• #1

Seit 17 Jahren unerwidert verliebt

Liebes Forum! Ich suche hier Mitglieder die mir von ihren Erfahrungen erzählen. Einen Ausweg aus dieser Misere finde ich nicht. Ich war in 17 Jahren verliebt in 9 verschiedene Männer, mit denen es nie zu einer Beziehung kam. Ich würde mich freuen über einen Austausch. Bin soweit dass ich das Leben nicht mehr lebenswert finde.
 
  • #2
Liebe FS,
hier bist Du in guter Gesellschaft. Es sind viele hier (incl. ich), die sehr verletzt sind, weil sie sich in die falsche Person verliebten. Und mit diesen sogar viel Zeit verbrachten. Es gibt auch die andere Seite der Medaille, dass die Liebe süchtig macht, sodass man wie im Bann einer vermeintlichen Liebe folgt, um dann festzustellen, dass man nicht wirklich geliebt wurde, sondern nur gebraucht bzw. irgendwie missbraucht.
Wir haben alle unsere verletzten Seelen. Nur ganz wenige haben ganz viel Glück und treffen gleich (angeblich) den Richtigen.
ABER das Leben ist deshalb nicht lebensunwert, weil der passende Mann nicht zu finden ist...
Es gibt trotzdem die Rosinen, die man sich pflücken kann. Der Wert Deines Lebens wird nicht allein durch die Erwiderung einer Liebe eines Menschen bewirkt. Ich verteile meine Lebensfreude auf mehrere "Schultern". Man hat irgendetwas anderes zu finden, das einem sonst noch Freude zurückgibt.
Schau in Dich und finde Dich einfach liebenswert so, wie es ist.
Es gibt Menschen, z.B., die heiraten einen Baum. Ja, ich muss nicht alles verstehen.
Aber auch diese Menschen haben Herzen, die lieben. Ob der Baum die Liebe erwidert? Ich weiss nicht.
Egal. Liebe Du dann was anderes. Das ist die Lösung des Problems.
Leichter gesagt als getan? Klar. Man muss daran arbeiten. Es lohnt sich. Einfach das Leben zu beenden..? Das ist keine Lösung. Du weisst ja nicht, was danach kommt. Nicht, dass Du als Baum wiedergeboren wirst.
:)
 
  • #3
Ich sage es dir offen und direkt! Du hast mit deiner Geisteshaltung das Gefühl, du bist niemals genug! Es wäre viel klüger gewesen, wenn du dich in 17 Jahren nicht in 9 Männer verliebt hättest, sondern wenn du dich nur in eine einzige Person verliebt hättest, nämlich in deine Person! Dies ist die Basis, der Grundstein überhaupt für eine glückliche Beziehung!
Jede Verbindung zu anderen spiegelt immer die Einstellung zu einem selbst. Es liegt also ausschließlich bei einem selbst, wenn es um die Auswahl und wenn es um die Qualität von zwischenmenschlichen Beziehungen geht! Es beginnt alles bei einem selbst! Man sollte also bei sich selbst beginnen. Danach folgt alles automatisch. Das wichtigste im Leben ist die Beziehung zu uns selbst. Wie wir mit uns umgehen, wie wir zu uns stehen, wie wir auf unsere Bedürfnisse, auf unser Bauchgefühl hören? Leben wir das eigene Leben, oder eher das Leben von anderen? Sagen wir NEIN, wenn wir persönliche Grenzen ziehen müssen? Die Ursache für dein Problem sind "S" Werte Defizite, an erster Stelle steht die Selbstliebe, danach kommen Selbstwert, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbsttreue, Selbstverantwortung, Selbstschutz, Selbstdisziplin usw., dazu ist wichtig mit sich selbst aufrichtig und authentisch umzugehen, daran solltest du arbeiten und nicht dich abarbeiten an den unpassenden Männer, da kommst du kein Stück weiter, in deiner Persönlichkeit!
 
