesselt werden? Damit sie todunglücklich wird, ihren beruflichen Chancen früher oder später nachtrauern wird und das im schlimmsten Fall am Kind auslässt? Unterbewusst "beschuldigen" manche solcher Frauen nämlich schlussendlich ihr Kind, das sie "daran gehindert hat, ihre Chancen im Beruf auszuleben"!

Der FS und seine Freundin haben meiner persönlichen Meinung nach sehr unüberlegt und naiv gehandelt (gehören immer zwei dazu) und nun will wohl keiner die Verantwortung für das Kind übernehmen, weil sich beide im Beruf selbst verwirklichen möchten.

Solche Menschen sollten keine Kinder in die Welt setzen. Sorry.
 
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  • #68
Alles Quatsch.
Der Mann in gutem Job in der Behörde, die Frau als Senkrechtstarterin in einer renommierten Rechtsanwaltskanzlei, beide wollen Karriere machen. War bei meinen Eltern auch so. Meine Schwester und ich hatten ein Kindermädchen, das sollte im Fall des FS doch finanziell auch regelbar sein.

Mach dir doch nichts vor, lieber FS, die Vollblutfamilie werdet Ihr nie sein...nicht, wenn es keinem von Euch beiden ein Herzensanliegen ist, für das kleine Wesen da zu sein und dafür zu verzichten. Da hilft es jetzt auch nichts, sich gegenseitig den (aus Eurer Sicht) "schwarzen Peter" zuzuschieben...da werdet Ihr nämlich nur alle drei unglücklich.

Also: Kindermädchen und gut is'....und bitte keine Kinder mehr in die Welt setzen!
 
  • #69
Himmel A*** und Zwirn,
Tja, deshalb sollte man sich DREIMAL überlegen, ob man Kinder in die Welt setzen will, wenn man sich nicht um sie kümmern kann oder möchte! Für den Beruf leben und sich selbst verwirklichen ist okay, aber ob man dann als solcher Typ Mensch wirklich ein Kind in die Welt setzen muss?! Fragwürdig
Wärs denn im 3 Jahrtausend nicht endlich mal Zeit nicht ständig diesen Unsinn aus der Zeit der letzten Jahrhundertwende von sich zu geben? Bis dahin wars nämlich völlig normal dass BEIDE Elternteile gearbeitet haben und die Kinder im Rudel und bei den nicht mehr arbeitsfähigen Grossgeworden sind. Wenn man tagsüber arbeitet kann man sich dennoch ums Kind kümmern und es aufwachsen sehen. Man muss es nur WOLLEN.
Es geht beides, Kinder UND Karriere- solange sich eben BEIDE Elternteile Ihrer Verantwortung bewusst sind und Sie wahrnehmen.
Wenn sich der FS nun sowohl aus der Verantwortung als auch aus der ursprünglichen Vereinbarung herausziehen will ist das einfach nur schäbig! Dann lieber FS, biete eine Alternative an bei der Ihr beide weiter Karriere machen könnt und das Kind in einem Liebevollen Zuhause gross wird. Das geht, aber nicht indem Du einfach versuchst Sie zu überreden das Hausmütterchen zu machen.

Immer noch sprachlos über ein solches Partnerverhalten
wünsche ich dennoch frohe Weihnachten, möge der Geist der Weihnacht Dich zur Besinnung kommen lassen.
 
  • #70
Meine Mutter ging bei mir und meiner Schwester nach zwei Monaten ebenfalls wieder arbeiten, und das in Bayern der 70er. Natürlich werden auch Deine Kinder damit zurechtkommen. Und später Bedürfnisse nach Getragenwerden, Körperkontakt mit ihren eigenen Kindern kompensieren. Ich hab meine vier Kinder jeweils die ersten zwei Jahre kaum aus den Armen lassen können, fast permanent mit ihnen geredet und geschmust. Meine Mutter litt sehr als sie meiner jüngeren Schwester zuliebe auf Anraten eines Psychologen doch noch ein Jahr zuhause blieb, weil meine damals zweijährige Schwester ihr täglich nachweinte.
Aber es ist mir sehr bewusst, dass ein berufsorientiertes Leben von der Politik zur Zeit sehr gefördert wird.
 
