• #91
Überwiegend sollte die Frau die Verhütung im Fokus haben, wenn sie kein Risiko eingehen möchte, alleinerziehend zu werden!!

Seine Freundin ist ungewollt schwanger, da ist es schwer, Freude aufkommen zu lassen, vor allen Dingen mit ihrem wirtschaftlich versorgten Auftritt!!

Echt jetzt? 😳
Nach dieser Logik sollte Frau besser gar keine Kinder in Erwägung ziehen, denn die Gefahr, auf einmal allein da zu stehen, ist immer vorhanden.

Ich finde ihren Wunsch nach einer Heirat vollkommen logisch, weil es dabei eben auch um Absicherung geht.
 
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  • #92
Seitdem kann ich mich glücklich schätzen, dass wir ein Paar sind. Ich bin schlichtweg begeistert von ihrer Disziplin und von ihren Witzen.
Nachdem mein Post von gestern nicht gedruckt wurde, da wahrscheinlich zu unhöflich, versuche ich es nun nochmal etwas smarter. Dies sind die ersten schönen Worte, die ich von Dir lese. Lass Dir aus eigener Erfahrung gesagt sein, eine Beziehung in der beide (noch) was zu lachen haben, ist viel wert. Vermutlich mehr als irgendeine Eigentumswohnung ( kommt natürlich auf die Eigentumswohnung an). Eine frühere Kollegin sagte mir mal, dass eine lange, glückliche Beziehung wertvoller sei als ein 6er im Lotto. Da ist was dran. Dann mach Dir das doch jetzt nicht wegen irgendwelcher blöden Sprüche Deines Vaters und Deines Anwalts kaputt. Lebendiges Beispiel dafür, was Eltern bei ihren Kindern zerstören können. Du hast lange um sie geworben, sie ist nun schwanger und möchte heiraten. Intelligenterweise sollte frau die Heiratswilligkeit des Partners- wenn es ihr denn wichtig ist- vor einer Schwangerschaft abschecken. Ist hier nun leider nicht geschehen. Und ja, auch ich runzel die Augenbrauen, wenn ich von ungeplanten Schwangerschaften bei ü20 höre, was aber nicht heißen soll, dass es diese nicht tatsächlich gibt. Ja, in Gottes Namen, dann einige Dich mit ihr über irgendwelche Mietzahlungen und Nebenersatzkostenrechnungen( Habe das Wort selbst als Immobilienmaklerin noch nie gehört, weiß aber, was Du damit meinst). Frauen wollen übrigens nicht nur wegen des Geldes heiraten, wenn sie schwanger sind, auch nicht wegen der Absicherung, sondern, weil es ihnen ein Zusammengehörigkeitsgefühl vermittelt.

Mir fehlt noch etwas die Freude über das Baby, aber vielleicht überraschst Du mich damit noch in Deinen nächsten Posts.
Im ersten Jahr sollte schon die Mutter in Elternzeit gehen können. Aber ab dem zweiten Jahr kannst Du die Versorgung ja übernehemen. Würde ich an ihrer Stelle jedenfalls so machen, es sei denn, ihr Lebenstandard ist ähnlich minimalistisch wie der Deinige.
: CHAPEAU !!!! Mit 30 ausgesorgt zu haben ... das schaffen wenige.
Nun ja, als Erbe ist das nicht gerade chapeaumässig.
W,55
 
  • #93
Es geht auch überhaupt nicht um den Unterhalt des Kindes. Ich will einzig und alleine meine Freundin nicht heiraten. Die Ehe begründet - in meinem Fall- für die Frau die Sicherheit, dass sie versorgt ist und im Falle der Scheidung nichts zu verlieren hat. Ich dagegen kann nur verlieren. Das Schuldprinzig im Eherecht wurde abgeschafft und ich sitze im Falle der Scheidung mit gebrochenem Herzen und verminderten Vermögen da. Zumal meine Freundin durch den nichtehelichen Unterhalt genug abgesicht ist

Welcher nichteheliche Unterhalt, wenn sie durch deinen "großmütigen" Vorschlag, das Kind zu hüten, während sie weiterhin verdient und somit keinerlei Einbußen hat, was ja, soweit ich weiß. Voraussetzung wäre, nicht-ehelichen Unterhalt zu verlangen.
 
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  • #94
abgeschafft und ich sitze im Falle der Scheidung mit gebrochenem Herzen und verminderten Vermögen da. Zum
Die Wahrscheinlichkeit ist gross,dass du auch so ohne Heirat zumindest mit gebrochenen Herzen dasitzt. Denn du bist offensichtlich nicht bereit, dich auf die Folgen deines Tuns einzulassen. Deine Freundin bedeutet dir einiges und sie ist von dir schwanger. Zur Heirat kann ich nichts sagen. Aber es klingt nicht danach, als würde deine Beziehung noch lange Bestand haben.
Sie war dir offensichtlich drei Jahre eine angenehme Gesellschafterin.
Ich musste sehr lange um sie werben. Da ich einfach stets behutsam und regelmäßig mich ihr erboten hatte, wurde sie irgendwann schwach
Klassisches Werbeverhalten. Ich weiss nicht, ob du mit deinen Formulierungen irgendeinen Pseudo-Adel darstellen willst.
Aber im Moment lässt du sie ganz klassisch fallen wie eine heisse Kartoffel .
Auch dass wird Folgen haben. Egal was du machst, alles hat Folgen.
Wenn ihr euch trennt, musst du halt zahlen und du kannst dir eine neue Gesellschafterin suchen.
 
