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ClaudiS

Gast
  • #1

Selbstbewusstsein + Erregung = gut im Bett?

Hallo,

Ich weiß, die Frage, wann Frau gut im Bett ist, ist bereits x-mal gestellt worden. Habe mir alle entsprechenden Threads (hier und in anderen Portalen) durchgelesen und komme zum folgenden Schluss: Frau ist gut im Bett, wenn sie ihren Körper mag und wenn sie ihrem Partner zeigen kann, dass sie wirklich auf ihn steht.

Würdet ihr dem zustimmen?
Oder ist es doch (auch) eine Frage der Technik, des Repertoires etc.?

Würde mich sehr über Rückmeldungen von Männern freuen!
 
  • #2
Ich würde sagen, das, was du schreibst, ist eine Grundvoraussetzung (notwendig, sagt der Mathematiker); allerdings genügt das alleine nicht unbedingt (hinreichend ist das Stichwort). Kommt auch etwas auf den Mann an, was er als "gut" bezeichnet, aber eine Frau, die ihren Körper mag und ihrem Partner zeigt, dass sie auf ihn steht, aber ansonsten nur alle viere von sich streckt, wird die meisten Männer auf Dauer nicht glücklich machen. Vielleicht wird sie den Sex als überragend empfinden, er aber nicht unbedingt.

Deshalb würde ich durchaus an Technik und Repertoire arbeiten; von Männern wird das ja schließlich ebenso gewünscht (Massagen, Liebesgesäusel, Streicheln, Vorspiel, orale Fertigkeiten).

Ebenso wichtig ist Experimentierfreude. Nicht immer "nein, das ist eklig" und "das machen doch nur Nutten" (gerade mit letzterem treibt man den Mann doch in den Puff ;) ).
 
  • #3
Klingt gut, begegnet einem aber nicht oft. Und weil mans nicht oft antrifft, gehts auch mal an einem vorbei.
 
G

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  • #4
Ich denke nicht, dass es eine Frage des Repertoires ist. Wenn Du einen anspruchsvollen Mann hast, solltest Du aber nicht nur ganz passiv Dich 0 - 8 - 15 geben. Sei einfach wild auf Deinen Mann, kannst ihn ja auch mal fragen, was er sich wünscht. .... (Ich hätte das gerne)
m, Mitte 50
 
G

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  • #5
Hallo FS,
zu deinem Zitat:..... und wenn sie ihrem Partner zeigen kann, dass sie wirklich auf ihn steht.
Nein, definitiv Nein. Es gibt männliche Exemplare die es fertig bringen ihre Partnerin permanent sexuell auszubremsen.. auch wenn Frau ihm zeigt dass sie auf ihn steht und ihn so nimmt wie er ist... irgendwann entsteht ein emotionales Ungleichgewicht und Frauen sollten nicht anfangen die Fehler bei sich suchen, oft liegen die Ursachen dafür woanders...

Ehrlich gesagt ich kann zwischenzeitlich dieses "gut-im-Bett" Geschwaffel nicht mehr lesen oder hören, klingt so nach Leistungsanforderung und die haben wir ja schon genug auf anderen Gebieten, Sport, Job, Gesellschaft etc...
W50+
 
G

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  • #6
Die FS hat weitesgehend recht. Aus eigener Erfahrung kann ich dies bestätigen. Selbstbewußtsein und Körpergefühl sind die entscheidenen Faktoren, damit sie selbst richtig Spaß daran hat.
Das ist zwar nocht nicht alles... aber ohne dieses ist alles nichts im Sex.

Ich würde sagen, auf weniger 40% der Frauen trifft das zu.
 
G

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  • #7
In wenigen Worten, du musst mit deinem Körper im Reinen sein und solltest Spaß am Sex haben, weniger denken, einfach tun und genießen.

Der Rest ergibt sich doch nach und nach von selbst.
 
  • #8
Liebe FS,

den Beitrag von Hugo kannst Du getrost vergessen. Wenn Du Praktiken nicht magst, dann mach sie nicht, nur um einem Mann einen Gefallen zu tun. Wenn Du etwas eklig findest, ist das Dein Empfinden und guter Sex hat nichts damit zu tun, etwas gegen den eigenen Willen und gegen die eigenen Wünsche zu tun. Du siehst an Hugos Beitrag, es geht vielen (nicht allen) Männern darum, schon vorher Druck aufzubauen.. Nach dem Motto: "Wenn Du das nicht machst, gehe ich zu Nutten und Du bist schuld". Du bist nicht in einer Bringeschuld und wenn ein Mann so denkt, hast du nichts verloren, wenn Du ihn in die Wüste schickst.
 
G

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  • #9
Grundsätzlich waren m.E.n. solche Frauen tolle Liebhaberinnen, die wissen, was Männern - und noch viel wichtiger, was mir, bzw. einem bestimmten Mann - gefällt.

