• #181
Frage:
Dient eine Heirat nur der Frau ?
Aus (durchaus nachvollziehbaren) Gründen, er gibt ja Anlass dazu hackt hier jeder auf dem FS herum, aber niemand versucht ihm Gründe zu nennen, warum die Heirat für IHN doch auch sinnvoll und toll sein könnte.
Das empfinde ich meinerseits als enorm entlarvend,

Nein, sie DIENT auch einem finanziell schlecht aufgestellten Mann, so die Frau denn geerbt hat ;).

Ich verstehe aber nicht, warum die Forist*innen den FS von einer Heirat überzeugen wollen sollten. Dann hieße es wieder, jaja, die Frauen, wollen den Mann mit allen Mitteln zu einer Ehe drängen. Aber vielleicht habe ich dich auch nur falsch verstanden.

Übrigens waren hier sehr viele Foristinnen der Meinung, dass auch die Freundin ihren Anteil an der Misere hat, denn sie hat ja das Spiel "bloß nicht über Finanzielles reden" mitgemacht. Das in einer dreijährigen Beziehung im gebärfähigen Alter lässt vermuten, dass sie entweder gedacht hat, das wird schon (sehr blauäugig) oder Angst hatte, dass sich der FS dann vom Acker macht.

Der Geizige war übrigens Dagobert, nicht Donald ;) (Klugscheißermodus aus).
 
  • #182
Eine Heirat ist für mich persönlich eine rein emotionale Angelegenheit, ein Symbol für das Wir. Ein Ja zur /zum Partner*in.

Ich weiß, dass es auch rechtliche Aspekte gibt, mit denen man umgehen kann /muss.
Das ist aber etwas anderes.
Nee, ist dasselbe. Die Leute trennen es nicht.
Wenn man das trennen würde, wollten wahrscheinlich viele, auch Du , dann noch heiraten?
Das "Ja" zur Partnerin wäre dann umfangreich genug ?

Ich wette, die Frau würde den FS nicht heiraten wollen, wenn es tatsächlich nur um Deinen oberen Leitsatz ginge.
Das ist aber eine Vermutung. Auch der FS kann das wahrscheinlich nicht wissen, wenn diese Frau ihm das nicht so vermittelt hat....


Der Geizige war übrigens Dagobert, nicht Donald ;)
Ach ja, stimmt.
 
  • #183
Ich verstehe aber nicht, warum die Forist*innen den FS von einer Heirat überzeugen wollen sollten. Dann hieße es wieder, jaja, die Frauen, wollen den Mann mit allen Mitteln zu einer Ehe drängen. Aber vielleicht habe ich dich auch nur falsch verstanden.
Nein, hast Du nicht.
Vielleicht ist die Heirat ja sogar sinnvoll ?

Warum nennst Du denn jetzt auch schon wieder finanzielle Gründe, anstatt solche die den FS zum Heiraten (und sei es, nachher) animieren könnten ?
Das ist mir @Lionne' s Ansatz aber lieber.
Die hat wenigstens mal einen Grund genannt.

Und nein, ich selbst will ihn nicht zum Heiraten animieren, aber nicht wegen sein finanziellen Gegegebenheiten.
Wer sagt denn, dass die Frau so arm ist.

Im Sinne seiner Frage hier bin ich nun schon fast dran, ihm Argumente dafür zu nennen....

Ich bin nur verwundert darüber, wie die weibliche Fraktion hier auf den FS abfährt ohne die eigene Überzeugung herüberzubringen. Oder gibt es die nicht, und das Vorurteil stimmt ?
Ich erkenne, es geht in diesem Thread auch viel um die Form der Frage und wenig um den Inhalt bzw. andere Aspekte....
 
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  • #184
Meine Entschuldigung für was und bei wem, liebe Sirella ?

Bei dir, weil die Beiträge des FS immer diffuser werden und er seine Rechtsbeistände nur teilweise verstanden hat ?
Bei "den Frauen", weil ich darauf hingewiesen habe, was es so alles gibt ?
Dafür, dass ich die Ehe als Vertrag bezeichne und die Beteiligung des Staates nicht negiere?
Oder denkst du, dass es mir nicht auffallen dürfte, dass die Frau bereits im 3. Monat ein komplettes Konzept incl. Zahlungen von seiner Seite aus vorlegt - und das unter Berücksichtigung der Angabe, dass die beiden nie über Finanzen, Zusammenziehen oder gar Familie gesprochen haben ?
Dafür, dass ich nach wie vor von der Ehe abrate ? In diesem Falle sogar vehement ?
Nein - ich entschuldige mich nicht für meine Aussagen - warum auch ?
Sollte ich dir persönlich versehentlich auf die Füsse, Rocksaum , Zopf oder was auch immer getreten sein, bitte ich dich selbstverständlich um Verzeihung.
Ich unterstelle auch nicht allen Frauen Böses - ich bin allgemein aber vorsichtig, wenn Warnlämpchen aufleuchten.
 