  • #95
Ich finde ihren Wunsch nach einer Heirat vollkommen logisch, weil es dabei eben auch um Absicherung geht.
Im Rahmen der Emanzipation des 21. Jahrhunderts gibt es immer mehr Männer, die diese Absicherung nicht mehr bieten wollen, einige erfolgreiche Frauen würden das auch nicht mehr annehmen! Zum zweiten ist bekannt, dass jede zweite Ehe in Scheidung geht und überwiegend die Frauen es sind, die die Scheidung einreichen, wer keine Scheidung möchte, der darf eben nicht heiraten und wer das Problem, ungewollt schwanger zu werden, ausklammern möchte, der sollte sich eine Frau nehmen die kinderfrei leben möchte, so einfach kann alles sein, Punkt.
 
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  • #96
Welcher nichteheliche Unterhalt, wenn sie durch deinen "großmütigen" Vorschlag, das Kind zu hüten, während sie weiterhin verdient und somit keinerlei Einbußen hat, was ja, soweit ich weiß. Voraussetzung wäre, nicht-ehelichen Unterhalt zu verlangen.

Den korrekten Sachverhalt kannst Du einfach googeln.

Der Vorschlag, das Kind zu hüten, ist auch nicht "großmütig", denn es ist ja auch sein Kind. Er ist zuständig, sich um das Kind zu kümmern. Auch wenn Frauen der Meinung sind, dass es allein ihre Angelegenheit ist. Aus meiner Sicht sollte eine Frau, die sich wie hier weigert, den Mann angemessen einzubeziehen, auch den Unterhaltsanspruch für sich verlieren. Angemessen ist für mich, dass die Elternzeit halbiert wird, wenn nicht beide anders übereinkommen. Das ist auch Voraussetzung dafür, dass sich Männer endlich mehr verantwortlich fühlen und beteiligen.

In Skandinavien funktioniert das übrigens völlig problemlos.
Die "ich nehme mir dann für zwei Monate frei, damit wir zusammen in Urlaub fahren können"-Mentalität finde ich aus gesellschaftlicher Sicht völlig daneben. Ich würde auch die gesetzliche wechselseitige Übertragung von Rentenansprüchen komplett streichen, am Jahresende eine transparente freiwillige Übertragung von Rentenansprüchen ermöglichen und Teilzeit für Männer wie für Frauen anbieten.
Ich denke, es gibt Frauen, die zwar laut nach Gleichberechtigung rufen, aber dann überall die Vorteile mitnehmen und die ihnen unangenehmen Seiten vermeiden möchten. In einer Beziehung haben eben beide Interessen. Auch in einer Elternbeziehung ohne Liebesbeziehung.

Ich finde ihren Wunsch nach einer Heirat vollkommen logisch, weil es dabei eben auch um Absicherung geht.

Den Wunsch nach Absicherung finde ich vollkommen legitim. Das ist ja auch deswegen so geregelt. Dass man wegen der Absicherung heiraten müsste, ist dagegen nicht logisch. Aber natürlich ist es verständlich, dass man gerne heiratet, wenn man dadurch an Vermögen kommt, das man sonst nicht bekäme. Ebenso ist völlig nachvollziehbar, dass man das nicht möchte. Ob es ein guter Grund zum Heiraten ist, bezweifle ich. Frauen in der Regel auch, wenn sie besser verdienen. Plötzlich wird dann aus der Emotion Berechnung...

Der FS hat bald ein Kind, um das er sich zu kümmern hat. Und das will er ja auch.
 
  • #97
@INSPIRATIONMASTER

Es ist legitim den Wunsch zu äußern jemanden heiraten zu wollen. Der Andere kann ihn ablehnen und das entsprechend begründen. Wenn es ihr dann nicht passt, ist das ihr Problem. Und wer kinderfrei leben möchte kann sich auch was überziehen.
Aber ganz offensichtlich hat der FS ein Kind in seine Lebensgestaltung eingeplant, sonst hätte er keine Vorsorge für einen möglichen Nachkommen geregelt.

Nur offensichtlich hat er nicht mit einer Frau gerechnet die den nahezu unglaublichen Wunsch äußert heiraten und mit dem Vater des Kindes zusammen leben zu wollen. Es wundert mich überhaupt, dass man über solche Dinge nicht im Vorhinein spricht. Ich meine: in einer dreijährigen Beziehung hätte man ja mal auf die Idee kommen können.

"Es könnte so einfach sein, ist es aber nicht." (Fanta 4)
 
  • #99
Aber ganz offensichtlich hat der FS ein Kind in seine Lebensgestaltung eingeplant, sonst hätte er keine Vorsorge für einen möglichen Nachkommen geregelt.
Wenn das Kind von ihm eingeplant gewesen wäre, so würde er offensichtlich nicht von ungewollter Schwangerschaft sprechen!
Seine Vorsorgeplanung hat er erst nach Schwangerschaft getroffen!
Lange Rede kurzer Sinn, wenn zwei Menschen in der Beziehung extrem unterschiedliche Meinungen haben, wird es keine Mitte geben, sich zu treffen, dann ist es besser, wenn jeder sein Leben weiterhin nach seiner Eigenständigkeit lebt!
 
