• #301
Was ist die Motivation hinter "Geld als Selbstzweck" ? Denn daraus entsteht das ganze Theater hier.
Ja ich verstehe es doch auch nicht. Wenn einer viel Geld hat und sich eigentlich keine Gedanken machen müsste, dann ist für ihn das größte Problem, dass seine Freundin, mit der er drei Jahre zusammen ist, "durch die Schwangerschaft profitiert"?
Eine Freundin, die nicht einmal was von seinem angeblichen Vermögen weiß.
Kapier ich nicht. Liebe war das jedenfalls keine.
Ich vermute hier eine Art "Machtproblem" des FS.
Das merkt man auch an seiner Rückantwort.
Als hätte er mit seinen Anwaltsfreunden nur darauf gewartet, seiner Freundin juristisch eine zu verbraten.
Naja....Sachen gibt es.
 
  • #302
Und noch ein Punkt, du hast dir dein Vermögen nicht "hart" erarbeitet, sondern geerbt oder mit Aktien gehandelt - du hast andere für "dein" Geld arbeiten lassen. Insofern bist du in der gleichen Position, wie deine Freundin - du profitierst durch das Vermögen der anderen und bist jetzt besser gestellt. Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum du es deiner Freundin nicht gönnst, vor allem Mutter deines zukünftigen Kindes. Du betrachtest sie als Nanny oder Tagesmutter und willst sie mit "ortsüblichen" Lohn abspeisen.
Und ja, Tom hat recht - wozu das ganze Geld, wenn man weder sich noch den anderen was gönnen will. Du lebst nicht, du wohnst.
 
  • #303
Es wird eher so hingestellt, als hätte die Freundin auf jeden Fall dem FS eins untergeschoben und das gibt das, was er geschrieben hat, überhaupt nicht her, sondern ist reine Spekulation.
Naja, das habe ich wohl aufgebracht .... weil ich es als Möglichkeit angesprochen habe. Dazu stehe ich auch - die Möglichkeit besteht. Der FS hat allerdings sehr schnell reagiert und meine entsprechende Frage eindeutig verneint.

Irgendwie "komisch" verhalten sich allerdings beide. Und scheinen beide sehr aufs Geld fixiert. Ohne allerdings dieses Geld bzw die Möglichkeiten auch zu nutzen.
 
  • #304
Man kann meiner Freundin nicht die Schuld zuschieben. Es passierte und nun gilt es mit den Konsequenzen zu leben. Zumal auch Kinder niedlich sind. Männer werden nur durch "Kinder" ruiniert, wenn sie die Kinder nicht als Geschenk sehen. Ich sehe mein Kind als Geschenk aber nicht eine Partnerin, die mich deshalb in das unsichere unvorteilhafte Konstrukt der Ehe drängen will.

Hallo FS

Gut dass du das geklärt hast und ich hoffe für das Kind, dass alles einigermassen klappt und Ihr als Eltern funktioniert.

Alles Gute!
 
  • #305
Puh, dieser Thread ist schon sehr lang und ich habe bei weitem nicht alles gelesen, möchte aber auch was dazu schreiben. Die Ausgangsfrage empfinde ich schon als sehr provozierend und muss gestehen, dass ich mich darüber aufgeregt habe. Ich versuche aber trotzdem sachlich zu bleiben.

Ja, ich finde deine Freundin hat Recht mit ihren Wünschen nach Ehe, Zusammenleben und der Möglichkeit, selbst mit dem Kind zu Hause zu bleiben, anstatt früh nach der Geburt wieder arbeiten zu gehen.

Du möchtest sie nicht heiraten. Traurig für sie, aber wenn du nicht willst, dann willst du eben nicht und niemand sollte dich dazu überreden oder zwingen. Du gehst mit sehr viel Kalkül an die Sache heran, so funktioniert vielleicht eine Geschäftsbeziehung, eine Liebesbeziehung ist aber etwas Anderes.

Den besten Gefallen, den du deiner Freundin tun kannst, ist sie zu verlassen. Damit sie die Chance bekommt, einen Mann zu finden, der sie wirklich lieben und heiraten wird.
 
  • #306
Jetzt habe ich doch etwas mehr mitgelesen und erfahren, dass ihr euch bereits getrennt habt. Dass sie Schluss gemacht hat, nachdem es ihr endgültig klar geworden ist, dass du sie nicht heiraten wirst. Eine kluge Entscheidung von ihr, finde ich. Sehr schade nur, dass sie sie nicht deutlich früher getroffen hat. Denn du liebst sie nicht und möchtest sie nicht glücklich machen, was kein Vorwurf ist, nur Feststellung. Das ist zwar nicht schön, dass es soweit gekommen ist, aber eine lieblose Partnerschaft fortzuführen wäre für niemanden der Beteiligten gut gewesen. Nun werdet ihr beide euch nicht mehr gegenseitig die Zeit verschwenden und habt die Chance, eine aufrichtige Liebe zu finden.
 
