Es geht hierbei nicht um die Sex-Aufgeschlossenheit der Frau, es geht hier einzig alleine darum, dass FS heute mit und durch ihren aktuellen Freund es bereut und sich deshalb schäbig fühlt, dass sie so etwas früher mit ihrem Ex-Freund getan hat.
Ach du grundgütiger ....
Klar kommt man sich seltsam vor (schäbig ist vielleicht ein etwas heftiger Ausdruck), wenn der neue Partner etwas, was man bis dahin für recht selbstverständlich gehalten hat, so sehr ablehnt.

Natürlich mag es nicht jeder, aber so absurd ist es nun auch wieder nicht, gerade wenn man (oder dann doch eher frau?) beim Akt nicht gekommen ist und der Mann fast sofort ins postorgasmische Traumland entschwindet 😜.

Ich für mich bin überzeugt, dass solche Leute liebesunfähig und beziehungsunfähig sind, wundern sich jedoch, dass sie von einem Beziehungsproblem in das nächste Beziehungsproblem kommen!
Hier schreiben auch eine ganze Reihe Menschen in durchaus glücklichen Beziehungen, die keine Beziehungsprobleme haben (mich eingeschlossen), die es völlig normal finden, wenn man auch diese Spielart in die gemeinsame Sexualität einbaut.


@Andreas1965: 🤣🤣🤣
Danke für den Lacher des Tages.
 
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Ich denke, du hattest ein weitaus befriedigenderes Sexualleben als er. Da könnte er jetzt davon profitieren, stattdessen will er dich auf sein verklemmtes Niveau runterziehen.
Einmal (ganz am Anfang der Beziehung) hatte er sehr schnell einen Orgasmus, dann machte ich allein weiter, bis ich auch so weit war. Danach erzählte er mir, das hätte ihn gekränkt.
Wäre es ihm lieber, du würdest einen Orgasmus vortäuschen, damit er das Gefühl hat, er ist der tolle Lover? Dann ist ihm deine Befriedigung egal.

Und an den IM: Wenn jemand seine Sexualität auslebt und Wünsche oder Vorstellungen äußert, ist das niemals „schäbig“, auch wenn du das in allen deinen Antworten der FS reindrücken willst. Gemeinsames Masturbieren ist jedenfalls keine perverse Praktik, sondern vertrauens- und intimitätsfördernd.
 
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Es gibt hier Leute denen muss mal 100 mal dasselbe sagen und sie kapieren immer noch nicht! Sie wissen auch nicht was es bedeutet, sich selbst zu lieben, dass dies die Grundlage ist um überhaupt liebesfähig zu sein und sie wissen auch nicht, den Unterschied zwischen eiskaltem, gefühllosem maschinellem Sex und tiefenerfüllender Sex in der beidseitigen Liebe!

Nun tiefenerfüllender Sex ist nicht genormt und kann für Menschen völlig unterschiedlich sein.

Wer wirklich liebt kommt allerdings nicht auf die Idee dem anderen seine Normen aufzwingen zu wollen was aber nicht ausschließt, dass man sich mal etwas wünscht was dann der Partner nicht geben will.

Daher aus Liebe verzichtet man einerseits z.B. auf gemeinsame Selbstbefriedigung (wenn dies die Grenzen des Anderen überschreitet). Andererseits wertet man den Anderen aber wegen so einer Idee nicht ab wenn man ihn liebt.

Analog dazu passt echte Selbstliebe nicht dazu, dass man die Worte "ich liebe mich selbst" permanent wie eine Monstrans vor sich her trägt und jedem ungefragt davon wiederholt erzählt.

Wer wirklich mit sich fein ist kommt überhaupt nicht auf die Idee regelmäßig seine Eigenliebe öffentlich abzufeiern und geht souverän mit aus seiner Sicht nicht erfüllbaren Wünschen des Partners um.
 
