• #1

Sex für Frauen ein Mittel zum Zweck ?

Hallo allerseits.

In letzter Zeit philosophiere ich sehr viel über die Liebe im allgemeinen, aber auch über ihre Funktion in Beziehungen. Gerade die Tatsache dass Leidenschaft umso mehr nachlässt je mehr Liebe vorhanden ist gibt mir zu denken. Es wird ja Evolutionsbiologisch begründet, dass Frauen in Phasen ihrer Abhängigkeit von einem Mann ihre Motivation zum Sex hoch halten mussten, um den Mann an sich zu binden, um das Bedürfnis nach Sicherheit und Nachwuchs erfüllt zu bekommen. Diese Behauptung wird damit untermauert, dass gerade die menschlichen Weibchen auch dann Interesse am Sex zeigen, wenn ihre Zyklusphase gar keine Schwangerschaft erwarten lässt, was aber gerade dann wenn die für den Nachwuchs schwierigste Phase vorbei ist (ca.3 Jahre), eben nicht mehr der Fall ist. Da zudem auch noch das Interesse der Frau an Sex wieder zurückkehren soll, wenn es darum geht sich mit jemand anderem zu paaren und damit das Genpool zu vergrößern, heißt es dass diese evolutionspsychologischen Tatsachen zu einer Fortpflanzungsstrategie des Menschen führten, die man als serielle Monogamie bezeichnet.

Ich möchte mit diesem Thread auf keinen Fall gegen Frauen sticheln. Ich verehre sie und habe den Glauben die richtige finden zu können immer noch nicht verloren, aber je tiefer ich bohre umso weniger erstrebenswert erscheint mir das alles.

Über dieses Thema könnte man wohl endlos diskutieren ohne zu einem gemeinsamen Nenner zu kommen. Es wäre aber sehr interessant zu wissen, was die hier anwesenden dazu zu sagen haben. Ihr habt sicher alle eure Erfahrungen gemacht, eine anregende Diskussion zu diese Thema wäre nicht nur interessant, sondern vielleicht auch erkenntnisreich.

Ich wäre euch dankbar für eure Teilnahme und bin gespannt.
 
  • #2
es ist ja nun kein Geheimnis das Frauen alleine durch ihr Frau sein, wenn sie nicht wirklich hässlich sind, einen echten monetären Vorteil davon haben.. Ich habe mal gelesen ( mal sehen ob ich das evtl später finde) ca 500.000€ geldwerten Vorteil haben wenn sie ausreichend hübsch sind und es darauf anlegen.. nach oben keine Grenze.. und wir reden hier nicht von professionellen. oder Models..
 
  • #3
Lieber Heiko,

die Erkenntnisse von gestern, sind die Irrtümer von heute..........
Das mag es alles geben, aber nicht flächendeckend.Die Natur hat die Sexualität nicht nur für die Fortpflanzung erschaffen und den Menschen die Verhaltensweisen dazu einprogrammiert, sondern auch zur Freude und für die Gesundheit. Dieser Aspekt wird viel zu wenig diskutiert. Wir Menschen haben aber Einfluß darauf und wählen und entscheiden, was wir daraus machen.
Entscheidend ist, dass wir den Part in unser Leben ziehen, der diese Vorstellung von Sexualität und Liebe mit uns teilt. Leider neigen wir *Menschenskinder* dazu, uns verwirren und beeinflussen zu lassen, statt unsere eigenen Gedanken dazu zu pflegen und wie einen Schatz zu hüten.
Dass bei einigen die Leidenschaft nachläßt, je größer die Liebe, hat oft mit ganz anderen Dingen zu tun und liegen in der Persönlichkeit der Person begründet. Zu viel Liebe kann es gar nicht geben, aber nicht jeder kann es aushalten.
Wer einmal erlebt hat, wie es sich anfühlt, Sexualität mit sehr viel Liebe und die Verschmelzung miteinander, der wird sich niemals mehr auf oberflächen Genitalsex einlassen.
Dass Frauen ihr sexuelles Bedürfnis nach etwa drei Jahren nicht mehr spüren, oder es nachläßt, liegt vielfach einfach an der Qualität der Beziehung und wie man miteinander umgeht. Es ist oft ein stoischer Ablauf, der organisiert wird. Es gibt aber auch Männer, bei denen das sexuelle Bedürfnis nachläßt. Für viele ist die Vater- und Mutterrolle mit dem sexuellen Bedürfnis nicht mehr vereinbar. Vernunftsgesteuert und erwachsen, versuchen sie die Familie funktional zu leben. Jeder lebt in seiner Isolation, weil man sich gegenseitig nicht mehr erreichen kann, aufgrund fehlender Kommunikation, die sich nicht nur um die Organisation, die Kinder und andere Begebenheiten drehen, sondern um jeweils den Partner direkt. Ohne Ablenkungsmanöver in der Hand und vor Augen, sondern direkt mit Blick in die Augen des anderen.........
 
