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  • #121
Ansonsten besonders an einige Herren hier:
Ich finde es eine unglaubliche Frechheit, Frauen mit Kinderwunsch als "Hochrisikogruppe" bzw. gar als "Horror" zu betiteln.

Nun, im Prinzip würde ich dir ja zustimmen, wären da nicht die ebenfalls unglaublich frechen Posts einiger "Damen", die stets beteuern, dass man auf die Wünsche des Mannes ja sowieso keine Rücksicht nehmen müsse, da Männer ja sowieso oft zu ihrem Glück gezwungen werden müssten, nicht in die Puschen kämen, und überhaupt, eine Realisierung des Kinderwunsches nicht nur legitim, sondern ein Recht (!) jeder Frau sei.

Ja, ein Kinderwunsch ist natürlich. Deswegen handelt ein Mann (genauso wie eine Frau), der keine Kinder will, nicht wider die Natur, so wie auch eine Frau (genauso wie ein Mann), der nur selten Sex will, nicht wider die Natur handelt.
 
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  • #122
Keine psychisch gesunde Frau kriegt mit einem Mann ein Kind, den sie erst 4 Monate kennt. Weil die Konsequenzen einer Schwangerschaft enorm sind.

Schmarrn! Meinen Schatz kannte ich erst 2 Monate, und es hat "geschnackelt". Wir sind heute noch immer (nach 15 Jahren) glücklich verheiratet und haben nette und positive Kinder. Soooo psychisch krank kann ich also nicht sein :)
 
  • #123
aufklären, warum sie es als männliches Gewohnheitsrecht darstellen, durch verhütungsfreien Geschlechtsverkehr nicht zum Kinderkriegen beizutragen?


Warum also blenden einige Männer diese Funktionskopplung von Sexualität (Lust & Liebe auf der einen Seite, KinderMACHEN auf der anderen) aus?
Warum nehmen sie sich argumentativ das Recht heraus, bei positivem Schwangerschaftstest nachträgliche Ansprüche einzubringen, von Frauen Abtreibung als spätes Verhütungsmittel zu fordern?

Ein Mann schwängert eine Frau und macht sich aus dem Staub. Wer trägt dann die
die Verantowrtung und riskierte bis vor 100 Jahren noch den Tod durch Verhungern?
Richtig, die Frau. Deswegen nennt man Frauen auch die "Gatekeeper of Evolution".

Weil sie nämlich aufpassen müssen (Gatekeeper = Türsteher) Wie wann und wo lasse ich mich
von wem schwängern ist die wichtigste Frage im Leben einer Frau.
Macht sie einer Fehler, stirbt sie. Die liebe Threaderstellerin, die alle hier so in Schutz nehmen, müsste sich normalerweise auf ihren Tod vorbereiten.

(Deswegen habe ich ja auch geschrieben, dass eine psychisch gesunde Frau nicht nach 4 Monaten
schwanger wird) Und schon gar nicht mit dem umfassenden Repertoire an möglichen Verhütungsmitteln.

Es sei denn, sie hat massive Torschlusspanik.


Als Frau hast du sogar Bereiche im Gehirn, die sich mit den wie-, wann- und wo-Fragen einer Schwangerschaft beschäftigen.

Diese Bereiche hat der Mann nicht. Brauche er ja auch nicht. Es macht sich aus dem Staub und
der "Fehler", die falsche geschwängert zu haben, ist korrigiert. Männer können den Grad
der Verantwortung einer Schwangerschaft nie in dem Maße nachvollziehen, wie eine Frau.

Deswegen hat der Gesetzgeber die Düsseldorfer Tabelle eingeführt. Um Männer in die Pflicht zu nehmen.

Der Frau wird Verantwortung abgesprochen (siehe Thread hier und Schutz durch Sozialstaat), während dem Mann Verantwortung per Gesetz aufertragen wird. (Unterhaltszahlungen)

Evolutionar lagen die Verantwortungen genau diametral gegenüber.

