• #61
Du bist ja bei Lebensmitteln total auf meiner Linie, finde ich gut. Das ist eine seltene Ausnahme in diesem Land.
Ich bin mir da nicht so sicher, weil in meinem Umfeld alle so sind, in beiden Familienteilen, außer dem alleinstehenden Bruder und selbst der denkt allmählich um wegen gesundheitlichen Problemen.
Meine Eltern waren vor 60 Jahren schon Ökofundamentalisten, als es noch garkeine Ökos gab.

Mich begeistert wie die Jungbauern sich zusammentun, die Produkte für ihre Hofläden untereinander austauschen um umfassende Sortimente zu haben, alles direktvermarkten (inkl. in die Gastronomie), gemeinsam kleinen Käsereien, Metzger, Müller und Bäcker erhalten und auch die Fühler zu gleichgesinnten nach Italien, Frankreich Spanien und Griechenland ausstrecken.

Das stimmt und bei den meisten ist die Qualität leider nicht so gut - merkt man nicht, weil fast alles überwürzte industriell hergestellte Massenware ist, wie man an den Wänden voller Fertigprodukte sieht.
Da ist nichts anders als im von Dir geschmähten deutschen Supermarkt und das siehst Du am Preis, den es werden ja überwiegend Geringverdiener mit Produkten aus den Heimatländern versorgt. Und Läden, die teuerer sind, haben oft keine bessere Ware, nur das angepasste Marketing für Besserverdiener.

Die kleine Käserei auf der Alpe bei Oberstdorf, da wo es in die Klamm geht, die ist toll.
Ich glaube, die kenne ich. Die bieten auch Käse- und Wurstbrotzeiten für Wanderer an.
Dann weißt Du, was ich mit Abendbrot meine und warum sich noch nie jemand darüber beschwert hat sondern alle gern wiederkommen.
 
  • #62
Bio ist nicht zu verwechseln mit hochwertig. Ich habe Bio nur als Beispiel angeführt, weil es ein Scheintrend ist. Bio ist, wenn du ein Zertifikat hast.
Ja, es ist ein Marketingthema, das aber anders verkauft wird. Und eingebracht hast Du ja den Begriff. Gleich nochmal mit „Bio-Türke“.
Hochwertig ist, wenn der Ziegenzüchter nach alter Rezeptur arbeitet und der Käse klassisch reift. Am Geschmack merkt man den Unterschied. Gilt auch für Wurst und Schinken. Bei Obst und Gemüse kann man das kaum unterscheiden, da geht es mehr um die Sorten.
Auch da ist aus meiner Sicht vieles Geschmackssache. „Hochwertig“ ist bei Handwerk eben auch teuer.
Nein, Lebensmittel enthalten selten Gift, die Kontrollkette ist schon ziemlich gut.
Und damit gestehe ich dann jedem zu, zu kaufen, was schmeckt. Egal, ob „Industriegouda“ oder Handwerks-Ziegenkäse.
Biowein ist tatsächlich bedenklich. Würde ich nicht kaufen. Aber das sprengt den Rahmen hier.
Mir ist das zu kompliziert. Ich denke, viele Menschen sind froh, dass sie gesunde Produkte für wenig Geld bekommen. Und wer sich dann besser fühlt, kauft eben „hochwertig“.
Ich selbst kaufe gemischt. Ich mag Gouda und genauso mal Gorgonzola aus dem Käseladen. Schmelzkäse würde ich wiederum nie kaufen.
 
  • #63
Hatte ich das Ironie off etwa vergessen 😇?

Na klar, ganz genau so isses, die Deutschen haben keinen Geschmack, in keiner Hinsicht und alle sind gleich (öde) - ich gönne dir dein Vorurteil - wenn's dir damit besser geht ist doch wenigstens schon einem geholfen, oder 😎.
Stimmt, die Deutschen haben keinen Geschmack - weder beim Essen noch bei der einfallslosen langweiligen Kleidung - meine Rede 😉....
 
