• #1

Schwiegervater beschimpft uns, wie soll ich reagieren?

Hallo liebe Forumgemeinde,

Folgendes Problem: mein Schwiegervater beschimpft uns (mich und meine Tochter aus vorherigen Beziehung ) letzte Zeit immer wenn wir bei Schwiegereltern zu Besuch sind. Er hat dann meist einiges intus. Beschimpft uns als Schande und scheiße, das brummt er so vor sich hin und alle anderen Verwandten tun so als ob die nichts hören Würden. So wie heute: es waren neben uns noch zwei Tanten dabei. Mein Mann, unsere zwei kleine Kinder und eben meine große Tochter. Nach dem Essen haben dann die Tanten und die Schwiegermutter angefangen den Tisch abzuräumen. Mein Mann ging hoch in das Haus (wohnen neben an) um den kleinen Sohn hinzulegen. Ich habe die kleine Tochter im Kinderwagen hin und her gefahren weil sie geweint hat und müde war, konnte aber leider nicht einschlafen. Die große Tochter saß am Tisch und hat mit dem Handy rumgespielt. Man muss dazu sagen dass meine große Tochter seit paar Tagen starken Muskelkater hat weil sie im Sport übertrieben hat - war paar Wochen erkältet - und hat somit bei jeder Bewegung schmerzen gehabt. Sie war froh einfach sitzen zu können. Dann fing der SV an uns zu beschimpfen: ihr seid ne Schande und seid voll unerhört unverschämt , raus mit euch, sowas braucht man nicht! Und das alles so vor sich hin brummend, also nicht direkt ins Gesicht. Obwohl es schon drei Personen damit beschäftigt waren den Tisch abzuräumen, war er der Meinung dass wir uns doch noch einbringen mussten. Wir sind dann einfach gegangen. Später hat mein Mann mich überredet wieder hin zu gehen zum Kaffee trinken. Wieder das gleiche: Tanten räumen nach Kaffee ab. SV schimpft Wieder vor sich hin über uns: Schande, scheiße, sowas braucht man nicht! Meine große Tochter hat dann versucht zu vermitteln und sagte: warum sagst du das nicht laut zu uns?
Keine Reaktion, Schwiegermutter hat dann darauf gesagt: jetzt ist Schluss, meine Freunde! Und hat uns mehr oder weniger rausgeschmissen.
Wie soll man da reagieren? Mein Mann sagt wir sollen ihn so akzeptieren. Er ist halt alt und wird sich nimmer ändern. Ich soll ihn labern lassen. Es macht mich aber traurig und ich empfinde uns nicht als Schande oder ähnliches.
 
  • #2
Mir würde zu denken geben, warum Dein Mann nicht klar Position bezieht.

Seinem Vater klipp und klar sagt, Stopp, als auch der Mutter, die sich ja auch noch auf die Seite geschlagen hat

Ja, Du hättest auch als 4. mit anpacken können, aber Beleidigungen sind intolerant.

Wem ich mir das umgekehrt vorstelle, würde ich auch als Frau gegenüber meiner Familie klar Stopp sagen.
 
  • #3
Hi!

Ich bin überzeugt davon, dass Du Deine Tochter nicht beschimpfen lassen DARFST. Welche Werte vermittelt ihr eurer Tochter und euren Kindern, wenn ihr so einen Umgangston und so etwas duldet?

Ich denke ja zwar, dass man manchmal in der Familie sinnvoller Weise auch Dinge macht und duldet, um den Familienfrieden zu erhalten.
Aber wenn es um körperliche oder seelische Verletzungen geht, ist Schicht im Schacht.

Mein Mann sagt wir sollen ihn so akzeptieren. Er ist halt alt und wird sich nimmer ändern. Ich soll ihn labern lassen. Es macht mich aber traurig und ich empfinde uns nicht als Schande.
Wenn der Vater offiziell dement, geistesgestört o.ä. ist, ist er krank und man muss es dulden als Verhalten eines Kranken. Anderenfalls soll sich der Vater im Rahmen des sozial üblichen aufführen.

Ich würde meine Tochter niemals als Schande oder als "braucht man nicht" beschimpfen lassen, und ich sehe auch keinen Grund, warum ich mich beschimpfen lassen sollte. Für die Tasse Kaffee?

Nee, gehe künftig nicht mehr zu diesen Kaffeekränzchen und zwinge auch Deine Tochter nicht dazu.
 
  • #4
Das läuft einiges schief.

- Bitte deinen Mann dezent, die Sache alleine zu klären, während DU den Kleinen ins Bett bringst. Es ist seine Familie. Und du gehst!

- Meldet euch am nächsten Tag bei der Familie und sage zukünftige Treffen ab, unter anderem, weil ihr nicht mit einem betrunken Schwiegervater zusammensitzen wollt, der euch beleidigt. Das ist nicht das Niveau, das ihr euch bieten lassen wollt.

- dein Mann muss mit dir kooperieren!

- Treffen mit der Verwandschaft sagst du ebenfalls ab, mit der Begründung, dass ihr euch als erwachsene Leute nicht bloßstellen lasst. Es ist unangenehm.

- Fordere eine Entschuldigung ein, ansonsten wird der Kontakt beendet.

