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  • #1

Seine Kinder machen uns das Leben zur Hölle.

Ich w49 haben vor 2Jahren bei EP einen tollen Mann kennen gelernt, wir passen super zusammen und sind sehr glücklich. Nur sind seine Kinder 2Jungs (19 und 20 Jahre) die uns das Leben sehr schwer machen. Seine letzte Beziehung ist daran zerbrochen. Nun will er mit mir zusammen ein Haus bauen und mich heiraten. Mit den Kindern will er ganz brechen, wenn sie sich nicht bessern. Ich habe selbst 2Kinder(22 und23), die allerdings keine Probleme damit haben. Nun mir ist nicht ganz wohl bei der Sache. Was soll ich blos machen?
 
  • #2
1. Inwiefern machen die Kinder das Leben zur Hölle? Bitte beschreibe die Lage genauer.

2. Wo leben die Kinder? Inwiefern seid Ihr von einem harmonischen Zusammenleben abhängig? In diesem Alter werden sie doch ausziehen und studieren oder arbeiten. Das kann euch doch egal sein. Eigenes Haus, eigenes Leben.
 
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  • #3
Mit den Jungen reden. Warum sind die beiden so gegen eine neue Verbindung des Vaters. Steckt die EX-Frau dahinter? Es ist schwer dazu etwas zu sagen , das einzige was zählt ist reden. Ein Bruch mit den Söhnen halte ich nicht für gut, da der Partner das vielleicht einmal bereut.Ein Gespräch zwischen Dir und den Jungen sollte gehen. Aber bitte ohne den Vater.
 

hanjo58

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  • #4
Mögliche Partner gibt es wie Sand am Meer, eigene Kinder in aller Regel nur wenige. Das ist das Grundproblem - auch mit ,,Blut ist dicker als Wasser" umschrieben. Und es ist in meinen Augen vor allem eine Angelegenheit des Partners, hier Klärung herbeizuführen.
Sind die Gründe deiner Ablehnung durch sie nicht triftig, bleibt dem Partner nur die Entscheidung für dich oder für sie. Eine Entscheidung für dich sehe ich als nicht unbedingt tragfähig an, es sei denn, es sei auf der Seite der Kinder pure Missgunst oder Boshaftigkeit entstanden. Da besteht gegebenenfalls die Chance, dass die Zeit alle Wunden heilt.
 
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  • #5
Vermutlich ist das ein materielles Problem der beiden Söhnen! Die Söhne haben das Gefühl, du nimmst ihnen die Hälfte des Erbes weg, was auch wahrscheinlich so stimmt!! Ist auch irgendwie nachvollziehbar! Dieses Problem kann einzig alleine nur der Vater allein lösen, nicht jedoch die neue Frau sprich du!! Halte dich hierbei total heraus! Mit der Antwort von @2 bin ich keineswegs einverstanden, das würde das ganze noch viel mehr aufheizen! Du bist bei den Söhnen schlichweg nicht respektiert und akzeptiert, was willst du da gut machen können??!!
 
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  • #6
ich glaube nicht, dass ein Bruch mit den Kindern die Lösung sein kann. Gibt es denn keine Basis für vernünftige Gespräche, ich meine alt genug wären die beiden ja wohl und wenn es vor Dir schon eine Partnerschaft gab, dürfte die Scheidung ja auch etwas länger zurückliegen. Kann es sein, dass die beiden Jungs das Sprachrohr der Exfrau sind?
 
  • #7
@#4: Ja, die Idee ist gut. Genau so sieht es in der Praxis womöglich auch aus. Vielleicht solltest Ihr hier Klarheit schaffen -- und Du auch vertraglich erklären, dass Du ihnen nichts wegnimmst. Gemeinsamer Hausbau ist natürlich ein konkretes Risiko für das Erbe der Söhne. Ich kann das schon nachvollziehen, dass die Stiefmutter da als Feind wahrgenommen wird.

Zumal Stiefmutter-Verhältnisse oft überschattet sind und die Söhne die neue Frau an der Seite ihres Vater als extrem unschön empfinden -- vorallem, wenn sie in intakter Familie großgeworden sind und zerrüttete Verhältnisse nicht gewohnt sind.
 