  • #100
Der Vorschlag, das Kind zu hüten, ist auch nicht "großmütig", denn es ist ja auch sein Kind. Er ist zuständig, sich um das Kind zu kümmern.
Ich denke, den meisten hier fällt auf, dass es so klingt, wie: Ich übernehme das mit dem Kind aus geldlicher Überlegung. Nicht, ich möchte mich gern ums Kind kümmern, weil ich mich so doll auf das Kind freue (davon hab ich noch gar nichts gelesen). Nur "ich hab nichts gegen Kinder". Es ist alles rein aus monetären Überlegungen, jedenfalls lese ich hier nichts anderes, und das ist auf keinen Fall eine gute Basis, um ein Neugeborenes zu versorgen. Sonst finde ich es auch gut, wenn beide sich die Zeit aufteilen. Allerdings kenne ich keinen Fall, wo die Frau direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten geht Vollzeit und der Mann komplett das Kind übernimmt, aus dem einfachen Grund, weil die Mutter körperlich noch nicht wieder auf dem Damm ist und weil das Kind gestillt wird. Die meisten teilen es sich so, dass die Mutter ein halbes Jahr zuhause bleibt und dann der Vater, oder beide überlappend, was ja sehr sinnvoll ist.
 
  • #101
Wenn das Kind von ihm eingeplant gewesen wäre, so würde er offensichtlich nicht von ungewollter Schwangerschaft sprechen!
Seine Vorsorgeplanung hat er erst nach Schwangerschaft getroffen!

Das ist nicht korrekt. Bitte lies noch einmal Punkt 1 des Eingangsposts. Da steht dass er die Vorsorge bereits mit Anfang 20 geregelt hat.
wenn zwei Menschen in der Beziehung extrem unterschiedliche Meinungen haben, wird es keine Mitte geben, sich zu treffen, dann ist es besser, wenn jeder sein Leben weiterhin nach seiner Eigenständigkeit lebt!

Vorausgesetzt man spricht über solche Dinge bevor das Kind sprichwörtlich in den Brunnen gefallen ist. Und wenn man über solche Themen wie Kind und Heirat nicht seine Vorstellungen austauscht, dann gibt es immer noch Pariser.
 
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  • #102
Ich würde auch die gesetzliche wechselseitige Übertragung von Rentenansprüchen komplett streichen, am Jahresende eine transparente freiwillige Übertragung von Rentenansprüchen ermöglichen und Teilzeit für Männer wie für Frauen anbieten.

Das wäre richtig, ebenso wie die Aufteilung der Erziehungszeit Modell Skandinavien.
Dann ist es selbstverständlich, dass sich beide kümmern, beide sich der Verantwortung bewusst werden.

Aber hier klingt es beim FS nicht nach, ich möchte mich um mein Kind kümmern, ich möchte Vater sein im besten Sinne, sondern es geht bei allem nur um das Monetäre.

Er sollte dringendst die Glaubenssätze seines Vaters überdenken.
So ist er die Frau, die er so umworben hat, die er angeblich liebt, die er toll findet, absehbar los.

Frauen sind da sowieso sensibel, in Schwangerschaftszeiten erst recht.
Da kommt bei ihr der Nestbautrieb, Familie - ja und für manche gehört zu Familie auch der Trauschein.

Bei aller Emanzipation, mir wäre es tatsächlich auch wichtig. Das gegenseitige Ja.
Und für alles andere kann man Eheverträge schließen.
Dich wenn unserer letztendlich anfechtbar gewesen wäre - ein Notar kann es eben nicht - wir haben uns an das gehalten, was wir damals vor hatten.
Die wenigsten wollen Rosenkriege.

W, 51
 
  • #103
Wer sagt, dass es ihr darum geht, an sein Vermögen zu kommen?
Du.
Ich finde ihren Wunsch nach einer Heirat vollkommen logisch, weil es dabei eben auch um Absicherung geht.
Wenn es um Absicherung geht, gibt es genügend andere Möglichkeiten. Sie will unbedingt heiraten, wobei wir ja nicht mal wissen, ob "Absicherung" ihr Motiv ist. Das ist seine Interpretation. Und sie ist durch die Heirat formal auch erstmal nicht anders abgesichert als so auch.

So, wie sich das im Ausgangsthread anhört, sind sich die beiden doch sowieso nicht einig. Wenn sie nach Heirat getrennt wohnen bleibt, passiert erstmal gar nichts. Einen formalen Anspruch an Unterhalt hat sie so oder so. Ohne Heirat läuft das automatisch, in einer Ehe wird sie das kaum einklagen. So gesehen ist bei der hier sowieso seltsamen Beziehung nicht heiraten sogar die einfachere Lösung.
Sie will ihn offenbar nicht wirklich bei sich einziehen lassen, er macht auch keine Anstalten, für eine gemeinsamen Wohnung zu sorgen.

Ich denke, den meisten hier fällt auf, dass es so klingt, wie: Ich übernehme das mit dem Kind aus geldlicher Überlegung.

Ich finde, die Motivation ist relativ uninteressant. Die wird ja bei der Mutter auch nicht hinterfragt. Es geht darum, dass das Kind gut versorgt ist. Gesetzt den Fall, sie hätte das Kind gezielt bekommen, um an sein Vermögen zu kommen, würde ihr ja auch niemand wegen dieser Motivation die Fähigkeit absprechen, sich um das Kind zu kümmern.

