• #31
Ja, sie ist Österreicherin.
das ist unser Familienhaus... aber hypothetisch, wenn ein neuer Partner sich ("so früh" und generell) in das Thema "Mutterliebe" einmischen würde, hätte der bei mir zwei Füße und seinen restlichen Kadaver vor der Tür, noch bevor er einen Fuß reinbekommen würde in mein Haus!
[...] Allerdings bin ich auch eine kompromisslose badass Löwenmama, die sich von niemandem reinreden lässt.
Ja, das verstehe ich einerseits. Andererseits ist es für einen neuen Partner auch schwierig "herauszuschmecken", ab wann er denn wagen darf, irgendetwas zu diesem Themenkomplex zu sagen. Ist ein halbes Jahr "so früh"?
Es besteht ja bei neuen Beziehungen zu AE sowieso immer diese Trennlinie ("nicht der echte Vater"), was es für den Partner nicht einfach macht. Wenn man dieses Trennende jetzt noch extra betont, anstatt - von seiten der Partnerin - "öffnende" Schritte einzuleiten, wird das Zusammengehörigkeitsgefühl schon ziemlich angeknackst bzw. kann sich gar nicht erst entwickeln.
 
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #32

Du bist aber nicht Österreicher? @Verwirrt1111
Gibt es vielleicht ÖsterreicherInnen im Forum, die etwas zur Kultur sagen können, ob das eventuell in dem Land kulturell bedingt gängig ist und eine besondere Form der Herzlichkeit?

Andere Länder, andere Sitten...

Ich kenne Österreich nicht, war nur als Kind mal am Presegger See in Urlaub^^ und habe keinen Kontakt zu Österreichern.

Mein Gedanke dabei ist, dass wenn man z.B. aus einem "Küsser-Land" kommt, wie ich zum Beispiel, bei dem zur Begrüßung (Wangen) Küsse angedeutet werden, das auf Menschen aus einer anderen Kultur, denen das fremd ist, "beunruhigend" wirken kann lol ("überfallartig"). Oder jemand anderes erwähnte das Nasenreiben in einigen anderen Kulturen... (Inuits und Aboriginees?) Was allerdings alles Begrüßungsrituale sind...

Vielleicht sind in Österreich Küsse auf den Mund unter Familienmitgliedern und engen Freunden gar nicht ungewöhnlich...? Ich habe keine Ahnung...

(wobei ich eine halbe Stunde "schmusen" zwischen Mutter und erwachsenem Sohn trotzdem etwas seltsam finde... aber das ist ja mein subjektives Empfinden...)
 
  • #33
Ich sehe es ähnlich wie ansin. Ich denke es hat entweder einen kulturellen Hintergrund oder der FS hat eine wichtige Information weggelassen.
 
  • #34
Ich sehe es ähnlich wie ansin. Ich denke es hat entweder einen kulturellen Hintergrund oder der FS hat eine wichtige Information weggelasse
Kultureller Hintergrund? Das kommt mir ganz abstrus vor, sicher nicht. Ich kenne keine Kultur, wo das "typisch" wäre (und ich kenne einige).
Welche fehlende Information wäre das? Ich möchte hier keine körperlichen Details schildern; allerdings würde ich wegen einer Lappalie diese Frage nicht stellen, ich bin nicht überempfindlich.
 
  • #35
nicht. Ich kenne keine Kultur, wo das "typisch" wäre
Ich habe dir den Tipp gegeben das Video von Til Schweiger mit seiner Tochter anzuschauen. Kultur ist für mich Familiensache.

Es ist auch Situation abhängig. Nicht jeder Kuss hat etwas mit Sexualität zu tun.

Es ist aber letztendlich egal. Du magst diese Nähe zwischen den Familienmitgliedern nicht. Das ist für dich unangenehm. Dann rede mit deiner Freundin. Mehr kannst Du nicht tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #36
Vielleicht sind in Österreich Küsse auf den Mund unter Familienmitgliedern und engen Freunden gar nicht ungewöhnlich...? Ich habe keine Ahnung...
😄😄
Also ehrlich
Österreich ist kaum anders als Deutschland oder die Schweiz.
Bussi hier und da gibt es sicher in vielen Familien.
Richtig Schmusen... nee
Das ist doch nicht üblich.

Aber lieber Fragesteller, wieso beschreibst du es nicht genauer.
Hast du Angst sie liest mit?
Ich wäre schon echt interessiert, was genau abgeht.

