• #1

Schwester manipuliert Beziehung

Hallo Community,
ich bin nach etwas Pause mal wieder zurück. Wie ihr in meinem letzten Beitrag lesen konntet, hatte ich etwas Probleme in meiner Beziehung, konnte das aber (zum Glück) klären und es läuft bislang wieder super. Wenn da nicht die super Schwester meiner Freundin wäre, die jede Chance nutzt um im Mittelpunkt zu stehen und unsere Beziehung zu manipulieren.
Vorgeschichte: Die Schwester muss wohl immer gerne im Mittelpunkt gestanden haben und kam kurz vor uns mit ihrem jetzigen Freund zusammen. Dass ihre Schwester nur kurze Zeit später mit mir zusammen kam passte ihr gar nicht, das merkten wir schon früh. Anfänglich waren es nur kleine Kommentare wie „du lässt ja schon viel durch ihn bestimmen“ und „du musst doch mal etwas mehr zeigen wer die Chefin ist“ ist es nun tatsächlich ins unermessliche eskaliert. Von Tagen an denen sie kein Wort mit mir gesprochen hat, bis nun zur Manipulation ihrer Eltern. Man merkte schon früh, dass sie versuchte ihren Freund in den Mittelpunkt zu drängen, was nicht klappte, da meine Freundin während ihres Studiums noch zu Hause wohnt und ich deshalb auch ihre Eltern öfters sehe, der Freund ihrer Schwester eben nicht. Da sie nun merkte, dass das auf ihre Art nicht klappt, kamen dann Gespräche mit den Eltern wie „ich habe das Gefühl ihr mögt den Tim mehr wie den Jens“ bis hin zur jetzigen Situation: „ihr benachteiligt den Jens wegen dem Tim“. Wie Eltern dann sind machen die sich natürlich Gedanken darüber und das merkt man nun an der Beziehung zwischen ihnen und mir. Sie versucht alles, um mich bei ihren Eltern schlecht darstehen zu lassen, da das bei meiner Freundin ja nicht funktioniert hat.
Wie soll ich damit umgehen? Ich kann sie inzwischen ehrlich nicht mehr ausstehen und würde ihr am liebsten ins Gesicht sagen wie kaputt sie doch ist. Und die Schilderungen zuvor sind nur einige Dinge wie sie ihre Eltern manipuliert und das auch mit meiner Freundin versucht hat. Habt ihr Tipps wie ich damit umgehen kann?
 
  • #3
Auch hier sage ich...im Notfall ist Blut dicker als Wasser.
Also immer schön kalt duschen, wenn Du kochst.
Das ist wenn, Sache Deiner Partnerin.
Meist ist es gut, das ruhig auszusitzen..und nicht provozieren lassen.
Denn damit würdest Du die Fehler nicht machen, zu denen sie Dich provozieren möchte.
Letztendlich wirst Du zum Spielball einer Geschwisterrevalität...Ihr geht es um Deine Partnerin und nicht um Dich.

Sprich mit Deiner Freundin und über die Vermutung, das hier ein böses Spiel laufen könnte.
Und frag sie, wie ihr Euch gegenseitig den Rückenstärken könnt.
Nicht zuviel, damit ihr Eure Beziehung nicht runter zieht.
Und ab und zu, lieber was schönes gemeinsames vorhaben, wenn zur Stunksitzung geladen wird.
 
