• #1

Schwiegermutter-Übermutter

Hallo,
Ich (25) lebe seit nun 4 Jahren in einer Beziehung, seit ca 2 1/2 Jahren wohne ich auch bei meinem Freund(30). Seine Mutter wohnt ca 5 Minuten mit dem Auto von uns entfernt.

Seine Mutter hat vor ein paar Jahren den Mann verloren, seitdem klammert sie sich nur noch an ihren Sohn.

Das Ganze äußert sich so: Sie telefonieren jeden Tag mind. eine halbe Stunde, wo es eig nur um Belanglosigkeiten wie "was habe ich heute gegessen" usw. geht.
Meine Schwiegermutter wascht auch nach wie vor die Wäsche für ihren Sohn (er ist 30), kocht für ihn vor. Ist sie irgendwo unterwegs und meint wir könnten das brauchen nimmt sie es ohne zu fragen ob wir das überhaupt haben wollen. Sie macht sich stets Sorgen, sind wir mal am Abend wo unterwegs, muss er ihr sobald wir daheim sind eine Sms schreiben oder anrufen wenns noch nicht zu spät ist.

Sie selbst kommt kaum raus, wenn nur mit ihren Schwestern, die aber alle verheiratet sind. Freunde ihres Ehemannes nehmen sie auch ab und zu mit, aber das will sie selbst oft nicht so gern weil sie meint das würde sie traurig machen weil ihr Mann ja nicht dabei ist.

War sie bei uns, hat sie ungefragt aufgeräumt, und die Sachen so weggeräumt wie sie es bei ihr daheim gewohnt ist. Seit ich aber bei meinem Freund wohne habe ich mir z.B. die Küche für meine Bedürfnisse umgeräumt, da ich ja auch meistens koche und putze. Sie ist einmal da und schon finde ich nichts mehr in meiner eigener Küche. Das habe ich angesprochen und sie meinte sie wird sich daran halten (seitdem war sie aber noch nicht bei uns)

Ich weiß nicht weiter, denn mein Freund meint, er würde ihr diesbezüglich sicher nichts sagen, denn sie hat ja schließlich ihren Mann verloren und hat somit jedes Recht so zu sein. Er findet es auch nicht schlimm, sich so bemuttern zu lassen..eh klar is ja bequem.

Sag ich dann doch mal etwas, bin ich die Böse.

Um das Ganze jz zu einem Ende zu bringen, ich bin selbst auch Halbwaise und habe nur noch meinen Vater. Der ist aber so ganz anders. Wir telefonieren wenn es etwas Neues gibt, aber sicher nicht jeden Tag. Wenn ich wo unterwegs bin meld ich mich auch nicht bei ihm zurück usw.

Deswegen meine Frage: Sehe ich das mit meiner Schwiegermutter zu kritisch? Ist es normal dass sie so ist, wie sie ist?

Danke schonmal fürs lesen und eure Antworten.
 
  • #2
Nein, das ist nicht normal. Sie ist extrem grenzüberschreitend und übergriffig. Ihr Sohn hat Mitleid mit ihr - das ist aber nur begrenzt hilfreich. Mit ihrer Trauer muss sie sowieso selbst fertig werden, und das als Entschuldigung zu sehen, geht nicht. Es ist SEINE Aufgabe, ihr Grenzen zu setzen, nicht deine. Er muss seine Verwandtschaft managen, du deine. Wenn er es nicht schafft, eure Beziehung gegen diese Übergriffe abzugrenzen, wird das ein ewiger Störfaktor bleiben.
 
G

Gast

  • #3
Ich würde mich nicht allzu sehr einmischen, auch wenns manchmal schwer fällt. Sie scheint ja grundsätzlich eine recht nette Person zu sein und dich auch zu mögen, oder? Zumindest hat sie gleich zugestimmt, sich an deine Küchen-Regeln zu halten.

Es scheint wichtig für die beiden zu sein, eine enge Beziehung zu haben. Nimm es ihnen nicht.

