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Gast

  • #31
@Gast 26: Nein, wahre Liebe ist es nicht, was du für deine Frau empfindest, denn sonst würdest du nicht mit einer anderen Frau schlafen! Nicht alle Menschen nutzen die Gelegenheit aus, um fremdzugehen! Selbstverständlich ist das Fremdgehen eine eigene Entscheidung, oder hat dir die fremde Frau die Unterhose mit Gewalt heruntergerissen und dich vergewaltigt?

DER MENSCH HAT DIE WAHL und wer sich entscheidet fremdzugehen hat eine eigenständliche Wahl für sich getroffen!!!!
 
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Gast

  • #32
Liebe Frau Warnecke, in meinem Kopf ist da überhaupt nichts verankert. Bitte unterlassen Sie es doch, den Treuebruch als etwas Normales hinzustellen, wenn die von Ihnen genannten "Gründe" vorliegen.

Es gibt keine Gründe für Treuebruch, außer Charakterschwäche. (m)
So sehe ich das auch. Vertrauensbrüche- Treuebrüche ist nicht "normal". Wer wirklich aufrichtig einen anderen Menschen liebt; tut es einfach nicht.Weil es das Herz garnicht zulässt.
 
  • #33
Tja #26

Und Du kannst Dir noch selbst in die Augen schauen?

...selten so gelacht!

Wir es bereits andere geschrieben haben: Gelegenheit macht Diebe! Ich habe das selbst schon durch. Es war ein lustiger Abend, meine Frau weit weg, ich auch fern der Heimat - es wird nie herauskommen! Es wissen nur zwei Leute davon: ich und die Andere und wir werden uns nie wieder sehen...

Ja, es war gut fürs Ego, die Bestätigung, es noch zu können.
Eben, der volle Egotrip. Die Alte ist blos zu verklemmt und gönnt Dirs nicht- klar doch. Da Dir Ihre Gefühle völlig egal zu sein scheinen- EGO, ICH nix weiter. LIebe? Na ja, hab da so meine Zweifel. Wer liebt redet anders von seinem Partner.
 
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Gast

  • #34
Die Gründe für Sex außerhalb einer langjährigen Beziehung? Ganz einfach, unsere Natur. Bei Männern etwas früher, bei Frauen etwas später. Dafür gibt es genügend Beweise, seien sie biologischer oder statistischer Natur. Menschen sind ausgelegt auf serielle Monogamie (manche sagen auch serielle Polygamie), d.h. Partnerschaften mit einem Horizont von einigen Jahren.

Nun heißt das nicht, dass man dieser Natur auch nachgehen muss. Man kann sich dagegen wehren, und wie wir hier im Forum lesen, gelingt das manchen auch hervorragend. Anderen fällt das schwerer. Wiederum andere fragen sich, warum man dieses Kampf immer führen will und ob es nicht möglich ist, einen Partner für immer zu lieben und trotzdem auch dieser Natur zu folgen. Letztere haben einen anderen Begriff von Treue, der sich nicht darauf beschränkt, ob man einen anderen Menschen auf die Art "A" oder "B" berührt.

So lange man seinem Partner nicht das Gegenteil versprochen hat, ist das alles wunderbar. Der Fehler liegt darin, dieses Versprechen zu geben, wenn man jemand ist, dem es nicht sein Leben lang gelingt, es zu halten. Und den wenigsten wird es gelingen, das zeigen schon die Statistiken.

Man kann die Welt verfluchen deshalb, Zeter und Mordio schreien und den Partner vierteilen und beidseitig anbraten, wenn er einer Fremden zu lange auf den Hintern schaut. Man kann sich aber auch sagen: "Es ist, wie es ist" und versuchen, einen guten Weg für seine Partnerschaft zu finden.
 
