• #1

Seit ihr lieber spontan oder plant ihr alles? Ist Spontanität ein nogo?

Ich stelle die Frage unter der Rubrik. Meine damit nicht nur Ehe und Beziehung sondern auch Freunde und Kumpels.


Ich bin schon mein ganzes Leben spontan gewesen. So macht meiner Meinung das Leben richtig Spaß. Es gibt natürlich auch Situationen wo man planen muss. Also wenn man beispielsweise auf ein Konzert geht. Da muss man ja rechtzeitig Karten besorgen. Oder wenn man in den Urlaub gehen will. Da muss man auch rechtzeitig buchen. Wenn man allerdings alles in seinem Leben verplant wird es langweilig.


Ansonsten entscheide ich fast immer alles spontan. Natürlich spreche ich das trotzdem mit meiner Frau ab und frage sie nach ihrer Meinung.


Als Beispiel. Ich komme aus Baden-Württemberg. Wenn es an einem Sonntag schönes Wetter ist kann sein, dass ich auf einmal morgens auf die Idee komme an den Bodensee zu fahren. Ist nicht besonders weit. Ungefähr 1.5 Stunden.


Habe auch noch einen Kumpel. Der ist genauso wie ich. Früher als ich noch solo war habe ich mit ihm sehr oft getroffen. Da hat man zurz angerufen. Eine halbe Stunde später hat man sich getroffen. Also so Sachen wie Kino, Disco, Essen gehen usw.


Da war auch noch ein anderer Kumpel der wollte und will immer noch alles wochenlang im voraus planen. Ich finde da ist das Leben doch viel zu langweilig. Da würde es doch auch in der Ehe oder in der Beziehung viel zu langweilig sein. Er hat sich da immer aufgeregt, wenn ich ihn angerufen habe, dass ich ihn in einer halben Stunde von zuhause abholen werde. Er hat da fast immer abgesagt. Bestimmt zu 90 Prozent. Uns beide, also den anderen Kumpel und mich hat das immer genervt. Wir waren und sind immer noch spontan. Natürlich Segen wir uns nicht mehr so oft wie früher. Bin ja verheiratet. Er ist solo.


Ein Kumpel hat mich vor ein paar Tagen gefragt ob ich nächstes Jahr im Januar Lust hätte auf ein Konzert zu gehen. Man kann doch nicht monatelang im Voraus alles verlangen. Man weiß doch noch nicht was an dem Tag los ist. Vielleicht hat man keine Zeit oder Lust. Kartrn hole ich mir vielleicht ein Monat davor. Das ist aber noch ein halbes Jahr. Er besteht da immer auf eine Antwort. Also auf ja oder nein. Das geht bei mir beim besten Willen nicht.


Wie ist es bei euch. Seit ihr lieber spontan oder plant ihr lieber. Nervt es auch wenn jemand spontan ist und gar nichts plant. Oder nervt es euch wenn man alles im Voraus plant?
 
  • #2
Das ist doch einfach eine Charakterfrage. Es klingt so, als wärst du dir eh sicher, dass nur spontan gut ist und alles andere langweilig. Das ist natürlich deine Meinung, aber ich finde, das hat eben wie alles im Leben Vor- und Nachteile.
Ich selbst bin wohl eher nicht so spontan, außer bei Sachen wie ins Kino gehen, was trinken, wandern gehen o.ä. Ich freu mich gern auf Dinge, die ich plane und sag dann auch so gut wie nie ab. Meine Freunde wohnen in ganz Deutschland verteilt, viele haben Kinder, da geht Spontanität im großen Stil eh viel schlechter, da muss ein Babysitter organisiert werden oder Schule, Arbeit & Co sind eben Zwänge, denen man nicht ausweichen kann (und ich leide da nicht drunter). Ich und mein Partner haben als Hobby Swing-Tanz, und sind in einem Team, bei dem wir Events planen, für Auftritte üben, Unterricht vorbereiten usw. Das geht einfach nicht spontan bei 12 Leuten. Uns macht das ganze großen Spaß (da kann man sehr frei tanzen und spontan sein in den Bewegungen :) ), und wir fühlen uns auch nicht spießig oder eingeschränkt und langweilig ist uns eigentlich nie. Du würdest das vielleicht ganz anders sehen. Aber trotzdem ist deine Lebensweise nicht prinzipiell die bessere für alle, sondern eben für dich.