Es gibt z.B. bestimmte Dinge die fast alle Frauen lieben. Darüberhinaus achtet ein guter Liebhaber sehr genau auf die Körpersprache des Mannes/der Frau und versucht so viel wie möglich über die Wünsche dieses Menschen in Erfahrung zu bringen.

Es gibt Männer/Frauen, die sehr auf animalischen (und auch härteren) Sex stehen und sich beim sogn. Blümchensex langweilen und vice versa.

Kommunikation (vor allem die Fähigkeit Signale/Wünsche verbal und nonverbal richtig zu interpretieren) ist alles. Du merkst, wenn jmd. sehr stark auf bestimmte Sachen reagiert. Wenn du ihm/ihr dann genau das gibst, wird dieser Mann/diese Frau danach wahrscheinlich sagen 'OMG....das war unglaublich.'

Und manche Männer werden tatsächlich sehr erregt, wenn die Frau passiv ist und den Mann gewähren lässt. Das gleiche gilt für Frauen. Andere Leute wollen sehr viel Einsatz und haben z.B. Schwierigkeiten bei bestimmten Positionen volle Lust zu empfinden, es sei denn sie selbst steuern das ganze.

Jeder Mensch hat bestimmte Knöpfe. Wenn man sich kennenlernt verwöhnt man die Frau so lange, bis sie plötzlich beinahe explosiv reagiert. Das zeichnet einen guten Lover aus. Er achtet sehr genau auf die Signale und konzentriert sich dann auf bestimmte Dinge/Bereiche/Methoden/usw.

Das ist der Grund, warum Sex sein volles Potential erst nach einer Weile entfaltet. Ein ons kann aufregend sein und manchmal stimmt die Chemie sofort. Meist muss man sich allerdings aufeinander einspielen. Erst dann kann Sex so fantastisch sein, dass man noch Tage später grinsend in der Uni/beim Job sitzt.

Ein außergewöhnlicher Liebhaber gibt ihm/ihr genau das, was er/sie will. Viele Leute erfahren sogar erst dann maximale Erregung, wenn sie spüren, dass ihr Gegenüber die Kontrolle verliert und sie selbst der Auslöser dieses Kontrollverlusts waren.
 
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ak18

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  • #11
Ist doch ganz einfach:

Jede Frau ist gut im Bett, wenn sie die Wünsche und Vorlieben des Mannes teilt.... (dazu kann auch Neugier gehören)

Im übrigen gilt dies andersrum genauso ;-)
 
  • #12
Nö, nicht schon wieder so ein Verallgemeinerungsversuch! :(

Sex ist für mich dann gut, wenn es nicht nur um ihn geht, vieles drum herum stimmt sowie stimmig ist und sich beide nach ihren Wünschen und Vorstellungen ausleben, fallenlassen, begehren und voneinander lernen dürfen und können.

Es sollte sich langsam mal die Erkenntnis durchsetzen, das es passt bzw. zumindest sich entwickelt oder eben nicht. Alles andere ist doch schon wieder verbiegen nach (vorgegebenen) Mustern, um zu passen. Das Ende solcher Bemühungen ist abzusehen und allseits bekannt.
 
  • #13
Liebe FS,

den Beitrag von Hugo kannst Du getrost vergessen. Wenn Du Praktiken nicht magst, dann mach sie nicht, nur um einem Mann einen Gefallen zu tun. Wenn Du etwas eklig findest, ist das Dein Empfinden und guter Sex hat nichts damit zu tun, etwas gegen den eigenen Willen und gegen die eigenen Wünsche zu tun. Du siehst an Hugos Beitrag, es geht vielen (nicht allen) Männern darum, schon vorher Druck aufzubauen.. Nach dem Motto: "Wenn Du das nicht machst, gehe ich zu Nutten und Du bist schuld". Du bist nicht in einer Bringeschuld und wenn ein Mann so denkt, hast du nichts verloren, wenn Du ihn in die Wüste schickst.
Grundsätzlich hast du in vielen punkten recht! Ich als Mann fände es selbst Mist, wenn meine Partnerin widerwillig Dinge tut! Ich probiere zwar mit ihr gemeinsam alles aus was wir probieren möchten. Aber wenn es was gibt was einem nicht liegt oder gar ekelt, dann lassen wir es. Bisher wurden wir zum Glück noch nicht fündig! Es gibt genauso Praktiken die ergeben sich in totaler Leidenschaft. Und am nächsten Tag ist daran gar nicht zu denken! Es ist alles ," immer " stimmungsabhängig!
 
  • #14
Ich hat noch nie ne Frau die schlecht im Bett war. Alles ne Sache der Federführung...
 