  • #4
Hallo Community,
ich bin nach etwas Pause mal wieder zurück. Wie ihr in meinem letzten Beitrag lesen konntet, hatte ich etwas Probleme in meiner Beziehung, konnte das aber (zum Glück) klären und es läuft bislang wieder super. Wenn da nicht die super Schwester meiner Freundin wäre, die jede Chance nutzt um im Mittelpunkt zu stehen und unsere Beziehung zu manipulieren.
Vorgeschichte: Die Schwester muss wohl immer gerne im Mittelpunkt gestanden haben und kam kurz vor uns mit ihrem jetzigen Freund zusammen. Dass ihre Schwester nur kurze Zeit später mit mir zusammen kam passte ihr gar nicht, das merkten wir schon früh. Anfänglich waren es nur kleine Kommentare wie „du lässt ja schon viel durch ihn bestimmen“ und „du musst doch mal etwas mehr zeigen wer die Chefin ist“ ist es nun tatsächlich ins unermessliche eskaliert. Von Tagen an denen sie kein Wort mit mir gesprochen hat, bis nun zur Manipulation ihrer Eltern. Man merkte schon früh, dass sie versuchte ihren Freund in den Mittelpunkt zu drängen, was nicht klappte, da meine Freundin während ihres Studiums noch zu Hause wohnt und ich deshalb auch ihre Eltern öfters sehe, der Freund ihrer Schwester eben nicht. Da sie nun merkte, dass das auf ihre Art nicht klappt, kamen dann Gespräche mit den Eltern wie „ich habe das Gefühl ihr mögt den Tim mehr wie den Jens“ bis hin zur jetzigen Situation: „ihr benachteiligt den Jens wegen dem Tim“. Wie Eltern dann sind machen die sich natürlich Gedanken darüber und das merkt man nun an der Beziehung zwischen ihnen und mir. Sie versucht alles, um mich bei ihren Eltern schlecht darstehen zu lassen, da das bei meiner Freundin ja nicht funktioniert hat.
Wie soll ich damit umgehen? Ich kann sie inzwischen ehrlich nicht mehr ausstehen und würde ihr am liebsten ins Gesicht sagen wie kaputt sie doch ist. Und die Schilderungen zuvor sind nur einige Dinge wie sie ihre Eltern manipuliert und das auch mit meiner Freundin versucht hat. Habt ihr Tipps wie ich damit umgehen kann?
Mich würde erstmal interessieren, was deine Freundin zu dem ganzen Theater meint.
Keine Ahnung wie alt ihr beide seid, aber mir wäre das total unangenehm, so eng mit den Eltern und der Schwester zu sein, dass die meine Beziehung beeinflussen könnten. Fühlt sich irgendwie an, als sei man selbst noch ein Kind.
Wie wohnst du selbst denn? Wäre es nicht eine Option, wenn ihr beide zu dir zieht? Dann lieber zusammen in der engsten Kammer mit meinem Partner, als solche Probleme zu haben mit der Familie, die an deiner Freundin dran hängt… Wie sagen wir Sachsen? Mir wär‘ das nüscht.
 
  • #7
Danke euch schon einmal für eure Tipps!

Ich bin 24, sie ist 20. Durch die Wohnsituation (sie lebt noch bei ihren Eltern, Schwester lebt seit ca. 2 Jahren alleine), ist sie noch sehr stark an ihre Eltern gebunden.
Auch ich lebe noch bei meinen Eltern, ziehe aber in den nächsten Monaten in meine eigene Wohnung. Dann ist das Ganze erstmal etwas entfeuert.

Ihre Eltern haben inzwischen das Gespräch mit ihr gesucht und ihr erklärt, dass sie das Gefühl haben, sie würden Jens ungerecht behandeln, die Manipulation der Schwester hat also Früchte getragen. Meine Freundin ist selbst einfach nur noch genervt von ihrer Schwester. Eigentlich möchte sie mittlerweile nur noch das nötigste mit ihr zutun haben, die Schwester merkt das natürlich und geht dann bei ihren Eltern über die „…. ist ja so scheiße zu mir geworden“ Schiene. Macht das ganze natürlich nicht besser.
 
  • #8
Wie steht es denn um den Faktor Zeit? Ich neige auch dazu, mich tendenziell Verrückt zu machen, dabei löst sich so viel mit der Zeit von selbst. Hab doch vertrauen, dass die Eltern deiner Freundin eine eigene Meinung über dich haben. Wieviel Einfluss kann eine Schwester denn haben? Die Eltern kennen ihre eigene Tochter und ihre Schattenseiten am besten und können das ganze Verhalten in einen besseren Bezug bringen, als du es vielleicht denkst. Hab vertrauen, konzentriert euch auf eure Beziehung und lasst sie doch machen. Ihr könnt es doch auch mit einer Prise Humor nehmen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #9
Die Schwester muss wohl immer gerne im Mittelpunkt gestanden haben und kam kurz vor uns mit ihrem jetzigen Freund zusammen. Dass ihre Schwester nur kurze Zeit später mit mir zusammen kam passte ihr gar nicht, das merkten wir schon früh.

Kann es sein, dass die große Schwester langfristig in eine Rolle gedrängt wurde, dass sie für die kleine Schwester verantwortlich war? Könnte sein, dass sie zu viel und zu früh dort in eine verantwortliche Position geschoben wurde und langfristig damit überfordert wurde.

Ich habe das Gefühl, dass die große Schwester mehr Rückmeldung seitens der Eltern benötigt. Und diese fordert sie ein. Sie ist da sehr im Vergleich.

Anfänglich waren es nur kleine Kommentare wie „du lässt ja schon viel durch ihn bestimmen“ und „du musst doch mal etwas mehr zeigen wer die Chefin ist“ ist es nun tatsächlich ins unermessliche eskaliert.

Sie sucht ihre Bestätigung durch die Kontrolle der kleinen Schwester.