An sich denke ich, dass bei engen Freunden oder in einer Partnerschaft da immer Menschen gut zusammenpassen, die das ähnlich sehen. Sonst gibt es immer große Reibereien. Ein Freund, der sehr spontan ist und ständig neue Ideen hat, das würde mich unter Stress setzen. Hatte ich schon. Er war dann genervt, weil ich ein "Bremser" war und seinen Ideen mit Skepsis begegnete, und ich war immer völlig am Limit, weil ich mir meine Energie als Introvertierte nicht einteilen konnte, sondern ständig zu für mich anstrengenden Aktionen animiert wurde, wenn ich mir grad Ruhe vorgenommen hatte. Sehr einfaches Beispiel: ich kam nach dem Sport nach Hause, es war nichts geplant, ich freute mich auf Tee und Buch und früh schlafen. Er hatte einen Anruf von einem Kumpel erhalten und zehn Leute zu uns eingeladen, die bis morgens feierten. Ich traute mich aber irgendwann nicht mehr, "nein" zu sagen, um eben nicht als langweilig zu gelten.

w, 35
 
  • #3
Wie ist es bei euch. Seit ihr lieber spontan oder plant ihr lieber. Nervt es auch wenn jemand spontan ist und gar nichts plant. Oder nervt es euch wenn man alles im Voraus plant?
Weder noch.
Ich mag und kann beides.
Nun bin ich Mutter und viele Termine sind spontan geplatzt weil unser Kind oder wir alle krank waren.
Anderer seits muss man fast 10 monate im voraus Kindergarten anmelden usw.
Wir werden vielleicht sogar noch umziehen.
Da nervt mich das lange planen schon.

Dieses lange hinfreuen auf eine Hochzeit, einen runden Geburtstag usw finde ich schön und dementsprechend war ich total enttäuscht wenn es spontan platzte.
Doch Planung ist unumgänglich vor allem wenn ich mich mit verschiedenen Leuten aus verschiedenen Städten treffen möchte.
Ein Jahr vorher Urlaub zu buchen bekomme ich aber trotzdem nicht hin.
Da hab I h keine Lust drauf.
Aber auch Spontanität hat seine Grenzen.
So finde ich es sehr unerfreulich wenn mich jemand spontan gesucht ohne vorher zu fragen.
Denn meistens bin ich verplant und nur gestresst von dem jenigen.
 
  • #4
Für ein gescheites Konzert gibts nach 4 Wochen keine Karten mehr, wenn der Vorverkauf 6 Monate beträgt. Da möchte ich dann schon planen Vorfreude ist doch auch was Schönes?
"Du holst mich in einer halben Stunde ab"
Da würde ich mich überfahren fühlen. Schließlich will ich noch duschen und mich fertig machen, denn wohlfühlen ist schon wichtig. Dazu stand für mich Wäsche waschen oder etwas erledigen auf der Agenda und du kommst und wirfst alle meine Pläne über den Haufen.
Es wirkt fast so, als erwartest du, dass sich alle nach dir richten.
Wenn ich natürlich privat derart unausgelastet, ja fast bedürftig bin, dass ich immer Zeit habe, dann wäre ich natürlich dabei!:)
 
  • #5
Ich bin Planer durch und durch. Mein ganzer Freundeskreis ebenfalls. Unsere Rammstein Tickets haben wir nun ein Jahr im voraus bestellt, anders wär das garnicht möglich.
Ansonsten ist es auch so, dass es ungefähr 2x im Jahr vorkommt, dass irgendetwas wirklich spontan passiert, also höchstens 60 Minuten vor Abfahrt. Sonst ist das wirklich nicht machbar, da wir bereits wochenlang vorplanen und wenn jemand mit einer Spontanidee ankommt, auch schon was anderes vorhaben.
Meistens habe ich auch keine Lust auf spontane Aktionen, da bin ich gerne spießig und unflexibel.

w30
 
  • #6
Wenn man allerdings alles in seinem Leben verplant wird es langweilig.
Kommt drauf an, was man damit meint.
Kommt auch darauf an, WAS man genau erreichen möchte und WIE VIEL. Viele schwierigen Ziele sind konkreter erreichbar, wenn man plant.

Für dich ist langweilig, weil andere dir ihre kostbare Zeit nicht kostenlos schenken wollen. Da bist du selbst ein langweiliger Typ, wenn du dich nicht selbst mit dir beschäftigen kannst!

Da war auch noch ein anderer Kumpel der wollte und will immer noch alles wochenlang im voraus planen. Ich finde da ist das Leben doch viel zu langweilig.
Hä?
Naja, wenn mich andere in was involvieren wollen, dann bitte ich sie, mir das rechtzeitig zu sagen. Ich lebe doch nicht für die Freizeit anderer, sondern muss auch erstmal schauen, ob ich dazu irgenwann mal DIE NERVEN habe.
Ich stelle fest, dass Männer wie du "Ideen" haben, die SIE gerne umsetzen wollen würden, aber die Aufgabe dann an andere abschieben.

Ich finde die Frage überlüssig. Als Mann solltest du wissen, wie andere Männer sich rausreden und dass das typische Ausreden dafür sind, dass sie keine Lust haben. Ich kenne es aus dem Job so, wenn ein unliebsamer Kunde unbedingt einen Termin haben will, gibt man ihm einen Termin nächstes Jahr, um sie los zu werden und weil sie dann sowieso nicht mehr erscheinen.