  • #4
Liebes Forum! Ich suche hier Mitglieder die mir von ihren Erfahrungen erzählen. Einen Ausweg aus dieser Misere finde ich nicht. Ich war in 17 Jahren verliebt in 9 verschiedene Männer, mit denen es nie zu einer Beziehung kam. Ich würde mich freuen über einen Austausch.
Diese Erfahrungen sind meistens anderer Natur, als deine und würden dich nur noch mehr runterziehen. Sowas ist dann doch recht selten. Außerdem musst du ein wenig mehr Info geben, wie sollen wir uns aus 5 Zeilen ein Bild machen? Welche Art von Austausch wünschst du dir? Willst du nur Leute lesen, denen es genauso geht, willst du Tipps, was genau willst du denn?
Bin soweit dass ich das Leben nicht mehr lebenswert finde.
Wenn es schon soweit ist, dann geh bitte dringend zu einer Akutambulanz in einer regional ansässigen Psychiatrie. Das meine ich nicht böse, aber wer so redet, ist suizidgefährdet und gehört in fachliche Betreuung. Ein öffentliches Partnerforum scheint mir hier nicht hilfreich zu sein, es sei denn, es soll dir noch schlechter gehen, was wir hier alle nicht wollen.
 
  • #9
Hi, waren diese Männer Schwärmereien, hast du sie bewundert, sie hatten aber kein Interesse? Oder hattet ihr Kontakt, warst du mit ihnen befreundet oder hattest sogar eine Affäre, dann ist aber nicht mehr daraus geworden? Wo hast du sie kennengelernt und wie lange ging das jeweils?

Wie auch immer, eine Beziehung ist zwar schön, aber man kann noch so viel mehr schöne Dinge im Leben tun. Wie gefällt dir deine Arbeit, hast du Hobbies, Verwandte, Freunde? Oder bist du alleine? Wenn es dir wirklich schlecht geht, bitte such dir Hilfe, das Leben ist so abenteuerlich und es gibt so tolle Erfahrungen, die man machen kann!
w26
 
  • #10
Ich kenne das auch von mir, ich war in Männer verliebt, die sehr weit entfernt lebten oder wo es utopisch war, dass eine Beziehung zu Stande kommt . Männer, die erreichbar waren wollte ich nicht. Dahinter steckte Angst vor Beziehungen. Bei dir steckt auch ein Muster dahinter. Du kannst versuchen es alleine oder mit Hilfe von Therapie zu ergründen. Solltest du wirklich erst 28 sein, dann hast du noch jede Menge Zeit.
 
  • #11
Einen Ausweg aus dieser Misere finde ich nicht...... Bin soweit dass ich das Leben nicht mehr lebenswert finde.
Das ist das Wichtige - erstmal in eine psychiatrische Ambulanz, damit das vorrangige Problem gelöst wird.
Das Männerproblem kannst Du dann später in einer ambulanten Therapie bearbeiten.

Wer an dem Punkt ist, sollte sich aus Internetforen fernhalten und sich dorthin wenden, wo er die richtige Hilfe bekommen kann.
 
  • #12
Bin soweit dass ich das Leben nicht mehr lebenswert finde.
Hey dylan,

ich bin heute morgen auch mit einem kleinen Seelenfresser aufgewacht, ohne erkennbaren Grund. Ich glaube die Corona-Lage zieht ein bisschen runter.
Das Leben ist immer lebenswert. Es gibt so unglaublich viel zu entdecken. Liebe kann schön sein, aber eben auch anstrengend. Das merkst du gerade. Es kann einen emotional aus der Spur bringen.
Mach dir bewusst, wie sehr dich Sehnsucht, oder ein Liebes-"Rausch" anstrengt.
Dann fokussierst du dich neu und akzeptierst die Liebe als Beiwerk des Lebens.
Es ist nicht leicht Gefühle zu regulieren. Man möchte ja auch nicht emotional abstumpfen. Es geht nur darum die negativen Gefühle nicht so stark heranzulassen, dass man das Leben nicht mehr lebenswert findet.
Ich hoffe du verstehst was ich meine.

Die Liebe kommt dann eben, oder eben nicht.
Wenn man an dem Punkt ist, dass man auch ohne sie könnte, dann kann sich auch viel langsamer und stabiler eine Beziehung entwickeln, ohne dass es sofort eine Beziehung sein muss.
Man muss sich tatsächlich den Menschen heraussuchen, der einem durchweg gut tut und nicht den, der einen emotional destabilisiert. Weil man das so will, weil man stabil sein will.
Aussortieren was verunsichert, aussortieren was schmerzliche Sehnsucht auslöst, aussortieren was verletzt.
Das solltest du dir wert sein.
Es geht nicht um wenige Tage, die auch gut sind. Es geht nicht um wenige Tage die schlecht sind. Sondern es geht um jeden einzelnen Tag, an dem eine Verbindung Freude macht.
Dann ist es eben nicht der, den man am liebsten mit Haut und Haaren verzehren möchte, der einem völlig hoffnungslos den Kopf verdreht...sondern dann ist es der, der einem jeden Tag stabile Freude macht.