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  • #8
Ich denke auch, dass Du Dich da raushalten solltest. Dein Partner sollte mit seinen Jungs Tacheles reden und ihnen dabei auch klarmachen, dass sie a. mit ihrem Verhalten schon einmal sein Glück ruiniert haben und b. ihn in eine Entscheidung zwischen für ihn wichtigen Menschen drängen!
 
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  • #9
@6 - aber die neue Frau als Feind schlechthin ist schon eine Frechheit - und mal wieder der Hinweis mit der intakten Familie - keiner von uns weiß, warum der Vater nicht mehr bei seinen Söhnen ist - könnte ja auch die Frau schuld gewesen sein?

@6+4 ich vermute zwar auch, dass es ein materielles Problem der Söhne ist - doch: Wer sagt denn, dass die Söhne ein Recht auf das Geld haben, dass der Vater erwirtschaftet hat? Sollte er sich selbst nicht erstmal etwas gönnen und sein Leben genießen sowie das von ihm erwirtschaftete Geld ausgeben? Und selbst wenn er es mit der neuen Partnerin genießt oder verzockt - sollen die Söhne sich doch erstmal selbst Geld, Wohlstand und Reichtum erarbeiten.

Diese Erbengeneration nimmt ja groteske Formen an - da wird schon ums Erbe gekämpft, da lebt man noch fröhlich vor sich hin.

Wenn man tot ist, kann immer noch verteilt werden - vorher würde ich meinem Kind etwas erzählen - bzw., genau das habe ich bereits getan. Es ist mein Haus - und mit dem mache ich, wa ich will - ob verkaufen, vermieten, behalten oder das Geld ausgeben! Es ist meine Altervorsorge und nicht das Startkapital meines Kindes!
 
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  • #10
Andere machen einem das Leben nur so schwer, wie man sie es machen läßt! Da muß man irgendwann Grenzen ziehen. Seine Söhne sind inzwischen volljährig und damit auch für sich verantwortlich. Sind sich die Betroffenen (Vater und Söhne) dessen bewußt?

Egal, aus welchem Grund seine Söhne Euch das Leben schwer machen, es sollte zwischen Vater und Söhnen klargestellt werden, daß jeder sein eigenes Leben lebt. Das muß ja nicht heißen, daß man nichts mehr miteinander zu tun hat, aber die alten Rollenverteilungen (je nach Perspektive) während der vorherigen Ehe/Beziehung, der Kinderzeit der Söhne, der Trennungsphase, nach der Trennungsphase sind ganz einfach Vergangenheit und müssen einer neuen Rollenverteilung weichen.
Falls es wirklich ums Erbe ginge, könnte das ein fortgesetzter Versorgungsanspruch der Söhne sein, falls die Beziehung zu Dir bei den Söhnen (unbewußte) Verlust-/Trennungsängste provoziert, dann ist auch das nachvollziehbar. Es können natürlich auch noch andere Gründe mit hineinwirken, wobei ich den Söhnen mit 19 und 20 eigentlich kein berechnendes materielles Kalkül unterstellen möchte.

"Nun will er mit mir zusammen ein Haus bauen und mich heiraten.
Mit den Kindern will er ganz brechen, wenn sie sich nicht bessern.":

Diese beiden Sätze sind für mich ein Hinweis darauf, daß er versucht, gewisse Entscheidungen zu treffen, was ja vom Grundsatz her richtig ist.
Aber: damit steht er mit diesen gewissen Entscheidungen alleine da, d.h. er muß /will sie alleine verantworten und mit diesem Spagat versucht er, eine Distanz zu überbrücken, die so für ihn alleine nicht ohne weiteres überbrückbar ist.

An dieser Stelle kannst Du ihm (hoffentlich) helfen: versuche einmal zu vergleichen, wie und warum sich Deine bzw. seine Kinder auf ihre Art verhalten. Ein Gespräch mit ihm wird ihm zeigen, daß Du Dir darüber Gedanken machst und ihm helfen willst. Dann wird ihm vielleicht auch klarer, wie er sich seinen Söhnen gegenüber zukünftig positionieren kann/muß. Und das ist alleine seine Aufgabe in Abgrenzung zu Dir und in Abgrenzung seinen Söhnen. Nicht die Söhne müssen sich bessern, sondern er! muß seine neue Position beziehen, die Söhne werden dann reagieren.
Wünsche Euch alles Gute und, daß es nicht zum Bruch kommt.
m/44
 
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  • #11
Ich denke, der Vater hat schon mit seinen Söhnen geredet. Sonst hätte er ja nicht mit dem Bruch der Beziehung zu den Söhnen gedroht. Geht ganz klar aus dem Text hervor.
Ich finde so eine Entwicklung sehr schade und deshalb habe ich auch gesagt die FS sollte mal mit den Jungen alleine reden. Den schlimmer kann es ja nicht mehr kommen. Vielleicht kann die Fragestellerin die Jungen ja beruhigen. Der Vater schneit mir dafür zu aufgebracht. Zum Bruch kann es dann ja immer noch kommen.
 
