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  • #1

Schwangerschaft nach kurzer Beziehung schon sinnvoll?

Ich (40) habe mich schon vor langer Zeit in einen Kollegen (48) verliebt. War glücklich, als auch bei ihm irgendwann der Funke übersprang. Wir führen jetzt seit fünf Monaten eine sehr harmonische Beziehung. Es stimmt einfach alles. Wir haben gleiche Interessen und Ansichten, der Sex ist sehr erfüllend. Wir wollen auch in Kürze eine gemeinsame Wohnung suchen. Jetzt ist es so, dass bei mir ja die biologische Uhr schon sehr laut tickt und ich gerne ein Kind möchte. Mit diesem Partner könnte ich mir das zum ersten Mal vorstellen, weil er nun mal meine große Liebe ist. Ich habe mit ihm über meinen Kinderwunsch gesprochen, worauf er sehr zurückhaltend reagiert hat. Doch er sagte, wenn ich es unbedingt wolle, würde er mir diesen Wunsch erfüllen. Die Frage ist nur, ist es schon der richtige Zeitpunkt? Die Beziehung ist ja doch noch recht frisch, aber mir bleibt nicht mehr viel Zeit. Gibt es hier jemanden, der auch nach kurzer Beziehung schwanger wurde oder kennt Ihr Paare, wo es so war?
 
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  • #2
Also prinzipiell sinnvoll ist das bei so einer kurzen Zeitspanne wohl nicht, aber unter den Bedingungen würde ich wohl anders entscheiden. Wenns passt und man sich sicher ist?
Und wenn man sich der Folgen bewußt ist falls es schief geht und man die tragen will - warum nicht? Ich würde dann wohl auch nicht noch erst ewig warten und außerdem klappt das ja in den wenigsten Fällen gleich auf Anhieb.
Schlimmer ist es sicher, wenn man früh ungewollt schwanger wird und die Partnerschaft nicht passt und der Kerl hinterher weg ist.
 
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  • #3
Ja, bei mir war es so. Gefunkt hat es im Januar, und 9 Monate später war ich schwanger. Bei mir hat allerdings nicht die Biouhr getickt.

Wer weiß - wenn ich gewartet hätte, hätte ich mich vermutlich gegen ihn entschieden und dann auch nicht dieses Kind bekommen. Die Verliebtheit und der Sex waren toll, rosa Wattewolken überall.

Schwierig ist für dich, dass dein Partner so zurückhaltend ist. Das war mein Mann nicht. Er war sehr glücklich über die Schwangerschaft, und dann auch über das Kind. Hat zwar nicht so gaaaanz lange gehalten - aber die Kleine ist ein echter Knüller. Dafür hat sich alles gelohnt.

Ein, zwei Jahre hast du doch noch. Mach dich nicht verrückt. Ich würde dir raten, die Partnerschaft noch wachsen zu lassen. Nachteil: Wenn er es dann doch nicht ist, wird es für dich knapp mit der Zeit. Ggfs. käme dann auch eine Samenspende in Betracht, wenn du einfach gern Mutter sein möchtest, aber kein Vater in Sicht ist.
 
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  • #4
Hallo, natürlich sind 5 Monate nicht viel. Andererseits kannst du dir mit ihm zum ersten Mal Kinder vorstellen und er wird ja nicht dein erster Freund sein. Deine biologische Uhr tickt. Also was soll es, eine Garantie gibt es nicht für eine Partnerschaft. Wenn du dir vorstellen kannst, dein Kind auch allein groß zu ziehen, dann lass es drauf ankommen. Wenn du Kinderwunsch hast, dann ist ein Kind das Beste was dir im Leben passieren kann. Meine beiden mittlerweile erwachsenen Kinder, waren und sind immer eine Bereicherung für mich.
w/45
 
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  • #5
Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis ein Paar, dem es genauso ergangen ist wie Euch beiden. Beide Anfang 40, haben sich im Urlaub kennen und lieben gelernt. Die Verliebtheit war zu Beginn groß, ein Problem war die räumliche Distanz. Er in Hamburg lebend und sie in München. Dennoch war beiden nach ein paar Monaten klar, dass sie zusammenbleiben und ihren Kinderwunsch in die Tat umsetzen wollten. Und siehe da, nach sieben Monaten war sie dann schwanger. Beide zogen dann zusammen und das Glück schien perfekt, als das Baby endlich da war.
Nun ja, mittlerweile ist die Harmonie nicht mehr ganz so groß und die Verliebtheitsphase wurde von der Alltagsphase abgelöst. Die beiden streiten sich sehr oft und ich glaube es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die beiden wieder getrennte Wege gehen werden.