Lerne dich kennen. Schau dir genau deine Erwartungen an. Schau dir deine Glaubenssätze an. Schau dir an, was dich enttäuscht. Dann formulierst du dir ein neues Mindset.

Wenn es dir schlecht geht, dann tu dir selbst etwas gutes. Kümmere dich um dich. Sorge für deine Seele.
Überprüfe deine negativen Gedanken auf Verabsolutieren, auch Übertreibungen, auf Substanz. Rede dir selbst gut zu und ersetze deine negativen Gedanken durch zielgerichtete Motivation und durch Verständnis für dich selbst.

Das ist die Anleitung zu einem glücklicheren Leben.
 
  • #13
Liebe FS,

ich kann deine Gefühle sehr gut verstehen, ich war mal an diesem Punkt!

Es ist mir aber gelungen, das zu durchbrechen.

Ich war immer in Beziehungen, aber mit Männern, die ich nicht wirklich attraktiv fand. Männer, die ich wirklich wollte, in die ich verliebt war, haben immer nur Sex mit mir gehabt, mich aber für eine Beziehung ablehnt.

Diese Ablehnung hat mir immer so weh getan, dass ich nach jedem großem Liebeskummer in eine Depression stürzte und daran dachte, mir das Leben zu nehmen. Und das durchaus lange und ernsthaft. Es ging ca. 20 Jahre lang so.

Es lag grundsätzlich daran, dass ich mich selbst abgelehnt habe, mich sehr unattraktiv und nicht liebenswert fand. Das kam von großen Problemen in der Kindheit, die zu Selbsthass und der Unfähigkeit meine Gefühle zu regulieren geführt haben.

Irgendwann aber, ca. vor 5 Jahren, habe ich begonnen, mich wirklich mit mir auseinander zu setzen.

Der Inspirationsmaster hat Recht: der einzige Weg zu Glück, und eventuell auch zu einer erfüllten Partnerschaft, führt über die Selbstliebe, und dem, was damit zusammenhängt, sind seine vielzitierten S-Werte.

Bei mir ging es erst darum, Frieden mit meinem Körper zu finden, mit meiner Sexualität, mich schön, begehrenswert, überhaupt erst als Frau zu führen. Als Teenager und in meinen Zwanzigern habe ich mich für mich und meinen Körper geschämt, Sex war ein Problem.

So etwas strahlt man aus und die Beziehungen, die man dann findet, werden nicht richtig sein.
Oder -wie vielleicht in deinem Fall- man findet gar keine.

Dann habe ich versucht, meine negativen Glaubensmuster, über mich und das Leben, aufzulösen.

Schließlich -und das erachte ich als am wichtigsten- muss man all die negativen Emotionen, die im Körper gespeichert wurden über lange Zeit, anschauen und nochmal zulassen. Und durch dieses Schauen und Zulassen lösen sie sich auf.

Glaub mir, wenn mir vor Jahren mal jemand gesagt hätte, welche Lebensfreude und Selbstliebe ich mal spüren werde, ich hätte es nicht geglaubt!

Ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich noch lebe und mein Leben nicht von eigener Hand beendet habe.

Am Besten holst du dir therapeutische Hilfe, um die akute Traurigkeit und Verzweiflung erstmal zu stoppen.

Ansonsten kann ich dir nur ans Herz legen, über die Therapie hinaus sehr viel zu suchen, zu forschen und dich mit dir selbst zu beschäftigen, wenn es dir möglich ist.

Lese Bücher über das innere Kind, über Selbstliebe, über innere Heilung, Meditation und Achtsamkeit. Fange an mit Yoga, Tanz oder Meditation. Lerne, dich selbst zu achten und schön zu finden, so gut es geht!

Dieser Weg ist nicht immer leicht, aber ich verspreche dir, es ist möglich aus diesem Loch heraus zu kommen.

Gib bitte nicht auf! In dir stecken Schätze, die du nie für möglich gehalten hättest. Gib dir die Möglichkeit, sie zu entdecken.

Das kannst du nur, indem du nach Innen gehst, und dich mit deinen Schmerzen und dunklen Gefühlen auf liebevolle Weise auseinandersetzt.

Alles Liebe dir!
 