Ganz ehrlich. Der Vater hat wohl festgefahrene Vorstellungen und möchte dich vermutlich nicht als Schwiegertochter. Das wirst du nicht ändern können. Hat wohl Religions- und Kulturhintergründe. Es wird auf eine Trennung zu dieser Familie hinauslaufen oder ihr werdet euch über kurz oder lang trennen (du und dein Mann), damit der narzisstische Vater seinen Willen hat und ihr eure Ruhe! Glaub mir, solche Familienmitglieder sind Blutsauger und sie werden nicht aufgeben. Es wird an eure Substanz gehen.

Dein Mann muss lernen, klare Position zu beziehen und die Familie in die Schranken zu weisen. Mir wäre es peinlich, wenn meine Eltern so vor meinem Partner sprechen würden. Niemals nicht würde ich das dulden!
 
  • #5
Deine Familie ist "dein Mann" und eure 3 Kinder!

Dein Mann hätte anstelle deiner großen Tochter die Situation klären müssen! Klar kommunizieren, dass du seine Frau bist und deine Tochter auch seine ist und er nicht akzeptiert, dass so schlecht über euch gesprochen wird.

Hat er nicht! Wird er auch nicht! Weil er zu feige ist und nicht anecken will.

Akzeptieren würde ich das niemals! Egal wie alt ein Mensch ist und was er für Macken hat, Anstand kann man immer erwarten und da tut es auch nichts zur Sache, dass du nicht mit angepackt hast. Wenn dein Mann nicht in der Lage ist sich vor dich und das Mädel zu stellen, dann Stelle du dich bitte schützend vor sie. Was soll sie sonst aus der Situation lernen: das sie Abschaum ist, eine Schande, sich beleidigen lassen muss und sich noch nicht mal aus der sehr verletzenden Situation raus nehmen kann, weil du deinem Mann folgst und brav weiter zu den Schwiegereltern mit gehst?! Du bist die Erwachsene, ihre Mutter, also verhalte dich bitte auch so!

Wenn ich du wäre, würde ich meinen Mann mal eine klare Ansage machen, was du erwartet hättest und wie du dich jetzt fühlst. Im Stich gelassen vom eigenen Mann!
Wenn ich du wäre, bräuchte er das nun gar nicht mehr klären, denn ich würde an deiner Stelle da nicht mehr mit hin gehen. Mit Leuten die so schlecht über mich denken und reden (deine Schwiegermutter genauso), würde ich mich nicht an einen Tisch setzen wollen. Ich verbringe meine Zeit lieber mit Menschen die mich schätzen und mögen. Und genau das, würde ich meinen Kindern vorleben!

Die Beziehung zu deinem Mann solltest du mal überdenken, denn sein Verhalten spricht Bände!
 
  • #6
Liebe FS
Geh' da einfach nicht mehr hin.
Nur weil dein Mann zu feige ist, seinem saufenden Vater die Stirn zu bieten und nicht riskieren will, sich kurz vor dem Tod noch mit ihm zu streiten, musst du nicht gute Miene zum bösen Spiel machen. Zeig' du deinen Kindern, dass man sich nicht alles bieten lassen muss. Geh' mit ihnen Eis essen, shoppen oder unternimm sonst etwas Lustiges, währenddem dein Mann bei deinen Schwiegereltern ist. So kann er sein Familien-Harmoniebedürfnis ohne dich am elterlichen Tisch ausleben, du hast wahrlich besseres zu tun, als das.
 
  • #7
Mir drängt sich dabei eine ganz andere Frage auf: Warum hast DU deinem Schwiegervater nicht die Stirn geboten?
Sind es deine Tochter und du dir nicht wert für euch einzutreten?
Das deiner Tochter, einem KIND, zu überlassen ist ganz übel. Unterste Schublade.
Was soll deine Tochter denn denken? Was soll sie aus deinem Verhalten lernen?

Wie du reagieren sollst? Setz ihm etwas entgegen und verbitte dir ein solches Verhalten. Wenn das nicht fruchtet geh ihm aus dem Weg, setz deine Kinder einem solchen Verhalten nicht aus.
Was deinen Mann angeht hast du wohl noch ein gravierenderes Problem. Willst du mit jemandem leben der nicht hinter dir steht?
Davon abgesehen hättet ihr wenigstens anbieten können mitanzufassen.
 
  • #8
Die Lösung ist doch ganz einfach - Kontakt vermeiden.
Dein Mann kann ja alleine zu seinen Eltern gehen.

Nach deiner Schilderung hat der alte Vater ja nur vor sich hingebrummelt - heisst das, dass er evtl krank und nicht mehr Herr seines Verhaltens ist ?
Dass dein Mann zwischen allen Stühlen sitzt, ist mir klar. Er wird von seinen Eltern eine ganz andere Version bekommen - und er war selber ja nicht dabei. Wir wissen auch nicht, wie der Umgang deines Mannes mit seinen Eltern ist. Vielleicht klärt er das lieber mit seinen Eltern, ohne dass Kinder oder du dabei sind.
Wir wissen auch nicht, was vor diesem Vorfall schon alles passiert ist. Daher ganz einfach: DU bist dort nicht erwünscht, also bleibe weg.
 
  • #9
Dass es die Sache deines Mannes ist, dies mit seinem Vater zu klären, wurde schon verschiedentlich gesagt.

Generell ist ein besoffen brabbelnder Opa kein Umgang für Kinder. Ich würde mir auch verbitten, dass in ihrem Beisein derart große Mengen an Alkohol angeboten werden, dass Opa sich nicht mehr unter Kontrolle hat.
In der Situation selbst kannst du nur gehen. Sich mit einem Betrunkenen anzulegen ist keine gute Idee und führt auch zu nichts.