  • #185
Nein, sie DIENT auch einem finanziell schlecht aufgestellten Mann, so die Frau denn geerbt hat ;).
Formal egal. Erbe ist kein Zugewinn. Man muss aber natürlich aufpassen, dass Erbe und gemeinsames Vermögen nicht durchmischt wird, das kann sonst teuer werden...
Ich wette, die Frau würde den FS nicht heiraten wollen, wenn es tatsächlich nur um Deinen oberen Leitsatz ginge.
Ich stimme zu. Würde es Sinn machen, einen Mann heiraten zu wollen, der nur formale oder juristische Überlegungen anstellt, wenn man selbst aus emotionalen Gründen heiraten möchte? Das passt aus meiner Sicht dann auch wieder nicht. Ich denke aber, es heiraten sowieso viele unüberlegt.
 
  • #186
Ich habe keinen Beitrag gelesen wo der FS, sofern es ihn gibt überredet werden sollte zu heiraten.
Ob der Post wahr ist oder nicht, es geht doch auch um immer wiederkehrende Aussagen und Reaktionen.
Ungeplant = von der Frau initiiert
Heiraten = um versorgt zu werden

Was gleichzeitig Unterstellungen sind

Ich weiß nicht wie es in eurem Leben so war aber solche Ehen, die so entstanden sind kenne ich nicht
Sich gegenseitig versorgen schon und nicht nur Mann die Frau

Und ich kenne es...auch wenn lange her...das man gezittert hat.
Wieso ist die Pille von gestern noch da...oh shit ich hatte doch Magendarm, wir hätten gar nicht dürfen etc.
Und kaum jemand der nicht irgendwann mal gezittert hat.
Die Verantwortung nur einem zu übertragen ist nicht wirklich fair.
 
  • #187
Kiro, ich glaube im Grunde genommen geht es hier den meisten gar nicht um Verhütung, Goldfinger.
Es ist die unglaublich ätzende und arrogante Art und Weise, wie er von seiner Beziehung und seinem wachsenden Kind schreibt.
Völlig empathiebefreit, unmenschlich und ein Klugschwätzer mit Halbwissen.
Das triggert die Menschen hier.
Und selbst wenn vieles auch logisch klingt was du rational versuchst zu beleuchten, er bleibt aber ein Ar....
Es gibt Menschen, die fallen dann bei anderen Menschen halt einfach durch das Raster.
Wir wissen nix über die Frau, vielleicht ist sie ja ein Monster.
Aber sein Bild, was er selbst von sich zeichnet, ist ein sehr schlechtes.
Ich kann deine Ansätze ja nachvollziehen, aber mich widert es an, für einen solch üblen Charakter nur einen Funken Partei zu ergreifen.
Und ich denke das geht hier vielen aus diesem Grund ebenso .
M50
 
  • #188
Ich habe keinen Beitrag gelesen wo der FS, sofern es ihn gibt überredet werden sollte zu heiraten.
hier:
Sie will unbedingt ein eheliches Kind zur Welt bringen.

Ungeplant = von der Frau initiiert
Heiraten = um versorgt zu werden
Was gleichzeitig Unterstellungen sind
Ja.

Aber die Gesellschaft hat das eben doch auch so vermixt
und bezüglich der Schwangerschaft auch hier im Forum (leider) auch propagiert

Bei mehreren Threads hier wurde leider tatsächlich der Tipp gegeben, ohne Absprache schwanger zu werden.

Das Problem ist doch, dass wir Männer uns nie ganz sicher sein können (nein, auch nicht mit Kondom), denn wir können den Gegenbeweis niemals führen. Es sei denn man würde sich heimlich sterilisieren lassen.
Das ist dann aber Betrug und natürlich eine Möglichkeit die einem jungen Mann so realistisch nicht sinnvoll zur Verfügung steht.
Der Verdacht wird also immer im Raum stehen.
Es ist die unglaublich ätzende und arrogante Art und Weise, wie er von seiner Beziehung und seinem wachsenden Kind schreibt.
Völlig empathiebefreit, unmenschlich und ein Klugschwätzer mit Halbwissen.
Geht mir ja auch so.
Heißt aber eben nicht, dass er in der Realität nicht doch auch sein Kind betreuen könnte. Vielleicht wäre das ja sogar sinnvoll.
Denn kommen wird es ja nun auf jeden Fall.
Ob seiner Freundin bitten unrecht getan wird, ist auch noch die Frage.