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  • #307
Meine Freundin (28) ist schwanger im dritten Monat - ungeplant schwanger. Wir sind seit 3 Jahren zusammen. Seitdem stellt sie zwei Forderungen, die ich nicht nachvollziehen kann:

1. Sie will unbedingt ein eheliches Kind zur Welt bringen.
Ja klar, ungewollt!
Ich fasse es nicht, daß Männer so einen Quatsch heute immer noch glauben. Wenn eine Frau nicht schwanger werden will, wird sie es nicht. (Punkt!)

Das mit dem Testament hättest du dir sparen können - leibliche Kinder erben immer! - die Frauen nur, wenn du sie vor deinem Ableben heiratest. Ein Treuhänder für nicht volljährige Erben ist aber eine gute Idee!

Zu Deinen anderen Aussagen nur soviel:

Bleib standhaft!
Heirate auf keinen Fall! Besonders nicht nach dem, was sie hat sehen lassen!
Lebe dein angekündigtes Engagement für das Kind!
Laß dich nicht von ihr aus dem Leben des Kindes diskutieren!
Wenn du es kannst, mit dem Kind zu Hause zu bleiben - tue es! Damit bist du ein modernern Mann, wie er heute gesellschaftlich gefordert und hofiert wird! Verweise auf die gesetzlich verankerte Emanzipation der Frau bedeutet, daß sie ein Recht darauf hat, daß der Mann mindestens 50% der Kinderaufzucht übernimmt und du daß als überzeugter zu 200% umsetzen willst.

Ziehe nicht zu ihr, wenn du es nicht selbst willst.
Auch wenn ich es persönlich ablehne aber du könntest ihr ja das Co-Parenting-Modell abieten. Dazu müßt ihr nicht zusammen leben.

Wenn du schon wegen der Versorgungsansprüche nicht heiraten willst, ist das Zusammenziehen ein heißes Eisen: in einigen westlichen Staaten geht die Rechtssprechung in die Richtung, daß Frauen nach einer gewissen Zwit des Zusammenwohnens einen Anspruch auf Unterhalt ähnlich einer Ehe erwerben. Hintergrund: der Staat will die lästige Versorgung unverheirateter Mütter loswerden.

Wichtig: falls du wirklich zu ihr ziehst, mach einen Mietvertrag, so wie du geschildert hast - dann gibt es keinen Streit mehr um das Geld (jedenfalls nicht aus sachlichen Gründen) und es kann schwerer eine eheähnliche Gemeinschaft mit Unterhaltsansprüchen unterstellt werden.

Ja, ich finde deine Freundin hat Recht mit ihren Wünschen nach Ehe, Zusammenleben und der Möglichkeit, selbst mit dem Kind zu Hause zu bleiben, anstatt früh nach der Geburt wieder arbeiten zu gehen.
Ja, sie hat ein Recht auf Wünsche, doch nicht auf deren Erfüllung!
Außerdem ist es das, was Frauen erkämpft haben - früh wieder zu arbeiten!
Die Frau sollte sich überlegen, ob sie tatsächlich so einfach die Errungenschaften der Frauenbewegung torpedieren und sabotieren will!

mMenschÜ50 (und voll auf deiner Seite)
 
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  • #308
Keine Verhütung ist 100% sicher @awaken, es gibt den sogenannten Pearl Index.
Vielleicht solltest du dich mal im Internet schlau machen wie sicher Pille, Spirale etc. sind.
Und kein Verhütungsmittel ist zu 100% sicher.
Der Frau hier jetzt schon wieder zu unterstellen sie hätte ihm das Kind ‚untergeschoben‘ ist unverschämt.

Wer Sex hat muss damit rechnen dass dabei ein Kind entsteht.
Das sollte auch dem Mann klar sein!

Im Übrigen sind die schon lange getrennt. Welche Frau bleibt freiwillig bei so einem kaltherzigen Mann wie der FS ist.
Manchmal muss man sich als Frau echt fragen wo Ihr Männer euer Herz habt....
 
  • #309
die gesetzlich verankerte Emanzipation der Frau bedeutet, daß sie ein Recht darauf hat, daß der Mann mindestens 50% der Kinderaufzucht übernimmt und du daß als überzeugter zu 200% umsetzen willst.
Meine Güte, diese böse Emanzipation hat es euch ja wirklich angetan.
Ich glaube, ihr wisst gar nicht, worüber ihr euch eigentlich aufregt. Kann der Mann nicht mehr in den Krieg ziehen, oder was?
 
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  • #310
Erstaunlich. Viele Damen propagieren hier noch das Familienmodell der 1950er Jahre. Der Mann schafft Geld ran und die Frau betreut die Kinder. Geht die Ehe schief, dann darf der Mann seinen Vermögenszuwachs teilen und unterhalt bezahlen.
Wir leben im Jahr 2021 und haben Gleichberechtigung. Der FS möchte sich um sein Kind kümmern, eine Forderung, die vom Mainstream immer und immer wieder gestellt wird und darf es nicht. Es ist erschreckend, wie rückständig einige Damen hier sind. So wird das aber nix mit der Emanzipation.
 