Danke @Andreas1965 für das geniale Kopfkino, das Du ua mir geliefert hast mit der Erklärung der @INSPIRATIONMASTER‘schen Liebe😂
Sehr genial👍Dafür schlucke ich unkommentiert mindesten dreimal „Der Mensch an sich ist nicht monogam“😉
Liebe FS, ich hatte tatsächlich auch mal einen ähnlichen „Fall“, auch da kam der Mann aus einer langjährigen Ehe, die Vorstellung von Sex kam der hier beschriebenen Version sehr nahe ... Was soll ich sagen, nach drei Monaten war für mich das Ende da, zu wenig Kompatibilität. Das war Quälerei und ich fühlte mich auch immer ein wenig „schäbig/schuldig“, das hatte er mit seiner ablehnenden Haltung beinahe erreicht! Deshalb kann ich vor solchen Verbindungen nur warnen, die eigene Sexualität ist etwas wichtiges und niemals als schäbig anzusehen. Aber ich denke, Du hast das ja auch schon längst erkannt🙏
 
da kam der Mann aus einer langjährigen Ehe, die Vorstellung von Sex kam der hier beschriebenen Version sehr nahe ... Was soll ich sagen, nach drei Monaten war für mich das Ende da, zu wenig Kompatibilität. Das war Quälerei und ich fühlte mich auch immer ein wenig „schäbig/schuldig“, das hatte er mit seiner ablehnenden Haltung beinahe erreicht!

Einen eher schamhaften oder prüden Umgang mit Sexualität kann man nicht an der Anzahl oder Länge von Exbeziehungen festmachen.

Die entsprechende Einstellung hängt oft damit zusammen wie wichtig einem Menschen "was könnten die anderen über mich denken" ist. Diese Wichtigkeit ist allerdings selten ein bewusster Vorgang sondern eher die Folge von Konditionierung als Kind.

Gerade fehlende Selbstliebe (auch ein Produkt der Kindheit) verstärkt solche Scham und führt dazu, das man das eigene Muster anderen überstülpen will.

Daher können sich auch Menschen mit relativ vielen und kurzen (Sex)Beziehungen diesbezüglich schamhafter als jemand mit geringerer Beziehungsquantität unterwegs sein.
 
Sehr genial👍Dafür schlucke ich unkommentiert mindesten dreimal „Der Mensch an sich ist nicht monogam“😉
Und sogar die Gleichsetzung von Polygamie mit serieller Monogamie...
Die Kreativität hier macht Spaß 😂.

Liebe ADAC, wie geht es Dir mit den Antworten? Die kleinen Exkurse sollten Dir ja auch zeigen, dass Sexualität individuell ist, es kein Richtig /Falsch, nur ein, was tut mir gut - und dass es manchmal/öfters zwischen 2 Menschen nicht passt und man es auch nicht passend machen kann.
Und Du hast fast unisono das Feedback bekommen, Du bist richtig, wie Du bist... Steh zu Dir.

W, 51
 
Sehr schöne Antwort @Ejscheff, sowohl den Thread betreffend als auch die andere „Dauerthematik“😉
Nur was den „Verzicht aus Liebe“ angeht, ist mE Vorsicht geboten. Da sollte doch jeder ab und an in sich reinfühlen, ob die Beziehung noch stimmig ist. Mache ich nämlich zu viele Dinge, die mir nicht wirklich gefallen oder aber vermisse ich eben die anderen, geht der Schuss nach hinten los.
 
Nein, @Ejscheff , auch da gebe ich Dir recht, das hat gar nichts mit der Länge der vorangegangenen Beziehungen zu tun. Ich habe das nur erwähnt, weil es eben gerade bei dem Mann auch so war und auch er aus einer über 20 Jahre dauernden Ehe kam und ich so ein Verhalten eigentlich nicht kannte. Aus diesem Grunde wahrscheinlich auch bei mir immer dieses komische Gefühl (stimmt mit mir alles?)
 
ADAC?!?! Oh je, das klingt ja nach Notfall! ;-)

Du bist sehr unerfahren, nicht nur sexuell, weißt (noch) gar nicht, was DU eigentlich möchtest, suchst ständig nach der Meinung anderer.