Von Tagen an denen sie kein Wort mit mir gesprochen hat, bis nun zur Manipulation ihrer Eltern. Man merkte schon früh, dass sie versuchte ihren Freund in den Mittelpunkt zu drängen

Ich denke nicht, dass Dich das Gefühl einer Manipulation seitens der Schwester täuscht.

Sie wird wahrscheinlich extrem dünnhäutig auftreten, wirkt "störungsanfällig". Sie vergleicht sehr und fühlt sich leicht durch Handlungen oder Situationen abgewertet oder kritisiert, über die die meisten Menschen schlicht hinwegsehen können. Diese von Dir beschriebene Ignoranz ist kein gutes Zeichen.

Wie Eltern dann sind machen die sich natürlich Gedanken darüber und das merkt man nun an der Beziehung zwischen ihnen und mir.

Ich denke schon, dass die Eltern ihre Art selbst wahrnehmen.
Ich würde an Deiner Stelle die Beine stillhalten und mich wenig einmischen. das geht sonst nach hinten los. Bleibe ruhig, versuche sachlich und klar zu argumentieren und bleibe bei Dir. Vermeide den Vergleich eurer Beziehungen und halt Dich mit Kritik zurück, wenn doch dann betont sachlich.
 
  • #10
Hallo, ich kenne so etwas leider auch aus meiner Familie. Meist liegen die Ursachen für so ein Verhalten tiefer. Das kann Geschwisterneid oder Rivalität sein. Vielleicht haben die Eltern früher Ihre Kinder unterschiedlich behandelt.

Als erstes würde ich mich nicht provozieren lassen und versuchen ruhig zu bleiben. Ihr könnt ja versuchen mit den Eltern zu sprechen. Wenn das nichts bringt, dann würde ich versuchen, mich mehr abzugrenzen.

Eine eigene Wohnung wäre da schon ein guter Ansatz.

Lasst Euch die Beziehung nicht kaputt machen.
 
  • #11
Du solltest dich einfach überhaupt nicht um diesen Schwester/Freund/Eltern-Kram kümmern. Du bist dabei, dir eine berufliche und soziale Existenz aufzubauen, da solltest du gar keinen Kopf für so etwas haben.
Das sind letztlich auch die - unausgesprochenen - Erwartungen deiner Freundin an dich. Sie will dich nicht als weiteres zickendes Geschwister haben, sondern als starke, eigenständige Person.
 
  • #12
Wir sind tatsächlich schon sehr auf Abstand, das nützt nur nichts mehr, da sie sich nun auf deren Eltern eingeschossen hat und hierüber Einfluss auf unsere Beziehung nehmen will (und nimmt).
Halte dich raus, sie kann nur Einfluss auf dich und auf eure Beziehung nehmen, wenn ihr da mitmacht, haltet euch raus! Niemand kann mit mir streiten, wenn ich es nicht zulasse!
ziehe aber in den nächsten Monaten in meine eigene Wohnung. Dann ist das Ganze erstmal etwas entfeuert.
Gut so, gehe permanent auf Distanz zur Schwester deiner Freundin und deine Freundin auch!
Meine Freundin ist selbst einfach nur noch genervt von ihrer Schwester.
Das kann man nur verhindern, indem man konsequent und permanent auf Abstand geht! Die Ursache für eine solche negative Situation ist geprägt von drei negativen Kräften: Neid, Missgunst und Eifersucht! Dagegen anzukämpfen geht nicht!
 
  • #13
@Tim2560

Es gibt zwischen Geschwistern öfter Rivalitäten, die ihren Ursprung im (früheren oder aktuellen) Verhalten der Eltern gegenüber ihren Kindern haben. z.B., wenn sie ein Kind schon immer bevorzugt haben, zum Nachteil des anderen Kindes. Diese u.U. tiefverwurzelten Probleme kannst du weder auflösen, noch wirst du sie ändern.

Das Einzige, was du tun kannst ist, dein Verhalten gegenüber deiner Freundin, deren Eltern und der Schwester so zu handhaben, dass du dir nichts vorwerfen musst.

Wenn sie den Freund der Schwester nicht so mögen wie dich, hat das vielleicht seine Gründe. Einfach so, aus dem Stegreif, werden sie ihn wohl nicht ablehnen, bzw. ihn anders behandeln, oder? Es könnte damit zu tun haben, dass sie unbewusst oder bewusst diese Tochter immer schon abgelehnt haben und dies nun auf den Freund ausdehnen. (einfach mal spekuliert). Oder der Freund ist ihnen irgendwie suspekt.