  • #71
@michaela 69
Und später Bedürfnisse nach Getragenwerden, Körperkontakt mit ihren eigenen Kindern kompensieren
Auch das ist eine durch nichts bewiesene Behauptung. Ich kenne Mütter die in der Kindheit mit Kontakt regelrecht überschüttet wurden und dies nun ebenfalls tun. Ich kenne Mütter die kaum Kontakt mit Mama hatten (auch Kinder von Hausfrauen) und dennoch nicht an Ihren Kindern kletten.
Dein Knuddelbedürfnis ist schlichtweg individuell Deines. Das heisst aber noch lange nicht dass Deine Kinder dies ebenso ausgeprägt haben. Auch bei diesen ist es sehr unterschiedlich ausgeprägt. Und es kann durchaus auch nach Feierabend der Mama befriedigt werden. Im Gegensatz zu früher haben Sie ja einen solchen.
Nach Deiner These müssten bis vor 150 Jahren ALLE Kinder völlig gestört gewesen sein. Aufm Hof oder im Handwerksbetrieb ging es schlichtweg nicht dass Mama sich ausschliesslich um die kurzen kümmert. Und es ging auch nicht diese ständig und immer mitzutragen.

Ein bisschen die Geschichte studieren hilft da wieder einen klaren Blick zu kriegen!
 
  • #72
Deine Meinung in allen Ehren, Kalle, aber 71, nicht 69 ;)
Bei meinem Satz fehtl übrigens das Wort "können": "Und können später..." Bei mir war es so, das entsprechende Defizit fühlte ich heftig, und jetzt fühlt sich´s gestillt an. Eine allgemeine Behauptung sollte es nicht sein, nur der Hinweis auf das, was eben auch passieren kann. Nicht alle Kinder kommen damit gut klar, wenn die Mutter früh wieder arbeitet.
All Deinen nachfolgenden Feststellungen möchte ich gar nicht widersprechen, das sehe ich auch so.
In meinem ersten Beitrag #58 empfahl ich ja schon eine Tagesmutter. Von Krippen halte ich persönlich wirklich nichts, die sehe zu häufig, wie die Kleinen dort weinen.
 
  • #73
Danke, Kalle! Ich kann es langsam auch nicht mehr lesen, daß Frauen gefälligst viele Jahre zuhause bleiben müssen damit ihr Kind weder Alkoholiker noch Junkie wird. Das eine hat mit dem anderen schließlich nichts zu tun. Sonst wären ja die Kinder der zuhause sitzenden Hartz-4-Mütter die wahren Powerkinder und Senkrechtstarter. Da sie es häufig nicht sind, muß es doch noch andere Gründe geben...

Ich bin gegen jede "Opfermentalität" sondern dafür, daß man schaut, GEMEINSAM als Eltern der Verantwortung gerecht zu werden - ja, und auch unter Einbeziehung der Tanten und Großeltern - so wie das früher auch normal war. Auch unter Einbeziehung von Tagesmüttern und Krippen. Jedes Kind ist anders, jede Mutter ist anders. Was für die eine recht ist, muß für die andere nicht billig sein.
 
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  • #74
Also ein bisschen dreist finde ich es schon: du gaukelst ihr vor der Schwangerschaft vor, dass du die Elternzeit voll zu Hause bleibst und sie damit arbeiten gehen kann und kurz vor der Geburt deines "Wunschkindes" willst du hier Tipps hören wie du deine Freundin dazu bringen kann statt dir zu Hause zu bleiben. Du willst nicht zu Hause "versauern" aber willst dass deine Freundin dies tut???
Außerdem finde ich es schon merkwürdig, dass du lieber arbeiten gehst als dich in den ersten Jahren um das Kind zu kümmern, obwohl doch du derjenige bist der diesesn großen Kinderwunsch hatte! Warum wolltest du denn ein Baby, wenn du dich dann gar nicht darum kümmern möchtest bzw. die Hauptarbeit deiner Freundin überlassen willst? Im Prinzip will ja wohl niemand von euch beiden sich in erster Linie um das Kind kümmern - die Arbeit ist wichtiger!

