• #1

Selbsteinschätzung: Sympathisch oder doch attraktiv?

Hallo ihr Lieben!

Wie macht ihr das mit der Selbstbeschreibung?
Beschreibt man sich als sympathisch, denken andere; irgendwas ist NICHT attraktiv.. oder es mangelt an Selbstbewusstsein.
Beschreibt man sich als attraktiv, wirkt das überheblich.
Schönheit liegt doch immer im Auge des Betrachters.

Fragt man seine Freunde?

Danke für ernste Antworten
 
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  • #2
Ob Du sympathisch auf andere Menschen wirkst, ist doch deren Einschätzung, nicht Deine. Menschen, die von sich selbst behaupten, sympathisch zu sein, denen fehlt es an besagter Selbsteinschätzung. "Ich bin mir sympathisch" klingt schon ziemlich daneben. Genauso verhält es sich mit "charmant"und "liebenswürdig". Ob man das ist oder nicht, können nur die Anderen beurteilen. Mit der Angabe "attraktiv" verhält es sich, meiner Meinung nach, ebenso.
 
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  • #3
Mir (w) ist die Aussage "sympathisch" in jedem Fall lieber als "attraktiv".
Wer attraktiv ist, liegt - richtig - im Auge des Betrachters und ich schätze es nicht, wenn man mir eine Meinung auf's Auge drücken will.

Vielleicht sehen Männer das aber anders.
 
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  • #4
Ich hab das seinerzeit immer frei gelassen. Also das heißt, dazu möchte ich nichts sagen.
Diese Aussage fand ich als Mann am Besten.
Solche Rubriken sollte EP meines Erachtens abschaffen.
 
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  • #5
Mir ist "sympathisch" aucg alle mal lieber als "attraktiv" oder sogar "äußerst attraktiv".
Der Grund:
Ich habe das Gefühl, man schreibt da genau das, was für einen selbst sehr wichtig ist. Also einen Mann, der sich als "äußerst attraktiv" beschreibt, den würde ich nicht daten wollen, da ich annehme, dass er sehr viel Wert auf die Optik legt. Ich sehe aber eigentlich normal aus, sicher nicht hässlich, aber auf das Titelblatt der Vouge würde ich es nie schaffen.
Mir ist das Aussehen eines Mannes nicht so wichtig, er soll halt nicht grottenhässlich sein und gepflegt sein - mehr nicht.
Wichtig ist mir, ob ein Mann mir sympathisch ist. Und so nehme ich eben an, dass ein Mann, der sich als sympathsich bezeichnet, auch Wert darauf legt, dass Sympathie vor Aussehen geht.
Klar, das muss nicht stimmen, aber es ist eben mein Eindruck. Und schließlich heißt "sympathisch" nicht gleich "unattraktiv"
 
  • #6
Guten Morgen,

ich finde diese Angaben wichtig und es sagt auch etwas über die jeweilige Person aus und wie sie sich selbst einschätzt. Ein Menschenskind muss auch von sich ein Bild haben und darf dazu stehen und sich nicht hinter dem Baum verstecken und *kuckuck, wie sehen mich die anderen*..... Wer zu sich selbst steht und auch ein gutes Bild von sich hat, der strahlt das auch aus. Hier geht es nicht um Schönheitsideale und ob man dem entspricht. Schließlich geht es hier um eine *Bewerbung* ;-) und da muss man schon von sich überzeugt sein, sonst wird das nix.
An dem Wort sympathisch kann ich absolut nichts negativ finden, an nicht beantwortete Fragen schon.
In unserem hochheiligsten Alter haben wir doch gewiss schon so manches Feedback bekommen und tappen bezüglich unseres Äußeren nicht mehr im Dunkeln und können unser Gegenüber auch noch klar im Spiegel sichten.
Ihr geht doch auch nicht zum Bewerbungsgespräch und haltet mit euren Fähigkeiten hinterm Berg und überlasst die Selbsteinschätzung anderen, in der Hoffnung, dass sie erkannt und gesehen wird.
 
