• #61
Nein, ich habe sie nicht gesehen. Erzählungen, WA, FB-Nachrichten, Treffen in Biergärten, Hobbykontakte, Nachbarn. Vielleicht 20? (Nicht gerechnet Exen ohne weiteren Kontakt).
Ich halte solche Kontakte tatsächlich nicht bzw habe kaum weibliche Solo-Freunde.

Einerseits sehr viele Sexualkontakte in der Biografie. Andererseits Sex ohne Beziehungsabsicht, auch eine gewisse Wahllosigkeit.
Persönlich, (wenn auch vielleicht außerhalb der Definition): die Tendenz zu Nebenkontakten, wenn man in einer Beziehung ist. Außerdem eventuell das besonders „erlittene“ „Brauchen“ von Sex, Sex als Hauptmotiv, eine Beziehung einzugehen.

ich werde viel mehr durch geäußerte und gezeigte Emotionen geflasht als durch schnellen Sex. Letzterer alleine bedeutet mir sehr wenig bzw würde ich ihn kaum „mitnehmen“.
Ich denke, sie ist eben so wie sie ist. Am Anfang hat dich begeistert und jetzt gefällt es dir nicht mehr. Ich wäre auch nicht glücklich in so einer Beziehung aber ich hätte mich auch gar nicht darauf eingelassen. Nächstes Mal machst du es besser 😊🍀.
 
  • #62
In den allermeisten Fällen ist das eben nicht so, dass sie bald flügge werden, sie bleiben so lange wie möglich manchmal sogar für immer bei der Mutter, das liegt überwiegend an der Mutter, sie hat den Sohn dazu erzogen!
Ich denke eher, dass so jemand niemals selbständig werden kann. Ich habe auch einen guten Freund in meinem Freundeskreis. Er ist schon 41 und wohnt allen ernstes immer noch bei seinen Eltern. Er muss keinen einzigen Cent bezahlen und bekommt sogar noch Essen.

Da verstehe ich auch die Eltern nicht. Ich halte als Vater auch nichts davon seine Kinder einfach so vor die Türe zu setzen. Trotzdem hätten ihm seine Eltern schon längst mal in den Hintern treten sollen.
 
  • #63
Ich konnte solche Müttersöhnchen auch schon anderswo (Kollegen etc) kennenlernen. Ich habe immer darüber nachgedacht, inwiefern sie normal beziehungstauglich sind. Ja, scheint zu gehen, wobei teilweise recht schräge Konstellationen zu beobachten sind, was die Partnerinnenwahl betrifft.
In „meinem“ Fall, andere Perspektive, habe ich allerdings erstmalig mitbekommen, wie das die Mutter derart aktiv fördert, bis hin zum grenzwertig Körperlichen, aber eben auch - und ich würde sagen „vor allem“ - mit extremer Emotion.
Nein, das ist schon ein sehr schwieriges Terrain, damit konnte ich nicht klarkommen.
 
  • #64
In „meinem“ Fall, andere Perspektive, habe ich allerdings erstmalig mitbekommen, wie das die Mutter derart aktiv fördert, bis hin zum grenzwertig Körperlichen, aber eben auch - und ich würde sagen „vor allem“ - mit extremer Emotion.
Nein, das ist schon ein sehr schwieriges Terrain, damit konnte ich nicht klarkommen.
Hallo lieber FS,

also, ich finde Dich SEHR klar in Deinen Beobachtungen und Erzählungen! Verwirrtheit (Dein Nickname) kann ich überhaupt gar nicht erkennen bei Dir! : - )

Das, was Du erzählst - alleine dieses Küssen einer Mutter mit ihrem 20-jährigen Sohn! - ist ein absolutes NOGO! Das Verhalten Deiner Ex und ja, auch das - wohlgedrungen - des Sohnes, ist nicht "grenzwertig", es ist EINDEUTIG Grenz-überschreitend. Es geht meiner Ansicht nach schon eindeutig ins Sexuelle! Küssen zwischen Erwachsenen auf den Mund, und natürlich in der Steigerung Zungenküsse - sind EINDEUTIG sexuelles Vorspiel!

Ich finde, man könnte diese "Mutter" fast schon anzeigen dafür! Hat mit einer normalen und gesunden Mutterliebe absolut nichts zu tun, im Gegenteil! Körperlich und emotional mehr als übergriffig dem Kind gegenüber, selbst wenn der Sohn dies aktiv von sich aus einfordert. Er hat es wohl jahrelang so gelernt von seiner Mutter!

Also, unglaublich, ja! Manche Menschen sind schon bestraft durch ihre Eltern!

Die Frau gehört in Therapie! Und der Sohn ebenfalls! Ich würde das Jugendamt einschalten - wobei ich gar nicht weiß, ob die für so "große Jungs"/ erwachsene Männer überhaupt noch zuständig sind!
 