Es liegt also an den Eltern und nicht an dir. Sie sollten in der Lage sein, klar zu sagen, warum sie den einen Freund nett finden oder bevorzugen und den anderen nicht. Gibt es keinen Grund, könnten sie beide Freunde ihrer Töchter gleich behandeln.

Es heißt, wenn man heiratet, heiratet man die Familie mit.
So ähnlich ist es auch, wenn man durch eine Freundin in die Familie kommt. Du hast nun Gelegenheit diese Familienstrukturen kennenzulernen und kannst entscheiden, ob es für dich machbar ist, sie längerfristig oder auf Dauer mitzutragen.
Selbst wenn du mit deiner Freundin eine räumliche Distanz anstrebst, ihre Familie bleibt ihre Familie und wird auch in Zukunft für euch eine Rolle spielen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #14
Hock nicht ewig bei den Eltern Deiner Freundin rum, wenn da Terz ist sondern triff Dich mit ihr in Deinem Kinderzimmer wenn Deine Eltern sich weniger einmischen.

Wer als Erwachsener im Kinderzimmer lebt, der führt oft noch ein Kinderleben, in das jeder reinwurschtelt. Damit musst Du Dich abfinden oder es ändern.
Du versuchst der pubertäre Bubi zu sein, der in ihrer Familie jedem Gefallen will statt ein Mann, der selber weiß was er will und den es nicht stört bei solchen Dingen anzuecken. Und sie ist genauso das kleine Mädchen, was von allen liebgehabt werden will, statt den Konflikt zu führen und sich abzugrenzen.
.
Du hast mangels eigener Wohnung halt auch wenig zu bestimmen wie Du leben willst, sondern musst Dich anderen fügen. Am besten findest Du Dich damit ab oder änderst das.

Bei Deinen Eltern sind weder ihre Eltern, bei denen Du Dich einschmeicheln musst, noch die Schwester und ihr Freund.
Dann muss sie halt ihren Allerwertesten bequemen und eine Stunde zu Dir fahren, wenn die Beziehung es ihr wert ist.
Du siehst, ich habe in Deinen Thread aus November reingeschaut.
Wenn die Beziehung ihr die Unbequemlichkeit nicht wert ist, dann solltest Du Dich fragen, warum Du Dich als dualer Student mit einer Problemfrau von der Art "irgendwas ist immer" weiterhin befassen und immer wieder was anderes an ihr und um sie bejammern willst.

Mich würde erstmal interessieren, was deine Freundin zu dem ganzen Theater meint.
Lies den Thread aus November: 20-jährige, die zuhause wohnt und wie ein Kleinkind weint, wenn er nicht nach ihren Vorstellungen handelt und in anderen Dingen halt genauso kindlich ist.

mir wäre das total unangenehm, so eng mit den Eltern und der Schwester zu sein
Das Mädel will ja nicht eine Stunde zu ihm fahren - er soll antanzen. Pubertäres Schulkind im Familiengefüge halt in ihrem ganzen Verhalten, keine junge Erwachsene auf dem Weg ins Leben.

Ihre Eltern haben inzwischen das Gespräch mit ihr gesucht und ihr erklärt, dass sie das Gefühl haben, sie würden Jens ungerecht behandeln, die Manipulation der Schwester hat also Früchte getragen.
Die Frage ist, ob Menschen mit Kinderzimmerleben das richtig beurteilen können, mangels altersgerechter Lebenserfahrung..
Vielleicht stimmt es ja auch und Du und Deine Freundin wollt das nicht sehen.
Darüber hinaus: worum geht es konkret im Wettbewerb um "habt mich lieb"/ungerechte Behandlung? Geht ins Kinderzimmer, macht die Tür zu, statt euch mit so einem albernen Kram abzukaspern.
 
  • #15
. Hab vertrauen, konzentriert euch auf eure Beziehung und lasst sie doch machen.
Das wäre auch mein Rat.
Ihr könnt nicht beeinflussen, was andere über euch denken, die denken einfach was sie wollen 😉.

Und wer mir ohne nachzudenken oder nachzufragen Schlechtes aufgrund Hörensagens unterstellt, könnte mir auch gestohlen bleiben.

Wenn sich die Schwester tatsächlich so verhält, kannsie einenm ja fast leidtun.
 
