FS:
Ich habe über eine Beteiligungsgeselsellschaft sogar mehrere Eigentumswohnungen. Indes ziehe ich es lieber vor, zur Miete zu wohnen, weil man sich als Hauseigentümer um sehr viele Dinge kümmern muss.

Man denkt, dass ich geizig bin? Mein Anwalt trug vor, dass jedes Jahr verheiratet sein, im Falle der Trennung, einen hohen sechstelligen Betrag bedeutet. Ich gebe gern Geld aus, aber nur freiwillig. Es soll eine bewusste Entscheidung sein und vom Herzen kommen. Bei einer Scheidung bin ich jedoch rechtlich hierzu verpflichtet.

Das Risko besteht, dass sie nicht vermögender ist als ich. Zudem wird das Erbe vom Zugewinn ausgenommen. Nur die Wertsteigerung des Erbes während der Ehe wird zum Zugewinn erfasst. Dieses Risiko will ich aber nicht eingehen, weil nahezu jede zweite Ehe geschieden wird. Die Ehe keine nennenswerten Vorteile hat, die man nicht vertraglich einräumen kann. Der nacheheliche Unterhalt bestimmt sich nach den ehelichen Verhältnissen. Nicht aber danach, wie man in der Ehe gelebt hat. Das heißt, dass sie im Falle der Scheidung die Summe als Unterhalt bekäme, die bei den Vermögenswerten in der Ehe angebracht sind.
 
Es klingt höchst unangenehm. Du denkst nur an Geld. Scheinbar liebst du die Frau auch nicht.
Die Liebe ist mit den Fragen der Ehe nicht verbunden. Das Behüten des Kindes hat eigentlich einen ganz anderen Grund. Wenn ich schon keine Ehe will, soll sie wenigstens durch das Kind keinen finanziellen Nachteil haben. Eine Karriere geht aber häufig nur, wenn man eine Person hat, die das Kind hütet. In Teilzeit Karriere machen ist in Deutschland fast nicht möglich. Ein Vollzeitjob und Kind sind super anstrengend. Die fehlenden Rentenpunkte, durch Teilzeit lassen sich nicht wieder aufholen. Ebenso ist es häufig schwieriger von Teilzeit auf Vollzeit zu wechseln.
 
Ob die Schwangerschaft so ungeplant war von ihrer Seite, sei dahingestellt. Ein Kind ist kein Geschäft. Warum bist du mit so einer gierigen Person zusammen? Keine guten Voraussetzungen für ein gemeinsames Kind. Versuche zu verhindern, dass sie euer Kind instrumentalisiert u stelle einen eigenen Kontakt zu ihm her. Regele frühzeitig den Unterhalt u unterbinde die Forderungen der Mutter, wenn du das nicht willst. Du klingst auch ganz geldversessen. Denkt irgendjemand von euch an das Baby, das auf Liebe, Geborgenheit und Zeit angewiesen ist und keine Wahl hat? Was für ein Leben wollt ihr ihm bieten - emotional, nicht materiell? Poor child.
 
Wie der FS schon richtig erwähnte, sind eventuelles Erbe und Vermögen/Besitz, welche VOR der Eheschließung bei den Partnern vorhanden sind, ausgenommen, deshalb heißt es ja „Zugewinn“, nur davon profitieren beide bei einer Scheidung.
Im übrigen versteh‘ ich gar nicht, was der Wirbel hier soll und habe die starke Vermutung, dass dem FS langweilig ist und es ihm in seinen nachgereichten Sequenzen nur darum geht, sich selber zu beweihräuchern😉
Das „neue“ Scheidungsrecht sieht doch eh vor, dass der Partner, der das Kind betreut, maximal drei Jahre Unterhalt bekommt, zusätzlich zum Kindesunterhalt. Dann ist eine Aufnahme der beruflichen Tätigkeit wieder zuzumuten, was ich auch begrüße. Diese Unterhaltspflicht besteht übrigens auch, wenn es zu keiner Eheschließung käme.
Im Falle einer Scheidung kann verlangt werden, dass (hier) die Partnerin für sich selbst sorgt und der FS ist nach einer geringen Übergangszeit nur noch dem Kind gegenüber unterhaltspflichtig.
So gesehen verstehe ich die Welle hier nicht. Die paar Euro werden drin sein. So wie der FS unterwegs ist, dürfte die Ehe eh nicht lange halten😂
Die Steigerung wäre eigentlich nur noch, einen Vaterschaftstest bezüglich seines ach so tollen Genpools zu verlangen🤪
Also ich würde rennen, ganz weit, ganz schnell, wäre ich an der Stelle der Partnerin💪
 
Das Risko besteht, dass sie nicht vermögender ist als ich.
Warum hast du dir keine vermögende Freundin gesucht, die genauso viel hat?