  • #66
Ich weiß gar nicht, was dieses Bashing, Deutsche haben keinen Geschmack, eigentlich soll? Fühlt ihr euch dadurch erhaben? Bessere Menschen? Ein kleines bisschen auf dem Leiterchen nach oben gewandert? Zieht doch nach Mailand, oder meinetwegen nach Paris, nebenbei bemerkt, die Leute auf dem Land in Frankreich sehen wirklich nicht besonders schick aus, da habe ich mich damals wirklich gewundert, mein Vorurteil hat nämlich überhaupt nicht zugetroffen. Übrigens sehen die Leute auf dem Kudamm ziemlich gut aus, wenn man mal die Touristen aus Frankfurt abzieht, in Charlottenburg sowieso, da wohnen nämlich jede Menge Russen. In Friedrichshain oder Kreuzberg sehen die Leute genauso aus, wie sie aussehen wollen, ohne sich irgendeinem Diktat zu unterwerfen, was Schambehaarung oder auch die äußere Hülle betrifft. Und in Berlin gibt es auch Essen aus aller Herren Länder, die Lokale sind in der Regel voll und man kann nur für zwei Stunden einen Tisch mieten, dann wird man rausgeworfen. Also lasst die Kuh doch mal im Dorf.
 
  • #67
Ich weiß gar nicht, was dieses Bashing, Deutsche haben keinen Geschmack, eigentlich soll?
Ich stelle wieder einmal fest, dass ich viel toleranter bin als ich von mir bisher gedacht habe.

Im Alter zwischen 20 und 30 Jahren hatte ich meinen eigenen Stil entwickelt. Inspiriert von alten Filmen und den 1970er Hitparaden und Discos, die damals in Dauerschleife auf 3sat gezeigt wurden, deckte ich mich auf Flohmärkten für wenig Geld mit langen Kleidern und Röcken aus den 1970er Jahren ein. ein. 5,00 DM/Stück. Dazu ein gehäkeltes Vintage-Dreiecktuch.

Was andere Leute trugen oder was sie eventuell zu meinem Look hätten sagen können, interessierte mich nie. Im Gegenteil habe ich mich gefreut, dass andere nicht so rumlaufen wie ich.

Ich trug nicht den Einheitslook, und mir war egal, ob andere Leute gut oder schlecht gekleidet waren. Mir war wichtig, dass ICH mich in meiner Kleidung wohlfühle. Und andere mögen sich gern in ihrer Garderobe wohlfühlen.
 
  • #68
Lauf mal am Samstag durch Berlin. Und dann durch Mailand. Wenn du keinen Unterschied feststellst, geb ich dir voll Recht
Ich weiß ja, was du meinst. Aber trotzdem finde ich es etwas anmaßend, darüber zu bestimmen, was Geschmack hat und was nicht. Ich mag zum Beispiel überhaupt keine "femininen" Kleider oder Röcke, deshalb behaupte ich aber nicht, dass Frauen keinen Geschmack haben, die selbige anziehen. Ich esse auch nicht gerne den von dir beschriebenen "Plastikkäse", aber wenn andere den mögen haben sie halt einen anderen Geschmack als ich. Deshalb ist doch meiner nicht besser. Ich esse und ziehe an, was ich möchte und solange mir andere nicht aufdrücken wollen, was ich zu essen oder anzuziehen habe, geht mich deren "Geschmack" doch gar nichts an.

Bei Gastfreundschaft bin ich völlig bei dir, ich würde nie jemanden sitzen lassen ohne etwas anzubieten. Bei Einladungen reiße ich mir bewirtungstechnisch auch immer den Allerwertesten auf. Ich bin aber nicht beleidigt, wenn andere das anders machen. Kommt da sicher auch auf die jeweilige Situation an. Das Beispiel des Threads ist allerdings merkwürdig, das stimmt.

Bei uns gibt's den Spruch: "Kuck auf deinen Teller.." der wird zwar meist spaßig eingesetzt, aber es ist auf jeden Fall was dran.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #69
Eine Beschreibung ist noch lange keine Wertung. Ich war einige Jahre nicht mehr in Berlin, aber ich glaube nicht, die Zahl der Jogginghosen und Leggins hat sich nennenswert vermindert. Darf jeder machen, wie es beliebt, aber schön finden muss ich das nicht.
Das nennt sich Gesellschaftsstudien und ist nun mal sehr subjektiv.
 
