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Lena_34

  • #1

Seine Frau hat ihn verlassen. Was soll ich tun?

Hallo,
Einige von euch werden meine Geschichte mitverfolgt haben.
Zusammenfassend: Kennengelernt vor 2,5 Jahren, im beruflichen Kontext. Er hatte Interesse an mir hat sich auf eine sehr schöne Art um mich bemüht. Ich war frisch getrennt und er in einer langjährigen Ehe, in der es heftig kriselte. Ich habe mich sehr in ihn verliebt, aber da ich mit klassischen Beziehungen schlechte Erfahrungen gemacht habe und auch nie erwartet hätte, dass er seine Frau für mich verlässt, dachte ich, dass so eine geheime Affäre auch ganz schön wäre. War ja auch das, was ihn interessierte. Aber nach vielem Hin und Her ist nichts daraus geworden. Er hatte zu viel Angst, dass es auffliegt, weil die finanziellen und gesellschaftlichen Folgen für ihn schlimm wären. Er war glaube ich auch völlig erschöpft.

Vor über einem halben Jahr hat er mir erklärt, dass er beschlossen hat, sich mit der Situation in seiner Ehe abzufinden, weil er für das alles keine Kraft hat. Er hat zudem eine weitere Sache, die ihn sehr wichtig war, aufgegeben.
Ich habe es so akzeptiert, ihm aber auch sehr offen mitgeteilt, was er mir bedeutet hat und dass ich keine Antwort erwarte, sondern ich einfach will, dass er es weiß.

Ich habe keine Antwort bekommen und es gab auch sonst keinen Kontakt, außer paar Mal im Job und da war es eher freundlich-professionell, obwohl er irgendwie nervös wirkte.

Nun habe ich erfahren, dass seine Frau ihn verlassen hat. Worst case für ihn. Alle Mühen und Entbehrungen waren umsonst.

Mich hat das Ganze indes nicht losgelassen. Ich will ihn wie früher. Kann mich nicht auf andere einlassen.

Was soll ich tun?
 
  • #2
Oh ja, ich erinnere mich und gerade letztens schriebst du wieder über ihn.
Was du tun sollst? Herausfinden, ob dieser Mann dich auch will. Und wenn er dich auch will, ob du ihn dann immer noch willst... Und wenn ja, wie lange es geht, bis du das Unterwäsche aufhängen leidig wirst.. oder waren es Socken?
Ich bin gespannt...
 
  • #3
Ich denke, wenn seine Gefühle für dich nicht stark genug waren, dass er diese hätte zum Anlass nehmen können, um sich zu trennen, wird sich daran nichts geändert haben.

Ich sehe eher die Gefahr, dass er sich nun auf dich einlässt, weil er gerade nichts besseres hat, du die typische Zwischenfrau wirst, seine ganze Scheidung mit tragen kannst und er dann, wenn er wirklich auch innerlich frei ist von seiner Beziehung, sich dann eine andere Frau sucht.

Er weiß um deine Gefühle und wenn er Interesse hat, wird er sich erinnern und auf dich zukommen.

Ich würde an deiner Stelle gar nichts tun, so schwer es ist. Und wenn er auf dich zukommt würde ich an deiner Stelle es mir schon sehr deutlich von ihm beweisen lassen, dass er echtes Interesse hat.

Denn er hat sich schon einmal gegen dich entschieden. Du brauchst dich ihm nicht noch hinterher tragen...
 
  • #4
Ich denke auch, dass Du höchstens die Übergangsfrau wirst. Der Mann ist verlassen worden, also hängt jetzt wahnsinnig durch und will möglicherweise gern eine Schulter zum ausruhen. Wenn Du denkst, dass Aufpäppeln und dann gucken, wie er sich entscheidet, genug für Dich ist, melde Dich bei ihm. Ich sehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Du nur das Trostpflaster sein wirst. Schon allein, weil Du so genügsam bist und er aber so einen festen Anker suchen wird, für den er sich anstrengen muss. Weil - für seine Exbeziehung hat er sich ja auch sehr angestrengt und sogar das leichtere Leben sausen lassen wegen seiner Frau. Ich deute das so, dass er mit leichten Beziehungen nichts anfangen konnte. Und ich denke, das bleibt so. Selbst wenn nicht, ist die Verbindung mit Dir noch nicht sicher. Ich kenne einen, der jahrelang eine Geliebte hatte und immer mal andere Freundinnen hatte für ein paar Jahre. Die Geliebte hat beim ersten Mal noch gedacht, sie sei im falschen Film, aber sie hat sich immer wieder Hoffnungen gemacht, dass wenn mit der aktuellen Schluss ist, der Mann endlich mit ihr zusammenkommen würde - nur dann hätte er seine Ausweichmöglichkeit verloren. Aber die sichere Stelle zum Ausheulen bzw. um sich Genugtuung zu verschaffen gegenüber seinen Freundinnen durch einen Seitensprung, wollte er sich erhalten.