  • #35
Auch wenn alle auf @26 rumhacken. Er hat sehr gut beschrieben wie es wirklich ist. Ich glaube ihm auch, dass er seine Frau liebt. Es gibt auch einen Unterschied zwischen einem einmaligen Seitensprung und einem langen Verhältnis. So eine einmalige Sache kann immer mal passieren und ich als Frau wollte das dann auch nicht wissen. 50 % aller Männer und Frauen geht fremd. Ich kann nicht glauben, dass nur die anderen 50 % hier vertreten sind und auf Supermoralist machen. w51
 
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Gast

  • #36
Eine Affäre ist eine Affäre, ob sie nur für 1 Nacht ist oder für 1 Jahr oder ein paar Monate!
Und jemand, der erstmal auf den Geschmack gekomen ist, mehrgleisig zu fahren, der hört dann damit auch nicht mehr auf und will es immer und immer wieder mal erleben.

Fremdgehen kann nur passieren, wenn der Mensch es auch will. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich und Menschen die fremgehen, haben immenr billige Ausreden parat, um ihr Handeln zu rechtfertigen

w, 35
 
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Gast

  • #37
So lange man seinem Partner nicht das Gegenteil versprochen hat, ist das alles wunderbar.
Nein, das ist es nicht. Treue ist üblich und Untreue die Ausnahme, nicht umgekehrt. Will heißen: man muß nicht ausdrücklich vereinbaren, daß man einander treu sein will. Man muß vereinbaren, daß man es nicht will.

Warum? Weil man nur bei Verletzung der Treue von Betrug spricht. Ich habe noch nie gehört, daß jemand sich betrogen fühlt, weil der Partner nicht fremd geht, obwohl er/sie das dürfte.
 
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Gast

  • #38
Nein, das ist es nicht. Treue ist üblich und Untreue die Ausnahme, nicht umgekehrt. Will heißen: man muß nicht ausdrücklich vereinbaren, daß man einander treu sein will. Man muß vereinbaren, daß man es nicht will.

Warum? Weil man nur bei Verletzung der Treue von Betrug spricht. Ich habe noch nie gehört, daß jemand sich betrogen fühlt, weil der Partner nicht fremd geht, obwohl er/sie das dürfte.
Nun, man muss das nicht immer wirklich aussprechen. Es kann andere Zeichen dafür geben, andere Worte. Aber nur, weil man jemanden ab und zu trifft, sollte man nicht automatisch davon ausgehen, dass man in einer festen Beziehung ist.
Wie genau man das einander zeigt, ist dann zweitrangig.
Und dass Treue nicht "üblich" ist, zeigt die Statistik, auch wenn wir uns da was vormachen wollen.
 
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  • #39
Und dass Treue nicht "üblich" ist, zeigt die Statistik
Ja, das ist derselbe Unfug wie ihn der Duden bei der Rechtschreibung praktiziert: wenn so viele ein Wort immer wieder falsch schreiben, dann definieren wir das einfach als richtig ("Spagetti"). Oder, in etwas derberen Worten: Leute, eßt Sch...e, Millionen Fliegen tun es auch.

Ich bestehe aber darauf, keine Fliege zu sein, sondern ein Mann. Und ein Mann hat Tugenden und Ideale. Absolute Treue gehört für mich dazu.
 
  • #40
Und dass Treue nicht "üblich" ist, zeigt die Statistik, auch wenn wir uns da was vormachen wollen.
Ach ja, je nach Erhebung (schliesslich basiert das Ganze ja ausschliesslich aus unüberprüfbaren Angaben), wen man fragt, und wie hoch die angenommene Dunkelziffer ist gibts Statistiken zwischen 30% und 50% Fremdgänger, was heisst dass die Mehrheit eben NICHT Fremdgeht.

"Die Statistik" zeigt ja auch dass Männer weitaus öfter Fremdgehen sollen als Frauen (Ähhh, mit wem bitteschön?)

Traue keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast (Mark Twain).
 