  • #12
da hier über die Auswirkungen und Gründe der Streitigkeiten nichts genannt wird, ist es schwer einen Rat zu geben.
Davon abgesehen wäre es wichtig durch vertrauensvolle Gespräche herauszufinden, warum die Söhne so reagieren. Ob es nur um Eifersucht geht, was ja in dem Alter eher ungewöhnlich ist,oder um Geld, da kann dein Partner ja dann entscheiden, ob er den Kindern Sicherheit geben will oder nicht. Oder vielleicht ganz andere Gründe. Ein offenes Gespräch ist das einzigste was möglich ist um einen gemeinsamen Weg zu finden. Er kann seine Söhn ja auch zumeist ohne dich treffen. Ich kann mir vorstellen, dass die Kinder traurig und frustriert sind, weil sie ihren Vater vielleicht gar nicht mehr ohne dich haben und er vielleicht bei neuen Partnern immer so sehr fixiert ist auf den Partner, dass er sich zu seinen Kinder ganz anders verhält. Also sprecht mit einander, sonst kann sich nichts ändern. Ein Bruch mit den Kindern ist keine reelle Möglichkeit, dass wird sich für die Partnerschaft sicherlich auch rächen, denn wenn der Vater die Kinder liebt, dann wird er nicht auf sie verzichten wollen, jedenfalls nicht auf Dauer.
 
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  • #13
Der Mann hat schon einmal erlebt, dass eine Beziehung durch seine Söhne zerstört worden ist.
Ich weiss nicht, wie so zwei volljährige Söhne so etwas tun, aber ich würde sie auch vor die Tür setzen und mit meiner neuen Frau mein Geld für Haus und Urlaube ausgeben.

Viele Kinder haben einen Hass auf die neue Frau des Vaters. Besonders ärgerlich ist es, wenn eine 25-jährige einen Millionär heiratet, der sie als Alleinerbin einsetzt.
In Eurem Fall würde ich auf die beiden Jungs keine Rücksicht nehmen. Ihren Pflichtteil bekommen sie sowieso. Aber ich würde alles tun, dass dieser Pflichtteil ganz klein wird.
Wer seinem Vater das Glück nicht gönnt, hat Schulden als Erbe verdient.
 
  • #14
Liebe Fragestellerin,

eine zweifellos unglückliche Konstellation - aber die Kinder Deines Partners sind volljährig. Ich würde mir als Mann von meinen Kindern auch nichts vorschreiben lassen, weder Hausbau noch Lebenspartnerin. Einen Bruch mit den Kindern finde ich auch ganz furchtbar.
Da wir die Gründe für die Ablehnung Deiner Person nicht kennen, kann man schwer Ratschlag geben. Dort wäre natürlich als erstes anzusetzen.

Mein Vorschlag: Der Vater erklärt seinen Söhnen ruhig und mit klarer Stimme, was er tun wird. Nämlich Hausbau und heiraten. Er lädt sie ein, bei der Hochzeit und bei der Hauseinweihung dabei zu sein, lädt zur Teilhabe ein. Falls die Söhne sich verweigern, äußert der Vater Bedauern und hofft auf eine Besserung in der Zukunft. Trotz alledem tut er, was er für richtig hält. Keine Entschuldigungen, kein Rumschreien, kein Bruch.
Halt so, wie man das mit kleinen Kindern auch macht.
 
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  • #15
Die Kinder sind erwachsen und sollen ihr eigenes Leben leben.

Wenn ich der Mann wäre, würde ich sagen: "Ich habe Euch jetzt 20 Jahre lang durchgefüttert, ich habe viel aufgegeben und auch in Liebe geopfert, damit ihr grosswerdet. ABer jetzt bin ich mal dran.