  • #4
Sehr interessante Fragestellung! Ich glaube nicht, dass es möglich ist, für diese Thematik eine in sich stimmige und runde Antwort zu finden, aber der Diskussion halber ein paar Gedanken eingeworfen:
Diese Annahme hinkt ein bisschen; wenn die 3-Jahresspanne tatsächlich einzig dem Binden des Mannes zur Sicherung der Brut dienen würde, hätte es dann nicht auch die Natur so eingerichtet, dass Frauen auch im Wochenbett und in den ersten Lebensmonaten des Nachwuchses sexuell wepsig wie noch was unterwegs wären, nur um ja nicht den Versorger zu verlieren?
Direkt nach der Geburt müsste die Abhängigkeit von Zuwendungen des Mannes doch am größten sein, da Frau eine zeitlang weder für sich noch die "Brut" materiell oder nahrungstechnisch (im Neandertaler-Jargon übertragen) sorgen kann.
Die Realität sieht aber doch bei den meisten so aus, dass der sexuelle Appetit der Frauen meist erstmal einen gewaltigen Dämpfer erhält (und der Mann sexuell erstmal leer ausgeht).

Dass die nach 3 Jahren wiederentdeckte Libido der Frauen auf andere Männer mit der Aussicht auf eine Vergrößerung des Genpools einhergeht, bezweifle ich auch stark. Es ist vielleicht evolutionsbiologisch behauptet im Interesse des Mannes, seine Samen möglichst weit herumzupfeffern, Frauen aber sind mMn nicht derart erpicht darauf, zahlreiche durch unterschiedliche Männer verursachte Schwangerschaften, mit allen für die Frauen einhergehenden negativen Konsequenzen, durchzustehen, nur um ihre DNA breitgefächert weiterzugeben. Wir haben die Arbeit, bei Männern reicht theoretisch ein Orgasmus. (mit einem Augenzwinkern dahingesagt)
Dass Frauen nach einigen Jahren evtl. wieder mehr Lust haben - und eventuell ein weiteres Kind mit neuem Partner in die Welt setzen - liegt meiner Meinung nach an dem Wunsch, aus der Liebe zum neuen Partner heraus einen neuen Menschen zu schaffen.

Ich selber hatte immer Lust auf Sex mit meinem jeweilgen Partner, obwohl momentan noch kein Kinderwunsch meinerseits, ergo auch ohne die Aussicht auf "versorgertechnische Güter" oder andere Benefits, einfach um meinen Gefühlen für den Mann Ausdruck zu verleihen.
 
  • #5
Ich verstehe noch nicht ganz, worauf Du hinauswillst, aber wenn man die Sache rein evolutionsbiologisch und mithin ausgesprochen unromantisch betrachtet, dann erscheint einem serielle Monogamie tatsächlich als eine optimale theoretische Variante für Frauen, um für die Fortpflanzung der eigenen Gene zu sorgen, ja.

Nur: Dem praktischen Erfolg einer solchen Strategie stehen mindestens drei Hindernisse im Wege: Wir sind extreme Nesthocker, so dass es mit drei Jahren Unterstützungsbedarf bei der Aufzucht des Nachwuchses wohl nicht getan sein dürfte. Dazu kommt, dass die Frau ein Kind mit drei Jahren ja nicht "loswird" und auch nicht loswerden will, so dass sie also für das nächste Kind einen Mann finden muss, der bereit ist, dazu zusätzlich noch ein fremdes Kind großzuziehen. Mit steigender Zahl der fremden Kinder wird das aber immer schwieriger, und dazu kommt schließlich noch, dass keine(r) von uns mit den vergehenden Jahren attraktiver wird.

Deine Logik erschließt sich mir also nicht so ganz, dafür aber erscheint mir - ebenso evolutionsbiologisch betrachtet - eine andere Strategie viel erfolgversprechender: Einen festen männlichen Partner haben und dem dann später Kuckuckskinder unterjubeln. Nur scheinen Frauen daran gar kein so gewaltiges Interesse zu haben. Fragt sich, warum - eine Risiko-Nutzen-Abwägung?

Viel häufiger scheint mir da eine für die männliche Seite erfolgversprechende Strategie praktiziert zu warden: eine feste Partnerin haben und mit ihr gemeinsam Nachwuchs aufziehen und nebenbei immer feste den eigenen Samen streuen.

Alles sehr deprimierend, wenn man es vom Standpunkt dessen bewertet, was wir gemeinhin als "Liebe" bezeichnen.

Aber Sex ist in jedem Fall ein "Mittel zum Zwecke" - zum einen für beide Geschlechter, nämlich zur Fortpflanzung der eigenen Gene, und, wie Du selbst schreibst, für Frauen, als Mittel, um eine Partnerschaft zu haben, auch dies in letzter Instanz wieder zur Weitergabe der Gene.
 
G

Gast

  • #6
Bei mir ist und war es eigentlich genau andersrum, ich wollte mit meinen Partnern immer auf jeden Fall viel küssen, kuscheln, zärtlich, wild und leidenschaftlich sein und den Sex geniessen.... und deshalb bin ich mit ihnen eine Beziehung eingegangen.