Allerdings kenne ich keinen Fall, wo die Frau direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten geht Vollzeit und der Mann komplett das Kind übernimmt, aus dem einfachen Grund, weil die Mutter körperlich noch nicht wieder auf dem Damm ist und weil das Kind gestillt wird. Die meisten teilen es sich so, dass die Mutter ein halbes Jahr zuhause bleibt und dann der Vater, oder beide überlappend, was ja sehr sinnvoll ist.
Die Elternzeit ist 14 Monate lang. Da spricht ja nichts dagegen, nach 6 Monaten wieder arbeiten zu gehen. Das müssen die beiden absprechen.
Ich kenne auch keinen Fall, in dem der Vater es eigentlich gar nicht nötig hätte, überhaupt noch zu arbeiten, die Mutter aber schon.

Was ich insgesamt meine: hier bekommen zwei Menschen ein Kind. Das verändert das Leben. Es erfordert, dass sie sich zusammen überlegen, wie sie das gestalten wollen. Weder mit der Vorgabe, dass geheiratet werden muss noch mit der, dass er ein Wohnrecht bekommt. Eltern haben einfach die Pflicht, sich darum zu kümmern, dass ihr Kind in jeder Hinsicht angemessen versorgt wird.
 
  • #104
"LIeber" FS,

ich bin mir nicht sicher ob du überhaupt echt bist, oder dir vielleicht nur gerade ziemlich fad ist und du deshalb diese Frage hier stellst.

Bei deiner Beschreibung passt so viel nicht zusammen.
Du hast ein Vermögen (wer es glaubt) und wohnst in einer 35 m Wohnung zur Miete?
Das kann ich dir nicht abnehmen. Ich kenne wirklich keinen Menschen, der wenn er Vermögen hat zur Miete wohnt und in einer so kleinen Wohnung schon 10 mal nicht.
Du wohnst zur Miete weil du mit einem Eigenheim, Verpflichtungen hättest.....besitzt aber Eigentumswohnungen.....a ha.......und das nimmt dir auch wer ab ?,

Ich glaube dir kein Wort!
 
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  • #105
Ich finde, die Motivation ist relativ uninteressant. Die wird ja bei der Mutter auch nicht hinterfragt. Es geht darum, dass das Kind gut versorgt ist. Gesetzt den Fall, sie hätte das Kind gezielt bekommen, um an sein Vermögen zu kommen, würde ihr ja auch niemand wegen dieser Motivation die Fähigkeit absprechen, sich um das Kind zu kümmern.
Ich finde durchaus, dass die Motivation viel ausmacht. Bei der Frau kann ich es nicht einschätzen, daher kann man dazu nicht viel sagen, aber er klingt nicht danach, als würde er das Kind liebevoll umsorgen. Und das braucht ein Baby. Nicht nur rein mechanisches Kümmern (füttern, wickeln), sondern zugewandtes Interesse. Und mein Ex-Freund hatte einen Vater, der sich um ihn als Baby gekümmert hat, da arbeitslos, aber er wollte eigentlich keine Kinder und hat eben das nötigste gemacht, der Mutter, sobald sie kam, das Baby hingehalten und weg war er. Sowas hinterlässt psychologisch Spuren, da gibt es ja nun einige Studien dazu, wie sowas für die Bindung und das Sicherheitsgefühl der Kinder ist und genügend Kinder, die davon Schäden davontragen, dass beide Eltern kein Interesse an ihnen haben. Die sind keine Roboter. Ich sage nicht, dass der FS das Kind dann nicht doch liebt und sich gut kümmert, wenn es da ist. Trotzdem würde ich nicht jemanden mit einem Kind allein lassen, der so emotionslos und nur aus monetären Gründen die Betreuung übernimmt, und das vorher so ankündigt. Ich würde auch keinen Babysitter engagieren, der sagt, er macht das nur wegen Geld und er "hat nichts gegen Kinder". Ich würde schon jemanden nehmen, der offensichtlich Kinder auch gern hat und sich auf sie einstellen kann. Anstelle der Mutter - wenn sie eine emotionale Verbindung zum wachsenden Kind spürt - würde ich also auch nicht Juchuh schreien, wenn der FS mit solchen Argumenten kommt.
 
  • #106
Zum zweiten ist bekannt, dass jede zweite Ehe in Scheidung geht und überwiegend die Frauen es sind, die die Scheidung einreichen
Um genauer zu sein, enden 69,1% der Ehen erst mit dem Tod eines Partners. 0,02% werden aufgehoben. Es werden also ca. 31% der Ehen geschieden.
Frauen reichen in 51% der Fälle die Scheidung ein.
8% der Paare reichen die Scheidung gemeinsam ein.
41% der Männer reichen die Scheidung ein.
Insgesamt werden 88% der Scheidungen mit Einverständnis des Partners eingereicht. (Daten von 2016, Statistisches Bundesamt)
Bei 100% der Paare stimmen beide Partner der Eheschließung zu.

Das alles bei einer entsprechend gestiegenen Lebenserwartung, die bei Frauen höher ist, als die der Männer. Einer niedrigeren Hemmschwelle, da sozial nicht mehr geächtet, sowie einer niedrigeren Hemmschwelle, wenn schon einmal geschieden wurde. Da darf es oft auch ein zweites Mal Heiraten und Scheidung sein. Man weiß ja nun, wie das geht.

Ich würde behaupten, für viele Paare ist die Motivation zu heiraten vor allem eine romantische Sicht auf Liebe, Hochzeit und Familie.
Man möchte gesetzlich eine Familie sein und das groß feiern.
Zudem sind in Bezug auf "Absicherung" jene Rechte gemeint wie Besuchsrecht im Krankenhaus und Erbrecht.
Religiöse und steuerliche Gründe sind eher nebensächlich.