Man spricht von "female hypoagency" and "male hyperagency". Es ist Teil des femininen Imperativs,
diese Verantwortungen auszutauschen. Der Mann wird mehr belastet, die Frau weniger.
(Und das ganze wird als Gleichberechtigung verkauft) :D
 
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  • #124
Liebe Fs,

ganz gewiss hast du es nicht beabsichtigt schon so bald schwanger zu werden.Aber jetzt ist es nun einmal so. Es ist traurig, dass er dich so hängen lässt! Angesichts deines Alters ist es vielleicht auch die einzige Möglichkeit, ein eigenes Kind bekommen zu können-leider wohl mit dem falschen Mann.

Liebe Fs, tu was dir dein Herz sagt und ich hoffe, dass du dich für das Kind entscheidest! Hast du in deinem Umfeld genügend Rückhalt und Unterstützung? Ich würde dir auch eine Beratung bei Pro Familia ans Herz legen, wenn du das Kind willst, ansonsten aber auf dich allein gestellt wärst.

Dennoch musst du für dich ganz allein entscheiden, ob du dich im Fall der Fälle, auch allein um das Kind kümmern kannst und willst und ob du überhaupt Mutter sein möchtest.Zumindest finanziell muss er dich unterstützen.

Alles Gute für dich!
 
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  • #125
Wenn ich eine Freundin habe, die nach 4 Monaten zu mir sagt, dass Sie sich ein Leben auf dem Land mit mir vorstellen kann, dann zieh ich doch am nächsten Tag auch nicht los und kaufe auf unser beiden Namen (und Geld) einen Bauernhof, weil Sie mit mir schließlich Immobilienanzeigen angesehen hat und bei dem Bauerhof "der würde mir gefallen" gesagt hat oder?!

Also das mit den Vergleichen nervt langsam!

Wenn die Freund/in mit mir zusammen zur Bank geht und den Kredit da mit unterschreibt, dann haftet er/sie mit dafür, egal ob er/sie das Bauernhof nicht mehr möchte! Die FS hatte nicht mit sich selber und dem Sperma des Mannes Sex, der Mann war mit dabei und wusste um die Verhütung bescheid.

Kein psychisch gesunder Mann sagt dem absetzen der Verhütung zu, wenn die Beziehung so frisch ist! Naja aber es wir auch gesagt - der Zustand des Verliebt sein ist eine Geisteskrankheit auf Zeit.

„Die Liebe ist eine vorrübergehende Geisteskrankheit, die entweder durch Heirat heilbar ist oder durch die Entfernung des Patienten von den Einflüssen, unter denen er sich die Krankheit zugezogen hat.“ Ambrose Bierce


Ich bin hier wirklich sehr selten Michaela71 Meinung aber das was sie unter 115 geschrieben hat - würde ich auch mit unterschreiben!

Ich finde, Abtreibung ist eine gute und sinnvolle Sache, wenn die schwangere Frau es für sich selber möchte. Die Folgen einer erzwungenen Abtreibung sind hoch dramatisch und kommen denen einer Vergewaltigung gleich.

Ich finde hier einige Beiträge von Männer einfach nur heftig! Wenn ein Mensch definitiv sich nicht weiter vermären möchte, dann verhütet er selber. Man kann sich doch bei so einer Sache nicht auf andere verlassen.

Es gibt einen Forscher, Eberhard Nieschlag, er forsch schon lange an der Pille oder Spritze für den Mann und er hat das gesagt: Nieschlag: Damit meine ich weniger die Verhütung sondern die "reproduktive Oberhoheit". Männer sind bequem und offenbar nicht dazu bereit, im gleichen Maße Verantwortung zu übernehmen wie die Frauen. Zudem hat die Natur die Risiken ungleich verteilt: Eine Frau kann an einer Schwangerschaft sterben. Männer müssen im schlimmsten Fall Alimente zahlen. ODER er hat auch das gesagt: Nieschlag: Übernehmt Verantwortung, entlastet die Frauen und spielt eine aktivere Rolle bei der Familienplanung.

Männer sollten weniger jammern, sich aktiv bei ihrer Verhütung einsetzen und für ihr Recht auf Verhütung kämpfen. Bei Frauen hat das mal eine Krankenschwester Namens Margaret Sanger gemacht.
 
