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Gast

  • #1

Selbstzweifel der Singles?

Ich bin w, 44, seit 6 Jahren geschieden, Single. Gerade gestern habe ich wieder mal auf einer Karnevalsparty von einem Bekannten gesagt bekommen, er verstehe nicht, dass ich immer noch keinen neuen Partner habe, es vergehe Jahr um Jahr und ich sei immer noch Single. Ich habe ihm erwidert, dass mir "der Richtige" eben bisher nicht begegnet sei und ich keine faulen Kompromisse eingehen möchte. Es gab zwar einige Männer, in die ich mich verliebt habe, diese wollten aber nur eine Affäre und keine Beziehung. Andere wiederum, die beziehungstauglich gewesen wären, gefielen mir nicht. Eine Fernbeziehung ging nach 3 Monaten in die Brüche, weil wir nicht miteinander harmonierten und völlig verschiedene Lebensziele hatten.
Mein Bekannter meinte, es gebe doch genug Männer und die Optik wäre doch nebensächlich. Ich müsste mich halt einfach mal auf jemanden "einlassen". Nach diesem Gespräch war ich recht nachdenklich. Um mich herum sah ich überall Pärchen und dachte, na ja, die meisten hier haben wohl nicht ihren Wunschpartner, sondern haben sich einfach auf jemanden "eingelassen". Ich frage mich nun, ob ich meine Vorstellungen von einem passenden Partner über Bord werfen muss, um endlich jemanden zu finden. Ich weiß aber nicht, ob ich damit glücklich wäre. Ich will im Grunde ja nichts Unmögliches. Inzwischen habe ich echt Sorge, den Rest meines Lebens alleine zu bleiben oder irgendwann einen faulen Kompromiss eingehen zu müssen. Wie geht es anderen Singles damit? Sind wir Langzeitsingles zu anspruchsvoll, unrealistisch oder beziehungsuntauglich?
 
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Gast

  • #2
Ich bin 49, auch schon seid Jahren Single, dazu AE-Mutter, bekam und bekomme die gleichen Fragen gestellt und habe für mich meine Antwort gefunden.

Ich habe mich mehrfach auf Männer eingelassen, aber wirklich beziehungsfähige waren nicht dabei.

Definieren wir kurz die Grundbasics der Beziehungsfähigkeit:

- Frei im Kopf, Herz und auf dem Papier
- gute und wertschätzende Kommunikationsvermögen
- Konfliktfähigkeit und die Eigenschaft und Willen sich weiter zu entwickeln
- Guter Umgang mit eigenem Körper, Gesundheit und Seele
- keine finanziellen oder andere massiven Probleme

Also, ich will nur das von einem Mann, was ich selber "biete". Ist das zuviel verlangt?

Ein Arbeitskollege in meinem Alter, der ein guter Freund ist, bestätigte mir, dass die guten Männer vergeben sind, oder ganz schnell wieder vom Single-Markt weg sind, ist ja logisch. Man muss als Frau wie ich schon Glück haben, so einen Mann kennenzulernen, der dann auf mich als Typ von Frau noch steht und wo die Chemie dann auch stimmt. Die Optik ist bei mir nicht nebensächlich, meine Optik ist ja selber noch gut für mein Alter. Das bestätigen mir auf jeden Fall die vielen Blicke und Anmacherein der Männer.

Früher hatte ich Selbstzweifel, aber inzwischen weis ich, dass ich ein spezieller Topf bin, aber damit auch glücklich bin, aber trotzdem weis, dass zu mir nur der spezielle Deckel passen kann. Alle anderen Deckel rutschen über kurz oder lang von meinem Topf runter und sind unglücklich, wie ich selber dann auch. Das muss ich mir nicht an tun, aber auch nicht den Männern.

Mir muss es mit einem Mann an meiner Seite genauso gut gehen wie jetzt, oder sogar noch besser. Bringt der Mann dazu keine oder zu wenig Bedingungen mit (ich weis, jetzt werden wieder welche aufschreien, dass ich zu hohe Ansprüche stelle, nein, das tute ich nicht), dann brauche ich erst gar nicht anzufangen, mich auf einen Mann richtig "einzulassen".

Beispiel: Er redet beim 2. Date von der Ex als verrückte Frau, auf die er immer noch böse ist.....
 