Man muss das Pferd auch mal von hinten aufzäumen.
Was passiert, wenn man eine Beziehung über viele viele Jahre führt, mit Hausbau, mit Kinder und pipapo, und DANN kommt die Trennung. Das kann zu großem Verdruss, Verlust und Ärger führen, weil eben nicht durch Eheschließung geregelt. Da darf dann auseinanderklamüsert werden, wem was zusteht.
 
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  • #107
Wenn es um Absicherung geht, gibt es genügend andere Möglichkeiten. Sie will unbedingt heiraten, wobei wir ja nicht mal wissen, ob "Absicherung" ihr Motiv ist. Das ist seine Interpretation. Und sie ist durch die Heirat formal auch erstmal nicht anders abgesichert als so auch.

Das macht schon einen erheblichen Unterschied. Wenn dem Ehemann was zustößt ist sie durchaus noch anders abgesichert. Unverheiratet steht ihr in dem Moment nichts zu, zumindest dann nicht, wenn er das erblich nicht geregelt hat.
Aber wer beschäftigt sich schon mit einem etwaigen früheren Abtreten?
Und selbst wenn, Hauptsache die Frau verprasst die Kohle nicht unnötig.
 
  • #109
Ich frage mich wirklich warum man überhaupt eine Frau schwängert, von der man annimmt, dass sie schon die Dollarzeichen in den Augen hat und ihr die niedersten Beweggründe zutraut.
Es geht hier auch nicht um die Frage: Heiraten oder nicht? Zusammen ziehen oder nicht? Sondern darum wie der FS jetzt möglichst günstig aus der Sache herauskommt.
 
C

Charline

Gast
  • #110
Trotzdem würde ich nicht jemanden mit einem Kind allein lassen, der so emotionslos und nur aus monetären Gründen die Betreuung übernimmt, und das vorher so ankündigt.
100% Zustimmung. Da ist doch schon vorprogrammiert, dass das Kind seelisch verkümmert.
Weiß oder ahnt die Freundin des FS denn nun was von seinem Reichtum? Ich hatte es so verstanden, dass sie es nicht weiß. Wenn es so ist und sie den FS nur als armen Minimalisten kennt, ist sie nicht aus finanzieller Berechnung schwanger geworden. Wahrscheinlich rechnet sie sogar damit, dass sie ihn finanzieren muss.
 
  • #111
Ich habe jetzt einfach nochmal die Anfangsfrage wirken lassen.

Also 2 noch junge Menschen, er bemühte sich an Anfang sehr um sie, die Partnerschaft trägt als LAT.
Beide finanziell solide, er hat genug, sie hat ihre finanzierte ETW, berufstätig.
Sie muss wohl auch sorgsam/bewusst mit Geld umgehen, sonst hätte sie 1) die Wohnung nicht und 2) würde die Beteiligung ansprechen, die ich absolut legitim finde.

Es wäre auf dem ersten Blick also alles gut, bis auf, dass er ihr nicht traut, sie weiß nicht, dass er nicht arbeiten muss.
Also nichts gut, denn Vertrauen ist eine Basis für eine stimmige Partnerschaft.
Erst recht nicht gut, wenn man seine Meinung über Frauen liest.

Nun, DAS wusste die Frau nicht, konnte es wohl auch nicht erahnen.

Jetzt wurde sie schwanger, damit ändert sich für die meisten alles.
Sie möchte nun Familie, das eheliche Kind, das klassische Modell.
Zumindest in den ersten Monaten mit Stillzeit sich um den Säugling kümmern.
Durchaus legitime Wünsche.

Und dann kommt von ihm das lapidare Nein, ich vertraue Dir nicht, Du wirst mich über den Tisch ziehen.
Ebenso wie hier der Vorschlag, ich bleibe beim Kind (dann behältst Du Dein Einkommen, ich muss nicht für Dich mit aufkommen) rein monetär motiviert erfolgt.

Kein Wir, keine Freude, Misstrauen - keine Liebe, Wertschätzung.

Nun sieht sie ihre Illusion, leider entdeckt erst durch die ungeplante Schwangerschaft.
Sie konnte wohl nicht ahnen, dass er so denkt - klar hätte man mal reden sollen, aber ahnt man das vom Anderen wirklich?
Er hat nicht einmal seine Finanzsituation im Ansatz erwähnt, bei seinem Lebensstil kann man ihr Golddiggerei nicht unterstellen. Hat er jemals gesagt, er würde eine Ehe ausschließen mit dieser Begründung? Oder auch hier eine Fassade aufgebaut?

Ich hätte auch vertraut, mich trotz Nichtplanung auf die nächste Stufe Wir gefreut.
OK, Kind, nun, jung, gesund, packen wir.
Der Absturz in die Realität ist sicher ein Schock für sie.

Ich würde an ihrer Stelle schauen, wie ich es alleine hinbekomme, inwieweit er sich als Vater bewährt, die Partnerschaft wäre für mich erledigt.

Auch ich würde mein Kind niemandem anvertrauen, der so emotionslos mit so einer Begründung die Betreuung übernehmen möchte.
Ein Kind hat Liebe verdient.

Und ich kenne Väter, die es toll und mit ganz viel Liebe machen.

W, 51
 
  • #112
Diese sexistischen Gedanken/Redewendungen erklären jedoch noch nicht, weshalb du einen Mietvertrag brauchst, oder deine Freundin direkt nach der Geburt in die Arbeit schicken willst. Versuche doch nochmal zu überblicken, wie eingeschränkt und verkrampft diese Sichtweise ist.

