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  • #1

Sehr viele Kinder gewünscht

Die meisten Paare kriegen heute nur noch ein oder maximal zwei Kinder. Wie steht Ihr Frauen eigentlich dazu, eine große Familie zu gründen? Gibt es auch noch Frauen, die sich fünf oder sechs Kinder vorstellen könnten (Die Finanzierung soll hier nicht das Thema sein, sondern mal als vorausgesetzt angesehen werden)?
 
  • #2
Ich kannte Mütter mit 4-7 Kinder - Niemals wieder so viele Kinder.

Denn (fast) die ganze Arbeit bleibt an den Müttern hängen.
Jeden Tag zuhause arbeiten, bis sie todmüde umkippen. Wer will so leben ?

Eine Frau hatte nach dem 7. Kind die Schnauze voll vom Kinder kriegen. Obwohl ihr Mann sich zwölf Kinder wünschte.
Eine Frau jagte ihren Mann nach dem 5. Kind endgültig davon.

Eine Frau wollte sich nach dem 3. Kind sterilisieren lassen - aber ihr Ehemann war dagegen, und drohte mit Trennung. Was geht im Kopf dieses Mannes vor ?

Alleinerz. Mütter haben es besonders schwer, wenn mehr als zwei Kinder.
Das Risiko alleinerziehend zu werden, sollte jede Mutter einkalkulieren.
Denn alleine 75 % aller Beziehungen mit Trauschein scheitern.

Lehrerin mit vier Kindern - und damit völlig überfordert.
AE-Mutter (30) mit drei kl. Kindern, aber tagsüber immer Eines in Fremdbetreuung, um noch Alles zu schaffen.

Die meisten Väter sehen das nicht, oder spielen es herunter. Das so viele Kinder nicht immer schön sind.

Wenn ich eine Frau wäre, und der Mann wünscht sich viele Kinder = mehr als drei,
würde ich aufstehen und gehen. Um sowas nicht zu haben.
Er hat anscheinend keine Ahnung, wie der Alltag mit so vielen Kindern ist ?
(Ich habe vier Wochen in einer Familie gelebt, mit fünf Kindern)

Diese "Idylle mit vielen Kindern" sieht man in alten Filmen und TV-Serien.
Die Wirklichkeit ist härter.

Mich würde gerne interessieren, warum der FS sich anscheinend 5-6 Kinder wünscht ?

(m,53)
 
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  • #3
Also, da kann der Mann auch gerne ein massen Millionär sein! Fünf Kinder bedeutet auch fast immer fünf Schwangerschaften, fünf Geburten u.s.w. Ich möchte meinen Körper bestimmt nicht so verunstalten und kaputt gebären. Und Mehrlingsschwangerschaften sind auch nicht gerade leicht für den Körper - was mit der Scheide passiert, nach so vielen natürlichen Geburten... oh mein Gott!

Es gibt sicher auch heute noch Frauen, die das für sich möchten aber...
 
  • #4
Naja, das ist eine Frage, welche Lebensziele man sonst noch hat und wie man das finanzieren soll.
Sehr viele Kinder funktionieren nicht für die normale Mittelstandsfamilie, da ein Ottonormalverdienergehalt da nicht reicht. Bei fünf, sechs Kindern muß jemand ziemlich lange zuhause bleiben - damit fällt ein Gehalt aus. Also ist das nur durchzuziehen, wenn Du entweder Hartz-4-Bezieher bist (dann zahlt der Staat) oder Großverdiener.
Ich mag Kinder und hätte auch gern noch eines mehr gehabt, aber nicht als ausschließliches Lebensziel. Allerdings kenne ich zwei christliche Familien mit je fünf Kindern.
 