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  • #41
Ach, die körperliche Treue wird hierzulande so schrecklich ernst genommen. Und kommts zum Seitensprung, zerbricht die Ehe, die Kinder kommen ins Heim und der Partner wird Alkoholiker. Soviel Geschrei um Nichts. Haben wird nicht bereits genug Verbote von außen, müssen wir dem geliebten Partner auch noch zusätzliche aufbürden?

Wir haben zwar keine klassische offene Beziehung, gestatten uns aber jederzeit auch mit jemand anderem ins Bett zu hüpfen und zwar ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Wir erzählen uns das auch ganz offen, auch wenn wir jemanden kennengelernt haben, der uns erotisch reizt. Dafür ist sehr viel mehr Vertrauen nötig, als wenn man verzichtet, oder sich in Heimlichkeiten verstrickt.
 
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  • #42
Wenn beide Parteien damit einverstanden sind, dass der jeweils andere auch mit anderen Partnern schläft, bitteschön, meine Welt ist das jedenfalls nicht. Bzgl. dieser Konstallation kann man nicht vom betrügen sprechen, schließlich wird mit offenen Karten gespielt und jeder weiß vom anderen bescheid. Die interessante Frage an sich ist die, wie diese Menschen, die wie oben genannt leben, von Liebe zu ihrem Partner sprechen können? Wie kann man seinen Partner lieben und schätzen und gleichzeitig ist es einem egal, mit wem und mit wievielen dieser Partner ins Bett geht? Das macht für mich jedenfalls überhaupt keinen Sinn. Bin gespannt auf evtl. Antworten....
 
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  • #43
Ein gefestigter Charakter kann es dem Partner auch gönnen, mal mit wem anders zu schlafen.

w 45
Gerade ein gefestigter Charakter schafft es, sich NICHT gleich jeder fremden Haut hinzugeben. Das ist nämlich höchst charakterschwach.
Aber jeder richtet es sich, wie er es braucht, nicht? Vielleicht kannst du das ja deiner neuen Freundin so einreden....
 
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  • #44
Gerade ein gefestigter Charakter schafft es, sich NICHT gleich jeder fremden Haut hinzugeben. Das ist nämlich höchst charakterschwach.
Aber jeder richtet es sich, wie er es braucht, nicht? Vielleicht kannst du das ja deiner neuen Freundin so einreden....
Von "schaffen" ist ja keine Rede. Und auch nicht davon, mit jedem ins Bett zu gehen. Soviele gibt es ja gar nicht, die einem dafür gefallen würden. Aber wenn es denn mal so weit ist, würde ich mir das auch herausnehmen und es auch meinem Partner gönnen.
Wenn der außer mir noch andere begehrt, was hätte ich davon, ihn mit der moralischen Keule abzuhalten / vor die Wahl zu stellen? Diese "Dein Körper-gehört-mir"-Haltung halte ich für Kinderkram. Auf so etwas kommt es in einer Partnerschaft nicht an.

w 45
 
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  • #45
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  • #46
Richtig. Aber darum geht es nicht. Der Punkt ist, daß es den Partner verletzt, wenn ihm eine andere Person vorgezogen wird ("was hat er/sie, was ich nicht habe?"). Und ein gefestigter Charakter verletzt seinen Partner nicht, schon gar nicht aus Eigennutz. (m)
Wird denn die andere Person vorgezogen?
Wenn ich kurzfristig mit jemandem anderem ins Bett gehen, aber bei meinem Partner bleiben will, habe ich doch meinen Partner langfristig vorgezogen.
Was hat der andere, was mein Partner nicht hat? Na, das NEUE hat er nicht! Die indivíduelle Variante Mann, die der andere verkörpert und die Antwort auf die Frage, wie er das (im Bett) auslebt, auf die ich neugierig bin.
Verletzen kann ich damit höchstens ein Bedürfnis nach Eigentumsrecht an meinem Körper. Und das ist kein schützenswertes Bedürfnis, wie ich finde.
Natürlich muss man es aber auch nicht provozieren und vor den Augen des Partners irgendetwas in der Art starten und auch nicht ungefragt darüber reden. Diskretion ist hier allemal besser.
 