  • #15
Und auch nicht unwichtig: Humor und das Spielerische darf nicht zu kurz kommen. Wenn zum Beispiel jemand [mod: unnötige Anspielung entfernt] nicht einmal einen Smiley richtig interpretieren kann oder sie stur ihr Programm abgespult haben will, ohne auch mal spielerisch einen anderen Pfad zu nehmen, und wenn ihr Programm dann auch noch aus vorwiegend passiven Spielarten besteht und sie dabei ein Gesicht zieht wie 5 Tage Regenwetter, dann wird es tatsächlich schwierig. Und ja, sie soll Spaß dabei haben, neues auszuprobieren. Hat sie das nicht, macht es dem Mann auch keinen Spaß.

Lustig übrigens auch die Damen, die Männern vorschreiben wollen, was sie gut zu finden haben... Das interessiert hier niemanden, es geht darum, was Männer wirklich mögen. Sorry falls euch das nicht passt, zwingt euch ja niemand zu einer Beziehung.
 
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  • #16
Es gibt genauso Praktiken die ergeben sich in totaler Leidenschaft. Und am nächsten Tag ist daran gar nicht zu denken! Es ist alles ," immer " stimmungsabhängig!

Ja, gibt es die? Kann ich mir jetzt nicht so vorstellen. Bis auf irgendwelche Perversitäten mit Kot ist doch eigentlich alles recht harmlos und ich denke immer wieder gerne daran ;-)

Na klar, mancher mag nicht alles, ist doch ok. Manche Frauen mögen es z.B. nicht anal, aber eher wegen Schmerzen als Ekel, meiner Erfahrung nach, das ist doch ok, wenn es ansonsten schön ist, kann ich darauf locker verzichten.

Es kommt für mich auf das Gesamtbild an, eine gehemmte Frau, die selbst eigentlich gar nicht recht weiß, was sie will und ob sie will, brauche ich nicht im Bett, das ist Zeitverschwendung.

Und letztendlich geht das auch einher mit Lebensfreude im Allgemeinen. Eine Frohnatur, die für jeden Spaß zu haben ist und selbstbewusst durchs Leben geht ist tendenziell auch gut im Bett, eine graue Maus die sich nichts traut, wird im Bett selten zur wilden Liebesgöttin.
 
  • #17
Ich kann wenig "Anleitungen" geben, wie eine Frau "gut" im Bett sein könnte.Sollte eine Frau sich darüber Gedanken machen, dann ist sie es bestimmt nicht. Eine Frau hat´s oder hat´s nicht - erlernen läst sich das nicht und Gekünsteltes fällt einem empathischen Mann früh oder später sowieso auf.

Es gibt sie, sind aber sehr rar (und dafür müssen sie nicht durch X-Betten geturnt sein): die Natural Borns und ein Glücksgriff für jeden Mann. Begeht er die Dummheit sie nicht an sich zu binden, wird er es sein Lebtag bereuen, etwas Besseres in Sachen Sexualität wird nicht mehr kommen.

Diese "Lottogewinne" kennen den Ausdruck "ekelige Praktiken" auch nicht, sie mögen sie alle und geniessen sie für ihr eigenes(!) und das Vergnügen des Mannes gerne und forden sie mit Freude am Sex ein.
Der große Unterschied zu den hier gepflegten Meinungen der einschlägigen Forums-Damen ist: für diese ist erfüllende Sexualität keine Handelsware oder Dienstleistung, sie wird ohne Erwartung einer Gegenleistung einfach so zum beiderseitigen(!) Vergnügen ohne Hintergedanken gegeben.
 
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  • #18
Gut im Bett kann nur jemand sein, der sich rundum gerne angenommen fühlt, sich deshalb schön fühlt und entspannt ist. Dann steht gutem Sex und Experimentierfreude nichts mehr im Wege.

Und auch nicht unwichtig: Humor und das Spielerische darf nicht zu kurz kommen. Wenn zum Beispiel jemand [mod: unnötige Anspielung entfernt] nicht einmal einen Smiley richtig interpretieren kann oder sie stur ihr Programm abgespult haben will, ohne auch mal spielerisch einen anderen Pfad zu nehmen, und wenn ihr Programm dann auch noch aus vorwiegend passiven Spielarten besteht und sie dabei ein Gesicht zieht wie 5 Tage Regenwetter, dann wird es tatsächlich schwierig. Und ja, sie soll Spaß dabei haben, neues auszuprobieren. Hat sie das nicht, macht es dem Mann auch keinen Spaß.

Lustig übrigens auch die Damen, die Männern vorschreiben wollen, was sie gut zu finden haben... Das interessiert hier niemanden, es geht darum, was Männer wirklich mögen. Sorry falls euch das nicht passt, zwingt euch ja niemand zu einer Beziehung.

Diese Worte sind das beste Beispiel dafür, wie mann es nicht machen sollte. Wenn seine Sexualpartnerinnen völlig verkrampft mit Regenwettergesicht daliegen und sich nicht zu bewegen trauen, ist das kein Wunder. Bei solchen sauertöpfischen und besserwisserischen Worten würde mir auch die Lust vergehen.
 
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