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  • #91
Soll ich abtreiben und hoffen, dass wir zusammen bleiben?

Nein!
Treibe auf keinen Fall ab, nur weil du denkst du kannst ihn damit halten.
Er stellt dir jetzt ein Fortführen der Beziehung in Aussicht, DAMIT du abtreibst. Hast du es getan wird er weg sein, verlass dich drauf!

Abtreiben solltest du nur, wenn DU es wirklich willst, unabhängig von ihm.
Auch wenn es schwer ist, treff die Entscheidung auf keinen Fall aufgrund deiner Hoffnung, dass er danach mit dir zusammen bleibt. Du wirst es danach bitter bereuen!


Du bist 40 - es wird wahrscheinlich deine einzige Schwangerschaft sein, die einzige und letzte Chance ein Kind zu bekommen. Auf jeden Fall die einzige Chance von ihm schwanger zu werden, er wird dir nämlich sicher nicht nochmal die Möglichkeit dazu geben - sobald du abgetrieben hast wird er weg sein!
Du mußt dir nun sehr gut überlegen, wie wichtig dir dein Kinderwunsch ist.
Willst du unbedingt Mutter werden in deinem Leben und würde es dich auf Dauer unglücklich machen, wenn du niemals Mutter würdest, dann treibe dieses Kind auf keinen Fall ab.
Du wirst es dann bis an dein Lebensende bereuen und immer daran denken, wie es jetzt wäre, wenn du das Kind damals bekommen hättest.


Lasse dich beraten bei ProFamilia, welche Möglichkeiten es für dich gibt als AE die Kinderbetreuung und deinen Beruf unter einen Hut zu bringen.
Auch was dir finanziell zusteht.
Du hast vielen Müttern gegenüber den Vorteil, dass du von vornherein weißt AE zu sein und dich darauf einstellen kannst.
Unzählige Mütter werden plötzlich völlig unerwartet AE und haben dann überhaupt keinen Lebensplan. Du hast nun noch die ganze Schwangerschaft und bis zum Ende deines Erziehungsurlaubes Zeit dein Leben richtig durchzuorganisieren.

Glaubt ihr, dass man eine Partnerschaft, wo man schon so früh schwanger wird, gemeistert bekommen kann?

Das hängt immer von den jeweiligen Partnern ab, nicht vom Zeitpunkt der Schwangerschaft.
Es gibt Paare, denen wie bei euch eine ungeplante Schwangerschaft schon im ersten Jahr ein Kind beschert hat, und die glücklich zusammen alt werden, es gibt genauso Paare, die nach Jahren geplant ein Kind bekommen haben und dann ist die Beziehung doch irgendwann zerbrochen.

Es GIBT heutzutage keine Garantie mehr, man sollte in seinem Lebensplan also IMMER davon ausgehen, dass eine Beziehung nicht von Dauer sein wird. Tut sie es dann doch - umso besser.
Aber sich nie darauf ausruhen und hoffen es wird schon gut gehen.

w, ü40
 
  • #92
Soll ich abtreiben und hoffen, dass wir zusammen bleiben? Soll ich das Kind alleine gekommen?
Was würdet ihr tun? Glaubt ihr, dass man eine Partnerschaft, wo man schon so früh schwanger wird, gemeistert bekommen kann?

Danke euch
Traurige Grüße

Hallo FS, ich stimme in den Chor mit ein:
(Moralisches mal außen vor...)
Auch wenn Du abtreibst: Er wird gehen! So oder so!
Wenn Du gern ein Kind möchtest und es Dir als AZ zutraust: mit 40 ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft gering - bekomm das Kind.
Eine Freundin und ehem. Arbeitskollegin wurde nach 3 Monaten ungewollt schwanger. Er hat gesagt: "nun gut dann ist es so", hat sie geheiratet, sie ist zu ihm gezogen (von Nord- nach Süddeutschland) und sie führen seit 2 Jahren nun eine glückliche Ehe.
 
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  • #93
Ich habe auch 2 Freundinnen, die nach 3 bzw. 4 Monaten schwanger wurden und die eine gute Beziehung inkl. Kind und Ehe führen.
Es war für alle erst mal eine Umgewöhnung, ein Schreck und ein Schock, aber sie sind auch nach 10 Jahren, bzw. nach 4 Jahren noch zusammen.
Habt ihr denn mal mit Euren Eltern geredet? Was sagen die denn dazu?
Wenn Du Dir ein Kind gewünscht hast, würde ich nicht abtreiben. Ein Kind, was man eigentlich will abzutreiben wird dich immer verfolgen.
Hör in Dich hinein, was Du willst?
Dein Freund hat keine Lust auf die Verantwortung und will Dich jetzt damit ködern, dass er mit Dir zusammenbleibt, wenn Du dafür das Kind abtreibst. Toller Zug! Das eigene Kind wegmachen lassen zudem noch von einer Frau, mit der er sich bis vor Kurzem alles vorstellen konnte!?
Willst Du denn mit einem Mann zusammen sein, der von Dir verlangt, dass Du sein Kind abtreibst?
Wenn Du keine Möglichkeiten siehst für Euch als Eltern zumindest zusammen für das Kind da zu sein, wenn du beruflich und wirtschaftlich total ins AUS steuerst, dann würde ich es schweren Herzens abtreiben. Aber wenn Du das Gefühl hast, Du könntest es schaffen mit seiner Unterstützung und der von Freunden und Familie, dann bekomm es.

Ob er will oder nicht muss er dem Kind Unterhalt zahlen und wahrscheinlich auch 3 Jahre Unterhalt an Dich. So gesehen wäre es schlau, wenn er sich gut mit Dir stellt.
Mach Dich mal nicht so klein! Abtreiben und hoffen, dass er mit Dir zusammen bleibt?
Wenn Du Dich so unterwürfig präsentierst, bist Du auch nicht sonderlich attraktiv für ihn, weder mit noch ohne Kind.