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  • #47
Soviele gibt es ja gar nicht, die einem dafür gefallen würden. Aber wenn es denn mal so weit ist, würde ich mir das auch herausnehmen und es auch meinem Partner gönnen.
w 45
Hoffentlich sind Sie wenigstens ehrlich Ihrem Partner gegenüber. Er sollte Ihre Einstellung kennen und akzeptieren - und dann dürfen weder er noch Sie sich später beschweren - gesteigertes Risiko des Fremdverliebens inklusive...
 
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  • #48
Ja, es ist schon richtig, das eine Haltung nach dem Motto "dein Körper gehört mir" nicht zielführend ist.
Mein Motto ist stattdessen mein Körper gehört dir! (Auch wenn das mit materiellem Besitz nicht zu vergleichen ist, also im ideellen Sinne gesprochen)
Niemand beschränkt den anderen in seiner Freiheit. Ich beschränke mich selbst und umgekehrt, also eine Art Pakt. Wenn ich mir vorstelle ich dürfte etwas mit einer anderen Frau anfangen und gleichzeitig würde die Mutter meiner Kinder eine Affäre mit einem anderen Mann haben, bin ich in der Summer weniger glücklich, als wenn die beschriebene Vereinbarung gilt.
Wenn es dem anderen auch so geht, ist damit allen gedient.
Wer es sich leicht macht und sagt, es sei nur natürlich viele Partner zu wollen und alles andere sei unterdrückung, muss sich dann auch sagen lassen, dass Eifersucht ein natürliches Gefühl ist. Wenn sie dann sagen "ich bin zu erwachsen" für eifersucht, bin ich erwachsen genug für Monogamie.
Abgesehen davon muss ich mich erst gar nicht zurücknehmen und einschränken, da mich andere Frauen sowieso nicht interessieren. Ich brauche keinen Reiz des neuen, sondern entwickel lieber etwas begonnenes weiter, so dass es höher wächst als alles, was man sofort wieder umwirft.

Respekt für alle die das anders handhaben und ehrlich damit umgehen und Schande über alle, die es heimlich tun.
 
  • #49
@43

Aber wenn es denn mal so weit ist, würde ich mir das auch herausnehmen und es auch meinem Partner gönnen.
Solange das von Anfang an so kommuniziert ist und BEIDE das gut finden ist das völlig i.O. Aber es muss kommuniziert werden, selbstverständlich ist es nämlich nicht. Und dann kann Dein möglicher Partner entscheiden ob er genauso denkt oder nicht.

Und noch so ein Missverständnis:
Diese "Dein Körper-gehört-mir"-Haltung halte ich für Kinderkram
Nein, keiner gehört einem anderen, weder der Körper noch die Seele. Wenns zum Zwang wird treu zu sein und es Überwindung kostet nicht Fremdzugehen ist es dennoch ein Zeichen dass die Beziehung eben doch nicht soooo in Ordnung ist. Dazu gehört einfach zum einfach-mal-so-jemanden-anderen-poppen eine gewisse Einstellung dazu. Sex wird losgelöst von Liebe gesehen, als reine Turnübung. Das ist nunmal nicht meine Welt, für mich ist es das intimste was zwei Menschen miteinander haben können. Dazu noch die Hormonausschüttung die dafür sorgt dass wir uns in den Sexpartner zumindest ein klein bisschen verlieben.

Kurz gesagt- dazu brauchts eine gewisse Hornhaut auf der Seele- und eine solche Frau wollte ich nie haben.
 