  • #16
Wow, ich bin beeindruckt über eure Beiträge, danke euch. Tatsächlich versuche ich auch möglichst den Ball flachzuhalten, aber beim 3. Mal „ihr sollt jetzt nach Hause kommen weil ich brauche das Auto um unwichtige Dinge zu erledigen“ Seitens der Schwester rutscht mir dann auch mal ein blödes Kommentar heraus.
Mir selbst passt diese ganze im Elternhaus-Leben Dynamik schon lange nicht mehr, auch bei mir nicht und sobald die finanzielle Situation stimmt wird das zumindest von meiner Seite aus geändert.
Aus der berichten meiner Freundin wird deutlich, dass ihre Schwester tatsächlich immer ein wenig das Gefühl hatte, benachteiligt zu werden. Bei ihr wurden dann Depressionen diagnostiziert und so schlimm diese Krankheit auch ist, um so deutlicher versucht sie seit dieser Diagnose Aufmerksamkeit darüber zu bekommen (beiläufige und nicht zur Situation passende Bemerkungen zur Krankheit beispielsweise). Sie versucht tatsächlich alles, um ihre Eltern zu beeindrucken. Auch mit ihrem Freund.
Selbstverständlich sollte mir / uns das egal sein, aber da sind inzwischen Aktionen dabei, wo ich zum einen nur lachen muss (Urlaub im selben Zeitraum wie wir buchen, sodass wir nicht im Mittelpunkt stehen, selbe Aktivitäten planen) aber zum anderen auch einfach nicht in Ordnung finde (vor den Eltern Kommentare gegen mich bringen, während meiner Anwesenheit). Da fällt es mir schwerer ruhig zu bleiben und auch meiner Freundin geht das gegen den Strich. Sie kann aber nicht mit ihr reden, da dann gleich Äußerungen kommen wie „ich weiß ich bin eine scheußliche Schwester, usw., also eine vernünftige Auseinandersetzung ist dadurch gar nicht möglich).
 
  • #17
Da fällt es mir schwerer ruhig zu bleiben und auch meiner Freundin geht das gegen den Strich. Sie kann aber nicht mit ihr reden, da dann gleich Äußerungen kommen wie „ich weiß ich bin eine scheußliche Schwester, usw., also eine vernünftige Auseinandersetzung ist dadurch gar nicht möglich).
Sorry, ich würde mich gar nicht in deren Nähe begeben! Die Schwiester deiner Freundin hat starke Selbstwert - + Minderwertigkeitskomplexe, sie braucht mit ihrem Geltungstrieb übertriebene Aufmerksamkeiten, die würde ich ihr nicht geben!
 
  • #18
Ich würde an Deiner Stelle die Beine stillhalten und mich wenig einmischen. das geht sonst nach hinten los. Bleibe ruhig, versuche sachlich und klar zu argumentieren und bleibe bei Dir. Vermeide den Vergleich eurer Beziehungen und halt Dich mit Kritik zurück, wenn doch dann betont sachlich
So ist es, das ist nicht Dein Thema, bleib da ganz konsequent außen vor, es geht nicht um Dich, und da würde ich mich abgrenzen, auch bei Gesprächen mit den Eltern, die sollen es nicht mit Dir besprechen, sondern mit den Beteiligten.
Du kannst nur Deiner Freundin den Rücken stärken, alles andere sind familieninterne Zwistigkeiten.
 
  • #19
Tatsächlich versuche ich auch möglichst den Ball flachzuhalten, aber beim 3. Mal „ihr sollt jetzt nach Hause kommen weil ich brauche das Auto um unwichtige Dinge zu erledigen“ Seitens der Schwester rutscht mir dann auch mal ein blödes Kommentar heraus
Warum blöde Kommentare und Bewertungen? Sprecht euch doch ab, wer, wann, wie lange das Auto braucht, analog einem Poolauto im Job. Dann gibt's keine Diskussionen.


Selbstverständlich sollte mir / uns das egal sein, aber da sind inzwischen Aktionen dabei, wo ich zum einen nur lachen muss (Urlaub im selben Zeitraum wie wir buchen, sodass wir nicht im Mittelpunkt stehen, selbe Aktivitäten planen)
Wo ist das Problem? Warum dürfen die nicht im selben Zeitraum Urlaub planen ? Oder gleiche Aktivitäten, wenn sie sich von euch inspiriert fühlen?
Warum glaubt ihr, damit irgendwie im Mittelpunkt zu stehen oder auch nicht und vor allem, dass es die Eltern interessiert? Ich kann das irgendwie nicht nachempfinden, wieviele Gedanken ihr euch um deren Tun macht.

Es wirkt wirklich so, als würden beide (!) Schwestern um den Applaus der Eltern konkurrieren.
 