Finanzielle Vorteile z.B. waren/sind mir sowas von unwichtig, eher hatte ich den Mann mal finanziell unterstützt, oder es war ausgewogen, dass keiner vom anderen abhängig war. In jungen Jahren ist es mir auch zweimal passiert, dass ich eigentlich zulange in einer Beziehung geblieben bin und mir zuviel vom Mann hab gefallen lassen, eben WEIL der Sex so toll war. Und auch in meinen beiden bisher längsten Beziehungen (11 Jahre und 8 Jahre) wurde selbst in den beruflich anstrengendsten Zeiten öfters mal gekuschelt und es gab kein Wochenende ohne erfüllenden Sex.

w 51
 
E

Elissa

  • #7
Evolutionsbiologisch hat der Mensch auch noch ein mehr oder weniger gut funktionierendes Gehirn mit auf den Weg bekommen.
Für mich ist der Idealfall, dass eine Frau sich und ihre Kinder selbst versorgen kann, dann muss sie sich um diesen evolutionsbiologischen Quatsch (der ja vielleicht in der Steinzeit Sinn machte) keine Gedanken machen.
 
  • #8
Die Natur hat die Sexualität nicht nur für die Fortpflanzung erschaffen und den Menschen die Verhaltensweisen dazu einprogrammiert, sondern auch zur Freude
Na, da habe ich aber meine allergrößten Zweifel. Der Natur, "red in tooth and claw", wie sie Tennyson so treffend genannt hat, ein Interesse an der Freude von Individuen per se zu unterstellen, dürfte heißen, sie völlig zu verkennen.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Sexualität macht Freude, damit die Menschen sie auch ausüben und so ihre Gene weitergeben, genauso wie Essen nicht deshalb schmeckt und den Hunger stillt, damit wir froh und glücklich sind, sondern damit wir essen und uns gesund und am Leben erhalten - um unsere Gene weitergeben zu können.
 
G

Gast

  • #9
Hallo,
ich gehöre zu den Frauen, deren sexuelle Lust auf den Partner meist in der Zeitspanne zw. 3-4 Beziehungsjahren geendet hat. Ich habe mich früher immer gefragt, warum das so ist, denn ich habe meine Partner dann immer noch geliebt, aber nicht mehr begehrt. Es waren 3 solcher Beziehungen, daran ein Baby mit einem der Männer zu bekommen, habe ich nicht gedacht.
Bis ich dann mit 30 Jahren meinen Ehemann kennenlernte und heiratete und unser Wunschkind kam. Wir waren dann 15 Jahre zusammen. Innerhalb dieser Jahre gab es sexuelle Höhen und ebenso Durchhänger. Die ersten 3 Jahre waren voller Leidenschaft, insb. in der Schwangerschaft war unser Sex toll! Als das Baby da war, war es etwas ruhiger.... aaaaber...wenn der Kleine bei Oma war (und da war er oft und gerne) hatten wir wirklich aufregende Stunden ;) die Lust ging erst endgültig so nach 8-10 Jahren (schleichend). Sehr grosser Stress verhinderte, dass wir den nötigen Auftrieb noch einmal miteinander fanden.
Liebe Grüße
 
S

Stierchen

  • #10
Dazu möchte ich dir aus dem Buch "Mars, Venus & Eros" von John Gray, erschienen 2000 im Orbis Verlag für Publizistik, München zitieren. Auf der Seite 8 steht Folgendes:

"Durch den Sex verleiht der Mann seinen Gefühlen Ausdruck. Seine Zuneigung zur Partnerin und seine eigene Liebessehnsucht drückt er durch den Sex aus. Es ist eine Ironie des Schicksals, dass der Mann über den Sex zu der Erkenntnis gelangt, daß er sich nach Liebe sehnt, während die Frau daran, daß sie geliebt wird, merkt, daß sie Lust auf Sex hat.
[…]
Oft begreifen Männer nicht, daß Frauen sich nach Liebe sehnen, und haben dadurch das Gefühl, daß sich die Frauen verweigern. Wenn ihm nach Sex zumute ist, sie aber keine Lust hat, versteht er das oft falsch und glaubt, daß sie nichts von ihm wissen will. Ihm ist nicht bewußt, daß eine Frau meistens erst dann Lust auf Sex hat, wenn sie vom Mann umworben wird, und das Gefühl hat, daß er wirklich etwas für sie empfindet.

Nur wenn der Mann Verständnis für sie aufbringt, fühlt sich die Frau geliebt. Nur dann zeigt sie sich entgegenkommend. Der Mann hingegen braucht vor allem Sex. Natürlich gibt es für ihn auch andere Liebesbeweise, aber in erster Linie ist phantastischer Sex der Schlüssel zu seinem Herzen. Damit kann ihn die Frau am ehesten erobern.“
 
P

Provence

  • #11
Wäre Sex für Frauen "ein Mittel zum Zweck" (der Fortpflanzung), müsste die Lust-auf-Sex zwangsweise nach der Menopause erlöschen. Dem ist aber nicht so.