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  • #5
Never. Den Anforderungen der Kinder kann nur eine Vollzeitmutter gerecht werden. Darauf und auf alles, was damit zusammenhängt habe ich keine Lust. Eine unzufriedene Mutter ist das Letzte, was Kinder brauchen.
Ich habe ein anspruchvolles Fach studiert und bin berufstätig? Ich will nicht den ganzen Tag mit Kinderkram und Haushalt (selbst mit Haushälterin nicht) befasst sein, sondern komplexe Probleme lösen und funktionierende Systeme konzipieren, einen Partner, den das interessiert und der auf so eine Frau stolz ist.

Ich will keine Gebärmaschine mit schlabbernder Bauchdecke und Busen auf Bauchnabelhöhe sein, von welcher sich der Mann, gruselnd abwendet und sich mit einer jungen Geliebten verlustiert.
Ich habe kein Interesse ala Heidi Klum, mit Koch, Personaltrainer und Sonstigen mein Leben zu gestalten, um für einen Mann in Form zu bleiben, das ist mir geistig zu schlicht.
Erst recht will ich keinen Stall voller Kinder, um sie anschließend in Fremdbetreuung abzuliefern.

Ich möchte eine moderne Ehe, wo der Mann sich genauso um die Kinder kümmert, wie die Frau und nicht Geld scheffelt, am Familienleben ansonsten nicht teilnimmt. Also 2 Kinder und 2 gleichermaßen aktive Elternteile: familär wie auch beruflich. Das finde ich für Kinder ein gutes Lernmodell, um selber in der modernen Zeit bestehen zu können, statt ihnen eine Kunstwelt vorzuleben, auf die sie selber keine Chance haben und dann Schiffbruch im Leben erleiden.

Einen Mann, der sich selber für so kostbar hält, dass er sich so massenhaft fortpflanzen muss, halte ich für psychisch fragwürdig und würde ihm empfehlen, regelmäßig Samenspenden abzugeben.

Ich kenne keine Frau, die so leben will. Die sind alle gut ausgebildet und gern berufstätig, haben einen großen Unabhängigkeitswillen. Vielleicht versuchst Du es mal in den niedrigen Bildungszonen oder bei arbeitsscheuen Frauen, obwohl man mit 5 Kindern selbst mit externer Unterstützung sehr viel zu tun hat. Das unterschätzen viele Frauen, wenn sie über Kinder erst mal der Erwerbsarbeit zu entkommen versuchen.

Ich weiß wovon ich rede. Ich habe 4 Geschwister und hatte so eine frustrierte Hausfrauenmutter, die uns mit ihrer Unzufriedenheit terrorisiert hat, selber in ihrer kleinen Hausfrauenwelt gefangen war, von nichts außerhalb der Haustür Ahnung hatte und für Kinder über 12 Jahren keine adäquate Gesprächspartnerin mehr war, mangels breiter Lebenserfahrung - erst recht nicht für einen erfolgreichen Mann. Für diesen ist das dann ein Grund mehr, fremdzugehen und sich bei anderen Frauen zu holen, was er braucht, also noch weniger in siener Großfamilie präsent zu sein. Wozu das Ganze also, wenn Du sowieso nicht dran teilnimmst?

Erklär bitte mal Deine Motivation, Dich so umfangreich fortpflanzen zu wollen.
 
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  • #6
Es gibt diese Frauen auch auf EP - ich hab mal ein Profil einer gesehen, die hatte drinstehen daß sie so viele Kinder wie möglich will ....
 
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  • #7
Wenn es heutzutage nicht so wichtig wäre, dass Kinder eine erstklassige schulische Ausbildung genießen und diese nicht so teuer wäre, könnte ich mir 3-4 Kinder vorstellen. Aber um den Kindern einen guten Start in ihr eigenes Leben zu ermöglichen ist nun mal gute Förderung, die viel Geld und Zeit kostet, notwendig. Das könnte ich zwei Kindern ermöglichen. Vier Kindern nicht.