  • #70
Was für eine bizarre Wohlstandsdiskussion? Es gibt doch wirklich wichtigere Probleme als richtig angezogen zu sein , richtig zu essen etc selbst mein Sohn mit 21 hat einen weiteren Horizont . Ja , Italiener ziehen sich besser an , Ja Französinnen sind öfter schlank weil dick sein dort noch mehr geächtet wird als bei uns . Und jetzt . Ist mir relativ egal .
Die Themen werden leider immer inhaltsloser , es scheint viele sind gelangweilt . Mich bewegen ganz andere Dinge.
Und ich habe richtiges Mitgefühl mit all denen , die schon seit längerem nicht mehr essen können was ihnen wirklich schmeckt , weil sie penibel auf den Preis achten müssen , weil sie das tägliche Leben einfach nicht mehr bezahlen können . Da wirkt diese ganze Diskussion noch einmal mehr dekadenter . Was für Luxusfragen.
 
  • #71
Kuck auf deinen Teller.." der wird zwar meist spaßig eingesetzt, aber es ist auf jeden Fall was dran
So ist es, und dieses Dauerthema ist ermüdend, und durch dauernde Wiederholung nicht richtiger.
Bei meinem Italienurlaub letztes Jahr habe ich noch nie so viele Tattoos gesehen, so viele Jogginghosen bei Jüngeren Einheimischen, und das Styling mancher Frauen ist definitiv Geschmackssache.
Deutschland hat in vielem gut aufgeholt, und zumindest aus meinem persönlichen Erleben bemerke ich weder in Italien noch in Frankreich mehr Chic oder eine bessere Küche, eher im Gegenteil, oft viele Kohlenhydrate, viel Alkohol.
Die leichte gesunde Küche muss man gezielt suchen, und auch dort sind nicht alle Menschen schlank.
Wer immer solche Vergleiche zieht und über Deutschland schimpft, der muss hier nicht leben, ich lebe gerne hier, ich habe eine gute Vielfalt, ich kann leben wie ich will, schöne Natur, schöne Städte, ein Staatssystem, das funktioniert, wer mal mit italienischem oder französischem Bürokratismus zu tun hatte, weiß wovon ich rede, und wenn immer die französische Esskultur gelobt wird, soll in den Gewerbegebietsbrei jeder mittleren Stadt schauen, in dem sich ganze Massen an "Gastronomie" ansiedeln, und von Einheimischen gut besucht, nix gehobene Küche, Massenware zu günstigem Preis.
Nicht jede Frau mag immer mit Rock und Pumps und großem Make Up, und nicht jeder Mann immer in Stoffhose, Sakko und Hemd.
 
  • #72
Und ich habe richtiges Mitgefühl mit all denen , die schon seit längerem nicht mehr essen können was ihnen wirklich schmeckt , weil sie penibel auf den Preis achten müssen , weil sie das tägliche Leben einfach nicht mehr bezahlen können . Da wirkt diese ganze Diskussion noch einmal mehr dekadenter .
Das ist nämlich die Wahrheit, wer kann es sich denn leisten, auf dem Markt das feine Gemüse, den tollen Käse, etc. zu kaufen? Sicher genug, sonst gäbe es den Markt dafür nicht, aber wer mit normalem Einkommen Kinder hat, Miete zahlt oder den Hauskredit abzahlt, oder AE ist, oder auch so mancher Single kann sich das Alles gar nicht leisten, oder lebt nur noch für Essen.
Wenn man nicht in der hinteren Walachei wohnt oder das Glück hat, bezahltes Wohneigentum zu haben, sind alleine die Wohnkosten kalt exorbitant gestiegen, man redet von Wohnarmut, dazu nun die explodierenden Nebenkosten, denn als Mieter hat man meist Gas oder Öl.
Es ist dekadent, dann Leuten vorzuwerfen, dass sie nicht den Spitzenkäse für 49,-€/Kilo für ihre Käsespatzen verwenden, sondern den Gouda für 6,49€.
 
  • #73
Es gibt doch wirklich wichtigere Probleme als richtig angezogen zu sein , richtig zu essen etc
Früher habe ich auch so gedacht wie du. Heute denke ich, dass gutes Essen und passende Kleidung einfach elementar sind. Es ist wirklich so. Gute Ernährung ist wichtig und muss auch nicht viel kosten und warum eigentlich nicht? Der Körper benötigt doch Vitamine, Kohlenhydrate und Proteine und es kostet auch nicht viel. Aldi Produkte sind qualitativ nicht schlecht.
 