Ich finde es aber schwierig zu sagen, was zu tun sei. Du willst ihn und er ist nun frei. Die Klatsche wird riesig, wenn er nun eine andere Frau hat, aber ich denke nicht, dass Du seine Traumpartnerin warst. Ich denke auch nicht, dass er bereit ist für was Neues, denn er könnte ja nun ein Häufchen Elend sein, das der Vergangenheit nachhängen wird, statt dass er sich getrennt hätte, weil er es nicht mehr ausgehalten hat.
Ich würde sagen:
Er weiß, was Du für ihn empfindest. Also wenn er Interesse hat, wird er sich melden (mit anderen Worten: Melde Du Dich nicht und biete Dich nicht an). Das heißt aber noch lange nicht, dass Du nicht Übergangsfrau wirst und nur zum Trösten da bist, weil dieser Mann ohne Frau verloren ist.
 
  • #5
Ich habe keine Antwort bekommen und es gab auch sonst keinen Kontakt, außer paar Mal im Job und da war es eher freundlich-professionell, obwohl er irgendwie nervös wirkte.

Nun habe ich erfahren, dass seine Frau ihn verlassen hat. Worst case für ihn. Alle Mühen und Entbehrungen waren umsonst.

Mich hat das Ganze indes nicht losgelassen. Ich will ihn wie früher. Kann mich nicht auf andere einlassen.

Was soll ich tun?
Von wem hast du erfahren, dass seine Frau ihn verlassen hat?
Wessen Mühen und Entbehrungen waren umsonst?

Deine?
Seine?

Hast du gedacht, dass er nun mit fliegenden Fahnen bei dir ankommt, nachdem seine Frau ihn verlassen hat?

Wenn er das nicht tut, bist du vielleicht nicht die Frau, mit der er sein weiteres Leben verbringen will. Vielleicht gibt er insgeheim auch dir die Schuld dafür, dass seine Frau ihn nun verlassen hat.

Der Ärmste kann einem leid tun, weil nun eingetreten ist, was er nie wollte, mit allen finanziellen und gesellschaftlichen Folgen.

Es ist traurig für dich, dass du dich nicht auf einen anderen Mann einlassen kannst, aber was willst du tun, wenn er nicht mehr zu dir zurückkommt.

Wie es aussieht wird ihm sogar mehr daran liegen, seine Frau wieder zu gewinnen, anstatt die Affäre mit dir wieder aufleben zu lassen.
 
  • #6
Also für IHN worst case. Er. Er. Er. Nimm Dir mal ne Stunde Zeit und überlege, wie Du Dir die Beziehung vorstellst. Hat er Dich bereits kontaktiert oder Du ihn? Fakt ist, egal was andere hier sagen - und vermutlich nicht ganz falsch damit liegen - Du willst ein Ende, kommt mir vor. Egal wie, ob postitiv oder negativ. Es bleibt nur: Ruf ihn an. Manche Menschen brauchen eine klare und eindeutige Ansage, egal in welche Richtung, vll gehörst Du auch dazu. Nur eines muss klar sein: Wenn er nein sagt, bist Du frei. Frag Dich, ob Du das willst, ob es um Erlösung geht, oder ob Du die jahrelange Schwärmerei für einen Unerreichbaren brauchst, weil Du so besetzt bleibst und Dich nicht für einen anderen öffnen müsstest. Klingt paradox, kommt durchaus häufig vor. Ruf ihn an.
 
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Lena_34

  • #7
Danke euch für die bisherigen Antworten.

Es ist so, dass ich eigentlich eine ziemliche Wut auf ihn hatte. Bis mir fast das Gleiche passiert ist, nur umgekehrt. Ich habe einen Mann kennengelernt, der für mich geradezu perfekt ist. Sehr attraktiv (aus meiner Sicht), Sportler, Akademiker, liebevoller Vater, geschieden, vor allem ein sehr netter, aufrichtiger Kerl. Und er hat sich sehr für mich begeistert. Nicht nur für mein Aussehen, sondern auch für meine Art... Was will man mehr? Dennoch habe ich es beendet noch bevor es richtig anfangen konnte. Habe mich einfach nicht frei dafür gefühlt. Das war wie eine Blockade und nicht wegen dem Mann, der jetzt von seiner Frau verlassen wurde. Ich habe mich überfordert gefühlt. Dazu kam, dass ich beruflich eine sehr stressige Phase hatte, mein Kind mich gefordert hat und es familiäre Probleme gab. Es wurde mir zu viel und ich habe ihm sehr ähnlich abgesagt, wie der andere Mann mir. Obwohl es mir sehr leid tat und obwohl ich weiß, dass er in anderen Phasen meines Lebens bei mir alle Chancen der Welt gehabt hätte (vielleicht später auch wird).