Er hat sich da immer aufgeregt, wenn ich ihn angerufen habe, dass ich ihn in einer halben Stunde von zuhause abholen werde. Er hat da fast immer abgesagt.
Menschen wie du sind nicht spontan, sondern aufdringlich und eindringlich.
Niemand dürfte bei mir daheim vor der Türe stehen, außer es ist ein Notfall oder der Oberherr meines Betriebs (weil ich in meinem Job jeden Abend einsatzbereit sein muss).



Kartrn hole ich mir vielleicht ein Monat davor.
Ok, dann bist du nicht spontan. Ich hole mir gar keinen Karten, sondern steige abends entweder ins Auto oder nicht und fahre spontan los und schaue, was es noch so gibt.


Nervt es auch wenn jemand spontan ist und gar nichts plant. Oder nervt es euch wenn man alles im Voraus plant?
Ja, Spontanität anderer nervt mich, die mich bedrängen soll. Ich soll meine Zeit mit anderern verbringen, weil sie nichts alleine gerafft bekommen. Typen wie du sind Dinge, die ich mir vom Hals halte.
 
  • #7
wenn man in den Urlaub gehen will. Da muss man auch rechtzeitig buchen.
Es gibt Leute, die buchen den Urlaub nicht, sie fahren einfach los!
Wenn man allerdings alles in seinem Leben verplant wird es langweilig.
Stimmt, für mich auch!
Er hat da fast immer abgesagt. Bestimmt zu 90 Prozent. Uns beide, also den anderen Kumpel und mich hat das immer genervt. Wir waren und sind immer noch spontan.
Wenn man nicht kompatibel ist, gibt es immer 2 Möglichkeiten, hinnehmen oder,auf,Abstand gehen.
Er besteht da immer auf eine Antwort. Also auf ja oder nein. Das geht bei mir beim besten Willen nicht.
Dann sage NEIN, ganz einfach, du solltest über dich selbst bestimmen!
Wie ist es bei euch. Seit ihr lieber spontan oder plant ihr lieber. Nervt es auch wenn jemand spontan ist und gar nichts plant. Oder nervt es euch wenn man alles im Voraus plant?
Mich hat es früher genervt, wenn ich was machte, was ich eigentlich gar nicht wollte, mich nicht getraut nein zu sagen, das gibt es heute schon lange nicht mehr! Ich mache nichts mehr, was mich nervt und komme privat nicht mehr mit Menschen zusammen, die mich nerven!
 
  • #8
Ich versuche, von beiden Polen die schönen Seiten zu nutzen.

Spontanes:
- Ich kann nach Lust und Laune agieren,
- bin flexibler,
- oft ergeben sich (schöne) Überraschungen oder Herausforderungen,
- es entsteht kein Zeit- oder anderer Druck
- vieles fügt sich wunderbar von allein.

(Längerfristige) Planung:
- Ich finde einen Termin, an dem beide oder mehrere tatsächlich Zeit haben,
- spüre Vorfreude,
- kann rechtzeitig etwas buchen oder organisieren, das kurzfristig nicht möglich wäre (Konzerttickets, ein tolles Hotel etc..

Für mich klingt es so, als ob der FS hier das Spontane als das einzig Wahre anpreisen will. Für mich ist es das nicht.

Gerade in verbindlichen Beziehungen oder Freundschaften halte ich es für wichtig, dass es zu realen Unternehmungen kommt, egal ob geplant oder spontan. Wenn einer nur auf "Spontanes" setzt, besteht die Gefahr, dass bei zwei voll Berufstätigen, mit Familie und aktivem Freundeskreis zu wenig von den "spontanen Ideen" realisiert werden kann. Ich fände es vermessen oder weltfremd zu glauben, der andere stünde auf Abruf für mich bereit.
 
  • #9
Kann so und so sein. Manchmal will ich vorausplanen, manchmal nicht.

Wenn man in einer Beziehung ist und viel mit dem Partner machen will, statt weitesgehend sein Singleleben weiterzuführen, überlegt man ja gemeinsam, ob man heute dies oder das spontan machen will. Wenn man Single ist, hat man Dinge, die man gern allein macht, also hat mehr Festgelegtes vor und wartet nicht unbedingt auf Impulse von außen, weil man sich ansonsten nichts Schönes vorgenommen hätte. Von daher denke ich, dass man einem Single mit einem Spontanvorschlag meist mehr in irgendwas reinfunkt, als einer seinem Partner in irgendwas reinfunkt, weil es bei denen meist darum geht, was ZUSAMMEN zu machen, und nicht so sehr, WAS.

Interessant wäre noch, wenn ein Verpartnerter oder ein Single einem anderen Verpartnerten was spontan vorschlägt. Ich glaube, da klappt das NIE, weil der stets schon entweder was mit dem Partner machen will oder "will", oder aber sich seine partnerfreie Stunde selbst verplant hat mit was, das er schon lange machen wollte, was aber wegen des Partners nicht ging.