PS: hast du den Sohn Mal mit anderen so kuschelig gesehen?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #37
Aber lieber Fragesteller, wieso beschreibst du es nicht genauer.
Hast du Angst sie liest mit?
Ich wäre schon echt interessiert, was genau abgeht.

PS: hast du den Sohn Mal mit anderen so kuschelig gesehen?
Einfach das Bild eines knutschendes Paares, sagen wir mal "in einem Rahmen, der noch keinen direkten Rausschmiss aus einem Restaurant nach sich ziehen würde".

P.S.: Nein.
 
  • #38
Ich habe dir den Tipp gegeben das Video von Til Schweiger mit seiner Tochter anzuschauen. Kultur ist für mich Familiensache.
Hab ich mir in Teilen angeschaut. Nun, und? Fände ich ähnlich irritierend, wenn das in der Familie immer so abläuft (und nicht nur in einem inszenierten, vielleicht provokant, medienwirksam etc. gemeinten Clip). Da hätte ich vermutlich dieselbe Frage gestellt, ja.
Zumal wenn ich jetzt der angehende neue Freund der Tochter wäre. Was will sie mir damit sagen? Ist sie eigentlich in ihren Vater verliebt? Ist sie einfach rücksichtslos mir gegenüber? Warum spricht sie nicht mit mir darüber, um eventuell zu erklären? Ist sie zu unbedarft, um meine Gefühle einschätzen zu können? Friß oder stirb? Und was genau "fresse" ich da?
Was geht in Vater Til vor (mit dem ich ja als neuer Schwiegersohn ebenfalls ein gutes Verhältnis aufbauen möchte)? Wird er nicht zwangsläufig eifersüchtig auf mich sein? Soll ich mich in Konkurrenz zu ihm setzen? Mich "beweisen"?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #39
Meinst du, dass man es mir direkt ansieht, wenn ich davon erregt werde? Was sexuell konnotiert wird, ist nicht einfach Auslegungssache.
Doch. In manchen Kulturen sind Haare sexuell erregend. Hier früher ein freier Knöchel. Ich komme aus dem Osten, da war FKK normal und nicht automatisch, weil nackt, als sexuell konnotiert. Für dich ist es also so, aber nicht automatisch für alle. Das klang aber so, als wäre das, was du da fühlst, eben für alle gültig. Küsse auf den Mund lösen aber nicht bei jedem und automatisch sexuelle Gefühle aus. Das meinte ich damit. Es gibt auch Extremfall Fetisch, bei denen für andere völlig neutrale Körperregionen oder Gegenstände sexuell besetzt sind. Für meinen Ex war das mit seinem Vater hat auf keinen Fall so, logisch. Also ist das für die Mehrzahl der Leute, die das in der Familie so machen, eben einfach nur Sympathie, mehr nicht.
 
  • #40
Doch. In manchen Kulturen sind Haare sexuell erregend. Hier früher ein freier Knöchel. Ich komme aus dem Osten, da war FKK normal und nicht automatisch, weil nackt, als sexuell konnotiert. Für dich ist es also so, aber nicht automatisch für alle
Wenn man in der Öffentlichkeit einen Mann und eine Frau händchenhaltend sieht oder auf der Couch liegend, dann geht man unbewusst davon, dass es ein Pärchen ist. Selbstverständlich könnten es auch Geschwister sein oder nur Freunde, aber in den meisten Fällen ist eben ein Pärchen.
So ist das auch mit dem Küssen auf Mund. Hier geht es nicht um einen Fetisch, der mal so und mal so ausgelegt werden kann. Das macht in der Regel Mann und Frau miteinander und die meisten assoziieren den Kuss eben mit einer romantischen Angelegenheit.
Es wäre noch halbwegs ok, wenn es Mutter mit der Tochter machen, aber schon die Konstellation Vater mit dem Sohn oder gar gegengeschlechtliche Elternteile mit Kindern - sagen wir so, es irritiert. Es sind keine Kinder mehr, sondern geschlechtsreife Fasterwachsene, Eltern sind die erste sexuelle "Partner" der Kinder und an denen orientieren sich die. Alle haben schon bestimmt von Elektra oder Ödipus Komplex gehört, was übrigens alle Kleinkinder durchlaufen.
 
