• #1

Sechs Dates und kaum körperliche Annäherung. Wie jetzt weiter?

Hallo zusammen,

Ende Februar habe ich (w,32) einen sympathischen Mann (36) online kennengelernt. Unser erstes Treffen fand jedoch erst Mitte Mai statt, da er zwei Monate in einer psychosomatischen Klinik wegen der Zwangsstörung sein musste. Er war sehr ehrlich und hat mir vom Anfang an über sein Problem erzählt. Später habe ich erfahren, dass er in den letzten Jahren noch zweimal dort gewesen war.

Insgesamt hatten wir schon sechs Treffen. Außerdem schreiben wir uns jeden Tag in WhatsApp sowie telefonieren uns ein paar Mal in der Woche. An sich waren alle Treffen sehr gut, wir hatten viel gelacht, über alles Mögliches geredet. Wir sind also auf einer Wellenlänge. Außerdem lädt er mich jedes Mal in Cafés ein sowie hat mir ein Geschenk zum Geburtstag gemacht, mit dem ich gar nicht gerechnet habe.

Das einzige, was mich irritiert, ist die Tatsache, dass wir wie gute Freunde kommunizieren und nicht wie ein Mann und eine Frau. Er macht gar keine Annäherungsversuche. Wir umarmen uns bei der Begrüßung und beim Abschied (dabei etwas unnatürlich) und das war’s. Am Anfang fand ich das toll, da ich selbst eher ein langsamer Typ bin und viel Zeit brauche, um eine Person kennenzulernen und diese in mein Leben reinzulassen. Jetzt verstehe ich das aber nicht mehr und mache mir Sorgen. Beispielweise gingen wir letzte Woche ins Kino (war seine Initiative). Ich dachte, er wird mal meine Hand nehmen, aber er guckte die ganze Zeit auf den Bildschirm und hatte seine Hände auf seinem Bauch…

Jetzt fährt er für 3,5 Wochen weg in den Urlaub mit seinen Eltern. Das ist noch ein anderer Punkt. Er wohnt im gleichen Haus, wo seine Eltern, die ein Café mieten. Ich dachte, er wird einige Tage von seinem Urlaub lassen, um vielleicht zusammen Tagesausflüge irgendwo zu machen etc., so dass wir uns besser kennen lernen, aber er macht das, was sein Vater entschieden hat… Er meinte mal, dass der Vater ziemlich hart sei.

Ich finde ihn mega sympathisch als Person, er freut sich sehr mich zu sehen und ich habe Angst, dass ich mich fast verliebt bin. Aber alles scheint mir irgendwie ganz komisch zu sein…

Was meint ihr dazu? Ich freue mich um alle mögliche Kommentare und Meinungen.
 
  • #2
Dass du nicht schon längst die Beine in die Hand genommen hast und über alle Berge bist....... Es ehrt dich, dass du ihm trotz Zwangsstörung und mehrerer Klinikaufenthalte eine Chance gegeben hast, aber dass ein 36jähriger Mann sich den Urlaub von seinem Vater diktieren lässt .... ohne Worte. Was heißt denn, sein Vater ist "ziemlich hart" zu ihm? Ist dein Kandidat finanziell abhängig von seinen Eltern?

Ist dir das nicht viel zu blöd zu warten, ob er mal irgendwann einen Annäherungsversuch startet? Oder willst du selbst initiativ werden? Vielleicht nimmt er ja auch Medikamente, die seine Libido unterdrücken. Falls du mal Kinder willst, hast du dann gleich noch ein Problem.

Also, wenn du einen Nebenjob als Co-Therapeutin willst, dann bleib dran. Mir ist unbegreiflich, was sich Frauen alles antun.
 
  • #3
Ich dachte, er wird mal meine Hand nehmen, aber er guckte die ganze Zeit auf den Bildschirm und hatte seine Hände auf seinem Bauch…
Und WIESO hast Du denn nicht mal seine Hand genommen? Es ist doch offensichtlich, dass er Dich mag. Versteh ich nicht.
Es ist doch was ganz anderes, wenn man einen stoffeligen Typen trifft, der den Geburtstag vergisst, Dich nur selten antextet, Dich nie einlädt. Oder wenn man gern jemanden als Partner hätte, der aber immer auf Abstand geht, weil er selbst nur Freundschaft will. Also nichts, was man deuten könnte als Interesse, keine Eigeninitiative, aber irgendwie nett zu Dir ist und DICH machen lässt.

Und ja, es ist natürlich schlecht, wenn er sich von seinem Vater alles diktieren lässt. Ich nehme mal an, er muss im Café aushelfen. Also am besten wäre, wenn er die Eltern hinter sich lassen könnte, was den Einfluss angeht. ABER: Er ist psychisch ja angeschlagen. Also so sich in der Welt schlagen, wird vielleicht nicht gehen. Nur ist die Frage, ob die Eltern nicht mitgewirkt haben, dass er die Zwangsstörung entwickelt hat? Also eben genau das Bleiben, weil er zu schwach ist, allein klarzukommen, wäre dann das, was das ganze verlängert? Keine Ahnung, das müsste ihm die Therapie ja dann bringen, und jemanden rausreißen, der noch nicht so weit ist, wird ihm auch nur schaden.