Schreib ihm nichts, schick ihm keine SMSen und antworte nicht.
Ich würde es wenn irgend möglich wahrscheinlich behalten. Und wenn er kein totaler Idiot ist, dann kriegt er sich nach dem ersten Schreck auch wieder ein und wird sich auch kümmern. Mit oder ohne Beziehung, das kommt ein bisschen drauf an, ob er sich reingelegt fühlt und wie Du Dich präsentierst in der nächsten Zeit.

w,40
 
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  • #94
Ich bin entsetzt über die verantwortungslose Teenagereinstellung vieler Frauen hier.
Die FS hat durch die Blume zugegeben, dass sie dem Mann ein Kind "angehängt" hat. Das ist schon mal ein eklatanter Vertrauensbruch und ein moralischer Abgrund.
Als Kind einer AE bitte ich noch zu bedenken:
Der Vater ist extrem wichtig für ein Kind. Mir hat er extrem gefehlt und ich denke, ich habe bis heute daran zu knabbern.
Dieser Thread ist leider ein trauriges Paradebeispiel für den unreifen Egoismus (gepaart mit haarsträubenden Rationalisierungen), den auch viele reifere Frauen noch an den Tag legen. Es bestätigt auch: Frauen zwischen 30 und 40 sind eine Hochrisikogruppe.
Mit diesem Hintergrund wäre ich für einen Abbruch der Schwangerschaft.
M31
 
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  • #95
Richtig, wenn ein Mann kein Kind zeugen will und auch nicht will, dass Frau ihm eins "unterjubelt", dann muss er als erwachsene Persönlichkeit dafür sorgen, dass das nicht passiert. Also Kondome her oder einen kurzen Schnippel machen lassen und schon ist er alle Sorgen für die Zukunft los.

Ist doch so einfach, waurm machen Männer es sich so schwer?

#82

Sie wollen es nicht verstehen, aber ich versuche es nochmal:

Wenn eine Frau vergewaltigt wird, werden Sie doch wohl auch nicht zu der kranken Fraktion gehören die dann blöd daherredet und Dinge wie "Dann darf man halt nicht so einen kurzen Rock anziehen", oder "Die wird das schon provoziert haben" sagen oder?
Eben, also dann unterlassen Sie das doch bitte auch bei Männern.
Jemandem ein Kind unterjubeln ist falsch - Punkt!

Solche Aussagen sind einfach nur völlig unangebracht und geschmacklos.
Wegen ein paar psychisch labielen Frauen die weder Moral noch Anstand kennen, werde ich keinen "kurzen Schnippel" machen, genauso wenig wie Sie wegen ein paar psychisch labieler Männer, die weder Moral noch Anstand kennen nur noch in einem Leinensack rumlaufen werden.

Ich findes es wirklich unglaublich wie Täter sich nach Ihrer Tat auf Kosten der Opfer lustig machen und jegliche Schuld von sich weisen.
Jemandem ein Kind unterjubeln fällt unter die Kategorie Schrottimmobilienverkäufer.
Klar waren/sind die Käufer teils naiv, aber das rechtfertigt noch lange nicht die Tat.

Und wenn im Falle der FS (40 Jahre + tickende Uhr nach eigenen Aussagen)nach 4 Monaten "Beziehung" (wir reden hier nicht von Teenagern für die 4 Monate eine Ewigkeit sind) plötzlich ein "Timingproblem" auftritt und der Mann so reagiert wie er reagiert, na dann darf man sich doch erlauben 1 und 1 zusammenzuzählen oder?

Abgesehen davon - wenn ich mit einer Frau eine Beziehung führe, dann vertraue ich Ihr, ansonsten brauche ich ja keine Beziehung führen- und DAS werde ich auch nicht ändern, weil es einige labiele Einzeltäter gibt.
 
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  • #96
Gast 94! Mein Beitrag zu Deinen Vergewaltigungs -Vergleichen wurde wegen Chat gekürzt. Ich versuche es nochmal.

Natürlich ist eine Vergewaltigung eine Straftat! Die Zeugung eines Kindes, höchstens unerwünscht.

Ich als Frau ziehe gerne ab und zu auch etwas knappere Kleidung an. Eine Vergewaltigung hat selten was mit der Kleidung der Frau zu tun. Vergewaltigung passieren (wenn es ein Unbekannter ist), in dunklen verlassen Ecken. Darum meide ich als Frau solche Orte und Situationen, egal was ich anhabe. Ich habe auch mal einen Verteidigungs -Kurs gemacht, um mich, für mich, sicherer zu fühlen.

Keine Mensche ist dran schuld, wenn er vergewaltigt wird. Man muss aber nicht auf gut Glauben, sich in Situationen bringen, wo einem sowas angetan werden kann.

Natürlich ist es auch nicht okay - wenn eine Frau auf biegen und brechen, von einem bestimmten Mann, schwanger werden möchte. Aber das kann man mit keiner Vergewaltigung gleich setzen.

So wie ich als Frau versuche drauf zu achten, nicht im Dunklen alleine durch den Park zu marschieren - können auch Männer drauf achten, was mit ihrem Erbgut passiert.

Aber bitte jetzt wirklich solche Vergleiche lassen! Keine Frau zwingt einen Mann zum Sex. Du hast als Mann die Möglichkeit Dir die Frau für den Sex auszusuchen und auch die Bedingungen wie Du den Sex hast.
 
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Mooseba

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  • #97
Also hier zieht keiner über Männer her, die nicht sofort oder nie Kinder haben wollen. Es wird nur auf Männer eingehakt, die für die nicht Entstehung eines Kindes selber nicht die Verantwortung übernehmen.
Das ist richtig. Aber Frauen sollte auch klar sein, was eine echte Übernahme der Verantwortung bedeutet: Er ist der Chef. Alles andere ist unmännlich. In dem Fall der FS: Man zieht das Kind gemeinsam auf, Trennung gibt es nur bei Gewalt, Fremdgehen oder mangelnder Mitarbeit - und die Frau geht so bald wie möglich wieder Vollzeit arbeiten, wenn der Mann bei Erziehung und Haushalft mithilft. Punkt. Alles anderes ist feiges Wischiwaschi.
 