  • #41
Was will sie mir damit sagen? Ist sie eigentlich in ihren Vater verliebt? Ist sie einfach rücksichtslos mir gegenüber?
Wenn es dich so belastet, kannst Du das Problem ansprechen. Ich denke sie weiß gar nicht, was du darüber denkst und deshalb sieht sie auch keine Notwendigkeit darüber zu reden.
Du könntest bei der nächsten Gelegenheit ihr sagen, dass dieses Verhalten dich irritiert und du verstehen möchtest, was sie dir damit sagen will.
 
  • #42
Es wäre noch halbwegs ok, wenn es Mutter mit der Tochter machen, aber schon die Konstellation Vater mit dem Sohn oder gar gegengeschlechtliche Elternteile mit Kindern - sagen wir so, es irritiert.
Da kann ich auch was intimes beisteuern:
Als Trennungskind hab ich meinen Vater oft schmerzlich vermisst.
Und hing in den kurzen Zeiten, die wir uns gesehen haben, sehr an ihm.
Auch als Teenager rebellierte oder distanzierte ich mich nicht von ihm.
Ich hielt mit ihm Hand und küsste ihn zur Begrüßung oder zum Abschied auf den Mund, oder Backe.
In einer Familienaufstellung, die ich mal machte, kam raus, dass ichich an den Platz seiner Partnerin stelle.
Er war auch lange solo ab meinem 13 Lebensjahr bis ich 18 war und ich fühlte mich irgendwie auch für ihn verantwortlich.
Mich hat das damals geschockt. Und ich ließ dieses Verhalten.
Und löste mich.

Für mich klingt es so, als ob der junge Mann, hier Partnerersatz war.
Von wem es ausging ist fraglich.
Gesund ist es nicht.
Nur deine Position als Neuer ist die absolut ungünstige dies zu klären.

Ich kann dir wirklich keinen Tipp geben, wie ausgerechnet du da sensibel ansprechen solltest.
Wenn du Glück hast, wird es ihr eigenes Bedürfnis, sich zu lösen.
Wenn der junge Mann dann Verlustängste bekommt, wird er verstärkt auf seine Rolle bestehen
Wenn er sich erleichtert fühlt, weil er es ihr zu liebe eingegangen ist, wird es easy.
 
  • #43
Update:
Ich werde mich trennen. Gar nicht wegen der „körperlichen“ Aspekte, sondern wegen dieser - in meinen Augen - übertriebenen Fokussierung, die irgendwie auch extrem demonstriert wird, zB im Sinne von „Du musst aufpassen, dass du mich gut behandelst, sonst bekommst du es mit … zu tun“ oder auch „er wird immer bei mir bleiben“. und das ganz ernst gemeint, ohne jede Reflexion.
Sehr schade, aber so wird das einfach zu belastend, das Thema zieht sich durch die ganze Zeit mit ihr. Breaking up is never easy.
 
  • #44
Ok lieber @Verwirrt1111, vielleicht wacht sie dann auf wenn du dich trennst, dass ihre Mutterliebe einfach zu weit geht.
Ewig schmusen mit dem 20jährigen Sohn - stelle ich mir echt komisch vor.

Mein Sohn würde denken ich bin nicht ganz normal....

Vielleicht denkt sie dann um, wenn sie sieht sie verliert dich....

Wünsche dir alles Gute 🍀, und schreib uns wie sie reagiert.
 