Nun ja, woran es bei vielen wohl scheitert ist die kurze Zeit des sich Kennens. Man zieht zusammen, während das Kind schon unterwegs ist und stellt dann fest, dass es im Alltag doch nicht so funktioniert, wie man es sich vorgestellt hat.
Tja, es scheint ein Dilemma zu sein. Mit Anfang 40 hat man nun wirklich nicht mehr viel Zeit mit dem Kinderkriegen. Andererseits befindet man sich noch in der Veliebtheitsphase und alles ist toll. Dann kommt der Alltag, man lernt den Partner mit all seinen Macken besser kennen und stellt dann vielleicht fest, er ist doch nicht der richtige aber dann ist das Kind schon da...
Wahrhaft eine schwierige Situation..ich würde erst mal das zusammenleben testen und wenn das gut funktioniert den Kinderwunsch angehen.
 
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  • #6
Bei mir war es ähnlich. Ich war damals zwar "erst" Mitte dreißig und gerade ein paar Monate mit meinem neuen Partner zusammen. Der Himmel hing voller Geigen und die rosarote Wolke war noch sehr groß. Und ja zum ersten Mal konnte ich es mir vorstellen mit besagtem Mann ein Kind zu zeugen. Nach ca. 7 Monaten zogen wir dann zusammen. Und nach einem Jahr zog ich dann auch schon wieder aus, weil das Zusammenleben doch nicht so einfach war, wie gedacht.
Ich an Deiner Stelle würde mit dem Mann erst mal zusammenziehen um zu sehen, ob man im Alltag miteinander klarkommt.
Wenn ich damals so übereilt gehandelt hätte, stände ich heute alleine, ohne Mann aber mit Kind da.
Und Kinder machen das Leben nicht einfacher!! Tja, da gilt der alte und abgedroschene Spruch wohl wieder: Drum prüfe, wer sich ewig bindet!
 
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  • #7
Meine Güte! Wenn man so besessen ist, ein Kind auszutragen zu wollen, dann sollten man die Zeugung wohl früher angehen und mit einem Partner, den man liebt und der auch einen Kinderwunsch hat!

Ich glaube, du redest es dir ein, dass du verliebt bist, um nur an dein Ziel (Kind!) zu gelangen. Traurig!
 
  • #8
Man unterteilt die Entwicklung einer Partnerschaft ganz in folgende Phase:

KENNENLERNPHASE
Man ist noch kein Paar, sondern flirtet miteinander, bandelt an, lernt sich kennen, trifft sich für Dates und gemeinsame Unternehmungen, man versucht abzuschätzen, ob der andere als Partner passen könnte und ob er umgekehrt auch an einem selbst interessiert ist. In dieser Phase entsteht bereits Zuneigung, Sympathie, Vertrauen, Gefühle der Gemeinsamkeit bin hin zum Hingezogensein. Intimitäten werden im allgemeinen noch nicht getauscht.

VERLIEBTHEITSPHASE
Verliebtheit ist ein klar definiertes Gefühl mit messbaren physiologischen und neurobiologischen Veränderungen (Blutwerte, Hormone, Kreislauf) und ganz charakteristischem Gefühlsspektrum, das regelhaft Aufregung, positive-nervöse Stimmung (volkstümlich beschrieben als "Kribbeln im Bauch" oder "Schmetterlinge"), Euphorie, Überhöhung positiver Attribute, Ausblendung negativer Atrribute umfasst und bei dem die eigenen Gedanken immer wieder um das Objekt der Verliebtheit kreisen und viel mehr möglich und erreichbar erscheint. Sexualität wird ganz besonders intensiv und meist oft genossen und trägt zur Aufrechterhaltung der Verliebtheit bei und nähert die Partner emotional einander an. Die Verliebtheit ist kein dauerhafter Zustand, sondern regelhaft ein temporärer Ausnahmezustand. Verliebtheit ebbt nach eine gewissen Zeit allmählich ab und dauert zwischen einigen Wochen, typischerweise einigen Monaten, selten länger als ein Jahr.

DIFFERENZIERUNGSPHASE
Kurz gesagt, ist die Differenzierungsphase geprägt vom Übergang von Euphorie zu nüchternem Realismus, von Wunsch zu Wirklichkeit.