Die Sichtweise ist aufgrund der allgemeinen feministischen Betrachtungsweisen völlig verständlich. Er möchte halt nicht, dass die Frau sich später wieder zum Opfer erklären kann, die angeblich selbstaufopfernd ihre Karriere geopfert habe und durch die bösen patriarchalen Strukturen in die angeblich unbezahlte Carearbeit gedrängt wird. Also bietet er seiner Partnerin an, dass er sich um das Kind kümmert - also selbstaufopfernd die Carearbeit übernimmt-, damit sie die Vorteile der Vollerwerbsarbeit genießen kann, die das Patriarchat ihr ja eigentlich orenthalten will.

Der FS möchte somit einfach nur verhindern, dass die Partnerin für ihre eigene Entscheidung, beruflich kürzer treten zu wollen, andere verantwortlich machen kann bzw. dann als angebliches Opfer weitere Ansprüche zu begründen versucht, obwohl sie in Wahrheit die Möglichkeit eines fremdfinanzierten beruflichen Aussetzens als den alleine nur ihr zustehenden Vorteil betrachtet hatte und keine eine andere Rollenverteilung akzeptieren würde.

Man kann dieses weibliche Opferdenken ja auch gut hier im Forum beobachten. Wenn eine Frau die Kinderbetreuung übernimmt, wird es als Ausnutzen bzw. Vorteil für den Mann verkauft, will der Mann hingegen die Kinderbetreuung übernehmen, dann heißt es er würde die Frau "direkt nach der Geburt in die Arbeit schicken".

Oder nehmen wir das Thema "Miete". Würde ein Mann eine Eigentumswohnung haben und von der Partnerin die Hälfte seiner Finanzierungslast erwarten, würden hier im Forum viele den Mann als geizig empfinden, der die Frau dazu benutzen will, sein Vermögen aufzubauen. Jedenfalls ist Konsens, dass man bei einer Mitbeteiligung jedenfalls auch vollständige Rechte wie ein Mitmieter haben müsste, also sich in Bezug auf Gäste, Einrichtung, ... nicht nur dem Partner unterzuordnen hat, weil es seine Wohnung ist. Wenn hingegen beim umgekehrten Fall der Mann ähnliche Gedanken hat und nicht einfach die Hälfte ihrer Vermögensbildung der Partnerin übernehmen möchte, dann wird die Sichtweise wieder als verkrampft bezeichnet.

Überlege einfach mal, der FS würde eine Eigentumswohnung kaufen und der Partnerin vorschlagen, sie könne ja bei ihm einziehen und eine ähnlichen Betrag an ihn zahlen (der der Hälfte der dortig üblichen Miete entspricht). Würdest Du dann die Sichtweise der Frau immer noch als verkrampft bezeichnen, wenn sie dann auch Rechte wie ein Mieter haben möchte?
 
  • #113
Wo hast du das denn her? Ohne Heirat läuft das automatisch?? Das wäre mir neu.
W55 AE mit Tochter 16 und da lief gar nichts automatisch

Du gehst zum Anwalt und der kümmert sich drum. Das meine ich mit automatisch.
In der Ehe gehst Du meist nicht zum Anwalt, sondern wenn es dumm läuft zum Ehemann. Und dann entscheidet der erstmal, was er Dir gibt. Das meine ich. Der Anspruch ist der gleiche, den in einer Ehe durchzusetzen ist ungleich schwerer.

Das macht schon einen erheblichen Unterschied. Wenn dem Ehemann was zustößt ist sie durchaus noch anders abgesichert. Unverheiratet steht ihr in dem Moment nichts zu, zumindest dann nicht, wenn er das erblich nicht geregelt hat.

Risikolebensversicherung heisst das entsprechende Produkt. In der Ehe genauso wie außerhalb.
 
  • #114
Weiß oder ahnt die Freundin des FS denn nun was von seinem Reichtum? Ich hatte es so verstanden, dass sie es nicht weiß. Wenn es so ist und sie den FS nur als armen Minimalisten kennt, ist sie nicht aus finanzieller Berechnung schwanger geworden. Wahrscheinlich rechnet sie sogar damit, dass sie ihn finanzieren muss.
Das habe ich auch nicht verstanden. Es geht die ganze Zeit darum (und in vielen Beiträgen auch), dass die Frau ihn irgendwie reinlegen will, Golddigger-mäßig. Aber wenn er ihr doch gar nichts davon erzählt hat und von 1300 Euro im Monat lebt - was genau traut man der Frau denn da zu, was sie erwartet? Die Heirat als Mittel zur finanziellen Absicherung macht aus ihrer Sicht doch nur dann Sinn, wenn sie was von den geheimen Geldanlangen ihres Freundes weiß, was sie angeblich nicht tut? Dann fällt doch Geld aber als Grund weg. Dass der FS sie nicht heiraten will, weil er Angst hat, er muss zahlen, na gut, er weiß ja, er hat was. Aber sie scheint ja dann wirklich aus emotionaler Verbundenheit und Romantik heiraten zu wollen? Ich find es immernoch schräg, dass man nach drei Jahren nicht in die Finanzen des Partners eingeweiht ist, spricht für mich von null Vertrauen in die Freundin, auch wenn sie ihn zum Lachen bringt usw. Seine Traumfrau scheint sie ja dennoch nicht zu sein, wenn er so krampfhaft Angst um sein Vermögen hat, dass er ihr nicht mal was davon erzählt...
Man kann dieses weibliche Opferdenken ja auch gut hier im Forum beobachten. Wenn eine Frau die Kinderbetreuung übernimmt, wird es als Ausnutzen bzw. Vorteil für den Mann verkauft, will der Mann hingegen die Kinderbetreuung übernehmen, dann heißt es er würde die Frau "direkt nach der Geburt in die Arbeit schicken".
In meinem Freundeskreis bleiben fast alle 50/50 zuhause, machen danach beide Teilzeit. Keiner jammert rum. Was hier seltsam anmutet, ist, die Frau arbeiten schicken zu wollen, nur, damit man selbst kein Geld verliert auf irgendeine Weise, seine Finanzen offenlegen muss, heiraten. Und man würde ja mit dem Partner erstmal reden, wie der sich das vorstellt mit der Einteilung. Die meisten Mütter möchten eben ihr Baby sehen - genauso wie langsam auch die Väter, was ich gutfinde. Den FS ihr als edel hinstellen zu wollen ist aber schon witzig...
 