  • #45
Einfach das Bild eines knutschendes Paares, sagen wir mal "in einem Rahmen, der noch keinen direkten Rausschmiss aus einem Restaurant nach sich ziehen würde".
Dieses Zitat ist für mich nicht eindeutig, es kann einfach eine innige Beziehung zwischen Sohn und seiner Mutter sein, die weder von anderen als anstößig oder sexuell wahrgenommen wird, aber durchaus eingestuft als Einheit und eher ungewöhnlich.
Ich weiß nicht, wie ich das deuten kann, ich habe da nicht die reale Situation vor Augen, sondern meine Erlebnisse. Ich kenne innige Kind-Eltern-Beziehungen, auch zwei Tochter-Mutter-Beziehungen, wo auch sich viel geküsst und gekuschelt wird. Ich bin auch selbst so. So empfinde ich dies aber nicht als außergewöhnlich, sondern als sehr liebevoll, da ist pure Mutterliebe auf beiden Seiten, und da schwingt überhaupt nichts sexuelles mit. Da wird schon einmal tröstend die Hand gestreichelt oder mitfühlend, bestätigend auf den Handrücken gelegt, auch mal die Hand als Halt-gebend länger gedrückt (gerade wenn man merkt, der andere hat Angst, dass man darauf einfühlsam eingeht); und es ist nicht das Händchen halten zwischen Zwei-Verliebten. Ich kenne auch eine innige Mutter-Sohn-Beziehung auch mit küssen und kuscheln, aber der Sohn ist 9 Jahre. Mein Ex hat seine Mutter auch umarmt und auf den Mund geküsst (ein Bussi oder bützen, würde man dazu sagen). Ich küsse meine Eltern auch zeitweise, immer zur Begrüßung und Abschied auf den Mund, manchmal mittendrin, wenn man sich einfach zuvor sagt, ich hab‘ dich (sehr) lieb, eine innige Umarmung und das Bussi auf den Mund. Kommt aber nicht bei jeden Besuch vor, eher an Festtagen, wenn meine Eltern mir Trost in schwierigen Zeiten geben oder einen für mich guten Ratschlag oder Empfehlung. Ich habe mich nie gefragt, wie das andere empfinden und bisher hat jeder Partner es als normalen Umgang empfunden. Ein anderes Bild aber kenne ich auch, wenn ein Mann, sich zurück gesetzt fühlt, weil er meint die Partnerin schenkt ihm zuwenig Aufmerksamkeit, oder er sogar die ganze Aufmerksamkeit der Partnerin für sich beansprucht. Da sehe ich dann zwei Kinder, ein kleines (das eigene) und ein großes (der Partner), die nach absoluter Aufmerksamkeit ihrer Mama verlangen und um die Mutter konkurrieren und aufeinander eifersüchtig sind.
Ob Du lieber FS etwas übertreibst, dramatisierst, einen Fehler beim Sohn suchst, um ihn loszuwerden oder ob dies wirklich schon auffällig und ungesund ist, wie gesagt, kann ich nicht einschätzen. Da müsste man wirklich einmal die Situation sehen. Mich würde interessieren, wie auf das Verhalten Freunde und Nachbarn reagieren(?), ob ihr schon mal zu Dritt unterwegs ward, denn bisher scheint keiner, außer des FS etwas dazu gesagt zu haben, so dass sie wohl zum FS hätte meinen können, dass man sich schon mal darauf öfters angesprochen hätte.
...
 