Sie wird ihn nach 3 Jahren ganz gut kennen (wenn auch nicht so gut finanziell, oder eben doch ??) und sollte sich das mit der Ehe überlegt haben.
 
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  • #189
Das Problem ist doch, dass wir Männer uns nie ganz sicher sein können (nein, auch nicht mit Kondom), denn wir können den Gegenbeweis niemals führen.

Hmmm... Also ich habe noch nie die Pille genommen. Es wurde immer mit Kondom verhütet. Schwanger bin ich nie geworden. Richtig angewendet ist ein Kondom also schon sehr sicher.

Bei mehreren Threads hier wurde leider tatsächlich der Tipp gegeben, ohne Absprache schwanger zu werden

Krass. Das geht gar nicht.
 
  • #190
Aber die Gesellschaft hat das eben doch auch so vermixt
und bezüglich der Schwangerschaft auch hier im Forum (leider) auch propagiert

Bei mehreren Threads hier wurde leider tatsächlich der Tipp gegeben, ohne Absprache schwanger zu werden.

Das Problem ist doch, dass wir Männer uns nie ganz sicher sein können (nein, auch nicht mit Kondom), denn wir können den Gegenbeweis niemals führen. Es sei denn man würde sich heimlich sterilisieren lassen.
Das ist dann aber Betrug und natürlich eine Möglichkeit die einem jungen Mann so realistisch nicht sinnvoll zur Verfügung steht.
Der Verdacht wird also immer im Raum stehen.
Ich kann das Problem durchaus nachvollziehen. Ich bin auch absolut gegen "zuuuufällig schwanger werden" und kenne auch von Erzählungen im Bekanntenkreis den Fall, dass das gehörig nach hinten losgegangen ist (die Frau steht jetzt alleine da, er kümmert sich null). Wenn ich ein Mann wäre, und mit der Frau abgesprochen hätte, dass sie die Pille nimmt, dann möchte ich mich darauf verlassen können. Und daher finde ich es schon unverschämt von Frauen, dann einfach die Pille wegzulassen. Aber: Wenn ich ein Mann wäre, der auf keinen Fall ein Kind möchte jemals, würde ich mich sterilisieren lassen. Ganz ehrlich. Und wenn ich selbst in der Hand haben möchte, dass sie nicht schwanger wird, bzw. wenn, total sicher sein will, dass es Zufall war, dann würde ich eben mit Kondom verhüten, auch wenn es mich nervt. Denn letztendlich habe ich nur dann die Sache in der Hand. Ein Restrisiko, dass eine Schwangerschaft auftritt, besteht aber immer, und man sollte daher finde ich mal über den Fall vorher geredet haben, was ist WENN. Das habe ich zumindest immer getan mit meinem jeweiligen Freund. (Hier wohl nicht passiert, genauso wenig wie andere Zukunftspläne besprochen wurden.)
Im konkreten Fall sagt der FS eh nichts dazu, wie verhütet wurde, ob er denkt, es ist wirklich Zufall usw. Er klingt ja danach, als ob er mit mit Kindern gerechnet hätte in seinem Leben in der Zukunft, wenn er mit 20 schon irgendwelche Sachen veranlasst hat rechtlich. Es klingt nicht so, als würde er das Kind auf keinen Fall wollen, er klingt nur völlig empathiebefreit, was das Kind angeht (und auch die Freundin).
Die gesamte Diskussion, ob sie ihm nun ein Kind angehängt hat, ist eigentlich völlig unwichtig, da er nirgendwo schreibt, dass er das Kind nicht möchte oder das überhaupt vermutet. Nur seine Herangehensweise an Beziehung und Kind stößt die meisten eben ab.
 
  • #191
Na, Du bist ja ein Schlaumeier.
Willst du mir gerade erzählen was einen GF , Gesellschafter oder gar geschäftsführenden Gesellschafter ausmacht?
Dir ist schon klar, dass ich als alleiniger Gesellschafter mit allen Anteilen auf meiner Seite ebenfalls alleine entscheide, was im Gesellschaftsvertrag, sowie im Geschäftsführervertrag steht?
Dein „ dies kann soweit gehen" ist völlig unerlässlich, denn du bist nicht geschäftsführender Gesellschafter, also geht nur das, was andere dir zugestehen.
Du bist ein Theoretiker, der von der Praxis keine Ahnung hat.
Ohne dein geerbtes Vermögen würdest du kein Bein auf die Erde bekommen.
Aber würdest du nur halb so viel Interesse an deinem Kind und der Mutter haben, wie du dich für dein angelesenes Halbwissen interessierst, wärst du vermutlich ein kompetenter Vater und Partner.
Aber du bist und bleibst halt ein Ohrfeigengesicht.
Ein ziemlich einsames in Kürze noch dazu.
Drei Dollar in der Tasche und du bist der König der Welt.
Wen willst du eigentlich hier für blöd verkaufen?
m50
Also zunächst einmal teilte ich mit, dass ich mehrere Beteiligungen halte. Der Begriff der Beteiligung inkludiert zugleich auch die Möglichkeit, dass ich einen herrschenden Einfluss ausübe. Es gibt zudem einen guten Grund, weshalb ich nicht selbst Geschäftsführer sein kann. Dies liegt daran, dass die Tätigkeit als Geschäftsführer mit meinem Beruf unvereinbar ist. Aber es ist ja schön, dass du dich in meinen Finanzen gut auskennst.
 