Da war auch noch ein anderer Kumpel der wollte und will immer noch alles wochenlang im voraus planen. Ich finde da ist das Leben doch viel zu langweilig
Manche haben körperliche Probleme, z.B. mit der Verdauung. Die essen anders, wenn sie noch wohin gehen. Oder lange Haare, die sie nicht fönen wollen. Oder sie haben am nächsten Tag irgendwas, wo sie fit sein müssen und daher nicht abends noch ausgehen wollen. Es gibt verschiedenen Gründe, nicht nur den, dass man gern Terminkalender vollschreibt.
Ein Kumpel hat mich vor ein paar Tagen gefragt ob ich nächstes Jahr im Januar Lust hätte auf ein Konzert zu gehen. Man kann doch nicht monatelang im Voraus alles verlangen.
Manche Konzerte sind innerhalb von wenigen Stunden ausverkauft. Also sowas muss man schon planen.

Es kann bei mir so und so sein. Kommt drauf an, was es ist. Ich mag es allgemein zwar lieber, es wenigstens zwei Tage vorher zu wissen, aber ich lehne Spontanes auch nicht ab. Ne halbe Stunde Zeit vor der Spontanaktion kann aber zu wenig sein bei ner Frau. :D
 
  • #10
Nö, Spontanität ist kein NoGo. Vieles geht spontan halt einfach nur nicht.

Du hast ja bei Dir gesehen, dass bei Dir spontane Aktivitäten lediglich bis zu einer "Gruppengrösse" von maximal 2 Personen möglich waren.

Vielleicht willst Du Dich aber eben mit mehr als einer Person treffen. Dann scheinst du planen zu müssen.

Es wurde schon die Vorfreude angesprochen, die bei spontanen Aktivitäten wegfällt.

Manche Aktivitäten benötigen Planung bzw. Vorbereitung, z.B. das schnell ausverkaufte Konzert, auch schnell ausgebuchte Unterkünfte auf bestimmten Touren, eigene Fitness usw.

Du konntest nur so spontan sein, weil Du an dem Tag mit niemandem verabredet warst. Manche Menschen sind einfach intensiver sozial eingebunden als Du. Bei denen steht jeden Tag irgendetwas an und wenn es nur die wöchentliche Stunde auf dem Tennisplatz oder der Sonntagskuchen bei Muttern ist.

Komplett ausgebuchte Menschen nerven mich aber auch
 
  • #11
Also ein halbes Jahr im Voraus Konzert/ Theaterkarten bestellen find ich auch blöd, ich habe auch keine Ahnung, was an dem Tag ist, ob ich dem betreffenden Zeitpunkt Lust auf Gesellschaft habe, beruflich verhindert bin oder eventuell einfach krank bin. Insofern freue ich mich auch überhaupt nicht drüber, wenn ich zum Beispiel sowas geschenkt bekomme.

Mit meinem Mann kann ich sehr spontan Sonntags morgens einen Ausflug machen. Das wäre für mich das maximale an Spontanität.

Wenn allerdings ein Kumpel oder eine Freundin anruft und sagt, dass sie mich in einer halben Stunde überfallen kommt, um was auch immer zu tun, dann kann ich schon mal ganz schön ärgerlich werden. Ich hasse Spontanbesuche oder -unternehmungen mit Fremden (also Leute außerhalb meiner Partnerschaft). Diese müssen sich mindestens eine halbe Woche vorher bei mir anmelden, sonst stehe ich nicht zur Verfügung. Es nervt mich, wenn jemand anderes über meine Zeit und meine Kraftressourcen verfügt.
 
  • #12
Ich meine ja nicht, dass es falsch ist zu planen. Es kann ja mal an einem Wochenende vorkommen, dass schönes Wetter ist und man spontan Lust auf einen Ausflug hat.
Aber auch Spontanität hat seine Grenzen.
So finde ich es sehr unerfreulich wenn mich jemand spontan gesucht ohne vorher zu fragen.
Das ist natürlich vollkommen klar, dass man nicht bei jemanden unangemeldet auf der Matte steht.

Wenn man was ewig lange im Voraus plant hat allerdings auch Nachteile. Vielleicht hat man da an dem Termin keine Lust, keine Zeit oder ist vielleicht krank. Oder es liegt am Wetter. Wenn man beispielsweise eine Grillfeier plant und es an dem Tag dann regnet. Dann war die ganze Planung umsonst.

Es gibt auch welche die sich aufregen, wenn man sich nicht festlegen will. Wenn ein Kumpel mich frägt ob ich an dem Tag was machen will antworte ich dann meistens mit mal segen. Er will aber da immer schon ein Ja oder nein hören. Man weiß ja noch nicht was in paar Wochen oder Monaten ist.
 