  • #46
...
Auch zum a. Thread "Hypersexualität", Du hast kein Problem mit ihrer Promiskuitivität und auch nicht mit ihrer Vergangenheit, aber es macht Dir Angst, wegen Zukünftigen, was Dich erwarten könnte. (Könnte heißt nicht zwangsläufig, dass es so kommen muss.) Also ich passe meinen Umgang den Menschen an, mit dem ich es gerade zu tun habe, anpasst. Manche Menschen schüren Eifersucht, manche Menschen tun einen nicht gut, manche Menschen treiben einen zur Verzweiflung und mit manchen Menschen fühlt man sich pudelwohl und vertraut. Ich denke, es liegt z.T. an einem selbst, wie das Gegenüber reagiert, was man für Signale sendet und wo man dem anderen seine Grenze setzt. Es ist auch so, dass ich für jeden Menschen, verschiedene Rollen habe bzw. ausfülle, also immer ein Teil meiner Persönlichkeit wird angesprochen. Auch gibt es sicherlich sexuelle Erfahrungen, wo man aus Neugierde etwas ausprobiert und in der Situation erst merkt, es ist schambesetzt oder es liegt einem nicht, daher verspürt man danach auch kein Bedürfnis, es jemals zu wiederholen. Oder auch eine Phase, sich sexuell auszuleben oder auch einfach mitunter schlechte Erfahrungen mit Männern, weil Frau versucht über Sex zu binden oder selbst Liebe, Halt & Bestätigung für ihr schwaches Ego zu bekommen.
Es gibt aber auch gezeigte Verhaltensweisen, welche bedingt werden durch die Dynamik zw. Menschen, die Stress-Situationen oder Anspannung auslösen, wo dann kompensiert wird, um die Belastung in Entspannung umzuwandeln oder ein unsicheres Selbst zu stabilisieren, als Kind war es bspw. Daumen lutschen. Ist bei Kleinkindern normal, die Lernen müssen mit ihren Stress & Spannungszuständen (Geduld) umzugehen & Strategien zu entwickeln. Bei Erwachsenen ist es mitunter promiskuitives Verhalten, bei verbal Angriff (Streit, Kritik, Missverständnis), die Frau, fühlt sich gerade unverstanden oder ungeliebt, in die Arme eines Fremden flüchtet. Andere flüchten in die Arme von Freunden, Eltern, liebevollen Angehörigen und holen sich dort Trost & Bestärkung liebenswert zu sein. Manche versöhnen sich auch schnell wieder mit ihrem Partner. Manche lösen dies mit Humor & Augenzwinkern. Manche machen das mit sich selbst aus, mit Meditation oder dass sie leidenschaftlich ihrem Hobby nachgehen. Da musst du schauen, ob du mit ihrem Verhalten aktuell klar kommst, wenn sie heute unter Belastung steht oder sich mal überfordert fühlt, inwieweit du ihr da Halt & Verständnis geben kannst, sie dich ins Vertrauen ziehen kann, ohne Analyse & Wertung ihres Lebens.
Da du dich mit ihr und ihrem Verhalten nicht wohlfühlst, es Dich stark verunsichert, ist es für Dich das Beste, wie du es jetzt tust, Dich zu trennen. Du verstehst sie nicht & hast auch kein Verständnis. Mit Menschen muss man sich gleich verstehen (gem. Wellenlänge) und nicht diese erst analysieren, verstehen wollen und anders haben wollen, sich unwohl seiner Rolle zu sein und auch mit dem Menschen bei deinen Beziehungs-Basics, Missfallen zu empfinden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #47
Ein anderes Bild aber kenne ich auch, wenn ein Mann, sich zurück gesetzt fühlt, weil er meint die Partnerin schenkt ihm zuwenig Aufmerksamkeit, oder er sogar die ganze Aufmerksamkeit der Partnerin für sich beansprucht. Da sehe ich dann zwei Kinder, ein kleines (das eigene) und ein großes (der Partner), die nach absoluter Aufmerksamkeit ihrer Mama verlangen und um die Mutter konkurrieren und aufeinander eifersüchtig sind.
Ja, das ist natürlich lächerlich. Der Punkt ist/war, dass ich automatisch in diese Rolle rutschte, wenn sie entsprechend übertrieb. Ganz indiskutabel, aber irgendwie wird da eine Grenze verletzt, ähnlich wie bei - genauso lächerlicher - Eifersucht.
Ich betrachte es letztlich als die Pflicht von Partnern, solche Situationen in angemessenem Rahmen vorherzusehen und zu vermeiden, abzuschwächen oder wenigstens zu besprechen. Nicht den anderen ständig ins kalte Wasser zu werfen mit der Haltung „so bin ich einfach“.
Das natürlich vor allem in puncto Eifersucht, nicht bei Kinderliebe. Irgendwie kam bei ihr aber auch alles zusammen. Ging nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #48
Manche Menschen schüren Eifersucht, manche Menschen tun einen nicht gut, manche Menschen treiben einen zur Verzweiflung und mit manchen Menschen fühlt man sich pudelwohl und vertraut.
Ja, das geht mir so. Eifersuchtschürer kannte ich bisher gar nicht aus eigener Erfahrung, dachte eher, das ist so ein Hollywoodding. Habe aber feststellen müssen, dass ich da recht gut zu triggern bin. Und das „in aller Unschuld“, eben durch entsprechende Erzählungen und geäußerte Haltungen „wenn es juckt, muss man sich eben kratzen“ und „man trennt ja Sex und Liebe“, einfach öfter mal so dahingesagt… wie soll man da unbesorgt auf Dienstreise gehen?
 