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Gast

  • #3
Ich habe ihm erwidert, dass mir "der Richtige" eben bisher nicht begegnet sei und ich keine faulen Kompromisse eingehen möchte. [...] Andere wiederum, die beziehungstauglich gewesen wären, gefielen mir nicht. [...]
Mein Bekannter meinte, es gebe doch genug Männer und die Optik wäre doch nebensächlich. Ich müsste mich halt einfach mal auf jemanden "einlassen". [...] Um mich herum sah ich überall Pärchen und dachte, na ja, die meisten hier haben wohl nicht ihren Wunschpartner, sondern haben sich einfach auf jemanden "eingelassen". [...] Inzwischen habe ich echt Sorge, den Rest meines Lebens alleine zu bleiben oder irgendwann einen faulen Kompromiss eingehen zu müssen.
Hm. Die Sache mit den faulen Kompromissen lese ich hier zwei Mal.
Kompromisse wirst du schon eingehen müssen, faul sollen sie nicht sein.
Mit dem Einlassen, das ist nicht so verkehrt. Und gefallen muss er dir schon, gepflegt muss er sein und Geschmack haben (soviel zum Thema Optik) und Manieren und Herz und Verstand. Ich habe den Eindruck, du schaust sehr auf Äußerlichkeiten. George Clooney wird es vermutlich nicht werden. Singles, vor allem Dauersingles, sagen gern, dass sie anspruchsvoll wären. Das klingt gut. Aber die Ansprüche sind oft völlig überzogen bzw. es sind die falschen Ansprüche.
Schau nicht so sehr aufs Äußere. Den Glöckner von Notre Dame will ich dir nicht einreden, aber dass du deine Maßstäbe mal überdenkst, das finde ich richtig und notwendig. Die Paare um dich herum verbindet vermutlich weit mehr als die Optik.
 
  • #4
Hallo FS,

"Mich auf jemanden einlassen" ist genau der Ansatz, den ich hier auf der Singlebörse verfolge.

Ich schreibe natürlich schon nur Frauen an, bei denen ich mir eine gemeinsame Zukunft vorstellen kann, weil die Eckdaten stimmen.

Aber dann geht das bei mir von Date zu Date weiter, solange ich eine gemeinsame Zukunft sehen kann, und ich die Frau attraktiv finde. Je besser ich jemanden kennen lerne, desto mehr fängt es bei mir an zu "kribbeln". Ich masse mir nicht an, im ersten Augenblick gleich zu erkennen, ob jemand "die Richtige" ist, oder nicht.

LG,
m427
 
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Gast

  • #5
Liebe FS,

was bedeutet denn für dich "fauler Kompromiss"? Was sind die Vorstellungen für einen "passenden" Partner?
Wäre es nicht ein Irrtum nach dem "perfekten" großen Glück zu streben und dabei oftmals das vermeintlich "kleinere" Glück links liegen zu lassen?
Ich glaube es ist wichtig ein gesundes Gleichgewicht zwischen normalen Ansprüchen und überzogenen Ansprüchen zu finden.

Vielleicht hilft es dir weiter.

Alles Liebe!
 
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Gast

  • #6
Wie geht es anderen Singles damit? Sind wir Langzeitsingles zu anspruchsvoll, unrealistisch oder beziehungsuntauglich?
Liebe FS,

selbstzweifel gehören zum Leben, es macht keinen Unterschied ob du nun in einer Beziehung bist oder nicht!

Ich denke es ist eine Mischung auf die es ankommt, den 100 % Wunschpartner gibt es nicht. Von demher muss man sich "Einslassen" können. Ich kenn genügen die in einer glücklichen Beziehung sind, es muss sich dabei nicht um den Wunschpartner handeln. Ich denke so realistsich muss man sein, dass man erkennt das beide Faktoren dazu gehören. Wobei das erste Entscheidende ist die Verliebtheit, wobein sorry da sollte man sich auch nichts vormachen, das ist ein Drogenrausch so schön und toll er auch sein mag. Eine gesunde und glücklich Beziehung hat mehr Facetten. Einen passenden Partner zu finden, bei dem es dann auch noch klappt, ist Glück. Ich finde man sollte dem nicht zu viel Bedeutung beimessen. Manchen Menschen geht das leichter von der Hand, andere wie ich tun sich schwerer damit. Und was solls?

Wie schon gesagt Selbstzweifel gehören zum Leben. Als Singel sollte man sich aber nicht zu lange damit beschäftigen. Das ist nicht gut. Zumindest seh ich das so, nach 7 Jahren Singelzeit hab ich mich mit meiner Persönlichkeit schon genug beschäftigt, als das ich es mir immer von anderen auf Auge drücken lassen müsste. Für die Menschen die mich sehr gut kennen, ist mein Singelsein gar kein Thema und ich hör von denen auch keine neunmalklugen Sprüche wie du von deinem Bekannten. Ich halte das alles mittlerweile für Kockolores.
 
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Gast

  • #7
Naja, äußerlich kann man das vielleicht so sehen. Andererseits kann es helfen mal nach innen zu schauen. Dieses Sicheinlassen oder nicht hat ja Gründe. Ich glaube es hilft sich bewusst zu machen was einen von innen her daran hindert, z.B. die alte Beziehung zum Vater oder der Mutter.
Nicht in Beziehung sein heisst ja auch, dass man Angst vor Verletzung hat.
Was die Ansprüche angeht befindet man sich dort wo alle sich befinden. Ich denke nicht, dass jede Beziehung die ich sehe eine heile Beziehung ist.
 
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Gast

  • #8
Nicht in Beziehung sein heisst ja auch, dass man Angst vor Verletzung hat.
Nein, da widerspreche ich. Es gibt genug Menschen, die haben nicht mal eine gesunde Beziehung zu sich und mit sich selbst und sind komierscher Weise viel eher in einer "Beziehung" mit einer Frau/Mann anzutreffen.