Diese Frau liebe ich und mit der möchte ich leben. Ich rede Euch nicht drein, Ihr redet mir nicht drein.

Ich werde mit dieser Frau ein Haus bauen und sie heiraten und mit ihr alt werden. Wenn Euch das nciht passt, ist es nicht mein Problem, sondern die Herausforderung an Euch.

Seid jederzeit willkommen in meinem Leben, in meinem Haus, aber werdet selbst glücklich. Wenn ihr mich braucht, bin ich da, aber über meine Zukunft mit meiner Frau wird ab sofort nicht mehr gesprochen.

Es gibt Eure Angelegenheiten und meine. Meine sind meine Liebe und Eure sind Eure Meinungen darüber.

Wenns Euch nciht passt: Es gibt dafür Psychologen, Pfarrer, Selbsthilfegruppen, und die Telefonseelsorge. Lebt Euer Leben selbst. WEil ich Euch liebe, muss ich das Euch so ehrlich sagen."

Und dann würde ich schauen, was passiert...

Danke und Alles Liebe
m. / 40
 
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Popcorn

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  • #16
Constanze!

Ein brillianter Vorschlag! Ruhig, überlegt und konsequent.
Liebe Fragestellerin kannst Du das so vermitteln?

Lg

Popcorn
 
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  • #17
Falls es wirklich die Angst um das Erbe ist, geschürt evtl. durch die Mama, find ich das total traurig. Es hat moralisch keiner Anspruch auf das, was sich ein anderer in seinem Leben erarbeitet hat. Und genau aus diesem Grund würde ich Haus bauen, heiraten und mich gut von einem Rechtsanwalt/Notar beraten lassen, wie man schriftlich festlegen kann, daß Ihr Euch gegenseitig absichert, daß der Überlebende auch das Haus behalten kann, ohne an den Geiern zu zerbrechen nach Ableben des geliebten Partners.

Ich habe im Bekanntenkreis auch einen Mann, dessen Kinder so biestige Jahre hatten und nur noch zum Geld abholen zu ihm kamen, aber nie ein Geschenk zum Geburtstag hatten. Das hat Jahre gedauert, bis sich das änderte. Heute lebt er im Eigentum mit neuer Frau und hat guten Kontakt zu seinen Jungs.

Die Kinder werden nichts gegen Dich persönlich haben, nehme ich an, denn sie waren ja bei der letzten Beziehung genauso. Wahrscheinlich hoffen sie, daß Du auch noch gehst, wie die letzte Frau. Auch wenn Dir nicht ganz wohl dabei ist, aber Ihr wollt gemeinsam was aufbauen, zusammen genießen und alt werden...laß es Dir nicht vermiesen, sondern genieße dieses späte Glück!

w, 49
 
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  • #18
Liebe Fs,
eigentlich gibt es nur einen Weg, dass Du abgesichert bist, wenn Dein Verlobter vor Dir stirbt:
Du wirst im Grundbuch als alleinige Eigentümerin eingetragen und er hat lebenslanges Wohnrecht.

Dann erben seine Söhne nichts von Eurem Haus, im Erbfall geht das Haus dann erst an Dich und danach dann an Deine Kinder.
Die Söhne Deines Verlobten haben sich selber zuzuschreiben, wenn sie Euch zu solchen Massnahmen zwingen.

An deiner Stelle würde ich mich komplett von den Söhnen fernhalten.
Sie haben die erste Freundin Deines Verlobten in die Flucht gezwungen und versuchen das Gleiche mit Dir.
Wie sind eigentlich Eure Wohnverhältnisse?
Wohnt Ihr alle 4 im gleichen Haus? Oder Du mit Deinen Kindern und er mit seinen?

Kannst Du ihn überhaupt in seinem Haus besuchen, wenn seine Söhne so gegen eine Beziehung des Vaters sind?

Ich empfehle:
Er braucht keine neues Haus für Euch zu bauen. Das dauert viel zu lange.
Er sucht eine 2-Zimmer-Wohnung zur Miete für die Söhne, zahlt für 6 Monate die Miete und stellt den Söhnen die Sachen vor die Tür der neuen Wohnung.