Auch mit Deinem Ex hast Du diese "wow, welch unglaublich gewagten Sex-Praktiken (Ironie off)" nur deswegen gemacht, weil ER das wollte. Nun hast Du ein gegenteiliges Männer-Exemplar angelacht und bist erneut unsicher und weißt gar nicht, was Du möchtest.

Nun sollen wir entscheiden für Dich, was gut ist und richtig für Dich. Oh, je, oh weiha.

Du hast GANZ ANDERE Baustellen erstmal in Deinem Leben zu bewältigen als die sexuellen. Fange da besser an!
 
Einmal (ganz am Anfang der Beziehung) hatte er sehr schnell einen Orgasmus, dann machte ich allein weiter, bis ich auch so weit war. Danach erzählte er mir, das hätte ihn gekränkt.

Er ist aber nicht auf die Idee gekommen, anderweitig bei dir weiterzumachen? 🤔
Hätte er es im Gegenzug völlig normal gefunden, dass du unbefriedigt bleibst? Das würde mich jetzt noch interessieren ...

Mittlerweile denke ich, ich bin gar nicht so prüde, wie ich immer behaupte. Für mich ist es auch völlig normal einfach weiterzumachen, wenn ich darauf Lust habe. Und selbst mein Ex, den ich im Nachhinein auch als verklemmter einschätze als mich selbst, fand das ganz normal.
 
Nur was den „Verzicht aus Liebe“ angeht, ist mE Vorsicht geboten. Da sollte doch jeder ab und an in sich reinfühlen, ob die Beziehung noch stimmig ist.

Selbstverständlich ist das eine Abwägungssache.

Es ist z.B. ein Unterschied ob man generell auf Sex verzichten muss oder man z.B. "nur" auf Analverkehr verzichten muss weil der Partner dem skeptisch ggü. steht.

Da ist es schon ein Zeichen von Respekt wenn man sich bei entsprechenden Überzeugungsversuchen zurück hält und dem anderen deswegen nicht böse ist. Das bedeutet aber nicht, dass man es nun grundsätzlich überhaupt nicht versuchen darf den Anderen zu überzeugen.

Umgekehrt ist es ein Zeichen fehlender Selbstliebe wenn man daraus ein Drama macht wenn man beim Partner entsprechendes Spielzeug findet. Findet man neben dem Spielzeug zusätzlich einen neuen Spielpartner sieht das schon wieder ganz anders aus.

Ich habe dieses Beispiel einem Nachbarthread entliehen weil diese Praktik noch stärker als die hier thematisierte Praktik polarisiert und für mich Angst davor noch nachvollziehbarer ist.
 
Liebe ADAC, wie geht es Dir mit den Antworten?
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Ich möchte versuchen, mein Empfinden "schäbig" zu sein, zu erklären. Mein Freund ist, wie bereits erwähnt, 56 und ein ziemlich "braver". Seine Eltern sind gläubige Katholiken auch ist er jemand, der sich sehr über seinen Beruf (Arzt) definiert. Ich bin nicht so. Mir ist mein Job nicht so wichtig, solang ich einen habe um Geld zu verdienen und mir spannende Erlebnisse in der Freizeit zu finanzieren. Karriere interessiert mich nicht. Er hat mit 30 seine 2. Freundin geheiratet und hat eigentlich niemals mit einer Scheidung gerechnet. Ich denk zwar nicht, dass ich bisher übertrieben umtriebig war aber doch viel mehr Erfahrung hab als er. Gestern hatten wir ein langes Gespräch über unsere Sexualität, ich versuche ihn ein bisschen "aufzulockern" und ihm die Schüchternheit zu nehmen. Das funktioniert übrigens gut, er sagte tatsächlich, ich soll ihm doch bitte klar kommunizieren was ich will und dann versuchen wir es gemeinsam😊 Schon süß, dass ich mit 31 einem 56 Jährigen was über Sex beibringen kann ...
 