  • #14
@Schnuppe78: ich finde Deine Aussagen genau richtig.

Ich finde überhaupt das Forum sehr gut mit der Schwarm-Intelligenz. Man kann sich ne Scheibe aus dem Durchschnitt abschneiden.
Alle haben ihre Erfahrungen, die sie hier reingeben.
Das Leben sieht man dann auch von der Perspektive der anderen.
 
  • #16
Liebe(r) dylan
Mein aufrichtiges Mitgefühl für deine Situation. Ich nage auch gerade an einer unerwiderten Verliebtheit und muss mich extrem aufraffen, Dinge zu tun, die mir gut tun. Die Tendenz ist, mir noch mehr von dem Zeug zu geben, das mich runterzieht: Traurige Liebeslieder, Alkohol usw.
Ich weiss ja nicht, wie's dir geht aber für mich ist der Schaden bei einer unerwiderten Verliebtheit zweierlei: Einerseits die Trauer darüber, eine potentiell schöne Beziehung und Nähe zu verpassen, andererseits die Scham und Selbstwertbedrohung, die daraus entsteht, sich "nicht gut genug" und nicht gewollt zu fühlen.
Da ich in der Verarbeitung von meinem Liebeskummer immerhin schon einige kleine Fortschritte gemacht habe (am Anfang war's noch übler), erkenne ich langsam, was ich eigentlich dazu beitrage, dass sich das auch schon einige Male in meinem Leben wiederholt hat jetzt.
Da muss ich sagen, ich habe einen grossen Anteil daran, diese schmerzliche Situation zu rekonstruieren. Der Ursprung ist sicher dieses Gefühl, nicht gut genug zu sein und dass ich mich oftmals schäme, dass ich nicht hübscher bin, nicht mehr geleistet habe etc. Dazu passt ja dann auch, dass ich mir Menschen suche, denen ich nicht "gut genug" bin und mich an ihnen festhänge. Ein anderer Faktor ist eine grosse Portion Nicht-Akzeptanz. Dass ich mir irgendwie einbilde, wenn ich "besser" würde, würde ich auch zurückgeliebt. Also ich leiste dann ganz viel und hoffe irrigerweise, dass das den anderen irgendwie umstimmen könnte. Was natürlich Quatsch ist. Ob mich jemand liebt, ist ja ziemliche Geschmackssache, das kann ich nur begrenzt beeinflussen.
Ja und dann kommen die Selbstvorwürfe, wenn ich gemerkt habe, dass ich diesen Fehler schon mal gemacht habe.
Aber, liebe(r) dylan, lassen wir uns nicht unterkriegen. Du hast ja eine ganz schön grosse Portion Stärke, dass du all den Liebeskummer überlebt hast. Da hast du in dir auch die Weisheit, aus diesen Situationen zu lernen.
 
  • #17
Ja kenn ich aber was ist die Lösung von dem Problem? Wenn das so weiter geht wird man ja kaputt.
Du hast dich nicht in die Männer verliebt, sondern in die Tatsache, dass du sie nicht haben kannst ( = sie erstmal dazu bringen musst, dich zu lieben ).

Das passiert Menschen, die schon als Kind abgelehnt worden sind. Sie speichern dann zwei Dinge ab:

1. ich bin nicht liebenswert ( = und deswegen müssen mich Menschen ablehnen ).
2. Liebe liegt hinter dieses Ablehnung versteckt ( = die ich nur überwinden muss, um sie zu bekommen ).

In der Psychologie spricht man dann von einem Wiederholungszwang.

Die Lösung liegt darin, dass du für dich reflektierst, wann und wo diese Annahmen entstanden sind und sie dann aus einer objektiveren Ebene heraus betrachtest, um sie entsprechend umdeuten zu können.

Das klingt in der Theorie wesentlich leichter, als es sich dann in der Praxis gestaltet. Denn vieles hat man verdrängt, um sich eben nicht mehr damit herumschlagen zu müssen. Nur spucken diese Gefühle dann unbewusst weiter und das ist der weitaus mächtigere Part.
 
  • #18
Die Art, wie du hier im Forum kommunizierst, ist - sorry - ziemlich gestört.
Wenn du das im echten Leben auch so machst, ist es nicht verwunderlich, dass du Schwierigkeiten mit Beziehungen hast.