Aber zum eigentlichen Thema: Ich möchte mich ihm auf keinen Fall hinterher tragen. Ich denke, dass das für ihn ein sehr schlimmer Schlag ist. Er hat sich immer und überall als so eine Art Macher präsentiert, der alles schafft, der nie schwach wird... und nun eine solche Kränkung. Ich stehe da sicher nicht primär auf der Agenda. Dennoch wäre ich gerade jetzt so gern bei ihm.

Ich will nicht irgendwas schreiben. Höchstens könnte ich beruflich ein kurzes Treffen/Zusammenstoßen etwas forcieren. Weiß aber nicht, ob das so Sinn macht. Wie nähert man einem Menschen in der Lage an? Und wie fühlt man sich wohl, wenn man nach vielen Jahren (wenn auch schwieriger) Ehe verlassen wird? Was will man in dem Moment?

Na und ob er um meine Gefühle weiß... er weiß um meine Gefühle von vor mehr als einem halben Jahr und aus seiner Sicht bin ich ein junger Hüpfer...
 
  • #8
Etwas ernsthafter: Ich fürchte, dieser Mann ist für dich zur Obsession geworden und du solltest dem jetzt, wo er (noch) frei ist, unbedingt auf den Grund gehen. Also nicht warten bis er auf dich zukommt, nicht, dass du dir dann wieder jahrelang einen Kopf machst, „hätte ich doch nur und sollte ich vielleicht noch...“
 
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Lena_34

  • #9
@void
Vielen Dank für deine Einschätzung.

Ich denke nicht, dass dieser Mann ohne eine Frau verloren ist. Das Umfeld ist recht konservativ. Sie haben in einem Alter geheiratet, in dem man eben heiratet. Sie kannten sich noch nicht lange und sie war schwanger. Er hat Karriere gemacht, sie hat sich um Haus un Kinder gekümmert. Seine Stellung als Familienvater war in seinem Job sicher sehr dienlich. Das ist nun weg. Er steht als Verlierer da und auch noch als einer, der sehr, sehr viel blechen wird. Die Katastrophe ist da und eine neue Frau wird das nicht ändern. Ich bin in der Hinsicht höchstens als Trophäe interessant, weil ich 10 Jahre jünger bin als seine Frau und auch von seinen Kollegen beachtet werde.

Das mit dem Kämpfen... ja, er ist ein Kämpfertyp. Ich denke, er wird lange für seine Ehe gekämpft haben (so aus seiner Sicht). Er hat auch um mich gekämpft... Das ist ja der Grund, warum ich das mit dem Silbertablett jetzt sicher nicht will. Und ob Übergangsfrau oder nicht, das kann man nicht voraus sehen.

@piepegal
Ich weiß es von ihr selber, weil sie ihren Auszug sehr öffentlich bekanntgegeben hat.

Mit Entbehrungen meine ich seine. Sie haben jahrelang ohne Sex gelebt und er wollte - nach sehr viel Stress - weiterhin zölibatär leben.
Ich erwarte nicht, dass er mit fliegenden Fahnen zu mir kommt. Würde mich sogar sehr wundern. Aber mir die Schuld am Weggang seiner Frau geben, wird er auch nicht. Es lief körperlich nichts und ich habe nicht von dem, was emotional und informationstechnisch da war, verraten. Er auch nicht über mich.

@OneLove_w
Ich fürchte, die Erlösung könnten in diesem hartnäckigen Fall nur die aufzuhängenden Socken bringen :)
 
  • #10
Hallo Lena,
du hast Mitgefühl mit ihm, daher könntest du ihm bei einem beruflichen Zusammentreffen halbwegs ehrlichen Herzens dein Mitgefühl aussprechen.

Danach solltest du ihn eine ganze lange Weile in Ruhe lassen. Er muss sich ordnen, und du willst keine Übergangsfrau sein.

Zu einem späteren Zeitpunkt (ein Jahr?) kann man über berufliche Wege ja schauen, ob er sich mittlerweile gefangen hat und ob eure gegenseitige Anziehungskraft noch besteht.

Bis dahin solltest du dich zwingen, über diesen Mann nicht weiter nachzudenken, auch wenn es schwer fällt. Das ist gerade eine wirklich ungünstige Zeit für irgendwelche Träumereien oder gar Versuche. Leb dein Leben - wenn es sein soll, werdet ihr zueinander finden.

Sollten zeitnah von seiner Seite Avancen kommen, würde ich mich @Joggerin anschließen und seine Motive sehr genau überprüfen.
 