Mich wundert aber, dass dies erst seit kurzem passiert? Wie war denn das Verhältnis vorher? Den Kindern nach müsst ihr schon einige Jahre zusammen sein. Ist der Schwiegervater schon zu Beginn nicht mit dir einverstanden gewesen, oder gab es in letzter Zeit ein Ereignis, auf dem sein Verhalten beruht?
Womöglich kann man hier ansetzen und die Sache bereden, wenn er mal nüchtern ist.

Deine Aussagen zur Bewegungsunfähigkeit deiner großen Tochter fand ich etwas gluckig. Muskelkater ist keine Querschnittslähmung, und am Handy herumzuspielen wird von der älteren Generation eventuell als unpassend empfunden. Unabhängig vom Geschimpfe des Schwiegervaters könnten auch die Omas und Tanten gewünscht haben, dass das Mädchen sich beteiligt.

Falls dies der Anlass ist/war, dass die Schwiegermutter euch hinauskomplimentiert hat, wäre - sorry - deine erzieherische Einwirkung als Mutter gefragt. Ich persönlich finde Teenies, die die ganze Zeit am Handy tippeln und sich ansonsten bedienen lassen auch nicht so prickelnd. Falls dies wegen des Muskelkaters eine Ausnahmesituation war, vergiss was ich geschrieben habe.
 
  • #10
Liebe FS,
falls du es selbst noch nicht gemerkt hast: Dein Mann ist ein Weichei.
Niemals hätte ich meine Tochter und mich in der Form beleidigen lassen. Ich wäre aufgestanden und gegangen und hätte mich NIE wieder mit solchen Personen an einen Tisch gesetzt.
Man sollte sich am besten auch vorher die angeheiratete Verwandtschaft ansehen. Leute, die ein offensichtliches Alkoholproblem haben und sich dann auch noch nicht benehmen können, braucht keiner in seinem Leben.
Bei mir hätte das auch leider zur Folge, dass ich mich von so einem Weichei schnell entlieben würde.
 
  • #11
Mir wäre es peinlich, wenn meine Eltern so vor meinem Partner sprechen würden. Niemals nicht würde ich das dulden!
Genau so ist es. Ich kann auch überhaupt nicht verstehen, dass deinem Mann sowas nicht peinlich ist. Ist das für den normal, so ein Umgangston? Was sind das für seltsame soziale Verhältnisse, in denen man so miteinander spricht? Wenn ihn das in irgendeiner Weise stören würde, dann hätte er schon was unternommen.

Nimm diese Ratschläge von @Gast712 an und sei dabei konsequent.

Wenn du das nicht tust --> selbst schuld.
Ich würde da sofort den Riegel vorschieben. So ein Umgang ist asozial.
 
  • #12
Liebe Moana. Du wirst schlecht behandelt und Dein Mann steht nicht hinter Dir.

Andere Frage: was würdest Du denn Deiner Tochter raten, wenn sie Dir sowas erzählen würde?

Für mich ist klar, dass ich ein Haus, in dem ich regelmässig so beschimpft werde, nie, wirklich nie wieder betreten würde. So was würde mir niemand zwei Mal sagen, zumal Du sehr schnell wieder daheim bist.

Noch übler würde mir aufstossen, dass Dein Mann keine Position bezieht. Einziger Erklärungsansatz: er ist so aufgewachsen, in genau diesem Milieu der Lieblosigkeit, er findet das vielleicht sogar normal, es ist ihm vertraut.

So was ist absolut ungesund. Sehr sehr ungesund. Du hast das Recht, Dir Deine Kontakte selbst auszusuchen. Du hast das Recht, zu entscheiden, was andere sich rausnehmen dürfen, und was nicht. Im Prinzip könnte man durch die Tatsache, dass Du immer wieder zu Besuch kommst, obwohl Du so übelst verschmäht wirst, sogar Dein konkludentes Einverständnis für diese üble Behandlung ableiten.

Glaubst Du, Du wirst respektiert, wenn Du sowas durchgehen lässt? Niemand wird Dich mehr achten, auch Dein Mann nicht.
 
  • #13
Ok, bis jetzt warst du passiv und hast dich geärgert.
Ab jetzt reagierst du und hältst es aus, dass sich die anderen ärgern.
Mein Mann sagt wir sollen ihn so akzeptieren. Er ist halt alt und wird sich nimmer ändern.
Wenn ich so richtig in Fahrt wäre, würde ich genau das sagen, laut, solange alle Tanten noch da sind.
Boah, geiles Szenario:
Dein Schwiegervater brummelt was von 'scheiße' und 'Schande'.
Du fragst laut: 'was ? Ich habe das nicht richtig verstanden'
Er sagt nix.
Du: 'hast du jetzt gerade echt gesagt' ...und dann der genaue Wortlaut. 'Meinst du das jetzt echt ernst ? Dann stimmt wohl, was dein Sohn sagt, dass du alt und schon etwas dement bist und ich dich einfach labern lassen soll. Mach ich aber nicht. Ich verbitte mir das !'

Ja, ich weiß, ich bin nicht gerade diplomatisch, aber warum sollte ich es in so einem Fall sein ?
Wenn dein Mann dir und der Tochter nicht hilft, nimmst du das in die Hand.