Welcher Art deine Störung genau ist, wird man hier wohl kaum herausfinden, wenn du nicht besser kommunizieren kannst. Insofern solltest du eher an eine ärztliche Behandlung denken, wenn du dich so deprimiert fühlst.
Das ist keine Schande.
 
  • #19
Du hast dich nicht in die Männer verliebt, sondern in die Tatsache, dass du sie nicht haben kannst ( = sie erstmal dazu bringen musst, dich zu lieben ).
Ach, das stimmt doch so nicht.

Man verliebt sich schon in die Menschen, welche man besonders attraktiv findet, und wenn am Anfang mal irgendeine kleine Reaktion zurückkommt (gewollt oder ungewollt) dann ist es schon passiert.

Tja und oft ist man selbst eben nicht gerade der Typ, den der andere wollte und dann haben wir schon das Thema dieser Fragestellung hier.

Und ja, dass kann auch oft passieren, gerade wenn man (warum auch immer) nicht so eine attraktiver Typ Mensch ist und man rein zufällig eben nicht (oder selten) eine passende Person trifft, oder ein Suchschema hat, welches eben nicht zur eigenen Persönlichkeit passt . Ich tippe bei der Fragestellerin genau auf dieses letztere Motiv.

Unser Ego läst dann einfach nicht mehr los.

Kennen wir alle doch sogar schon aus der Schulzeit.
Das ist letztlich auch eine wenig Glückssache und Zufall.

Es kann immer nur im Wahrscheinlichkeiten gehen.

Deswegen sollte auch die Fragestellerin den Mut sich sinken lassen und sich mal überlegen, vielleicht einen etwas anderen Typ Mensch in Erwägung zu ziehen, als bisher, anstatt sich durchhängen zu lassen.
 
  • #20
Die Art, wie du hier im Forum kommunizierst, ist - sorry - ziemlich gestört.
Wenn du das im echten Leben auch so machst, ist es nicht verwunderlich, dass du Schwierigkeiten mit Beziehungen hast.

🤣 Schreibt wer?

Welcher Art deine Störung genau ist, wird man hier wohl kaum herausfinden, wenn du nicht besser kommunizieren kannst.

Acht Sätze und schon eine Störung erkannt.

Du hast dich nicht in die Männer verliebt, sondern in die Tatsache, dass du sie nicht haben kannst ( = sie erstmal dazu bringen musst, dich zu lieben ).

Deine Beiträge sind häufig fachlich fundiert, aber hier widerspreche ich Dir. Woher weiß man, dass man den anderen nicht haben kann? In die Zukunft kann nur Hemschemeier gucken und das auch immer erst hinterher.

Wie @Laszlo schon schreibt verliebt man sich in erster Linie in Menschen die einen antriggern.
 
  • #21
🤣 Schreibt wer?



Acht Sätze und schon eine Störung erkannt.



Deine Beiträge sind häufig fachlich fundiert, aber hier widerspreche ich Dir. Woher weiß man, dass man den anderen nicht haben kann? In die Zukunft kann nur Hemschemeier gucken und das auch immer erst hinterher.

Wie @Laszlo schon schreibt verliebt man sich in erster Linie in Menschen die einen antriggern.
Wer im Glashaus sitzt, werter @Verwirrt1111 er... 🤣🙈

Was @Laszlo schreibt ist auch völliger Murks. Auch er gehört zu den Menschen, die sich nicht selbst reflektieren wollen. Von ihnen einen Rat anzunehmen halte ich für äußerst fragwürdig. Getriggert werden MUSTER. So ungern er das auch sehen möchte. 😉

Was @annie83 schreibt ist zumindest grob gesagt oft das Grundmuster. Ohne (zumindest teil-) therapeutische Hilfe kann man kindliche Prägung jedoch nicht bewältigen. Da ist sie auf dem Holzweg. Das sitzt zu tief drin. Leider.
 
  • #22
Getriggert werden MUSTER. So ungern er das auch sehen möchte.

Eindeutig falsch. Zumindest bei mir.

Also ich habe mich ja auch ein paarmal verliebt.
Und ein Muster kann ich bei den Frauen nicht erkennen..

Vor allem kannte ich ja die meisten der Frauen, in welche ich mich verliebt hatte, vorher nicht oder kaum. Ich wusste eigentlich fast nichts über sie.