Also an Deiner Stelle würde ich mal initiativer werden und mir klarmachen, dass der Mann wahrscheinlich nicht so tickt wie ein Mann ohne Zwangsstörung. Ich denke mal, er ist wesentlich sensibler als andere Menschen.
Also Deine Erwartungen musst Du auf ihn einstellen. Er scheint echt nett zu sein, was Du bislang so kennst. Ich hoffe, er will nicht "bieten für Liebe". Also Geld bezahlen, einladen, Geschenke machen, nur damit Du bleibst.

Wenn Du ihn wirklich magst, verlasse Deine Denkschablone über Männer und bewege Dich auf ihn zu, statt selbst mit den Händen im Schoß zu warten auf irgendwas.

Hast Du Dich mal über die Zwangsstörung informiert, wie sich die eventuell auf Dich als Partnerin auswirken könnte?
 
  • #4
Es ehrt dich, dass du ihm trotz Zwangsstörung und mehrerer Klinikaufenthalte eine Chance gegeben hast, aber dass ein 36jähriger Mann sich den Urlaub von seinem Vater diktieren lässt .... ohne Worte.
Finde ich nicht. Bei der Partnerwahl geht es auch um die eigene Zukunft. Da Personen ernsthaft in die Wahl zu nehmen, die erhebliche psychische Probleme haben, finde ich nicht ehrenhaft , sondern unklug. Der Mann ist unselbstständig und offenbar auch nicht wirklich beziehungsfähig. Klare Kriterien, über die man aus „Sympathie“ nicht hinwegsehen sollte.
Frauen beschweren sich hier in Beziehungen über alles mögliche, das im Vergleich zu dem Fall hier harmlos ist.
Natürlich kann frau so einen Partner wählen. Die Probleme sind aber wieder mal vorprogrammiert und die FS sollte dann nicht hinterher die Schuld bei ihm oder „allen Männern“ suchen. Ich empfehle klare Beendigung der Beziehungsanbahnung.
 
  • #5
Also: ich finde es gut, dass er so offen und ehrlich ist. Aber Vorsicht: habe letztens Geschichte von einer Freundin meiner Schwester gehört, dass ein Typ sich den Klinikaufenthalt und psych. Störung nur ausgedacht hatte, war alles nicht wahr. Sachen gibts. Sollte es stimmen: eine Zwangsstörung -was auch immer genau gemeint ist, hake mal vorsichtig nach wenn er schon so offen ist,kann für einen Partner nicht unanstrengend sein. Lese Dich da mal ein, bevor Du zu stark amouröse Gedanken hegst und ob Du damit umgehen könntest. Ich verstehe Dich, lande auch immer bei männlichen Kontakten bei jemandem mit psychischen Störungen, da ich stabil, lösungsorientiert bin und -bisher, gewöhne ich mir ab -helfersyndrom hatte, das zieht irgendwie magisch an. Habe mich vom Ex getrennt und scheiden lassen, er hatte auch eine Störung, das war nicht unanstrengend und kräfteraubend, wie ein energievampir. Ich habe mich nach 20 Jahren nicht wegen Erkrankung getrennt. Auch ich muss mir überlegen ob ich wieder jemanden haben möchte an meiner Seite, der voller Probleme ist, wobei mein Single Leben so entspannt und super relaxt und ohne Probleme und Verpflichtung ist. Deiner war auch schon mehrfach in einer Klinik, vielleicht braucht er Nähe und Unterstützung von den Eltern . Eine psychische Erkrankung ist alles andere als easy und wird in der Gesellschaft auch nicht so akzeptiert wie eine körperliche Erkrankung. Wie gesagt erkundige Dich was und in welchem Ausmaß er hat. Vielleicht nimmt er auch derzeit Medikamente ein, nicht ungewöhnlich. Ich hatte auch einen Bruder mit einem Klinikaufenthalt, er lebt leider nicht mehr. Ich fühle sehr mit mit den Menschen und man muss aufpassen dass man nicht als Therapeutin endet. Außerdem kann es sein, dass er nicht das gleiche empfindet wie Du. Würde Andeutung machen bzw versuchen rauszukitzeln, solltest Du wirklich!!!!!bereit sein ggf für mehr. Viel Glück
 
  • #6
Was meint ihr dazu? Ich freue mich um alle mögliche Kommentare und Meinungen.
Das Kennenlernen sollte schon von einer amourös-erotischen Dynamik bestimmt sein. Was soll das sonst werden? Die Faustformel lautet: drei Dates und kein Sex, dann wird das nichts mehr.

Das Kino ist die denkbar schlechteste Date-Variante. Man ist bald zwei Stunden auf etwas anderes fixiert und kommt nicht dazu, sich miteinander zu befassen. Verlorene Zeit.