Mag sein, dass solche Menschen aufgrund ihrer eigenen mangelnden Wahrnehmung ihre Angst auch nicht wahrnehmen. Das kann auch ein Vorteil sein.

Manchmal wünsche ich mir, dass ich nicht so tiefgründig wäre, ich hätte es im Leben vielleicht etwas leichter?

w
 
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Gast

  • #9
Wenn ich mir andere Threads anschaue und überlege welche Mücken im Fokus unterschiedlicher Wahrnehmungen zu virtuellen Elefanten aufgeblasen werden... kaum erscheint ein Wölkchen am Himmel, schon wird der ganze Sommer abgeschrieben.
Hier scheint einerseits die Wahrnehmung grotesk verzerrt aber andererseits scheint es mir oft an Toleranz und Konfliktlösungskompetenz zu mangeln.

Ich denke, Selbstzweifel sind ein guter Anfang. Einfach mal schauen ob meine Selbsteinschätzung noch mit dem korreliert was andere in mir sehen.
 
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Gast

  • #10
w40
wenn du mit einigen Männern schon so weit gekommen bist, dass du erfahren/herausspüren konntest, dass sie nur Affären wollen oder dir nicht gefallen, auch eine Fernbeziehung eingegangen bist, dann hast du dich schon genug "eingelassen", aber bisher Pech gehabt.
Warum lässt du dich von dem Bekannten so ins Bockshorn jagen? Er weiss ja nicht, was gefühlsmässig zwischen dir und diesen Männern abgelaufen ist.
Das ist so eine Sache mit dem Pech haben, man gibt es ungern zu dass das Leben manchmal verdammt unfair ist. Selbstzweifel sind tatsächlich eine Strategie bzw. ein Versuch, unser Selbstbewusstsein oder den Eindruck, in Kontrolle über unser Leben zu sein, zurückzuholen: Wenn ich etwas falsch mache oder "schuld bin", dann könnte ich es ändern und dann wäre alles gut. Nur, in der Realität können wir eben gar nicht alles zu 100% steuern und kontrollieren und so etwas wie die Partnersuche schon gar nicht. Darum bleibt diese "Strategie" wirkungslos und ist letztlich frustrierend.
Also wenn du damit "Selbstreflexion" meinst, das heisst mal über dich nachdenkst, deine Vorstellungen von Partnerschaft, deinem Leben usw. und dir das hilft, vielleicht etwas zum positiven zu verändern da wo du es kontrollieren KANNST, dann ist es ok. Aber wenn du Dinge die du nicht völlig kontrollieren kannst nur von deiner "Einstellung" abhängig machst, werden die Selbstzweifel zu einer zusätzlichen Belastung. Da hilft es mehr den Tatsachen ins Auge zu sehen: Der "Richtige" ist dir noch nicht begegnet.
 
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Gast

  • #11
Inzwischen habe ich echt Sorge, den Rest meines Lebens alleine zu bleiben oder irgendwann einen faulen Kompromiss eingehen zu müssen. Wie geht es anderen Singles damit?
Ich habe zuerst alle Ängste über Bord geworfen und habe mich mit dem Gedanken angefreundet, dass ich vielleicht doch meinen Lebensabend ohne Partner verbringe. Ich stellte dabei fest, dass es mir mit dem Gedanken gar nicht so schlecht geht. Wenn man frei von Ängsten und Zwängen ist, ist man erst dann in der Lage, sich über eigene Wünsche Klarheit zu verschaffen. Dann fällt dir die Entscheidung leichter, ob du irgendwelche Kompromisse eingehen sollst oder nicht bzw. welche Kompromisse du in der Lage wärst, einzugehen.

Wenn du dich jedoch weiter unter Druck setzt, wird dir kaum möglich sein, die richtige Entscheidung zu treffen.

Ich hoffe, dass ich dir damit weiter helfen konnte.
 
G

Gast

  • #12
Ich halte den Rat Deines Bekannten, Du sollst Dich "einfach einlassen" nicht für zielführend bzw. auf Frauen unpassend. Das ist Männersicht. Die meisten Männer ab 40 suchen nicht DIE Frau, sondern einfach "eine Beziehung" mit extrem weiten Grenzen, was Alter, Bildungsstand, Lebensbedingungen ect. dieser Frau angeht. Am ehesten wird noch aufs Aussehen geschaut. Alles andere ist Männern einfach nicht so wichtig, denn sie sehnen sich einfach nach der "kuscheligen Nest Beziehung" und nicht nach einer konkreten Frau. Viele dieser Männer haben jahrelang in kaputten Ehen gelebt und kamen gar nicht auf den Gedanken, sich zu trennen, da die "Rahmenbedingungen (trautes Heim, hauswirtschaftl. Versorgung, Sozialkontakte durch die Frau organisiert) ja stimmten, auch wenn die Frau manchmal nervte oder es zu wenig Sex gab. Wenn man so wenig wählerisch ist -und das unterstelle ich den meisten Männern- dann ist es ein Leichtes, sich auf irgendeine Frau, die grob passt und zu haben ist, "einzulassen" um den Status Beziehung wieder zu kriegen. Das Resultat sind -so beobachte ich das in meinem Bekanntenkreis- meist recht kurze Beziehungen, nach deren Ende die Männer aber sofort wieder was Neues (eben nicht die EINE Neue) suchen gehen.