Beobachtungen, die uns das glauben machen, gehen einher mit einer ebenfalls (oft genug vorkommenden) nachlassenden Lust in früherem Alter. Ich vermute, dass es vor vielen (!) Jahren solche Zusammenhänge gegeben hat, diese heute aber (biologisch und gesellschaftlich) bedeutungslos sind.
 
G

Gast

  • #13
Gerade die Tatsache dass Leidenschaft umso mehr nachlässt je mehr Liebe vorhanden ist gibt mir zu denken.
Wieso denkst Du, dass das stimmt? Warum sollte Liebe die Leidenschaft töten, wenn man einen sexuell kompatiblen Partner hat? Leidenschaft hat man oder nicht. Lust ist was anderes, aber dafür braucht man doch "nur" einen sexuell kompatiblen Menschen.

Es wird ja Evolutionsbiologisch begründet, dass Frauen in Phasen ihrer Abhängigkeit von einem Mann ihre Motivation zum Sex hoch halten mussten, um den Mann an sich zu binden, um das Bedürfnis nach Sicherheit und Nachwuchs erfüllt zu bekommen.
Also redest Du hier von Frauen als die hormongesteuerten Wesen, deren Hormone ihnen sagen "so lange wollen wir jetzt Sex, damit er uns noch sichert, denn sonst geht er weg. Danach können wir sexlos leben, zumindest in Bezug auf ihn". Weil Männer nicht lieben können, weder Frau noch Nachwuchs, und Sex das einzige ist, was sie in einer Beziehung bindet? Ist Deine Angst, dass Du sexuell verhungern wirst in Deiner Beziehung, weil die Frau Dich nicht mehr will, und Du aber nicht gehen willst wegen der Kinder?

Ich (45,w) denke: In der Zeit, in der der Kinderwunsch besteht oder zumindest sich mit wem zu einem Paar verbinden wollen, weil das normal sein soll, sucht man sich nach ganz anderen Kriterien einen Partner, als wenn man das hinter sich gelassen hat oder unverzweifelt an die Partnersuche rangeht.

So kommt es, dass wenn der Kinderwunsch erfüllt ist, in so mancher Partnerschaft eine Leere eintritt, weil sich aus genau nur diesem Grund gefunden wurde und ansonsten keine gemeinsamen Interessen bestehen. Es wird überspielt durch den Alltag und die Kinder, aber die Leere ist da, und wenn die Kinder aus dem Haus sind, kann das Thema nicht mehr ignoriert werden.
Hat man den richtigen Partner gewählt, gibt es natürlich keine Probleme, weil man sich nicht einsam fühlt an seiner Seite.
Der kleinste gemeinsame Nenner ist das, was die Beziehung ausmacht, und die Gewohnheit und die Angst vor Veränderung, wenn man erstmal lange genug zusammen ist. Wenn dieser Nenner zu klein ist und nur "Kinder, Haus, Lebensstandard" bedeutet, ist nach 3 Jahren vielleicht wirklich klar, dass man falsch gewählt hat. Falls nicht, kann ich mir nicht vorstellen, dass es so läuft, wie es Deiner Angst entspricht.
 
  • #14
Die Sexualität macht Freude, damit die Menschen sie auch ausüben und so ihre Gene weitergeben,
.....hmmmmm, dann müßten alle Frauen ab der Menopause zuwachsen. Dass Sexualität auch ein Gesundbrunnen für unser Körper ist, dürfte auch bekannt sein.

genauso wie Essen nicht deshalb schmeckt und den Hunger stillt, damit wir froh und glücklich sind, sondern damit wir essen und uns gesund und am Leben erhalten - um unsere Gene weitergeben zu können.
...naja, da haben unsere Kochkünste wohl den größten Anteil dran ;-)
 
G

Gast

  • #15
Die Überschrift suggeriert irgendwie bewusste Berechnung. Wenn es nur die Hormone sind, so kannst Du nichts ausrichten, wenn Deine Aussagen stimmen. Dann MUSS zwangsläufig nach 3 Jahren Schluss sein und man würde sich nur mit sexueller Enthaltsamkeit quälen, wenn man die Beziehung nicht öffnet.
Warum das nicht akzeptieren?