Ich habe leicht reden ? Nein, ich habe das schon zweimal gemacht.
Ich habe den Kontakt zu dem Kotzbrockenehemann meiner leiblichen Mutter abgebrochen ( habe ich hier schon ab und zu erzählt ) und ich bin die einzige an der großen Kaffeetafel, die sich nicht von meiner Schwiegermutter ins Wort fallen lässt.

Ich hatte davon schon gehört, bevor ich sie das erste mal traf und auch von ihren anderen Unmöglichkeiten, die die ganze Familie schluckt, weil die Frau eben 'alt ist und sich nicht mehr ändern kann'.
Ja, ich erlebte es gleich am ersten Tag. Sie benahm sich unmöglich und keiner reagierte. Unfassbar !
Als ich etwas erzählte, und sie einfach laut losplapperte, redete ich in aller Ruhe, ohne eine Miene zu verziehen, sehr laut weiter. Also wirklich laut. Sie erschrak, hörte auf zu reden und alle blickten peinlich berührt nach unten. Außer meinem Schwager, der grinste.
Meinen Satz beendete ich in aller Ruhe wieder in Zimmerlautstärke.

Nach einer halben Stunde hatte die alte Frau sich wieder gefangen und seitdem kommen wir miteinander klar.
Sie macht das mit dem ins-Wort-fallen immer noch und ich werde immer laut, sie hört auf und dann rede ich leise weiter.
Kürzlich hat mein Freund mir erzählt, dass mein Schwager meine Methode übernommen hat.

Trete für dich und deine Kinder ein, wenn dein Mann das nicht macht.
Mein Freund hat Mitleid mit seiner Mutter, wenn ich hart werde, aber er lässt mich und macht mir keine Vorwürfe. Damit kann ich leben.

Falls ihr nicht mehr eingeladen werdet, umso besser.
Dann geht dein Mann allein hin und die kleinen Kinder kann er mitnehmen.
Deine große Tochter wird es sehr schätzen, wenn du für sie eintrittst und ist sicher nicht traurig, wenn sie da nicht mehr hin muss.

Und noch was klitzekleines: biete deine Hilfe an und bringe das deiner Tochter bei. Das mit dem Muskelkater ist doch Blödsinn. Ein paar Teller in die Küche zu tragen ist nicht anstrengender als zu duschen, oder hat sie das in diesen Tagen auch nicht gemacht ?

w 50
 
  • #14
Das mit dem Alkohol habe ich komplett überlesen. Ein Alkoholiker ist krank.

Für den Umgang mit Alkoholikern gibt es spezielle Verhaltenstipps, die kannst Du im Netz googlen. Sicher gibt es auch Suchtberatungsstellen bei Euch in der Umgebung.

Ich glaube, es geht für Angehörige darum, nicht in die Co-Abhängigkeit zu fallen und sich dafür klar vom Alkoholiker abzugrenzen, den Alkoholiker nicht versorgen, nicht mit ihm diskutieren, nicht für ihn lügen, klare Grenzen setzen und durchziehen.

Ich finde es ganz schwierig, wenn der Vater betrunken am Nachmittagkaffeetisch oder überhaupt am Tisch mit den Kindern sitzt - schon ohne die Beschimpfungen. Was lernen Eure Kinder vom Opa über den Umgang mit Alkohol?

Da wäre meine Grenze schon erreicht.

Wenn der Opa nicht alkoholisiert ein netter Mensch ist, würde ich das ein Mal ansprechen. Er soll nüchtern sein, wenn die Kinder dabei sind, sonst gehst Du sofort wieder. Das würde ich auch genau so durchziehen.

Wenn die Großeltern sowieso nicht freundlich zu Dir oder Deine Tochter sind, würde ich mich zurückziehen. Du musst nicht Liebkind spielen für unfreundliche Menschen. Es gibt genug Menschen, die Dich mögen.
Mit Deinem Mann musst Du das besprechen.
 
  • #15
Diese asozialen Verhältnisse wird es sicher schon vor der Hochzeit und den Kindern gegeben haben, daher wundere ich mich ein wenig über deine Überraschung. Das einzige was du jetzt noch machen kannst ist die Familie zu meiden. Nicht hingehen und selbst nicht einladen. Wenn dein Mann das unbedingt will kann er das ja machen, aber ohne dich und die Kinder. Es ist zwecklos gegen einen geduldeten Alki, dem niemand was sagen will, angehen zu wollen. Setz deine Kinder sowas nicht aus. Das wird anstrengend werden. Aber damit wirst du auch deinen Mann zum handeln zwingen.
 
P

proudwoman

  • #16
Das ist ja unterste Schublade und unterstes Niveau. Das genau würde ich mir nur einmal anhören, auch wenn er alkoholisiert ist und dann sofort mit Deinem Mann sprechen. Der SV darf niemals in Gegenwart der Kinder, egal wer der Vater ist sowas ablassen. Ich finde, Alkohol in Gegenwart der Kinder sowieso das letzte! Die größere Tochter hätte ruhig mal helfen können. Bewegung ist bei Muskelkater das beste. Stattdessen auf dem Handy rumspielen, hat den Alten wahrscheinlich provoziert, aber egal.
Dein Ehemann hat Position zu beziehen und zwar für Euch.
Andernfalls würde ich nicht mehr bei diesen Familienessen dabei sein.
Dann sollte der SV dringend an seinem Alkoholproblem arbeiten.
 