  • #13
Ich kann beides. Konzerttickets haben wir drei Tage vor dem Konzert über Fansale erhalten. Keiner hatte damit gerechnet, dass es noch klappt. Aber da hatten wir natürlich "spontan" Zeit.
Eine Reise habe ich schon mal zwei Jahre im Voraus gebucht, eine Studienfahrt mit begrenzter Teilnehmerzahl. Auf der anderen Seite fahre ich manchmal auch spontan los mit Campingsachen im Auto, ohne vorher irgendetwas zu buchen.
Unangemeldeten Besuch mag ich überhaupt nicht, denn ich sitze nie gelangweilt und gestriegelt und gebügelt auf dem Sofa, sondern bin zuhause eigentlich immmer beschäftigt. Und je nachdem, was man gerade macht, stört Besuch ganz erheblich.
Wenn jemand anruft und fragt, ob ich Lust habe in einer halben Stunde ins Kino zu gehen, muss er damit rechnen, dass ich absage. Nicht, weil ich nicht spontan bin, sondern weil ich nicht immer Lust habe, etwas zu unternehmen oder anderweitig verplant bin.
 
  • #14
Also ich habe immer einen vollen Terminkalender - sprich: Ich bin eine Planerin.
Ich kenne viele Leute, die auch nicht unbedingt um die Ecke wohnen, derzeit bin ich bis Anfang November immer "ausgebucht".
Das heißt ja aber nicht, dass schon alles feststeht a la: am Samstag gehen wir mit x und y um die Uhrzeit in das Restaurant und sitzen an dem Platz...
Man macht halt aus an dem Tag was gemeinsames zu unternehmen, was das ist, wird auch mal kurzfristig entschieden.

Ja klar, kann man mich auch spontan nach einem Treffen fragen, wenn man keine Lust hat zu planen, dann darf man aber auch nicht beleidigt sein, wenn ich absage.
Sollte mal nichts anstehen, gehe ich auch gerne spontan mit. Manchmal aber auch nicht - denn auch Ruhepausen - das sprichwörtliche Wochenende nichts tun - sind in meinem Terminkalender eingeplant...

FrauGelb, 30
 
  • #16
Lieber Fs,
Deine Spontanität scheint auch mit einer gewissen Beliebigkeit einherzugehen: eigentlich ist Dir egal, was Du machst, Hauptsache Dir ist nicht fad. Solche Leute, die sich für nichts wirklich interessieren und daher Lzst und Laune folgen finde ich wiederum langweilig.
Wenn ich mich wirklich für etwas begeistern kann, dann hat das Priorität und wird langfristig geplant.

Ein Kumpel hat mich vor ein paar Tagen gefragt ob ich nächstes Jahr im Januar Lust hätte auf ein Konzert zu gehen. Man kann doch nicht monatelang im Voraus alles verlangen. Man weiß doch noch nicht was an dem Tag los ist. Vielleicht hat man keine Zeit oder Lust. Kartrn hole ich mir vielleicht ein Monat davor.
Naja, das hängt vom Konzert ab. Wenn Du Dich nur für Konzerte mit wenig Nachfrage interessiert oder garnicht für Mzsikinteressierst sindern ein Konzert nur ein Pausenfueller ist, dann wird Deine Strategie aufgehen, dass Du auch noch einen Monat vorher Karten kaufen kannst.
Allerdings mal konsequent zuende gedacht: wenn Du heute nicht weißt, ob Du im Januar Lust hast, in ein Konzert zu gehen weil Du so spontan bist, warum weißt Du dann einen Monat vorher, dass Du an dem Tag Lust hast? Deine Argumentation kommt mir etwas unausgegoren vor.

Wenn ich solche Vorhaben plane, dann geht es mir nicht um infantile Tageslaune sondern um Interesse an dem Vorhaben.
Ich habe es nicht so mit Musik, sondern mit Theater. Wenn ich keinen Klappstuhl hinter einer Säule haben will sondern einen guten Platz, dann gehe ich sehr frühzeitig auf Kartenjagd, d.h. Monate vorher. Es geht nicht um Tageslaune sondern um Interesse an dem Ereignis. Ich habe von ziemluch vielen Sälen in Europa den Bestuhlungsplan im Kopf.

Ich plane solche Dinge langfristig: Filmfest, Festival xy, Theaterkarten geben vor, um welche Termine das sonstige Leben herumgeplant wird und es sind viele solcher Termine.
Mir ist das wichtig, nicht beliebig.
Ich erinnere mich an ein Ereignis: ich hatte eine Theaterkarte für ein Soloschauspiel einer Schauspielerin, die ich persönlich gut kannte und sehr schätzte. An dem Tag müsste ich kurzfristig zu einer Dienstreise, sodass ich ins Theater hätte hetzen müssen. Ich dachte auch " keine Lust, zu müde", aber auch, dass es eine Unverschämtheit ist, teure Karten im Blickfeld einer Schauspielerin zu haben und nicht hinzugehen - sie weiß ja, das das Theater ausverkauft ist. Das ist doppelt respektlos den Künstlern gegenüber und auch denjenigen, die gern die Karte gehabt hätten
Es war der letzte öffentliche Auftritt dieser Schauspielerin, 2 Wochen später war sie verstorben. Ich bin froh, meiner Laune nicht gefolgt zu sein und hatte einen ganz tollen Abend, den ich heute noch präsent habe und die vielen guten Gespräche mit ihr auch.
So ist das, wenn man sich für was wirklich interessiert.
 