Ich glaube es zwar nicht, weil ich denke, dass es wirklich Menschen gibt, die dauerhafte Leidenschaft füreinander empfinden. Das ist aber nicht nur eine Frage der Kompatibilität, sondern auch des Grades der Selbstreflexion, weil man dazu erstmal begriffen haben muss, dass es keine Zauberwesen gibt, die einem die kaputte Innenwelt wieder heil machen, dass jeder auch eigene Bedürfnisse hat und auch Distanzen in einer Beziehung herrschen bzw. die Grenzen des anderen zu achten und zu akzeptieren sind. Weiterhin, dass man ehrlich ist und der andere Vertrauen haben kann, weil das bedeutet, dass er sagt, wenn was nicht stimmt. Die Unsicherheit, irgendwann aus allen Wolken zu fallen, weil der andere schon lange unzufrieden war und sich fremdverliebt hat, besteht nicht.

aber je tiefer ich bohre umso weniger erstrebenswert erscheint mir das alles.
Lässt Du da nicht Deine eigenen evolutionsbiologischen Gegebenheiten außer Acht? Woher weißt Du, dass Du nicht selber nach kurzer Zeit schon andere Frauen haben willst? Ich kenne Männer, die wie blöde flirten und baggern, während die Frau schwanger ist.
Man kann auch alles tothirnen. Dieses theoretische Konstrukt "DIE Frauen sind von Natur aus so oder so" ... Manche wollen keine Kinder. Wenn Du welche willst, musst Du Dir die Frau (nicht die Papers über den Neandertaler) halt genau ansehen, ob Du meinst, dass ihr auch sonst zusammen passt. Denn der Frau zu sagen, "Die Affenforscher haben gesagt, nach 3 Jahren hast du keine Lust mehr auf Sex mit mir, also lassen wir das lieber gleich mit der Beziehung", kann es doch auch nicht sein.
Ich verstehe schon Deine Sorge. Ich als Frau denke auch: Was wenn wir x Jahre zusammen sind und ich keine Lust mehr auf Sex mit ihm habe oder umgekehrt? Man könnte doch gleich eine offene Beziehung vereinbaren, aber will ich das?

Es gibt keine Sicherheit. Es gibt Beziehungen, die noch nach Jahren aufregend sind. Leider haben manche ein so verdrehendes Elternhaus gehabt, dass sie die Menschen, mit denen es am tollsten wäre, nicht erkennen. Da kann man sich nur in Selbstreflexion üben, um so schnell wie möglich "sehen" zu lernen.
 
G

Gast

  • #16
Ich glaube an diesen ganzen biolgischen Quatsch nicht. Der Mensch hat sich weiterentwickelt. Wir ernähren uns auch ganz anders, als zu Zeiten der Steinzeit, sonst würden wir nicht lange überleben.
Wir verhalten uns anders und wir lieben anders. Sonst würde es Mord und Totschlag an jeder Ecke geben. Ich glaube auch nicht, dass der Mann dazu gemacht ist, möglichst viele Frauen zu schwängern. Das sind alles Ausreden und Lügen unserer Gesellschaft. Wir leben in einem organisierten Lügentrog. Aber scheinbar checken das einige immer noch nicht.

Ich schließe mich Pia62 an. Sexualität ist in erster Linie Spaß/Freude/Gesundheit und hat gar nichts mit Fortpflanzung zu tun. Zumal eine Frau ohnehin nur wenige Tage im Jahr schwanger werden kann. Du solltest mal selber dein verklemmtes Denken ablegen, damit überhaupt eine leidenschaftliche Frau zu dir kommen kann.

Warum Frauen in nichtfruchtbarer Phase am meisten Lust haben, ja ist doch ganz logsich, weil Frau sich da im Körper am wohlsten fühlt. Der Körper entwässert.
Ich finde es furchtbar, als Frau fruchtbar zu sein. Wenn du dich mal umhörst, wollen die wenigsten modernen intelligenten Frauen überhaupt noch Kinder haben oder nutzen Sex als Mittel zum Zweck.
 
  • #17
Das würde ich fürmich auch unterschreiben:
Zu viel Liebe kann es gar nicht geben, aber nicht jeder kann es aushalten. ... Wer einmal erlebt hat, wie es sich anfühlt, Sexualität mit sehr viel Liebe und die Verschmelzung miteinander, der wird sich niemals mehr auf oberflächen Genitalsex einlassen.
Ich ergänze, dass es keinesfalls ein Naturgesetz ist, dass mit der Liebe das Begehren automatisch nachlässt. Allenfalls bei zuviel kontinuierlicher Nähe kann ich mir vorstellen, dass die sexuelle Spannung nachlässt. Meine persönliche Beziehungserfahrung ist: nein, lässt nicht nach. Aber ich bin n=1 und die Zahl meiner Beziehungen ist auch sehr überschaubar geblieben.

Es ist aber auch klar, dass es Frauen gibt, die Sex instrumentell einsetzen - und Männer, die das Spielmitspielen, entweder, weil sie es nicht durchschauen, oder in bestimmten Fällen auch, weil sie es durchschauen. Nur: nachhaltiges Glück sieht anders aus.
 
  • #18
Für mich kann ich sagen, dass ich mit einem Mann gerne Sex habe ( in meiner speziellen Form ), solange unsere Beziehung schön ist.
Ich meine damit, wirklich schön.
Keine Routine, keine Selbstverständlichkeit, keine Bequemlichkeit.