  • #49
Lieber @Verwirrt1111, die Frau ist, wie sie ist. Sie sagt es sogar. Wenn sie von ihren Ex-Eroberungen erzählt ins kleinste sexuelle Detail, und es nicht hören willst, liegt es an dir den Riegel hier vorzuschieben und deine Grenze zu setzen. Sie muss dann entscheiden, ob sie darüber geht und damit weitermacht oder es lässt, weil wie sieht deine Konsequenz aus, wenn sie es wiederholt versucht, ein wiederholtes Nein, aufstehen und gehen, oder weil sich nichts ändert Trennung; oder auch resignieren und Augenrollend akzeptieren. Sie zu fragen, warum sie das macht, wolltest du nicht. Sowas passiert aber meines Wissens schon am Anfang (im ersten Monat), ich meine Dinge, die einem offenbart werden. Ich gehe da innerlich auf Distanz und es kommt nicht zu einem näheren und weiteren kennenlernen. Du kennst sie aber schon 6 Monate und ihr seid intim, da kann man mM eine Frage wagen, was sie mit ihren Geschichten bezweckt und vor allem, was dir das bringt, denn du bist ein anderer Mensch, als ihre Exen. Genauso gleiches mit ihrem Sohn, es ist ihre Erziehung und beide Empfinden ihr Verhalten nicht anstößig, noch abstoßend. Auch hier kann man seine Grenze ziehen und wie oben handeln. Und da die Schmusezeiten von ihrem Sohn ausgehen, müsstest Du ihn fragen. Nur da gebe ich dir recht, dass ist übergriffig, bei ihm. Warum sie das mitmacht und gutheißt, im Sinne, das klammernde Verhalten ihres Sohnes dahingehend unterstützt, wäre die Frage wiederum an sie?
Man könnte jetzt das naheliegendste vermuten, dass sie ihn als Partnerersatz missbraucht hat, aber auch schlechtes Gewissen oder sie braucht diese Form von Aufmerksamkeit und Bewunderung ihres Sohnes oder kann je nach ihrer Erziehung ihre Liebe nicht anders ausdrücken und ihr Sohn nur so Aufmerksamkeit und etwas Liebe seiner Mutter erlangen, wenn sie sonst sich ihm ggü. „kalt“ verhält, so auch dass er sich ständig über diese Gesten bei ihr rückversichert, von ihr (noch) geliebt zu werden. Nur das ist eine Vermutung, wie die Entwicklung zu den öfteren Schmusezeiten, die selbstverständlich für beide sind, gekommen ist, wissen nur sie beide, diese Entwicklung dahin, bleibt Dir unbekannt, weil Du sie bis vor einem halben Jahr nicht kanntest. Aber beide stört ihr Verhalten nicht, es ist für sie normaler Alltag und Umgang miteinander. Da kannst Du gar nichts beeinflussen oder ändern, weil es sich bedingt, er der es braucht und sie, die es gewährt.
...
 
  • #50
...
Analysieren, um es für Dich einzuordnen, kann ich verstehen, aber du bist kein Psychologe. Auch wenn du wüsstest, warum und weshalb, könntest Du sie und ihn nicht ändern, sich anders als gewohnt zu verhalten, wie sie den Umgang zueinander haben, denn dieser Umgang ist seit Jahren gewachsen und beide ziehen daraus ihr benötigtes Benefit. Deine Grenze wäre nur zu sagen, dass sie dies in deinem Beisein unterlassen oder einschränken möchten, oder Trennung oder Akzeptanz. Bei Analysen ist die Gefahr, dass man aus Unkenntnis der Gründe, Umstände, Entwicklungen mitunter falsche Schlüsse zieht oder auf Änderungen drängt, die beide nicht können, wollen oder brauchen, zumal Außenstehende, auch wenn als Partner schon näher stehen, mehr Probleme dann schaffen, wenn der Sohn sich von Dir verdrängt fühlt oder gar abgelehnt, oder dann auch von seiner Mutter, wenn dann schlechte Stimmung zwischen beiden aufkäme, Unsicherheiten oder man dann weil etwas im Miteinander fehlt, weil es von Dir nicht zu tolerieren ist, also anders agiert werden soll, dann auch anders kompensiert werden muss, also andere Strategien gefunden werden müssen, um dieses Benefit zu bekommen. Und anderes Verhalten gefordert von Außen, also von Dir, führt immer zu Widerstand und jetzt mache ich es erst recht so (und nie zu Einsicht oder Verständnis). Da sollte sich der neue Partner raushalten, weil das wird zu einer Tretmine für ihn. Die beiden würden verständnislos auf dich reagieren, und du würdest bekämpft, weil Du Änderung im Verhalten forderst, was beide sicherlich nicht wollen.
 