Du bist selbst aber auch kontaktgehemmt. Wenn er nicht aus dem Quark, warum machst Du es dann nicht? Mein Rat ist, ein letztes Date anzusetzen und Du rückst im unmissverständlich auf die Pelle: hop oder top.
 
  • #7
Und WIESO hast Du denn nicht mal seine Hand genommen? Es ist doch offensichtlich, dass er Dich mag. Versteh ich nicht.

Nur ist die Frage, ob die Eltern nicht mitgewirkt haben, dass er die Zwangsstörung entwickelt hat? Also eben genau das Bleiben, weil er zu schwach ist, allein klarzukommen, wäre dann das, was das ganze verlängert?

Also Deine Erwartungen musst Du auf ihn einstellen. Er scheint echt nett zu sein, was Du bislang so kennst. Ich hoffe, er will nicht "bieten für Liebe". Also Geld bezahlen, einladen, Geschenke machen, nur damit Du bleibst.

Hast Du Dich mal über die Zwangsstörung informiert, wie sich die eventuell auf Dich als Partnerin auswirken könnte?
Sein Hand habe ich nicht genommen, weil ich das Gefühl hatte, dass das zur Situation gar nicht passt... Er hat im Kino gar nicht auf mich geguckt...

Was "Geld bezahlen für die Liebe" angeht, genau dieses Gefühl hatte ich als ich sein Geschenkt zu Hause ausgepackt habe... Ich fühlte mich sehr blöd danach, da noch keine Gründe für so ein Geschenk gab. Dazu hat er mir noch zweimal Pralinen von seiner Mutter geschenkt. Das fand ich auch sehr komisch...

Über Zwangsstörung habe ich etwas gelesen und hatte das Gefühl, dass das auch nicht sehr schlimm sein kann. Meine beste Freundin meinte, sie hat das auch, aber in einer sehr leichten Form und nimmt keine Medikamente... Wahrscheinlich ist bei ihm alles schlimmer...
 
  • #8
Finde ich nicht. Bei der Partnerwahl geht es auch um die eigene Zukunft. Da Personen ernsthaft in die Wahl zu nehmen, die erhebliche psychische Probleme haben, finde ich nicht ehrenhaft , sondern unklug. Der Mann ist unselbstständig und offenbar auch nicht wirklich beziehungsfähig.

Ich empfehle klare Beendigung der Beziehungsanbahnung.
Danke für die erhliche Einschätzung. In diese Richtung habe ich auch schon mal gedacht, aber war nicht sicher. Weiß jetzt aber nicht, wie ich diese Kommunikation mit ihm beenden kann. Wir schreiben uns jeden Tag. Fühle mich in einer Sackgasse...
 
  • #9
Also: ich finde es gut, dass er so offen und ehrlich ist. Aber Vorsicht: habe letztens Geschichte von einer Freundin meiner Schwester gehört, dass ein Typ sich den Klinikaufenthalt und psych. Störung nur ausgedacht hatte, war alles nicht wahr. Sachen gibts. Sollte es stimmen: eine Zwangsstörung -was auch immer genau gemeint ist, hake mal vorsichtig nach wenn er schon so offen ist,kann für einen Partner nicht unanstrengend sein. Lese Dich da mal ein, bevor Du zu stark amouröse Gedanken hegst und ob Du damit umgehen könntest. Ich verstehe Dich, lande auch immer bei männlichen Kontakten bei jemandem mit psychischen Störungen, da ich stabil, lösungsorientiert bin und -bisher, gewöhne ich mir ab -helfersyndrom hatte, das zieht irgendwie magisch an. Habe mich vom Ex getrennt und scheiden lassen, er hatte auch eine Störung, das war nicht unanstrengend und kräfteraubend, wie ein energievampir. Ich habe mich nach 20 Jahren nicht wegen Erkrankung getrennt. Auch ich muss mir überlegen ob ich wieder jemanden haben möchte an meiner Seite, der voller Probleme ist, wobei mein Single Leben so entspannt und super relaxt und ohne Probleme und Verpflichtung ist. Deiner war auch schon mehrfach in einer Klinik, vielleicht braucht er Nähe und Unterstützung von den Eltern . Eine psychische Erkrankung ist alles andere als easy und wird in der Gesellschaft auch nicht so akzeptiert wie eine körperliche Erkrankung. Wie gesagt erkundige Dich was und in welchem Ausmaß er hat. Vielleicht nimmt er auch derzeit Medikamente ein, nicht ungewöhnlich. Ich hatte auch einen Bruder mit einem Klinikaufenthalt, er lebt leider nicht mehr. Ich fühle sehr mit mit den Menschen und man muss aufpassen dass man nicht als Therapeutin endet. Außerdem kann es sein, dass er nicht das gleiche empfindet wie Du. Würde Andeutung machen bzw versuchen rauszukitzeln, solltest Du wirklich!!!!!bereit sein ggf für mehr. Viel Glück
Danke für die Unterstützung. Er war, glaube ich, wirklich in der Klinik. Hat mir auch Fotos von dort geschickt und vieles darüber erzählt. Ehrlich gesagt, ich dachte, dass das alles viel harmloser ist.
Ich hatte damals mit meiner besten Freundin darüber geredet und sie meinte, dass sie auch so was in einer leichten Form hat. Deswegen habe ich entschieden, ihm auch eine Chance zu geben...
Er hat gesagt, dass er viel Stress bei der Firma hatte, da sein Chef ihn beleidigt hatte etc. Erst vor kurzem kam es heraus, dass er nicht zum ersten Mal in der Klinik war...
 