Könnte es sein, dass es daran liegt ? Wir lesen das hier oft.
Und wir lesen auch oft, dass der Mann aus allen Wolken fällt, wenn die Frau sich trennt, denn für ihn war die Beziehung ok.
Man versteht sich, streitet nicht, das Geld reicht, die Kinder sind gelungen, man geht ab und zu sogar aus und fährt zusammen in Urlaub. Und zweimal pro Woche mal eben ein bißchen Sex, aber nicht zu lange, denn schließlich hat man ja einen anstrengenden Tag gehabt.
Wir lesen hier öfter von Männern, die so etwas als gute Beziehung bezeichnen würden.

Mir würde das ganz und gar nicht reichen.

Zur reinen Triebabfuhr bin ich mir zu schade.
Ich will Nähe und Liebe.
Ist das bei den Männern, deren Frauen nach einigen Jahren keine Lust mehr haben, auch so ?

Hinweis: das ist eine rhetorische Frage. Ich will damit sagen, dass ich eben jenes bezweifle.

w 48
 
  • #19
Die 3 (bei manchen Wissenschaftlern sind es 4) Jahres-Grenze ist tatsächlich wissenschaftlich untermauert inzwischen. Ebenso die Tatsache, dass Frauen diejenigen sind, die sich in einer Beziehung sexuell schneller langweilen als die Männer und die Lust auf Sex mit dem eigenen Partner verlieren. Dazu gibt es sehr aktuelle und interessante Forschungen.
Und warum gehen denn Männer fremd? Weil ihre Frauen die Lust auf Sex verlieren, Männer aber den Sex auch zur Bestätigung brauchen. Sie drücken damit Gefühle aus; wenn eine Frau sie begehrt, fühlen sie sich geliebt, gewollt, männlich. Und von vielen Männern hörte ich, dass sie nicht fremdgehen würden, wenn ihre Frau ihnen sexuell das gäbe, was sie sich wünschen. Ja, mehr noch - sie wünschten sich, dass sie all das von ihrer eigenen Frau bekommen könnten. Und viele Männer suchen für eine Affäre sogar explizit Frauen, die ihrer eigenen Frau möglichst ähnlich sind.

Ja, was ist die "Lösung" aus all diesen (teilweise noch sehr neuen) Erkenntnissen?

Vielleicht doch die, dass Monogamie eine - im Verhältnis der gesamten Menschheitsgeschichte betrachtete - sehr neue Erfindung vor allem der christlichen Religion ist, und dass sie heutzutage, wo Frauen sich nicht mehr vor sozialer Ächtung oder finanziellem Ruin fürchten müssen, keinen Sinn mehr ergibt?
Die aktuelle serielle Monogamie ist vielleicht nur der Übergang zu etwas anderem, etwas neuem, denke ich. Wenn man seinen Geist öffnet und sich und vor allem dem Partner zugesteht, auch in einer langjährigen, wirtschaftlichen und sozialen Zweckgemeinschaft erotische Bedürfnisse anderweitig zu befriedigen ... dann gibt es doch keinen Grund, diese häufig sehr gut funktionierenden Lebensgemeinschaften vorzeitig zu beenden. Oder?

Ich weiß gar nicht, wie oft ich hier und woanders in den letzten Monaten gelesen habe "als Eltern/Ehepaar/Freunde... sind wir super zusammen. Nur leider begehren wir uns nicht mehr."
Die momentane Lösung ist dann - Ehe/Beziehung beenden, auf zu neuen Ufern. Die nach 3,4,5 oder meinetwegen ein paar mehr Jahren (da ist sicher jeder Mensch anders "leidensfähig") genauso enden. Nämlich mit fehlender Leidenschaft und mangelndem Begehren. Und dann geht alles wieder von vorne los.
Das kann ja nun nicht die Lösung sein. Es fehlt aber (noch) an vernünftigen Konzepten für etwas anderes.
 
  • #20
PS: In den USA wurde ja gerade eine sehr bekannte, große Datingplattform für "Ehebrecher" gehackt. 37 Millionen Kontaktdaten wurden dort veröffentlicht, das ist sogar für die USA eine Menge. Wenn man sich hierzulande auf einschlägigen Kontaktbörsen umschaut, hat man ein ganz ähnliches Bild. Fremdgehen ist zum neuen Volkssport geworden, und zwar längst nicht mehr nur bei den Männern. Und warum?!
 
  • #21
Wieso denkst Du, dass das stimmt? Warum sollte Liebe die Leidenschaft töten, wenn man einen sexuell kompatiblen Partner hat? Leidenschaft hat man oder nicht. Lust ist was anderes, aber dafür braucht man doch "nur" einen sexuell kompatiblen Menschen.
Sorry, es war natürlich nicht Liebe sondern Vertrautheit gemeint.