  • #51
Deine andere Frage, wenn sie es täglich Sex braucht, will, wäre das naheliegendste sie hat einen starken Sextrieb, ist durch Sex gut und schnell zu befriedigen, kann nur über Sex ihre Liebe zeigen, zieht daraus ihre Selbstbestätigung oder ihren Selbstwert, etwas wert zu sein, oder hat nur über den Sex überhaupt das Gefühl liebenswert zu sein oder das Gefühl der Sicherheit vom Mann noch geliebt zu werden. Aber auch hier ist das Spekulativ. Wenn sie aber sagt, sie geht zu anderen Männern, wenn du mal nicht willst oder kannst, kann es auch auf Sexsucht hindeuten, auch nur vermutet. Falls es Sexsucht wäre, kannst Du daran gar nichts bewirken, wie bei jeder Sucht. Sie bricht Dir aus, weil es wie bei jeder Sucht, ein unersättlich und nie genug gibt. Es ist ein Hinweis, dass sie dir fremdgeht bzw. bald untreu wird. Aber alles nur meine Vermutungen, nur sie allein weiß, was ihre Motive sind, sowas zu sagen und Druck bei Dir zu schüren. Du kannst sie nicht an die Kette legen.
Die Aussagen können auch manipulativ sein, damit Du unsicher gehalten wirst, was sie in deiner Abwesenheit treibt und selbst nicht auf andere Gedanken kommst oder sie sich dadurch den tgl. Sex als Ressource sichert und dein häufige Anwesenheit und Aufmerksamkeit oder auch, weil Du selbst täglich befriedigend wirst, ihr nicht fremdgehst. Oder sie ist der Meinung, dass häufiger Sex, das Zeichen für ein gute, glückliche funktionierende Beziehung ist. Oder auch als Ersatzhandlung für andere Süchte und Sehnsüchte (bspw. Alkoholmissbrauch in der Vergangenheit). Oder... oder... oder...
 
  • #53
Selbst wenn das alles nur sprücheklopferei ist, braucht man das ?
Nein, ist - zumindest außerhalb etwas Festerem - bei ihr keine Sprücheklopferei, sondern gelebte Überzeugung. Die Gradwanderung wären immer Zeiten der Trennung, der Krise gewesen. Sie sah solches „ sich kratzen“ einfach nicht als Grund, an der Liebe zu zweifeln. Und sie war extrem wenig diskussionsbereit bei solchen Überzeugungen, andere Haltungen tendenziell einfach „falsch“.
 
  • #54
wie soll man da unbesorgt auf Dienstreise gehen?
Wenn man kein Vertrauen aufbauen kann, sollte man sich trennen bzw. sich gar nicht darauf einlassen.
Sie ist promiskuitiv und polygam unterwegs und du anscheinend nicht, wobei ich dich auch nicht als ein Unschuldslamm wahrnehme. Du hast auch ständig neue Partnerinnen…..
Vielleicht hilft es dir, wenn du dich selber kritischer anschaust und eine Pause machst.
So ein Leben verkraftet keine Liebe und es ist dann richtig sich zu trennen.
So wie du sie beschreibst, hat sie kein Problem die tägliche „Dosis“ sich anderweitig zu organisieren. Ich frage mich dann, wie das möglich ist 😱🤔?
 
  • #55
Sie sah solches „ sich kratzen“ einfach nicht als Grund, an der Liebe zu zweifeln. Und sie war extrem wenig diskussionsbereit bei solchen Überzeugungen, andere Haltungen tendenziell einfach „falsch“
Puh, ist schon harter Tobak.

Ok lieber @Verwirrt1111, vielleicht wacht sie dann auf wenn du dich trennst, dass
Das halte ich für sehr unwahrscheinlich.


Gar nicht wegen der „körperlichen“ Aspekte, sondern wegen dieser - in meinen Augen - übertriebenen Fokussierung, die irgendwie auch extrem demonstriert wird, zB im Sinne von „Du musst
Verstehe ich.
Mir wäre das auch zu riskant, wenn es der Mann an meiner Seite wäre.
Tut mir leid für euch beide.
Bist du dir sicher mit dem Beenden?
 
  • #56
So wie du sie beschreibst, hat sie kein Problem die tägliche „Dosis“ sich anderweitig zu organisieren. Ich frage mich dann, wie das möglich ist 😱🤔?
Recht einfach durch einen Schwarm von Exen, mit dem über die sozialen Medien Kontakt gehalten wurde. Fast bei jedem männlichen Kontakt stellte sich auf meine Nachfrage letztlich irgendein früheres „Anbandeln“ heraus, von Flirt, ONS bis F+.
Ich will gar keine akute Untreue unterstellen, bitte nicht falsch verstehen. Und ich erwarte natürlich keine Jungfräulichkeit. Aber diese geringe Selektivität - Männer, die sie ausdrücklich „unmöglich“, ja sogar „wenig attraktiv“ fand - war einfach ganz unverständlich für mich.
 