ADAC?!?! Oh je, das klingt ja nach Notfall! ;-)

Du bist sehr unerfahren, nicht nur sexuell, weißt (noch) gar nicht, was DU eigentlich möchtest, suchst ständig nach der Meinung anderer.

Auch mit Deinem Ex hast Du diese "wow, welch unglaublich gewagten Sex-Praktiken (Ironie off)" nur deswegen gemacht, weil ER das wollte. Nun hast Du ein gegenteiliges Männer-Exemplar angelacht und bist erneut unsicher und weißt gar nicht, was Du möchtest.

Nun sollen wir entscheiden für Dich, was gut ist und richtig für Dich. Oh, je, oh weiha.

Du hast GANZ ANDERE Baustellen erstmal in Deinem Leben zu bewältigen als die sexuellen. Fange da besser an!
DAS finde ich allerdings schon recht beleidigend. Was dieses Thema, nämlich Selbstbefriedigung, angeht bzw. generell meine Sexualität, lass mich nicht leicht verunsichern. Ich wollte nicht, dass es so rüberkommt. Ich wollte lediglich einen Meinungsaustausch veranlassen, weil ich neugierig war, wie es andere so machen. Stimmt schon, dass ich oft unsicher bin aber ENTSCHEIDEN braucht niemand für mich, das mach ich schon selbst. Weißt du denn immer, was du willst bzw was richtig für dich ist? Darum beneid ich dich aber sehr. Sowas kann sich bei mir auch ganz schnell ändern, was heute richtig ist, kann in ein paar Monaten ganz anders sein.
 
Liebe FS,
ich weiß nicht, irgendwas beißt sich.
In meinem Thread "Authentische Liebe= erfüllender Sex? " schreibst du, du seist nicht so der sexuelle Typ, andere Dinge seien dir wichtiger und hier geht hervor, dass du deinem Partner was über Sex beibringen möchtest.
Wie passt das zusammen?
Ich habe auch deinen Thread aus dem Dezember quer gelesen, wo du schreibst, verliebt seist du nicht. Wie schaut es jetzt nach einem Monat damit aus?
Auch hast du geschrieben, dass du viele schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hast, dazu gehörte, wenn ich das richtig verstanden habe, auch der Ex mit dem du eine sehr viel Vertrauen voraussetzende Sexualität hattest. Auch wenn Selbstbefriedigung voreinander nichts Außergewöhnliches ist.

Ich frage mich gerade, ob deine schlechten Erfahrungen und deine mE ambivalente Haltung zu Sexualität im Zusammenhang stehen. Hast du deine schlechten Erfahrungen ausgiebig verarbeitet? Fühle dich bitte nicht von mir angegriffen. Du musst auch gar nicht auf diesen Beitrag reagieren, aber vielleicht helfen dir meine Gedankengänge irgendwie.
 
Ich verstehe sowas irgendwie nie. Miteinander Sex haben ja, aber bloß nicht voreinander befriedigen, da zu intim und unanständig? Welch eine verdrehte Denkweise. Wenn er in anderen Dingen auch so konservativ ist und es dich stören sollte, würde ich Reißaus nehmen. Zugegeben, ich könnte nie mit jemandem zusammen sein, der sich wegen so etwas echauffiert und schämt. Klar ist es sein Recht, das nicht zu mögen, aber so muss halt jeder sein passendes Gegenstück finden. Wenn er ansonsten auch so verklemmt und spießig ist, dann gute Nacht..
 