Nur die Wertsteigerung des Erbes während der Ehe wird zum Zugewinn erfasst. Dieses Risiko will ich aber nicht eingehen, weil nahezu jede zweite Ehe geschieden wird.
Ich habe es mal geschrieben, warum machst du keine Gütertrennung?
Zweiter Punkt, dass die Ehe zu Scheidung führt ist genauso absurd anzunehmen, dass Autofahren zum Unfall führt. Scheidung resultiert aus falscher Partnerwahl und falscher Motivation. Wenn ich deinen Post lese, dann GARANTIERE ich dir, dass eure Scheidung sehr bald folgen wird und wäre natürliche Folge euerer Beziehung zu einander.
In deiner Situation empfehle ich dir tatsächlich die Trennung und wenn ich ehrlich bin, möglichst wenig Kontakt zu dem Kind, aus dem Grund, ich wüsste nicht, was du dem Kind für Werte vermitteln sollst.
Ich verstehe nicht, wo ist das Problem, dass du der Mutter ihre Wohnung "mitfananzieren" sollst - schließlich ist das die Wohnung , in der aller Wahrscheinlichkeit nach, DEIN Kind leben wird und später DEIN Kind erben wird.
Meine Freundin ist mit einem Mann zusammen, der sehr vermögend ist/war. Sie waren mehrere Jahre zusammen, er hat erwachsene Kinder, irgendwann mal wollte sie auch eins, mit Mitte 30, er hat sich geweigert und erst, wo sie langsam an Trennung dachte, stimmte er zu. Es kam zu paar Fehlgeburten und endlich vor drei Jahren hat es geklappt. Seine Kinder besitzen mehrere Häuser und jeweils paar Mio. auf dem Konto, ihr hat er nur eine Wohnung gekauft (wenigstens was), ansonsten hält er sie finanziell extrem auf Sparflamme, er hat auch extra Autohaus an seinen Sohn überschrieben, nach dem Motto, er hat jetzt kein Geld und bekommt nur "Rente". Er ist siebzehn Jahre älter und hat absolut ekelhaften Charakter, sie ist ein richtige Schönheit und ein fleissiges Bienchen, wo das Baby paar Monate alt war, hat sie fast im Alleingang das Ferienhaus renoviert. Jetzt ist das Kind drei Jahre alt, aber es ist eine Frage der Zeit, wann sie ihn verlässt, sie sagt selber, dass sie verliebt und blöd war und wollte nicht den Anschein wecken, dass es ihr ums Geld ging.
Noch bist du jung, aber das dauert auch nicht ewig, wenn du deine Einstellung nicht überdenkst, wird keine normale Frau mit dir zusammen sein wollen und die, die es werden, denen ginge es tatsächlich nur ums Geld.
 
Nach allem, was ich gelesen habe, denke ich auch, dass es das Beste ist, wenn Du nicht heiratest. Auch über das Zusammenziehen würde ich nochmal nachdenken. Nur so lernt Dich Deine Freundin auch ganz kennen als der Mensch, der Du bist - mit allen Facetten.

Ich denke, dass es für Dich langfristig schwierig würde, das typische Familienleben zu leben. In dir ist viel Misstrauen und eine gewisse Habachtstellung angelegt. Solche Menschen bleiben meiner Wahrnehmung nach immer allein langfristig gesehen. Wenn dann unterhalten sie vielleicht ab und zu ein paar mehrjährige Beziehungen über das Leben verteilt (Lebensabschnittspartner ohne Ehe und gemeinsamer Haushalt), aus denen dann in der Regel keine Kinder (mehr) hervorgehen. Dieses Leben führt zB auch mein Ex-Freund, ein sehr wohlhabender Mann (ich war unwissentlich eine Lebensabschnittsgefährtin, ich denke, Deine Freundin ist das auch unwissentlich). Dieses Familiending mit Zusammenwohnen, eine Einheit sein, füreinander einstehen, als Team funktionieren - das ist mit Verlaub eine andere Hausnummer, die Du mit Deiner Haltung nicht leben kannst.

Von daher würde ich von vornherein zu wohnlicher Distanz raten, keine Heirat usw. Diese Bande wieder zu lösen (und das werdet ihr bei Deiner Haltung langfristig müssen), ist hinterher mit viel mehr Arbeit verbunden. Daher: Lieber direkt drauf verzichten. Kein Zusammenziehen, keine Ehe. Deine Freundin muss der Realität ins Auge sehen, dass das klassische Modell mit Dir nicht geht. Also wäre der weitere Gang: Du zahlst Unterhalt und kümmerst Dich als Vater mit.

Ob ihr langfristig als Paar so zusammen bleibt, ist natürlich die Frage. Es ist möglich, dass Deine Freundin irgendwann jemanden kennenlernt, der ihr da mehr bieten kann (also eine echte Familie ohne Aufrechnung und ohne Wenn und Aber - das, wonach sich eine Frau sehnt) und Euer Kind annimmt.

w32
 
Zuletzt bearbeitet:
Das „neue“ Scheidungsrecht sieht doch eh vor, dass der Partner, der das Kind betreut, maximal drei Jahre Unterhalt bekommt, zusätzlich zum Kindesunterhalt.
Diese Aussage ist falsch. Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung:
In § 1570 BGB steht:
"Ein geschiedener Ehegatte kann von dem anderen wegen der Pflege oder Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes für mindestens drei Jahre nach der Geburt Unterhalt verlangen. Die Dauer des Unterhaltsanspruchs verlängert sich, solange und soweit dies der Billigkeit entspricht."
 
Für mich ist es gerade wirklich sehr schwierig, diese „ gönnerhafte“ Art des FS zu lesen ... was muss da erst die schwangere Partnerin nach immerhin dreijähriger Beziehung empfinden? Alleine schon diese Argumentationskette bezüglich der Betreuung des Kindes, angeblich damit die Mutter keinen Nachteil in ihrer beruflichen Laufbahn und Rente habe😂
Wenn Du wirklich so vermögend bist, wie Du hier angibst, dann sorg‘ vernünftig für Dein Kind und die Frau, die es Dir zur Welt bringt in der ERSTEN Zeit! Zahle in ihre Rentenkasse oder was auch immer. Genießt die erste Zeit zusammen, dazu muss man nicht heiraten, DA gebe ich Dir recht!
ABER: Ich denke, das möchtest Du gar nicht, auf den Gedanken bist Du noch gar nicht gekommen, oder?