  • #98
Die FS hat durch die Blume zugegeben, dass sie dem Mann ein Kind "angehängt" hat. Das ist schon mal ein eklatanter Vertrauensbruch und ein moralischer Abgrund.

Woraus liest du das? Sie haben darüber geredet und nach Absprache nicht verhütet. Und dann hat der Typ offenbar Angst vor der eigenen Courage bekommen. Erst von Familie reden und sich dann vomm Acker machen, wenn die Familie tatsächlich im Raum steht ...
 
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  • #99
1Teil
Ich bin gerade sprachlos, was hier auch einer nicht 100% geplanten Schwangerschaft gemacht wird!

Hier lesen Leute was sie lesen wollen und nicht das was die FS geschrieben hat.

Der Mann war zuerst mit dem Kind einverstanden oder besser gest, nicht zu verhüten.

Ich finde diese übertriebene künstliche Verletzlichkeit von Männern mehr als nur daneben.

Es gab früher die gefallenen Mädchen, es waren Frauen die sich zu früh, also vor der Ehe, sich auf einen Mann eingelassen haben und so dann in der Gesellschaft verpönt waren, wenn sie schwanger wurden. Dieser Zustand herrschte bis Mitte des letzen Jahrhunderts. Durch die Frauenbewegung können und dürfen auch Frauen vor der Ehe Sex haben, ohne gleich geächtet zu werden, wenn sie schwanger werden (naja mehr oder weniger).

Auf was möchte ich mit meiner Geschichte hinaus!

Früher mussten Frauen drauf aufpassen mit wem und wann sie Sex hatten, damit es zu keiner ungewollten Schwangerschaft kommt. Heute müssen Männer hat umlernen und darauf achten, mit wem und wann sie Sex haben, damit sie die Folgen einer für sie unerwünschten Schwangerschaft nicht ausbaden müssen.

Was leider immer noch in der Gesellschaft gleich geblieben ist!

Die Frau ist immer noch die Böse, weil sie schwanger geworden ist.

Wie soll man bitte diese vermeintliche Ungerechtigkeit verhindern?

Ich habe da eine Idee! Da man sich ja auf keinen Menschen 100% verlassen kann und auch nicht auf sich selber ;-) so wie es bei ein paar Männer aussieht. Werden alle Bundesbürger zwangssterilisiert, wenn ihre Fortpflanzungsorgane reif sind. Vorher wird bei allen das Erbgut entnommen, für eine spätere Elternschaft. Damit es vor der Sterilisation zu keinen unerwünschten Sexualkontakten kommt, bekommen alle Jugendliche ab dem Alter von 10 Jahren einen Keuschheitsgürtel. Nach der Entnahme des Erbgutes und der Sterilisation, können alle beteiligten sich miteinander vergnügen, wie sie lustig sind. Wenn sich dann zwei gefunden haben, die ein Kind zusammen haben möchten, dann wird ihr Erbgut aufgetaut und eine Person wird geschwängert oder eine Maschine, denn wir wollen doch die Gleichberechtigung bei dieser Sache beibehalten^^

Ich hoffe alle haben die Ironie mitbekommen.

Wenn eine Frau schwanger wird, kann kein Mann bei der Schwangerschaft 100% mit entscheiden, denn die Schwangerschaft passiert im Körper der Frau! Es gibt bei dieser Sache keine 100% Gerechtigkeit.
 
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  • #100
2Teil
Die FS spring auch nicht vor Freude im Dreieck - der Mann wollte zuerst auch ein Kind, als die FS zu nervig geworden ist, wollte der Mann die Beziehung nicht mehr aber die Schwangerschaft ist schon eingetreten. Soll jetzt der Mann entscheiden oder mit entscheiden, was im Körper und mit dem Körper der FS passiert? Wessen Wort hat da mehr Gewicht! Oder soll das Gesetz den Männer wieder erlauben, für ein nicht gewünschtes Kind, nicht sorgen zu müssen?

Egal wie man es dreht und wendet, am Ende gibt es keine 100% auf beiden Seiten, bei so einer Geschichte. Jeder mündige Erwachsene, ob Mann oder Frau, muss selber auf sein Erbgut aufpassen und dementsprechende Versorge dafür treffen. Frauen haben bei den derzeitigen Gesetzen den Vorteil - sie können sich bis zu 12 Wochen nach der Empfängnis gegen das Kind noch entscheiden. Ein Mann muss das zu 100% vor dem Sex machen und es gibt auch kein Gesetzt welches dem Mann beim weiter bestehen der Schwangerschaft unterstützt, wenn er das Kind behalten möchte.

Kurz gesagt! Aufpassen mit wem man Sex hat! Wer das nicht kann, sollte die Finger davon lassen.
 
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  • #101
Das ist richtig. Aber Frauen sollte auch klar sein, was eine echte Übernahme der Verantwortung bedeutet: Er ist der Chef. Alles andere ist unmännlich. In dem Fall der FS: Man zieht das Kind gemeinsam auf, Trennung gibt es nur bei Gewalt, Fremdgehen oder mangelnder Mitarbeit - und die Frau geht so bald wie möglich wieder Vollzeit arbeiten, wenn der Mann bei Erziehung und Haushalft mithilft. Punkt. Alles anderes ist feiges Wischiwaschi.