Viele Ü40 Frauen dagegen -so auch Du- suchen meist einen konkreten Partner, von dem sie recht genaue Vorstellungen haben.

Sind wir Langzeitsingles zu anspruchsvoll, unrealistisch oder beziehungsuntauglich?
Anspruchvoll trifft sicher zu, ich halte es aber nicht für ZU anspruchsvoll, wenn man einen Partner sucht, der einen in der Beziehung bereichert und auch körperlich anzieht. Es ist vielmehr so, dass viele Ü40-Männer noch nicht mal Basis-Ansprüche erfüllen können. 70% sind übergewichtig und haben bereits chron. (Wohlstands-)Krankheiten, mindestens 70% durch Unterhaltszahlungen und Ex-Familie belastet und viele sind mangels sozialem Netz vereinsamt, haben kaum Hobbies und Interessen.
Intelligente Ü40-Frauen, die keinen Versorger-Mann brauchen, sind fast ZU realistisch. Sie wollen sich auf keinen Fall mehr eine Belastung in Form einer Beziehung ans Bein binden, in der sie (wie in Ehezeiten) für Haushalt, Sozialkontakte und seelisches wie körperliches Wohlbefinden des Mannes und bei verarmten Unterhaltszahlern sogar noch für die Finanzierung des Mannes zuständig sind. Sie sind selbst finanziell autark, ein kuscheliges Zuhause richten sie selbst ein, haben meist ein gutes soziales Netz, viele Kontakte, unternehmen mit Freunden etwas, fahren auch alleine in Urlaub (90% der Alleinreisenden scheinen mir Frauen zu sein) und es geht ihnen auch ohne Mann gut. Das Single-Dasein liegt eher am mangelnden Angebot "guter" Männer und nicht etwa an Beziehungsunfähigkeit. Also hör auf zu hadern und geniesse Dein Leben!
 
G

Gast

  • #13
Wie geht es anderen Singles damit? Sind wir Langzeitsingles zu anspruchsvoll, unrealistisch oder beziehungsuntauglich?
Ich bin zwar selbst in einer langen Beziehung, aber die Langzeit-Singles in meiner Umgebung ähneln sich. (ich kann die Altersgruppe 35-55 beobachten)
Männer haben oft einen tiefliegenden Horror vor Familienverantwortung und so platzt jede Beziehung, wenn sie in die Phase kommt, wo darüber diskutiert wird. Später haben sie sich eingerichtet mit etwas Luxus, Reisen, viel Sport, vielen Freunden und ab und zu was fürs Bett, das schnell beendet wird, sobald es verbindlicher wird. Sie haben in der Regel sehr hohe Ansprüche an Frauen, ihr Äußeres, Bildung, Finanzen etc. und übersehen, daß sie mit ihrem Partnerschaft light-Konzept nur Bruch produzieren.
Dann gibt es Männer, die beruflich und lebenstechnisch nie auf den grünen Zweig gekommen und sehr anhänglich sind und dazu neigen, sich in gemachte Nester zu setzen. Die sind für viele Frauen nicht attraktiv, obwohl sie sich sehnlich eine Beziehung wünschen.

Bei Frauen sind es oft die, die in jungen Jahren sehr begehrt waren und sich nicht festlegen wollten. Die ihr Leben mit vielen Bewunderern und ausgefeilten Ansprüchen und sich zieren verbrachten. Sie kommen von diesem Trip nicht runter und stehen auch in späteren Jahren da, mit zicken und zieren, nur das Publikum ist weg. Andere Freundinnen wiederum hatten genau in der Lebensphase, in der die Möglichkeit für Familie gewesen wäre, eine tiefe Lebens-Krise oder eine Spaßbeziehung mit einem familienuntauglichen Mann. Sie sind allesamt sehr anspruchsvoll, was die Finanz- und Entertainmentqualitäten eines Mannes angeht.
Auch Frauen richten sich irgendwann ein. Mit Hobbies, Katzen, Hunden und Freundinnen und dann kommt so schnell niemand dazwischen.
Natürlich gibt es auch Mauerblümchen mit tiefen Blockaden, die nie für einen Mann interessant werden oder sich selbst sabotieren. (Eine Freundin von mir inszeniert seit 25 Jahren eine aussichtslose Liebe und ist noch Jungfrau).

Allen, Frauen wie Männern, ist glaube ich eigen, daß irgendwann die Flexibilität raus ist. Sie können ihr Leben nicht mehr verändern, eine Partnerschaft kippt das ganze Lebenskonzept um und ängstigt. Proportional dazu wachsen die Ansprüche, die eigentlich nur noch im Kopf produziert werden und mit dem aktuellen Leben nicht mehr zu tun haben.