Und zum Thema "Verunstaltung" durch Geburten: Ich kenne zwei Frauen mit 6 Kindern. Beide sehen völlig normal und nicht verunstaltet aus. Meine Großmutter hat völlig normale Brüste und einen normalen Bauch für eine Dame von 75 Jahren.
 
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  • #8
Lieber FS, finde mal einen Mann der sich überhaupt Kinder wünscht! Es kommt sooft noch nicht, später vielleicht....
Ich wäre irritiert, wenn ein Mann mit so einen Wunsch kommen würde. So viele Kinder bedeuten extrem viel Aufwand... Oft wurde man auch mit der Idealvorstellung zwei Kinder erzogen. Ich konnte und kann mir soviele Kinder einfach nicht vorstellen. W
 
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  • #9
Ich kenne eine Arztfamilie, die fünf Kinder haben und die Frau war früher Model. Und sie hat noch die gleiche Figur, wie vor dem ersten Kind. Sie sieht immer noch aus wie ein Model.
Wahnsinn. Jeder bewundert diese Frau.
 
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  • #10
Ich hätte gerne 4 oder mehr Kinder gehabt. Leider konnte ich mich mit meinem Mann nur auf 2 einigen. Ich war gerne schwanger und auch die Geburten waren für mich eher positive Erlebnisse.

Klar, in der heutigen Zeit ist es schwer, eine Großfamilie zu ernähren und den Kindern eine gute Ausbildung zu geben. Das geht eigentlich nur in einer Kleinstadt, wo die Mieten erschwinglich sind. Wäre mir aber egel, ich brauche kein Haus in München und ich muss mir auch nicht ständig Schnickschnack kaufen. Ich brauche weder Schmuck noch großes Auto. Das Lachen von Kindern wäre mir lieber.
Ich selbst habe 2 Geschwister und wir haben uns ein Doppelhaus mit der Familie eines Onkels geteilt. Auch da gab es 3 Kinder und so waren wir eigentlich fast wie eine Großfamilie. In 10 Jahren kamen 6 Kinder und das zog auch die Kinder der Nachbaschaft an. Bei uns war also immer etwas los.
Meine Mutter konnte durchaus auch ihr eigenes Leben leben, wir waren früh selbständig und haben auch immer im Haus und bei der Wäsche geholfen. Babysitter waren ja gleich nebenan und so hatten wir wirklich ein super Leben.
Das hätte ich auch gerne gehabt.
 
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  • #11
Wenn es heutzutage nicht so wichtig wäre, dass Kinder eine erstklassige schulische Ausbildung genießen und diese nicht so teuer wäre

In Anbetracht des erwarteten Fachkräftemangels dürfte dies weniger bedeutsam werden, da es in Zukunft deutlich einfacher sein wird, Arbeit zu finden, als in den 80 oder 90er Jahren. Und seit wann sind Schulen teuer?
 
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  • #12
Momentan habe ich 2 Kinder und könnte mir durchaus noch mehr vorstellen. Ich finde es sehr schön, die Kinder aufwachsen zu sehen, sie dabei zu begleiten und ihnen ein schönes Zuhause zu geben. Früher war es normal so viele Kinder zu haben. Mir gefällt es Mutter zu sein. Aber nicht weil ich zuhause sitze und mich von meinem Mann aushalten lasse. Ich bin in der glucklichen Lage etwas zum Familieneinkommen beitragen zu können ohne arbeiten zu gehen. Jedoch mussten auch wir bei 5 Kindern schauen wie es finanziell geht.
 
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  • #13
Das können sich sicherlich einige Damen vorstellen, aber ich nicht und in meinem Bekanntenkreis kenne ich auch nur eine Frau, die sich 3-5 Kinder wünscht.

Ich persönlich wünsche mir ein Kind, mein Partner eher zwei. Wir werden sehen, wie sich das entwickelt. Ob ich überhaupt schwanger werde, wie sich die Beziehung verändert und wie wir das mit unseren beruflichen Ambitionen hinbekommen. Ehrlicherweise habe ich nicht Medizin studiert um "nur" Mutter zu sein, obwohl ich gerne ein Kind möchte und das Familienleben sehr schätze.

w,29
 
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  • #14
Wir haben ein Kind und wollen nächstes Kahr das zweite. Planen tun wir mit dreien, mal schauen.