  • #11
Es wurde beim 1. Anlauf nichts und auch nicht beim 2.
Schon gar nicht, wenn Du ihn darauf ansprichst und Dich als Trösterin anbietest.
Wenn er es gewollt hätte, nämlich Dich gewollt hätte, hätte er es Dir von sich aus erzählt und hätte sich Dir von sich aus genähert.
Meine Erfahrung ist, dass man zum Einen, wenn man einen Schicksalsschlag erleidet (auch Trennung), sich selbst die Leute sucht, mit welchem man, diesen verarbeitet; vielleicht will er mit Dir eben nicht, darüber reden und sich dabei noch Deinen Gefühlen und Erwartungen stellen müssen; und im Weiteren sind nach einer Trennung die Gefühle durcheinander, er hängt an seiner Frau und Kinder, kann sich auf Dich und deine Bedürfnisse nicht einlassen, weil er noch zu stark mit sich selbst beschäftigt ist und man begräbt dann, die Gefühle zur Ehefrau meist parallel auch gleichzeitig mit der Übergangsfrau (und auch die mit ihr gemachten Erfahrungen), wenn das innere Chaos bewältigt ist.
Verhalte Dich weiterhin neutral, beruflich-professionell ihm Gegenüber.
Lass ihn von sich aus zu Dir kommen, wenn er Trost braucht und lass Dich erst auf ihn ein, wenn er wieder für sich Fuß gefasst hat und er wieder der "selbstbewusste Macher" ist.
 
  • #12
Liebe FS,
wenn Du ihn willst, dann wirst Du ihn Dir holen müssen. Wer was will, muss was riskieren. Sich hinter dem Job verstecken ist albern.
Offensichtlich hat er Dich im Moment nicht auf dem Schirm, denn er kommt ja nicht auf Dich zu.

Keiner kann Dir sagen wie er sich jetzt in der Situation fühlt, auch nicht diejenigen, die nach langer unerfreulicher Ehe gegen ihren Willen verlassen wurden. Dazu sind die beteiligten Charaktere und die gescheiterten Ehen, deren finanziellen und emotionalen Nachwirkungen jeweils zu unterschiedlich.

Ganz ehrlich: ich sehe wenige Chancen für Dich mit ihm glücklich zu werden. Im fortgeschrittenen Alter hat ein Machtmensch was aufzuarbeiten, wenn er gegen seinen Willen verlassen wird. Es wird handfeste Gründe haben, warum er sich trotz großem Eheunglueck nicht trennen wollte, d.h. da gibt es jetzt eine Riesenbaustelle in seinem Leben. Die würde ich ihn selber schließen lassen.

Nichts ist alberner und erfolgloser, als eine deutlich jüngere Frau, die im Leben nichts Eigenes zu denken hat und die Lebensprobleme eines erfolgreichen Mannes jenseits der 2. Lebenshalfte managen will.
Lies' Dir unter diesem Aspekt Deinen Beitrag mal durch: Du willst Dich zu seiner sorgenvollen Mama machen und das will so ein Mann garantiert nicht.
 
  • #13
Ich würde gar nichts machen. Wenn er bereit sein sollte, wird er auf dich zukommen. Der Ball liegt absolut in seinem Spielfeld.
Wenn du ihm wirklich wichtig bist, wird er schon bald auf dich zukommen, und auch da würde ich mich nicht mit wehenden Fahnen in seine Arme werfen. Schließlich hat er dich ja zugunsten seiner Frau schon mal verschmäht.
 
  • #14
Irgendwie finde ich sollte man ihn erstmal lange Zeit in Ruhe lassen. Seine Welt ist zusammengestuerzt obwohl er sehr gekämpft hat und dann soll er noch mit einer anderen rumdiskutieren... Ich glaube er will erstmal seine Ruhe.
 
  • #15
Er hatte Interesse an mir hat sich auf eine sehr schöne Art um mich bemüht.
dass so eine geheime Affäre auch ganz schön wäre. War ja auch das, was ihn interessierte. Aber nach vielem Hin und Her ist nichts daraus geworden.
Ich finde es gibt hier einen Widerspruch. Der Mann ist ambivalent, stimmt's? Auf Grund der Vorgeschichte und der Gesamtsituation sehe ich deine Chancen eher pessimistisch. Trotzdem, solange es dich beschäftigt, bleib dran und tu zu gegebener Zeit auch aktiv etwas, um endlich Klarheit zu bekommen - so oder so.
 
  • #16
Liebe Lena
Ich will dich von nichts abhalten, dir aber einfach raten, achtsam mit dir umzugehen. Es klingt für mich so, als wärst du mit wenig zufrieden.
Beispielsweise habe ich den Eindruck, dass du diesen Mann nicht wirklich gut kennst, dich aber schon voll exklusiv für ihn frei hältst.
Du hast ihn, wenn ich es richtig zusammenfasse, weder geküsst, noch mit ihm geschlafen, noch warst du jemals bei ihm zu Hause oder hattest ein gemeinsames Wochenende mit ihm. Er kennt weder dein Kind, noch deine Wohnung. Er ist ein Arbeitskollege, mit dem du eine Weile geflirtet hast. Du hast ihm eine Affäre angeboten, die er ausschlug. Er kommt aus einem konservativen Umfeld, kann deiner Aussage nach nicht ohne Frau sein und wollte in einer sexlosen Ehe verharren, auch aus materiellen Gründen. Zudem litt er an Erschöpfung und ist deutlich älter als du. Insgesamt beschreibst du ihn als jemand, den du aufpäppeln müsstest.
Woraus schliesst du, dass sich hieraus jetzt eine ernsthafte Beziehung entwickeln könnte, die dich glücklich macht?
 