  • #17
Ich bin auch die komplette Mischung!

In meiner jetzigen Beziehung bin ich eher die Planerin.
Das liegt aber etwas am leicht verpeilten Partner und der Tatsache, dass er als Witwer mit einer jüngeren Tochter vieles organisieren muss.
Ich habe mehr Ideen, was man Unternehmen kann und "kündige diese frühzeitig mit.

Meine Freundinnen müssen auch wg der Kinder Freiräume organisieren und so wird da vieles geplant.

Dennoch Liebe ich spontan nach Lust und Laune zu entscheiden.
Wenn ich zu meinem Ex übers Wochenende fuhr, war mein Kofferraum voll.
Sport Sachen, Sauna, treckingschuhe und Highheels....Damit ich für alles gerüstet war.

Lese ich zb depeche Mode kommt und morgen startet der Vorverkauf, frag ich wer mitkommt und plane ggf ein Jahr im Voraus.
Bei Simple minds habe ich es einen Tag vorher mitbekommen und bin letztendlich nach köln gefahren und hab jemanden gefunden der 2 Tickets über hatte.

Probleme hätte ich mit Menschen die extrem nur so oder so sind.
Wer nie spontan ist oder mit wem man nie planen kann.
 
  • #18
Ich finde ehrlich gesagt auch, dass es bedürftig wirkt wenn man sofort spontan jeden Tag Zeit hat.
Achja, du hast ja einen Sohn. Wo steckst du ihn spontan hin? Hält sich deine Ehefrau für deine Spontanaktionen 24 Std. frei? Nein? Nun, dann bist du genausowenig spontan wie andere Eltern (und das ist auch völlig in Ordnung, bin mit 2 Müttern befreundet). ;) Denn du hast die gleiche Verantwortung für dein Kind wie deine Frau. Irgendwie vergisst du in deinen Beiträgen sehr oft dein Kind, so wirkt es zumindest. Das ist sehr schade und das wird es auch spüren.

Spontan fand ich deine Aktion mit dem gebuchten Urlaub vor einiger Zeit übrigens auch nicht, wo du dich mal beklagt hast, dass hinterher keiner mitkommen wollte, sondern erheblich kommunikativ defizitär und teils schon übergriffig. Ich denke, du verwechselst da einige Dinge.

Ich habe keine Kinder und mal bin ich spontan und mal nicht. Ich weiß es zu schätzen, da andere mit anderen Lebebsumständen nicht so handeln können. Dann von einem angeblich liebenden Vater zu hören, dass andere ja so unflexibel und langweilig sind... entschuldigung, da musste ich lachen.
Bei mir ist das zudem immer tagesformabhängig (das ist auch spontan übrigens) und wie wichtig mir die eine oder andere Priorität ist. Das sollte variieren. Allein die flexible Entscheidungsfähigkeit ob der Prioritäten ist Spontaneitiät. Für gewisse Leute ständig auf Abruf zu stehen und andere damit fallen zu lassen ist weder spontan/interessant noch unflexibel/langweilig sondern einfach egoistisch.
 
  • #19
So war es bei mir in jungen Jahren auch:
Da hat man zurz angerufen. Eine halbe Stunde später hat man sich getroffen. Also so Sachen wie Kino, Disco, Essen gehen usw.
Damals gab's auch keine Mütter, die das Terminmanagement der Kinder, Jugendlichen oder gar der jungen Erwachsenen koordiniert hatten. Man hatte sich einfach irgendwo getroffen, alles weitere hatte sich von allein ergeben.

Später mit Familie, Berufsalltag und sonstigen Verpflichtungen wurde es immer schwieriger mit der Spontanität. Schließlich muss(te) es ja auch beim Gegenpart spontan passen, der ja auch nicht gerade däumchendrehend auf meinen Anruf wartet oder umgekehrt... Mit Vollzeitjob, Sport und sonstigen Alltagsverpflichtungen bin ich voll ausgelastet, so dass ich nicht (mehr) gleich springen kann und will, wenn jemand mit den Fingern schnippt.

Kürzlich hat sich wieder mein Schwager Überraschuuung bei uns gemeldet, er sei gerade in unserer Stadt - und das für einige (!!) Wochen. Als fitter Rentner bereist er nun seit einiger Zeit mit seinem Wohnmobil Europa und beglückt ab und an die berufstätige Rest-Verwandtschaft mit seinen unangekündigten Spontanbesuchen. So sehr ihn alle ansonsten schätzen, löst dieses rücksichtslose Verhalten schon Unmut aus. Man fühlt sich überfahren, er sich nicht wirklich willkommen. Unser Wunsch, er möge doch bitte ein bis zwei Wochen vorher anrufen, damit man sich entsprechend organisieren kann, wird schlicht ignoriert.