  • #10
Jetzt fährt er für 3,5 Wochen weg in den Urlaub mit seinen Eltern.
Dieser 1 Satz reicht schon. Das wäre bei umgekehrter Geschlechterverteilung übrigens genau so.
Wenn er als "erwachsener Mann" mit den Eltern zusammen in Urlaub fährt ist das eine der grössten roten Flaggen die jemand schwenken kann.

Finger weg!
Er gehört schon seiner Mami und die wird in jeder freien Minute eure Beziehung "bereichern" und Dich daran erinnern.
Von den 6 Dates sind bereits 5 zu viel gelaufen.

M,44
 
  • #11
Er war, glaube ich, wirklich in der Klinik. Hat mir auch Fotos von dort geschickt und vieles darüber erzählt. Ehrlich gesagt, ich dachte, dass das alles viel harmloser ist....... zwei Monate in einer psychosomatischen Klinik......., dass er in den letzten Jahren noch zweimal dort gewesen war.
Liebe FS,
wie kommst Du bloss auf den Gedanken, dass eine Erkrankung ween der Jemand in den letzten Jahren mehrmals wochenlang in einer Fachklinik behandelt wurde harmlos und mit einer Marotte Deiner Freundin vergleichbar sein könnte? Hast Du keinerlei Gesundheitsbildung, um aufgrund dieser Fakten erkennen zu können, dass es sich um eine manifeste Störung handelt und um eine offensichtlich schwer behandelbare Form?

Geh in eine Buchhandlung und kauf Dir ein paar Sach - (nicht Fach-)bücher zum Thema. Dort sind Dinge thematisiert, die Dir bei seinem Lebensstil sofort ins Auge fallen müssten und erklären, warum es auch nach dem 3. Klinikaufenthalt nicht besser ist - er hat die Krankheit aufrecht erhaltende Lebensbedingungen (unter der Knute des "harten" Vaters).
Wenn Du Dich mit einem Psycho einlässt, dann solltest Du wissen, nicht glauben.

Wenn Du mit dem Mann was anfangen willst, dann hast Du ein ganz dickes Brett zu bohren, nur um ihn aus der Familie für einen Kurzurlaub herauszulösen - vermutlich spielt er mit seiner Krnakheit in der Familie eine ganz wichtige Funktion und sie würde auseinanderfallen, wenn sie ihn nicht hätten. Für weitergehende Themen ist das Brett dann der Stamm eines uralten Mammutbaums.

Du hast keinerlei Chance, aber eine riesengroße Frustquelle wenn Du die Krankheit nicht verstehst und damit (sowie dem familiären Zusammenhang) nicht umgehen kannst - daher ab in die Buchhandlung.

Er hat gesagt, dass er viel Stress bei der Firma hatte, da sein Chef ihn beleidigt hatte etc. Erst vor kurzem kam es heraus, dass er nicht zum ersten Mal in der Klinik war...
Auch hier: versuch Dich in Gesundheitsbildung, dann fällst Du auf so einen Dünnpf*** nicht rein.
Vom Stress mit dem Chef bekommt man keine klinikrelevante Zwangsstörung. Das weiß er auch nach dem 3. Klinikaufenthalt.

Solche Behauptungen sind aber immer ein Zeichen, dass jemand die wahren Ursachen nicht angehen will (Stress durch den Permanentdruck des Vaters).
Somit wird sich seine Zwangsstörung auch nicht ändern. Das solltest Du beim Chancengeben bedenken.
 
  • #12
Guck dir den Mann doch erst mal in Ruhe an. Niemand von uns kann Ferndiagnoseb stellen. Manche kommen gut mit psychischen Erkrankungen im Alltag klar manche überhaupt nicht . Von vielen weißt du auch gar nicht dass sie krank sind weil sie es nicht offen kommunizieren. Habe einen Bekannten, der Universitätsprofessor ist und schon lange Medikamente gegen seine Depressionen nimmt. Beobachte den Mann und ziehe dein Resümee wie bei anderen Männern auch. Solltest du Mitleid haben beende das Ganze, so was braucht niemand. Sollte dir eine psychische Erkrankung too much sein beende es auch und sei ehrlich. Da mein Sohn eine schwere psychische Erkrankung hatte würde ich nur einen psychisch gesunden Partner auswählen . Ich habe sehr sehr viel Kraft verbraucht meinen Sohn zu unterstützen und irgendwann reicht es doch auch mal. Ich habe das Buch“ Laufen“ von Isabell Bogdan gelesenn und dabei Rotz und Wasser geheult. Es geht um eine Frau, die wieder Fuß fassen muss nachdem ihr depressiver Partner Suizid begangen hat. Eine psychische Erkrankung ist eben kein Schnupfen. Aber die Bandbreite ist groß. Wir auch immer du dich entscheidest ist nachvollziehbar.
Ich finde richtig gut dass du zunächst ohne Vorurteile an die Sache ran gegangen bist. Das bedeutet jedoch nicht dass du nach mehr Wissen und Reflektion deine Meinung ändern kannst. Alles Gute!
 