Drei bis Vier könnten wir und gut vorstellen.
 
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  • #15
Ich stamme aus einer Familie mit 10 Kindern! Ganz ehrlich, meine Kindheit war alles andere als schön. Meine Eltern hätten sich totschuften und kümmern können, wir waren immer assozial, nur alleine, weil wir so viele waren. Zusammenhalt? Idylle? Davon waren und sind wir meilenweit entfernt. Ich habe dann mit voller Absicht nur ein Kind bekommen, ich habe nie das Bedürfnis gehabt,mehr Kinder in die Welt zu setzen. Das mein jetziger Mann zwei Kinder mitgebracht hat, war dann zwar kein Problem, aber es war auch nicht leicht, noch zwei Kinder groß zu ziehen. Früher gab es die Pille nicht. Ich glaube, viele aus der damaligen Zeit wären heute gar nicht auf der Welt, wenn unsere Mütter dieselben Verhütungsmöglichkeiten gehabt hätten, die heute alle Frauen haben. w 50
 
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  • #16
Welche Frau ist heute noch so verrückt?
50% Scheidungsquote heißt 50% Risiko alleinerziehend zu werden: mit 3 oder mehr Kindern? Das wäre finanzieller Selbstmord, Hartz IV fast vorprogrammiert (selbst solvente Männer finden ja Wege nur das Minimum an unterhalt zu zahlen! Frau kann bei 3 kleinen kindern nicht mal Teilzeit arbeiten) und ein neuer Partner lässt sich auch kaum finden.
Das wäre sozialer Selbstmord! Und: ob der Vater mit 45 die midlife-crisis bekommt, kann keine. frau vorher wissen! Ob er sie mit ner 21jährigen betrügt, weil er seiner Jugend nachtrauert, steht ihm nicht auf der Stirn! Und dann mit 4 oder 5 Kindern dasitzen? Niemals! Viel zu riskant!
Außerdem frage ich mich, wo die üblichen Verdächtigen bleiben, die jeder Frau mit Kinderwunsch vorwerfen, sie suche nur einen Samenspender: sucht dann dieser FS nur einen Mietuterus?
 
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  • #18
Ob ich überhaupt schwanger werde, wie sich die Beziehung verändert und wie wir das mit unseren beruflichen Ambitionen hinbekommen. Ehrlicherweise habe ich nicht Medizin studiert um "nur" Mutter zu sein, obwohl ich gerne ein Kind möchte und das Familienleben sehr schätze.

w,29

Natürlich sind so viele Kinder nicht die Regel und schwer zu finanzieren.
Angesichts der immer mehr steigenden Scheidungsquote im Auslaufmodell Ehe, wird das auch nicht anders werden.
Da junge Männer (und junge Frauen) in der heutigen Zeit nicht monogam leben wollen, ist die Ehe ein überkommenes Relikt.


Bei Ärztinnen ist der Weg eigentlich vorgeschrieben.
Als Uni-Chefärztin wirst du mit 99 % nicht enden, da Männer hier klar den Kuchen unter sich verteilen.
Insofern führt die unter Mediziner ausgeprägte BAT-Mentalität auf Kosten anderer zu einer Oberärztinnenstelle, wo auch noch schön Zeit ist, um Kinder zu hegen und pflegen.

Ob Medizin dabei als schwieriges Studium bezeichnet werden kann, kann ja jeder selbst beurteilen ,der schon mal medizinische Promotionen gelesen hat.

Fazit: Typisches Statusgehabe einer Ärztin
 
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  • #19
Zum Thema Schwangerschaften und Körper: Vielleicht sieht man nicht mehr ganz so knackig ais wie vorher ABER mit jeder Schwangerschaft und jedem gestillten Kind sinkt das Brustkrebsrisiko.
 