Dass mein Mann ihn noch am gleichen Abend eingeladen hatte, hatte mir natürlich nicht gepasst (-> nach Arbeitstag + Sport müde und am späten Abend zum Kochen keine Lust mehr). Hatte es jedoch akzeptiert, weil ich halt nicht "so" sein wollte. Klar, ist ja immerhin sein Bruder.
Zum Essen gab's halt Stullen. Wer unangemeldet kommt, muss mit suboptimalen Bedingungen rechnen. Zum Glück hat mein Mann ihm gleich den Zahn gezogen, dass wir jetzt nicht wochenlang zur Verfügung stehen können. Was gelegentliche gemeinsame Unternehmungen natürlich nicht ausschließt.

Wenn ich eines Tages selbst Renterin bin, werde ich sicher wieder offen für Spontanbesuche sein ;)
 
  • #20
Nervt es auch wenn jemand spontan ist und gar nichts plant. Oder nervt es euch wenn man alles im Voraus plant?
Mich nerven vor allem Menschen, die über die Köpfe der anderen hinweg spontan sind und so deren Tagesplan zunichte machen. Das können ganz profane Verrichtungen sein: wenn die Freundin anruft und sagt, sie habe jetzt Feierabend und käme nach Hause, dann werde ich nicht anfangen, den Keller aufzuräumen oder die Steuererklärung zu machen. Bestenfalls fange ich nach eineinhalb Stunden an, mir Sorgen zu machen – und weiß dann nicht so recht, was ich sagen soll, wenn sie mit einem süßen „ich war noch spontan einkaufen” in der Tür steht. Schließlich hat sie sich Mühe gemacht, und ich habe nur wartend die Zeit totgeschlagen. Oder vielleicht für uns gekocht, als Überraschung für sie, die dann aber gründlichst in die Hose ging.

Worauf ich hinaus will: Spontanität kostet oft anderer Leute Zeit. Dessen sollte man sich bewußt sein, bevor man sich spontan entscheidet oder umentscheidet.
 
  • #21
Ich kann prinzipiell auch beides, ich habe meistens aber einfach keine Lust zu warten bis jemand anruft & mich abholt oder umgekehrt.
Kino am Abend oder mal schnell was trinken gehen geht ja noch spontan ohne Probleme.
Ich habe zumindest unter tags immer was zu tun & sitze ungern unproduktiv zu Hause rum. Wenn dann jemand mal spontan was machen will, habe ich daher meistens schon was vor & sage daher auch zu 90% ab.
Ich sitze ja nicht rum & bohre in der Nase bis jemand meint er holt mich in 30 Minuten ab, sondern mache gerade irgendwas (& wenn ich gerade nur putze oder in der Badewanne liege) & dann lasse ich nicht sofort alles stehen & liegen um zu dir ins Auto zu hüpfen..

Habe auch zeitaufwändige Hobbys, die dann schon mal paar Stunden am Stück brauchen & die man dann einplanen muss. Wenn dann jemand meint ich soll jetzt bitte Zeit haben, weil er sonst nichts zu tun hat, hat der halt einfach Pech, aber wir können uns ja einen Termin für die nächsten Tage ausmachen ;)

Man weiß doch noch nicht was an dem Tag los ist.
Ja doch.. wenn man das im Vorhinein plant, dann weis man das eben schon.
& gute Konzertkarten etc MUSS man Monate vorher kaufen, weil sie sonst ausverkauft sind..

Bist du auch so einer, der dann einfach mal spontan absagt, weil er doch keine Lust hat, obwohl andere Leute fest mit dir gerechnet haben?
 
  • #22
Jetzt bin ich aber doch etwas erschrocken, wie schlecht die Spontaneität hier ankommt. Und dabei bin ich auch ein Typ, der alles im Voraus plant. Aber das mache ich doch nicht um des Planens willen, sondern damit alles wichtige geklärt ist und ich Zeit für spontane Ideen habe!

Ich frage meine Freunde auch lange im Voraus nach Wochenendtouren oder Konzertbesuchen. Und ärgere mich maßlos, wenn sie noch nicht wissen, ob sie dann Lust haben. Entweder mag ich die Band oder nicht - das ändert sich doch nicht täglich.

Andererseits freue ich mich eigentlich immer über Besucher, die spontan vor meiner Tür stehen. Klar, oft bin ich dann nicht zu Hause. Wenn ich aber da bin, werfe ich die Kaffeemaschine an oder mache eine Flasche Wein auf - die Schmutzwäsche läuft mir doch nicht weg!

Und wenn mich jemand in einer halben Stunde abholen will und ich bin noch nicht geduscht? Herrje, da tut es auch mal eine Katzenwäsche. Ich lasse mir doch keinen Ausflug entgehen wegen einer geplanten Dusche! Irgendwann bin ich alt und klapprig, dann habe ich alle Zeit der Welt fürs Duschen!
 
  • #23
Bei mir sind Spontanität und Absprechen mit dem Partner meist kein Widerspruch. Wenn`s mal noch spontaner ist, sind wir beide relativ spontan und relaxed.
 