Bin gerade, bei aller Tragik, heftig am Schmunzeln. Der Mann ist also der Chef, soso, träum Du mal weiter :)
Die FS und ihr Exfreund sollen also, trotz fehlender Liebe, Vertrauen und gemeinsamer Basis zusammen leben, sich quälen und nebenbei noch ein Kind gross ziehen. Ich würde sagen, dann kann man jetzt schon einen Platz für das arme Geschöpf in der Sonderschule und später beim Psychiater reservieren.

w
 
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  • #102
Klar abtreiben! Der Mann will keine Kinder (mit dir). Und dich will er auch nicht. Wenn du einen Funken Anstand besitzt dann gehe zum Arzt und setzte dem Horror ein Ende!. er hat es nicht verdient ungewollt Vater zu werden. Einige Männer zerstört es auch finanziell gesehen. Einige finden keine neue Partnerin mehr, nur 2 Wahl. Wegen Altlasten und so. Ich habe das unsagbar große Glück gehabt eine herzenswarme und tolerante Frau zu finden, die gelassen mit der ganzen Sache umgeht. So das ich die Beine wieder auf den Boden gekriegt habe. Deinem (noch) Partner stehen harte Tage bevor, wenn du das Kind bekommst ... und alles gegen seinen Willen. Frauen mit dringendem Kinderwunsch sind der blanke Horror für mich. Ich will sie nicht mal mehr im Freundeskreis.
m
 
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  • #103

Ich habe großes Verständnis für deinen Kinderwunsch und ich bin auch ein recht kategorischer Abtreibungsgegner. Ich will auch nicht darüber spekulieren welche Motive da jeweils eine Rolle spielten. Aber in einem Punkt solltest du doch etwas ehrlicher zu dir selbst sein: Nein, du bekommst das Kind so oder so nicht alleine groß. Du bekommst es mit dem Geld groß, das der Vater deines zukünftigen Kindes an dich zu zahlen verpflichtet wird, das solltest du schon zur Kenntnis nehmen.
 
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  • #104
So wie ich als Frau versuche drauf zu achten, nicht im Dunklen alleine durch den Park zu marschieren - können auch Männer drauf achten, was mit ihrem Erbgut passiert.

#94

Na dann sind wir ja einer Meinung - NICHTS rechtfertigt ein massives und negatives Eingreifen in das eigene Leben durch eine 3te Person, selbst wenn man selbst unvorsichtig war -Punkt.
Da können Sie Schrottimmobilien,Vergewaltigungen, Kinder unterjubeln oder sonst was nehmen.
Wenn ich kein Schloss an meinem Haus habe ist das dumm,rechtfertig aber nicht dort ein zu brechen.
Wenn ich mein Auto nicht absperre ist das dumm, rechtfertig aber keinen Einruch.
Die Liste lässt sich unendlich fortführen und wenn man ehrlich zu sich selbst ist, weiß man genau was Recht und Unrecht ist - dafür brauche ich nicht einmal den Gesetzgeber.
Mir fallen x Möglichkeiten ein den Ottonormalverbraucher über den Tisch zu ziehen und zwar ganz legal - das mache ich aber nicht, weil ich ein Gewissen und Anstand habe.
Es gibt Dinge die macht man einfach nicht-Punkt.
Das ganze ist auch kein Chat liebes Mod Team, sondern hängt ja direkt mit dem Thema der FS zusammen.
Sie hat eine Grenze überschritten indem Sie über das Leben eines Dritten eigenmächtig bestimmt hat.
Genau wie sich ein Mann nicht anmaßen kann darüber zu diskutieren wie sich eine Frau nach einer Vergewaltigung fühlt, darf sich eine Frau nicht anmaßen darüber zu diskutieren wie sich ein Mann fühlt dem ein Kind untergejubelt wird.
Deswegen darf sich die FS auch nicht anmaßen sich über das Verhalten ihres "Freundes" zu beklagen.
Ihr wird hier zu 99% geraten nur auf sich zu schauen und Ihren Plan zu volenden - egal was das für das Leben des Mannes und des Kindes bedeutet.
Das finde ich einfach nicht richtig, erst recht nicht wenn das ganze schön geredet wird.
Aber vielleicht habe ich die FS auch falsch verstanden - wurde denn klipp und klar gesat, dass auf die Verhütung verzichtet wird um zu sehen ob ein Kind daraus ensteht, welches sich BEIDE wünschen?
 
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  • #105
Du bekommst es mit dem Geld groß, das der Vater deines zukünftigen Kindes an dich zu zahlen verpflichtet wird,
Nein, sie bekäme es auch mit Elterngeld und Kindergeld große, wenn sie so frühzeitig schon wieder arbeiten gehen möchte. Aber für ihr Kind wäre es besser, wenn sie damit noch länger warten könnte. Und dafür sollte der Mann als Vater seine Verantwortung übernehmen! Wir sind schließlich alle aufgeklärt.

Wenn er sich wirklich so "früh" noch nicht sicher hätte sein können (was ich bezweifle, weil ich auch da Gegenbeispiele kenne und auch dieser Mann sich anders äußerte), wäre es auch an ihm gelegen,
- darüber zu reden und eine gemeinsame Verhütungsmethode auszuwählen
- oder sich sterilisieren zu lassen. Heutzutage braucht man dazu nicht einmal mehr kostenintensiv Eizellen einzufrieren, um dem Fall vorzubeugen, dass Mann plötzlich doch von der endgültigen Entscheidungsfähigkeit zum Kind überfallen wird: man kann die Spermien nämlich auch frisch aus den Hoden entnehmen.
Für ältere Paare, die höchstwahrscheinlich keinen Kinderwunsch mehr haben, aber noch Kinder bekommen könnten, ist das sowieso Mittel der Wahl, wenn man sich mit Kondomen ausgebremst fühlt (was ich teile).

Aber bei anfänglicher Unsicherheit ist die Alternative zum vorauseilenden Schnippeln tatsächlich das Reden.
 
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  • #106
Ich bin's wieder .... Die Fragestellerin.
Das Wochenende war schlimm für mich. Er hat sich nicht mehr gemeldet - denkt nach.
Einen letzten Funken Hoffnung habe ich, dass er alles nochmal überdenkt und die Situation als auch mich annehmen kann.