  • #17
Hallo Lena,

Ich mach es kurz.
Ich würde an deiner Stelle nichts tun!
Wenn du eine reale Chance mit ihm möchtest, muss erstmal eine Weile vergehen, damit du nicht nur zur Übergangsfrau wirst.
Er ist frisch getrennt, hat den Kopf voller Sorgen, so viel zu klären. Lass ihn sich sortieren und DANN WÄRE ES AN IHM auf dich zu zu gehen!

Das wäre das Mindeste was ich an deiner Stelle bräuchte, um mich nicht als Notnagel zu fühlen. Er hat sich damals gegen dich entschieden, also soll er sich jetzt bitte richtig für dich entscheiden! Wenn du ihm wirklich etwas bedeutet hast und er nur aus finanziellen Gründen an seiner Ehe fest gehalten hat, wird er kommen! Wenn nicht, bleibt dir neuer Kummer erspart.
 
  • #18
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat er sich selbst nach der Trennung, durch seine Frau ausgelöst, nicht bei Dir gemeldet. Da können ja seine Gefühle für Dich nicht so groß gewesen sein, sonst hätte er einen Weg gefunden, mal einfach unter einem Vorwand oder auch ehrlich und offen wieder Kontakt zu Dir zu suchen. Ich würde also nicht aktiv auf ihn zugehen.

Deine Gefühle für ihn kennt er ja aufgrund Deiner letzten Nachricht. Falls er Dich wirklich als potentielle Partnerin in Betracht zieht, ist es an ihm, sich zu melden und ernsthaftes! Interesse zu beweisen.

Du leidest schon etwas übertrieben mit ihm, der arme gebeutelte Mann, aber hat er sich auch mal für Deine Gefühlssitution empathisch gezeigt?

w 40
 
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Lena_34

  • #19
Nichts ist alberner und erfolgloser, als eine deutlich jüngere Frau, die im Leben nichts Eigenes zu denken hat ...
Warum denn das? Ich habe genug Eigenes zu denken. Auch seine Probleme will und kann ich nicht lösen. Aber ich mag ihn. Ich hätte ihn gern in meinem Leben. Und er hat mir mal in einer schwierigen Situation sehr beigestanden und alles getan, was er nur tun konnte, damit es mir besser geht.

Das alles ist sehr frisch. Das wird so ein typischer Fall sein, wo die ganze Umgebung aus allen Wolken fällt.

Natürlich gab es für ihn sehr schwerwiegende Grüde. Eine lange Ehe (mit allen emotionalen Dingen, die dran hängen, falls sie noch nicht abgearbeitet sind), ein Haus, sehr hohe finanzielle Ausgaben, die auf ihn zukommen, möglicherweise berufliche Probleme (typischer Fall eines sehr erfolgreichen Selbsständigen ohne Ehevertrag, der im Moment der Eheschliessung noch ganz am Anfang stand), Kinder, die noch lange lernen werden, Hausfrau, die so gut wie nie im erlernten Beruf gearbeitet hat. Lauter tolle stabile Familien in der Umgebung. Und im Job sehr viel Verantwortung und Kollegen, die im Grunde nur auf einen Moment der Schwäche warten, um die Konkurrenz abzusägen.

Ich werde ihn sicher nicht überfallen und mich auch nicht auf dem Silbertablett servieren. Davon bin ich geheilt. Dennoch frage ich mich, ob ich überhaupt irgendwie in Erscheinung treten sollte...
 
  • #20
Ich denke nicht, dass dieser Mann ohne eine Frau verloren ist.
Naja, wenn er das Familienoberhaupt war und das so auch emotional gelebt hat, fehlt vielleicht schon in seinem Leben auch dieses Vorzeigeding. Und weil er verlassen wurde, steht er wirklich als Verlierer da und wird sich so fühlen, denn er ist ja verschmäht worden und das trotz allem, was er für die Familie "getan" hat, also auf sich genommen hat, dazubleiben. Das ist zwar vielleicht wegen des Geldes gewesen, aber solche Gedanken könnten ja auch kommen, dass man sich seine eigene Rolle schöner macht, als sie ist.