Er ist aber nicht auf die Idee gekommen, anderweitig bei dir weiterzumachen? 🤔
Hätte er es im Gegenzug völlig normal gefunden, dass du unbefriedigt bleibst? Das würde mich jetzt noch interessieren ...
Ich denke, er kam einfach nicht auf die Idee weil er schüchtern und unsicher ist und nicht weiß, wie er sich am besten verhalten soll. Ist ja auch verständlich, wenn man 20 Jahre mit immer derselben Person schläft, man dann bei neuen Erfahrungen unsicher ist.
Er hat mir erzählt, er hat sich direkt nach seiner Scheidung bei Arbeitskolleginnen erkundigt, ob er sich denn im Intimbereich rasieren soll... Er wusste nämlich nicht, was Frauen so gefällt, abgesehen von seiner Exfrau 😁
Ich frage mich gerade, ob deine schlechten Erfahrungen und deine mE ambivalente Haltung zu Sexualität im Zusammenhang stehen.
Glaub ich nicht. Ich finde das aber gar nicht ambivalent. Oft hab ich wochenlang nicht das Bedürfnis nach Sex aber wenn es mal passt für mich, muss es schon Hand und Fuß haben.

Hast du deine schlechten Erfahrungen ausgiebig verarbeitet?
Keine Ahnung, woher weiß man das denn... die Trennung von meinem letzten Freund hat mich schon sehr mitgenommen und beschäftigt mich nachhaltig auch noch sehr. Aber man muss ja weiter machen und dafür sorgen, dass es einem gut geht. Bzw will ich Erfahrungen sammeln, und @yellow bee mich selbst besser kennenlernen.
verliebt seist du nicht. Wie schaut es jetzt nach einem Monat damit aus?
Richtig verliebt bin ich leider noch immer nicht. Aber ich verlieb mich sowieso nur sehr schwer. Im Moment reicht mir diese Beziehung mit nur ein wenig Verliebtheit, dafür umso mehr Vertrauen und vor allen Dingen viel Sympathie.

Find ich übrigens voll nett, dass du fragst. Danke dafür 😊
 
Er hat mir erzählt, er hat sich direkt nach seiner Scheidung bei Arbeitskolleginnen erkundigt, ob er sich denn im Intimbereich rasieren soll... Er wusste nämlich nicht, was Frauen so gefällt, abgesehen von seiner Exfrau 😁

Das ist ja schon fast süß 😁.
Ich kann es ihm ein bisschen nachfühlen, ich war dreißig Jahre lang mit meinem Ex zusammen und hatte in dem Sinne auch "keine Ahnung".
Allerdings war ich trotzdem recht tiefenentspannt und dachte mir - vor allem nach viel Lektüre hier im Forum - "naja, wenn die Kerle wirklich alle so drauf sind wie hier beschrieben, dann bleib ich halt allein" 🤷‍♀️.

War aber letztendlich gar nicht sooo schlimm und ich habe auch in meiner zweiten Beziehung jetzt einfach mit meinem neuen Partner unsere gemeinsame Sexualität entwickelt.
 
@ADAC
Lass dir bitte von keinem einreden, was gut oder schlecht oder schäbig wäre. Genauso brauchst du kein schlechtes Gefühl haben, wenn du in der Sexualität etwas offener bist als dein Partner.
Ich persönlich finde Selbstbefriedigung vor dem Partner sehr intim, dafür brauchen viele sehr viel Vertrauen und Selbstbewusstsein. Eine meiner Ex Freundinen hatte mich sogar dazu aufgefordert, um zu sehen wie ich es mir selber mache um sich etwas anzuschauen. Ich finde außerdem, dass es eine sehr schöne Art ist, seine Sexualität auszuleben. Die Sexualität ist eine Spielwiese, wo jeder sagen, denken und machen darf, was er will, solange der keiner zu Schaden kommt und absichtlich gekränkt wird.
Ich selber hätte gerne dabei zugeschaut, wie meine Partnerin es sich selber macht, dabei tief in die Augen schauen und die Situation genießen. Das du nach dem Sex bei dir selber weiter machst, ist auch völlig okay, hättest meiner Meinung aber auch z.B. deinen Freund die Hand nehmen können, bei dir hinlegen und sagen können : "du bist fertig, ich aber nicht, mach bei mir weiter" oder so. Ich selber hätte es natürlich von selber gemacht, aber wie du schon sagtest, jeder ist da anders .