Die Mutter von meinem Mann ist auch alleine. Deswegen macht sie sehr oft bei uns mit. Mein Mann kann seine Mutter ja auch nicht im Regen stehen lassen.
 
G

Gast

  • #4
Also du hast dir ein waschechtes Muttersöhnchen geangelt. Und seine Mutter ist eine Helikoptermutter! Mein Ex war mit mit 40 auch noch so! Also pass auf! Mit dem toten Mann der Schwiegermutter hat das recht wenig zu tun. Entweder ist man von Natur aus eine anhängliche Glucke oder nicht! Die Fixierung auf die Kinder zeigt sich schon früher und nicht erst, wenn es mit dem Partner nicht klappt.

Du bist sehr jung und damit in einer kritischen Phase, wo ich Angst und Bedenken habe, dass du da schon durchsteigst, was dich mit diesem Mann erwarten wird!

Es ist Aufgabe deines Freundes mit 30 zu sagen: ich wasche, putze und koche für mich allein!

Ich weiß, junge Mädchen verfallen schnell in das "ach, das ist ja süss"- Syndrom. Ich finde einen Mann heute sexier, wenn er für sich/uns kochen kann und nicht die Mama braucht. Setze dir selbst Prioritäten. Wenn dir das nicht gefällt, musst du ihm das deutlich sagen, wenn er sich nicht ändern (wird er nicht, glaub's mir!) dann solltest du deine Sachen packen und gehen!

Wenn du zu ihm ziehst, dann behandelt euch die Mutti wie zwei Kinder und du verlierst den sicheren Status der reifen erwachsenen Frau unter ihren Augen und und den Augen deines Freundes. Du wirst bald merken, dass dein Freund dich wie ein kleines unmündiges Mädchen behandelt, die "noch" nichts zu sagen hat, schlichtweg, weil die Mutter die Idealperson von Frau ist.
 
  • #5
Sicher ist dieses Verhalten nicht üblich oder "Normal".
Ich bin auch quasi Schwiegermutter und mein Sohn ruft zum Smalltalk nie an und ich ihn auch nicht. Es würde mir im Traum nicht einfallen, ungefragt vor seiner Tür zu stehen, einen Schlüssel zu seiner Wohnung, in der er jetzt mit Freundin lebt, habe ich auch nicht.
Die Wäsche und Einkäufe machen die beiden jungen Laute selbstständig und putzen würde ich auch nicht, habe selbst genug zu tun.
Dass der Kontakt zu meinem Sohn so spärlich ausfällt, bedauere ich zwar sehr, mache ihm aber keine Vorhaltungen. Erstens kann ich keine Liebe einfordern und zweitens hat er vielleicht mit der Partnerschaft genug zu tun. Wir telefonieren äußerst selten, schreiben uns Mails, wenn irgendwelchen organisatorischen Sachen
oder Fragen anstehen (etwa alle 2 Wochen) sehen uns nur zu Fest- und Feiertagen. Der Sohn meiner Freundin ruft fast jeden Tag abends an, aber sie selbst mischt sich auch nie in Haushaltsdinge bei dem Pärchen ein. Der Sohn der anderen Freundin wohnt in gleicher Straße wie sie, aber auch dort gilt es: keine Einmischung in den Haushalt. Telefonieren wenig, Sehen regelmäßig, etwa einmal die Woche.
Was du schilderst, ist zu viel des Guten. Sprich am besten vorsichtig mit deinem Partner. Nur er kann seine Mutter irgendwie stoppen. Diplomatisch und vorsichtige Vorgehensweise und Schritt für Schritt
würde ich vorschlagen. Alles auf einmal wird nicht ohne Kummer gelingen.
 