Genau. Deswegen denke ich auch, wird er in der nächsten Zeit nur um sich selbst kreisen. Das passiert ja vielen, die mit einem Frischgetrennten zusammenkommen - der denkt an die alte Beziehung, statt sich in die neue voll einzubringen. Darauf hätte ich keine Lust an Deiner Stelle.

er weiß um meine Gefühle von vor mehr als einem halben Jahr und aus seiner Sicht bin ich ein junger Hüpfer...
Noch ein Minuspunkt. Er nimmt Dich nicht für voll (vermutlich Frauen allgemein nicht).
Es gibt ja solche Geschichten, wo jemand plötzlich ne Chance bei einem kriegt, die er nie gekriegt hätte, wenn es demjenigen "normal gut" gehen würde. Aber als Trost vielleicht schon. Auf die Rolle hätte ich auch keine Lust, da gibt es höchstens Dankbarkeit am Ende.
Ich könnte mir vorstellen, dass das einzige, was sein Eigenbild wieder aufrichten kann, wäre, dass die Frau reumütig zurückkommt. Ich fänd den Grund interessant, weshalb sie sich getrennt hat, also ob Untreue seinerseits im Spiel war. Vielleicht will er auch gerade jetzt nicht mit anderen Frauen gesehen werden, weil sie zurückkommen soll.

Was auch immer es ist, das er fühlt. Was würdest Du gern für ihn sein wollen, wenn Du es Dir aussuchen könntest? Bist Du überhaupt der Ansicht, dass das ein Mensch ist, der lieben kann, oder ist das bei ihm alles einbetoniert in das, was er nach außen darstellen will und was er für sich selbst sein muss, um sich nicht klein und schlecht zu fühlen.
 
T

Toi et moi

  • #21
Ich habe mir gerade überlegt welchen Weg ich gehen würde, wenn ich du wäre. Es gibt eigentlich zwei Möglichkeiten. Entweder Du fragst ihn wieder oder du lässt es sein.
1. Variante: Ihn kontaktieren:
Wenn ich mich recht an deine Geschichte erinnere, hattest Du sehr darunter gelitten, dass Du ihn nicht los lassen kannst. Du wolltest um jeden Preis eine Affäre mit ihm anfangen. Er wollte aber keine Affäre mit dir. Als Grund hat er seine Frau genannt. Nun, jetzt ist die Frau Weg. Er muss nicht mehr sich mit seiner Frau "abfinden". Wenn Du wieder eine Ablehnung bekommst, wirst Du feststellen, dass nicht seine Frau schuld war, sondern er dich nicht wollte. Das ist zwar nicht schön aber für dich sicherlich befreiend. Dann kannst Du ihn loslassen. Es besteht aber auch eine geringe Möglichkeit, dass er dich mit offenen Armen aufnimmt, Ihr euch unsterblich in einander verliebt, zusammen zieht, heiratet und glücklich werdet. Das ist auch schön. Also diese 1. Variante bringt m. E. egal wie er sich verhält etwas positives.
2. Variante: Du lässt ihn auf dich zu kommen:
Hmm, diese Variante könnte Tage, Monate und Jahre dauern. Du verlierst noch viel mehr Zeit und am Ende kommt doch heraus, dass er die Ganze Zeit mit einer langbeinigen Dame aus Osteuropa unterwegs war. 2. Variante gefällt mir nicht.
 
  • #22
Besser in Ruhe lassen.

Beim zweiten mal lesen, habe ich gemerkt, dass das haargenau meine Situation von Damals war. Heute weiss ich, dass die Anziehung zur Anderen (in dem Fall du) nur eine Projektion des Unerfüllten ist. Der Wunsch nach dem was man in der Ehe nicht hat.

Die Basis für eine gemeinsame Zukunft habt ihr aktuell nicht, denn er ist nicht frei. Die Ehe ist kaputt und vorbei, seine Probleme sind verlagert und damit auch Projektion seine unerfüllten Wünsche auf dich. Du kannst jetzt deine 2. Nebenrolle in diesem Schauspiel als die Trösterin antreten. Er wird dir diese wahrscheinlich aus fairnes verweigern, weil dir viel an ihm liegt.

Er ist zerstört, denn er liebt seine Frau und wird das noch lange tun.
Es wird lange dauern bis er das verarbeitet hat.
Ist bei mir auch so, bin auch ein Kämpfer und kann nicht loslassen.
Glaube mir, lass es! Sei höchstens eine Freundin und für ihn da. Aber das wirst du meiner Meinung nach nicht schultern und mit unter gehen. Auch diese Besetzung gab es in meinem Stück.

Wenn das Schicksal euch in Paar Jahren zusammenführen sollte. Dann gibt es vielleicht ein Happy End.
 
  • #23
Nun habe ich erfahren, dass seine Frau ihn verlassen hat.

Was soll ich tun?
Du warst verliebt in einen Mann, den Du nicht bekommen konntest, weil er vergeben war. Jetzt ist er frei und Du überlegst, was Du tun sollst.

Geht es Dir darum, ob und wann Du Dich melden solltest? Oder darum, ob er generell noch passen könnte? Das würde bei mir die Frage aufwerfen, ob er vorher nur interessant war, weil er vergeben war oder jetzt nicht mehr, weil sie ihn verlassen hat?
 
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Lena_34

  • #24
Ja, er hat sich extrem ambivalent verhalten. Aber das Leben findet nicht unter Laborbedindungen statt. Es muss nicht hinter allem ein böser Wille stecken. V.a. habe ich mich selber aus Gründen, die andere nicht mal ahnten, oft genug ambivalent verhalten.