  • #17
Wenn ich so etwas lese, werde ich ziemlich wütend, weil mir das gleiche vor Jahren auch passiert ist. Allerdings hat der Schwiegervater auch seine Ehefrau beschimpft, die war aber im Grunde auch nicht besser, der schimpfte grundsätzlich auf Gott und die Welt und keiner hat was gesagt. Wenn er der Meinung war, die Erde ist ne Scheibe, hat der Rest zugestimmt, damit jeder seine Ruhe hatte. Ich habe mir das brav 10 Jahre angehört, bis zu dem Tag, wo ich ihn aus unserer Wohnung geworfen habe und nen Schlußstrich gezogen habe, indem ich gesagt habe, dass in meinem Leben kein Platz mehr für sie ist. Keine Geburtstage mehr, die Enkelkinder nur an weihnachten und Ostern Geschenke abholen. Selbst da hat er es wieder versucht. Ich habe ihn dann mal vor versammelter Verwandtschaft die Frage gestellt, was er denn nun wieder von mir will und ob er wieder Streit suche, ich wäre ohnehin nicht aus freien Stücken da, nur wegen der Kinder. Keine Antwort! Seitdem ist Ruhe gewesen. Ich muss aber dazu sagen, mein Mann stand immer zu mir. Du musst konsequent sein, geh nicht mehr hin, kümmere dich absolut nicht mehr drum. Schick deinen Mann mit den Kindern hin und interessier dich nicht mehr die Bohne um sie, gratulier ihnen auch an keinen Geburtstagen. Kein Mitleid aufkommen lassen, sei die böse Schwiegertochter! Ich kann Dir versprechen, dass du ein ruhigeres Leben haben wirst. Hätte mein Mann mich dorthin gezwungen, des lieben Friedens willen, wäre ich gegangen. Da ich sowas aus meiner eigenen Familie nicht kannte, gab oder hätte es für mich keinen anderen Ausweg gegeben. Und siehe da, alles ist gut!
 
  • #18
Bis diese Vorfälle nicht geklärt sind, würde ich dort nicht mehr hingehen.

An deiner Stelle würde ich als erstes meiner Tochter sagen, dass ich ihre Reaktion toll fand. Ich würde ihr erklären, dass es dir leider die Sprache verschlagen hat und du erstmal ausloten musst, was das soll und wie du weiter vorgehen wirst. Bei der Gelegenheit würde ich gleich fragen, wie die Tochter das sieht, sich dieses Verhalten erklärt und wie der Kontakt zu Stiefoma und -opa aussehen soll, wenn es nur nach ihr ginge.

Als nächstes würde ich meinen Mann fragen, wie er das sieht. Ich befürchte, dass deine Schwiegereltern und die Familie deines Mannes hinter deinem Rücken über dich und deine Tochter schlecht reden. Der angetrunkene Opa hat nur ausposaunt, worüber die anderen nur heimlich tratschen. Weicht dein Mann aus und bietet keine befriedigende Lösung an, würde ich die Sache so klären, wie es meiner Tochter und mir am besten gefällt. Ich schätze, dass deine Tochter kein besonders enges Verhältnis zu diesem Opa und der Oma hat, sonst hätten sich sowohl der Opa als auch die Oma sich anders verhalten.

Sobald ich freie Bahn hätte, weil meine Tochter nicht an diesen Stiefgroßeltern hängt und dein Mann keine Stellung bezieht, würde ich mir nach dieser Herabwürdigung als erstes den Schwiegervater vorknöpfen, wenn du ihn allein antriffst. Stell ihn zur Rede. Sollte er keine Erklärung liefern, würde ich nach @freis Methode verfahren.

Ich befürchte, dass die Familie dich ablehnt, jemanden braucht, über den sie herziehen und sich erheben kann. Weder du noch deine Tochter sollten jemals als Blitzableiter für solche Leute zur Verfügung stehen. Auf den Familienfrieden mit solchen Leuten würde ich pfeifen. Die sehen Diplomatie nur als "Kleibeigeben" an. Wenn ihnen an dir, deiner Vergangenheit, deinem Leben, Erziehungsstil, Kochkünsten, Berufsleben, Hausfrauenqualitäten etwas nicht passt, sollen sie dir das respektvoll unter vier Augen sagen. Scheiße und Schande... damit haben sie den Bogen überspannt, auch die Oma, die das geduldet, wenn nicht gar gedanklich angestiftet hat. Das ist doch die Steilvorlage für dich, nicht mehr zu langweiligen, scheinheiligen Familientreffen zu gehen. Auf deinen Mann brauchst du keine Rücksicht nehmen, denn der hat dich im Stich gelassen, wenn er diese Herabwürdigung und deren Ursache nicht selbst klären will oder kann.
 
  • #19
Warum soviele verbitterte Antworten hier?

So erzeugst du nur negative Energien in dir. Liebe diesen Menschen, akzeptiere ihn so, wie er ist, und gehe einfach auf Distanz, ignoriere ihn. Und indem du das vorlebst, bringst du es gleichzeitig deinen Kindern bei, ist doch toll.

ER macht das, warum nimmst DU es an?