  • #20
Warum blöde Kommentare und Bewertungen? Sprecht euch doch ab, wer, wann, wie lange das Auto braucht, analog einem Poolauto im Job. Dann gibt's keine Diskussionen.
Nun ja, es ist ja immer abgesprochen. Wenn wir das Auto brauchen, besprechen wir das und teilen es uns auf. Dann kommt aber trotz Vereinbarung so ein Mist.
Wo ist das Problem? Warum dürfen die nicht im selben Zeitraum Urlaub planen ? Oder gleiche Aktivitäten, wenn sie sich von euch inspiriert fühlen?
Warum glaubt ihr, damit irgendwie im Mittelpunkt zu stehen oder auch nicht und vor allem, dass es die Eltern interessiert? Ich kann das irgendwie nicht nachempfinden, wieviele Gedanken ihr euch um deren Tun macht.
Naja sie plant das ja mit einer Vorgeschichte. Wir hätten prinzipiell nichts dagegen und haben es auch nicht, finden es eher lustig. Sie war wohl schon immer eine Person, die im Erfolg oder Glück anderer sich versucht hat in den Vordergrund zu drängen. Das merke ich tatsächlich auch.
Es wirkt wirklich so, als würden beide (!) Schwestern um den Applaus der Eltern konkurrieren.
Das kann sehr gut sein, ich würde meine Freundin da auch nicht völlig aus der Nummer rausnehmen. Dennoch manipuliert und stört sie aktiv die Beziehung und das ganz bewusst.
 
  • #21
aber beim 3. Mal „ihr sollt jetzt nach Hause kommen weil ich brauche das Auto um unwichtige Dinge zu erledigen“ Seitens der Schwester rutscht mir dann auch mal ein blödes Kommentar heraus.
Wenn es nicht um Dein Auto geht sondern ein gemeinsam von den Geschwistern zu nutzendes und von den Eltern finanziertes Auto, dann sollen die Hühner die Hackordnung untereinander regeln und Du solltest dich gepflegt da raus halten.
Noch schlauer: sich selber ein Auto zulegen und das nutzen, denn darüber kannst Du ganz allein verfügen, ohne in ihre Familienstreitigkeiten reingezogen zu werden.

Und noch ein Tipp: sie weiß eh, was für ein Anruf kommt. Warum also geht sie überhaupt ans Telefon, statt es auszustellen und erst bei der Rückgabe des Autos wieder erreichbar zu sein. Wenn ihr zusammen unterwegs seid, müsst ihr doch garnicht für die Schwester oder sonstwen erreichbar sein?
Ihr scheint alle Experten zu sein euch selber unnötigen Trouble zu machen und sich dann über den jeweils anderen zu ereifern.

aber da sind inzwischen Aktionen dabei, wo ich zum einen nur lachen muss (Urlaub im selben Zeitraum wie wir buchen, sodass wir nicht im Mittelpunkt stehen, selbe Aktivitäten planen)
Was ist das denn für ein Kinderkram, sich vor den Eltern mit seinen Urlaubsplänen und Aktivitäten wichtig tun zu wollen und zu versuchen, sich als Geschwister gegenseitig auszustechen - noch dümmer: als Partner darin mitzumischen und sich zu entrüsten?

Werdet einfach mal erwachsen und lebt ohne Papi und Mami und deren Applaus. Bildet euren eigenen Mittelpunkt, statt wie kleine Kinder zu versuchen, auch noch als Erwachsene der Mittelpunkt für die Eltern zu sein.
 
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  • #22
Wenn wir das Auto brauchen, besprechen wir das und teilen es uns auf. Dann kommt aber trotz Vereinbarung so ein Mist.
Warum lasst ihr sie nicht abprallen? Du sagst ja selbst, dass Ihr Anliegen für das Auto nicht wichtig ist. Ich glaube, ihr müsst euch da mal besser durchsetzen und nicht diskutieren, einfach nicht ständig verfügbar sein für irgendwelche Ansinnen der Schwester. Nur weil man ein Handy hat, muss man ja nicht jederzeit für jeden zu sprechen sein.😉

Wenn sie merkt, dass sie nichts erreicht, wird sie es auch nicht ständig wieder versuchen. Aber wenn sie merkt, dass sie was erreicht, wird sie es natürlich auch immer wieder versuchen.

Naja sie plant das ja mit einer Vorgeschichte
Verstehe ich immer noch nicht.

Wenn ich Urlaub machen will, buche ich etwas und fahre hin. Was hat das mit den Eltern zu tun?
 
  • #23
Letztlich ist dieses Geschwistergedöhns ihr - äußerst unreifes, langweiliges und unproduktives - Thema, das sie in eure Beziehung einbringt, und du machst - in Ermangelung interessanterer eigener Themen - bereitwillig mit. Klar, man hat dann ein Thema, über das man sprechen kann (andere kaufen - oder „retten“ - einen Hund, oder sie zerbrechen sich den Kopf über die Tapetenfarbe).