E

EarlyWinter

  • #6
Die Mutter von meinem Mann ist auch alleine. Deswegen macht sie sehr oft bei uns mit. Mein Mann kann seine Mutter ja auch nicht im Regen stehen lassen.
Was heißt, im Regen stehen lassen? Die Mutter kann sich doch ihr eigenes Leben aufbauen? Das geht in jedem Alter. Mein Ex Mann und ich waren da wirklich gesegnet mit meiner Schwiegermutter. Nach dem Tod ihres Mannes hat sie sich - auch auf Anraten ihres Arztes - mutig ihren eigenen Freundeskreis aufgebaut und auch ins Leben "gestürzt", obwohl sie vorher ihr Leben lang nicht berufstätig war und sich immer nur um die Familie gekümmert hat. Sie hatte dann mit der Zeit immer was vor, in der Woche und auch an Wochenenden und musste sich dann tatsächlich freie Tage bewusst nehmen. Und wir mussten uns bei Ihr quasi den "Termin" geben lassen wenn wir sie besuchen wollten :) Total toll. Sie hat sich eben nicht an ihren Sohn geklammert, der ja schließlich sein eigenes Leben hat. Es ist eine Sache, dass man da ist wenn man gebraucht wird. Aber man ist nicht "Babysitter" für seine Eltern. meine Mutter ist da Gott sei Dank ebenfalls sehr entspannt. Wir telefonieren einmal die Woche, ich besuche sie vielleicht einmal im Monat. Aber wir beide wissen, dass wir selbstverständlich füreinander sofort da sind wenn wirklich Not am Mann ist. Ansonsten hat jeder sein eigenes Leben und so soll es auch sein. Es gibt genug Möglichkeiten, außerhalb der eigenen 4 Wände Menschen kennenzulernen und vielleicht auch mal neue Interessen zu entwickeln. Man ist ja nicht tot, nur weil man älter ist. Meine Oma hat noch mit 70 angefangen, mit mir Fußball zu gucken und wurde glühender Fan ;)
Könnt Ihr nicht die Mutter - natürlich nicht Knall auf Fall aber nach und nach - ein bisschen in diese Richtung lenken? Wäre für sie auch besser wenn sie unabhängiger von Euch wäre.
 
  • #7
Hallo, erstmal danke für die Antworten.

Ja sie ist ja auch eine nette Person. Das mit den Küchenregeln war jedoch nicht so einfach wie es geklungen haben mag...erst als ein Cousin meines Freundes sich eingemischt hat, hat sie es verstanden.

Ich will ja auch gar nicht dass er seine Mutter im Regen stehen lässt. Sie sollen ihr gutes Verhältnis beibehalten. Das stelle ich auch gar nicht in Frage.
Mir gehts darum dass ich mich eben oft dadurch wie in einer 3er Beziehung anstatt in einer 2er Beziehung vorkomme. Und das ist für mich nicht ganz nachvollziehbar. Klar erzählt man seinen Eltern meistens bzw redet mit ihnen. Aber sobald nur der kleinste Furz passiert ruft er seine Mutter an...Klar ein gutes Verhältnis zu den Eltern ist gut und wichtig aber sollte man nicht einen Unterschied zwischen der Beziehung zur Freundin und zu der der Mutter machen?
 
  • #8
Entweder ist man von Natur aus eine anhängliche Glucke oder nicht! Die Fixierung auf die Kinder zeigt sich schon früher und nicht erst, wenn es mit dem Partner nicht klappt.
Sie dürfte schon immer so gewesen sein, und ihr Mann war derjenige der sie zurückgehalten hat und quasi ein Machtwort gesprochen hat. Seit dessen Tod gibt es diesen Part nicht mehr. Mein Freund meinte er müsse diesen Part übernehmen zu einem gewissen Teil (Sie bremsen wie es sein Vater gemacht hat).
 
  • #9
Moderation
Liebe ThreaderstellerIn, es ist nicht nötig und auch nicht gewünscht, dass Sie jede Antwort zur Ihrer Frage kommentieren. Der Thread soll nicht zu einem Chat verkommen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #10
Zuerst einmal: Ich kenne deine Situation nur zu gut!!!!!!