Wenn die Verliebtheit allmählich abebbt, sieht man plötzlich die bisher weitestgehend ausgeblendeten negativen Attribute, bekommt auch eine realistischere, differenziertere [sic] Sichtweise der bisher überhöhten positiven Attribute. Man erkennt die Macken, Schwächen, Nachteile, die jeder Mensch mit sich bringt, und man realisiert, in welchen Bereichen man weniger miteinander harmoniert, wo Kompromisse ausgehandelt werden müssen und wo eventuell Unvereinbarkeiten auftreten. Zugleich nimmt das generelle Wissen über den Partner zu und neue Facetten werden bewertet und bewusst oder unbewusst mit den eigenen Vorlieben und Zielen abgeglichen. Sexualität geht über in eine normalere Frequenz.

Jetzt entscheidet sich, ob sich die im Verliebtheitstaumel angenommenen Werte bewahrheiten, sich Erwartungen erfüllen, man wirklich zusammenpasst, sich ein gemeinsamer Weg und ein gemeinsames Ziel finden lassen und die Partnerschaft insgesamt als positiv, konstruktiv, zukunftsträchtig empfunden wird. Nur wenn während der Differenzierungsphase die Verliebtheit in Liebe übergeht, wird man sich ein gemeinsames Leben wünschen und die Partnerschaft aufrechterhalten. Liebe und Verliebtheit sind deutlich verschiedene Gefühle.

Während der Differenzierungsphase trennen sich die meisten Paare und genau zu der Entscheidung pro oder contra Partnerschaft ist diese Phase letztlich ja auch gedacht. Am Ende der Differenzierungsphase steht entweder die Trennung oder das mehr oder minder stabile Paargefühl.

STABILITÄTSPHASE
Die Partner lieben sich, empfinden tiefes Vertrauen zueinander und Geborgenheit miteinander. Sie haben gemeinsame Lebensentwürfe und harmonieren in den für sie entscheidenen Aspekten miteinander.

Wenn dies alles nicht wirklich der Fall ist, dann halten die Partner eine Beziehung aufrecht, die eigentlich keine vollwertige Partnerschaft ist, sondern nur Lebensgemeinschaft. Gründe dafür können Angst vor Alleinsein oder nüchternes Abwägen von Für und Wider emotionaler, wirtschaftlicher oder sexueller Aspekte sein.

KONKRETE ANTWORT an die Fragestellerin: Um Gottes Willen -- zieht mal zusammen und probiert aus, ob das überhaupt harmoniert. Frühestens nach 12 Monaten zusammenleben würde ich an Kinder denken! Das eine Jahr hast Du jetzt auch noch -- hör mal keine Uhren ticken, sondern vermeide lieber Katastrophen. Zeugt erst Kinder, wenn Eure Beziehung eindeutig in der Stabilitätsphase ist!
 
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  • #9
Liebe Fragestellerin, Deine Formulierung "... worauf er sehr zurückhaltend reagiert hat. Doch er sagte, wenn ich es unbedingt wolle, würde er mir diesen Wunsch erfüllen." klingt für mich so, als würde er Dir zu Liebe ein Opfer, aus meiner Sicht sogar ein großes Opfer, bringen. Kannst Du verantworten das anzunehmen?

w/49
 
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  • #10
Ist doch eigentlich egal. Wenn man erst 5 Jahre wartet ist das doch auch keine Garantie für eine gute, dauerhafte Beziehung.
Meine Eltern haben sich im Juni kennengelernt, im Januar war sie schwanger und im April wurde geheiratet.
Die Ehe war immer harmonisch und hat 61 Jahre gehalten, bis mein Vater gestorben ist.
Ich kenne aber auch Ehen, da kam das erste Kind nach 10 Jahren und nach 12 Jahren waren sie geschieden.
Also eine Garantie hast du nie.
 
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  • #11
Das ist der pure Wahnsinn was Du willst. Ihr kennt Euch viel zu kurz und wenn er diese Aussage macht......da würde ich die Glocken klingen hören. Ein Kind muss von BEIDEN PARTNERN "gewünscht" sein. Wenn es einseitig verläuft bist immer DU der für das Kind DA ist. Ein Kind ist ja keine Geburtstagsüberraschung oder Wellnessurlaub der vorbei geht. Da stehst DU dann ALLEINE zur Verfügung bei Krankheit, Schulstress usw. Weil ER hat es ja nicht unbedingt gewollt. Warum ich die so genau weiss? Ich habe mit 41 meine Tochter bekommen.Mein-inzwischen- Ex hat gemeint: Ja wenn Du es wirklich austragen willst.... und dann war ICH und das Kindermädchen ( soz. als Ersatz für den Vater) für das Kind (übrigends prächtig entwickelt und 16) verfügbar.Und als mit 13 die Pubertät kam und der schulische Erfogt schleppend , war ihm ( nicht ausschliesslich) alles ZUVIEL.
Bitte überleg und prüfe gut.Alles Gute
w/57
 