Und glaub mir, mit einem Neugeborenen wirst du ganz bestimmt nicht zu Hause versauern! Ich habe vor meinem 1. Kind auch gedacht, dass Elternzeit "Urlaub" ist und im NAchhinein fand ich die ersten beiden Jahre stressiger als den normalen Arbeitsalltag (arbeite auch in einer Behörde und dort haben wir nicht wenig zu tun). Ein Kind hält sich oft nicht an die normalen Schlafzeiten (schreit dich also durchaus mehrmals in der Nacht aus dem Bett), es kann dir nicht direkt sagen was es möchte, was es nicht möchte, wo etwas wehtut usw (wieder: es macht sich durch Geschrei bemerkbar und du musst dann rausfinden was los ist), es braucht sehr viel Aufmerksamkeit, Fürsorge und es liegt dann in erster Linie an der Person die tagsüber zu Hause ist sich um das Kind zu kümmern, dem Kind Neues beizubringen, es zu fördern und bei der Entwicklung zu helfen. Sowas ist ein 24 Stunden Job und ich finde es echt schon ein bisschen naiv wenn jemand kurz davor ist Vater/Mutter zu werden und denkt in den ersten Jahren wird er/sie zu Hause "versauern" und die Kindererziehung wäre ein leichter Job...
 
  • #75
ja, und auch unter Einbeziehung der Tanten und Großeltern - so wie das früher auch normal war.

Ja, "früher" wohnten Tanten und Großeltern ja auch anbei in der Nähe - heute trennen nicht selten 100e von Kilometern die Familien. Und evtl. haben die Großeltern auch keine Lust (was ich verstehen kann - oder sind selbst noch berufstätig), noch einmal Verantwortung zu übernehmen und möchten ihr Leben endlich leben können, ohne dass jemand anders (in diesem Falle wieder die Kinder) ihre Zeit verplant.
 
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  • #76
Irgendwie kann ich den FS nicht verstehen, erst tust Du so, als würdest Du gerne den Erziehungsurlaub in Anspruch nehmen und nun machst Du einen Rückzieher? Sind denn Bemerkungen im Freundes- oder Familienkreis gefallen und Du schämst Dich nun, weil Du als Weichei abgestempelt werden könntest? Ausserdem hast Du als Beamter viel bessere Möglichkeiten, wieder nach einer Pause in den Beruf zurückzukehren als Deine Frau.

Vllt. ändert sie ja nach der Geburt ihre Haltung sofort wieder arbeiten zu gehen, verlass Dich aber nicht drauf.

Übrigens haben viele Grosseltern, sollten sie in der Nähe leben, gar keine Lust mehr, wieder in die Elternrolle zurückzufallen und ganztägig auf das Baby aufzupassen.

Aber eine Sorge kann ich Dir nehmen: Langweilig wird es Dir bei einem Säugling sicherlich nicht.

w
 
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  • #77
...du hast ihr vorgegaukelt, zu Hause bei eurem Kind zu bleiben, nur damit sie schwanger wird und du dein Wunschkind bekommst (jetzt mal drastisch ausgedrückt). Das war eine klare Ansage von dir. Auch sie hat klar geäußert, wie sie zum Thema Kind/ Betreuung steht. Also was möchtest du hier hören? Steh bitte zu deinem Wort und gestehe dir ein, dass deine heimliche Hoffnung sich eben nicht erfüllt hat. Sei ein Mann - eben ein moderner.

Sehe ich auch so! Als ich (Akademikerin) von meinem Freund (Sänitäter) schwanger wurde, hatten wir auch so eine Abmachung. Wir waren uns einig, dass ich schnell wieder arbeiten gehen kann, weil ich einfach mehr verdient habe als er. Als es dann soweit war, hat er unsere Abmachung ignoriert. Natürlich habe ich mich von ihm getrennt, was er mir immer noch - nach 13 Jahren - versucht heimzuzahlen.

Die steinzeitlichein Einstellungen zur Elternzeit - Mütter sollen gefälligt beim Kind zuhause bleiben - sind mit sicherheit ein wesentlicher Grund für die niedrige Geburtenrate in Deutschland und damit Schuld an dem demografischen Disaster! Du hast ein Versprechen gegeben, also halte es auch!
 