Man(n) sollte eigene Anliegen, soziale Kreise, Aktivitäten, Leidenschaften haben, an denen die Freundin teilhaben kann, die ihr Leben farbiger machen. Und man(n) sollte seine Zeit besser wertschätzen, anstatt sie an solche Pseudohilfestellungen zu verpulvern. Das geht nicht lange gut.
 
  • #24
Aus der berichten meiner Freundin wird deutlich, dass ihre Schwester tatsächlich immer ein wenig das Gefühl hatte, benachteiligt zu werden.

Bei ihr wurden dann Depressionen diagnostiziert und so schlimm diese Krankheit auch ist, um so deutlicher versucht sie seit dieser Diagnose Aufmerksamkeit darüber zu bekommen (beiläufige und nicht zur Situation passende Bemerkungen zur Krankheit beispielsweise).

Okay, da liegt also schon etwas vor.
Die Schwester ist dann 23?

Wie oben schon angenommen fühlt sich sich einfach nicht gesehen, benachteiligt, nicht ausreichend gewertschätzt, nicht (genug) geliebt von den Eltern. Zu früh Verantwortung für die kleine Schwester übernommen, die es dann leichter hatte? Wer weiß?

Welche Rolle die Eltern spielen kann ich nicht sagen, Deinen anderen Thread habe ich nicht gelesen.

Die Kommunikation mit ihr wird dann schwierig, wenn sie auf persönliches Terrain gerät, das ist für sie immer ein vielzu persönliches Terrain, weil sie ihre Problemtik (noch) nicht erkennt und demzufolge nicht bearbeiten kann.

Sie hat eine innere Leere und das zeigt sie nach außen. Da fordert sie immer eine Bestätigung im außen. das brauch sie ständig.
Sie hat Dich mit ihrem Freund verglichen. Du wirst etwas haben, was sie antriggert.

Diese Empfindlichkeit, ihre hohe Sensibilität und ihre Wut (die sie sicher zeigt) sind Ausdruck einer narzisstisch geprägten Persönlichkeit. Kommt man ihr zu nahe, dann wird versuchen abzulenken, zu verwirren, zu manipulieren, den Spieß umzudrehen - und wenn das alles nicht helfen sollte, die von ihr empfundene Gefahr abzuwenden, kann es auch mal sehr ungemütlich für den Gesprächspartner werden, was euch sicher manchmal erstaunt und ratlos zurücklässt.

Sie schieb eine Negativität drüber. Lass das mal bei ihr. Wenn Du das nächste Mal im LIDL bist, dann nehme mal (in Gedanken) die Plexiglasscheibe an der Kasse mit und stelle sie zwischen Dir und ihr. Wenn sie euch im Kontakt negativ gegenüber auftritt, bleibt diese Negativität bei ihr und ihr geht wenig darauf ein.

Was hilft?
Spiegel ihr, dass sie ein wertvoller und lieber Mensch ist. Das ist das was sie braucht (auch wenn es in den Situationen oft schwer fällt ihr dies zu zeigen).

Ihre Machtspiel und Manipulationen möglichst ins Leere laufen lassen.

Sie tut mir leid und sie kann wahrscheinlich gar nichts dafür, dass sie dieses Verhalten angelegt hat.
 
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  • #25
Wow, ich bin beeindruckt über eure Beiträge, danke euch. Tatsächlich versuche ich auch möglichst den Ball flachzuhalten, aber beim 3. Mal „ihr sollt jetzt nach Hause kommen weil ich brauche das Auto um unwichtige Dinge zu erledigen“ Seitens der Schwester rutscht mir dann auch mal ein blödes Kommentar heraus.
Mir selbst passt diese ganze im Elternhaus-Leben Dynamik schon lange nicht mehr, auch bei mir nicht und sobald die finanzielle Situation stimmt wird das zumindest von meiner Seite aus geändert.
Aus der berichten meiner Freundin wird deutlich, dass ihre Schwester tatsächlich immer ein wenig das Gefühl hatte, benachteiligt zu werden. Bei ihr wurden dann Depressionen diagnostiziert und so schlimm diese Krankheit auch ist, um so deutlicher versucht sie seit dieser Diagnose Aufmerksamkeit darüber zu bekommen (beiläufige und nicht zur Situation passende Bemerkungen zur Krankheit beispielsweise). Sie versucht tatsächlich alles, um ihre Eltern zu beeindrucken. Auch mit ihrem Freund.
Selbstverständlich sollte mir / uns das egal sein, aber da sind inzwischen Aktionen dabei, wo ich zum einen nur lachen muss (Urlaub im selben Zeitraum wie wir buchen, sodass wir nicht im Mittelpunkt stehen, selbe Aktivitäten planen) aber zum anderen auch einfach nicht in Ordnung finde (vor den Eltern Kommentare gegen mich bringen, während meiner Anwesenheit). Da fällt es mir schwerer ruhig zu bleiben und auch meiner Freundin geht das gegen den Strich. Sie kann aber nicht mit ihr reden, da dann gleich Äußerungen kommen wie „ich weiß ich bin eine scheußliche Schwester, usw., also eine vernünftige Auseinandersetzung ist dadurch gar nicht möglich).
Warum lebt ihr überhaupt noch bei euren Eltern?! Ihr seid erwachsen und sofern ihr arbeitet und nicht nur studiert, könnt ihr euch problemlos eine Wohnung nehmen.
Ich sehe euer BEIDER Probleme in der fehlenden Abnabelung von euren Eltern! Bevor du bzw. ihr euch über andere aufregt, solltet ihr mal da drauf schauen! ✌️ Wärt ihr gesund abgenabelt, würde euch daa gar nicht interessieren.
 