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  • #50
Abgesehen davon muss ich mich erst gar nicht zurücknehmen und einschränken, da mich andere Frauen sowieso nicht interessieren.
Dann können Sie auch (noch) gar nicht mitreden.
Klar ist Treue einfach, wenn einen sowieso niemand interessiert oder man selbst und/oder der Partner bei anderen keine Chance hat.
Klar gibt es Vereinbarungen zwischen den Partnern, die Treue einschließen. Geschenkt. Davon ist hier doch gar nicht die Rede.
Man sollte das nur nicht zur Norm erheben und zur Voraussetzung einer glücklichen Partnerschaft machen.
 
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Gast

  • #51
47@ 49

Selbstverständlich kann ich mitreden, indem ich meine Perspektive auf das hier diskutierte Thema darstelle. Auslöser für meinen Beitrag, war die These, das es kindisch sei, wenn man den Körper des anderen besitzen will.
Wenn Treue für mich nicht einfach wäre, würde ich es auch für verfehlt halten mein Leben in eine unangenehme Form zu pressen.
Glück ist individuell und folglich auch eine Beziehung. Es ist richtig, das man deshalb auch keine Norm für eine glückliche Beziehung aufstellen kann. Aber man kann Treue in einer individuellen Beziehung sehr wohl als Basis für ein glückliches Zusammensein festlegen. Es gibt Menschen, die ohne Treue eben nicht glücklich werden.

PS: Es gibt niemanden, der bei niemandem Chancen hat.
 
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Gast

  • #52
Ist doch ganz einfach: "Wenn Treue Spaß macht, dann ist es Liebe" Zitat Julie Andrews
Aber jeder, der denkt, er würde nie in Versuchung kommen, sollte auch daran denken, die Wörter "immer" und "nie" aus dem Wortschatz zu streichen, da es immer wieder Situationen geben kann, die man dann nicht mehr rational erfasst.
Ist wie wenn man zu einem Unfall mit Verletzten hinzu kommt: in der Theorie weiß jeder (oder sollte jeder wissen), was er zu tun hat. Doch wie sieht die Praxis aus?
w/46
 
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  • #53
Liebe und körperliches Begehren sind doch zwei Paar Stiefel. In der Verliebtheitsphase können sie miteinander verschmelzen-danach wird es schwierig.Leider..
Oder wie war das doch in dem Sketch: "Aha, 50% aller Männer geben zu, fremdgegangen zu sein. Das heisst doch, 50% sind treu!"
-"Aber neee, das heisst nur, die anderen 50% haben gelogen!"
(Gilt schon aus mathematischen Gründen auch für Frauen, sie prahlen nur nicht mit ihren Abenteuern:))
w.45
 
  • #54
Also gut, ich scheine von irgend einem anderen Planeten zu stammen.

Aber jeder, der denkt, er würde nie in Versuchung kommen, sollte auch daran denken, die Wörter "immer" und "nie" aus dem Wortschatz zu streichen, da es immer wieder Situationen geben kann, die man dann nicht mehr rational erfasst.
also ich liebe Sex, ich habe eine ziemlich ausgeprägte Libido---wenn ich in einer Beziehung bin. Weder in Singlezeiten noch sonst hatte ich je einen Trieb oder Begehren dass ich nur und ausschliesslich mit einer fremden Frau hätte befriedigen können. Ich und halte das für ziemlich normal. Klar, Morgenlatte, nun ja, Hand anlegen und gut ist.

Ich kenne es schlicht nicht dass ich in einer Bar eine derart überwältigende Sexlust bekommen hätte dass ich meine Handlungen nicht mehr hätte steuern können.

Und wer ehrlich ist weiss das auch.

Die ganze Triebnummer ist schlichtweg eine billige Ausrede für den Egotrip. Wer damit kommt macht das Ganze nur noch erbärmlicher.

Wir sind nunmal keine Karnickel.
 
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  • #55
Oh Kalle..

Deine unreifen Postings sind mitunter wirklich schwer zu ertragen.

Nach 20 jahren insgesamt glücklich Ehe hatte ich mit der Freundin einer Arbeitskollegin auf einer Weihnachtsfeier vor 2 jahren Sex.einmalig unter Alkoholeinfluss..