Ich bin grundsätzlich ein "egoistischer" Mensch, der natürlich Gutes für sich will, der Schmerz meidet und Lust sucht. Ich halte mich nicht absichtlich frei. Auch habe ich keine klaren Vorstellunge von einer "glücklichen Beziehung", die ich da nun aufbauen möchte. Das Leben ist eh völlig unberechenbar. Das ist in (meinem) Beruf so und in meinem Privatleben. Ich versuche mich eher an paar grundlegenden Dingen festzuhalten und eben zu hoffen, dass sich alles zum Besten entwickelt.

Und was ihn angeht: Für mich ist es einfach ein Gefühl, das ich nicht erklären kann. Er zieht mich unwahrscheinlich an. Fasziniert mich. Trotz aller Schwächen. Es ist so viel Zeit vergangen. Ich habe andere Männer kennengelernt, gerne auch solche, die ihn in dem einen oder anderen Punkt übertrafen. Aber sie lassen mich einfach kalt. Von ihm träume ich immer noch. Ich habe sogar eine Psychotherapie gemacht, weil ich eine Zeit lang sehr niedergeschlagen war. Die hat mir geholfen, zu lernen, mehr auf mich zu achten und mir mehr Zeit für mich zu nehmen. Das mache ich jetzt so und es geht mir viel besser. Ich bin sogar noch selektiver geworden, was Menschen angeht, denen ich meine Zeit schenke. Aber auf das Gefühl zu ihm hat das keinen Einfluss.

Deswegen: Ich habe keinen konkreten Plan, kein Ziel, das ich benennen können. Ich habe nur ganz frisch erfahren, dass sich die Situation verändert hat, aber nicht dass sie besser oder einfacher ist und überlege, was das für mich bedeutet...
 
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Lena_34

  • #25
Vielen Dank euch nochmal für die Antworten! Ich schätze ihre Vielfalt sehr. Mir ist hier früher vorgeworfen worden, ich würde Antworten und Ratschläge ignorieren, aber so war es nicht. Ich habe sie alle gelesen und durchdacht. Und ich habe auch meine eigene Motivlage geprüft.
Die Frage von @Lebens_Lust ist legitim. Und ich kann sie jetzt auch beantworten: Er interessiert mich jetzt kein bisschen weniger als früher.

Wie so viele, die unglücklich verliebt sind, habe auch ich mich nach einer Art "Klon" umgesehen. War selber überrascht, bei welchen Männern ich so alles landen kann. Aber keiner hat mich entsprechend begeistert. Ich weiß wirklich nicht, warum gerade er. Vielleicht war es einfach die Art wie wir uns kennengelernt haben, die ich nicht reproduzieren kann.


@Papa von 2
Vielen Dank für deine Meldung! Auf sowas habe ich gehofft. Aber was ist denn so schlimm an der "Projektion des Unerfüllten"? Auch ich projeziere Dinge auf ihn, die in meiner Ehe unerfüllt blieben und deren Erfüllung ich mir durch ihn erhoffe, die ich ihm zutraue, weil er sie ja auch teilweise erfüllt hat.

Dass seine Welt ein Stück weit zusammengebrochen sein wird, glaube ich auch. Er wird jetzt auch viel Schadenfreude abbekommen, denn er hat viele Neider (woran er nicht unschuldig ist). So wie ich ihn verstanden habe, machte ihm das Finanzielle die größten Sorgen, weil das was er aufgebaut hat in Kombination mit einer Scheidung schon böse ist. Sehe ich ein. Er liebt seine Kinder. Aber bei seiner Frau wäre ich mir da nicht so sicher. Einfach weil er Dinge von sich gegeben hat, die damit nicht vereinbar sind. So spricht man niemals über einen geliebten Menschen. Nicht mal über einen Freund. Da muss sich sehr viel aufgestaut haben bei ihm. Und bei ihr sicher auch.

Hier wurde nach den Gründen für ihren Weggang gefragt. Weiß ich natürlich nicht genau. Aber so wie ich die Lage kenne, wird das absolut nichts Ausgefallenes sein. Einfach das übliche "Sichauseinanderleben". Verschiedene Leben, verschiedene Interessen. Er lebt eigentlich für seine Arbeit und sie hatte jahrelang nur den Fokus auf Kinder/Haushalt. Die Kinder werden größer, die Konflikte auch. Er hat mehr erwartet, sie auch. Aber gegenseitig können sie sich das einfach nicht geben. Passiert abertausendfach, denke ich.
 