Zu den männlichen Vertretern, die hier sofort das Geld im Vordergrund sehen: hier kann ich euch beruhigen. Dank gezielter Frauenförderungen befinden einige von uns sich in guten beruflichen Positionen, so dass wir zunehmend unabhängig sind.

Mit meinen 40 Jahren habe ich Rücklagen und einen guten Job. Die finanzielle Unterhaltspflicht wird auch ihn nicht in den Ruin treiben. Das war auch zu keiner zeit seine Sorge - er sieht das Kind nicht für uns zur zeit. Er wollte nie - so sagt er - sein Kind als scheidungskind sehen. Leider redet er genau das herbei, was er am meisten fürchtet.

Insofern ist es zum Glück keine finanzielle Entscheidung. Es tut mir allerdings weh zu hören wie gerne sich männer immer wieder auf diese Position zurückziehen und sich in ihrer opferhaltung suhlen.

Mir tut es leid um die Beziehung, die gemeinsamen Träume und Pläne. Ich hatte gedacht einen starken Partner gefunden zu haben mit dem ich irgendwann Familie habe. Jetzt ist die Familie da - mann hat aber Panik bekommen.
Ich werde eine der hier genannten Empfehlungen annehmen und aufhören ihn zu bekniehen. Kann noch immer nicht mit dem Klammern aufhören :-(
 
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  • #107
Möchte mich vor allem bei Michaela71 bedanken, die mit vielen anderen hier, mir wirklich mit substantiellen Ratschlägen und Beispielen geholfen hat.
Es hilft sehr die Sache aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Fand es auch toll, dass es ähnliche Erfahrungen gibt und nicht alle ein Desaster waren am Ende. Klingt komisch, aber man fühlt sich nicht so alleine und es macht Hoffnung.

Danke!
 
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  • #108
Nun möchte ich zu später Stunde auch noch etwas zu deiner Situation schreiben, nachdem ich hier schon einiges gelesen habe. Zunächst finde ich alle Beiträge, die auch nach weiteren Erläuterungen der FS immer noch von einem "untergejubelten" Kind sprechen, unfair. Ich kenne einige Fälle, in denen die Männer auf Kondome verzichtet haben, wohlwissend, dass die Frau keine Pille nimmt oder ander Verhütungsmittel.

Liebe FS, ich würde den Mann zunächst erstmal gar nicht zu sehr verurteilen. Der heftige Spruch mit dem schlimmsten Tag in seinem Leben ist sicherlich sehr sehr verletztend - aber eine spontante Schockreaktion. Deine Schwangerschaftsnachricht kam in einem Moment, als er die Beziehung in Frage gestellt hat. Du schreibst von klammern deinerseits, also wirst du vermutlich deinen Teil dazu beigetragen haben, dass seine Brille nicht mehr so rosarot ist wie am Anfang. Ihm ist anscheinend irgendetwas zu viel geworden bzw. ist er sich nicht mehr sicher, ob du die Traumfrau der ersten Wochen bist. Ob da noch was zu retten ist, wird die Zeit zeigen. Aber ich wäre vorsichtig mit Schuldzuweisungen o.ä.
Eine gute Freundin stellte nach 2 Monaten Beziehung fest, dass sie schwanger ist. Ungelogen EINEN Tag, nachdem ihr neuer Freund sich plötzlich aufgrund kalter Füße überraschend von ihr getrennt hatte. Als sie ihm die Schwangerschaft eröffnete, stand er auch unter Schock, presste ein paar unsensible Sätze raus und musste die ganze Nacht k**en. Aber er hat sich berappelt, hat sich seiner Verantwortung gestellt und am Ende wieder um ihre Liebe gekämpft. Nun sind sie seit 6 Jahren verheiratet, das 2. Kind war ein Wunschkind.

Natürlich muss es bei dir nicht genau so positiv verlaufen und bislang sieht es leider nicht so aus, als würde dein Freund noch einen Sinneswandel durchleben. Aber es gibt eben Beispiele, bei denen der erste "Schock" erst einmal überwunden werden musste. Wenn dein Freund weiterhin seine konsequente Linie durchziehen sollte, bleibt dir wohl nur der Weg der AE. Aber auch das ist zu schaffen.Ich kenne bislang keine AE, die ihr Kind nicht heiß und innig liebt und die auch nur einen Moment an ihrer Entscheidung für das Kind zweifelt..
 
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  • #109
Ich lese hier nur "hätte, wäre, wenn"...bringt das etwas? Nein! Die FS ist schwanger, schreibt selber, dass das Aufziehen des Kindes sie zwar finanziell einschränkt, aber nicht in den Ruin treibt. Sie schreibt weiterhin, dass der Mann wusste, dass sie nicht verhütet und er offenbar als Folge einer Krebserkrankung nicht verhüten kann. Das sind die Fakten.
Das grösste Problem ist meines Erachtens, dass die FS es bis anhin als Schmach empfunden hat, AE zu sein, sie sich alles so perfekt und schön ausgemalt hat und jetzt von der Wirklichkeit eingeholt wird.
Liebe FS, was ist schlimmer, der Gedanke, dass Du Dich veräppelt fühlst und dadurch wahrscheinlich zu einer AE wirst oder dass Du "einfach" eine AE bist? Wenn 1. zutrifft, drehst Du alles einfach so um, dass Du Dir unbedingt ein Kind gewünscht und Dich darum bewusst an eine Samenbank gewendet hast. Würde es Dir mit diesem Gedanken besser gehen? Ist zwar gelogen, aber die wahre Geschichte geht niemanden etwas an. Oder Dein Partner ist viel im Ausland unterwegs. Leider wird dieses Lügengebäude spätestens dann zusammen brechen, wenn Dein Kind mehr über seinen Papa erfahren möchte....am Besten einfach bei der Wahrheit bleiben. Mein Tipp: Konzentrier Dich jetzt ganz auf Dich, lies Bücher über SS, Geburt, schau Dir Namenslisten an, Babykleider usw., such Dir jemanden zum Ausk***** Ich würde sofort mit Dir tauschen! Mir blieb es leider verwehrt, Kinder zu haben....

w, 45
 
  • #110
An der Beschreibung stört mich "ich entdeckte, dass ich schwanger bin." Da bleibt die Frage, war es ein Unfall oder geplant? Das es beide geplant haben, ist unwahrscheinlich wenn er keine Kinder will.