Aber ich sah ihre äußere und innere, (soweit man das nach einigen Dates beuteilen kann) Attraktivität. Und ja da hatte ich durchaus eine gewissen Typ, der aber jetzt auch wieder insgesamt sehr normal für Männerwünsche ist ( schlank, nette Figur, attraktives Gesicht , bisschen sexy ...etc. naja das Übliche eben, in meinem Falle gerne auch noch nicht zu klein...)

Auch bei meiner Frau sehe ich keine Muster bei meinen Vorgängern. Die waren wirklich alle sehr unterschiedlich, auch und vor allem letztlich total im Charakter und vor der Herkunft her.

Und zu haben (Status Single) waren alle mal mehr und mal weniger gebunden zu dem Zeitpunkt. Ich auch. Sie hat sich weder besonders in vergebene noch in nichtvergebene Typen verliebt.

Ihr stellt da Zusammenhänge her, wo keine sind. Auch die Fragenstellerin sollte da nicht zu tief in sich selbst graben. Vielleicht hatte sie auch einfach viel Pech und stand halt immer auf einen besonders attraktiven Typ Mann welcher es sich im Zweifelfalle aussuchen kann, was er auf Dauer will.
Und das war in ihrem Falle nunmal nicht sie.
Das ist doch jetzt nichts Ungewöhnliches.

Ist es für das Ego denn so schwer damit umzugehen, dass Dinge wie flirten und verlieben einfach situativ und dann gerne auch nach äußerlichen Merkmalen läuft ?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #23
Ich behaupte, gegenseitige Liebe ist verdammt viel harte Arbeit an einem selbst, aber sie gibt es, wenn du dich änderst:

- lernen, sich nur für die aufrichtigen Männer zu interessieren, die dir entgegenkommen

- kein Interesse mehr für Männer empfinden, die unnahbar oder emotional unverfügbar sind (Bad Boys)

- Männer meiden, die dir weh tun

- sich mal am Riemen reißen und Männer nicht nur dann daten, wenn sie gut ausschauen, sondern wenn sie ein gutes Herz haben, Zeit für dich, für dich da sind...

- alle Männer meiden, die dir nicht von Anfang an Begehren und Interesse entgegenbringen.

- statt das Ultimative und Drama, das "Normale", Bodenständige suchen, denn nur das führt zu einer normalen, glücklichen Beziehung.

- Menschen mit Unabhängigkeit, Selbstdarstellung, Körperkult meiden, die kreisen um sich, lassen dich nicht dabei sein

- vorzeitiges Verlieben einbremsen lernen

- mit Liebe entgegen kommen, wer dir offen mit Liebe und Interesse entgegenkommt

Da ist gehörig viel Arbeit bei dir angesagt.

Ja, wenn du weiterhin diese Männer bevorzugst, die sich nicht für dich interessieren, kann das Leben mies und lebensunwert sein. Gib dich nur mit Menschen ab, die dir ein gutes Gefühl geben.
 
  • #24
Wer im Glashaus sitzt, werter @Verwirrt1111 er... 🤣🙈
Ja, es gibt Menschen (ohne das weiter ausführen zu wollen), da erkennt man die Störung schon daran, wie sie sich schriftlich (und „bildlich“) ausdrücken.

Ja, das genügt sehr oft, wenn man etwas Empathie und Verstand besitzt.

(Wie absurd zB, einen TS zuzutexten, der nur so ein paar unbemühte Brocken abdrückt)
 
  • #25
Deine Beiträge sind häufig fachlich fundiert, aber hier widerspreche ich Dir. Woher weiß man, dass man den anderen nicht haben kann? In die Zukunft kann nur Hemschemeier gucken und das auch immer erst hinterher.

Wer sich verliebt, projiziert und idealisiert - das ist ein fester Bestandteil des Prozesses.

Die FS kommt aber seit Jahren nicht über den Punkt hinweg und bleibt bei ihrem Projizierten hängen. Zur Nähe und damit zum tatsächlichen Kennenlernen des Menschen kam es anscheinend nicht ( zumindest habe ich das so herausgelesen ).

Demnach ist es mehr die Fantasie und deren nicht Erfüllung, die sie betrauert und weniger den Menschen - sehr kühl und nüchtern ausgedrückt.

sie rennt einem Gespenst nach ...
 
  • #26
Zur Nähe und damit zum tatsächlichen Kennenlernen des Menschen kam es anscheinend nicht ( zumindest habe ich das so herausgelesen ).
Quatsch.
Die Fragenstellerin hat sich immer in Männer verliebt, die mit ihr aber keine Beziehung haben wollten.
Ganz einfach.