Meine Frau hat es mir verziehen , wir leben genauso glücklich wie vorher. Meine Frau schätz an mir so viele Dinge durch diese lange gemeinsame Zeit das dieser Seitensprung nicht annähernd im Verhaltnis steht was zwischen uns positiv gelaufen ist und läuft und was wir zusammen erlebt haben.

Und jetzt willst Du mir erzählen das in unserer Beziehung noch nie was gestimmt hat?
Das ich diese "Charakterschwäche" 20 jahre mit mir rumgetragen haben und sie erst jetzt rausgekommen ist..

Das ich schon immer ein Egoist war?

Wie kann man derart unreif rauslabern.?

Noch schlimmer sind solche Sätze wie: Wenn in einer Beziehung "alles stimmt" dann geht man nicht fremd.

Wie bitte? Eine Beziehung zwischen Frau und Mann wo alles stimmt???? Ein Widerspruch insich..Ich habe noch nie ein Paar gehört das gesagt hat Bei uns stimmt alles..

Woher kommt dieses Wunschdenken?

M
 
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  • #56
Alkoholiker wissen was sie tun! Man kann nicht so sturzbetrunken sein, dass man nicht mehr weiß, ob man Sex gehabt hat oder nicht. Es ist natürlich einfach, den Alkohol für den Seitensprung verantwortlich zu machen, als sich selbst einzugestehen, dass man dem Sex nicht abgeneigt war.
Tse, erbärmlich, solche Menschen, die für ihre außerpartnerschaftlichen sexuellen Erlebnisse immer die passende Ausrede parat haben, um dies zu entschuldigen.

Wie betrunken muss man eigentlich sein, um sich nicht im Klaren zu sein, dass man gerade Sex mit einer anderen Person als seiner Partnerin hat? Ich bin davon überzeugt, dass es niemals bei einem einmaligen Seitensprung bleibt. Wer erstmal auf den Geschmack gekommen ist, wird es immer wieder tun, das ist dann alles nur noch eine Frage der Zeit, die Gelegeheit kommt.
Jeder ist Versuchungen ausgesetzt, jederzeit, doch die Kunst besteht darin, diesen Versuchungen nicht zu verfallen, sondern stark zu bleiben.

w, 34
 
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  • #57
Oh Kalle..

Deine unreifen Postings sind mitunter wirklich schwer zu ertragen.
Ich erlaube mir, die Gegenposition einzunehmen.
Ich halte viele von Kalles Postings für einen Ausdruck großer sittlicher Reife.
Und dass er sich für auf ewig unfehlbar dargestellt hätte, habe ich jedenfalls nicht gelesen.

Ich kann für mich sagen, dass ich - persönlich - die vielen Aussagen, die Fremdgehen bagatellisieren, als teilweise schwer erträglich empfinde.

(Mir selbst ist das einmal passiert - und ich war erschüttert ob der Konsequenzen, der tiefen Verletzungen, die damit verbunden waren. Das liegt nun schon einige Jahre zurück und war mir eine nachhaltige Lektion. Zu Verharmlosen oder zu Rechtfertigen gibt es da genau gar nichts.)

M50
 
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  • #58
Nicht das Fremdgehen ist das Problem. Zumindest bei den meisten Männern hat das keinerlei negativen Einfluß auf die Beziehung, im Gegenteil, oft ist diese wesentlich harmonischer.

Das Problem ist, dass sich der/die Betrogene fragt, ob sie denn schlechter ist als ihr/e Nebenbuhler/in, und dass er/sie eine Vereinbarung als gebrochen sieht, die ihm/ihr das exklusive Recht auf sie Sexualität der/des anderen einräumt.