  • #74
@ Lavieestbelle
Ich koche sehr gut und frisch und ernähre mich gesund . Mir ist auch die Qualität der Lebensmittel nicht egal aber ich mache keine Religion daraus . Das nervt und langweilt mich . Ich gestehe jedem die Freiheit zu zu leben , zu essen und sich zu kleiden wie er möchte . Mein Sohn ist gerade in New York bei Freunden von mir und postet Bilder von Unmengen von crispy chicken und Waffeln auf einem Teller . Würde ich das gerne essen - Never . Es macht mich trotzdem unendlich glücklich , dass mein Sohn gesund und glücklich ist und alle Orte sieht an denen ich gelebt habe und auch mal jung und glücklich war . Und dass meine Freunde ihn nach 23 Jahren so herzlich aufgenommen haben als hätten wir uns gestern gesehen .
 
  • #75
Eine Beschreibung ist noch lange keine Wertung. Ich war einige Jahre nicht mehr in Berlin, aber ich glaube nicht, die Zahl der Jogginghosen und Leggins hat sich nennenswert vermindert. Darf jeder machen, wie es beliebt, aber schön finden muss ich das nicht.
Das nennt sich Gesellschaftsstudien und ist nun mal sehr subjektiv.
Der Witze ist ja, dass es gerade in Berlin sehr, sehr ausschlaggebend ist, in welchem Stadtteil du dich befindest. Und eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche - bunt durchmischter und origineller ist es kaum irgendwo mehr als hier. Und das sagt eine, die nie nach Berlin ziehen wollte - man muss es nicht mögen, aber fair sollte man wenigstens bleiben.

Wer meint, für sich die Deutungshoheit für Geschmack gepachtet zu haben, der könnte in einer Essens- und Stylingpause vielleicht mal schauen, ob er/sie nicht dafür an anderer Stelle einige Defizite hat, die (andere) möglicherweise mehr stören könnten als Plastikkäse, Jogginghosen oder Jeans und Sneaker.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #76
Mir persönlich sind Würstle mit Kartoffelsalat und ein kühles Bier in lustiger Runde lieber als ein steifes Essen - möglichst noch mit Tischgebet und klassischer Musik im Hintergrund. Oder Furunkel als Thema bei Tisch in Arztfamilien.
Bei mir ist es auch so. Oder wenn ich beispielsweise in ein Restaurant gehe ist mir ein einfaches lieber als ein richtig vornehmes. Oder wenn ich zum Essen eingeladen bin dann ist mir auch ein einfaches Essen lieber. Also so wie bei dir Würste und ein schwäbischer Kartoffelsalat. Genau so gerne Grille ich gerne. Da lege ich auch weniger Wert auf besonders festliche Kleidung.

Hast du die Familie schon mal zu dir eingeladen? Dann kannst du es ja so machen, wie du es gewohnt bist. Ich stelle bei mir zuhause eigentlich immer was zum knabbern hin.
 
  • #77
Gäste 4 bis 5 Stunden ohne Wasser und Brot darben zu lassen, entspricht weder den Regeln der deutschen, der europäischen noch der global-galaktischen Gastfreundschaft.

Wer, ohne den Mund aufzumachen, 4-5 Stunden dürstet und sich dann am Ende des Tages bei seinem Partner über die Unhöflichkeit der Gastgeber aufregt, wirft bei mir Fragen auf.
Ihr habt natürlich beide in einer gewissen Weise recht. Dass es unhöflich ist nichts anzubieten ist ja völlig klar. Darüber braucht man auch nicht zu diskutieren. Aber wo ist das Problem zu fragen ob man ein Glas Wasser haben kann? Das begreife ich einfach nicht. Ich kenne wirklich niemanden der das verweigern würde.
 
  • #78
Das begreife ich einfach nicht. Ich kenne wirklich niemanden der das verweigern würde
Ich kenne niemanden, der das machen würde, außer man will nichts anbieten, weil der Gast unerwünscht.
Man hat in der Zeit selbst Durst, kommt nicht darauf, was zu trinken und anzubieten, ich glaube es nicht, entweder ist es übertrieben oder gut erfunden, oder es steckt was anderes dahinter.
 