  • #24
Leute, was habt ihr denn für ein wichtiges Leben? Wäsche machen und Fernsehen, das ist im Grunde nichts. Spontanität wurde manchem helfen, mehr Spaß zu haben. Auch hier gibt es offenbar 2 Lager, die passen halt nicht zusammen.
 
  • #25
Spontanität ist sicher kein Nogo, aber wenn sich jemand immer nur spontan verabreden möchte, finde ich das auf Dauer anstrengend. Allein familienbedingt haben wir schon etliche feste Termine im Jahr, dazu kommen noch einige regelmäßige Veranstaltungen. Ein bisschen Luft braucht man noch.
 
  • #26
Ich mach das ähnlich wie du. Für Konzertbesuche kann man nicht immer spontan buchen. Die Rammstein-Tickets für nächsten Sommer waren gerade innerhalb von 2 h ausverkauft. Da kann ich mich aber auch durchaus ein Jahr lang drauf freuen.

Das passt auch mit meinem Partner so. Wir machen uns grobe Gedanken, was wir machen wollen, der Sommerurlaub kann auch schon im Winter gebucht werden, da er durch Betriebsurlaub wenig flexibel sein kann.... aber Tages/Wochenendausflüge, Unternehmungen am Abend, das passiert meist spontan. Und wir beide gleichermaßen unternehmungslustig sind, passt das ganz gut.

Aber ohne gebuchte Unterkunft in Sommerurlaub starten wäre mir zuviel des Guten aufgrund des unberechenbaren Kostenrisikos.
 
  • #27
Also ein halbes Jahr im Voraus Konzert/ Theaterkarten bestellen find ich auch blöd,
Dann kommt es auch auf die Veranstaltung an.
Beim Mainzer Unterhaus hat man kaum Chancen auf die Karten, selbst wenn man am 1. Tag des Vorverkaufs anruft. Da können ja schon die Mitglieder des Fördervereins 2 Wochen vorher schon bestellen. Das große Haus hat für ca. 300 Menschen Platz und der Förderverein bekommt von den 300 Plätzen vielleicht 80 % der Karten. Hagen Rether kommt am 19,09,19 ins Unterhaus und dafür bekommt kaum jemand, der abseits des Fördervereins ist, noch Karten. Wenn man dann Karten bekommt, dann erst in den letzten Reihen.
Je unbeliebter die Künstler sind, umso höher die Chancen.
 
  • #28
Bist du auch so einer, der dann einfach mal spontan absagt, weil er doch keine Lust hat, obwohl andere Leute fest mit dir gerechnet haben
Normalerweise sage ich nie ab. Das habe ich nur 2 Mal gemacht. Einmal wurde ich krank. Hatte eine fette Grippe da hat ja jeder Verständnis beim zweiten Mal musste ich meine Frau von der Arbeit abholen. Sie hatte Spätschicht. Zu der Zeit fuhren keine öffentlichen mehr. Das hat die anderen aufgeregt. Da konnte ich ja nichts dafür.

Urlaub buche ich übrigens immer Last Minute
 
  • #29
Dann kommt es auch auf die Veranstaltung an.
Beim Mainzer Unterhaus hat man kaum Chancen auf die Karten, selbst wenn man am 1. Tag des Vorverkaufs anruft. Da können ja schon die Mitglieder des Fördervereins 2 Wochen vorher schon bestellen. Das große Haus hat für ca. 300 Menschen Platz und der Förderverein bekommt von den 300 Plätzen vielleicht 80 % der Karten. Hagen Rether kommt am 19,09,19 ins Unterhaus und dafür bekommt kaum jemand, der abseits des Fördervereins ist, noch Karten. Wenn man dann Karten bekommt, dann erst in den letzten Reihen.
Je unbeliebter die Künstler sind, umso höher die Chancen.
Ich würde sagen, je UNBEKANNTER, nicht, je unbeliebter.
Ich verzichte tatsächlich lieber auf sowas, wenn es bedeutet, ich muss heute schon wissen, ob ich am 25.2. 2020 Lust auf Musik habe. Im Grunde kann ich mir hinterher alle Massen- und Kommerzveranstaltungen im Internet ansehen. Und die Veranstaltungen, die ich wirklich interessant finde, bei denen gibts keinen Vorverkauf, oder nur einen ganz kurzfristigen. Da ich ein gutes Netzwerk in unserer Großstadt habe, kenn ich sowieso überall jemanden, der mir noch Karten besorgen kann. Das ist mir lieber, soll aber jeder selbst für sich entscheiden. Mir ist auch klar, dass das nicht für jeden so möglich ist, wie mir.

Bei solchen Veranstaltungen bin ich also lieber spontan, wie auch beim Urlaub machen. Ich muss Urlaub genau wie jeder andere einreichen, wo ich aber hinfahre, entscheide ich spontan. Da setz ich mich in Auto oder Zug und dann gehts los.

Aber ich mag es eben nicht, in einer halben Stunde zur Verfügung zu stehen, wenn es einem meiner Freunde einfällt, dass ihm/ ihr langweilig ist.