Eine andere Meinung habe ich allerdings, wenn ein Partner gar nichts sexuelles machen will (was auch okay ist) und der andere Partner ohne Absprache es sich dann provokativ selber vor den anderen macht.

Du hattest ein Gespräch bereits, was doch in die richtige Richtung geht. Weiter so. Vielleicht braucht dein Freund etwas Zeit, um locker zu sein, wer weiß, wie ihm seine Ex-Frau "verzogen" hat, und was er alles nicht durfte etc.

m41
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier kann man sehen, dass reden viel hilft.
Ich hoffe inständig, dass ihr eine gemeinsame und erfüllte Sexualität finden werdet.

Ich als Mann kann nur sagen, dass ich persönlich die Unsicherheit des Freundes nachvollziehen kann. Wer kann beurteilen, wie die 20jährige Ehe war? Wie hat ihm die Frau "erzogen"? Niemand von uns weiß das. Vielleicht wurden ihm so Flauseln im Kopf gesetzt oder immer wieder eingebläut, das Selbstbefriedigung etwas schlechtes ist? Das man so was nicht tut? Das man in der Ehe nur so und so Sex haben darf, seine Wünsche nicht äußern darf etc. Und jetzt kommt er an eine selbstbestimmte Frau, die vielleicht sexuell ein wenig offener ist und diese Sexualität MIT IHM ausleben will. Das ist für den Mann vielleicht ein (positiver) Kulturschock?
Also weiter so @ADAC , immer offen und ehrlich miteinander reden, vielleicht braucht dein Freund etwas mehr Zeit und Vertrauen, bis er sich völlig öffnen kann und dann überrascht er vielleicht dich?

m41
 
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Ich habe da mal eine Frage.
Guck da der eine den anderen zu wie er / sie es sich selbst macht oder machen es beide gleichzeitig mit sich selbst?
Im zweiten Fall bekommt man / frau es nur teilweise mit was der / die Andere so macht.

Ich habe es nur einmal erlebt, dass mir eine Frau gezeigt hat wie sie es gerne möchte. Da ich damals erst 16 oder 17 war, war es für mich gleich ein anatomisches Kennenlernen der weiblichen Genitalien. Danach, ich bin jetzt 58 habe ich es nicht mehr erlebt.
Ich hätte wohl auch Schwierigkeiten vor einer Frau zu masturbieren, da stecke ich viel zu gerne rein oder komme zwischen ihren Brüsten. Da ich mich schon mit Ende 20 vasektomiert haben lasse, zieht bei mir auch das Schwangerschaftsargument nicht.

Noch kurz zu unseren Dauerschreiber mit der unvergleichlichen Menschenkenntnis, dessen Forumsname ich ganz absichtlich hier nicht nenne. Ignoriert ihn einfach. Geht auf den Fragesteller ein oder berichtet was ihr selbst zu den Thema erlebt habt. Aber arbeitet euch nicht an seinen Thesen ab. Er schafft es aus jedem Thema sein Thema zu machen und dann diskutieren einige Foristen nur mehr seine Ansichten. Die erfahrenen Foristen kennen das schon. Ich bin nicht der Einzige der ihn ignoriert und je mehr ihn ignorieren um so stiller wird er hoffentlich werden. Ich will niemanden den Mund verbieten aber selbst entscheiden auf welche Provokation ich eingehe oder nicht.
 
Liebe FS, ich finde es sehr schön, dass Du Dich zwischendurch immer mal wieder meldest, das ist für uns sehr viel angenehmer als dieses „Stochern im Nebel“👍
Was ich jetzt von Dir lesen durfte, gefällt mir gut (zum Altersunterschied sag‘ ich nix, da hat jeder so seine eigene Vorstellung😉) und es klingt für mich erstmal plausibel, was Du über ihn schreibst. Erkennbar ist der Wille bei ihm und das ist großartig! Der braucht einfach ein wenig Zeit, scheint aber bereit zu sein, sich auch auf Dich einzulassen! Ich habe es eben auch schon anders erlebt und das ist dann fies. Ich wünsche Euch viel Spaß beim gemeinsamen Erleben💪
 
Dein Freund ist 25 Jahre älter als du, er war verheiratet und hat zwei Kinder.
Was erwartest du von einem Mann, der dein Vater sein könnte und eine lange Ehe hatte?