  • #7
Meine Beobachtung bei meiner Suche war: Die wirklich attraktiv waren haben eher tief gestapelt, die es nicht waren hochgestapelt. Genau wie sich niemand selbst einschätzen sollte, ob er/sie nett ist, sondern dieses Prädikat von anderen vergeben wird, so sollte eine Selbsteinschätzung auch bei Attraktivität hinterfragt werden.
Das Argument für hohe Selbsteinstufung ist oft, andere haben mir doch sooo oft bestätigt, wie attraktiv ich nicht bin. Analogie: bei DSDS treten auch viele auf, denen alle bestätigt haben wie gut sie nicht sind. Realitycheck ist dann meist bitter.
Leider hat sich eingebürgert wie bei Bewerbungen im Job mit Superlativen nur so um sich zu werfen. Wenn alle super sind, dann ist es niemand mehr und jede Angabe wird müßig und inhaltsfrei. Jedes Profil ist ein Werbetext und da wird oft der Wunsch und viel seltener die Wirklichkeit beschrieben.
Deswegen kann ich alle nur ermutigen, macht euch viel aus und damit schnell selbst ein Bild. Euren Augen, Ohren und Nasen könnt ihr trauen, denn am Ende des Tages ist auch virtuelles Papier geduldig.
 
  • #8
Ich finde solche Attribute wie sympathisch oder attraktiv einfach inhaltslose Allgemeinplätze. Warum sollte man sowas schreiben? Letztlich ist es ja der Wunsch, dass ein Gegenüber das auch so sieht. Und da wir ja zum Spiegeln neigen, ist es aus strategischen Gründen sicher kein Fehler, sich gut darzustellen. Ob die Realität dann auch so ist, wird man sehen.
Und es ist doch dann ganz normal, dass man sich positiver sieht. Erstens ist das interessanter und eben auch selbstbewusster.
Wenn es z.b. 5 Abstufungen gäbe: hässlich, unauffällig, normal, attraktiv und äußerst attraktiv. Was würde man da wählen. Natürlich attraktiv. Äußerst wäre zu selbstverliebt und normal wäre zu langweilig. Und die anderen würde man sowieso nie nehmen, auch wenn es der Realität entspräche.
 
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  • #9
Nur keine falsche Bescheidenheit!

Wer sich selbst als optisch attraktiv ansieht, darf das ruhig auch so schreiben, denn Attraktivität liegt nämlch keineswegs nur "in den Augen des Betrachters".

Für Schönheit gibt es objektive Kriterien. Ein symmetrisches Gesicht und ein ebensolcher Körperbau, zum Beispiel. Gesunde, reine Haut, volles Haar und bei Frauen eine Sanduhrfigur.

Warum also "sympathisch" angeben, obwohl diese Einschätzung noch viel subjektiver ist, als die der Attraktivität?

Ich habe mich damals, in der Zeit der Suche, als "attraktiv" eingeschätzt und es deshalb auch so angegeben.
 
  • #10
Also ich hatte da auch so meine Probleme das Richtige auszuwählen und habe mich für sympathisch entschieden, weil Attraktivität halt im Auge des Betrachters liegt. Außerdem finde ich Menschen, die sich selbst als attraktiv betrachten meistens sehr oberflächlich und selbstverliebt.
 
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  • #11
Hey

Ich spreche jetzt hier aus meiner Erfahrung (w32). Oftmals steht äusserst Attraktiv bei den Männern drin und wenn man sich dann das Bild anschaut, fragt man sich, an was für einer masslosen Selbstüberschätzung manche leiden? Mir persönlich ist Aussehen auch wichtig, das gebe ich zu. Deshalb schreibe ich meistens Männer an, bei welchen "attraktiv" steht. Da gehe ich davon aus, dass diese optisch etwas zu bieten haben, aber nicht arrogant sind. Wenn "sympathisch" steht, denke ich wirklich, dass dies wahrscheinlich jemand ist, der einfach nett ist, aber nicht gut aussieht. Klar liegt Schönheit im Auge des Betrachters, aber den meisten Menschen gefällt ja in etwa das Gleiche. Ich finde dies eine etwas doofe Aussage. Schade, dass man bei EP dies so angeben muss resp. soll.
 