  • #193
Hm, ich habe mal überlegt, wieso ich als Frau denn eigentlich vor fast zwei Jahren meinen Mann geheiratet habe.
Ich denke, ich wollte einfach seine nächste Familienangehörige (und er meiner) sein und seinen Namen tragen und fand es schön, als Herr und Frau X angeredet zu werden. Wenn wir zusammen ein Baby hätten - was wir nicht wollen - dann wäre das unsere kleine gemeinsame Kernfamilie, die wir aus eigenen Stücken gegründet hätten - ganz im Sinne des konservativen Wohlfahrtsstaates mit der Familie als Keimzelle der Gesellschaft. Dies war für uns ein sehr romantischer Gedanke, mein Mann ist zudem noch christlich, er hat mich gefragt, ob wir heiraten wollen und ich habe zugestimmt. Also in dieser Hinsicht ziemlich emotionale Gründe, die keiner rationalen Argumentation standhalten würden.

Ob sich das finanziell lohnt, tja, da bin ich mir noch gar nicht so sicher, zumindest waren wir beide bei unserer ersten gemeinsamen Steuerveranlagung hoch erfreut. Der Absicherungsgedanke kommt ja sicher auch noch hinzu: Wenn einer mal stirbt, gibts Witwenrente, dazu müssten wir aber definitiv noch einige weitere Jährchen verheiratet sein, denn aktuell gibts noch nix. Eine gemeinsame Familienversicherung im Falle der Arbeitslosigkeit ist auch eine feine Sache, wobei ich mal hoffe, dass es dazu niemals kommen wird. Ein nennenswertes Vermögen haben wir beide nicht, und sind auch keine Schwerverdiener, so dass das bei uns auch ziemlich egal ist. Wir leben im Zugewinn, nur dass wir nicht besonders viel Werte hinzugewinnen. Wir leben halt einfach vor uns hin und kommen gut zurecht.

Es macht den Eindruck, dass der FS die emotionalen Gründe, die seine Partnerin haben könnte, gar nicht in Erwägung zieht, diese für ihn also keine Rolle spielen, also braucht er ja auch tatsächlich nicht zu heiraten. Aber das war ja gar nicht die Frage. Die Frage war, ob seine Freundin zu recht empört ist. Da würde ich sagen: Klares ja, denn sie wird einfach über die fehlende Emotionalität enttäuscht sein, und dass sich der FS unter dem Begriff "Familie" einfach etwas anderes vorstellt, als sie selbst. Er rechnet ja schon damit, dass seine Ehe definitiv zu 50% Wahrscheinlichkeit einmal geschieden werden wird und blendet völlig aus dabei, dass dies dann auch sein Verdienst wäre. An einer Ehe muss man eben arbeiten, dass sie hält, eine Scheidung kommt ja nicht wie ein Blitzschlag über einen herein. Da er aber so wenig kompromissbereit ist (es tut ja nun auch nicht weh, zu heiraten), wird diese Beziehung wahrscheinlich an dieser Frage zerbrechen.

Dass er als Minimalist lebt, finde ich in dieser Hinsicht irrelevant (zumindest bisher), das machen in der Generation Y ja viele, gerade in Großstädten macht das gefühlt jeder zweite Mate-Trinker. Das ist nichts besonderes, und dafür muss sich der FS auch nicht rechtfertigen. Er wird es sicher seinem Kind zumindest an nichts fehlen lassen, und ich denke, seine Freundin ist auch so drauf, sonst hätte sie es niemals 3 Jahre mit ihm ausgehalten.
 
  • #194
Der FS:
Also meine Erkenntnis ist, dass viele Foristen einen Umstand einfach so annehmen und irgendetwas in die Beiträge interpretieren. Ich habe weder vorgetragen, dass ich nicht arbeite, noch vorgetragen, dass meine Freundin geldgierig sei. Darüber hinaus teilte ich nie mit, dass ich nie mehr zahlte als meine Freundin. Die Aussage "Ich achte mit Argusaugen darauf, dass ich nie weniger als meine Freundin zahle", heißt nur, dass wir zumindest immer die Kosten teilen.
 