Was dich angeht, FS, so habe ich das Gefühl, du legt dir die Latte künstlich hoch. Einmal von Pferd gefallen, hast du jetzt wahrscheinlich Angst, wieder aufzusteigen und kompensierst das durch Ansprüche an zukünftige Pferde, die weit außer deiner realistischen Reichweite liegen.
Partnersuche ist für Frauen in den 40ern nicht mehr so ein Selbstläufer. Die Magie der biologischen Anziehung von Männern ist raus. Man muss jetzt etwas tun. Diese Veränderung hast du natürlich während deiner Ehe nicht mitbekommen, wie auch. Also ist Verhaltensänderung, Mut und Anpassung an die Realität gefragt.
 
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Gast

  • #14
Die Fähigkeit, sich einzulassen, solltest Du schon haben, FS. Du sollst Dich allerdings nicht wahllos auf Irgendjemand einlassen und "faule" Kompromisse eingehen - weisst Du überhaupt, was Dich glücklich machen kann? Hast Du eine Beziehung zu Dir selbst?

Den 100%igen Partner, der alle Fähigkeiten bzw. Eigenschaften, die Du suchst, wirst Du nicht finden, dh. vertretbare Kompromisse wirst Du eingehen _müssen_. Du selbst bist sicherlich auch nicht die perfekte Traumfrau...

w
 
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Gast

  • #15
Stell die Frage mal andersrum - wenn Du Dich unbedingt auf jemanden einlassen müsstest, wo wären die Haken an denen Du Dich zurückziehen müsstest.
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... Stell Dir vor (Märchen) Du bist auf einer einsamen Insel in der Karibik !? gestrandet, mit einem Dir unbekannten Mann, der Deine Sprache nicht spricht - beide nackt - Umgebung ohne jegliche Zivilisation also elementares Leben pur - (ohne Lippenstift und Nagelschere)

Willst Du Dich mit dem hässlichen Klopps einlassen, um zu überleben, Essen zu beschaffen, Hütte bauen, Palmwedelkleider zu flechten, mit der Gefahr ein "gemeinsames Leben" zu beginnen, oder bleibst Du am Strand sitzen und wartest auf ein Rettungsteam, das vielleicht nie kommt/oder doch/oder wann/man weiss es nicht ....

Wenn beide alleine auf der Insel leben, was ist Dir wichtig? Dass er gut aussieht? dass er ein Diplom hat? dass er kochen kann? etc.

Wenn Du doch noch den perfekten Mann findest, sags mir bitte - ich lass Ihn klonen - damit alle dauerunzufriedenen schicksalsgebeutelten lebensverdrossenen überbleibselfrauen einen "eigenen" Mann finden können.
Den Rest der verbleibenden Mannmodelle entsorgen wir im Schredder - die taugen sowieso nix
 
G

Gast

  • #16
... Stell Dir vor (Märchen) Du bist auf einer einsamen Insel in der Karibik !? gestrandet, mit einem Dir unbekannten Mann, der Deine Sprache nicht spricht - beide nackt - Umgebung ohne jegliche Zivilisation also elementares Leben pur - (ohne Lippenstift und Nagelschere)

Willst Du Dich mit dem hässlichen Klopps einlassen, um zu überleben, Essen zu beschaffen, Hütte bauen, Palmwedelkleider zu flechten, mit der Gefahr ein "gemeinsames Leben" zu beginnen, oder bleibst Du am Strand sitzen und wartest auf ein Rettungsteam, das vielleicht nie kommt/oder doch/oder wann/man weiss es nicht ....
Der Vergleich mit der Insel hinkt, weil ich mich selber versorgen kann und daher nicht auf einen Klopps angewiesen bin, weil ich als schlanke Gazelle alleine an den Strauch zum Essen komme, meine Hütte selber bauen kann und eigentlich nur einen Mann brauche, der mir mein Fell krault, das Lagerfeuer weiter in Schach hält und ich ihn dafür mit schmachtenden Augen bewundern kann. Das kann aber nicht der dicke Klopps sein, den der ist ja beschäftigt, genug Schweinefleisch ranzuschaffen und darüber hinaus vergisst er noch, die Hütte zu pflegen, damit er nicht nass wird.

Tja, das Leben ist nicht einfach. Suche einfach nur ne männliche Gazelle, grins.

w 49
 
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Gast

  • #17
Bei Frauen sind es oft die, die in jungen Jahren sehr begehrt waren und sich nicht festlegen wollten. Die ihr Leben mit vielen Bewunderern und ausgefeilten Ansprüchen und sich zieren verbrachten. Sie kommen von diesem Trip nicht runter und stehen auch in späteren Jahren da, mit zicken und zieren, nur das Publikum ist weg.