Ihr habt sexuelle Inkompatibilitäten, du willst noch Ehe und Kinder mit 31. Er hat dir gesagt dass er damit nicht noch einmal anfangen möchte. Verständlich mit 56!

Warum willst du den Mann auf Teufel komm raus verbiegen und für dich passend machen? Das klappt in dem Alter nicht mehr.
Warum suchst du dir nicht einen Mann in deinem Alter, mit dem du ganz von vorne eine Familie gründen kannst?
Wenn du 40 bist wird er 65 und will einfach nur noch seinen verdienten Ruhestand genießen.

Eure Beziehung hat ein schnelles Ablaufdatum.
Genieße was du jetzt hast. Aber erwarte nicht von ihm dass er dich heiratet und zwei Kinder macht und dir den heißen Hengst ewig spielen kann.

Dafür ist der Altersunterschied zu groß.
 
Noch kurz zu unseren Dauerschreiber mit der unvergleichlichen Menschenkenntnis, dessen Forumsname ich ganz absichtlich hier nicht nenne. Ignoriert ihn einfach. Geht auf den Fragesteller ein oder berichtet was ihr selbst zu den Thema erlebt habt. Aber arbeitet euch nicht an seinen Thesen ab. Er schafft es aus jedem Thema sein Thema zu machen und dann diskutieren einige Foristen nur mehr seine Ansichten. Die erfahrenen Foristen kennen das schon. Ich bin nicht der Einzige der ihn ignoriert und je mehr ihn ignorieren um so stiller wird er hoffentlich werden. Ich will niemanden den Mund verbieten aber selbst entscheiden auf welche Provokation ich eingehe oder nicht.

Ich muss sagen, auch, wenn ich erst einige Tage hier schreibe und lese: Er scheint mir wie jemand, der ganz bewusst absichtlich provozieren möchte, um einfach unterhalten zu werden. Ernst nehmen kann man dies nicht, und ich denke, das tut er selbst auch nicht wirklich. Ihn zu ignorieren ist wohl der beste Vorschlag.
 
Wenn Dein neuer Freund so eine Sissi ist, musst ihn eben ein bisschen schubsen.
Scham ist den meisten - Mädchen wie Jungen - andressiert worden. Sie zu überwinden, ist m.E. eine Voraussetzung für leidenschaftlichen Sex. Auch für Kreativität und Experimentieren - ohne dies es ja schnell langweilig wird.

Die Formulierung von Andreas - "Stupsen" - gefällt mir. Ich vermeide Druck und Nötigung. Natürlich achte ich die Scham einer Gespielin - aber das bedeutet doch nicht, daß ich mich damit abfinde. Man kann sehr gut damit spielen.

Ich mag es sehr gern, wenn eine Lady "es sich selber macht", und zwar für mich. Ich wünsche es mir oft zu Beginn eines Zusammenseins (und immer wieder), weil ich die Dame schließlich kennen lernen will. So sage ich ihr das auch. Mir macht das u.a. Spaß, weil ich manchmal gern dominiere. Ich verlange beständig Blickkontakt hält und stelle ihr viele Fragen: wie sie genau ihre Erregung spürt? wie sie es empfindet, es vor mir zu tun? Manchmal gebe ich - sehr sanft natürlich - Befehle und drücke Bewunderung aus für ihren Mut, ihre Leidenschaft, deren Wirkung auf mich, meine Freude, von ihr "umworben§ zu werden, "mitzuspielen" (was ich nach einer Weile auch tu).

Generell finde ich es sehr wichtig, einander mitzuteilen, wessen man sich schämt. Vor allem Wachfantasien. oft kann man die auch - etwas variiert - nachspielen und dann weiter improvisieren. Scham wird immer unnötiger; es entsteht Liebeskunst.