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  • #78
lieber fs,

kopf hoch: du hast die beste zeit deines lebens vor dir, du weißt es nur noch nicht....
in dem moment in dem du euer wunschkind im arm hältst, ist nichts mehr so wie vorher - unumkehrbar - d.h. deine jetztigen gedanken spielen keine rolle mehr, du wirst andere haben....
darauf kannst du dich verlassen.
rückblickend wird diese pause mit kind immer eine zäsur in deinem leben sein, die eine bedeutsame rolle spielt...
einer meiner mitarbeiter (akademiker) ist 2x ein jahr daheim geblieben und jedes mal strahlend wieder gekommen.
das kind oder die kinder brauchen liebevolle, zuverlässige betreuung, die kann mutter, vater, oma oder auch kinderfrau sicher stellen. es ist ein privileg, wenn du es selbst machen darfst....

genieße es, mach dir mit deiner freundin eine schöne zeit in erwartung des kindes und scher dich nicht um meinungen, was du tun solltes oder sie, du bist nur verunsichert.

euch alles liebe
w
 
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  • #79
Die steinzeitlichein Einstellungen zur Elternzeit - Mütter sollen gefälligt beim Kind zuhause bleiben - sind mit sicherheit ein wesentlicher Grund für die niedrige Geburtenrate in Deutschland und damit Schuld an dem demografischen Disaster! Du hast ein Versprechen gegeben, also halte es auch!

Das denke ich auch. Hier fühlt man sich zur "Mutti" degradiert und muss aufhören, Frau und Mensch zu sein. Man darf kein eigenes Leben und keine kindunabhängigen Ziele mehr haben. Finde ich auch abartig.
 
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  • #80
Man darf kein eigenes Leben und keine kindunabhängigen Ziele mehr haben.

Doch, natürlich darf das jede Frau. Wenn die Karriere zum Hobby wird, dann bitte mit Maß und Ziel, und nicht zu Lasten der Familie. Einen Mann dazu verplichten die Kindererziehung und den Haushalt zu managen ist ebenso unfair, wie wenn das umgekehrt ein Mann mit seiner Frau machen würde.

Wenn beide Karriere machen wollen, dann reicht das Geld auch für eine Haushaltshilfe und eine Nanny. Darauf zu bestehen, dass einer von beiden beruflich zurückstecken muss ist ein unfairer Versuch zur Unterdrückung. Jeder in der Familie hat das Recht glücklich zu werden - der FS sollte darauf bestehen.
 
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  • #81
Wenn die Karriere zum Hobby wird, dann bitte mit Maß und Ziel, und nicht zu Lasten der Familie. Einen Mann dazu verplichten die Kindererziehung und den Haushalt zu managen ist ebenso unfair, wie wenn das umgekehrt ein Mann mit seiner Frau machen würde.

Was wirklich unfair ist, ist eine Frau etwas zu versprechen und es dann nicht zu halten. Er gab sein Versprechen in Elternzeit zu gehen. Darauf hat sie sich verlassen. Ansonsten hätte sie sich vielleicht gar nicht auf das Abendteuer "Mutterschaft" eingelassen.

Es ist auch unfair von ihr zu verlangen ihre Karriere über Bord zu schmeißen.
Beide waren sich einig wer arbeiten geht und wer beim Kind bleibt.
 
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  • #82
Was wirklich unfair ist, ist eine Frau etwas zu versprechen und es dann nicht zu halten.

Es ist keine gute Idee die Erfüllung das Versprechen einzufordern, und die Elternschaft zu einer Art Strafe zu degradieren. Wenn jemand sich nicht von Herzen um ein Kind kümmern möchte, dann sollte er das nicht tun - aus Rücksicht auf das Kind. Besser es kümmert sich eine professionelle Nanny um das Kind, als ein demotivierter Vater, oder eine frustrierte Mutter.

Ein Kindermädchen zu engagieren ist keine Schande, und im vorliegenden Fall eine sehr gute Lösung.
 
  • #83
Ein Kindermädchen? Klar, und wenn das Kind das Kindermädchen dann vll. liebt und dieses als "Mama" betitelt, weil es sich ums Kind kümmert, dann wird die eigentliche Mutter eifersüchtig, entläßt das Kindermädchen, und nimmt ein neues. Oder kommt dann plötzlich auf die Idee, dass es ja schließlich "ihr Kind" ist. Ja sicher, das ist Spökenkiekerei, aber leider keine Seltenheit, dass Kinder dann mit wechselnden Bezugspersonen aufwachsen müssen. Kindermädchen - sind sie erst entlassen - sind Bezugspersonen, die aus dem Leben des Kindes wegfallen, da diese für Geld die Kinder hüten. Sie sind kein Teil der Familie... Borderline vorprogrammiert! Da ist die Kita doch die bessere Lösung...
 