Was bin ich glücklich, schon immer mein eigenes Vermögen und meine Einkünfte zu haben und natürlich meine Familie❤️
 
Dieser Unterhaltsanspruch ist nicht so hoch, wie du glaubst, und auf jeden wäre der Lebensstandard niedriger, als in einer Ehe.

Für die Erlangung des Lebensstandards ist erstmal jeder selbst verantwortlich. Ein Recht auf Ehe, um einen höheren Lebensstandard zu erlangen, gibt es auch nicht. Wenn die Frau hier einen niedrigeren Lebensstandard hat, sollte sie mit dem Unterhalt für sie für 3 Jahre abgesichert werden. Dass es weniger ist als ohne Kind ist klar, denn das Kind beansprucht ja auch Lebensunterhalt von ihr. Dass dies nicht die Situation ist, die man jungen Eltern und vor allem dem Kind wünschen würde, ist auch klar.

Die beiden sind seit 3 Jahren zusammen. Sie werden einen gemeinsamen Lebensstandard entwickelt haben. Das sich der automatisch ändern müsste, weil jetzt ein Kind kommt, sehe ich nicht.

Ich wohne zu dritt in 85 m und der Platz reicht hinten und vorne nicht - ... Dir als Single passen deine 30 m, 100 m reichen gerade so, wen man zu dritt/zu viert wohnt. Ausserdem wirst du wollen, dass dein Kind in gute Kita und Schule geht, womöglich privat und da wirst du in bessere Gegend umziehen müssen, wo du wesentlich mehr als 450 Euro zahlst.

Das ist eine Frage der persönlichen Ansprüche. Die Partnerin des FS zahlt 800 Euro ab, ich vermute, sie wird dafür keine 100 qm bereitstellen. Er kann natürlich den Anspruch stellen, dass sie das tut, wenn er schon Miete bezahlt. So wie Deine Kinder, wenn sie das hier lesen würden, auch freudig nach einer größeren Wohnung Ausschau halten....
Was ich damit sagen möchte: ich persönlich mag auch Platz und leiste mir den. ich gebe Geld auch eher aus, als das ich es nur horte.
Der FS sieht das aber anders, von der Frau wissen wir es nicht. Und wenn Du Deine Kinder auf teure Privatschulen schickt, ist das in Ordnung, aber Deine Entscheidung.

...aber wozu hat man soviel Geld, wenn man sich nichts gönnt?

Und wenn der FS das Geld nicht ausgeben möchte, dann möchte er das nicht. Vielleicht steckt das hinter ihrer Heiratsforderung und seiner Ablehnung?

Warum hast du dir keine vermögende Freundin gesucht, die genauso viel hat?

Weil er keinen Wert darauf legt. Und vielleicht ist seine Freundin Deiner Ansicht und möchte einfach Druck Richtung Heirat erzeugen, um an seinem Vermögen teilzuhaben.

Wir sind uns hier schon einig, dass der FS seltsam handelt. Warum die Frau gleich eine Forderung nach Heirat stellt, wenn ein Kind unterwegs ist, wissen wir nicht. Warum sie mit ihm eine Beziehung hat, wenn er so schräg ist, auch nicht. Fest steht wohl eher, die beiden passen irgendwie nicht so richtig zusammen und es gibt jetzt Streit, weil ihre Lebensvorstellungen unterschiedlich sind.
 
C

Charline

Gast
Der FS musste auch keine Sachverhalte nachreichen. wir haben es also mit einem reflektierten Mann zutuen.
Doch, müsste er. Mir fehlen hier einige wichtige Informationen.
Er sagt, seine Freundin ist ungeplant schwanger. War die Schwangerschaft nur zu diesem Zeitpunkt ungeplant? Besteht bei dem FS überhaupt ein Kinderwunsch?
Er schreibt, er ist mit seiner Freundin 3 Jahre zusammen. Welche Art Beziehung ist das? Liebt er seine Freundin? Ist sie seine Traumfrau? Kann er sich mit ihr grundsätzlich eine Familie vorstellen? Oder ist sie nur eine Übergangsfrau (weil gerade nichts Besseres am Start ist)? Oder ist sie nur eine F+ (und hat sich erdreistet, einfach schwanger zu werden)?
Das sind alles Fragen, die der FS nicht beantwortet. Dabei wäre seine Einstellung dazu wichtig. Ist die Freundin nur F+, würde ich an seiner Stelle auch nicht heiraten und nur den Kindesunterhalt zahlen. Ist sie dagegen die Frau, mit der er eine Familie gründen will, kann ich ihr bei seinem Geiz nur abraten.
Er reitet nur auf den finanziellen Aspekten herum, wie er das Beste für sich herausholen kann.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Scheint ja so, dass einige durch eine harte Schule des Lebens sind @Tom26 , so etwas hab ich noch nie gehört.
Solche Dinge bekommst du dann mit, wenn einer deiner Freunde als Ausbilder junger Kriminalpolizisten arbeitet ......
.... du selbst bei einer Polizeibehörde als Spezialist für gewisse Aufgaben schon zugezogen worden bist ........