  • #65
Jugendamt einschalten - wobei ich gar nicht weiß, ob die für so "große Jungs"/ erwachsene Männer überhaupt noch zuständig sind
Wahrscheinlich ja nicht. Sobald jemand volljährig ist, ist wohl auf diesem Gebiet (zumindest in freiheitlichen Ländern) letztlich alles erlaubt, was Spaß macht.

Das zugrundeliegende Problem schien mir die geringe Reflexion - sowohl, was das Verhalten mit dem Sohn macht, als auch, wie es auf "Dritte" (mich) wirken muss. Ganz leichte Andeutungen meinerseits (in dem Sinne, der Sohn würde sich schon extrem zuständig für seine Mutter fühlen, das sei eventuell eine Belastung etc.) wurden mit dem Totschlagargument abgetan, dass sei einfach große Liebe auf beiden Seiten.
Dann kam noch die Gesamtüberzeugung dazu, dass das wegen der psychischen Belastung des Sohnes eben besonders wichtig sei. Deswegen, in "akuter Phase" auch langes Übernachten im selben Bett (allerdings etwas vor meiner Zeit).
 
  • #66
Das Jugendamt, ernsthaft? Der Bub ist 20. Ich denke, das ist eine super Möglichkeit, sich lächerlich zu machen.
 
  • #68
In „meinem“ Fall, andere Perspektive, habe ich allerdings erstmalig mitbekommen, wie das die Mutter derart aktiv fördert, bis hin zum grenzwertig Körperlichen, aber eben auch - und ich würde sagen „vor allem“ - mit extremer Emotion.
Seh ich auch so, wobei die Körperlichkeiten eher selten so sind wie bei Deinen Bekannten. Aber emotional gibt es das doch oft, dass die Mütter ihre Söhne so heranziehen. Eine Bekannte von mir sagt ganz offen, dass ihr der Sohn das gibt, was sie vom Partner will und nicht kriegt - Umsorgen, Fragen zu Befindlichkeiten usw., als er fragt sie, ob er was tun kann für sie, und das schon im Vorschulalter.

Es ist schnell gesagt, dass Kinder Nesthocker sind und "Hotel Mama" brauchen. Ich bin sicher, da war zuerst immer die klammernde Henne da, bevor das Ei so abhängig wurde. (Sorry für das Bild) Der Sohn will die Mutter nicht unglücklich machen und bleibt da, obwohl er längst seine Sachen allein waschen will und gern einen Döner holen würde, statt Muttis Essen zu essen. Es bleibt ihm nur zu wünschen, dass er irgendwann durchschaut, dass es gar nicht um Liebe zu ihm geht, sondern um reinen Egoismus der Mutter.

Wie es nun bei Deinen Bekannten ist, also ob da noch irgendwas dazukommt bei dem Kind, dass es z.B. psychische Probleme hat und seine Mutter sehr braucht, ist noch was anderes. Aber wie sie sich äußert mit
„Du musst aufpassen, dass du mich gut behandelst, sonst bekommst du es mit … zu tun“
nee. Das finde ich eklig und vereinnahmend dem Sohn gegenüber, und sie sagt Dir mE damit tatsächlich, dass Du einen Konkurrenten hast, der sie beschützt vor Dir als PARTNER.
Ich finde Frauen nervend bis schrecklich, die die ganze idR männliche Welt zu "Beschützern der Jungfrau" machen müssen und dafür den "Aufschau-Blick" einsetzen (weitet sich auch aus auf Frauen, wenn gerade keine Kavaliere in der Nähe sind).
Ich hatte so eine Verwandte, die machte es noch mit Ü80, dass sie ihre männlichen Verwandten bedachte mit so einem ... wie soll man das beschreiben ... dieser flirtige, verschämte Jung-Mädchen-Blick mit Augenaufschlag und der Attitüde "du bist so stark", während er ihr ein Stück Torte abschnitt ... eek. Eine Frau durfte das nicht machen, also die Torte abschneiden, und Frauen waren sowieso alles Konkurrentinnen und mussten weggeekelt werden.
Ich finde es auch befremdlich, wenn Frauen aus der Alterklasse der Mutter sich mit Frauen aus der Altersklasse des Kindes vergleichen. Dazwischen liegen 20+x Jahre.
 
  • #69
Eine Bekannte von mir sagt ganz offen, dass ihr der Sohn das gibt, was sie vom Partner will und nicht kriegt - Umsorgen, Fragen zu Befindlichkeiten usw., als er fragt sie, ob er was tun kann für sie, und das schon im Vorschulalter.
Ich habe das auch schon anderswo beobachtet. Die Mütter schienen mir zum Teil extrem wenig reflektiert, regelrecht innerlich zu diesem Verhalten „getrieben“. Richtig zwanghafte Dauerpräsenz des Themas „was macht er, was braucht er, was meint er dazu, wie klugschönstark ist er, wann kommt er, was will er dann essen“.
Ich würde da - wohlgemerkt - gar nicht davon reden, dass die Mütter deswegen keinen Partner mehr wollen oder „brauchen“. Sie können sich nur einfach nicht soweit distanzieren oder einen Außenblickpunkt einnehmen, dass sie merken würden, wie seltsam und belastend dieser Fokus für einen Partnerkandidaten ist.
Klar, wenn dann noch diese auffällige Körperlichkeit dazukommt, wird es schon wüst. Aber alleine das Emotionale finde ich schon schwierig genug.
Und natürlich kommt man sich albern vor, wenn man auf das Kind eifersüchtig ist…
 