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  • #20
Die Finanzierung soll hier nicht das Thema sein, sondern mal als vorausgesetzt angesehen werden?

Lieber FS,

selten so gelacht.
Geld ist nur dann kein Problem, wenn die Frau es hat, ansonsten ist die Frau immer von Armut bei extrem viel Arbeit und Null Gestaltungsspielraum für ihr eigenes Leben bedroht.

Lies' hierzu mal den Nachbarthread "arme Alleinerziehende", da siehst Du wie es aussieht, wenn die Beziehung in die Binsen geht, der Mann durchaus zahlungswillig ist und es an Geld nicht mangelt, es aber der Next nicht passt.
Die meisten Männer sind "Hanswuerste", die sich um nichts anderes scheren, als ihre eigene Ruhe, egal was sie früher mal versprochen haben - ist ein paar Jahre später eben nur noch ein "Versprecher" und die Frau kann gucken, wie sie klarkommt.

Insoweit kann man eine Frau, die sich ohne eigenes Geld oder sonstige notarielle Vereinbarung auf dieses Modell einlässt schon als dumm bezeichnen. Setz' Dich mal mit den neuen Scheidungsrecht auseinander: ist das jüngste Kind 3 Jahre alt, muss sie mindestens halbtags arbeiten. Wie das Leben dann aussieht mit 5-6 minderjährigen Kindern, kann sich wohl jede Frau vorstellen. Ist das jüngste Kind 12, muss sie Vollzeit arbeiten und hat immer noch alle Kinder im Haushalt, bei Geldknappheit und geringer Lebensqualität. Mit 60+ ist sie völlig verschlissen und rutscht nahtlos in die Altersarmut.

Fazit: selbst wenn Du mir vor der Hochzeit (damit es kein ehelicher Zugewinn und somit vor Dir sicher ist) 2 Millionen überweisen würdest, als Unterhaltsvorableistung für die Kinder und Altersversorgung für mich, ich würde es nicht tun, weil das Leben mit so vielen Kindern ohne unterstützenden Partner nicht attraktiv ist, von Stress mit Nachbarn und Co. mal ganz zu schweigen.
 
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  • #21
Wir waren zu Hause vier Kinder, ich war die Älteste.

Da ich selbst auch in Zukunft noch arbeiten gehen möchte, kommen für mich maximal zwei Kinder in Frage. Ich bin nicht als Gebärmaschine auf dieser Welt.
 
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  • #22
Ich finde Großfamilien toll und deswegen möchte ich später fünf Kinder haben.
Wie andere darüber denken oder sprechen ist mir sehr egal.
 
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  • #23
Zum Thema Schwangerschaften und Körper: Vielleicht sieht man nicht mehr ganz so knackig ais wie vorher ABER mit jeder Schwangerschaft und jedem gestillten Kind sinkt das Brustkrebsrisiko.

Außerdem ist die Entwicklung der Figur nur selten eine Folge der Schwangerschaft. Schaut euch unsere Verteidigungsministerin an, die hat mit 5 Kindern noch eine super Figur. Dagegen hat Angie selbst ohne Kinder doch ein paar Pfund zu viel. Wie kann das sein, wenn es doch an der Schwangerschaft liegt?
 
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  • #24
Ja, hätte ich sehr gerne, aber nur wenn ich fianziell abgesichert wäre und mich nur um die Kinder kümmern könnte. Da das praktisch nicht zu finden ist, ist es leider (bis jetzt) nur bei einem Kind geblieben.

Ich möchte klarstellen, dass ich nicht hirnrissig bin, sondern einfach ein absoluter Familienmensch.
Leider bin ich AE und habe leider meinen Traum von der Großfamilie begraben.
Ich habe auch als promovierte Naturwissenschaftlerin etwas anständiges gelernt, kann aber meine Erfüllung eher in der Familie finden als in meiner Karriere. In letztere bin ich eher zufällig geschlittert und würde sie jederzeit für ein happy Familienleben aufgeben.
 