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  • #13
Aber alles scheint mir irgendwie ganz komisch zu sein…
Da ist es wieder.
Es ist "komisch". Ja sicher ist das etwas komisch, wenn jemand psychische Probleme hat. Wenn du mit dem "Komischen", dir nicht sicher bist, dann werden Bedürfnisse nicht ausreichend gedeckt und man ist schlicht und einfach nicht auf einer Wellenlänge.
Wenn man nicht auf einer Wellenlänge ist, sehe ich keinen Anlass eine Beziehung einzugehen, außer man akzeptiert dieses Komische. Aber wirst du das auch können auf lange Sicht?
 
  • #14
Manchmal bin ich über die Naivität, die hier oft herrscht, ziemlich erstaunt.
Du hast diesen Mann im Februar kennen gelernt, wir haben jetzt Mitte Juli, es ist weiter nichts passiert.
Ich rede jetzt gar nicht über seine Krankheit und dass er bei den Eltern wohnt usw.
Du bist vermutlich noch sehr jung, anders kann ich mir das nicht erklären.
Ruf ihn an und sage ihm einfach, dass das mit euch nichts wird, weil du dir etwas ganz anderes vorgestellt hast.
Das braucht dir nicht peinlich zu sein, oder willst du noch länger in dieser komischen Geschichte verweilen?

Andreas1965, bin jetzt ziemlich enttäuscht von dir, du sitzt zwei Stunden im Kino und schaust wie gebannt auf die Leinwand......ich habe beim dritten Date mit meinem EX 2 Stunden durchgeschmust:)
 
  • #15
Danke für die ehrliche Einschätzung. In diese Richtung habe ich auch schon mal gedacht, aber war nicht sicher. Weiß jetzt aber nicht, wie ich diese Kommunikation mit ihm beenden kann. Wir schreiben uns jeden Tag. Fühle mich in einer Sackgasse...
Aus meiner Sicht ehrlich. Du hast das Gefühl, es entwickelt sich keine Beziehung, so wie Du Dir das vorstellst. Ich denke, das Thema mit den Eltern würde ich auch ehrlich ansprechen. Das könnte ihm durchaus helfen.
 
  • #16
Meine Meinung dazu ....
der Mann war einsam, wollte zunächst einen guten Freund gewinnen. Und das bist du. Von Erotik etc lese ich gar nichts, er hat andere Aufgaben in seinem Leben als die feste Freundin zu suchen.
Im Grunde macht er alles richtig ... zuerst die Baustellen aufräumen, dabei zwischenmenschliche Kontakte pflegen. Sei mir nicht böse ... aber egal, wie attraktiv du auch bist, momentan sieht er die Kumpeline und nicht die attraktive Frau.
Meine Meinung ... mehr nicht.
 
  • #17
Ich habe den Eindruck, dass Du die Sache ein wenig zu harmlos ansiehst. Ein Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik ist keine Freizeitbespassung und und kein Wellness Urlaub. Wegen einfach einer leichten Depressionen wird man nicht einfach mal so stationär behandelt. Und auch nicht zum wiederholten Male. Seine Erkrankung wird Auswirkungen auf sein Leben haben. Stress hat jeder, der eine mehr, der andere weniger aber ist kein Grund für einen Klinikaufenthalt. So was versucht man i.R. immer erst ambulant zu behandeln, Stressbewältigung, Sport, Gesprächstherapie, Meditation etc. ...Negativer Stress ist für niemanden gut, auch wenn man keine psychische Störung hat. Aber das als Auslöser denke ich eher weniger. Ist ja auch egal. Er hat eine starke Zwangsstörung und da denke ich würde es gut sein sich einzulesen ob Du mit den Auswirkungen klar kämst oder nicht. Du kannst ihn ja auch einfach fragen wie es ihm in der Klinik denn so geht und wie sich die Erkrankung auc sein Leben auswirkt und sagen, dass Du mit dem Thema eben noch keine Berührungspunkte hattest. Meistens bleibt jemand ,der in der Klinik war, auch sein Leben immer mal wieder in Behandlung. Oft auch mit Medikamenten. Meinem Bruder hätte ich das mit dem Suizid auch nie zugetraut da unsere Geschwisterliebe so stark war und wir eine gute Bindung hatten. Krank bedeutet ja nicht, dass jemand dumm und unattraktiv ist, oft ganz im geht,aber es zeigt einem manchmal immer wieder, das man ggf. Abstriche im Leben machen muss und Einschränkungen hat. Mein Bruder war sehr hübsch mit Charisma und sehr intelligent. Wollte seiner Erkrankung ein Ende bereiten und hat sich Erleichterung durch Suizid gebracht, traurig. Also : will Dir keine Angst einjagen, muss nicht so enden. Die Frage ist kannst und willst Du den nicht immer leichten Weg mit jemandem beschreiten oder nicht. Ich als Schwester war selbstverständlich da mit ganzem Einsatz aus Liebe zu meinem Bruder. Aber wenn man die Wahl hat, ehrlich gesagt, bitte eher nicht als Partner.
 