  • #79
Ich kenne niemanden, der das machen würde, außer man will nichts anbieten, weil der Gast unerwünscht.
Man hat in der Zeit selbst Durst, kommt nicht darauf, was zu trinken und anzubieten, ich glaube es nicht, entweder ist es übertrieben oder gut erfunden, oder es steckt was anderes dahinter.
Ich denke jetzt nicht, dass die Frage ein Fake ist. Wenn ich Durst hätte wäre ich schon längst zum Wasserhahn gegangen und hätte was getrunken.
 

Laleila

Cilia
  • #81
Die Frage nicht, aber wer bleibt so lange ohne zu fragen? Wo gibt es das, dass so lange niemand was trinkt? Spätestens bietet man anderen was an.
4-5h ist eine sehr lange Zeit.
Meine Schwiegereltern trinken eindeutig zu wenig, sie vergessen es über Stunden hinweg.
Bin ich zu Besuch, denke ich für sie mit daran. Sie sind nicht dement, sie trinken einfach zu wenig.

Ich halte es durchaus für vorstellbar, dass die Schwiegereltern der FS nicht daran dachten, weil sie selbst das Bedürfnis nicht verspürten.
 
  • #82
Wobei ich das so gelesen habe, dass diese Zeit inkl. Hin und Rückfahrt war. Hier ist die FS dann teilweise selbst schuld - man kann an der Tanke halten und ein kühles Getränk käuflich erwerben. Die haben so viel davon, dass sie das Zeux verkaufen.

Und den Wasserhahn hat ja auch Jochen ganz pragmatisch vorgeschlagen. Ja klar - nicht die feine Art. Aber lieber unfein überleben als fein zu sterben.
ich denke, dass in dieser Familie ein gewisses Training im "wenig trinken" vorhanden ist. Vielleicht rauchen sie auch alle Camel - Kamele trinken viel, dann aber lange nichts. Offensichtlich hat es ja auch den Sohn des Hauses - also ihren Freund - nicht gestört, dass es nichts zu Trinken gab.
 
  • #83
Nimm doch beim nächsten Mal einfach einen Kuchen mit, bitte deine Schwiegereltern doch Kaffee zu machen.
Hilf ihr in der Küche, stell einen Krug und Gläser auf den Tisch.

Wenn man den Mund nicht aufbekommt und still leidet ist das keine gute Idee!
 
  • #84
Nimm doch beim nächsten Mal einfach einen Kuchen mit, bitte deine Schwiegereltern doch Kaffee zu machen.
Daraufhin die Schwiegereltern- wir wollen aber keinen Kaffee- 🤣🤣

Wenn nicht mal der Freund sich traut irgendwas zu sagen..

Ich würde nächstes mal einfach Proviant mitnehmen. Thermoskanne mit heißem Getränk, eine Flasche Wasser und eben einen Kuchen.
Bei längeren Besuchen- Lieferdienst nutzen!
 
  • #85
Ich würde nächstes mal einfach Proviant mitnehmen. Thermoskanne mit heißem Getränk, eine Flasche Wasser und eben einen Kuchen.
Vielleicht einfach Mund aufmachen, und fragen, statt Riesengedöns?
Was ist daran, zu fragen, könnte ich bitte ein Glas Wasser haben?
Warum nicht den Besuch beenden, wenn man Hunger hat und nicht zum Essen eingeladen ist?
Warum nicht von vornherein anders planen, wenn man die Gastgeber kennt, und weiß, dass sie formal sind.
Keine Einladung zum Essen heißt, es gibt nichts zu Essen, also esse ich vorher, oder nachher.
Man ist wegen ein paar Stunden ohne Nahrungsaufnahme nicht am Verhungern.
Wenn ich nicht zum Essen eingeladen bin, nicht zum Kaffee oder Abendessen, muss man nicht stundenlang kleben bleiben, das ist deutlich nicht gewünscht.
 
  • #86
Vielleicht einfach Mund aufmachen, und fragen, statt Riesengedöns?
Vielleicht auch zur Kenntnis nehmen, dass man dort unerwünscht ist und nicht mehr hingehen oder den Besuch auf eine Stunde verkürzen, die ein gesunder Mensch auch ohne Getränk überleben kann. Ohne Essen hält man länger durch.