@gast 12

Mir ging es nicht um den Sex per se. Wenn man in langen Beziehungen nicht sehr oft Sex hat wäre das für mich nicht so schlimm. Es geht mir darum dass die Frau sich entliebt, was sich ja insbesondere durch Sexentzug bemerkbar macht. Die Gründe können wie bereits von einigen erwähnt wurde mangelnde Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit des Mannes sein, andererseits wird aber auch oft davon berichtet dass der Mann kaum liebevoller sein könnte, die Frau aber dennoch keine Lust mehr auf ihn hat. Es geht anscheinend wie immer darum die richtige Balance zu finden, nur hat das richtige Nähe-Distanzverhältnis einen sehr schmalen Grat auf dem es zu balancieren gilt. Beim balancieren kann man sich als einigermaßen reflektierter Mensch aber schonmal fragen was man da eigentlich gerade macht, denn die wenigsten können auf diesem schmalen Grat balancieren indem sie ganz authentisch sind. Sobald man das Gefühl hat dass es zu viel Arbeit ist sieht man darin keinen Sinn mehr, und das ist doch auch irgendwo verständlich. Frauen wollen die bestmögliche Beziehung und geben sich in der Regel nicht mit weniger zufrieden, was ja eigentlich nicht verkehrt ist. Nur sollte man doch zu einem Partner stehen wenn man sich für ihn entschieden hat weil man ihn liebte. Oft heißt es zwar dass der Partner sich stark verändert hat, andererseits ist es doch auch so dass die Verliebtheit den Verstand vernebelt, und dass man vorher gewisse Dinge vielleicht nicht realitätsnahe wahrgenommen hat. Dann sollte man sich doch zumindest bewusst machen warum man diese Beziehung überhaupt eingegangen ist, und das sehe ich bei vielen eben nicht. Oder liegt es etwa IMMER am Mann?
 
  • #22
Selbst Frauen, die
- keine Kinder haben wollen
- keinen Mann fest an sich binden wollen
-nicht heiraten wollen
- nicht versorgt werden wollen
- ggf. nicht einmal lieben / geliebt werden

wollen ggf. trotzdem Sex haben.
Zweck: Puren Spass am und durch Sex erleben.
(m,53)
 
  • #23
Nicht jeden Beitrag finde ich weiterführend für den FS, aber erhellend sind manche Beiträge ja dennoch. Hier ein paar Anmerkungen zu einer Einzelmeinung:
Ich glaube an diesen ganzen biolgischen Quatsch nicht.
Wir sind biologische Wesen und nach allem, was wir wissen, über sehr lange Zeiträume im Zuge der Evolution zu dem geworden, was unseren Genotyp ausmacht. Erst auf dieser Grundlage entstehen Phänotyp und psychosoziale Dispositionen, allesamt überprägt von kulturellen Faktoren. Warum das als "Quatsch" abtun und glauben, seit 50 Jahren habe sich plötzlich alles geändert - und wenn, wäre das überhaupt uneingeschränkt positiv?
Wir leben in einem organisierten Lügentrog. Aber scheinbar checken das einige immer noch nicht.
Hier wird eine höhere Einsicht reklamiert, ohne jede nähere Begründung. Dazu passt eine weitere Anmaßung von Überlegenheit:
Und dann wird behauptet:
Sexualität ist in erster Linie Spaß/Freude/Gesundheit und hat gar nichts mit Fortpflanzung zu tun.
... "gar nichts mit Fortpflanzung"??? Das wiederum ist eine sehr kühne Behauptung. Wie wär's mit Fortpflanzung und Paarbindung? Dass das (hoffentlich) mit Spaß/Freude/Gesundheit (nb., auch keine venerischen Infektionen?) einhergeht - wo ist da der Widerspruch?
Ich finde es furchtbar, als Frau fruchtbar zu sein. Wenn du dich mal umhörst, wollen die wenigsten modernen intelligenten Frauen überhaupt noch Kinder haben oder nutzen Sex als Mittel zum Zweck.
Dieses letzte Zitat deutet auf ein größeres Problem mit der eigenen Identität: wenn ich es "furchtbar finde, fruchtbar zu sein" - dann (sage ich etwas provokant) werden meine Gene im Zuge der ja nicht plötzlich beendeten Evolution keine große Zukunft vor sich haben. Und ob diese Einstellung persönliches, wenigstens kurzfristiges Glück verheißt? Ich bezweifle das.

Wenn ich das alles auf das hier dominante Thema "Partnerwahl" beziehe, dann würde der FS vermutlich von einer Frau mit dieser Haltung besser auf Abstand gehen.
 
  • #24
Meine reichen und vielfältigen Erfahrungen mit Menschen allgemein und speziell mit Frauen decken deine Aussagen zu 100% und kann deinem Beitrag voll zustimmen!
 
  • #25
Ich glaube an diesen ganzen biolgischen Quatsch nicht.
Die Frage, inwieweit wir biologisch und inwieweit kulturell gesteuert sind, ist ja sowieso einer der Punkte, an denen sich die Geister scheiden. Allerdings ist es alles andere als unplausibel, von einer recht starken biologischen Komponente auszugehen – nicht umsonst streiten sich Legionen von Wissenschaftlern seit langer Zeit über diese Frage.