Es gibt eben nicht nur männliche Heiratsschwindler. Du siehst, ganz so spektakulär ist mein Leben gar nicht. Aus hysterisch korrekten Gründen wird allerdings über die weibliche Seite der Kriminalität weniger in der Öffentlichkeit berichtet. Das Böse hat gefälligst männlich zu sein - sehen wir hier ja auch.
Ich wundere mich nach wie vor - sie wird ungeplant schwanger und hat bereits alle Pläne für diesen Fall in der Schublade !? Nein, da stimmt gewaltig etwas nicht .... und der FS hat gute Gründe, diese Frau nicht zu heiraten.
 
Für die Erlangung des Lebensstandards ist erstmal jeder selbst verantwortlich. Ein Recht auf Ehe, um einen höheren Lebensstandard zu erlangen, gibt es auch nicht. Wenn die Frau hier einen niedrigeren Lebensstandard hat, sollte sie mit dem Unterhalt für sie für 3 Jahre abgesichert werden.
Es geht nicht um Recht auf einen höheren Lebensstandard. Das Leben einer Frau wird nicht besser, wenn das Kind 3 Jahre alt ist, sondern erst recht anstrengender und teurer, auf jeden Fall für die nächsten 20 Jahre. Auch wenn der FS sein Kind betreuen will, ob er es wird und überhaupt kann, ist fraglich, für Männer ist wesentlich schwieriger, stupide und öde Arbeit zu machen und das ist nun mal oft bei Haushalt und kleinen Kindern so, ausserdem kleben die Kinder mehr an der Mutter.
Die beiden sind seit 3 Jahren zusammen. Sie werden einen gemeinsamen Lebensstandard entwickelt haben. Das sich der automatisch ändern müsste, weil jetzt ein Kind kommt, sehe ich nicht.
Sehen musst du nicht, aber es wird so sein, tut mir leid, etwas lebensfremde Aussage - das Leben mit dem Kind ist teurer und mit weniger Privatzeit verbunden.
So wie Deine Kinder, wenn sie das hier lesen würden, auch freudig nach einer größeren Wohnung Ausschau halten....
Sogar ich würde mich über mehr Platz freuen, ich persönlich brauche buchstäblich viel Freiraum.
Und wenn Du Deine Kinder auf teure Privatschulen schickt, ist das in Ordnung, aber Deine Entscheidung.
Für die Privatschule würde ich mich entscheiden, weil die "normale" Ausbildung hier in Deutschland eine Katastrophe ist, nur aus diesem Grund. Ausserdem dachte ich immer, dass die Eltern das beste für ihr Kind wollen und der FS klingt hier irgendwie bezüglich Kinder lustlos, als ob sein Kind das Privatvergnügen seiner Freundin ist und er die Fürsorge darüber über sich wohl oder übel ergehen muss.
Und wenn der FS das Geld nicht ausgeben möchte, dann möchte er das nicht.
Kein Thema, ist sein gutes Recht. Nur hat er seine Freundin durch Schwangerschaft in die Lage gebracht, dass sich sowohl ihr Leben als auch ihre finanzielle und zum Teil berufliche Situation massiv verändern wird, da ist er genauso beteiligt und zwar freiwillig. Da kann er nicht so tun, als ginge es ihn nichts an und er damit mit Minimalsteinsatz befreit wäre. So wie er sich finanziell rumdrücken will, kann ich voraussagen, dass sein Betreuungswunsch nur ein Lippenbekenntniss sein wird, bzw. da wird er garantiert auch knallhart verhandeln und möglichst wenig Aufwand betreiben. Das fängt bei der Wahl des Kindeswagens bis zu irgendwelchen Vereinen oder Urlaubsvorstellungen. Oder ob man zwei mal Spazieren geht oder ein mal reicht auch.
 
C

Charline

Gast
Wieso soll sie durch die Heirat etwas zusätzlich erhalten?
Was wäre denn daran schlimm, wenn deine Freundin etwas zusätzlich erhält? Gönnst du ihr die Butter auf dem Brot nicht?
Wer geizig ist, geizt auch mit Gefühlen. Ich stelle mir das grauenhaft vor, wenn der FS das Kind betreut, während die Mutter arbeiten geht.
Ich habe hier nur gelesen, dass er bereit ist, finanziell für das Kind aufzukommen. Ein Kind braucht aber mehr als nur finanzielle Absicherung (Liebe, Zuwendung, Stabilität ...).
Ich stelle mir gerade vor, wie der FS in einigen Jahren aufheult, weil das Kind ein neues Schulheft für 0,95€ braucht, weil das alte voll ist. Wahrscheinlich wird er auch ausrechnen, wie viele Schulhefte man sparen kann, wenn man eine kleinere Schrift hat.
 
C

Charline

Gast
Ich wundere mich nach wie vor - sie wird ungeplant schwanger und hat bereits alle Pläne für diesen Fall in der Schublade !? Nein, da stimmt gewaltig etwas nicht .... und der FS hat gute Gründe, diese Frau nicht zu heiraten.
So eine durchtriebene Frau! Das kann nur eine Heiratsschwindlerin sein! (Vorsicht: Ironie!)
Angeblich weiß sie doch gar nicht, wie reich ihr Freund ist. Da er wenig konsumiert, denkt sie vermutlich , er nagt am Hungertuch.
Nur weil jemand den Wunsch hat zu heiraten, muss er/sie doch kein Heiratsschwindler sein.
Außerdem weiß hier niemand, warum sie heiraten möchte. Vielleicht ist sie einfach nur sehr konservativ oder religiös (ohne weitere Hintergedanken).
 