Sie sind allesamt sehr anspruchsvoll, was die Finanz- und Entertainmentqualitäten eines Mannes angeht.
Gut beschrieben. Gerade die Frau Ü40 hält sich für besonders attraktiv. Kann man in jedem zweitem Profil lesen. In der Realität ist von dem guten aussehen von einst nicht allzu viel übrig. Totaler Realitätsverlust.

Aber so was ähnliches gibt es ja auch bei Männern. Schon peinlich wenn der Mitvierziger ständig ins Fitnesscenter rennt. In dem glauben dort wird ihm sein Jugendlicher Körper zurückgegeben. Klar mit ende 40 fängt es schon mal an da und dort zu zwicken. Ist schon Mist. Aber zum Glück ist ja Frau auch nicht mehr so fit. Nur zugeben wird sie es nicht.

Diese Frauen bleiben auch häufig alleine. Weil kein Mann es ihnen recht machen kann.
Auch komisch das selbst der bestmögliche Mann aussortiert wird wenn er eines dieser NoGos erfüllt. Lustig auch immer diese Stutenbissigkeit.
 
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Gast

  • #18
Hallo, hier nochmal die FS.
Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten!
Besonders hilfreich fand ich die Beiträge von # 9, # 10 und # 12. Ich erkenne mich in allen drei Beiträgen wieder...
Es beruhigt mich, dass es auch anderen so geht. Klar, hat jeder seine eigenen Vorstellungen von einem möglichen Partner und die ein oder andere Vorstellung kann man sicher noch mal überdenken oder revidieren, aber ohne ein Kribbeln im Bauch, einen Funken, der überspringt, geht es für mich einfach nicht. Dies hat für mich - neben der Kompatibilität - Priorität, auch wenn Gefühle flüchtig sind.
 
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Gast

  • #19
Nein, lieeb FS, du musst nicht alle deine "Vorstellungen über Bord werfen".

Du musst nur wegkommen von diesem schwarz-weiß, ganz-oder-gar-nicht-Denken.

Du musst KOMPROMISSFÄHIG werden. Gelassener. Lernen, Dinge hinzunehmen, die nicht zu ändern sind. Aufhören, den perfekten Mr.Right zu ersehnen.

Sieh Dich an und sei ehrlich: Welche Kompromiss egehst Du mit dir selbst ein? Bestimmt einige: Z.B. hältst Du dich womöglich für ein wenig zu übergewichtig, zu schüchtern/laut, zu steif, zu...
und kommst trotzdem mit dir zurecht. Hoffentlich!

Betrachte mit dieser Tolenranz auch deine Mitmenschen. dann wirst Du das Liebenswerte in ihnen erkennen.
 
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Gast

  • #20
Vielleicht solltest Du nicht so zwanghaft darauf fokussieren, unbedingt einen Partner haben zu müssen und darüber Deinen Selbstwert erleben, sondern die Sache entspannter angehen. Selbstzweifel können auch gesundheitsgefährdend sein.
Ich bin auch schon so viele Jahre Single, hätte gern einen Partner und fühle mich oft sehr einsam. Die aktive Suche habe ich aber aufgegeben, weil ich akzeptiert habe, dass ich zu schüchtern bin, um auf jemanden zuzugehen. Mit den Voraussetzungen kann das nichts werden, weil ich Anforderungen habe: eine Partnerschaft auf Augenhöhe mit Zukunftsperspektive suche - nicht irgendeinen Kompromiss, kurzfristige unverbindliche Affären o.ä.
Die wenigen Kontaktaufnahmen, die ichauf verschiedenen Onlineplattformen hatte, waren allesamt abschreckend - da sind eben eine Menge Gestörte unterwegs, die Online Dinge tun, die sie sich im echten Leben nicht trauen. In meinem Alter bin ich ohnehin nicht nachgefragt - gleichaltrige Männer suchen viel jüngere Frauen. Das ist Fakt und soll meinen Selbstwert nicht beschädigen. Ich habe es eben verpennt mit Ende 20 einen guten Mann zu finden - nun sind sie alle weg.
Daher habe ich mich entschieden, am echten Leben teilzunehmen, Kontakte zu Freundinnen zu pflegen, mehr rauszugehen. Ich bekomme Rückmeldungen, dass ich entspannter bin, offener wirke und ich fühle mich besser, vergrbae mich nicht merh in Selbstzweifeln, vermuteten Mängeln etc.
Entweder begegnet mir dort wo ich im realen Leben erscheine jemand, der mich interessiert, auf den man dann auch viel flexibler reagieren kann als beim zweckorientierten online-abchecken "Foto, nee, nicht schön genug, weg damit .." oder ich bleibe allein und mache mir ein schönes Leben mit Freunden.