  • #195
Der FS:
Also meine Erkenntnis ist, dass viele Foristen einen Umstand einfach so annehmen und irgendetwas in die Beiträge interpretieren. Ich habe weder vorgetragen, dass ich nicht arbeite, noch vorgetragen, dass meine Freundin geldgierig sei. Darüber hinaus teilte ich nie mit, dass ich nie mehr zahlte als meine Freundin. Die Aussage "Ich achte mit Argusaugen darauf, dass ich nie weniger als meine Freundin zahle", heißt nur, dass wir zumindest immer die Kosten teilen.
Deine Infos waren etwas spärlich und das machen eben dann die Leute daraus. Deine Fragen haben die meisten beantwortet mit Ja, viele würden sagen, deine Freundin hat Recht. Was natürlich nicht bedeutet, dass du heiraten sollst; denn das musst du ja wollen. Wenn deine Freundin nicht geldgierig ist, ist es für die meisten schwer nachvollziehbar, warum du ihr nichts über deine Finanzen erzählt hast und warum du bei dem gemeinsamen Wohnen so erbsenzählerisch agierst. Und vor allem, warum du gleich zu zwei Anwälten gehst...
Aber du antwortest nie auf Nachfragen nach der emotionalen Seite. Findest du nicht, dass du extrem kalt rüberkommst und nicht so, als würdest du die Freundin lieben oder dich auf das Kind freuen? Und du antwortest auch nicht nach Fragen, warum du mit dem Anwalt gleich den Unterhalt besprichst, als ob ihr euch trennen wollt. Wenn du dich ebenfalls um das Kind kümmern willst und ihr irgendwie doch zusammenzieht, ist es doch Blödsinn, dann investiert du doch eh Zeit und Geld ins Kind? Stattdessen hängst du dich an deiner Finanzlage auf, das ist doch überhaupt nicht der Kern des Problems. Für mich kommst du rüber, als könntest du auf dem Autismus-Spektrum sein, wenn ich ehrlich bin. Völlig losgelöst von menschlichen Empfindungen.
 
  • #196
Also meine Erkenntnis ist, dass viele Foristen einen Umstand einfach so annehmen und irgendetwas in die Beiträge interpretieren.
Tja, wenn das einzige, was vom FS kommt, die geschäftlichen Aktivitäten und Einordnung von Beteiligungen sind, sowie Angebote und (bekannte) Kindesunterhalttabellen sind, dann ist die Frage nicht beantwortbar. Dann ist alles nur pauschalisierter Salm.

Und dann tun wir hier gut daran, anstatt seiner direkten Randbedingungen einfach die üblichen Parameter anzunehmen, denn wir alle wissen, das diese im Durchschnitt eben stimmen.

Wie sollen wir die Frage, ob die Wünsche der Freundin angemessen sind denn sonst diskutieren ?
Nichtmal für mich hat die Heiratsfrage ausschließlich etwas mit Geld und Vermögen zutun.
Was ist mit dem Kind ? Kannst Du nicht damit umgehen,
Vater zu werden ? Findest Du es denn für Dich sinnvoll, diese Frau zu heiraten, mal jenseits irgendwelcher finanzieller Überlegungen gesprochen ?
 
  • #197
Also, ich war nach deinen Beschreibungen ausgegangen dass du finanziell unabhängiger Privatier bist.
Deshalb habe ich ja gefragt, wie du die viele Freizeit dann " verkaufst".
Aber das Problem verstehe ich noch nicht ganz: geht es für dich darum, die finanziell günstigste Lösung für dich zu finden und suchst du hier nach Finanzrat?
Versuchst du, die gerechteste Lösung zu finden?
Weil ansonsten könntest du ja die Vorschläge deines Anwalts umsetzen und das deiner Freundin so vortragen.
Wie sie reagieren wird, kann dir hier nun keiner sagen.
 
  • #198
...sehr romantischer Gedanke...Absicherungsgedanke kommt ja sicher auch noch hinzu...

Ich denke, viele Paare werden sich Gedanken um beide Punkte machen. Und es ist ja auch nicht unredlich, sich über die finanziellen Folgen Gedanken zu machen (wobei ich immer wieder erstaunt bin, wie hocherfreut manche Menschen über eine scheinbare Besserstellung durch den Splittingtarif sind).
Eigentlich finde ich gut, dass der FS sich vor der Eheschließung über die juristischen und finanziellen Folgen Gedanken macht (auch wenn er es übertreibt). Das sollte man vor einer Heirat immer gemeinsam und nüchtern tun. In der Regel zahlt derjenige drauf, der besser verdient , das sollte klar sein und sollte offen in Kauf genommen werden. Absicherung kann ja durchaus auch für den Absichernden ein Ziel sein, ich habe den Gedanken aktuell durchaus auch immer wieder mal.
 