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  • #12
Es spielt letztlich sowieso keine Rolle, was man da eingibt, da man über die Fotos (Gesicht, Profil und Ganzkörper/Figur) ja sowieso "Farbe" bekennen muss - und da entscheidet dann das Gegenüber, ob ihm die Frau "attraktiv" erscheint oder nicht. Und ohne Fotos gibt es keinen Kontakt und kein Date - zumindest bei mir nicht, denn ich habe üble Erfahrungen mit Blind Dates gemacht.
Allerdings: Als Frau sollte man immer mindestens "attraktiv" anklicken, da man sonst von der Katalogmentalität vieler Männer beim "Vorsortieren" einfach weggeklickt wird. Denn "sympathisch" ist hier die unterste STufe auf der Skala und damit bedeutet das für die suchenden Männer in der Regel "unattraktiv". Und wer will eine unattraktive Frau? Männer sind (wohl noch mehr als Frauen) in erster Linie auf die Optik fixiert.
Viele Frauen übertreiben allerdings bei ihren optischen Einordnungen eher in die andere Richtung - ich habe schon viele Fotos der Kategorie "sehr attraktiv / äußerst attraktiv" gesehen, und da stimmte die Selbstwahrnehmung häufig gar nicht.
Aber "attraktiv" (also die zweitunterste Kategorie) - das geht immer irgendwie.
 
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  • #13
Ich würde angeben, dass ich mit meinem Aussehen (sehr, kann man schreiben) bin evtl, noch ein paar Details wie Haarlänge, Farbe, Figur, Kleidungsstil, damit einer nicht völlig auf den falschen Weg gerät. Es zeigt auch, dass Du mir Dir zufrieden bist. Viele Mäkeln wegen Kleinigkeiten an sich herum, obwohl andere das gar nicht so sehen würden. Auch dickere Frauen haben ihre Fans und können sehr gut aussehen bzw. attraktiv sein und Models sind nicht attraktiv, wenn diese keine Ausstrahlung haben.
 
  • #14
fragt man sich, an was für einer masslosen Selbstüberschätzung manche leiden?
Das hat wenig mit maßloser Selbstüberschätzung zu tun, sondern eher damit, dass man als sympathisch nur im OL ein Ladenhüter ist. Ich habe dies selber festgestellt. Am Anfang hab ich mich "sympathisch" eingestuft und hatte kaum Interessenten in meiner Liste. Als ich mich dann als "attraktiv" einstufte änderte sich dies schlagartig. Mit Arroganz hat dies eher weniger zu tun, sondern nur mit der eigenen PR. Wer im Fluss schwimmen will, muss mit dem Strom schwimmen.
 
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  • #15
Nur keine falsche Bescheidenheit!

Wer sich selbst als optisch attraktiv ansieht, darf das ruhig auch so schreiben, denn Attraktivität liegt nämlch keineswegs nur "in den Augen des Betrachters".

Für Schönheit gibt es objektive Kriterien. Ein symmetrisches Gesicht und ein ebensolcher Körperbau, zum Beispiel. Gesunde, reine Haut, volles Haar und bei Frauen eine Sanduhrfigur.

Warum also "sympathisch" angeben, obwohl diese Einschätzung noch viel subjektiver ist, als die der Attraktivität?

Ich habe mich damals, in der Zeit der Suche, als "attraktiv" eingeschätzt und es deshalb auch so angegeben.