Ich finde es gut eine enge Bindung zu seinen Eltern zu haben. Aber es gibt Grenzen.

Sie hat ihren Mann verloren. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie schlimm das nach vielen Jahren der Partnerschaft ist. Jedoch, so hart das klingt, das passiert so oft jeden Tag. Sie muss lernen ihr eigenes Leben als Einzelperson aufzubauen.

Wie soll es werden wenn ihr mal Kinder habt? Ihr seit nun beide ein Paar und eine Beziehung zu dritt geht nicht. Bezieht sie mit ein, macht klare Regelungen. Räumt ihr doch zum Beispiel einmal die Woche oder aller zwei Wochen einen Tag ein wo ihr einen Ausflug oder ähnliches macht. Versuch mit deinem Freund zu reden, dass er seine Mutter unterstützen soll, aber er auch mit dir eine Beziehung führt und auch dafür eine Verantwortung trägt.
 
G

Gast

  • #11
(seitdem war sie aber noch nicht bei uns)

Sag ich dann doch mal etwas, bin ich die Böse.

Um das Ganze jz zu einem Ende zu bringen, ich bin selbst auch Halbwaise und habe nur noch meinen Vater. Der ist aber so ganz anders. Wir telefonieren wenn es etwas Neues gibt, aber sicher nicht jeden Tag. Wenn ich wo unterwegs bin meld ich mich auch nicht bei ihm zurück usw.
Du hast keine Mutter und zu deinem Vater ein eher distanziertes Verhältnis. Das ist das "Problem". Du kannst dich nicht in deinen Freund einfühlen und außerdem bist du eifersüchtig, weil du meinst, die Beziehung zu dir sollte inniger sein als die zur Mutter.

Es gibt auch viele Frauen, die täglich mit ihrer Mutter telefonieren und das länger als eine halbe Stunde und die sie ständig besuchen u.ä., so dass deren Partner sich darüber beschweren.

Viele wohnen mit ihren Schwiegereltern im gleichen Haus, das ist für einige hier das absolute No Go und undenkbar.

Derartige "Familienmenschen" müssen aber hier auch nicht rumjammern über Doppelbelastung, Hetze auf dem Weg zum Kindergarten, mangelnde sexuelle Lust wegen Arbeitsüberlastung wenn sie Kinder haben usw., denn sie haben den unschätzbaren und unbezahlbaren Vorteil von kostenlosen Babysittern fast rund um die Uhr in den Omas. So hat jedes Ding zwei Seiten und einige AEs hätten sicher gern dein Problem einer kostenlosen waschenden, putzenden, Babysitterin, die sich für die Gnade, dass sie sich einmischen darf auch noch quasi bedanken muß bei ihrer Schwiegertochter.

Arbeite mal an deiner Toleranz und kapiere mal, dass die Liebe zur Mutter etwas völlig anderes ist als die zum Partner oder Partnerin. Kein Grund zur Eifersucht, kein Grund zur Panik, sieh das mal von der praktischen Seite!

Hauptsächlich Charaktere mit wenig Selbstbewußtsein und daraus folgender Neigung zur Eifersucht reagieren derart empfindlich auf "Einmischung". - Wieso regt dich Einmischung in deine Küchenorganisation so auf? Sag ihr das und gut ist! Du reagierst überempfindlich und vor allem nicht vorausschauend. Der Hauptgrund warum dich das stört ist Eifersucht, das schreibst du ja auch, dass du wichtiger sein willst. Das ist kindisch, unreif und intolerant.
 
G

Gast

  • #12
Hallo Fragestellerin,

Du schreibst sehr viel über die Mutter und doch wenig über Deinen Partner und Ihren Sohn.

Das Verhalten geht von beiden aus, es hat symbiotischen Charakter und beide (!) fühlen sich scheinbar wohl damit.