  • #71
Ich fände das auch seltsam bei einem 20-jährigen Sohn. Klingt bisschen nach dem typischen Problem bei alleinerziehenden Müttern, die den Sohn dann als Partnerersatz sehen und so eine symbiotische Beziehung aufbauen, die es auch dem Sohn kaum ermöglicht wird, selbständig zu werden.
Aber ich glaube auch nicht, dass sie da besonders offen reagieren wird, wenn du das ansprichst... Schwierig.
w, 37
Da muss ich gleich mit Vorurteilen aufräumen, das Verhalten hat nichts mit der Familienform zu tun, das kommt bei allen Erziehern und in allen Familien vor, da kommt es auf die Bildung drauf an, wie wer mit dem erwachsenen Kind umgeht und diese Schäden, die durch falsches Bindungsverhalten entstehen, können durch Unwissenheit, Überforderung, Faulheit am Erziehungsratgeber lesen oder durch falsche Prioritätensetzung in der Erziehung entstehen. Die 2 sind früher oder später ein Fall für den Psychologen.
 
  • #72
Das finde ich jetzt aber auch seltsam.
Mein Sohn ist 21, und ich liebe ihn sehr.
Ich merke auch dass er mich liebt, allerdings fände ich es sehr befremdlich mit ihm rumzuschmusen und ihn auf den Mund zu küssen 😳.

Ich denke das wäre ihm auch peinlich, das wollen ja nicht mal mehr meine Töchter...also ich bin ja eigentlich die Verschmuste der ganzen Familie, ich muss aber akzeptieren dass meine Kinder eher nach meinem Exmann kommen, der leider gar nicht geschmust hat.

Aber die Kinder wollen sich ja eigentlich von den Eltern irgendwann abgrenzen und suchen Nähe und Zärtlichkeit und Küssen bei einem Partner/Partnerin.

Ist der Sohn das einzige Kind deiner Partnerin?
Ich habe das Gefühl sie klammert ein bisschen.
Ich würde mich ja nicht wundern, dass sie damit nicht zurechtkäme wenn ihr Sohn mal eine Freundin hat.
Dann würde das Schmusen garantiert aufhören.

Also ich fände das auch befremdlich, aber solange die nicht sexuell werden kannst du wahrscheinlich nichts dagegen tun.

Du kannst nur hoffen dass der Sohn bald flügge wird, auszieht und eine Freundin findet 🤷‍♀️.
bei dem ungesunden Verhältnis zwischen Mutter und Sohn wird selbiger weder eine Freundin finden noch flügge werden...von der Dame wohl auch, bewusst oder unbewusst, gewollt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #73
Alles was Du von dieser "Mutter" schreibst, auch im andern Thread, wirkt auf mich ziemlich ungesund.
 
  • #74
Ich werde mich trennen. Gar nicht wegen der „körperlichen“ Aspekte, sondern wegen dieser - in meinen Augen - übertriebenen Fokussierung, die irgendwie auch extrem demonstriert wird, zB im Sinne von „Du musst aufpassen, dass du mich gut behandelst, sonst bekommst du es mit … zu tun“
Diese Konsequenz würde ich auch ziehen.
Meiner Ansicht nach wurde hier, wie auch wohl in der Realität, gezögert, die traurige Wahrheit auszusprechen: Diese Frau missbraucht ihren Sohn, sexuell und emotional. Nein, das sind keine "kulturellen Unterschiede". Das ist mehr als ein "inniges" Familienleben.
Sie sexualisiert ihn, weist ihm die Rolle eines Partners zu und rechtfertigt dies mit "seinen" Bedürfnissen. Sie scheint mit seiner Abhängigkeit fast zu prahlen und verhindert berichtigende Einflüsse von aussen, wie es klingt. Du merkst ja selbst, wie es dir ergeht @Verwirrt1111 , wenn du etwas Kritisches sagst. Deine Argumente werden nicht gehört, sondern "tot geschlagen". Ich stelle mir vor, wie es ist, alleine mit so jemandem aufzuwachsen..
Irgendwie hätte man das Bedürfnis, den jungen Mann mal zur Seite zu nehmen und ihm Unterstützung anzubieten. Mit Jugendamt wird's vielleicht nicht klappen. Mit Humor und Sprüchen auch nicht. Keine Ahnung, was man da tun kann und ob überhaupt.
Sich jedenfalls nicht zum unterwürfigen Mitwisser und "enabler" dieser Dynamik machen, ist schon mal gut.
 
Top