Wenn ich nicht zum Essen eingeladen bin, nicht zum Kaffee oder Abendessen, muss man nicht stundenlang kleben bleiben, das ist deutlich nicht gewünscht.
Genau so ist das - man muss nur verstehen wollen, was das Gegenüber durch sein Verhalten bewirken will: keinen Besuch, der sich stundenlang einnistet, vielleicht auch keinen Besuch mit der FS - warum auch immer.
 
  • #87
Vielleicht einfach Mund aufmachen, und fragen, statt Riesengedöns?
Was ist daran, zu fragen, könnte ich bitte ein Glas Wasser haben?
Das habe ich in meinem vorherigen Post geschrieben aber offensichtlich ist weder die FS noch ihr Partner dazu in der Lage..
Lass es Scham, falsche Rücksichtnahme, Ängste oder ihre Komfortzone sein.? Beide kriegen es nicht hin, den Mund aufzumachen.

Dann entweder nicht mehr hingehen oder eigenes Essen mitbringen. Es nutzt nicht, sich über diese Familie aufzuregen.
 
  • #88
Beide kriegen es nicht hin, den Mund aufzumachen.

Dann entweder nicht mehr hingehen oder eigenes Essen mitbringen. Es nutzt nicht, sich über diese Familie aufzuregen.
Stelle ich mir lustig vor für einen Kurzfilm.
Die Familie meines Freunde ist recht distanziert, teilweise kühl im Umgang miteinander. Ich fühle mich mit jedem Treffen unwohler und oft weiß ich gar nicht so recht wie ich mich Verhalten soll.
Wenn wir zu Besuch sind gibt es meistens Abendbrot, also ein einfaches Essen. Es steht dort nichts auf dem Tisch oder im Hintergrund läuft ein wenig Musik, sodass es den Gästen gut geht.
Und sie setzt sich an den Tisch und futtert aus ihrem mitgebrachten kleinen Picknickkorb?
😄
 
  • #89
Grundsätzliche Fragen hier wären, gehen die FS und ihr Freund so spontan vorbei oder sind sie eingeladen, was ist da üblich?
Bringen sie bei Einladungen ein Gastgeschenk mit, sagen sie danke hinterher?
Laden sie selbst die Schwiegerfamilie ein, bewirten umfangreich, laden sie ein zu größeren Essen, nicht nur zum verschmähten Abendbrot, kocht die FS? Fragt die FS nach Vorlieben, Wünschen, nach Musik im Hintergrund?
Die Frage auch, wie lange sind die Beiden zusammen, wie sieht der Umgang mit den Schwiegereltern allgemein aus.
 
  • #90
Stelle ich mir lustig vor für einen Kurzfilm.


Und sie setzt sich an den Tisch und futtert aus ihrem mitgebrachten kleinen Picknickkorb?
😄
Zitat von kathi83:
Wenn wir zu Besuch sind gibt es meistens Abendbrot, also ein einfaches Essen. Es steht dort nichts auf dem Tisch oder im Hintergrund läuft ein wenig Musik, sodass es den Gästen gut geht.

--
Ja , also irgendwas steht aber auf dem Tisch.. einfaches essen oder nicht aber es gibt etwas zu essen. Ich hatte die Ausgangsfrage nicht mehr gelesen, hatte in Erinnerung, dass dort gar kein essen angeboten wird..evtl verstehe ich es immer noch nicht. Sie schreibt es gibt einfaches Abendbrot aber es steht nichts auf dem Tisch.. meint sie Kekse, Kuchen oder ähnliches? Also auch nach dem einfachen Abendbrot wird der Hunger gestillt und schmecken kann es ja auch

wenn ein einfaches Abendessen für die FS nicht ausreicht, kann sie evtl einen Salat oder etwas ähnliches mitbringen. Oder eben einen seobt gebackenen Kuchen.

Das mit den Geschenken, nun ist es so, manche verschenken und wollen beschenkt werden, andere legen keinen Wert drauf, muss man akzeptieren.

Die Familie ist kühl im Umgang miteinander, also nicht explizit zu der FS..Sie sind einfach so

Und wie gesagt, ich würde mich eher mit meiner Beziehung beschäftigen, denn normal ist es nicht, dass der Freund weder etwas sagt, noch über die Situation reden will.
 
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