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  • #126
Zitat von bigger:
Die liebe Threaderstellerin, die alle hier so in Schutz nehmen, müsste sich normalerweise auf ihren Tod vorbereiten.
Wir leben nicht mehr in der Steinzeit, bigger. Es ist ein Zeichen von Intelligenz und erfolgreicher evolutionären Selektion, sich neue Umgebungsverhältnisse bewusst machen zu können.
Die FS hätte sich sicher nicht in den Mann verliebt, wenn die Basis für gemeinsame geistig- emotionale Schwingungen so spärlich gewesen wäre.

Es geht der FS hier auch nicht um finanzielle Abhängigkeiten: Sie hat ja einen guten Job, will ihre Karriere nicht endgültig begraben, und auch für den Vater des Kindes wird der finanzielle Unterhalt eher marginal sein gemessen an seinem Einkommen.

Was ihr bitter aufstößt und mich so wütend macht, ist dieser Gesinnungswandel beim Mann, diese Sprunghaftigkeit, die er nicht sich anlastet, sondern die er die FS und das gemeinsame Kind durch Abtöten ausbaden lassen will.
Aber dafür, liebe FS, kann er vermutlich wenig. Das Vermögen, Konsequenzen vorauszufühlen, Überraschungen mutig anzugehen, dabei optimistisch zu sein, ist sehr tief verankert in der Persönlichkeit eines Menschen. Dein Klammern hat ihn da vermutlich an einem wunden Punkt getroffen.
Das Einzige, was Du nun (auch für ihn!) tun kannst, ist, Dich auf Dich zu konzentrieren, ihm keine Verantwortung (die er hat, klar) spüren zu lassen, ihm Luft zu geben, Deine Souveränität zu zeigen, aber Deiner Linie treu zu bleiben.
Das kann zumindest die Basis für ein gutes Verhältnis zwischen Euch nach der Geburt bilden, vielleicht erspürt er aber auch wieder etwas von der Anfangsfaszination, als Du "auf Augenhöhe" mit ihm warst.

Zitat von Terzia:
Schließlich gibt es kaum etwas Schlimmeres, als von seinen Eltern bzw. einem Teil nicht gewollt zu sein!
Ja, wenn man trotzdem auch Umgang pflegen muss mit dem Elternteil, von dem man ablehnt wird.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die FS sich dann aber für einen anderen Mann entscheidet, halte ich für wesentlich höher.
Am wahrscheinlichsten sogar die Wandlung, dass der Vater sich -wie oft geschehen- doch in sein Baby verliebt und mit weitreichender Dankbarkeit auf den Umstand reagiert, von einer imaginären Riesenveratnwortung doch nicht getroffen worden zu sein, weil die FS zu alter Souveränität zurückgefunden hat und ihr Muttersein auch alleine wuppt. Von einem kleinen Wesen geliebt zu werden, nur weil man der Vater ist, übersteigt auch das Vorstellungsvermögen der meisten Nichtväter.
 
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  • #127
Zitat von bigger:
Die liebe Threaderstellerin, die alle hier so in Schutz nehmen, müsste sich normalerweise auf ihren Tod vorbereiten.

Mit Verlaub, aber so blumig verpackte, "historisch begründete" Wichtigtuer-Schmalspur-Analysen sind wirklich einfach nur lächerlich. Ich weiß gar nicht, ob ich lachen oder weinen soll, entscheide mich aber für's Lachen. Will mir ja nicht den Tag verderben...

Zurück zum Thema: Natürlich weiß hier keiner mit Sicherheit, ob der Verzicht auf Verhütung tatsächlich abgesprochen war. Aber ich schließe es nicht aus - ich kenne wie schon geschrieben genug Beispiele, bei denen fahrlässig auf Verhütung verzichtet wurde. Nach dem Motto "da passiert schon nix" oder eben "sie wird sich schon drum kümmern".

Sicherlich gibt es auch die perfide Seite, bei der Frauen vorgeben, zu verhüten und dem Mann das Kind tatsächlich anhängen. Hier haben aber offensichtlich beide aus blauäugiger Verliebtheit die Konsequenzen nicht genug bedacht. Da sind BEIDE verantwortlich.