Sie schreibt weiterhin, dass der Mann wusste, dass sie nicht verhütet und er offenbar als Folge einer Krebserkrankung nicht verhüten kann.
Das mit der Krebserkrankung habe ich nirgendwo gelesen. Wenn dem jedoch so ist, ist es ein weiteres Argument gegen das Kind. Denn wenn mit der Krebsbehandlung eine Chemo einherging, ist dringend von einem Kind abzuraten oder zwingend der behandelnde Arzt zu konsultieren. Die Gefahr einer Fehlbildung ist zu hoch.
 
  • #111
Das mit der Krebserkrankung habe ich nirgendwo gelesen. .
Das steht hier auch nirgendwo, da verwechselt jemand etwas mit einem anderen Thread, in dem das gerade vor Kurzem vorkam.

"ich entdeckte, dass ich schwanger bin." Da bleibt die Frage, war es ein Unfall oder geplant?
Es war eine Überraschung- beide haben nicht verhütet, wussten, dass sie nicht verhüten, und haben miteinander geschlafen, auch mehrmals wohl.
Dass manche Männer trotzdem nicht damit rechnen, dass die Partnerin schwanger werden kann, und es nachträglich als Unfall interpretieren, obwohl die biologischen Zusammenhänge doch klar sein sollten, werde nie ganz verstehen. "Frühe Überraschung" betitelt es die FS- und ich finde, das passt. Wenn die Beiden das nicht mitten in einer Beziehungskrise entdeckt hätten, wäre es eine "frühe freudige Überraschung".
Schade, dass er ihr die erste Zeit so schwer macht.

Ich bin's wieder .... Die Fragestellerin.
Das Wochenende war schlimm für mich. Er hat sich nicht mehr gemeldet - denkt nach.
[...]Kann noch immer nicht mit dem Klammern aufhören :-(
Das ist ganz normal. Würdest Du anders reagieren, hättest Du ihn nicht geliebt. Ganz schwerer Liebeskummer verfliegt auch erst dann komplett, wenn man einen neuen Partner hat. Sich zu der entsprechenden Suche zu zwingen, kann bei Leuten, die in der Lage sind, die eigene Liebessehnsucht von der konkreten Person zu abstrahieren, manchmal hilfreich sein. Vieles war an ihm sicher für Dich perfekt! Allumfänglich ist das kein Mensch, schon gar nicht auf Dauer. Verzeih ihm seine Heftigkeit, seine Inkonsequenz, sein (aus meiner Sicht unverschämtes, weil Leben zerstörendes) Anliegen, Euer Kind abzutöten, und zieh Dich ein bisschen zurück.
Besinne Dich auf Deine Stärken, auf die organisatorischen Notwendigkeiten, die das Baby mit sich bringt, und mit jedem Monat Abstand wirst Du Dich wieder selbstbewusster fühlen. Kopf hoch, die Zeit arbeitet da für Dich!
Klingt komisch, aber man fühlt sich nicht so alleine und es macht Hoffnung.
Danke!
Sehr gern, das sollte Dir auch wieder Mut machen! ich erinnere mich noch gut, wie sehr mich meine Freundinnen aufbauten- ermutigten, eine krank machende Beziehung, die für mich die große Liebe war, hinter mir zu lassen, beglückwünschten, als es getan war (wenn auch von ihm) und mich moralisch unterstützten, als ich bei meiner Suche nach dem neuen Partner auch viele Frösche entdeckte. Jeder braucht Unterstützung, ein Netz.
Du wirst auch alleine alles schaffen und Hilfe von Leuten bekommen an die Du jetzt noch gar nicht denkst. Frau, 49
Eben. Auch jetzt schon :)
 
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  • #112
Du bekommst es mit dem Geld groß, das der Vater deines zukünftigen Kindes an dich zu zahlen verpflichtet wird, das solltest du schon zur Kenntnis nehmen.

Ich war offiziell eine AE-Mutter, habe mich aber nie so gefühlt, ich kenne genug verheiratete Frauen, die waren genauso "allein erziehend" wie ich, oft hatten die sogar weniger Geld für sich und ein "Kind" mehr zu versorgen, nänlich den Ehemann.

Richtig, der Kindesvater hat Unterhalt für das Kind gezahlt, damit wurde auch sein Betreuungsanteil an der Erziehung teilweise abgegolten, das vergessen nämlich viele Männer.

Ich danke meiner Behörde, meinem Jugendamt, den guten Erziehern und guten Lehrern, teilweise meiner Familie, die mich so gut unterstützt haben, gerade in den ersten Lebensjahren meines Kindes.

Heute ist es volljährig, hat AbI gut gemacht und wird seinen Weg gehen.

w
 
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  • #113
Das mit der Krebserkrankung habe ich nirgendwo gelesen. Wenn dem jedoch so ist, ist es ein weiteres Argument gegen das Kind. Denn wenn mit der Krebsbehandlung eine Chemo einherging, ist dringend von einem Kind abzuraten oder zwingend der behandelnde Arzt zu konsultieren. Die Gefahr einer Fehlbildung ist zu hoch.

Also die FS hat nie von Krebs geschrieben! Das kann jeder schnell überprüfen mit Strg und F auf seiner Tastatur. Die FS hat noch nicht mal von einer Krankheit geschrieben. Ich habe sowohl nach Krebs als auch krank gesucht.