  • #311
Erstaunlich. Viele Damen propagieren hier noch das Familienmodell der 1950er Jahre. Der Mann schafft Geld ran und die Frau betreut die Kinder. Geht die Ehe schief, dann darf der Mann seinen Vermögenszuwachs teilen und unterhalt bezahlen.
Wir leben im Jahr 2021 und haben Gleichberechtigung. Der FS möchte sich um sein Kind kümmern, eine Forderung, die vom Mainstream immer und immer wieder gestellt wird und darf es nicht. Es ist erschreckend, wie rückständig einige Damen hier sind. So wird das aber nix mit der Emanzipation.
Interessant. Könntest du bitte verlinken, welche Kommentare das so verlangt haben? Habe ich nicht gelesen, ich selbst denke auch nicht so.
Verweise auf die gesetzlich verankerte Emanzipation der Frau bedeutet, daß sie ein Recht darauf hat, daß der Mann mindestens 50% der Kinderaufzucht übernimmt und du daß als überzeugter zu 200% umsetzen willst.
Jaja, die böse Emanzipation. Früher wars natürlich besser für die Männer, wo die Frauen null zum Haushaltseinkommen beigetragen haben, hintereinander Kinder bekommen haben und der Mann für das gesamte Einkommen alleine verantwortlich war, beide auf immer in einer Ehe festhingen, auch wenn sie furchtbar lief, Sex vor der Ehe verpönt war und bei Schwangerschaft geheiratet werden MUSSTE usw. usw. Ich weiß nicht so recht, was manche Männer so gern zurückhätten.
Aber mir tut hier bei diesem Fall am meisten das Kind leid bei zwei egoistischen Menschen. Die Frau trennt sich lieber als unverheiratet zu sein und der FS macht jedem Eisblock Konkurrenz, denkt nur an sein Geld wie Gollum und hat kein Problem damit, dass die schwangere Frau sich deshalb trennt.
 
  • #312
Er möchte sich nicht um sein Kind kümmern. Sondern er möchte, dass seine Freundin keine Vorteile hat, die sie nicht verdient hätte. Deshalb will er daheim bleiben. Ob das so ein Zuckerschlecken für ihn wird, ist eine andere Frage.

Diese unreflektierten Emanzipations-Leberwürste nerven aber auch. Dass die besonders häufig in solchen Foren und Partnerbörsen anzutreffen sind, spricht für sich.
Vieles ist Emanzipation.
Das fängt schon beim Wahlrecht an. Auch Männer haben den Vorteil nicht verheiratet zu werden, ohne Wahlmöglichkeit zu haben.
Was wollt ihr eigentlich? Dass Frauen nicht arbeiten gehen?
Wo hätte denn die Emanzipation nach euren Vorstellungen einen Stop haben müssen?
Wie gesagt, ihr wisst doch gar nicht, worüber ihr euch eigentlich aufregt.

Ich halte mich da an die jüngere Generation. Die teilen sich die Elternzeit einfach und die Männer schmollen nicht tausend Jahre wegen der wirklich notwendigen Emanzipation.
 
  • #313
Das klassische Rollenmodel - der Mann ist der Versorger, die Frau kümmert sich um die Kinder und den Haushalt - hat Jahrtausende lang funktioniert. Seit wenigen Jahrzehnten will man es auf den Kopf stellen und für unvorteilhaft, veraltet, abgelaufen, ungültig erklären. Ob das klappt? Und wie erfolgsversprechend sind die Neumodellierungen? Entsprechen sie den natürlichen Bedürfnissen und Stärken der Geschlechter? Die rekordhohen Scheidungsquote und Anteil alleinerziehender Mütter sprechen nicht unbedingt dafür...
 