  • #115
Du wohnst zur Miete weil du mit einem Eigenheim, Verpflichtungen hättest.....besitzt aber Eigentumswohnungen.....a ha.......und das nimmt dir auch wer ab ?
Ja. Klingt sehr merkwürdig, vor der Hintergrund, dass er bald Vater wird. Das ist ja noch mehr Verpflichtung und Arbeit, die er sonst eher scheut.
Ich hatte es so verstanden, dass sie es nicht weiß. Wenn es so ist und sie den FS nur als armen Minimalisten kennt, ist sie nicht aus finanzieller Berechnung schwanger geworden. Wahrscheinlich rechnet sie sogar damit, dass sie ihn finanzieren muss.
Ganz genau. Schlimmer noch: Er hat sich vermutlich als "armer Schlucker" ausgegeben. Bei einer Heirat käme nun raus, dass er sie 3 Jahre lang belogen hat. Das ist auch nicht ohne.
Seine Traumfrau scheint sie ja dennoch nicht zu sein, wenn er so krampfhaft Angst um sein Vermögen hat, dass er ihr nicht mal was davon erzählt...
Und das käme jetzt eben raus.

Ich sehe die Situation sogar noch problematischer. Beide wohnen, nach so langer Zeit, nicht zusammen. Vielleicht will der FS gar nicht so viel Nähe. Es es erinnert mich (auch seine Schreibweise) daran, dass manche Männer das Interesse oder den Respekt verlieren, sobald sie eine Frau sicher haben. Eine gemeinsame Wohnung suggeriert diese Sicherheit.
Zudem kommt, wie ich schon geschrieben habe, dass er sie 3 Jahre lang belogen hat. Vermutlich wollte er geliebt werden, aber nicht wegen seinem Geld. Das ist nun eingetroffen.
Nur wie sagt man es nun seiner Freundin, dass sie belogen wurden und man gefallen an der Sparsamkeit gefunden hat.
Klar hat sie keinen Anspruch auf sein Geld oder seine Unterstützung, nur will er sie ja nicht mal mit Ehevertrag heiraten. In einer Partnerschaft, besonders mit Kind, sollten alle Ausgaben ohnehin gemeinsam beschlossen werden. Dafür sollte man seine Finanzen kennen. Das will er nicht. Hier ist der Hund begraben.

Er hat kein Vertrauen zu ihr und deswegen unterstellt er ihr, was auch immer.
 
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  • #116
Das wäre richtig, ebenso wie die Aufteilung der Erziehungszeit Modell Skandinavien.
Dann ist es selbstverständlich, dass sich beide kümmern, beide sich der Verantwortung bewusst werden.

Aber hier klingt es beim FS nicht nach, ich möchte mich um mein Kind kümmern, ich möchte Vater sein im besten Sinne, sondern es geht bei allem nur um das Monetäre.

Er sollte dringendst die Glaubenssätze seines Vaters überdenken.
So ist er die Frau, die er so umworben hat, die er angeblich liebt, die er toll findet, absehbar los.

Frauen sind da sowieso sensibel, in Schwangerschaftszeiten erst recht.
Da kommt bei ihr der Nestbautrieb, Familie - ja und für manche gehört zu Familie auch der Trauschein.

Bei aller Emanzipation, mir wäre es tatsächlich auch wichtig. Das gegenseitige Ja.
Und für alles andere kann man Eheverträge schließen.
Dich wenn unserer letztendlich anfechtbar gewesen wäre - ein Notar kann es eben nicht - wir haben uns an das gehalten, was wir damals vor hatten.
Die wenigsten wollen Rosenkriege.

W, 51
Also zunächst einmal folgendes. Der Bundesgerichtshof hat bereits einmal entschieden, dass ein Ehevertrag nicht geschlossen werden kann, wenn die Frau zum Zeitpunkt der Schließung des Ehevertrages schwanger ist. Dies entschied der Bundesgerichtshof im Jahre 2004. Zwar kann man die Entscheidung auch ignorieren, ich will jedoch auf Nummer sicher gehen. Es gibt zwar auch andere obergerichtliche Entscheidungen, jedoch ist ein Hinwegsetzen über die höchstrichterliche Rechtsprechung laut meines Anwalts nicht sonderlich sinnvoll.

Rosenkriege kann man nicht vermeiden. Ich kenne einige, die sehr viel Probleme haben durch Scheidung.
 
  • #117
Ich will einzig und alleine meine Freundin nicht heiraten.

Was lamentierst Du dann so endlos rum? Tu es nicht und gut ist es. Geheiratet werden kann nur, wenn beide "ja" sagen. Du sagst "nein" und damit ist das Thema durch - egal, was sie will.