  • #199
Nee, ist dasselbe. Die Leute trennen es nicht.
Wenn man das trennen würde, wollten wahrscheinlich viele, auch Du , dann noch heiraten

Ja, würde ich - ein Drittes Mal.
Und auch vor allem wieder kirchlich (ich habe 2mal protestantische geheiratet), das wäre mir wichtig. Auch wenn es schräg klingt.

Und Randbemerkung
Das 2. Mal hatte ich, auf meine Veranlassung, einen Ehevertrag - an den wir uns beide sinngemäß hielten, obwohl es mich tatsächlich Geld kostete. Aber es war ok, wir hatten diesen Vertrag genau mit bestimmten Absichten geschlossen, daran hielten wir uns beide. Die friedliche Trennung war es mir wert.

Doch, ich trenne das, und würde es deswegen wieder tun.
Das Ja, denn es war ein anderes Gefühl. Dass es nicht trug, hat nichts damit zu tun, dass wir verheiratet waren, Alltag, Auseinanderentwickeln und so manche Eigenheiten waren der Anlass.

Ich habe durchaus dazu gelernt, ich würde aber wieder mit dem gleichen Optimismus Ja sagen, in der Hoffnung, es trägt.
Und falls es das nicht tut, dann würde ich mich auch wieder trennen. Egal wie alt ich dann wäre... Bin ja geübt 😂😉

W, 51
 
  • #200
Dass er als Minimalist lebt, finde ich in dieser Hinsicht irrelevant (zumindest bisher), das machen in der Generation Y ja viele, gerade in Großstädten macht das gefühlt jeder zweite Mate-Trinker.
Ok, allerdings hier die Frage
Wieviele Menschen trinken dieses Zeug ? Ist das überhaupt ein relevanter Prozentsatz ?
Und wie viele dieser Minimalisten können sich einfach keinen anderen Lebensstil leisten ?

Selbst im Schwabenland ist es eine ganz spezielle Spezies, die nur Geld anhäuft, um Geld anzuhäufen. Nicht umsonst heisst es "Schaffe schaffe, Häusle baue ...." - sprich: man hat etwas, das den eigenen Lebensstandard anheben wird. Auf dieses Ziel arbeitet man hin.
Minimalismus als Modetrend allerdings ist verdammt teuer. Dazu gehören nämlich die entsprechende Ausstattung der Wohnung / des Hauses, die entsprechenden Designerklamotten .... und in 3 Jahren ist der Trend rum und man schmeisst alles auf den Müll und dackelt dem nächsten Trend hinterher.
Was hier gelebt wird nennt man ganz altmodisch Geiz. Nicht Lifestyle. Aber ich arbeite auch, um angenehm zu leben. So, wie das hier beschrieben wird, ist er auch kein Dagobert Duck. Denn dieser hat wenigstens Freude daran, in seinen Goldstücken zu baden. Und sich diese auf den Kopf prasseln zu lassen.
Und von Lebensfreude lese ich hier gar nichts.
 
  • #201
Ich frage mich, was der FS mit diesem Thread eigentlich bezwecken möchte?! Für den rechtlichen Hintergrund hat er seine Anwälte. Plagt ihn vielleicht doch das schlechte Gewissen Frau und Kind gegenüber?
 
  • #203
Deswegen bin ich dafür, dass man den Partner testen muss, damit man weiß, wie er reagiert, wenn es darauf ankommt. Hätte die Freundin das gemacht, gäbe es jetzt kein Kind und auch keine Beziehung.

Du meinst, Frau verkündet schon mal, dass sie schwanger ist, obwohl es nicht stimmt? Sollten Männer dann verkünden, sie hätten ihr Vermögen dem Roten Kreuz vererbt und gestern den gutbezahlten Job verloren?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #204
Du meinst, Frau verkündet schon mal, dass sie schwanger ist, obwohl es nicht stimmt? Sollten Männer dann verkünden, sie hätten ihr Vermögen dem Roten Kreuz vererbt und gestern den gutbezahlten Job verloren?
Man sollte zumindest mit dem Partner mal drüber reden. Dann kann man ja schon erahnen, ob er sich verhalten freuen würde, aus dem Fenster springt oder den Anwalt anruft. Wenn der Partner bei einem theoretischen Gespräch allerdings lügt und was anderes erzählt, als er dann später macht, ist es natürlich für beide doof. Ich hab mit meinen jeweiligen Partnern immer mal am Anfang und dann auch in Abständen drüber geredet, was wäre wenn. Kenn ich auch von Freunden so. Da kannte ich dann die Einstellungen, auch wenn die vom ersten ("ich will niemals Kinder und würde dann auf keinen Fall bei dir bleiben") sehr krass war. Aber hat zu ihm gepasst und war absolut ehrlich, ich hätte also schon gewusst, was passiert, wenn. Dagegen hat der Mann einer Freundin schon öfter gesagt, er fänd es gar nicht schlimm, auch wenn sie lieber noch zwei, drei Jahre warten wollen. Wenn sie dann mal Sorge hat, dass sie schwanger ist (jeden Tag Pille zur gleichen Zeit - ist manchmal doch so, dass man das vergisst), dann war sie gleich entspannter und hatte keine Panik beim Test.
Das ganze versteh ich hier einfach nicht, dass man scheinbar vorher eher eine lockere Affäre hatte als eine wirkliche Beziehung, wenn man über alle grundlegenden Sachen nie geredet hat in drei Jahren.
 