  • #314
Und noch ein Punkt, du hast dir dein Vermögen nicht "hart" erarbeitet, sondern geerbt oder mit Aktien gehandelt - du hast andere für "dein" Geld arbeiten lassen. Insofern bist du in der gleichen Position, wie deine Freundin - du profitierst durch das Vermögen der anderen und bist jetzt besser gestellt. Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum du es deiner Freundin nicht gönnst, vor allem Mutter deines zukünftigen Kindes. Du betrachtest sie als Nanny oder Tagesmutter und willst sie mit "ortsüblichen" Lohn abspeisen.
Und ja, Tom hat recht - wozu das ganze Geld, wenn man weder sich noch den anderen was gönnen will. Du lebst nicht, du wohnst.
Also ich habe in der Tat eine kleine Summe geerbt. Der Rest kam über kluge Investitionen und eine monatliche Sparquote (Anfangs) von <60. Vom Profitieren des Vermögens der anderen ist so nicht vollumfänglich richtig, weil in der Hingabe von Geld behufs des Erwerbs von Anteilen (GmbH; AG; KGgA; SE etc) oder Gründung einer solchen Gesellschaft bereits eine Leistung liegt.
Das mit dem Testament hättest du dir sparen können - leibliche Kinder erben immer! - die Frauen nur, wenn du sie vor deinem Ableben heiratest. Ein Treuhänder für nicht volljährige Erben ist aber eine gute Idee!
Die Regelung durch ein notarielles Testament hat den Grund, dass das Testament dadurch nicht plötzlich "verschwindet". Ebenso kann der Mutter der Zugriff auf die Erbschaftsmasse dauerhaft entzogen werden.
Häufig ist es nämlich anzutreffen, dass die Mutter sich dann von der Erbschaft ein großes Haus kauft und sich ein neues Auto gönnt. Mit der Begründung: Mein Kind muss ja ordentlich wohnen oder irgendwie muss ich mein Kind ja abholen. Zuweilen geht das Verhalten sogar so weit, dass die die Mutter sich für die Betreuung des Kindes "bezahlen" lässt. Ebenso habe ich schon erlebt, dass sich die Mutter ungesicherte zinsfreie Darlehen an Freunde vergibt. Zwar hat das Kind dann einen Anspruch gegen die Mutter. Aber es gilt der Grundsatz: Einer nackten Person kann man nicht in die Taschen fassen. Um so etwas zu vermeiden gibt es die Möglichkeit der Dauertestamentsvollstreckung. Auch habe ich Vermächtnisansprüche der unverheirateten Mutter für den Fall geregelt, dass das Kind minderjährig zum Zeitpunkt meines Todes ist und dadurch das Kind für eine Zeit besonders auf die Unterstützung der Mutter angewiesen ist.
 
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  • #315
An FS
Egal wie man zum Heiraten steht: sowas bespricht man vorher. Hat sie dir gesagt, dass Du sie heiraten musst, falls sie schwanger wird?
Ich frage mich immer wieder, wie man ungewollt schwanger wird... na ja, Sachen gibt's.
Wenn Sie dich geliebt hätte, wäre sie mit dir geblieben auch ohne Heirat. Denn nur weil Du heute nicht heiraten willst, heißt es nicht, dass Du es später auch nicht willst. Kenne Fälle, wo der Mann nicht heiraten wollte, aber dann doch gewollt geheiratet hat. Von daher denke ich, dass sie nicht ehrlich zu dir war.

Du bist mir aber zu kalkül. Mit der Aussage, dass Du das Kind ausschließlich finanziell unterstützen wirst hast Du ihr Absage gegeben. Denn man kann sich ja trennen, aber das Kind sowohl persönlich als auch finanziell unterstützen.
Ihr habt einander verdient.
 
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  • #316
Also ich habe in der Tat eine kleine Summe geerbt. Der Rest kam über kluge Investitionen und eine monatliche Sparquote (Anfangs) von <60. Vom Profitieren des Vermögens der anderen ist so nicht vollumfänglich richtig, weil in der Hingabe von Geld behufs des Erwerbs von Anteilen (GmbH; AG; KGgA; SE etc) bereits eine Leistung erfolgt.
Achso.... jetzt verstehe ich wie der Hase läuft 😳 😄

Ich habe mich schon vorher gewundert, das er mit den ganzen Fällen und gewissen Paragraphen um sich wirft.

Der Fs hat sich wohl ein Fachwissen angeeignet, als er die Erbschaft bekommen hat. Dann hat er gewisse Investitionen, vermutlich in Kooperation mit gewissen Anwälten/ Gesellschaften "kluge" Investitionen getätigt. Ich vermute jedoch, es ist ein Netzwerk von Spezialisten, die gewisse Gesetzeslücken legal beanspruchen, in Kombination mit aktuellen wirtschaftlicher Lage. So. Nun ist er Millionär und meint, er hätte hart gearbeitet, um in dieses Netzwerk aufgenommen zu werden.... Die Frau wusste von nichts.

Für die einen fair, für andere ein Ding der Unverschämtheit.

1. Hat er sie angelogen, über Jahre!!!! 2. Hätte er sie an seinen Trades teilhaben können, wenn er sie mir einbezogen hätte. -Hat er nicht gemacht! 3. Er ist die Diskrimination und Egoistin und Rechthaberei in Person (aus meiner Sicht).

Denn: Wenn er wirklich solche Angst hat ausgenutzt zu werden, dann kann er direkt Co-Parenting suchen. Oder noch besser: Er such eine Frau, die direkt mehr hat.
 