  • #57
wobei ich dich auch nicht als ein Unschuldslamm wahrnehme. Du hast auch ständig neue Partnerinnen
Ich hatte nie Anbahnungen bzw sexuelle Kontakte, die ich nicht potentiell ernst, langfristig gemeint hatte. Kann aber sein, dass ich zu schnell mit neuen Kontakten körperlich werde, weil ich das sowieso als wichtigen Teil des Kennenlernens sehe. Das liegt aber eher an den Pausen zwischen meinen Anläufen, nicht an Häufungen oder Parallelen .
 
  • #58
Recht einfach durch einen Schwarm von Exen, mit dem über die sozialen Medien Kontakt gehalten wurde. Fast bei jedem männlichen Kontakt stellte sich auf meine Nachfrage letztlich irgendein früheres „Anbandeln“ heraus, von Flirt, ONS bis F+.
Das ist natürlich kein schönes Bild aber werde Konkret. Wieviele Kontakte waren es insgesamt und kamen sie ständig vorbei? Und warum weißt Du es? Hat sie dir ihr Kontaktbuch vorgelegt und eine weitere Frage an dich: Wie ist es mit dir? Wurden bei dir alle alten Bekanntschaften/Verflossenen rigoros gelöscht?
Eine weitere Frage: was bedeutet für dich das Wort „Promiskuitiv“?
und noch eine Frage: Kann es sein, dass Ihr euch gegenseitig um die Wette neidisch gemacht habt?
 
  • #59
eben durch entsprechende Erzählungen und geäußerte Haltungen „wenn es juckt, muss man sich eben kratzen“ und „man trennt ja Sex und Liebe“, einfach öfter mal so dahingesagt… wie soll man da unbesorgt auf Dienstreise gehen?

Bei solchen Sprüchen wäre ich weg. Nicht weil ich Sex nicht mag, sondern weil ich eine völlig andere Einstellung habe. Das würde ich aber so früh merken, dass ich da nicht ein halbes Jahr dran herumlaboriere. Mein Partner war durchaus kein Kind von Traurigkeit und kann Sex und Liebe auch trennen. Aber er mutet mir keine Storys aus seiner Vergangenheit zu und mich liebt er ganz offensichtlich und würde auch nicht auf die Idee kommen, "sich zu kratzen", wenn ich nicht da bin.

Aber es scheint ja, als hättest du deine eigene Baustelle - du genießt die schnelle körperliche Nähe, kommst aber nicht damit klar, durch was (Einstellung der Frau zu Sex) diese zustande kommt.
Du wirst dir also immer eine "blutige Nase" holen, weil du anscheinend nicht bereit bist, es auch mal langsamer angehen zu lassen, wie mein Partner bei mir.
 
  • #60
Wieviele Kontakte waren es insgesamt und kamen sie ständig vorbei? Und warum weißt Du es? Hat sie dir ihr Kontaktbuch vorgelegt und eine weitere Frage an dich: Wie ist es mit dir? Wurden bei dir alle alten Bekanntschaften/Verflossenen rigoros gelöscht?
Nein, ich habe sie nicht gesehen. Erzählungen, WA, FB-Nachrichten, Treffen in Biergärten, Hobbykontakte, Nachbarn. Vielleicht 20? (Nicht gerechnet Exen ohne weiteren Kontakt).
Ich halte solche Kontakte tatsächlich nicht bzw habe kaum weibliche Solo-Freunde.
Eine weitere Frage: was bedeutet für dich das Wort „Promiskuitiv“?
Einerseits sehr viele Sexualkontakte in der Biografie. Andererseits Sex ohne Beziehungsabsicht, auch eine gewisse Wahllosigkeit.
Persönlich, (wenn auch vielleicht außerhalb der Definition): die Tendenz zu Nebenkontakten, wenn man in einer Beziehung ist. Außerdem eventuell das besonders „erlittene“ „Brauchen“ von Sex, Sex als Hauptmotiv, eine Beziehung einzugehen.
kommst aber nicht damit klar, durch was (Einstellung der Frau zu Sex) diese zustande kommt.
ich werde viel mehr durch geäußerte und gezeigte Emotionen geflasht als durch schnellen Sex. Letzterer alleine bedeutet mir sehr wenig bzw würde ich ihn kaum „mitnehmen“.
 
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