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  • #12
Habe ein Paar im Bekanntenkreis, war auch Singlebörsenfernliebe. Beide wollte ein Kind, nach 6 Monaten war sie schwanger und wohnt jetzt bei ihm. Ob das hält weiß man nicht, aber das weiß man auch nach 5 Jahren nicht. Wenn Du ein Kind willst, mach es jetzt. Ist mit 40 schon nicht mehr so einfach. Plane aber auch ein Leben als Alleinerziehende für den Notfall.

w,36
 
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  • #13
Dazu müsste man schon etwas mehr wissen.

Hat er schon Kinder? Ist er ledig, verheiratet oder geschieden? Wie sieht es finaziell aus? Kannst Du eine Zeitlang nicht arbeiten? Zahlt er Unterhalt?

Wie waren Deine verangegangenen Partnerschaften? Warum hast Du noch keine Kindern, wenn Du einen Kinderwusch hast (der kommt nicht von heute auf morgen).

Seine Aussage stimmt mich bedenklich. Er will eigentlich kein Kind, würde Dir jedoch den "Gefallen" tun, Dich zu schwängern. Und er ist schon 48! Hoffentlich lebt er gesund und raucht nicht. Sonst wird er nicht einmal erleben, wenn das Kind seinen Führerschein macht.

Übrigens, nach fünf Monaten meint man immer. es sei die große Liebe.
 
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  • #14
Wenn es sich richtig anfühlt, dass ihr zuammenziehen wollt, nicht nur wegen deines Kinderwunsches, dann bringt doch erst mal diesen Schritt in Ruhe über die Bühne!
Eine schöne Wohnung zu finden, dann der Umzug, dann sich einzurichten usw. nimmt ja auch schon einige Monate in Anspruch. Dabei merkt man dann noch einmal mehr, ob man, auch wenns "Ernst" wird, gut miteinander kommuniziert.
Dann lebt ihr euch ein paar Monate ein und dann zeugt ihr euer Kind.

Es wäre doch aus verschiedenen Gründen ungünstig, das Kind vor dem Zusammenziehen zu zeugen. Dann hast du den ganzen Wohnungssuche- und Umzugsstress im schwangeren Zustand oder mit Neugeborenem.

Viel Glück
w42
 
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  • #15
Du hast das große Glück in Deinem Alter noch jemanden kennengelernt zu haben, mit dem Du eine Familie gründen kannst. Jetzt oder nie! Mach es! Wer eine solche Gelegenheit nicht beim Schopfe ergreift, der darf sich nicht wundern, wenn es gar nix mehr wird. Ob eine Beziehung klappt oder nicht, hängt auch maßgeblich vom Reifegrad der Beteiligten ab. Ihr seid alt genug.

Den Ratschlag, noch ein Jahr zu warten, "weil es auf das Jahr nicht mehr ankommt", halte ich für fatal. In Deinem Alter sinkt die Fruchtbarkeit extrem. Der Unterschied zwischen 40 und 41 ist schon erheblich. Geh zum Frauenarzt, informiere Dich und überlasse nichts dem Zufall. In Deinem Alter tickt die Uhr und zwar ganz ganz laut. Es ist sehr gut möglich, dass es in einem Jahr oder auch in sechs Monaten schon zu spät ist. Lass Dich nicht blenden von den Ausnahmen, die mit 42+ noch Mutter werden können. Das gibt es. Aber darauf darf man sich nicht verlassen. Ich wünsche Dir ganz ganz viel Glück! w 37
 
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  • #16
Vielleicht solltest Du mehr an das Kind denken, als an Dich.
Es klingt so, als wäre ein Kind für Dich Mittel zum Zweck Deiner eigenen Selbstverwirklichung.
Das ist nicht nur unreif, sondern geradezu verantwortungslos.
Mit einem 48jährigen Mann, den man gerade mal fünf Monate kennt, ein Kind zu planen. Geht`s noch? Schon mal was von Verantwortung gehört?
 
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  • #17
@15 hier die 14: Kinder bekommen die meisten aus egoistischen Gründen. Man ist der Meinung, es gehört zum Leben dazu. Da verwirklicht sich eine 28 jährige genauso selber wie eine 40 jährige. Was soll die scheinheilige Empörung?