Wenn Dein Partner um seine Mutter besorgt wäre, würde er seine Wäsche selber waschen und sich viele (!) Gedanken machen, wie seine Mutter ein besseres (?) Leben führen könnte. Er wäre z.B. in der Frage mit der Küche selber (wenigstens vorsichtig) aktiv geworden. Er würde seiner Mutter Vorschläge machen, was sie unternehmen könnte (z.B. Reisen) und wo sich seine Mutter engagieren könnte (Kirche, Tafelspeisung, etc).

Du schreibst, dass seine Mutter ihren Mann vor ein paar Jahren verloren hat. Das Argument müsste jetzt also lauten, dass sie ihren Mann verloren hat und (immer noch) nicht geschafft hat ein eigenes erfülltes Leben aufzubauen.

Mein Ratschlag:
Schau mehr auf Deinen Partner, registriere wie er sich verhält. Mit 30 Jahren kannst Du die Verantwortung für sein Verhalten nicht mehr bei seiner Mutter suchen.

Nimmt er auch Deine Bedürfnisse wahr?
Falls er sich entscheiden muss, Dich oder seine Mutter zu brüskieren, entscheidet er sich immer für Dich?
(Mach ihm das nicht zu einfach - aus meiner Sicht hast Du zu viel Verständnis für ihn)

Berücksichtige aber auch, dass Familien immer ihre eigenen Gesetze haben und die können sehr sehr unterschiedlich zu der eigenen Familie sein.
Die Grundstruktur zwischen Deinem Partner und seiner Mutter wird so bleiben.
 
  • #13
Mir gehts darum dass ich mich eben oft dadurch wie in einer 3er Beziehung anstatt in einer 2er Beziehung vorkomme. Und das ist für mich nicht ganz nachvollziehbar. Klar erzählt man seinen Eltern meistens bzw redet mit ihnen. Aber sobald nur der kleinste Furz passiert ruft er seine Mutter an...Klar ein gutes Verhältnis zu den Eltern ist gut und wichtig aber sollte man nicht einen Unterschied zwischen der Beziehung zur Freundin und zu der der Mutter machen?
Das hast Du sehr treffend zusammengefasst. Die Mutter Deines Freundes klammert sich an ihren Sohn und missbraucht ihn als Ersatz für einen Freundeskreis. Wie schön bequem. Genauso bequem ist er, eine Abnabelung, ein Erwachsenwerden hat nicht stattgefunden.

Du bist in der Tat mit einem ausgemachten Muttersöhnchen zusammen. Von daher richte Dich darauf ein, dass er seiner Mutter niemals Grenzen aufzeigen, sondern sie immer in Schutz nehmen wird. Wenn DU nicht die Konsequenzen ziehst, bleibst Du für immer in einer Dreierbeziehung stecken.
 
A

Ars_Vivendi

  • #14
Seine Mutter hat vor ein paar Jahren den Mann verloren, seitdem klammert sie sich nur noch an ihren Sohn.

Ich weiß nicht weiter, denn mein Freund meint, er würde ihr diesbezüglich sicher nichts sagen, denn sie hat ja schließlich ihren Mann verloren und hat somit jedes Recht so zu sein. Er findet es auch nicht schlimm, sich so bemuttern zu lassen..eh klar is ja bequem.
Ich habe selbst so eine übergriffige Mutter. Allerdings habe ich ihr mit dem 1. Auszug klar gesagt, dass meine Wohnung meine Privatsphäre ist und habe sie dort nie putzen, aufräumen oder sonstwas lassen.

Du solltest darauf achten, dass sich Dein Freund klar von seiner Mutter ablöst. Sonst wirst Du auf Dauer ein Problem haben und das bei eurem Alter für sehr lange Zeit. An Deiner Stelle würde ich mir gut überlegen, ob ich das möchte.

Es ist grundsätzlich ungünstig, dass Du "bei ihm" wohnst. Vielleicht hilft ein Umzug in eine wirklich gemeinsame Wohnung, etwas weiter entfernt und ohne Schlüssel.