Schließlich gehört für mich auch tiefer Blickkontakt dazu, Spüren, wie tief ich den Blick der, des anderen in mich aufnehmen kann / mag - Hals, Herz, Bauch, Beckenboden, Ist es nicht merkwürdig, da0 die meisten, wenn sie den ihnen nächsten Menschen maximal nahe sind, dann das Licht ausschalten oder die Augen schließen. Das wär ein eigenes Kapitel.

Alles Liebe
Quinquin.
 
Dein Freund ist 25 Jahre älter als du, er war verheiratet und hat zwei Kinder.
Was erwartest du von einem Mann, der dein Vater sein könnte und eine lange Ehe hatte?

Ihr habt sexuelle Inkompatibilitäten, du willst noch Ehe und Kinder mit 31. Er hat dir gesagt dass er damit nicht noch einmal anfangen möchte. Verständlich mit 56!

Warum willst du den Mann auf Teufel komm raus verbiegen und für dich passend machen? Das klappt in dem Alter nicht mehr.
Warum suchst du dir nicht einen Mann in deinem Alter, mit dem du ganz von vorne eine Familie gründen kannst?
Wenn du 40 bist wird er 65 und will einfach nur noch seinen verdienten Ruhestand genießen.

Eure Beziehung hat ein schnelles Ablaufdatum.
Genieße was du jetzt hast. Aber erwarte nicht von ihm dass er dich heiratet und zwei Kinder macht und dir den heißen Hengst ewig spielen kann.

Dafür ist der Altersunterschied zu groß.
Hat sie mal erwähnt dass sie noch Kinder will? Wenn ja, dann ist es ein Problem. Vor allem wenn er keine mehr will. Aber wenn nicht, ist es ihr Ding. Ich finde 25 Jahre Altersunterschied für eine Beziehung auch viel zu viel, sogar schon mehr als 10 Jahre sind mir zu viel. Aber das ist individuell und ihre Sache.
 
Ja @Ashiof, das hat sie in ihrem anderen Thread erwähnt.
Du musst nur auf ihr Pseudonym klicken, und dann erscheinen alle ihre Beiträge.
Du bist ja neu hier, deshalb wusstest du das wahrscheinlich nicht.

Sie würde gerne Kinder und eine Familie haben, verstehe ich in dem Alter.
Er hat das aber schon lange alles durch, und möchte verständlicherweise nicht nochmal von vorne anfangen....
 
Sie würde gerne Kinder und eine Familie haben, verstehe ich in dem Alter.
Hey Süsse. Also da möcht ich jetzt was richtigstellen: Ehe interessiert mich überhaupt nicht, kann überhaupt nicht verstehen, warum das so viele wollen. Kinder ist wieder ein anderes Thema. Ich hab das Gefühl, ich hab sehr viel Liebe in mir, die ich gern jemandem schenken möchte (oh Mann klingt das naiv). Daher hatte ich in der Vergangenheit auch Freunde die etwas jünger waren als ich und die diese Jugendlichkeit ausstrahlten. Ich wollte immer jemanden bemuttern. Dann hab ich mir eine Katze zugelegt und durch sie ist das Bedürfnis ziemlich gestillt ☺ ich bin sehr wählerisch bei Männern und auch eher introvertiert, ich lerne sehr selten jemanden kennen. Und momentan hab ich nicht das Bedürfnis, meine Beziehung mit diesem tollen Mann aufzugeben nur wegen einem EVENTUELLEN Kinderwunsch. Ein toller Mann an meiner Seite ist für mich wichtiger als ein Kind und Freiheit ist mir überhaupt das Wichtigste. Darauf zu verzichten fiele mir unglaublich schwer. Eine Freundin von mir hatte immer die Vorstellung eines Tages Mutter zu werden nur leider war dieser Wunsch mit keinem ihrer 3 Partner realisierbar. Jetzt ist sie 42 und sagt, es macht ihr überhaupt nichts aus dass es bei ihr nicht geklappt hat.
 
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