  • #317
Das klassische Rollenmodel - der Mann ist der Versorger, die Frau kümmert sich um die Kinder und den Haushalt - hat Jahrtausende lang funktioniert. Seit wenigen Jahrzehnten will man es auf den Kopf stellen und für unvorteilhaft, veraltet, abgelaufen, ungültig erklären. Ob das klappt? Und wie erfolgsversprechend sind die Neumodellierungen? Entsprechen sie den natürlichen Bedürfnissen und Stärken der Geschlechter? Die rekordhohen Scheidungsquote und Anteil alleinerziehender Mütter sprechen nicht unbedingt dafür...
Sicher. In vielen Ländern sieht man es ja heute noch. Die Ehen halten natürlich, weil die Frauen gar keine Wahl haben (und die Männer häufig auch nicht wirklich), es herrscht Gewalt in den Partnerschaften (trennen geht ja nicht), nebenher gehen trotzdem alle fremd (das erzählt mein Freund immer von den konservativen Muslimen in Malaysia, wobei die sich jetzt auch schnell trennen - weil sie schnell heiraten müssen...). Schon wenn ich mir einige Ehen von alten Leuten anschaue, die ich kennengelernt habe, rollen sich mir die Fußnägel hoch. Ein Beispiel besonders: Beide giften sich den ganzen Tag an, er hat sie früher geschlagen und beschimpft, sie hat keinen Beruf gelernt und hat sich daher nie getrennt, außerdem hat man das damals nicht gemacht "aber heut, da würde ich mich trennen, wenn ich jung wär und in der gleichen Situation!". Auf dem Papier steht aber für dich dann nur, sie waren glücklich verheiratet bis ans Lebensende. Selbst die Kinder konnten die Mutter übrigens über Jahrzehnte damals nicht zur Trennung bewegen, obwohl sie die Situation bei den Eltern furchtbar fanden, die Mutter hatte zu viel Angst, ohne Beruf und Geld allein dazustehen. Ja, früher war alles natürlich perfekt.
Im Übrigen finden sich auch heute noch Paare, wo die Frau daheim bleibt und der Mann der Alleinversorger ist. Das ist doch einfach nur eine Frage der Passung.

Will aber der FS hier doch offensichtlich auf keinen Fall?
 
  • #318
Die Regelung durch ein notarielles Testament hat den Grund, dass das Testament dadurch nicht plötzlich "verschwindet". Ebenso kann der Mutter der Zugriff auf die Erbschaftsmasse dauerhaft entzogen werden.
Häufig ist es nämlich anzutreffen, dass die Mutter sich dann von der Erbschaft ein großes Haus kauft und sich ein neues Auto gönnt. Mit der Begründung: Mein Kind muss ja ordentlich wohnen oder irgendwie muss ich mein Kind ja abholen. Zuweilen geht das Verhalten sogar so weit, dass die die Mutter sich für die Betreuung des Kindes "bezahlen" lässt. Ebenso habe ich schon erlebt, dass sich die Mutter ungesicherte zinsfreie Darlehen an Freunde vergibt. Zwar hat das Kind dann einen Anspruch gegen die Mutter. Aber es gilt der Grundsatz: Einer nackten Person kann man nicht in die Taschen fassen. Um so etwas zu vermeiden gibt es die Möglichkeit der Dauertestamentsvollstreckung. Auch habe ich Vermächtnisansprüche der unverheirateten Mutter für den Fall geregelt, dass das Kind minderjährig zum Zeitpunkt meines Todes ist und dadurch das Kind für eine Zeit besonders auf die Unterstützung der Mutter angewiesen ist.
Aaaah, danke dafür - man lernt nie aus.
Ich dachte, es reiche eine Truhänder mit entsprechendem Auftrag für das gewollte.
Bin zwar geschieden, aber glimpflich aus dem Verfahren herausgekommen und meine Kinden zur Hälfte schon volljährig.
Aber ich werde diese Information an meine Söhne weitergeben, damit diese vor dem Schaden klug werden.

Habe zwar selber nicht viel zu vererben, aber ich denke darüber nach, mein Testament mit Nacherben für die Kinder zu beschweren, damit die Mutter im Falle meines verfrühten Ablebens ihr eigenes Vermögen erwirtschaften darf.

mMenschÜ50 (der immer noch den Kopf darüber schüttelt, was man heutzutage alles wissen muß, um Gerechtigkeit in der Welt zu leben).
 
  • #319
Deine Scheidung ist "glimpflich" verlaufen, schreibst du.
Du hast nicht viel zu vererben, schreibst du.
Mehrere Söhne hast du mit der Frau bekommen, die du heute so hasst. Die Hälfte davon sind volljährig.

....und der andere Sohn wahrscheinlich auch bald.

Wenn man nicht viel zu vererben hat, dann hat man auch kein "Vermögen", welches sich die Frau dann selbst erarbeiten müsste.
Das Erbe von Nachkommen unter 18 MUSS zwingend angelegt werden. Sollte irgendeine Ausgabe vorher erfolgen, muss das Familiengericht dazu angehört werden.

Das Kind kann das Erbe auch ausschlagen. Deshalb wird der FS auch sein Vermögen beim Familiengericht offen legen müssen. Es kann ja nicht sein, dass das Kind nicht über dessen Vermögensverhältnisse bescheid weiß.
Am Schluss erbt es Schulden oder Geschäfte mit wenig lukrativer Aussicht.

Die Mutter beim Erbe nicht zu berücksichtigen ist natürlich auch ein Nachteil für das (angehängte) Kind. Zudem macht es sich nicht gut bei Kindern, wenn der Vater das Kind als "angehängt" ansah, die Mutter mit Machtspielchen überzieht und sich komplett aus der Affäre gezogen hat.