Sehen musst du nicht, aber es wird so sein, tut mir leid, etwas lebensfremde Aussage - das Leben mit dem Kind ist teurer und mit weniger Privatzeit verbunden.

Lebensstandard und Einkommen/Ausgaben sind zwei verschiedene Dinge. Natürlich hat man bei gleichem Lebensstandard mehr Ausgaben für 3 Personen als für 2.

Für die Privatschule würde ich mich entscheiden, weil die "normale" Ausbildung hier in Deutschland eine Katastrophe ist, nur aus diesem Grund.

Man muss überall auf der Welt im Detail schauen, aber ich bin mit dem deutschen Bildungssystem bisher ganz gut gefahren. Private Systeme sind ganz nett, aber auch nicht pauschal besser, sondern nur sicher teurer und sozial ungerechter. Mag sein, dass das in Russland anders ist.
Du bist selbst in Ausbildung. Sicher auf einer Deinen Ansprüchen entsprechenden Privatschule?

Nur hat er seine Freundin durch Schwangerschaft in die Lage gebracht, dass sich sowohl ihr Leben als auch ihre finanzielle und zum Teil berufliche Situation massiv verändern wird, da ist er genauso beteiligt und zwar freiwillig.

Hier sind zwei beteiligt. Ich erkenne klar, er möchte sich auf minimale Ausgaben beschränken, genauer darauf, was er auch für sich ausgibt.

Ich erkenne auch, dass hier manche Frauen, explizit Du, gerne mehr Geld von seiner Seite sehen würden. Das ist einerseits logisch und selbstverständlich, andererseits Anlass, auch ihre Rolle zu hinterfragen.

Wir lesen hier nur eine Seite. Dazu lese ich ungeplante Schwangerschaft. Der Forderungskatalog liegt schnell auf dem Tisch. Du hast schon Recht, er erscheint hier sehr geizig und ich frage mich auch, warum hat er eine Beziehung mit der Frau und warum verhält er sich so? Und wie sieht ihre Seite aus?
 
After all, ich finde diesen Thread mal wieder sehr gut, da er eben die unterschiedlichsten Erfahrungen der Schreiberlinge hier spiegelt. Ich denke, jeder sieht die Welt durch das Brennglas der Erfahrungen, die er gemacht hat. Ebenso die Menschen und ihr Tun.
Ich habe aber auch am eigenen Leib erfahren dürfen, dass es durchaus möglich ist, Negatives in Positives umzuwandeln. Es ist immer die Frage, wo will ich hin und wie möchte ich leben.
Wenn der FS der Meinung ist, dass er sich ausgenommen und „benutzt“ fühlt durch eine Eheschließung, dann sollte er es sein lassen.
Davon abgesehen hat er mEn eh seinen Plan und hält das hier für seine kleine Spielwiese😂
 
So eine durchtriebene Frau! Das kann nur eine Heiratsschwindlerin sein! (Vorsicht: Ironie!)
Eine Frau, die es nur auf Heirat abgesehen hat, wartet auch nicht drei Jahre mit der Forderung. Auch die Schwangerschaft wie man hier sieht, ist ja für sie keine Garantie, dass er sie heiratet.
Angeblich weiß sie doch gar nicht, wie reich ihr Freund ist. Da er wenig konsumiert, denkt sie vermutlich , er nagt am Hungertuch.
Klingt wirklich merkwürdig. FS sind deine Unterlagen alle gut weggeschlossen?
 
Ich wundere mich nach wie vor - sie wird ungeplant schwanger und hat bereits alle Pläne für diesen Fall in der Schublade

Lieber Tom, ich lese wirklich nur, dass sie gerne heiraten möchte.
Und den Vorschlag für den Fall, dass er bei ihr einzöge.

Es gibt genug Menschen, die - wenn ein Kind unterwegs ist - heiraten wollen, nicht nur aus materiellen Gründen.
Es ist für viele ein anderes Gefühl, mit diesem Papier, mehr Verbindlichkeit, die Bestätigung eines "Wir" und die Rolle des Vaters ist deutlich einfacher zu regeln.

W, 51
 
Ich kenne einen recht gut verdienenden Mann, der selbst nach einer ersten Ehe/Scheidung seine neue Partnerin (sie hat ihr Leben lang gekellnert und hatte kein Vermögen und keine Rente ansammeln können) selbst ohne Kind oder anderen "Grund" (beide waren Mitte vierzig) unbedingt heiraten und auch absichtlich ohne Ehevertrag heiraten wollte, weil er sie geliebt hat und gerne absichern wollte, falls ihm was passiert. Er hätte gerne Geld und Rentenpunkte geteilt, selbst im Falle einer Scheidung. Sie war gar nicht so scharf aufs Heiraten, aber ihm war es wichtig und er wollte sie bewusst absichern. Meine Tante ist dann erst an Brustkrebs erkrankt und dann zwei Jahre nach der Therapie an mehreren Gehirntumoren jung verstorben, also hat er am Ende doch all sein Geld behalten können -- so was kann auch immer passieren. Geteilt hätte er es aber lieber mit ihr.