Dann kannst Du zu ihm ziehen oder er zu Dir und kann sein jetziges Haus verkaufen.
Alles Gute
 
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  • #19
die FS
vielen Dank für die vielen Meinungen,dieses Forum find ich super!
vor allem #16 spricht mir aus der Seele und meine Meinung ist nicht vom anderen Stern:
Ganz liebe Grüße an Alle

[Mod: Signaturen über Geschlechts- und Altersangabe hinausgehend nicht mehr gestattet. Bitte registrieren!]
 
  • #20
Fein, daß Dir meine Meinung Mut macht liebe Fragestellerin. Ich habe selber 4 Kinder und kann mir vorstellen, wie schlimm sich das anfühlt, wenn man abgelehnt wird. Deshalb ist es ganz wichtig, daß man das nicht persönlich nimmt. Die Kinder entwickeln sich auch weiter, sind ja noch lange nicht fertig. Meine haben zum Glück in 9 Jahren die wir alleine sind, nie jemanden abgelehnt, sie müssen ihn nicht mögen aber respektieren und als meinen Partner achten. Ich achte auch ihre Freunde - das ist unser Leitmotiv zu dem Thema.

Dir alles Gute von #16
 
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  • #21
@17: so blöd wird kein Mann sein, so er bereits mind. eine gescheiterte Beziehung hat. Sie ist Eigentümerin und er hat ein Wohnrecht. Na gehts noch? Und wenn die Beziehung auseinander geht, bleibt sie Eigentümerin und er steht auf der Straße, denn sie wird ihn rausklagen - sie ist ja Eigentümer, oder er darf im Keller wohnen - obwohl er das Haus bezahlt hat? Oh, eine neue Variante, wie man als Frau zu Vermögen kommt! Super Idee!
 
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  • #22
@#20

Bin zwar nicht die #17, aber ich kenne das auch so bei Bekannten, die das genau so machen: Diese Variante (das Haus läuft offiziell als alleiniger Besitz der Frau) ist die einzige, wenn man nicht verheiratet ist und es noch Erben des Mannes aus früheren Beziehungen gibt, die ansonsten im Todesfall des Mannes ein Erbrecht am Haus hätten.
Wenn man heiratet, kann man "Berliner Testament" machen - dann erbt der hinterbliebene Ehepartner solange alles, wie er lebt. Die Kinder treten dann erst das Erbe an, wenn beide Eltern (Ehepartner) tot sind.

w42
 
  • #23
@20: Warum so gehässig? Das sind doch nur Überlegungen hier, die der FS und ihrem Partner helfen sollen, ihren Weg zu finden.

Absichern kann man sich auch für den Fall des Todes mit einer guten Risikolebensversicherung auf Gegenseitigkeit, die sind auch nicht so teuer. Dann sollen die Jungs sich den Pflichtteil doch auszahlen lassen, aber das Haus hat die FS dann zur eigenen Verfügung, falls sie die Überlebende ist und wenn er es ist, dann ist er abgesichert, sodaß keiner das Haus verkaufen muß, wenn der Andere nicht mehr da ist.

Ich wünsche Euch ein langes Leben.
 
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  • #24
die FS
zu #20
da wir zusammen!!!! evt.ein Haus baun möchten werde ich natürlich auch die halben Kosten tragen!
Ich werde mich mit Sicherheit nicht bereichern,dies habe ich gar nicht nötig.
Aber was ich denk und tu traue ich auch Andern zu!
 
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  • #25
@23: danke FS für deinen Kommentar - da bin ein beruhigt, dass du mitfinanzierst und das Haus euch beiden gehören wird. Viele Männer haben aufgrund von Selbständigkeit diesen Fehler bereits begangen (Haus gehört der Frau und er hat Wohnrecht, haha) und standen am Ende ohne Frau und ohne Haus da. Daher - es sind nicht meine eigenen Gedanken, sondern leider Erfahrungswerte von Freunden - und deshalb reagiere ich auf solche Vorschläge mittlerweile ziemlich angefressen. Gruß 20 + 8
 
  • #26
@#23: Naja, GERADE wenn man sich die Kosten teilt, wird man sich auch gegenseitig als alleinigen Vorerben für die jeweils andere Hälfte einsetzen, damit keiner aus seinem Haus raus muss oder die Erben nicht auszahlen kann. Oder etwa nicht?

Aus Sicht der Kinder ist das doch der schlimmste mögliche Fall: Eine Stiefmutter, die alles abgreift.
 
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