Ich habe den Eindruck - hier sind so viel Emotionen mit dabei und so viel Gedankenzüge, dass es kaum noch was mit der eigentlichen Frage zu tun hat. Die Leute lesen hier was sie lesen wollen oder besser gesagt; es wird nicht gelesen nur geschrieben, das was man selber erlebt hat oder wie man sich fühlt.

Das Kind war am Anfang von beiden geplant und gewollt - nur nicht so schnell. Auch wenn eine Frau von 40 Jahren nur eine 5% Chance hat bei jedem Zyklus schwanger zu werden, sie kann es aber auch beim erstem Versuch werden!

Die FS ist jetzt schwanger und klammert an dem Mann, der Mann will das alles nicht mehr und will eine Abtreibung. Der Mann kann gut reden! Er soll zu seiner Verantwortung stehen und für das nähste Mal nicht so leichtfertig die Verhütung weglassen.
 
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  • #114
Ich bin's wieder .... Die Fragestellerin.
er sieht das Kind nicht für uns zur zeit.

Entschuldigen Sie bitte liebe FS,aber Irgendwo ist hier doch der Wurm drinnen.

Infos von seiner Seite:

- "Er konnte sich alles mit mir vorstellen" (wenn Sie wüssten was sich Menschen so alles VORSTELLEN können...)
- "Er entdeckte, dass er die Beziehung doch nicht so toll findet "
- "er sieht das Kind nicht für uns zur zeit"
- "Seine ersten Worte zu der Info, dass er Vater wird: das ist der schlimmste Moment in meinem leben.
Selbst nach Tagen hat er sich nicht beruhigt. Er will kein Kind in dieser Zeit und möchte eine Abtreibung. "

Infos von ihrer Seite:

"Alles war geplant"

Also ich war ja nicht dabei und muss mich auf die Aussagen der FS verlassen, aber selbst diese sprechen doch eindeutig gegen eine einvernehmliche,offen ausgesprochene Planung eines gemeinsamen Kindes oder etwa nicht?!

Ich kann wirklich nicht nachvollziehen warum hier teilweise auf den Mann eingdroschen wird.

Wenn ich eine Freundin habe, die nach 4 Monaten zu mir sagt, dass Sie sich ein Leben auf dem Land mit mir vorstellen kann, dann zieh ich doch am nächsten Tag auch nicht los und kaufe auf unser beiden Namen (und Geld) einen Bauernhof, weil Sie mit mir schließlich Immobilienanzeigen angesehen hat und bei dem Bauerhof "der würde mir gefallen" gesagt hat oder?!
 
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  • #115
Würde expliziet von BEIDEN gesagt, dass nicht mehr verhütet wird um ein Kind zu bekommen?
Ja, das wurde es offensichtlich, siehe hier:
Das Kind war nicht untergeschoben, sondern ich habe in diesem Moment - selbst nach Entdeckung der Schwangerschaft - fest daran geglaubt, dass wir eine Zukunft haben. Wir beide haben bewusst VOR der Krise nicht verhütet und darüber gesprochen.

Ich hatte gedacht einen starken Partner gefunden zu haben mit dem ich irgendwann Familie habe. Jetzt ist die Familie da - mann hat aber Panik bekommen.
Ich werde eine der hier genannten Empfehlungen annehmen und aufhören ihn zu bekniehen. Kann noch immer nicht mit dem Klammern aufhören :-(

Liebe FS,
du machst es jetzt genau richtig, aufzuhören, ihn zu beknien. Konzentriere dich jetzt auf dich und deine Schwangerschaft, mache dir möglichst wenig Gedanken um ihn, dann hörst du automatisch auf, zu klammern und gibst ihm die Zeit, sich mit dem Gedanken anzufreunden, Vater zu werden. Ob ihr beiden doch wieder zusammenkommt oder auch nicht, kann zum jetzigen Zeitpunkt keiner hier vorhersehen, beides ist möglich. Aber wenn, dann nur auf freiwilliger Basis, klammern und beknien führt eigentlich immer dazu, dass der andere auf Distanz geht.

Sogar ich als Frau kann es gar nicht ab, wenn andersherum ein Mann klammern und mich vereinnahmen würde.... andererseits bin ich aber auch schon einmal nach drei Monaten Beziehung mit einem Mann zusammengezogen, aber nur deshalb, weil er eben NICHT geklammert hat, es war eine absolut freiwillige Entscheidung von mir, weil es sich einfach richtig angefühlt hat.

Freiwilligkeit ist hier entscheidend, und da kannst du an dir arbeiten und deinen Partner gefühlsmässig loslassen... wenn du nicht geklammert hättest, wäre es wohl noch nicht mal zu Beziehungskrise gekommen, weil die Gefühle ja bei euch beiden da sind. Also auch WENN ihr wieder zusammenkommt, ist es wichtig, auch weiterhin deinem Partner seine Freiräume zu lassen und zu vertrauen. Und das würde übrigens auch für die Zukunft gelten, wenn du jetzt AE wirst und später mal einen neuen Partner hast, Freiwilligkeit und Vertrauen sind immer die Basis für eine gute Partnerschaft.

w 50
 
  • #116
Das hat hier schon was von Textexegese. Also: Beitrag 42, Abschnitt 2, die FS schreibt:

Ich danke Euch für Eure Meinungen und auch Beistand. [...]
Wir beide haben bewusst VOR der Krise nicht verhütet und darüber gesprochen.

Warum bitte bleiben in manchen männlichen Hirnen ebenfalls sich in diesem Beitrag 42 befindliche Formulierungen wie "Verkettung von unglücklichen Timings" soviel besser hängen?
Was sind das nur alles für interessante Verdrängungsleistungen??
Muss man dazu einen neuen Thread aufmachen oder könnten mich hier mal einige Herren aufklären, warum sie es als männliches Gewohnheitsrecht darstellen, durch verhütungsfreien Geschlechtsverkehr nicht zum Kinderkriegen beizutragen?
Das würde dann noch einen Anflug von Stimmigkeit aufweisen, wenn alle Männer so dächten.
Tun sie aber nicht, manche wünschen sich sehnlichst Kinder, sind untröstlich, wenn niemand oder eben nicht "die Traumfrau" mit ihnen Kinder haben möchte.