Es gibt ja durchaus Möglichkeiten, sein bestehendes Vermögen zu schützen, getrennte Konten zu haben usw. Manche Männer teilen aber auch einfach gerne umd freiwillig ihr Einkommen mit der Frau und Familie, die sie lieben. Ich bin dagegen, sich an anderen zu bereichern und "versorgen" zu lassen, aber in den glücklichen Ehen, die ich kenne, sehen sich beide Partner als Team, unterstützen sich gegenseitig, haben gemeinsame Projekte und sind füreinander, nicht gegeneinander. Du, lieber FS, vermittelst hier stark den Eindruck, gegen deine Freundin zu sein und ihr überhaupt nichts zu gönnen. Du bist ganz und gar auf deinen eigenen Vorteil bedacht. Wenn du sie liebtest und ihr zusammen bleiben wolltet, wäre es dann so schlimm, wenn sie ein wenig profitieren würde? Solange sie dich nicht ausnutzt und auch noch selbst arbeitet, könnte das doch auch mal egal sein.

Du scheinst sparsam zu leben. Kannst du dir denn eigentlich die unvorhersehbaren Kosten, die ein Kind mit sich bringt, leisten? Dein "Plan" wirkt sehr auf dich selbst und dein eigenes Wohlergehen bezogen. Ist da noch Platz für andere, die etwas Aufregung und Chaos reinbringen und deine schöne Kalkulation durcheinanderbringen?
 
Deine Freundin ist nicht die einzige Frau, die den tiefen Wunsch nach Absicherung in sich trägt. Das ist Evolutionsbiologisch sehr tief verankert.
Vor allem wenn Frau ein Kind möchte oder bekommt. Sich sicher zu fühlen, ist in Beziehungen soooooo wichtig. Sonst hat man doch immer das Gefühl man ist austauschbar und beliebig.
Wenn man als Frau in so altbackenen Kategorien denkt ( »Ich bin für den Mann wichtig, wenn er mich versorgt und mir finanzielle Sicherheit bietet«), dann würde ich als Mann sofort Reiß-aus nehmen. Das »evolutionsbiologische« Argument wird immer dann in Anschlag gebracht, wenn Mann und Frau sich nicht auf auf Augenhöhe begegnen wollen bzw. Bequemlichkeiten und mangelnder Änderungswillen auf scheinbar natürliche »Konstanten« zurückführen und sich hinter dem Jäger-Sammler-Klischee verschanzen. Ich habe vor einigen Jahren regelmäßig in Polen und Russland zu tun gehabt, und eine der häufigsten Begründungen von Männern, warum sie nicht den Abwasch machen wollten oder einen Kinderwagen schieben wollten lautete »Das sei schon biologisch die Aufgabe von Frauen«. – Zu dem Fragesteller kann ich nur sagen: Ihr kennt euch gerade drei Jahre, da würde ich doch nicht heiraten, um – nach dem statistischen Durchschnitt – in acht Jahren wieder geschieden zu sein. Sein Kind kann er auch ohne Heirat gut absichern – und da die Frau berufstätig ist oder sein kann, würde ich als Mann auch von ihr erwarten, dass sie selbstverständlich die Hälfte finanziell zum Haushalt beisteuert oder zumindest proportional zum verdienten Geld.
Lass dich nicht erpressen mit dem »Geiz«-Vorwurf, den komischerweise nur immer Frauen gegen Männer erheben, nie umgekehrt. Ein solcher Vorwurf basiert auf einem vormodernen Ehe-Modell, als die Frau keine Ausbildung und kein Studium genoss, allein für den Haushalt zuständig war und der Mann das Geld heranschaffte
 
ist aber genau der Denkfehler. Eine Absicherung ist doch nur notwenig, wenn die Frau durch die Aussetzung vom Job Nachteile erlitten hat. Selbst wenn sie drei Jahre zu Hause bleibt, dann erhält sie in dieser Zeit den Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle

Ich kommentiere das alles hier nicht weiter, aber an diesem Punkt hast DU einen Denkfehler. Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle ist Unterhalt für das Kind. Nachteile im Job hat sie durch das Aussetzen sowieso.
Ich komme ursprünglich aus dem Osten und konnte mir gar nicht vorstellen, dass es zwischen Ossis und Wessis noch Unteschiede in unserer Generation gibt. Bis zu dem Zeitpunkt, wo ich schwanger wurde. - Ab da wurde ich von meinem Chef auf's Abstellgleis gesetzt, Fortbildungen nur noch die, die unbedingt notwendig sind, sonst nichts. Wehe die Arbeit wurde nicht so wie üblich erledigt, Schwangerschaft ist keine Krankheit, also tun Sie mal nicht so. Schwangerschaftsbeschwerden, was ist das? Warum bringen Sie keine 100 % Leistung, wie sonst? - Nur um mal einige Dinge aufzuzählen.
Alle Fragen von Kollegen und Bekannten zielten nur darauf ab, wie lange ich aussetze und ob ich dann, wie im Westen üblich, in Teilzeit wieder einsteige. Karriereknick tadaa! Finanziell gesehen ist das eine Jahr Aussetzen eine Katastrophe, sowohl hinsichtlich des vorhandenen Geldes in der Zeit, verpassten Lohnerhöhungen und vor allem in der Rente. Mehere hundert Euro pro Monat gehen mir dadurch verloren, dass ich ein Jahr nicht einzahle. So die Rechnung des Versorgungswerks.

Im Gegensatz zu den anderen, gebe ich gerne zu, dass unsere Heirat während der Schwangerschaft nicht nur aus Liebe erfolgte. Natürlich war sie der entscheidende Punkt. Aber die Absicherung während der Elternzeit spielte sehr wohl eine Rolle, sonst hätten wir von mir aus auch später irgendwann heiraten können. Mein Mann ist nicht vermögend, aber durch die Heirat ist im Falle einer Scheidung gesichert, dass ich für diese Zeit der Kindererziehung Rentenpunkte von ihm erhalte. Das finde ich nur fair, für die ganzen Nachteile, die ich erleide und er nicht. Eigentlich gleicht es meinen Nachteil noch nicht einmal aus, aber das nehme ich in Kauf für meinen/unseren Kinderwunsch. Vermögen hatten wir beide gleichviel. Das steckt mittlerweile im Haus, das wir gerade bauen und wo wir beide zu gleichen Teilen im Grundbuch stehen.