Wer positive Erlebnisse im echten Leben und Rückmeldungen von real existierenden Freunden bekommt, ist nicht so sehr auf eine Zweiereziehung angewiesen und wird weniger von Selbstzweifeln gepeinigt.

w, 57
 
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Gast

  • #21
Wer positive Erlebnisse im echten Leben und Rückmeldungen von real existierenden Freunden bekommt, ist nicht so sehr auf eine Zweiereziehung angewiesen und wird weniger von Selbstzweifeln gepeinigt.

w, 57
Sehr gut erkannt, geht mir ähnlich. Nicht geheiratet zu haben, empfinde ich seit einigen Jahren als Glückstreffer. Durch die Single-Börsen und auch im persönlichen Umfeld habe ich zu sehr erlebt, wie eine Trennung und Scheidung die Menschen in vielerlei Hinsicht kaputt gemacht hat. Das habe ich alles nicht erlebt. Vielleicht ist das sogar mein Makel, dass ich beim Thema Scheidung ust. nicht mitreden kann, keine finanziellen Probleme habe, mein Kind ein gutes Verhältnis zum Vater hat, ich auch sonstige Probleme kaum habe?

Im Gegenteil, ich fühle mich frei und relativ unbeschwert, bin berufstätig, habe ein relativ gutes Einkommen, habe ich nicht große Ansprüche, treibe viel Sport, bin schlank, fühle mich gut mit mir und die Blicke der Männer sprechen ja Bände, aber flirten tun selten welche. Wenn dann nur Männer, die mich "benutzen" wollen, um von ihrer Noch-Frau wegzukommen. Habe ich diese "Dienstleistung" nicht geboten, wurden diese Männer dann sehr wütend auf mich und wurden richtig fies.

w 49
 
G

Gast

  • #22
Wenn ich mir die meisten Paare ansehe denke ich mir wie du schon angedeutet hast "uiuiui wie können die zwei nur miteinander glücklich sein, wie klappt das bei denen bloß mit Sex und Zärtlichkeit das kann doch für keinen ein Genuss sein"
Und ehrlichgesagt die meisten sind auch wirklich nicht ABSOLUT glücklich mit den konstellationen, träumen von anderen Partnern und es ist für beide ziemlich offensichtlich dass beide sofort gehen würden hätten sie die chance einen "besseren" Partner zu bekommen.
Keiner kann sich in so einer Beziehung jemals als Nr.1 für den Partner fühlen aber die alternative ist für solche Menschen einfach noch viel schlimmer, sie lautet Einsamkeit und damit kommen diese Menschen einfach überhaupt nicht zurecht. Du bist halt anspruchsvoll, unabhängiger und weisst deine Zeit inzwischen auch anders zu nützen.
Ich glaube nicht dass du unglücklicher als die Durchschnittsfrau in einer Beziehung bist.
Trotzdem viel Erfolg, besser aber alleine bleiben als eine Beziehung in der man von Anfang an weiss dass es nit das wahre ist.
M28
 
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Gast

  • #23
Ich (w) kann Gast #21 nur zustimmen. Obwohl ich mir im Moment einen Partner wünsche, würde ich keinen "Kompromiss" eingehen wollen. Mit 23 war ich noch nie in einer festen Beziehung, was vielleicht daran liegt, dass ich viele Männer aufgrund meiner Größe und selbstbewussten Auftretens einschüchtere. Ich hatte schon Angebote von Männern, aber die habe ich abgelehnt, weil ich ihre Gefühle nicht erwidern konnte. Ich möchte wirklich in denjenigen verliebt sein, bevor ich mich auf eine Beziehung einlasse. Das ist nur fair ihm und mir gegenüber. Plagen mich als Single Selbstzweifel? Ja, ab und zu ist das sicher so, aber man muss das Beste daraus machen und damit meine ich nicht sich in eine halbherzige Beziehung zu stürzen.
 
G

Gast

  • #24
Besser allein ein bißchen unglücklich, als mit einem Nicht-Wunschpartner wahnsinnig unglücklich.

Suche einfach weiter nach deinem Wunschpartner , auch wenn die Suche da sicherlich etwas länger dauern wird. Und bleib dir v. a. selbst treu. Du wirst nur dann mit einem Partner wirklich glücklich sein , wenn du in ihn verliebt bist und wenn er auch in dich verliebt ist. Alle anderen Konstellationen sind nur faule Kompromisse !
 
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Gast

  • #25
Man muss hier bitte dringend unterscheiden zwischen "sich einlassen können" und überzogenen Vorstellungen.

Ersteres betrifft die Überlegung, sich als vielleicht Langzeitsingle wieder auf jemanden einlassen zu wollen. Denn Partnerschaft bedeutet, sein gewohntes Umfeld und seine Lebensweise komplett zu ändern. Das kann schon erschrecken, wenn einem nicht nur die schönen, sondern auch die schwierigen Seiten der Partnerschaft bewusst werden, dass es dann wieder herumliegende Kleidungsstücke und Haare im Waschbecken geben wird und man gefragt wird, wo man so lang gewesen ist...uvm...

Überzogene Vorstellungen haben viele Frauen jenseits der 40 wahrscheinlich nicht. Mir kommt vor, diese Aussage entspringt jenen beleidigten Männern, die von einer solchen Frau abgewiesen werden (a'la was bildet die sich ein, die soll froh sein einen Mann wie mich zu bekommen).
Eine Frau in dem Alter kennt das Leben und sich selbst zu gut als dass sie nicht um ihre Macken und Fehler und ihr Alter weiß und auch, was sie von jemandem anderen erwarten darf bzw. welche Bedürfnisse sie hat.