#107, w
 
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  • #128
Diese Bereiche hat der Mann nicht. Brauche er ja auch nicht. Es macht sich aus dem Staub und der "Fehler", die falsche geschwängert zu haben, ist korrigiert. Männer können den Grad der Verantwortung einer Schwangerschaft nie in dem Maße nachvollziehen, wie eine Frau.

Ich bin gerade (mal wieder hier) sprachlos! Naja dann gratuliere ich den Männer zu der Evolution, dann müssen sie sich einen neuen Bereich im Gehirn anschaffen. Giraffen haben sich auch einen langen Hals wachsen lassen, dank der Evolution, dann werden die Männer das auch mit der Schwangerschaft beim nicht Verhüten auch hinbekommen. Ich bin da als Frau sehr optimistisch.

Wir wurden ja gebeten mit den Chat aufzuhören und zurück zum Thema zukommen.

Was war den das Thema! Abtreibung ja oder nein, im Fall der FS. Ganz klar nein, weil wir im Jahr 2014 in einem zivilisiertem Land leben, wo auch Frauen Rechte haben.

Ich denke, über die Entwicklung oder Unterentwicklung vom männlichem Gehirn müssen wir jetzt nicht weiter diskutieren.

Die Evolution hat schon immer Opfer gefordert, wenn eine Spezies nicht dazugelernt hat oder sich weiter entwickelt hat. Also wird die Spezies Mann dazulernen oder bezahlen.
 
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  • #129
Liebe FS,

dein erster Post und die Reaktionen des Mannes passen einfach nicht zu der Story, dass alles ganz klar abgesprochen und ein Kind erwünscht war.
Da du sowieso undebdingt ein Kind wolltest und schon 40 bist, war es wohl dein Egoismus der gesiegt hat und dich nur hören hat lassen was du hören wolltest.
Ein "kann ich mir vorstellen" von ihm hast du für dich in ein "ja ich will und zwar jetzt" umgewandelt,wohlwissend, dass es da einen sehr großen Unterschied gibt.
Bei dem Mann,kannst du von Glück reden, wenn er für das Kind da ist, wobei ich natürlich verstehe wenn nicht.

Ihr scheint Euch so wenig gekannt zu haben, dass Ihr noch nicht einmal eure normale Beziehungebene gleich empfunden habt - er will sich trennen und du redest nach 4 Monaten von der Liebe (!) deines Lebens.
Sein Kind liebt man vielleicht mit der ersten Sekunde, aber bei zwei erwachsenen Menschen nach 4 Monaten von Liebe zu reden finde ich persönlich Quatsch.
Auch hier gibt es einen riesen Unterschied zwischen verliebt sein und Liebe.

Ich denke die Frage ob du abtreibst oder nicht, hat sich nie für dich gestellt und das ganze hier lässt auf Effekthascherei vermuten (wissen tue ich das natürlich nicht, deswegen entschuldige bitte falls ich mir irre) um von gleichgesinnten Damen eine Absolution für deine Tat und dein weiteres Vorgehen zu bekommen.

Das mag jetzt alles hart klingen, aber ich bin einfach nur ehrlich und den Reaktionen deines Ex Freundes nach zu urteilen, wird er warscheinlich ähnlich denken wie ich.
Vielleicht hilft dir also mein Post weiter, da du einen Ansatz hast wie er denken könnte.
Alle Posts gegen dich beinhalten wohl zum Teil Punkte die dein Ex Freund auch so empfindet, sonst wäre die Situation ja nicht so wie sie jetzt ist.
Mit jedem Ansatz den du hast wie er sich vermutlich fühlt, hast du einen ansatz um irgendwann und irgendwie in einen Dialog mit ihm zu kommen - und das ist etwas, was du dem Kind zuliebe versuchen solltest und wenn du bei ihm zu Kreuze kriechen musst, denn es geht nun nicht mehr um dich sondern um dein Kind, wenn du es schon unbedingt bekommen musst unter diesen Umständen.

Trotzdem alles gute
 
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