Du solltest mal deinen Standpunkt überdenken. Ich lese in deinen Posts nur ICH, ICH, ICH, nur deine Nachteile usw. Hast du das Ganze mal aus ihrer Perspektive betrachtet?

W35
 
Ich kommentiere das alles hier nicht weiter, aber an diesem Punkt hast DU einen Denkfehler. Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle ist Unterhalt für das Kind. Nachteile im Job hat sie durch das Aussetzen sowieso.
Dahingehend hast du Recht: Der Unterhaltsanspruch ist anders geregelt: Das bedeutet sie erhält genau das, was sie in ihrem Beruf bisher verdient hat. Dieser Anspruch ist jedoch auf die Höhe begrenzt, die eine verheiratete Frau an Unterhalt bekäme. Sie erhält mindestens drei Jahre Unterhalt. Danach ist der Unterhaltsanspruch vom Kindeswohl und von den Betreuungsmöglichkeiten abhängig.
 
Dahingehend hast du Recht: Der Unterhaltsanspruch ist anders geregelt: Das bedeutet sie erhält genau das, was sie in ihrem Beruf bisher verdient hat. Dieser Anspruch ist jedoch auf die Höhe begrenzt, die eine verheiratete Frau an Unterhalt bekäme. Sie erhält mindestens drei Jahre Unterhalt. Danach ist der Unterhaltsanspruch vom Kindeswohl und von den Betreuungsmöglichkeiten abhängig.

Entweder bist Du Fachanwalt für Familienrecht oder genauso wie Deine Partnerin schon detailliert auf ein Scheitern vorbereitet😳

Da ist beiderseits so viel Misstrauen, dass mir völlig unklar ist, warum man dann nicht Pille und Kondom auch während der Tage noch parallel benutzt(?)😳 Oder sich nicht schon längst eine passende Partnerin sucht. Die Krankenkasse sollte sich die Psychotherapie fürs Kind dann von den Eltern erstatten lassen.
 
Was wäre denn daran schlimm, wenn deine Freundin etwas zusätzlich erhält? Gönnst du ihr die Butter auf dem Brot nicht?
Wer geizig ist, geizt auch mit Gefühlen. Ich stelle mir das grauenhaft vor, wenn der FS das Kind betreut, während die Mutter arbeiten geht.
Ich habe hier nur gelesen, dass er bereit ist, finanziell für das Kind aufzukommen. Ein Kind braucht aber mehr als nur finanzielle Absicherung (Liebe, Zuwendung, Stabilität ...).
Ich stelle mir gerade vor, wie der FS in einigen Jahren aufheult, weil das Kind ein neues Schulheft für 0,95€ braucht, weil das alte voll ist. Wahrscheinlich wird er auch ausrechnen, wie viele Schulhefte man sparen kann, wenn man eine kleinere Schrift hat.
Es geht auch überhaupt nicht um den Unterhalt des Kindes. Ich will einzig und alleine meine Freundin nicht heiraten. Die Ehe begründet - in meinem Fall- für die Frau die Sicherheit, dass sie versorgt ist und im Falle der Scheidung nichts zu verlieren hat. Ich dagegen kann nur verlieren. Das Schuldprinzig im Eherecht wurde abgeschafft und ich sitze im Falle der Scheidung mit gebrochenem Herzen und verminderten Vermögen da. Zumal meine Freundin durch den nichtehelichen Unterhalt genug abgesicht ist. Warum soll ich ihr die Butter auf dem Brot nicht gönnen? Die Butter auf dem Brot ist ein Unterschied von einem sechsstelligen Betrag pro Ehejahr bei Scheidung.

Im Übrigen stelle ich mal die Frage in den Raum, weshalb wohl Frauen ab Fünfzig meist nicht diejenigen sind, die heiraten wollen, sondern eher die Männer? Ich nehme mal an, dass die Männer abgesichert sein wollen. Die Frau ist aber da nicht dumm und möchte häufig genausowenig etwas abgeben, wie der Mann.
Du scheinst sparsam zu leben. Kannst du dir denn eigentlich die unvorhersehbaren Kosten, die ein Kind mit sich bringt, leisten? Dein "Plan" wirkt sehr auf dich selbst und dein eigenes Wohlergehen bezogen. Ist da noch Platz für andere, die etwas Aufregung und Chaos reinbringen und deine schöne Kalkulation durcheinanderbringen?
Kinder stellen zwar Kosten dar, diese sind jedoch nicht für meine Kalkulation ausschlaggebend. Dem Kind steht der finanzielle Rahmen zu, dem ihm zumindest ein Elternteil bieten kann.

Der Versorgungsgedanke war in deinem Fall angemessen. Allerdings bliebst du auch zu Hause. Der Unterhaltsanspruch der unverheirateten Mutter bügelt die Nachteile wieder aus. Denn dieser Anspruch umfasst zusätzlichzum Nettolohn einen Aufschlag von 20 % für die private Vorsorge.
 