  • #26
Der Beitrag von Kimi 48 hat es gut beschrieben.

Den Vorschlag mit der Plexiglasscheibe finde ich gut. Vielleicht kann das helfen, zumindest gedanklich.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es Zeit wird auf die eigenen Füsse und in die Unabhängigkeit zu kommen. Dann gibt es hoffentlich nur noch wenige Berührungspunkte zwischen Euch. Manipulationen und Machtspielen könnt Ihr dann ganz aus dem Weg gehen.
 
  • #27
Den Vorschlag mit der Plexiglasscheibe finde ich gut. Vielleicht kann das helfen, zumindest gedanklich.
Finde ich nicht gut, nicht konstruktiv, ist nicht ernst gemeint, sondern sarkastisch!
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es Zeit wird auf die eigenen Füsse und in die Unabhängigkeit zu kommen. Dann gibt es hoffentlich nur noch wenige Berührungspunkte zwischen Euch. Manipulationen und Machtspielen könnt Ihr dann ganz aus dem Weg gehen.
Darin sehe ich die einzige Lösung, nämlich das mit der eigenen Wohnung und weg von der Problemursache, den Kontakt dann auf Null stellen! Man muss im Leben zur Fähigkeit kommen, die notwendigen Grenzen zeitnah zu ziehen und an der richtigen Stelle ein klares Nein mitzuteilen, sonst lässt man sich unter die Räder von anderen kommen!
 
  • #28
Finde ich nicht gut, nicht konstruktiv, ist nicht ernst gemeint, sondern sarkastisch!

Och Coach, das war mein voller Ernst!
Du verstehst es gar nicht, oder?
Es geht um Übertragung.

Und manchmal kann man sich Dinge besser merken, wenn sie plastisch sind. Ich jedenfalls, ich bin ja so vergesslich ...

Ein Kunde hat mir zu Beginn der Coronazeit mal eine solche Plexiglasscheibe geschickt, mit Branding natürlich ;-)
 
  • #29
  • #30
Man kann auch lernen Dinge auszuhalten und sich in Situationen zu behaupten. Nur ein anderer Weg.
Schwierige Menschen sind ein Megaspiegel für die eigene Psyche.
Ich mag meine Kloppis ...
Der Kluge gibt so lange nach, bis er der Dumme ist! Man muss zuerst lernen, auf sich selber zu schauen, dass es einem gut geht! Es geht um Selbstfürsorge zu lernen! Selbstfürsorge ist Voraussetzung für ein gesundes und erfülltes Leben. Es muss uns selbst gut gehen, damit wir anderen guttun! Jeder ist die wichtigste Person in seinem Leben, meist weiß er es nicht, weil es so nicht gelehrt wird! Um andere lieben zu können, muss man zuerst lernen, sich selbst zu lieben. Alles fängt bei einem SELBST an, beim eigenen ICH! Das fällt den meisten oft schwer, haben Schwierigkeiten, jeden Makel an sich schätzen und lieben zu lernen. Wir müssen lernen, uns so zu akzeptieren, wie wir nunmal geschaffen sind und genügend Zeit in uns SELBST zu investieren. Aufhören, nur den gesellschaftlichen Anforderungen genügen zu wollen und auf unsere eigenen Bedürfnisse eingehen. Wenn wir an uns selbst denken, können wir auch an andere denken. Vernachlässigen wir unsere eigenen Bedürfnisse, sind wir nicht imstande, für unsere Mitmenschen da zu sein. Wir können anderen nur etwas von unserer Kraft, unserem Positivismus oder unserer Liebe abgeben, wenn wir sie selbst in uns tragen, so einfach kann das sein, wenn man es weiß, und danach lebt, was man weiß!
 
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