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  • #84
Ein Kindermädchen? Klar, und wenn das Kind das Kindermädchen dann vll. liebt und dieses als "Mama" betitelt, weil es sich ums Kind kümmert, dann wird die eigentliche Mutter eifersüchtig, entläßt das Kindermädchen, und nimmt ein neues. ... Borderline vorprogrammiert! Da ist die Kita doch die bessere Lösung...

Wie bereits jemand schrieb, wiedersprechen diesen Theorien die Erfahrungswerte. Laut diesen Behauptungen müssten in Ländern wie Frankreich sämtliche Kinder Schäden davontragen, was nicht der Fall ist. Und dieser konstruierte Fall einer Mutter, die ihr Kindermädchen entlässt, ist völlig unsachlich und an den Haaren herbeigezogen. Nur weil so etwas mal vorkam, bedeutet das nicht, dass es vorkommen muss. Ich würde mich bei dem Thema lieber auf die existierenden Untersuchungen als auf die Aussagen einzelner nicht berufstätiger Mütter verlassen.
 
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  • #85
Mein Sohn kam mit 1,5 Jahren in die Kita und hat sich prächtig entwickelt. In der Schule hat er ein wesentlich besseres Sozialverhalten als die Kinder, die ewig bei Mutti zuhause waren und nicht lernen mussten mit Anderen auszukommen. Ich bin alleinerziehend und immer Vollzeit beschäftigt gewesen.
 
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  • #86
Du machst Familienplanung mit der Freundin. Ihr einigt euch. Jetzt kommt das Kind und nun isses bereits ne Belastung, bevor ihr es überhaupt in der Hand haltet?
Wie lange hast du dir überlegt ob du dich die paar Monate um euer Kind kümmern willst?
Deine Freundin hat ja scheinbar klipp und klar gesagt, dass ihr Job vor geht und DU das Kind in der ersten zeit haben wirst, wenn du's haben willst. (übrigens ne tolle Voraussetzung fürs Kinderkriegen...)
Und was gedenkt ihr zu tun nach der Elternzeit, wenn euch eure Jobs so wichtig sind?
Ab damit zur Tagesmutter? Danach den ganzen Tag in die Krippe/Kindergarten, damit ihr bloß keine Einbußen bei euren Karrieren habt und eure wertvolle Zeit mit dem Kleinen vergeudet?

Bin ich der Einzige hier der das Gefühl hat, dass hier was ganz Entscheidendes vergessen wurde bei der Planung?

Ich verrate es mal: Das Kind!

Würde sagen ihr steckt besser nochmal die Köpfe zusammen und redet darüber.
Das wird sonst zur Katastrophe - für euch und für das Kleine.
Ihr wollt eine Familie gründen? Dann fangt am besten schnell an euch wie eine zu verhalten!
 
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  • #87
Mich würde interessieren, wie es nun ausgegangen ist.

Der FS hat schlichtweg Muffensausen bekommen.
Er wird in Kürze Vater sein - oder ist es schon, wenn ich grob nachrechne - und seine Welt und die seiner Freundin wird nicht mehr so sein wie vor der Geburt des Kindes.

Er hat sich überschätzt, aber ich denke, dass er an dem Zusammensein mit dem Kind selbst auch wachsen wird.

Ich wünsche ihm und seiner Freundin alles Gute und Freude daran, Eltern zu sein.

w, 44, zwei Kinder
 
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  • #88
Sie macht es richtig.... zumindest für sich selber.

Ob ein Kind dabei Schaden nimmt, naja, wird dann von Dir abhängen!

Frauen haben nach wie vor berufliche Nachteile, wenn sie sich wegen des Kindes ausklinken. Ausser im öffentlichen Dienst o.ä. .
 
  • #89
Ihr plant gemeinsam eine Familie und du hälst dich nicht an die Absprachen. Steh zu deinen gemachten Aussagen und höre auf zu jammern. w51
 
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  • #90
Hallo FS.
Nachdem ich die ganzen interessanten Ratschläge gelesen habe und deine Fragestellung ja nun schon etas länger her ist wäre es doch interessant wie euer Zusammenleben jetzt aussieht. Wer macht jetzt die Elternzeit und wie habt ihr alles geregelt?
M68
 
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