Ja erzähle deinen Kindern deine Ansichten. Aber wundere dich nicht, wenn sie sich auch eine andere Meinung bilden. Denn nicht jedes Kind repliziert die Ansichten des Vaters automatisch.
Kinder merken es, wenn zwischen den geschiedenen Eltern Hass im Spiel ist. Zudem wissen sie oft, warum die Trennung erfolgte, da sie es selbst miterlebten.
Bei so einer "Warnung an die Söhne" werden diese schlicht in den Rosenkrieg hineingezogen. Auch das merken Kinder (normalerweise). Kinder lieben nicht nur ihren Vater (wenn sie ihn kannten), sondern auch die Mutter. Rosenkriege verletzen die Kinder mit. Manchmal fühlen sie sich sogar schuldig.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #320
Aber ich werde diese Information an meine Söhne weitergeben, damit diese vor dem Schaden klug werden.

Habe zwar selber nicht viel zu vererben, aber ich denke darüber nach, mein Testament mit Nacherben für die Kinder zu beschweren, damit die Mutter im Falle meines verfrühten Ablebens ihr eigenes Vermögen erwirtschaften darf.
Das wird ja immer wirrer hier.

Der FS hatte eine längere Beziehung mit einer Frau, der er so wenig vertraut, dass er davon ausgeht, dass sie ihr eigenes Kind weitgehend über den Tisch zieht.
Mal abgesehen davon, dass vermutlich sowieso so viel da ist, dass beide nicht unter der Brücke landen: warum habe ich dann eine Beziehung? Kontrolliert der morgens die Scheine im Geldbeutel, wenn sie nachts mal aufgestanden sein könnte? Es gibt doch medizinische Möglichkeiten, Kinder zu verhindern.

Auf so viel Misstrauen können doch auch Deine Söhne keine Beziehung aufbauen, das ist doch die "Lehre" aus der ganzen Angelegenheit.

Das ist doch alles so abstrus, dass in dem Fall sogar ich der Meinung bin, es ist vielleicht besser, wenn der Vater nicht zu viel Einfluss auf die Kinder hat.
 
  • #321
2. Ferner wünscht sie sich, dass ich zu ihr ziehe. Sie hat eine Eigentumswohnung und zahlt monatlich 800 € ab. Ich solle im Falle des Einzugs auch die Hälfte der Raten übernehmen. Ich erkläre mich dazu auch gerne bereit, dafür möchte ich aber auch genauso gestellt werden wie ein normaler Mieter. Das heißt: Kündigungsschutz wie normaler Miete, keine Pflicht zur Zahlung von Renovierungskosten, Anspruch auf Nebenersatzkostenabrechnung und und und. Als ich ihr meine Vorstellungen von gemeinsamen Wohnen darbot, viel sie fast aus allen Wolken. Mein Verhalten sei laut ihrer Aussage nicht sonderlich partnerschaftlich.
Findet ihr, dass sie recht hat?
Ja, sie hat Recht.

Im übrigen hört es sich für mich sl an, als wär die Beziehung bereits an die Wand gefahren. Natürlich musst du nicht heiraten wegen eines Kinded, aber besonders partnerschaftlich gehst du das Thema nun wirklich nicht an.
w,26
 
  • #323
Das Problem liegt im FS selbst. Paranoia. In einem Rahmen, die ich bei mir pathologisch auf der Couch sitzen habe. Schauen sich um, verstecken Geld im Haus, denken bei jedem Menschen, dass sie ihn ausnehmen wollen. Er sollte sich dringend in Behandlung begeben, denn er denkt das ja nicht nur bei der Frau (die er hasst), sondern auch bei seinen Freunden (die er ja eigentlich gern haben müsste)!!
Mein fachliches Statement dazu. Das Kind tut mir dabei am meisten Leid.