Die Konsequenz für die Menschen, die sich der biologischen und sozialen Realitäten bewusst sind und das ihnen von Hollywood und den Kirchen eingetrichterte Ideal der lebenslangen Treue als Wunschdenken entlarvt haben, kann deshalb nur sein, von vornherein klar zu machen, dass man das Versprechen der lebenslangen Treue nicht geben kann und will. Dazu muss man nicht rammeln wie die Karnickel-aber einander klarzumachen, dass ein Ausrutscher nichts an der Liebe ändert, dazu gehört mehr Charakterschwäche als nach einem Jahr Beziehung stolz wie Oskar auf seine Treue zu sein und dann nach 7 Jahren Ehe in den nächsten Puff zu gehen, weil man nicht mehr weiter weiß mit seiner Lust.

Nein, das Versprechen ewiger Monogamie werde ich nicht geben. Man sieht hier im Forum, wozu das führt. Es ist an meiner Partnerin, zu entscheiden, ob sie trotzdem bei mir bleibt. Ich glaube, die Vorauswahl, die dadurch getroffen wird, wird einen großen Teil der problematischen, besitzergreifenden, eifersüchtigen Frauen herausfiltern.
 
  • #59
@54

Nach 20 jahren insgesamt glücklich Ehe hatte ich mit der Freundin einer Arbeitskollegin auf einer Weihnachtsfeier vor 2 jahren Sex.einmalig unter Alkoholeinfluss..

Meine Frau hat es mir verziehen , wir leben genauso glücklich wie vorher
Klasse, ja, ich stimme zu das ist Ausdruck grosser Reife und Charakterfestigkeit....und mir ist klar wieso Du treue Menschen als naiv bezeichnest. Wär ja doof wenn unsere Aussagen zur Untreue auch auf Dich zutreffen würden- Nee, kann nun wirklich sein. Selbstverständlich nicht. Also die anderen schon, aber ich?

Ich frag halt weil ich schlichtweg noch nie ein einer solchen Situation war- und ich war schon auf ziemlich vielen Weihnachtsfeiern, Seminaren, Messen, Tagungen etc. All den Gelegenheiten auf denen Mann doch eigentlich fast ein Supermann sein müsste würde er nicht irgendwann von einer Frau ins Bett gezerrt werden. So ganz ohne sein zutun und halb im Koma.

Aber irgendwie sind diese irren Weibetr immer an mir vorbeigegangen. Flirts, gute Unterhaltungen, gut alllooool all das kenn ich. Aber im Bett gelandet bin ich da nichtmal in Singlezeiten. Und innerhalb der Firma auf der Weihnachtsfeier? Sorry- das ist selten dämlich.

Wie ist denn eigentlich jetzt das Verhältnis zur Kollegin und Freundin? Wieviel Spass haben die Kollegen jetzt wenn Sie Euch beide rumeiern sehen?



Was ich aber weiss: Im Bett landet man NUR wenn BEIDE das aktiv betreiben. Es passiert nicht einfach so.
 
  • #60
Ich würde nicht fremdgehen, selbst wenn ich in der Beziehung unglücklich wäre.

Denn den Menschen, für den ich mich einst entschieden habe, dem zolle ich zumindest soviel Respekt vorher die Beziehung zu beenden, selbst wenn ich sie wirklich für sinnlos erachte. Ich würde ihn nicht betrügen, egal wie am Ende die Beziehung wäre.

Gleichzeitig ist es so, dass auch ich keinen anderen Mann begehre, wenn ich meinem Freund liebe. Ich möchte ihn, ihn ganz allein.

Sollte ich also aus heiterem Himmel betrogen werden, dann weiß ich, ohne zu hinterfragen, was nun der wirkliche Grund ist, dass er eine andere von Liebe meint, als ich sie verstehe, als er mir sagte, er liebte mich, und dass er einer grundsätzlich anderen Wertevorstellung lebt als ich.

Es gibt viele Gründe fremdzugehen, soviele wie es Gründe gibt, Sex zu haben. Die Frage ist, was hält ihn davon ab? Und wenn er fremdgeht, war es offensichtlich nicht da. Darauf sollte man sich konzentrieren.
 
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