Niemand ist perfekt. Er schreit auch nur nach Hilfe, kann das nur nicht so toll ausdrücken ;)
 
T

Toi et moi

  • #20
Der Mann ist alt, krank und Alkoholiker. Bist Du sicher, dass er Euch damit meint? Vielleicht ist er einfach nur dement und geistig nicht mehr richtig da. Wenn Du sicher bist, dass er dich und deine Tochter damit meint und es sich wiederholt, würde ich auf der STelle aufstehen und das Haus verlassen, keine Anrufe beantworten und ihn komplett ignorieren. Du möchtest sicherlich nicht auf seiner Niveau dich herabsetzen und ihn auch beschimpfen. Nein, das würde ich nicht machen, auch ein klärendes Gespräch würde nichts bringen. Wahrscheinlich ist der alte Mann in Wahrheit neidisch auf euch. Ihr habt zwei gemeinsame Kinder, die bestimmt eine Bereicherung für euch sind und der Opa sieht sich als alt und verbraucht. Du kannst sicher sein, dass es etwas mit seinem eigenen Leben zu tun hat und nichts mit euch. Viele sind die Rolle der Großeltern nicht gewachsen besonders die Eltern väterlicher Seite tun sich schwer mit Ihrer Rolle, weil sie nicht 100% sicher sind, dass die Enkelkinder von ihrem Kind stammen. Das ist auch wirklich wissenschaftlich bewiesen, dass es so ist. Der größte Fehler wäre jetzt die Welle auf deinen Mann abzuwälzen. Damit spielst Du einfach in der Hand des Opas und schon bald hat er euch auseinander gebracht. Nächstes Mal, wenn er sich so benimmt, kannst Du deinem Mann einen leidenschaftlichen Kuss geben und sagen, dass Du jetzt gehen möchtest und er solle bitte auch mitkommen. Wenn Du das drei mal so machst, dann hört der alte Mann auch damit auf.
 
  • #21
Ich verstehe deinen Mann auch nicht. Ist sein Verhalten Feigheit, Angst vor dem Vater oder einfach nur Hilflosigkeit???

An Stelle deines Mannes hätte ich längst mit der Mutter ein eindringliches Gespräch unter vier Augen geführt mit dem Ziel, ihr die allgemein beängstigende und schon bedrohliche Lebenssituation mit dem Vater klar zu machen. Ihr müsst alle gemeinsam gegen ihn. Nur so seid ihr stark und könnt Alle gegen Einen etwas erreichen. Entziehungskur, Therapie, what ever. Trotz der allseits bekannten Alterssturheit.

An deiner Stelle würde ich mich bei den Schwiegereltern solange nicht blicken lassen bis sich etwas zum Positiven ändert. Soll dein Mann, egal zu welchen Anlässen, alleine hinfahren. ER ist gefordert, zusammen mit der Mutter. Vielleicht muckt diese auch nur, handelt so aus Angst vor Konsequenzen, und ist froh, wenn ENDLICH jemand (wer?, wenn nicht der eigene Sohn) aufmuckt und sich den Vater gemeinsam mit ihr zur Brust nimmt. Nur so könnt ihr etwas ändern. So wie es aktuell ist, ist und bleibt es kein Zustand. Am Ende steht Hass und maßlose Zerstrittenheit.
 
  • #22
Es gibt nur eine Lösung mit schwierigen Persönlichkeiten: Kontakt vermeiden und sich distanzieren.

Diese Leute machen einen nämlich kaputt und sie ziehen dich mit in ihr Elend. Sie können sich nicht ändern! Wahrscheinlich ist er narzsisstisch veranlagt, dazu noch trinkt er. Und er lebt diesen Hass ganz offensichtlich vor allen aus, nicht bloß subtil und hinter vorgehaltener Hand, durch die Blume mit kleinen Sticheleien und mit etwas Stil, wie die meisten anderen es tun würden.

Solche Menschen sind ganz arm dran. Vor allem ist so ein Umgang derart niveaulos. Als Erwachsener kann man da schon mal durch, wenn es um die bissigen Schwiegereltern geht, aber die Kinder bekommen ein völlig verzehrtes Bild, auch dann, wenn die eigene Mutter oder der eigene Vater schlechtgeredet wird. Ihr seid Vorbilder für die Kinder, zu euch schauen sie auf und sie werden später mal so hilflos agieren, wie ihr jetzt agiert.
 
  • #23
Ich musste grad schmunzeln, weil ich mir vorstelle, wie der Schwiegervater heute die Geschichte Bekannten erzählt:
"Stell dir vor, die beiden alten Tanten mit fast 80 müssen aufstehen und den Tisch abräumen und die gnädige Frau Schwiegertochter lässt sich gemütlich bedienen. Dann sitzt noch ihre Tochter da und krümmt keinen Finger, sondern spielt auf dem Handy rum! So benehmen die sich - die laden wir sicher nie mehr ein!"

Was mich deine Version der Ereignisse ein wenig kritisch sehen lässt, ist die Tatsache, dass du in klassischer Supergluckenmanier erklärst, dass deine Tochter seit Tagen vom Sport so stark Muskelkater hat, dass sich Geschirr nicht abräumen kann... Fürs Handy hat's aber gereicht...
Meine Mutter hätte mir was erzählt, wenn ich zwei ältere Damen (die dürften ja mindestens ü70 sein!) arbeiten hätte lassen, während ich gemütlich daneben sitze...
Was und sie er a gemurmelt hat, sei mal dahin gestellt... Hat er gesagt, es is ne Schande, dass ihr nicht mithelft? Und dass er euer Verhalten Scheiße findet?
Aber ja - wenn meine kleine Cousine sich von unserer Oma bedienen lassen würde, würde auch ich höchtspersönlich sie da mal zu ihrem Verhalten "befragen"...
 