Es ist ein Herzenswunsch der FS, das Kind wird es sicher gut haben. Wie kommst Du darauf, dass es anders sein könnte? Was bitte hat das mit "Verantwortung" zu tun? Meinst Du allen Ernstes, dass es besser ist, das Kind wird gar nicht erst geboren? Das kann ich nicht glauben. Dein Beitrag wirkt auf mich unüberlegt und selbstgerecht.
 
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  • #18
Bitte warte auf keinen Fall ein weiteres Jahr.
Es gibt in meinem Bekanntenkreis einige Paare, die in den ersten 3 Monaten der Beziehung schwanger geworden sind. Die Hälfte ist nun getrennt.
Andere Paare waren mindestens 5 Jahre zusammen, bis die Kinder kamen. Mehr als die Hälfte sind nun getrennt. Motto: Das Kind konnte die Beziehung nicht retten, man hat sich das Familienleben anders vorgestellt.

Ihr beide liebt Euch und seid glücklich miteinander. Das ist der entscheidende Punkt, nicht die Dauer der Beziehung. Viele Paare bleiben zusammen, obwohl es zwischen ihnen nicht mehr stimmt. Wenn dann Kinder dazukommen, ist das Unglück für alle perfekt.

Du solltest nun anfangen, Dich sehr gesund zu ernähren mit Obst und Gemüse und Fleisch aus dem Bioladen. Ausserdem Folsäure nehmen.
Falls Du die Pille nimmst, setze sie nun ab und verhütet bitte unbedingt noch 3 Monate mit Kondom. und besonderer Sorgfalt.
Danach lasst es einfach darauf ankommen. Du solltest Dich damit auseinandersetzen, was Du im Falle einer Behinderung des Kindes tun würdest. Am besten mal eine Schule oder Kindergarten mit behinderten Kindern besichtigen.
Das Risiko auf Behinderungen ist in Deinem Alter höher als vor 10 Jahren, aber das weisst Du ja sicher.
Alles Gute für Euch und ein gesundes Kind
 
  • #19
Der Vorsschlag mit der Samenbank (@2) ist zwar ehrenhaft, aber dann hat sie doch niemanden, der Ihr das Kind bezahlt...

Also! Ran da! Der letzte Depp, der dir ein Kind und Erziehungsphase noch bezahlen kann! Und auch noch WILL, der Verrückte...

Nur mal so, dir ist schon klar, dass du Ende 50 und der potentielle Vater bereits in Alterteilzeit oder Rente ist, wenn der Junge in die Pubertät kommt? Das ihr null Kontrolle, null Einfluss haben werdet und es allein in Gottes Hand liegt, ob aus dem Jungen was vernünftiges wird? Und wenn man nicht an Gott glaubt, ders ja wenigstens gut meinen würde, dann isses purer ZUFALL...
 
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  • #20
>>...worauf er sehr zurückhaltend reagiert hat. Doch er sagte, wenn ich es unbedingt wolle, würde er mir diesen Wunsch erfüllen. <<
(Etwas mehr Hintergrundinfo wäre nicht schlecht - s. irgendein voriger Kommentar.)

Dann wäre das - zum jetztigen Zeitpunkt noch - gegen seinen eigentlichen Willen. Und von dir sehr egoistisch, deinen Wunsch durchzusetzen.
Auf ein weiteres Jahr hin oder her kommt es in deinem Alter jetzt nicht mehr an - die Risiken können gar nicht noch grösser werden. Also warte lieber noch, bis ihr erstmal ein Jahr zusammen unter einem Dach gelebt habt.
Vielleicht stellst du nach dieser Zeit fest, dass dir gar nichts fehlt und ihr euch auch ohne Kind ein schönes, gemeinsames Leben aufgebaut habt.

Randbemerkung.
Bei manchen "späten Müttern" deiner Sorte habe ich manchmal das Gefühl, dass sie
a) nichts anderes im Leben haben oder
b) alles, aber auch wirklich alles unbedingt und sofort haben müssen.
Nur um "dazuzugehören"? Weil es bei (fast) allen anderen auch so ist? Weil "man" eben verheiratet zu sein hat und Kinder zu haben hat? Denke mal darüber nach, ob mit deiner grundsätzlichen Einstellung zum "Loslassenkönnen" alles stimmt. Manchmal muss man sich eben von Ideen verabschieden, wenn das Schicksal einem etwas anderes bestimmt hat.