  • #18
Hm. Ich finde das total kompliziert. Ich habe mehrere Punkte, die ich wichtig finde, allgemeine und spezielle für Dich hier.

1. Allgemein

Du hast dadurch, dass Du nicht den Kontakt abgebrochen hast, nachdem

- er Dir vom Klinikaufenthalt erzählte
- Dir ein anscheinen größeres, daher unpassendes Geschenk machte
- von seinem einflussreichen Vater erzählte
- von seinem Wohnen bei den Eltern erzählte
- von seinem Urlaub mit den Eltern erzählte

ihm signalisiert: Das ist alles in Ordnung für Dich.

Gut, es war nach und nach, dass Du das erfuhrst, aber an keinem Punkt hast Du "halt" sagen können. (Das ist kein Vorwurf, es geht nur drum, wie "es jetzt dasteht". Außerdem sprichst Du im Eingangspost davon, dass Du Dir wünschst, er wäre körperlich geworden und Du seiest fast verliebt. Ergo sehe ich nicht, dass Du meinst, seine psychischen Probleme würden Dich von irgendwas abhalten. In Deinen Folgepost klingt es genau nach dem Gegenteil, was mich extrem verwirrt - was willst Du?)

Er hat sich Dir gegenüber niemals daneben benommen. Du hast gar nichts mitgekriegt von seinem Problem, wenn ihr euch getroffen habt.

Er macht nicht gerade Anstalten, dass er in Dich verliebt sei.

Was sollte es dann, ihm anzulasten, er hätte eine psychische Störung und den Kontakt abzubrechen selbst als "befreundeten Bekannten"?

Vielleicht will er Dich nicht als Partnerin.
Es klingt hier in einigen Beiträge so an, als müsste er als Mensch mit psychischen Problemen dankbar sein, dass Du Dich überhaupt mit ihm abgibst. Das muss aber nicht so sein, vielleicht findet er Dich auch bloß nett und ist nicht verliebt, daher keine Annäherung.
Wenn er gedacht hat, er kommt klar im Leben, alles läuft super bei ihm, er hat nen guten Job usw. und er hat nur eine Phase, die behandelt werden sollte, dann sah er sich gar nicht als "Aussetzigen" mit einem Stigma, den man unbedingt meiden müsste auch als Bekannten.

Fazit bis erstmal hier: Betrachte neu bekannte Menschen, die "irgendwas Psychisches haben", auch auf Augenhöhe und sage "nein", wenn Dir was nicht passt. Du musst Dich an kein Kreuz nageln, das ist demütigend für die Menschen, die Dich gar nicht vereinnahmen wollen wegen ihres psychischen Problems, sondern mit Menschen Kontakt haben wollen, die sich nicht dran hochleiern, dass da einer ihm auch attestierte psychische Probleme hat (dass es viele Leute gibt, die die auch haben, aber nie einen Arzt aufsuchten, ist auch kein Geheimnis). Es ist was anderes, wenn es Familienmitglieder oder der geliebte langjährige Partner sind, wobei man auch da Grenzen hat und setzen muss. Aber eine neue Bekanntschaft, wo keine emotionale Bindung da ist und man sich zu nichts verpflichtet fühlen müsste, weil nicht auch schon Geben und Nehmen oder Liebe da gewesen wäre, ist für Dich nichts, wo Du Deine Interessen hintenan stellen müsstest. Also tu nicht so, als wärst Du ein selbstloser Mensch, der diesen "armen Leuten" wenigstens ein bisschen Angenommenheitsgefühl geben müsste. Musst Du nicht.
 
  • #19
2. Der spezielle Fall.

Der Mann muss in die Klinik, weil sein Chef ihn beleidigt hat.
Meine Gedanken:
War es Mobbing, wo man wirklich denkt, das geht gar nicht vom Chef?
Meint der Betroffene vielleicht, alles, was er tut, MUSS gelobt werden - dh. war es gar keine Beleidigung vom Chef, sondern nur berechtigte Kritik?
Kann es sein, dass jegliche Form der natürlichen Art eines anderen in Form von "nein, so will ich das nicht" diesen Menschen in eine Klinik bringt, weil er sich wegen des anscheinend nicht gerade kinderfreundlichen Vaters abgelehnt fühlt, sobald jemand nicht klatscht bei seinen Aktivitäten?