w.,34
 
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  • #326
Und so ohne den Patienten je gesehen zu haben. Klasse. Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Gut, dass ich den Fachbereich nicht benötige.
Du schreibst hier doch auch. Ohne je ein Psychologiestudium gehabt zu haben, verteilst Du fleißig Ratschläge an FSs, so wie wir alle hier. Sowas nennt sich Lebenserfahrung und gesunder Menschenverstand.
Wenn ein Polizist ein Verhör durchführt, dann braucht er einem Verdächtigen ins Gesicht zu schauen, um zu wissen, dass er lügt.
Wenn hier die x-te Affärenfrau schreibt, warum trennt sich ihr Lover nicht, dann muss man selber keine Affärenerfahrung haben, um zu prophezeien, es wird nichts.
Der FS hat extrem ungesunde Einstellung zu Geld. Aufgrund seiner Antworten kann man hier auch ein gewisses psychologisches Portrait ableiten - er hat viel Geld geerbt und lebt trotzdem sparsam, nicht weil bescheiden ist und tatsächlich mit wenig zufrieden ist, sondern weil er Angst hat ausgenutzt zu werden und zwar von allen Menschen in seiner Umgebung. Er ist auch deswegen umgezogen,damit niemand mitbekommt, dass er reich ist. Kein Thema, das empfiehlt man sogar Menschen, die unerwartet an das Geld gekommen sind. Der Punkt, er steht wieder vor dem gleichen Problem. Also hat es nichts mit Menschen in seiner Umgebung zu tun, sondern mit ihm selbst. Wer normal ist und normale Freunde hat, der wird nicht komisch oder seine Freunde, wenn er plötzlich reich ist. Ich habe neulich eine Sendung über Lieferando - Gründer gesehen, die haben ihre Firma für 30 Mio. verkauft, die saßen trotzdem ganz normal in Asia - Restaurant, wo sie schon immer gegessen haben, haben normale Klamotten an und ganz sympathisch geredet.
Wenn der FS meint, dass das "bürgerliche" Volk mit seinem Reichtum nicht klarkommt, dann ist es naheliegend, in die reiche Gegend umzuziehen und sich reiche Freunde zuzulegen, wo sein Reichtum nichts besonderes ist und er "unter sich ist". Aber er würde dort wahrscheinlich genauso anecken, weil reiche Menschen Geizhälse genauso wenig leiden.
Bei dem FS gibt es weder bestimmte Logik, noch Strategie, wie er sein Leben führen soll, was ist das für ein Job, wo man nur 1300 verdient, das muss kein Job sein, der Spass macht, außerdem ist der Verdienst knapp an der Existenzminimumgrenze, wenn nicht darunter. Die einzige Motivation des FS ist nur die Angst, ausgenommen zu werden, der traut nicht mal seinem Urteilsvermögen, gute Frau und gute Freunde finden zu können, geschweige denn passenden Job.
So und jetzt sag mir bitte, welcher adäquater Mensch sich so verhalten würde wie der FS??
 
  • #327
Du schreibst hier doch auch. Ohne je ein Psychologiestudium gehabt zu haben, verteilst Du fleißig Ratschläge an FSs, so wie wir alle hier. Sowas nennt sich Lebenserfahrung und gesunder Menschenverstand.
Wenn ich ausdrücklich schreibe "Ich bin vom Fach" hat das ein anderes Gewicht (und die Anmerkung soll ja genau das bewirken) und es ist zu erwarten, dass jemand dann nicht einfach Diagnosen von sich gibt.

Es ist aus meiner Sicht völlig unprofessionell, sich so zu verhalten. Gerade nicht, wenn jemand psychologisch "vom Fach" ist.
Der FS hat extrem ungesunde Einstellung zu Geld.
Wir kennen den FS nicht wirklich, wir kennen seine Partnerin nicht. Ich finde auch nicht pauschal ungesund, wenn jemand bescheiden lebt. Nicht mal, wenn er geizig wäre. Die beiden sind seit 3 Jahren zusammen, da sollte sie ihn kennen.

Nur weil es nicht meine Einstellung ist, würde ich es nicht verurteilen.
Ich habe neulich eine Sendung über Lieferando - Gründer gesehen, ....
Ich schaue relativ solche Sendungen. Wenn, dann eher zur Unterhaltung und weniger zur Meinungsbildung. Und inhaltlich glaube ich da gar nichts. Sind die zu geizig, in ein Restaurant zu gehen? :rolleyes: Der Herr Kachelmann war doch immer so ein netter und sympathischer Moderator...
Wenn der FS meint, dass das "bürgerliche" Volk mit seinem Reichtum nicht klarkommt, dann ist es naheliegend, in die reiche Gegend umzuziehen und sich reiche Freunde zuzulegen,
Er möchte ja bescheiden leben. das wird in der Nachbarschaft nicht funktionieren und mit reichen Freunden auch nicht.
Bei dem FS gibt es weder bestimmte Logik, noch Strategie, wie er sein Leben führen soll, was ist das für ein Job, wo man nur 1300 verdient, das muss kein Job sein, der Spass macht, außerdem ist der Verdienst knapp an der Existenzminimumgrenze, wenn nicht darunter.
Ich kenne jemanden, der hat sich über die Jahre etliche Garagen zusammengekauft und vermietet die. Er muss sicher nicht mehr arbeiten, fährt aber zum Spaß für eine Lieferfirma Transporter. Ich bin nicht mal sicher, ob der überhaupt was verdient...
Die einzige Motivation des FS ist nur die Angst, ausgenommen zu werden, ....
Kann sein. Ist aber selbst dann eben seine Motivation.
So und jetzt sag mir bitte, welcher adäquater Mensch sich so verhalten würde wie der FS??
Sicher wenige, da hast Du völlig Recht.

Aber hier hat sich die Frau doch auch so einen als Partner ausgesucht und mal ehrlich: schwanger eine Beziehung beenden, weil man nicht geheiratet wird und keine Wohnsicherheit bieten möchte, ist für mich auch fragwürdig.

Da hat es doch schon vorher nicht gepasst...
 