Wie der FS schon richtig erwähnte, sind eventuelles Erbe und Vermögen/Besitz, welche VOR der Eheschließung bei den Partnern vorhanden sind, ausgenommen, deshalb heißt es ja „Zugewinn“, nur davon profitieren beide bei einer Scheidung.
Du hast dahingehend unrecht. Das Vermögen, dass während der Ehe durch Erbe hinzukam, wird dem Anfangsvermögen hinzugerechnet. Das ergibt sich aus § 1374 Absatz 2 BGB.
Wir lesen hier nur eine Seite. Dazu lese ich ungeplante Schwangerschaft. Der Forderungskatalog liegt schnell auf dem Tisch. Du hast schon Recht, er erscheint hier sehr geizig und ich frage mich auch, warum hat er eine Beziehung mit der Frau und warum verhält er sich so? Und wie sieht ihre Seite aus?
Die Entstehung der Beziehung dauerte lange. Ich musste sehr lange um sie werben. Da ich einfach stets behutsam und regelmäßig mich ihr erboten hatte, wurde sie irgendwann schwach. Seitdem kann ich mich glücklich schätzen, dass wir ein Paar sind. Ich bin schlichtweg begeistert von ihrer Disziplin und von ihren Witzen.

Ich verhalte mich so, weil mein Vater mir mitteilte: "Merke mein Sohn: Geld beeinflusst Frauen, sei bewusst oder unbewusst. Jede Frau sehnt sich nach ihrem Versorger; das liegt in der Natur der Frauen. Willst du aber dauerhaft Vermögen anhäufen merke dir diesen Satz: Der Dumme heiratet schnell, der Mutige einmal und der Kluge keinmal."
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Jede Frau sehnt sich nach ihrem Versorger; das liegt in der Natur der Frauen
Dein Vater in allen Ehren....jedoch denke ich, das war eine andere Generation. Im Übrigen mit völlig anderen Regelungen bezüglich Ehe und Scheidung. Zudem mit völlig anderen Vorstellungen über Frauen im Allgemein.
Dein Anwalt sagte Folgendes:
Es gibt nur einen sicheren Ehevertrag: Keine Ehe!
Da fühltest du dich mit deinen Ängsten bestätigt. Es könnte jedoch auch etwas ironisch gemeint gewesen sein, nachdem er nach langen Erklärungsversuchen dennoch eine Abwehrhaltung bemerkt hat, bzw. eine gewisse neureiche Hochnäsigkeit.

Diese sexistischen Gedanken/Redewendungen erklären jedoch noch nicht, weshalb du einen Mietvertrag brauchst, oder deine Freundin direkt nach der Geburt in die Arbeit schicken willst. Versuche doch nochmal zu überblicken, wie eingeschränkt und verkrampft diese Sichtweise ist.
 
Ich verhalte mich so, weil mein Vater mir mitteilte: "Merke mein Sohn: Geld beeinflusst Frauen, sei bewusst oder unbewusst. Jede Frau sehnt sich nach ihrem Versorger; das liegt in der Natur der Frauen. Willst du aber dauerhaft Vermögen anhäufen merke dir diesen Satz: Der Dumme heiratet schnell, der Mutige einmal und der Kluge keinmal."

Nur weil Dein.Vater Deine Mutter sitzenliess, musst Du das doch jetzt nicht wiederholen.
Mir ist das zu extrem. Und was der über Erben denkt, kannst Du Dir ja ausmalen.

Seitdem kann ich mich glücklich schätzen, dass wir ein Paar sind. Ich bin schlichtweg begeistert von ihrer Disziplin und von ihren Witzen.

Mal unter Männern: Das scheint doch eine patente Frau zu sein und eine, bei der Du was zu lachen hast, musst Du auch erstmal finden. Da laufen hier andere Exemplare rum.. 😊
Du solltest jetzt für eine schöne Wohnung sorgen und dafür, dass ihr gut leben könnt. Wenn Du es nicht nötig hast, könnt ihr ja beide halbtags arbeiten und vom gemeinsamen Einkommen leben. So wie Du schreibst, geht es doch eh nicht ans Vermögen.

Dann kann sie ihre Wohnung vermieten und damit als Absicherung finanzieren. Du verlierst kein Vermögen und sie und das Kind sind gut versorgt.
Das sollte für beide ein guter Kompromiss sein, bei dem für keinen ein Drama daraus wird, falls es schiefgehen würde. Wenn Du so weitermachst geht es sowieso schief.
 
Ich habe über eine Beteiligungsgesellschaft sogar mehrere Eigentumswohnungen. Indes ziehe ich es lieber vor, zur Miete zu wohnen, weil man sich als Hauseigentümer um sehr viele Dinge kümmern muss.
Har har..... Ich finde es immer wieder lustig, wenn sich so "Rotznasen" wie Du etwas auf ein paar geerbte Piepen dermaßen einbilden und den Global Player geben.
Hauseigentümer oder Beteiligung und dadurch Eigentümer von Eigentumswohnungen.
Du kennst schon den Unterschied?
Du machst einen auf Minimalisten und verschonst nicht mal dein Kind und die Mutter davor.
Mein Sohn besitzt mit 26 ein Vielfaches an Eigentum, auch durch meine Hilfe.
Aber er arbeitet härter dafür, als ich jemals in der Lage dazu war.
Seine zukünftige Frau hat keine Sorgen oder Wünsche, weil er sie liebt und nicht einen Tag erleben will, wo sie solche Sorgen haben muss.
Ein richtiger Kerl mit Charakter.
Nicht so ein Geizkragen.
Dann steck nicht rein, wenn du nicht verhüten willst und kein Kind willst.

M50
 
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