  • #24
@jose
Die FS hat drei Kinder und sicher andere , nahestehende Menschen, die ihre Liebe, ihre Kraft und ihre Toleranz eher benötigen als dieser alte Mann. Dazu kommt, dass die Familie des Alten die Beschimpfungen mindestens duldet, wenn nicht sogar gutheist.

Also ist die FS gar nicht in der Position, großmütig über das Fehlverhalten einer einzelnen, armen, alten Person hinwegzusehen. Sie ist meiner Meinung nach der Blitzableiter eines ganzen Familienclans, der nicht offen und fair miteinander spricht, die FS und ihre Tochter nicht wohlwollend im Familienverbund aufnimmt und schützt. Leider.
 
  • #25
Ich musste grad schmunzeln, weil ich mir vorstelle, wie der Schwiegervater heute die Geschichte Bekannten erzählt:
"Stell dir vor, die beiden alten Tanten mit fast 80 müssen aufstehen und den Tisch abräumen und die gnädige Frau Schwiegertochter lässt sich gemütlich bedienen. Dann sitzt noch ihre Tochter da und krümmt keinen Finger, sondern spielt auf dem Handy rum! So benehmen die sich - die laden wir sicher nie mehr ein!"

Was mich deine Version der Ereignisse ein wenig kritisch sehen lässt, ist die Tatsache, dass du in klassischer Supergluckenmanier erklärst, dass deine Tochter seit Tagen vom Sport so stark Muskelkater hat, dass sich Geschirr nicht abräumen kann... Fürs Handy hat's aber gereicht...
Wenn ich irgendwo eingeladen und Gast bin, erwarte ich eigentlich nicht, dass ich zum Abräumen des Geschirrs usw. herangezogen werde. Und auch meine Kinder sind Gast und werden nicht als Aushilfskellner verliehen.

Die FS war außerdem gerade mit ihrer kleinen Tochter beschäftigt. Ich sehe auch kein Problem darin, wie sie die Situation ihrer großen Tochter beschreibt. Diese hatte eben Muskelkater und wollte sitzen. Ich sehe hier nichts gluckenhaftes.

Im Übrigen hätte es der Schwiegervater doch offen ansprechen können, wenn er Hilfe von der FS und ihrer Tochter erwartet hat. Er selber kam ja wohl auch nicht auf die Idee zu helfen. Besoffen in seinen Bart Beschimpfungen zu murmeln, geht jedenfalls gar nicht.

Gehe einfach nicht mehr hin. Damit ersparst du dir und all deinen Kindern viele nervige Situationen. Lass deinen Mann allein gehen, auch ohne eure gemeinsamen Kindern. Die brauchen keinen Kontakt zu solchen Großeltern.
 
  • #26
Hallo liebe Forumgemeinde,

Danke erst mal für ihr neutrales und konstruktives beitragen. Es hat mich gefreut dass ich nicht alleine damit bin, die solch ein Verhalten nicht dulden will.
Das Verhältnis zu SV ist schon immer so doof: es gibt immer abwechselnd Kontakt und dann wieder kein Kontakt und diese Phasen dauern immer fünf-sechs Monate. Die kontaktphase ist somit beendet und wir gehen nicht mehr hin. Seinen letzten Vogel im Sommer letztes Jahres abgeschlossen in dem er meiner Tochter gesagt hat: ich kann so machen dass du wegkommst! Danach gab es wieder fünf Monate keinen Kontakt. Mein Mann leidet psychisch sehr darunter wenn ich keinen Kontakt zu den Schwiegereltern will. Er ist zwischen zwei Stühlen, sagt er. Er liebt seine Mutter sehr. Wie jeder Mann das auch tun sollte, ich hoffe mein Sohn wird mich auch immer lieben. Und ja es macht mich traurig dass er nicht klar die Stellung bezieht. Er versprach mir aber mit Seinen Eltern darüber zu sprechen. Mittlerweile ist es mir fast egal, ich will einfach meine Ruhe. Ich lasse ihn immer hin gehen aber ohne mich. Unseren Sohn kann er mitnehmen. Die kleine Tochter ist noch zu klein.
Schwiegermutter hält immer zum SV und redet es immer gut. Sie hat immer eine andere Version parat. Meine große Tochter ist immer schuld. Die ist frech und unfreundlich, sagt sie. Ich finde: sie ist Teenager und darf Fehler machen. Als ältere Person sollte aber weise sein und mit Zuversicht glänzen und nicht beleidigendes vor sich hin Brummen. SV ist oft streitlustig und sucht förmlich danach etwas Böses zu sagen.

So, Nach diesen fünf Monaten ohne Kontakt zu den Schwiegereltern kam unsere Tochter zur Welt und man hat sich vertragen.
Genau mit dieser Tochter war ich zu dem Zeitpunkt auch beschäftigt als das Geschirr von drei Personen abgeräumt wurde. Meine große Tochter hilft normalerweise stets mit. Das gehört sich bei uns auch so: helfen wenn bedarf ist. Nicht im Weg rumstehen, nicht -Hauptsache irgendwas angepackt und so rum getan als ob was nützliches wäre-! Aber diesmal ging es ihr halt nicht gut. Und wir sind dort Gäste, es bleibt wohl uns überlassen ob wir helfen oder nicht. Danke, suhe0008! Nach dem die Tanten schon voreilig sagten: wir machen schon, wir machen schon! Dann kann ich doch die kleine beruhigen und nicht die Teller vom Garten rauf in das Haus tragen.
Habe es etwas durcheinander geschrieben. Hoffe es macht sich jetzt jemand Mühe es überhaupt zu lesen!
Grüße!
 