Das bringt mich dazu zu sagen: Lauf, Forrest, lauf. Denn dieser Mensch kann wahrscheinlich nicht damit umgehen, dass er abgelehnt wird, einfach, weil ein anderer auch seinen eigenen Willen hat und "nein" sagt. Ergo wird er auch Dir Probleme bereiten, wenn Du einfach "nein danke" sagst, wie es Dir zusteht. Es kann passieren, dass diskutiert wird, Schuldgefühl erzeugt wird, gefragt wird, warum Du Dich überhaupt auf den Kontakt eingelassen hattest, wo Du wusstest, dass ein Klinikaufenthalt stattfindet.

Fragen sind für mich jetzt:

Was willst DU überhaupt?
Bei Deinen widersprüchlichen Beiträgen weiß ich nicht, ob Du Dich verliebt hast und willst, dass er mehr in die Offensive geht, oder ob Du nur "gutmenschliches" Mitleid hast und eigentlich wünschst, dass der Kontakt beendet ist. Ich weiß auch nicht, ob von seiner Seite aus überhaupt Interesse AN EINER BEZ. MIT DIR da ist oder er Dich nicht einfach nur nett als Schreibfreundin findet, die er ab und an mal trifft und viel rumlacht.

War es ein Partnerfindungsportal, wo ihr euch kennenlerntet? War es nur ein Hobbyforum?

Ich habe den Eindruck, dass Du plötzlich Angst bekommen hast, weil Du meinst, aus Mitleid und Rücksicht mit ihm zusammenkommen zu müssen, falls er sich verliebt hat, denn er ist ja ein psychisch Kranker, der sich an Dich klammern wird, von Dir therapiert werden will, von Dir Verständnis haben will usw. (siehst Du da Anzeichen?).

Der Kontakt hat Dir Spaß gemacht bislang. Es stellt sich SCHEINBAR VON DEINER SEITE?? nur raus, dass er nicht Dein Partner werden kann, mehr ist nicht passiert.
Willst Du auch keine Freunde und Bekannten mit solchen psychischen Problemen und den elterlichen Verhältnissen?

Dass Du Dich nicht verliebt hast (falls das nun doch so ist), dafür kannst Du nichts, musst es nicht rechtfertigen und Du musst auch niemanden schonen mit dieser Wahrheit. Auch keinen, der psychische Probleme hat.
Aber sich erst wie Bolle mit jemandem amüsieren, den Menschen toll finden, jeden Tag mit ihm schreiben und auf einmal denken "oh nee, ein Psycho, wie schrecklich, der will bestimmt was von mir und ich kann nicht mehr 'nein' sagen, weil er ja nicht auf Augenhöhe mit mir ist" und dann den Kontakt abrupt beenden, fänd ich auch nicht sonderlich passend.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #20
Ich habe den Eindruck, dass Du die Sache ein wenig zu harmlos ansiehst. Ein Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik ist keine Freizeitbespassung und und kein Wellness Urlaub. Wegen einfach einer leichten Depressionen wird man nicht einfach mal so stationär behandelt. Und auch nicht zum wiederholten Male.
Er war nicht in einer psychiatrischen sondern psychosomatischen Klinik - ein kleiner Unterschied.
Zwangsstörungen gehören zu den 10 schlimmsten Krankheiten, der Leidensdruck ist enorm. Trotzdem kommt es auf die Art der Zwänge an. Gedankenzwänge? Handlungszwänge? Gewaltzwänge? Kontrollzwänge.?

Ganz wichtig ist, welche Ressourcen er hat. Man tut Menschen Unrecht, sie über einen Kamm zu schären. Alle psychischen Erkrankungen gibt es in vielen Schattierungen.

Viele gehen freiwillig in eine psychosomtische Klinik, da man sich von einem stationären Aufenthalt mehr erhofft. Psychisch krank zu sein ist keine Schande, es ist zumeist eine unsichtbare Krankheit und genau so unwillentlich oder willentlich wie eine somatische Erkrankung.

Die Stigmatisierung ist sehr gross, das sieht man auch hier.Tausend Hypothesen. Wer kennt persönlich einen Zwangserkrankten? Wohl kaum jemand...aber mitreden können alle.

Und falls, bitte kaufe dir Sachbücher, alles andere ist unwissenschaftlich.

Guck dir den Mann an. Seine Ehrlichkeit finde ich toll. Er wird viele super Qualitäten haben, da er auch weiss, dass er eine Hyptohek mit seiner Krankheit mit bringt.
Psychische Erkrankungen zwingen einen zur Selbstrefelxion und Entwicklung. Diese Schritte machen Gesunde oft nicht im selben Ausmass.