  • #205
Das sollte man vor einer Heirat immer gemeinsam und nüchtern tun.
Eben, nüchtern und gemeinsam.
Aber davon ist hier bein FS nichts zu spüren.
Er will die Zügel in der Hand halten, sich nicht in die Karten schauen lassen.
Er hat panische Angst vor einem Kontrollverlust.
Deshalb geht er auch meine Beiträge bezüglich irgendwelcher Beteiligungen ein, die so Jacke wie Hose sind.
Anstatt sichu um das Wohlergehen seiner Freundin und seines Kindes zu kümmern.
Ich höre nur Geld Geld Geld .
Weißt du, wer ständig so über Geld spricht, hat meistens keine drei Euro in der Tasche.
Und wer seiner Lebensgefährtin so eine geheimnisvolle Show abliefert, hat vermutlich in Wirklichkeit den Po voller Schulden.
Er soll seinen Pflichten nachkommen und aufhören, Menschen für blöd zu verkaufen, die schon ihr erstes Vermögen erarbeitet haben, als er noch mit Rotznase und Trömmelchen um den Weihnachtsbaum gelaufen ist.
M50
 
  • #206
Man sollte zumindest mit dem Partner mal drüber reden.

Ja natürlich rede ich mit einer Partnerin über das Thema Kinder. Wobei man dann ja in der frühen Phase aufpassen muss, was man sagt, um nicht des "Future-Fakings" bezichtigt zu werden, neu gelernt im Parallelthread. Ist dann auch wieder verkehrt.

Was soll da der "Test" sein?

Aussagen, die jemand im Laufe einer Beziehung macht, stehen für mich erstmal unter (gerne gewährtem) Vorbehalt, bis es ernst wird. Übrigens gibt es da auch überhaupt keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Mir haben auch schon Frauen alles mögliche erzählt und daraus ist dann nichts geworden.

Es gibt übrigens Frauen bei denen die Vergesslichkeit rapide steigt, wenn man sagt "heute wäre auch kein Drama", wenn man eigentlich erst in 2 oder 3 Jahren Kinder möchte...

Das ganze versteh ich hier einfach nicht, dass man scheinbar vorher eher eine lockere Affäre hatte als eine wirkliche Beziehung, wenn man über alle grundlegenden Sachen nie geredet hat in drei Jahren.

Ob die beiden hier mal geredet haben, wissen wir nicht. Ob er ihr irgendwelche Geschichten dazu erzählt hat, auch nicht. Fest steht, sie wohnen nach 3 Jahren noch getrennt, obwohl ihre Wohnung ja groß genug zu sein scheint. Fest steht, er möchte nicht heiraten, das triggert hier an sich schon einige Frauen. Ihre Rolle ist unklar. Wir lesen nur eine Seite.

Fest steht auch, der FS präsentiert sich hier insgesamt sehr schräg und wenig partnerschaftlich. Seine Ansichten über Geld sind abstrus. Hier erkennbar nach ein paar Beiträgen. Sie kennt ihn drei Jahre...
 