Vielleicht sehe ich es aber auch nur deswegen so rational, weil ich selber mit diesen torschlusspanischen Mutterwunschattacken schon seit Mitte 20 nichts mehr anfangen kann. Musst du selber wissen.
 
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  • #21
Nur zu!

Frauen wie Du posten früher oder später in anderen Foren und beklagen sich über das harte Los der AE und jammern, dass sie als solche gesellschaftlich angeblich zuwenig Anerkennung bekommen.

"...worauf er sehr zurückhaltend reagiert hat. Doch er sagte, wenn ich es unbedingt wolle, würde er mir diesen Wunsch erfüllen.".

Na dann ist ja alles gut!

Vielleicht wirst Du Dir irgendwann darüber klar, dass die Entscheidung für ein Kind eine andere Tragweite hat, als die Entscheidung, sich ein neues Auto zu kaufen.
 
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  • #22
Es geht nicht darum, ob es "sinnvoll" ist. Ich habe 4 Kinder (21 bis 32 Jahre alt). So was macht ein "vernünftiger" Mensch heutzutage doch nicht mehr, wo es doch die Pille gibt. Aber mein Leben ist reich und ausgefüllt. Und jetzt kommen die Enkel. Ich habe jetzt mehr Zeit für mich und entdecke viele Dinge, die ich früher eben nicht machen konnte. Es war und ist oft nicht einfach. Trotzdem bereue ich es nicht. Mach es so, wie Nr. 17 vorgeschlagen hat. Wer weiß, vielleicht schafft ihr noch ein zweites und werdet eine glückliche Familie. Viel Glück!
 
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  • #23
Hast du nie darüber nachgedacht, dass er bereits 48 ist? Wenn das Kind da ist, ist er vielleicht 50 - und Opa geht mit Enkelchen zum Spielplatz. Er muss verrückt sein, dir den Wunsch zu erfüllen, obwohl er selbst nicht will. Weiß er nicht, was da finanziell und auch sonst auf ihn zukommt? Oder hat er vor zukünftig auf H4 zu machen? Ich kann nur den Kopf schütteln - und du hast absolute Torschlusspanik, da wird jede Beziehung zum rosaroten Wunderland...
 
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  • #24
Ich sehe das ja auch so, dass wenn man sich liebt und BEIDE einen Kinderwunsch haben, dass man das nicht unbedingt abhängig von der Dauer der Beziehung machen sollte, wobei ich 5 Monate echt recht kurz finde. Die meisten Trennungen finden doch nach einem halben Jahr, also so zwischen einen halben bis ganzem Jahr statt. Mein Mann und ich waren schon 9 Jahre zusammen und es hat trotzdem nicht geklappt.

Schlimm finde ich nur den Satz, "wenn Du es Dir so sehr wünscht, dass er das dann hinnimmt". Ich finde beide Partner müssen einen Kinderwunsch verspüren und nicht nur der eine wegen des anderen mal eben so Vater werden. Wie sieht denn das dann aus, wenn er irgendwann sagt, ich gehe heute abend aus und Du sagst, ach lass uns doch zu Hause bleiben und das Baby nicht schon wieder abgeben und er: "Dann bleib Du doch zu Hause, Du hast es Dir doch so sehr gewünscht". Ist das Dein Lebensziel? So wird es kommen, wenn er nicht selber den großen Wunsch nach einem Kind hat.

w 41
 
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  • #25
Sehr unterschiedliche Meinungen hier! Also ich würde unbedingt dem Kinderwunsch nachgeben. Bewundere dich, dass du so viel überlegst, finde es gut dass du dir Gedanken darüber machst. Ich bin 29 Jahre alt, an der Schwelle zu 30 und habe seit 5 Jahren einen enormen Kinderwunsch. Leider bislang unerfüllt. Wenn es nach mir ginge, hätte ich lieber heute als morgen ein Kind. Zum Glück habe ich einen neuen Partner, der ebenfalls Kinder möchte, allerdings könnte ich nicht noch ewig warten. Habe jetzt schon Angst, dass es nichtmehr klappen könnte...Mit 40 würde ich da wohl durchdrehen, soweit möchte ich es nicht kommen lassen. Ich denke ich lese bei dir heraus, dass dir der Kinderwunsch enorm wichtig ist und du es wahrscheinlich bereuen würdest, diesem nicht nachzugeben.
 
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  • #26
Denke mal an das Kind und nicht an dich, dann sollte dir klar sein das die Zeitspanne die ihr zusammen seid viel zu kurz ist.
 
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