  • #26
Lena, du meinst, diesen Mann schon recht gut zu kennen. Letztlich hat er dir jedoch nur einen oberflächlichen Einblick gewährt und ob seine Aussagen wirklich der Wahrheit über die Vorgänge in der Ehe entsprechen, sei dahingestellt. Du hast eine Idee von diesem Mann, die nicht unbedingt mit der Realität übereinstimmen muss.
Dich hat er - im Zuge der Annäherung damals - als "jungen Hüpfer" mit Lust auf eine heimliche Affäre intensiver kennengelernt, für viele Männer ist eine Frau mit dieser Bereitschaft nicht ernstzunehmen. Wenn du jetzt "hier bin ich" ausrufst, verbessert das deinen Gesamteindruck nicht. Du bist lt. eigener Aussage nicht an klassischen Beziehungen interessiert und gegen eine Liebelei mit dir hatte er sich bereits entschieden. Warum sollte er jetzt seine Meinung ändern - vllt. schmeichelt ihn deine Bereitschaft, aber zu mehr reichte es gefühlsmäßig nicht bei ihm, unabhängig von der schwierigen Ehe.

Nun lass ihn seine gescheiterte Ehe aufarbeiten und "um die Welt segeln", entweder er erinnert sich irgendwann an dich und deine stark von Projektionen behafteten Gefühle für ihn oder lernt eine Frau kennen, mit der er die gesamte Vergangenheit, inkl. Affärenanbahnungen, hinter sich lassen kann.
 
  • #27
...und nun möchtest Du Dich zeitnah als Trostpflaster anbieten.
Seine Frau hat ihn verlassen, nicht umgekehrt. Großer Unterschied. Er hat sicher in nächster Zeit damit zu tun, die Trennung zu verarbeiten. Frage Dich mal, warum Du so obsessiv an dem Mann hängst. Der 1. und der 2. Versuch haben nicht geklappt. Der 3. Versuch wird ebenfalls scheitern. Es scheint, Du jagst einer Traumvorstellung hinterher. Ich bin mir sicher, wenn der Mann wirkliches Interesse an Dir zeigen würde, würde Dein Interesse für ihn schnell verfliegen. Darüber solltest Du mit Deinem Therapeuten reden.
 
  • #28
Endlich Abstand von dem Mann nehmen, denn Du hängst m.E. in einer sehr ungesunden Warteschleife, ohne realistische Aussicht auf Erfolg. Zu einer glücklichen Beziehung gehören immer zwei Personen, die sich dafür einsetzen und hier sehe nur eine Person, die verliebt ist und sich auch nach der eindeutigen Absage im Vorfeld immer noch Hoffnungen macht. So eine einseitige "Liebe" ist lähmend und hält Dich davon ab, einen Partner zu finden, der ebenso an Dir interessiert ist, wie Du an ihm.
Alle Argumente dafür wurden hier schon ausführlich genannt. Ich würde Dir empfehlen, nochmal ganz genau darüber nachzudenken, warum Du immer noch zögerst, sein eindeutiges Verhalten Dir gegenüber zu akzeptieren, und die Sache nicht endlich auf sich beruhen lassen kannst, damit Du endlich frei für eine schöne, neue und vor allem: beidseitige Liebe werden kannst.
 
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Lena_34

  • #29
@alle, die meinen ich soll ihn vergessen etc.

Man kann es nicht erzwingen. Ich hab's versucht.

Es gibt etliche Männer, die in den Jahren seit meiner Trennung Interesse an mir gezeigt haben und ziegen (in RL). Viele, die wirklich ok sind. Habe mich - zum Zwecke der Ablenkung - bei einer Dating-App angemeldet. War schockiert von der bloßen Anzahl der Männer, die mich kennenlernen wollten. Habe mich mit einigen getroffen. Allesamt sehr nette, sympathische Männer, die in mir aber genau gar nichts auslösen, eben genauso wenig wie die in RL. Außer, dass es mir leid tut, ihnen Hoffnung gemacht zu haben, insbesondere einem, der sich wirklich verliebt hat. Also habe ich das gelassen.

Ich will gerade ihn (für was auch immer) oder keinen. Vielleicht ändert sich das mal, vielleicht nicht. Ich habe darauf wirklich keinen Einfluss. Da kann auch die Therapie nichts dran ändern. Bin so eine Ausnahme damit? Hattet ihr solche Menschen in eurem Leben nie gehabt?

Lange bevor ich von der Trennung wusste, habe ich beschlossen, mein Leben so gut es geht zu leben und das Männerthema ruhen zu lassen. Einfach im Vertrauen darauf, dass nichts für immer so bleibt wie es ist. Damit geht es mir alles andere als schlecht. Und auf einmal erfahre ich von der Trennung...
 
  • #30
Ich persönlich würde mich nicht melden.
Nur weil er getrennt ist, heißt es eben nicht automatisch, dass er frei ist...emotional gesehen.

Dann wird es, selbst wenn er Dich erhört, sehr stressig und Energieraubend für Dich.
Ihm durch vollem Einsatz und Belastung Deine Liebe zu zeigen, führt im RL selten zu dem Ergebnis, welches in Romanen oder Filmen vorkommt.
Du hast selbst erlebt, wie wenig Chancen jemand hat wenn Du nicht frei war