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  • #25
Ehrlicherweise habe ich nicht Medizin studiert um "nur" Mutter zu sein, obwohl ich gerne ein Kind möchte und das Familienleben sehr schätze.
w,29

Als Medizinerin hast Du zumindest nur 6 Jahre Studium einschließlich Promotion. Was sollen denn dann erst Frauen sagen, die richtig lange Zeit in ihr Studium investieren mussten, wie z.B. Juristinnen? Als Juristin mit Promotion und Auslandsmaster studierst Du locker doppelt so lange wie als Ärztin. da überlegt man sich das mit den Kindern noch einmal mehr als bei einem recht kurzen Studium wie Medizin.

w (30)
 
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  • #26
Außerdem ist die Entwicklung der Figur nur selten eine Folge der Schwangerschaft. Schaut euch unsere Verteidigungsministerin an, die hat mit 5 Kindern noch eine super Figur.

Es geht nicht um das Gewicht (dick wird jeder Mensch vom falschen Essen), sondern um einen Bauch, der 5-6 mal über mehrere Monate auf maximalen Schwangerschaftsumfang gedehnt wurde, sowie die dazu gehörigen Brüste.

Weißt Du, welche Shapingwäsche sie unter dem Businessdress trägt, damit die Figur straff aussieht? Sorry, ich sehe aus was die Frauen sich pellen, wen sie nach der Arbeit ins Fitnessstudio kommen - die sind auch schlank, aber die Haut hat unter Mehrfachschwangerschaften sehr gelitten und das bildet sich nun mal nicht zurück, da hilft dann nur Shapingswäsche, die Konturen gibt und die überschüssige Haut bändigt oder ein großer chirurgischer Eingriff. Die Narben sieht man unter der Dusche auch, bei denjenigen, die sich dafür entschieden haben und wo formende Wäsche dann nicht mehr reichte.
 
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  • #27
Die beispielhaft angeführte Mehrfachmutter mit der grazilen Figur ist aber auch teilweise Adoptivmutter, wie öffentlich bekannt.
So ein eigenes, kleines Familienvolk ist schon was tolles, käme für mich aber nur unter
Idealbedingungen in Frage:
Finanziell unabhängige Erbin mit eigenem Gutshof, BWL- studiert und mittels künstlicher
Befruchtung max. zwei Schwangerschaften mit Zwillingen/ Drillingen.
Große Familie mit wenig Geld und Platz, gestressten Eltern und zu kurz kommenden 6-8
Kindern - muss nicht sein. Ein Leben wie auf dem Hauptbahnhof.
W
 
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  • #28
Als Medizinerin hast Du zumindest nur 6 Jahre Studium einschließlich Promotion. Was sollen denn dann erst Frauen sagen, die richtig lange Zeit in ihr Studium investieren mussten, wie z.B. Juristinnen? Als Juristin mit Promotion und Auslandsmaster studierst Du locker doppelt so lange wie als Ärztin. da überlegt man sich das mit den Kindern noch einmal mehr als bei einem recht kurzen Studium wie Medizin.

w (30)

Diese Mischung aus Arroganz , Überheblichkeit und Ängstlichkeit dient doch nur dem eigenen Ego und hat sachlich keine thematische Relevanz.

Man ist in beiden Studien durchaus nach 6 Jahren in der Lage den Berufsanschluss erlangt zu haben und ich weiß in beiden Fächern , wovon ich rede und ich bin Mutter.

Es ist keineswegs so , dass beruflich erfolgreiche Frauen, die "etwas geleistet haben", generell keine Kinder wollen oder nur eines oder sich nicht selbst um die Erziehung der Kinder kümmern wollen als Hausfrau und "Vollzeitmama" und alle die dies zu ihrer Lebensplanung zählen beruflich nichts vorzuweisen haben und sich auf einem Mann ausruhen.