  • #27
Ich befürchte, dass deine Schwiegereltern und die Familie deines Mannes hinter deinem Rücken über dich und deine Tochter schlecht reden. Der angetrunkene Opa hat nur ausposaunt, worüber die anderen nur heimlich tratschen.
Boah, du bist schlau. Da muss man erst mal drauf kommen.
Ja, das sollte die FS sich mal überlegen. Mal das Verhalten der anderen Familienmitglieder ihr gegenüber daraufhin beobachten.
Sind die Damen herzlich zu ihr ?
Fühlt sich die FS von ihnen angenommen und sich willkommen ?
Dann ist das Thema nur der alte, betrunkene Mann.
Aber du hast recht, es könnte gut sein, dass er nur offen ausspricht, was die anderen ihr nicht ins Gesicht sagen.

Und dann bleibt ganz sicher nur der Rückzug.
Unabhängig davon, wie das angefangen hat vor Jahren und welchen Anteil die FS daran hat. Denn dass man immer einen Anteil an solchen Verläufen hat, und sei er auch noch so gering, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Falls alle alten Leute dieser Familie denken, dass die FS scheiße und eine Schande sei, ist es für Gespräche sicher zu spät.

w 50
 
  • #28
Ich würde dieses Schwiegerelternpaar (die zwei passen ja super zusammen - er beschimpft euch u sie schmeißt euch raus) - ein für alle Mal von meiner für sie so belastenden Gegenwart befreien! Meide konsequent den Kontakt, auch jeglichen verbalen Austausch. Warum müsst ihr eigentlich neben denen wohnen?! - im Übrigen sehe ich es ähnlich wie #25.
 
  • #29
Guten Abend liebe FS,

ich empfinde die ganze von Dir beschriebene Situation mehr als (hinter)frag- und merkwürdig.

Da ist zum einen der SV, der alkoholisiert ausbrummelt, was sich sonst die ganze bucklige Verwandtschaft wahrscheinlich denkt, aber sich nicht zu äußern wagt.

Dann eben diese, die unterschwellig solchem assozialen Verhalten beipflichten und kein Einhalt gebietet.

Dann Dein Ehemann, der weder Manns noch Willens scheint Dir und seiner Stieftochter beizustehen.

Dann Deine Tochter, die von Dir vor zu erwartender und zumutbarer Mithilfe mehr schlecht als Recht verteidigt und in Schutz genommen werden muss.

Schlussendlich Du, die Opferlamm brav nicht nur die eine Wange sondern gleich und fortwährend auch noch die andere bereitwillig hinhält und ansonsten irgendwie der Tochter nacheifert. Oder umgekehrt?

Was Du tun könntest?

Dem SV deutlich und unmissverständlich klar machen, dass er solche Brubbeleien zu unterlassen hat und wenn er was zu sagen hat, gefälligst die Zähne auseinander zu kriegen hat. Bei nächster passender Gelegenheit kannst Du ihn gleich bei Eurem Zusammentreffen fragen, ob er sich erst einen angesaufen muss oder dies schon hat, um wieder ausfallend werden zu können.

Die Verwandschaft im Zweifels- und besten Fall ignorieren.

Deine Tochter anhalten, menschlich Offensichtliches und Selbstverständliches wahrzunehmen und umzusetzen, auch wenn frau unpässlich ist oder zumindest selbst klären zu können.

Mit Deinem Mann klären was er unter einer Partnerschaft versteht und ob das auch Deine ist/wäre.

Du solltest sehr genau wissen, was Du für Dich und Deine Kinder für richtig und notwendig erachtest und nicht zögern das durch- und umzusetzen. Für mich gehört dazu aber auch ein gesundes Maß an Empathie anderen (Notwendigkeiten und Bedürfnissen) gegenüber.

Aber ich befürchte, dass die ganze Situation schon dermaßen verfahren ist, dass sie nur noch einem Privatsender zur Verwertung angeboten werden kann, denn auf diesem Niveau lese ich alle Beteiligten.
 
  • #30
Wenn ich irgendwo eingeladen und Gast bin, erwarte ich eigentlich nicht, dass ich zum Abräumen des Geschirrs usw. herangezogen werde. Und auch meine Kinder sind Gast und werden nicht als Aushilfskellner verliehen.
Genauso sehe ich das auch. Nur wenn ich bei meinen eigenen Eltern eingeladen bin, helfe ich mit beim Gläser bereitstellen, Abräumen etc. Denn da weiß ich, wo alles ist und hingehört. Bei meinen Schwiegereltern weiß ich das nicht. Was soll ich da stoffelig im Wege rumstehen ? In dem Haushalt kennen sich andere besser aus. Denen muss ich nicht zwischen den Füssen herlaufen.
Halte dich ansonsten von der üblen Verwandschaft fern oder geh zumindest sofort, wenn der Schwiegervater wieder zu tief ins Glas geschaut hat. Das ist kein Umgang für dich und deine Kinder.
Und deinem Mann verpass mal (symbolisch) einen Tritt in den Hintern. Der Feigling soll zu DIR stehen und seinen Eltern mal eine klare Ansage machen.