Stimmt. Es gibt erwiesenermaßen Normen, die auch jeder nachlesen kann, und die uns sagen, ob jemand von der Mehrheit wahrscheinlich als schön und attraktiv empfunden wird oder nicht.
Nur gibt es auch Menschen wie mich, die mit einem Normgesicht/körper alleine nichts anfangen. Ich z. B. erkenne Menschen, die dieser Norm entsprechen, aber sie sind mir zu unspannend und für mich hält sich die Attraktion in Grenzen. Ich persönlich habe immer schon markante Menschen und "Typen" weit attraktiver empfunden.
Wenn sich jemand als attraktiv bezeichnet, bedient er ein Klischee, dem ich nichts abgewinnen kann.
 
  • #16
Es liegt doch ALLES auf der Welt immer im Auge des Betrachters...aber,wenn man sich selbst nicht attraktiv findet-wie kann man es dann von anderen erwarten?...ich möchte meinen Partner attraktiv finden .....sympatisch wäre mir zu wenig-und wenn nur ich ihn attraktiv finde -noch besser:) ...das hat doch mit Schönheit oder Überschätzung nichts zu tun...ich denke das sind einfach,für einen selber unwiderstehliche Merkmale,am Gegenüber...ein nettes Lächeln,ein Grübchen...auch eine Zahnlücke kann attraktiv sein...und wenn ich mich selbst nur sympatisch finden würde-dann würde ich was ändern....ich muss es doch bis zur letzten Sekunde meines Lebens mit mir aushalten-sonst doch keiner....
 
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  • #17
Ich konnte damit auch nichts anfangen.... und hab es einfach ausgelassen.
Sympathisch wird hier oft als Alternative zu Attraktivität empfunden... so in dem Stil: Nicht attraktiv dafür sympathisch.
 
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  • #18
Jemanden, der sich nur als sympathisch beschreibt, empfinde ich eher uninteressant. Und wenn sich jemand als attraktiv beschreibt, muss das zwar nicht unbedingt meinem Geschmack entsprechen, aber ich würde diese Person weitaus extrovertierter, offener oder selbstbewusster einschätzen, als den/diejenige, die nur das Attribut sympathisch benutzt. Klingt halt irgendwie langweilg. Und ich finde es seltsam, wenn man über sich selbst sagt, dass man sich nicht attraktiv findet. Hat ja nix damit zu tun, dass ich (k)ein Topmodell bin, sondern ob ich mir gefalle und auch etwas dafür mache, dass ich mir gefalle.
 
  • #19
Ich finde diesen Punkt wirklich ziemlich überflüssig. Vorallem wir Männer haben es schwer, das "richtige" auszuwählen. Frauen bekommen häufig Komplimente oder eben Feedback über ihr Aussehen. Ich persönlich hab in den letzten Jahren kein einziges Mal ein Feedback bekommen! Was soll ich also auswählen?
 
  • #20
Ich war auf einem Portal, wo man das Gott sei dank gar nicht angeben musste und direkt ein Foto sah.
In irgendeinem Film ging es mal ums Verkuppeln. Und zwar ein Mann wollte seinen Freund verkuppeln.
Da hieß es: Wenn ein Mann eine Frau beschreibt und sagt, sie ist sehr sympathisch, versteht der andere Mann: sie ist häßlich;-))
 
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Fiona72

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  • #21
Vielleicht ist auch der Superlativ wieder einmal so ein beliebtes deutsches Hobby beim Daten. Ich lese ja oft "sehr attraktiv" oder "äußerst attraktiv". Eine britische Kollegin von mir sagt immer nur
"He's a handsome guy.“ Nicht “more handsome” oder “most handsome”, wenn er sehr gut aussieht.

Das Gleiche gilt auch für sympathisch. Ich habe auf diese selbst ernannte Bezeichnung nie etwas gegeben, obwohl ich ja auch attraktiv angegeben habe. Wenn man hier länger liest, dann stellt man ja fest, dass man mit "sympathisch" nur als Ladenhüter gilt und schon ausgemustert wird. Deshalb würde ich aus taktischen Gründen den Begriff "sympathisch" eher vermeiden.
 
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