Es ist einfach eine sehr individuelle Entscheidung.

Aber wenn ich solche Beiträge lese, in denen man sich selbst als so taff darstellt, denke ich immer nur: Wie kann man in dem Alter so unbelastbar und leistungsunwillig sein ?

Ehrlicher wäre, einfach zu sagen: ich schaffe nur meinen Beruf, ich schaffe nur meinen Beruf und ein Kind ebenso wie: ich schaffe nur Haushalt und Familie.
Statt auf andere herabzublicken, wenn auch nur implizit.

Ich könnte mir gut 3-4 Kinder vorstellen und dann werde ich mein Leben und meinen Job auch danach planen.

W32
 
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  • #29
Bei Ärztinnen ist der Weg eigentlich vorgeschrieben.
Als Uni-Chefärztin wirst du mit 99 % nicht enden, da Männer hier klar den Kuchen unter sich verteilen.
Insofern führt die unter Mediziner ausgeprägte BAT-Mentalität auf Kosten anderer zu einer Oberärztinnenstelle, wo auch noch schön Zeit ist, um Kinder zu hegen und pflegen.

Ob Medizin dabei als schwieriges Studium bezeichnet werden kann, kann ja jeder selbst beurteilen ,der schon mal medizinische Promotionen gelesen hat.

Fazit: Typisches Statusgehabe einer Ärztin

Immer wieder schade so etwas lesen zu müssen. Ich denke nicht, dass er Weg einer Ärztin vorgeschrieben ist. Netterweise haben Sie ja auch das Wörtchen "eigentlich" in ihren Satz eingepflegt und damit ihre eigene Aussage relativiert.

Von einem schwierigen Studium habe ich nicht gesprochen. Zeitintensiv schon eher, denn es ist nach 6 Jahren ja nicht wirklich vorbei, denn dann folgt die Weiterbildung zum Facharzt.
Wie das Studium der Juristen aussieht ist mir durch eine sehr enge Freundin auch bekannt und ich empfinde den Zeitaufwand der Ausbildung nicht als höher.

Ich wollte mit meinem Beitrag auch keine Berufsgruppe besonders in den Vordergrund stellen, auch wenn die Reaktionen sehr interessant sind. Ich wollte lediglich anmerken, dass ich weniger Zeit in meine eigenen Ausbildung gesteckt hätte, wenn meine Absicht gewesen wäre als Hausfrau zu Hause zu bleiben und eine Großfamilie zu hüten.
 
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  • #30
Meine Mutter und Vater haben 7 Kinder in die Welt gesetzt in einem Zeitraum von zwanzig Jahren. So schön war diese Großfamilie nicht für mich als Kind, kein eigenes Zimmer, Hierarchien unter den Geschwistern, aufgeteilte Liebe von Seiten der Eltern, die ihre heimlichen Favouriten hatten, es zwar nicht gezeigt hatten, wir es aber gewußt haben.

Ich habe heute zwei Kinder, das ist gut so. Geldmäßig sind mehr auch ziemlich schwierig zu stemmen. Man denke nur an die Klamotten, die Geschenke zu den Geburtstagen, zu Ostern und zu Weihnachten, die Einladungen von Freunden dazu. Und die Schule kostet auch Geld. Arbeitsmaterialien, Landschulheimaufenthalte, Essensversorgung, Schließfachmiete usw. da möchte man ja nicht, dass das Kind als Außenseiter dasteht. Dann wollen sie irgendwann auch den Führerschein machen usw.

Eine Großfamilie heute gründen zu wollen, ist für mich eine reine Illusion. Ausser, man kann sich eine Putzfrau und ein Kindermädchen dazu noch leisten. Oder hat Oma und Opa an der Seite, die permanent einspringen.
 
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