  • #207
Gibt es eurer Ansicht ein Grund, weshalb ich trotzdem heiraten sollte?
Nur weil ein Kind auf den Weg ist sollte man nicht heiraten... auch nicht um sich oder einen Partner*in abzusichern. Heiraten sollte man aus Liebe, weil man sich ein gemeinsames Leben auf lange Sicht vorstellen kann und für viele hat das vielleicht auch noch religiöse Gründe zusätzlich noch kirchlich zu heiraten.
Dir geht es nur um deine Mäuse, nicht um deine Familie.
Man sollte seinem Partner schon vertrauen können, Ehevertrag kann auch funktionieren.
Du denkst an Schlechtigkeiten, deine Freundin möchte dir was Böses, dir deine Kröten abspenstig machen, warum denkst du so?
Ich glaube jeder der etwas Vermögen hat schaut bei der Partnerwahl ganz genau hin, dass es dem/der Partner*in nicht ums Geld geht, sondern um den Menschen und dann ist es auch kein großes Ding, denn dann würde der/die Partner*in der weniger hat auch nicht auf die Idee kommen dem anderen etwas nehmen zu wollen was er sich alleine aufgebaut und erwirtschaftet hat. Ich möchte weder Vermögen von meinem Partner (wenn er welches hätte) noch seine selbst gemachten Schulden. Gemeinsam gemachte Schulden oder gemeinsam erzieltes Vermögen 👍
Dir geht es um DEINE Sicherheiten, DEIN Geld - da ist kein Platz für eine Familie!
Ihr gründet eine Familie.. findest du es da nicht angebracht mal ehrlich zu sein?
Glaube du liebst deine Freundin gar nicht, kein Gefühl von Freude über einen kleinen Sonnenschein oder irgendwas.. nöö.. eher „oh je, wie rette ich nun meine Euronen.“
Bei mehreren Threads hier wurde leider tatsächlich der Tipp gegeben, ohne Absprache schwanger zu werden.
Kann Ich nicht verstehen. Es geht da um ein neues Leben, einen Menschen.
Von meiner Friseurin (wir kennen uns schon aus dem Sandkasten) die Schwester ist auch so eine durchgeknallte... trifft sich mit irgendwelchen die sie online kennen gelernt hat beim zocken die dann von weiter weg kommen Köln, Hamburg wo auch immer.. und verhütet nicht weil sie sich ein Kind wünscht.
Ich hätte alleine schon Angst vor Geschlechtskrankheiten und überhaupt geht es um ein neues Leben, ein Kind ist kein Kuscheltier, das ist viel Verantwortung und gar nicht so einfach wie man sich das immer ausmalt. 🤦‍♀️
Na ja hier bei uns hat man im Moment nur eingeschränkte Bewegungsfreiheit, vllt verhütet das ja.🤷‍♀️

W 26
 
  • #208
Erschreckend, manche Kommentare hier.

Punkt 1: Du willst nicht heiraten, also heirate nicht. Es kann nur schlecht enden. Du kannst die Frau und das Kind absichern, ohne verheiratet zu sein, z.B den Verlust, den sie später in der Rente hat ausgleichen.
Ich frage mich immer wieder, wie man trotz Verhütung schwanger sein kann, ja es gibt diese 1% oder so aber wenn ich der Meinung bin, dass man ein Kind als Ehefrau bekommen soll, dann habe ich vor der Ehe keinen Sex! Ansonsten müsste ich den ersten besten heiraten, mit dem ich im Bett war und plötzlich schwanger wurde. Sowas überlege ich mir doch vorher!

Punkt 2.: Du wirst ihr das Eigentum mitfinanzieren, wenn Du bei ihr einziehst, logisch dass du dich nicht an anderen Kosten beteiligen willst, ein neues Dach kann Tausende kosten... bei der Trennung gehst du leer aus.

Schwierig, ich würde an deiner Stelle nicht heiraten, über das Thema mit der Wohnung kann man sicherlich noch reden.
 
  • #209
Ich frage mich, was der FS mit diesem Thread eigentlich bezwecken möchte?!

Er will ein bisschen rumstrunzen und weil ihm sonst keiner zuhört, schreibt er halt hier im Forum. Ist Corona, da ist der sonstige Aktionsradius eingeschränkt.

Plagt ihn vielleicht doch das schlechte Gewissen Frau und Kind gegenüber?
Ist nicht erkennbar und warum soll ihn schlechtes Gewissen plagen? Er ist doch angeblich bereit nach Düsseldorfer Tabelle zu zahlen. Das tun die wenigsten LAT-Väter.

Weißt du, wer ständig so über Geld spricht, hat meistens keine drei Euro in der Tasche.
Das stimmt nicht so ganz und das weißt Du genau.
Es sind auch die Menschen, die durchaus Geld aber sonst nichts haben: keine positiven Eigenschaften, keinerlei Selbstwert, keine Freunde weil nur von der Angst getrieben aussschließlich ihres Geldes wegen gemocht zu werden.
Das wiederum liegt an ihnen, denn sie selber mögen sich nicht, auch keinen anderen, nur ihr Geld. Darum können sie sich nichts anderes vorstellen und so ist Geld ihr einziges Thema, über das sie aus genau diesem Grund auch nicht die Kontrolle abgeben können.
 
  • #210
Der FS soll nicht heiraten, wenn er nicht will. Klare Sache. Er sollte aber die Vaterrolle nicht kalt wie ein Fisch sehen, sondern überlegen, was er dem Kind an Zeit, Fürsorge und Liebe zu geben hat. Emotional klingt er so arm, dass mir das Kind einfach nur leid tut. Freidun, kannst du dich mal dazu äußern, oder bist du ein emotionaler Analphabet?
 
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