Insofern scheint es mir schon ein großes Problem, emotional mit der Entromantisierung allen zwischengeschlechtlichen Geschehens fertigzuwerden, wenn man einmal zu der Erkenntnis – oder meinetwegen auch zu dem Glauben oder der Überzeugung – gelangt ist, dass uns vorwiegend die Biologie steuert, denn selbst für uns Menschen so schöne und edle Verhaltensweisen wie altruistisches Verhalten sind dann reine Zweckhandlungen, die im Endeffekt doch wieder egoistisch sind.

Aber vielleicht hilft es, an diesem Punkt nicht die Ebenen der Motivation menschlichen Handeln durcheinanderzubringen – FS, lies doch mal diese Passage von Steven Pinker (aus: "The Blank Slate"), einem Befürworter einer starken biologischen Prägung des Menschen:

"The [...] misconception is to imagine that [...] people are Machiavellian cynics, coldly calculating the genetic advantages of befriending and marrying. To fret over this picture, or denounce it because it is ugly, is to confuse proximate and ultimate causation. People don't care about their genes; they care about happiness, love, power, respect, and other passions. The cost-benefit calculations are a metaphorical way of describing the selection of alternative genes over millennia, not a literal description of what takes place in a human brain in real time. Nothing prevents the amoral process of natural selection from evolving a brain with genuine big-hearted emotions. [...] So, if love and conscience can evolve, where's the tragedy?"
 
  • #26
..... wenn wir zum großen Teil wirklich nur biologisch gesteuert sind, dann müßte es ja funktionieren. Bei einer sexuellen Vereinigung und zärtlichen Umarmung z.b., wird jede Menge Oxytocin ausgeschüttet, welches die Bindung zum Partner stärkt. Folglich müßten leidenschaflliche Affärenpärchen mit viel Sex förmlich aneinanderkleben und sich binden. Vielfach wird aber überhaupt keine Bindung mehr angestrebt. Sex ja Bindung und Kinder nein........
 
E

Elissa

  • #27
Ich habe geschrieben, dass "ich diesen biologischen Quatsch nicht glaube". Damit will ich jetzt keinem Wissenschaftler auf die Füße treten. Aber diese ganzen evolutionsbiologischen Theorien gehen von Annahmen aus, die nicht mehr überprüfbar sind. Die Menschen der Altsteinzeit haben wohl in Gruppen oder größeren Familienverbänden gelebt. Aber wie sie gelebt haben, welche ungeschriebenen Regeln und Gesetze gegolten haben, das weiß man nicht. Niemand weiß, wer sich in grauer Vorzeit mit wem "paaren" durfte. Hatten die Frauen freie Auswahl oder die Männer? Wurde freie Liebe praktiziert? Lebten die Menschen innerhalb eines Familienverbandes monogam oder nicht? Durfte vielleicht nur der ranghöchste Mann alle Frauen beglücken und die anderen gingen leer aus? Kamen nur Männer und Frauen aus einem Familienverband zusammen oder suchte man sich auch Partner aus "fremden" Gruppen? War es überhaupt für das Überleben der Gruppe wichtig, von wem die Kinder gezeugt wurden oder hatten alle Interesse daran, das Überleben der gesunden und starken Kinder zu sichern, um den Fortbestand der Gruppe zu gewährleisten. Niemand weiß es und die heute noch existierenden Urvölker leben in sehr unterschiedlichen Strukturen, so dass auch sie keine gesicherten Anhaltspunkte geben können.
Geschlechtsspezifisches Verhalten ist mindestens genauso stark kulturell geprägt. Man kann nicht jede Verhaltensweise darauf zurückführen "als wir noch in Höhlen lebten und Mammuts jagten..".
 
  • #28
Eine gute Freundin war mal mit nem Typen zusammen, der fast nie Sex wollte, manchmal gab es monatelang keinen. Der sagte auch immer, dass es "nur Mittel zum Zweck" und somit überflüssig und außerdem unhygienisch sei :) .
 
  • #29
es ist ja nun kein Geheimnis das Frauen alleine durch ihr Frau sein, wenn sie nicht wirklich hässlich sind, einen echten monetären Vorteil davon haben.
Na und, die Männer sind selbst schuld, wenn sie sich von den berechnenden Beautys beeinflussen lassen. Sie könnten auch die mittelmäßig Hübsche mit leichtem Übergewicht und den ganz tollen inneren Werten nehmen - wollen sie aber offensichtlich nicht.
 
  • #30
Na und, die Männer sind selbst schuld, wenn sie sich von den berechnenden Beautys beeinflussen lassen. Sie könnten auch die mittelmäßig Hübsche mit leichtem Übergewicht und den ganz tollen inneren Werten nehmen - wollen sie aber offensichtlich nicht.
Da täuscht Du Dich aber.
Geglotzt wird auf die Schöne, zu Hause haben sie genau die nach der sich keiner umdreht, weil sie ebenfalls nur bei diesem Frauentyp landen können.

Ich gehe von der Norm, nicht der Promiwelt aus.