Warum also blenden einige Männer diese Funktionskopplung von Sexualität (Lust & Liebe auf der einen Seite, KinderMACHEN auf der anderen) aus?
Warum nehmen sie sich argumentativ das Recht heraus, bei positivem Schwangerschaftstest nachträgliche Ansprüche einzubringen, von Frauen Abtreibung als spätes Verhütungsmittel zu fordern?

Falls da ein neuer Thread fällig sein sollte:
Alles Liebe Dir und Deinem Baby, liebe FS!
 
  • #117
Keine psychisch gesunde Frau kriegt mit einem Mann ein Kind, den sie erst 4 Monate kennt. Weil die Konsequenzen einer Schwangerschaft enorm sind.
Was sich mal wieder hier bestätigt.

Wenn man hier mal zwischen den Zeilen der Threaderstellerin liest:

"Traummann"
"haben uns die ewige Partnerschaft versprochen"
"Alles war geplant" (Ja genau, bis auf das kleine Detail der Verhütung)
"Ich trauere sehr hinter dieser einmaligen Partnerschaft her. Er war die liebe für mich"

Solche Aussagen nach 4 Monaten!?!?

Das klingt alles arg konstruiert, um die eigene Handlung inklusive Torschlusspanik zu rechtfertigen.

Niemand weiß, ob dass mit der abgesprochenen fehlenden Verhütung überhaupt stimmt.
Wir haben nur die Aussage der Threaderstellerin.
Nach der Reaktion des Mannes klingt das nicht nach der vollen Wahrheit.

Ich vermute der Mann wurde im Glauben gelassen, dass sich die Frau um die Verhütung kümmert.
Und ihm wurde das Kind untergeschoben.
 
  • #118
Liebe FS, du schaffst das!
Abtreibungen werden immer genau dann zum Problem, wenn die Frau sich das Kind eigentlich wünscht. Wenn du gegen dein Gefühl abtreiben würdest, kannst du hinterher damit rechnen, dass du es bitter bereust.

Ansonsten besonders an einige Herren hier:
Ich finde es eine unglaubliche Frechheit, Frauen mit Kinderwunsch als "Hochrisikogruppe" bzw. gar als "Horror" zu betiteln.

Ihr tätet gut daran, euch daran zu erinnern, dass der Wunsch nach Kindern genauso natürlich ist wie euer Bedürfnis nach möglichst häufigem, befriedigendem Sex.
Und - man mag es kaum noch glauben - ursprünglich hingen diese beiden Dinge sogar zusammen! //ironie off
 
  • #119
Warum also blenden einige Männer diese Funktionskopplung von Sexualität (Lust & Liebe auf der einen Seite, KinderMACHEN auf der anderen) aus?

Michaela hat völlig Recht. Das scheint so eine Art von Hybris zu sein, die man auch in anderen Lebenszusammenhängen erleben kann. Es wird nur der Vorteil einer Sache gesehen, aber nicht ihr Preis. Es ist zwar eine Banalität, die aber leider verdrängt wird: Die meisten Dinge, die Spaß machen (Sex, Autofahren, Essen, Alkohol trinken, Sport, verreisen etc.) gehen meist mit Risiken einher, die aber komplementär dazugehören und nur minimierbar, aber eben nicht TOTAL beherrschbar sind!



Insofern sollten beide Erwachsene jetzt Verantwortung übernehmen und sich zusammenraufen. Sonst agieren sie auf Kosten Schwächerer (in diesem Fall trifft es das erwünscht-unerwünschte Kind, das mit einer schweren Hypothek ins Leben startet. Schließlich gibt es kaum etwas Schlimmeres, als von seinen Eltern bzw. einem Teil nicht gewollt zu sein!).
 
G

Gast

Gast
  • #120
Zitat von bigger:
Keine psychisch gesunde Frau kriegt mit einem Mann ein Kind, den sie erst 4 Monate kennt.
So ein Unsinn.
Bei uns war es zeitlich ganz genau so, und wir sind immer noch unglaublich glücklich miteinander, wir bezeichnen uns immer noch als "die große Liebe", sind zusammengezogen und planen unsere Zukunft miteinander, unser Kind ist dabei dann das I-Tüpfelchen. Für uns war es fast ein Wunder, ein Geschenk in jedem Fall, dass es auch sofort geklappt hat- und ich bin älter als die FS. Aber erst einmal erschrocken über die Schnelligkeit war auch mein Mann.
Erst vor Kurzem hab ich wieder eine SMS bekommen von ihm mit den Worten: "Ich liebe Dich so sehr. Wir werden etwas Wundervolles aus unserer gemeinsamen Zukunft machen".
Mir tut die FS so, so leid, dass sie nicht genauso viel Glück hat.

Warum maßen sich rationalere Gemüter eigentlich an, Überschwänglichkeit mit Unsolidität gleichzusetzen? Ihre Geisteshaltung zu verabsolutieren? Vermutlich würden die sich in einem Ameisenstaat sauwohl fühlen: soviel wunderbare Konformität! Alle genau so wie ich ;)

Zitat von bigger:
Das klingt alles arg konstruiert, um die eigene Handlung inklusive Torschlusspanik zu rechtfertigen.
Niemand weiß, ob dass mit der abgesprochenen fehlenden Verhütung überhaupt stimmt.
Ich vermute der Mann wurde im Glauben gelassen, dass sich die Frau um die Verhütung kümmert.
Und ihm wurde das Kind untergeschoben.
Soviele Mutmaßungen und Unterstellungen, um am Ende wieder bei der Lieblingsthese zu landen, das Kind sei unterstellt? Also bigger...
 
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