Beobachten, spüren, in Kontakt gehen...und nicht gleich alles bewerten. Das macht das Leben unnötig schwierig. Er ist ein Mensche wie alle anderen. Unperfekt!
 
  • #21
Ich habe jetzt nicht jede Antwort hier gelesen, doch eines aus deinen Nachrichten mitgenommen. Dass er/es mit ihm KOMISCH ist. Und genau auf dieses Bauchgefühl solltest Du hören. Ich hätte das viel öfter tun sollen, da wäre mir einiges erspart geblieben... Brich den Kontakt ab oder biete Freundschaft an, sofern dich das nicht belastet. Und ja du hast Recht. Dass seine Mutter dir Pralinen schickt, daseist komisch... wie so vieles mehr. Finger weg.
W32
 
  • #22
Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Kommentare und Meinungen. Ihr habt mir alle sehr gut geholfen, auf die Situation aus der anderen Perspektive zu gucken.

Stimmt, bin etwas naiv, habe bisher auch wenig Erfahrung gemacht und fühlte mich in der Corona-Zeit zu einsam, da meine Familie im Ausland wohnt und ich die seit 7 Monaten nicht gesehen habe...

Ich habe also ersmal die Kommunikation mit ihm etwas eingeschränkt und habe ihm geschrieben, dass ich etwas Zeit zum Nachdenken brauche, da ich das Gefühl habe, da wir verschiedene Ziele haben. Wir haben übrigens über Online-Börse kennengelernt, wo man explizit das Ziel hat, eine feste Partnerschaft zu haben.

Nach einigen Tagen habe ich ihm gesagt, dass wir ein seriöses Gespräch brauchen. Da er jetzt für 3 Wochen weg ist, haben wir uns telefoniert. Ich habe ihn gefragt, was seine Erwartungen von unserer intensiven Kommunikation sind. Beim Telefonat hat er gesagt, dass er eigentlich nicht weiß, ob aus unserer Kommunikation eine Beziehung wird und dass wir eventuell am Ende nur Freunde bleiben. Ich hatte Angst, dass er denkt, dass wir schon eine Beziehung haben oder so...aber das ist gar nicht der Fall.

Was mich geärgert hat und wo ich verstanden habe, da ich wirklich von ihm weg laufen soll, war Folgendes: Er meinte, er will alles so weitermachen, also keinen Druck, einfach uns treffen, zusammen essen gehen usw. Und sagte dazu. "Wir haben alle Zeit der Welt". Mit 33 Jahren denke ich nicht so... da ich eigentlich jetzt in der aktiven Suche bin.

Ich verstehe, dass ich ihm (wie void es richtig analysiert hat), falsche Signale geschickt habe:
Du hast dadurch, dass Du nicht den Kontakt abgebrochen hast, nachdem

- er Dir vom Klinikaufenthalt erzählte
- Dir ein anscheinen größeres, daher unpassendes Geschenk machte
- von seinem einflussreichen Vater erzählte
- von seinem Wohnen bei den Eltern erzählte
- von seinem Urlaub mit den Eltern erzählte

ihm signalisiert: Das ist alles in Ordnung für Dich.

Ich möchte mich hier nicht rechtfertigen. Wahrscheinlich sollte ich schon früher weg, aber es ist wie es ist... Ich habe ihn niemals um irgendwelchen Geschenke oder Einladungen gebeten. Meine Versuche, für mich selbst zu zahlen, hat er immer abgelehnt...

Jetzt sehe ich aber, dass ich einfach keine Lust habe, weiter zu machen. Erstmal wollte ich abwarten, bis er aus dem Urlaub zurückkommt und wir uns persönlich sehen können. Doch merke ich jetzt, dass ich einfach nicht weitermachen kann. Vor allem nachdem er mir gesagt hat, dass er noch nicht weiß, ob es überhaupt etwas daraus wird... Ich werde ihm also schreiben, dass ich Schluss mache... Die ganze Situation tut mir jetzt wirklich nicht gut.
 
  • #23
Das ist ja auch nicht nötig. Ich wollte nur zeigen, wo Du was signalisiert hattest, das man wohlwollend deuten kann. Der geneigte Mensch macht das ja dann.

Es ist doch aber eigentlich ganz gut, dass er so lau drauf ist mit euch. So kannst Du Dich, ohne vielleicht noch ein schlechtes Gewissen zu haben, aus der Affäre ziehen.

Ärgert es Dir nur, weil ER hier anscheinend "nein" zu euch sagt? Falls ja, abhaken. So geht ihr in Frieden auseinander und keiner bleibt mit gebrochenem Herzen zurück.

Er hat es ja anscheinend schon nicht einfach in seinem Leben. Klebt bei den Eltern, ist abhängig von der Meinung des Vaters und wenn der so unbeugsam ist, klammert sich womöglich die Mutter an ihren Sohn, weil der gefühlvoller ist als ihr Partner, mit dem sie nicht allein versauern will. Also sitzt Dein Bekannter in der Klemme, dass er ihr das Herz brechen würde, wenn er ginge.