  • #328
Du schreibst hier doch auch. Ohne je ein Psychologiestudium gehabt zu haben, verteilst Du fleißig Ratschläge an FSs, so wie wir alle hier. Sowas nennt sich Lebenserfahrung und gesunder Menschenverstand.
Wenn ein Polizist ein Verhör durchführt, dann braucht er einem Verdächtigen ins Gesicht zu schauen, um zu wissen, dass er lügt.
Wenn hier die x-te Affärenfrau schreibt, warum trennt sich ihr Lover nicht, dann muss man selber keine Affärenerfahrung haben, um zu prophezeien, es wird nichts.
Der FS hat extrem ungesunde Einstellung zu Geld. Aufgrund seiner Antworten kann man hier auch ein gewisses psychologisches Portrait ableiten - er hat viel Geld geerbt und lebt trotzdem sparsam, nicht weil bescheiden ist und tatsächlich mit wenig zufrieden ist, sondern weil er Angst hat ausgenutzt zu werden und zwar von allen Menschen in seiner Umgebung. Er ist auch deswegen umgezogen,damit niemand mitbekommt, dass er reich ist. Kein Thema, das empfiehlt man sogar Menschen, die unerwartet an das Geld gekommen sind. Der Punkt, er steht wieder vor dem gleichen Problem. Also hat es nichts mit Menschen in seiner Umgebung zu tun, sondern mit ihm selbst. Wer normal ist und normale Freunde hat, der wird nicht komisch oder seine Freunde, wenn er plötzlich reich ist. Ich habe neulich eine Sendung über Lieferando - Gründer gesehen, die haben ihre Firma für 30 Mio. verkauft, die saßen trotzdem ganz normal in Asia - Restaurant, wo sie schon immer gegessen haben, haben normale Klamotten an und ganz sympathisch geredet.
Wenn der FS meint, dass das "bürgerliche" Volk mit seinem Reichtum nicht klarkommt, dann ist es naheliegend, in die reiche Gegend umzuziehen und sich reiche Freunde zuzulegen, wo sein Reichtum nichts besonderes ist und er "unter sich ist". Aber er würde dort wahrscheinlich genauso anecken, weil reiche Menschen Geizhälse genauso wenig leiden.
Bei dem FS gibt es weder bestimmte Logik, noch Strategie, wie er sein Leben führen soll, was ist das für ein Job, wo man nur 1300 verdient, das muss kein Job sein, der Spass macht, außerdem ist der Verdienst knapp an der Existenzminimumgrenze, wenn nicht darunter. Die einzige Motivation des FS ist nur die Angst, ausgenommen zu werden, der traut nicht mal seinem Urteilsvermögen, gute Frau und gute Freunde finden zu können, geschweige denn passenden Job.
So und jetzt sag mir bitte, welcher adäquater Mensch sich so verhalten würde wie der FS??
Ich habe nie gesagt, dass ich wenig verdiene. Ich lebe von 1300 € bedeutet, dass ich 1300 € ausgebe. Dies inkludiert gerade nicht den Betrag, den ich monatlich aufgrund meiner unselbstständigen Beschäftigung erhalte.
 
  • #329
Ich habe nie gesagt, dass ich wenig verdiene. Ich lebe von 1300 € bedeutet, dass ich 1300 € ausgebe. Dies inkludiert gerade nicht den Betrag, den ich monatlich aufgrund meiner unselbstständigen Beschäftigung erhalte.
Was soll diese Aussage ?

Wem nützt Deine sparsame Lebensführung denn nun als Hinweis auf irgendetwas ?
Alles Quatsch.
Die Düsseldorfer Tabelle bemisst sich nach dem Nettoeinkommen.

Du hättest einfach den Betrag für Deine Netto-Einkünfte
aus der Veranlagung aus den Beteiligungen bzw. Aufstellung für das Finanzamt nehmen können und fertig. Das sind quasi Deine "offziellen" Zahlen.

Aber das wolltest Du nicht, sondern hattest erst komplizierte Angebote mit irgendwelchen "Mehrfachen" von anderen Fantasie- und Verdienstzahlen an die Mutter (un-)geschickt.
Klar wurde die dann mißtrauisch. Du bist ein Idiot.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #330
Das klassische Rollenmodel - der Mann ist der Versorger, die Frau kümmert sich um die Kinder und den Haushalt - hat Jahrtausende lang funktioniert. Seit wenigen Jahrzehnten will man es auf den Kopf stellen und für unvorteilhaft, veraltet, abgelaufen, ungültig erklären. Ob das klappt? Und wie erfolgsversprechend sind die Neumodellierungen? Entsprechen sie den natürlichen Bedürfnissen und Stärken der Geschlechter? Die rekordhohen Scheidungsquote und Anteil alleinerziehender Mütter sprechen nicht unbedingt dafür...
Das klappt. Mit Männern unter ca. 50 Jahren, die dieses unvorteilhafte Lebensmodell nicht vorgelebt bekommen haben.

Ich bin in einem Emanzen-Haushalt groß geworden: Mutter hat Kindererziehung UND Job übernommen. Erzeuger waren stets Nichtsnutze. Die fanden das großartig so. Also sollten die Männer hier echt mal aufhören zu heulen und froh sein. Meckern ist offenbar aber modern.
 
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