Ich glaube, es liegt oftmals am ersten Punkt. Wir schrecken vor den Veränderungen zurück, die mit einer neuen Partnerschaft einhergehen, sind verunsichert und wollen unsere gewohnte Bequemlichkeit nicht so gern aufgeben. Ich bin grade selber in dieser Situation und muss mich erst an den Gedanken gewöhnen....
 
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Gast

  • #26
...Ein Arbeitskollege in meinem Alter, der ein guter Freund ist, bestätigte mir, dass die guten Männer vergeben sind, oder ganz schnell wieder vom Single-Markt weg sind, ist ja logisch.
Nee, is' klar. Das gilt aber auch für die "guten Frauen".
Und jetzt mach' mal den Umkehrschluß, d.h. welche Frauen bleiben lange auf dem Single-Markt?....
(Ist ja logisch...)
 
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Gast

  • #27
Ich zweifle da eher am überholten, festzementierten Beziehungsmodell. Mrs. Right trifft Mr. Right, von da ab ist alles wundervoll und / oder sie leisten eine Menge Beziehungsarbeit. Irgendwann platzt die Seifenblase, denn einer von beiden oder beide haben auch Gefühle für andere.
 
  • #28
Jenseits der 40 mag man nicht mehr experimentieren.
Hat schon einige Berg und Talfahrten hinter sich gebracht.
Das wir kritischer mit dem Alter werden, hat nichts mit übersteigerten Ansprüchen zu tun.
Eher dass man weiß, was man nicht mehr braucht.

Es gibt einen schönen Satz:
Bevor ich das nehme was ich kriegen kann, warte ich lieber bis ich das bekomme, was ICH haben will.(auch wenn es laenger dauert).

Liebe FS,
ich glaube schon dass Du reflektierst, tätest Du es nicht...würdest Du Dir keine Gedanken über die Aussage machen.
Bleib Dir selbst treu und ich bin auch der Meinung, was jemand geben kann...darf er sehr wohl vom Anderen erwarten.(Leider wird die Auswahl kleiner).

Die 40er sind meiner Meinung nach ein schönes Alter.
 
  • #29
Das ist eine sehr persönliche Entscheidung, den jeder für sich treffen muss.

Für mich war es immer klar, dass eine Beziehung Zeit kostet und bevor ich meine Zeit an jemanden verschwende, den ich nicht für richtig erachte, verbringe ich meine Zeit lieber mit Büchern und Opern.

Die Frage nach wie man sucht, finde ich schon viel interessanter. Je genauer du weißt, was für ein Mann du möchtest, desto leichter ist es ihn zu finden. In einer mathematischen Abhandlung über Partnersuche und die Optimierung des Chances, hat der Professor ein Beispiel aus seinem nahen Bekanntenkreis genommen:

Ausgangssituation: Frau, über dreißig, fest im Beruf sucht Mann. Sie wollte jemanden, der finanziell auf eigenen Beinen steht und die Natur genießt. Also hat sich die Frau, um ihre Chancen zu maximieren über die Weihnachten ein 5* Winterhotel in den Bergen gebucht, die für ihre Wandermöglichkeiten bekannt war. Die Männer, die über die Weihnachten wandern gingen, hatten meistens keine Familie. So lernte sie drei Jungesellen kennen, die alle von den Nebenbedingungen passten und mit dem einen kam sie zusammen, und heirateten später sogar.

Moral der Geschichte: Mal überlegen, wo der Mann, den du suchst, am wahrscheinlichsten aufhält. Vielleicht auch in ungewöhnlichen Situation die Augen offen halten, jemanden mal im Theater oder Bibliothek angesprechen. Wer weiß, wo sich deine potentiellen Männer überall verstecken.
 
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Gast

  • #30
Liebe FS

Definieren wir kurz die Grundbasics der Beziehungsfähigkeit:

- Frei im Kopf, Herz und auf dem Papier
- gute und wertschätzende Kommunikationsvermögen
- Konfliktfähigkeit und die Eigenschaft und Willen sich weiter zu entwickeln
- Guter Umgang mit eigenem Körper, Gesundheit und Seele
- keine finanziellen oder andere massiven Probleme

Wenn du hier kein männliches Pendant findest dann würde ich an deiner Stelle lieber
allein bleiben. Ausserdem weisst du bestimmt nicht genau wie die Paare, die du beobachten konntest sich gefunden haben. Da gibt es oft erstaunliche Zufälle !

Also: vertrau auf dich und lasse dem Zufall eine Chance.
Werde nicht bitter weil du nun mal Single bist. Es ist keine Krankheit.
Die Männer die du versucht hast haben ja nun mal nicht gepasst.
Was wirfst du dir vor ? Hättest du dich aufgeben sollen nur damit ein Mann an deiner Seite steht ?
Ich sage dir viele hochinteressante Frauen bleiben sogar freiwillig allein.