SIE interpretiert das stets als "nicht verliebt", aber dafür kann und wird es auch einfach ganz einige rationale Gründe geben.
Welche das sind, wissen wir alle nicht.

Sowas kommt ja auch öfters mal vor, z.B. bei besonders tierlieben Frauen die irgendwie mit vielen Katzen oder Hunden ,oder sonstwas, leben Dann kommt es eben dazu, dass sich manch einer nicht wirklich verlieben kann, wenn er erst wahrnimmt, um welche Lebenssituation sich wirklich handelt.

Und die Fragestellerin wird das zuverlässig immer schön mit "nicht verliebt" interpretieren und hier ganz traurig schreiben.

Das was jetzt nur ein Bespiel. Kann tausend Gründe geben.
Das passiert andersherum doch auch genauso.

Von derlei Dingen die einfach eine Beziehung im Wege stehen kann es ganz viele geben.
 
  • #27
Eindeutig falsch. Zumindest bei mir.

Also ich habe mich ja auch ein paarmal verliebt.
Und ein Muster kann ich bei den Frauen nicht erkennen..

Vor allem kannte ich ja die meisten der Frauen, in welche ich mich verliebt hatte, vorher nicht oder kaum. Ich wusste eigentlich fast nichts über sie.

Aber ich sah ihre äußere und innere, (soweit man das nach einigen Dates beuteilen kann) Attraktivität. Und ja da hatte ich durchaus eine gewissen Typ, der aber jetzt auch wieder insgesamt sehr normal für Männerwünsche ist ( schlank, nette Figur, attraktives Gesicht , bisschen sexy ...etc. naja das Übliche eben, in meinem Falle gerne auch noch nicht zu klein...)

Auch bei meiner Frau sehe ich keine Muster bei meinen Vorgängern. Die waren wirklich alle sehr unterschiedlich, auch und vor allem letztlich total im Charakter und vor der Herkunft her.

Und zu haben (Status Single) waren alle mal mehr und mal weniger gebunden zu dem Zeitpunkt. Ich auch. Sie hat sich weder besonders in vergebene noch in nichtvergebene Typen verliebt.

Ihr stellt da Zusammenhänge her, wo keine sind. Auch die Fragenstellerin sollte da nicht zu tief in sich selbst graben. Vielleicht hatte sie auch einfach viel Pech und stand halt immer auf einen besonders attraktiven Typ Mann welcher es sich im Zweifelfalle aussuchen kann, was er auf Dauer will.
Und das war in ihrem Falle nunmal nicht sie.
Das ist doch jetzt nichts Ungewöhnliches.

Ist es für das Ego denn so schwer damit umzugehen, dass Dinge wie flirten und verlieben einfach situativ und dann gerne auch nach äußerlichen Merkmalen läuft ?
Natürlich siehst du keine Muster, weil du mitten drin steckst und ein Teil in der Dynamik bist. 🤣 Wäre das so leicht, würden viele Probleme verkürzt werden. Aber von der Erkennungsphase bist du noch weit entfernt bei deiner Frau und dir. 🙏
 
  • #28
Natürlich siehst du keine Muster, weil du mitten drin steckst und ein Teil in der Dynamik bist. 🤣 Wäre das so leicht, würden viele Probleme verkürzt werden. Aber von der Erkennungsphase bist du noch weit entfernt bei deiner Frau und dir. 🙏

Für eine Psychologin hast Du aber einen verdammt überheblichen empathiebefreiten Auftritt hier.

Hättest Du es nicht selbst lanciert, ich hätte diese fachliche Quali bei Dir nicht in Erwägung gezogen. Das kannst Du gut überspielen. Nicht jeder Psychologe ist Empath.
 
  • #29
Es hört sich wie ein Muster an. Du kommst nur aus dieser Miesere heraus wenn du das Muster erkennst und es durchbrichst.

Da musst Du Dir STOP sagen. Dein Leben wird nicht wertvoller, wenn du einen Partner hast. Du bist wertvoll und wunderbar und einzigartig auch ohne Partner.
Das Problem ist aber nicht dass ich keinen Partner habe. Ich bin glücklich auch ohne Partner. Das was mich fertig macht ist das Unglückliche Verliebtsein. Nur um das geht es. Wenn ich nicht verliebt bin geht es mir sehr gut. Das andere zieht mich runter. Lg FS
 
Top