Sie hat nichts in der Hand um eine Ehe zu erzwingen. Wenn sie nur ein eheliches Kind haben will, dann hätte sie es so machen müssen, wie all die Mädels, die in unsere Familie eingeheiratet haben: Kind ist erst ein Thema wenn sie verheiratet sind.
Anders als bei Dir waren die Frauen damit am Zug, weil die Männer richtige Familien mit Kinder wollten. Sie hat entscheiden: schwanger werden, ohne verheiratet zu sein, weil Du kein Kind willst und damit ist sie ein Risiko eingegangen - der risikofall ist eingetreten.

Es kann natürlich sein, dass Deine Entscheidung Konsequenzen hat und sie dann auch nicht will, dass Du bei ihr einziehst, sondern sie lieber nur Dein Geld nimmt. An der Stelle hast Du halt keine Verhandlungsposition. Es ist ihre Wohnung und sie kann dazu "ja" oder "nein" sagen.

Ich denke aber nicht, dass sie das tun wird, wenn Du nicht mit dem gewünschten Mietvertrag Deine Forderungen total überziehst (siehe Renovierungskosten).
Sie hält Dich ja für einen Hungerleider und denkt sich, dass es für euch alle wirtschaftlich das Beste ist, wenn ihr einen gemeinsamen Haushalt führt.
Wie lange das dann hält, wenn sie mit den Jahren unter Doppelbelastung Familie/Beruf ihre jugendliche Unbekümmertheit ablegt und Deine kleinlich-pedantische Art täglich erlebt, das ist eine andere Frage.
 
  • #118
wer das Problem, ungewollt schwanger zu werden, ausklammern möchte, der sollte sich eine Frau nehmen die kinderfrei leben möchte, so einfach kann alles sein, Punkt
Und diese darf sich dann um die Verhütung kümmern?
Wenn Mann keine Kinder will, kümmert er sich selbst darum, dass er nicht schwängert!
Dann gäbe es auch endlich die Pille für den Mann.
Bzw diese gibt es ja längst, nur auf dem Markt ist die nicht....weil es sich für die Pharmazie nicht lohnt.
Nach Umfragen würden die zu wenige nehmen, na dann nicht heulen und vorwerfen, sondern nehmen!
Bis dahin Tüte oder schnippschnapp...da kann auch keine pöse Frau diese Falle stellen.

Und zum FS...schade was Vermögen so machte, anstelle von sorgenfrei, hat man nach so langer Zeit der Beziehung nur Angst, nicht aus Liebe gewählt zu werden.
Angst durch irgendwas, irgendwie Geld zu verlieren...was ein Stress. Schon die ganzen Aufzählungen hier, von Besitz und Vermögen...wie lange man da tippen muss.

Für andere stellt sich einfach nur die Frage: will ich heiraten oder nicht.
Ggf will ich allgemein nicht heiraten oder nur diesen Menschen nicht.

Manchmal will auch Frau aus Liebe und we are familygefühl heiraten und Männer auch.

Mehr ist letztendlich doch nicht zu klären
Sie hat recht, wenn sie heiraten wichtig findet und Du, wenn Du es nicht wichtig findest.
 
  • #119
Sie hat entscheiden: schwanger werden, ohne verheiratet zu sein, weil Du kein Kind willst und damit ist sie ein Risiko eingegangen - der risikofall ist eingetreten.
Ja. Das stimmt. Ich erinnere mich an eine Foristin hier, weiß aber den Namen nicht mehr. Sie wollte, das ihr Freund einzieht, was er nicht wollte. Dann wurde sie ebenfalls "ungeplant" schwanger. Nun hatte sie einen Vorwand, ihn zum umziehen zu bewegen. Ob das geklappt hat, weiß ich natürlich nicht. Es erinnert mich aber schon sehr daran.

Ich meine ein gemeinsamer Haushalt ist schon schwer, weil man sich aneinander gewöhnen muss und an die Abläufe. Besonders, da es hier eben nicht "automatisch" passiert ist. Und jetzt kommt ein Kind. Da hat man zwar 2 Fliegen auf einem Schlag, aber den muss man erstmal verkrafte, bzw. überlebt können.

Trotzdem: Ich bin der Meinung, er vertraut ihr hinten und vorne nicht. Hat sie aus Sicherheit angelogen, statt offen zu sagen, wie viel er hat und lieber sparsam lebt. Für mich wäre das vermutlich ein Trennungsgrund.
 
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  • #120
Ganz genau. Schlimmer noch: Er hat sich vermutlich als "armer Schlucker" ausgegeben. Bei einer Heirat käme nun raus, dass er sie 3 Jahre lang belogen hat. Das ist auch nicht ohne.
Zunächst einmal stelle ich die Frage, weshalb ich meiner Freundin von meinen Finanzen erzählen muss. Ich fordere von ihr weder Geld, noch anderes. Wieso sollte sie über meine Finanzen bescheid wissen? Dass wie häufig der Umstand eintritt, dass eine Frau meint, man müsse sich im Leben etwas gönnen und eine große Wohnung haben und tolle Urlaube in der ganzen Welt machen? Wir sprachen nie über Geld und jeder hat seinen Teil bezahlt. Ich achte wahrlich mit Argusaugen, dass ich nie weniger zahle als meine Freundin.

Im Übrigen möchte daraufhinweisen, dass ich derzeit auch Vollzeit arbeite. Ich liege mitnichten die ganze Zeit faul im Bett.
 
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