• #151
Werfen wir einfach einen Blick in die Tierwelt. Ich vermute, dass Tiere den Zusammenhang zwischen Sex und Nachwuchs nicht kennen (Wann wurde eigentlich der Mensch sich dessen bewusst??).
Dort gibt es nur den Trieb, bei Männchen und Weibchen. Beim Menschen ist der Kinderwunsch auf den Trieb aufgesetzt, wodurch auch immer. Oder der Kinderwunsch ist eben nicht vorhanden, der Sexualtrieb aber dennoch, weil Lust und Befriedigung.
ErwinM, 51
 
  • #152
Werfen wir einfach einen Blick in die Tierwelt. Ich vermute, dass Tiere den Zusammenhang zwischen Sex und Nachwuchs nicht kennen (Wann wurde eigentlich der Mensch sich dessen bewusst??).
Dort gibt es nur den Trieb, bei Männchen und Weibchen. Beim Menschen ist der Kinderwunsch auf den Trieb aufgesetzt, wodurch auch immer. Oder der Kinderwunsch ist eben nicht vorhanden, der Sexualtrieb aber dennoch, weil Lust und Befriedigung.
ErwinM, 51
Der Sexualtrieb bei den Tieren dient eben der Fortpflanzung, also haben sie ehe einen Fortpflanzungstrieb als Lust an Sex. Diesen Vorzug haben Menschen entdeckt und dank Pille und Co. kann sich Mensch paaren, wann er will. Das Problem ist, dass der Zyklus der Frau durch Industrialisierung und künstliche Hormone durcheinander geraten ist, insofern leidet sie unter Testosteronüberschuss, was bei ihr zu mehr Aggressivität und mehr Lust auf Sex führt, ihre weibliche Natur dennoch nirgendwo verschwunden ist. Das bedeutet, dass Frauen Sex wollen ohne richtig zu "wollen", weil der weibliche Zyklus ihre tatsächliche Lust kurz vor dem Eisprung legt und es ist schon lange bewiesen, dass Frauen in unterschiedlichen Zyklusphasen unterschiedlichen Typus Mann bevorzugen.
 
  • #153
Der Sexualtrieb bei den Tieren dient eben der Fortpflanzung, also haben sie ehe einen Fortpflanzungstrieb als Lust an Sex.
Das wäre jetzt interessant zu wissen, was Tiere tatsächlich zur sexuellen Vereinigung bewegt. Den Zusammenhang werden sie nicht wissen, im Unterschied zum Menschen. Manche Primaten haben aber durchaus Sex auch aus purer Lust.
Wie auch immer, wäre interessant zu wissen, was (welches Gefühl) Hunde, Pferde etc. tatsächlich zur sexuellen Vereinigung antreibt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie dabei an Nachwuchs "denken".
ErwinM, 51
 
  • #154
Das wäre jetzt interessant zu wissen, was Tiere tatsächlich zur sexuellen Vereinigung bewegt. Den Zusammenhang werden sie nicht wissen, im Unterschied zum Menschen. Manche Primaten haben aber durchaus Sex auch aus purer Lust.
Wie auch immer, wäre interessant zu wissen, was (welches Gefühl) Hunde, Pferde etc. tatsächlich zur sexuellen Vereinigung antreibt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie dabei an Nachwuchs "denken".
ErwinM, 51
Das nennt sich Instinkt, also Urinstinkt. Urinstinkt bei Menschen ist zum Beispiel in Stresssituationen Kämpfen oder Fliehen. Deswegen gibt es Vermeidungsstrategien und Aggressivität - Schlagen oder verbal. Wenn du Menschen beobachtet, dann verschränken Manche in solchen Situationen die Hände vor der Brust oder überschlagen die Beine - sie "versperren" sich quasi, als ob sie unsichtbar sind - das ist innere Flucht. Bei einigen zeigen die Füsse Richtung Tür oder sie drehen den Körper in die Richtung - sie bereiten sich auf die "Flucht".
Manche sind dann wie erstarrt - das nennt sich "Totstellen", das benutzen viele Tiere.
Der Mensch ist nur auf den ersten Blick ein intelligentes sozialisiert Wesen, aber es steckt noch sehr viel Tier in ihm.
Affen haben übrigens viel Sex, weil sie sich langweilen - sie haben viel Energie, aber keine Möglichkeit, sie loszuwerden. Übrigens bei Männern nicht anders - sind sie unterfordert oder haben viel Zeit, steigen sie oft ins Pornokonsum oder suchen Affären.
 
  • #155
Werfen wir einfach einen Blick in die Tierwelt. Ich vermute, dass Tiere den Zusammenhang zwischen Sex und Nachwuchs nicht kennen
Interessanter Ansatz.

Die machen sich auch überhaupt keinen Kopf, was nach der Geburt oder der Eilegung mit den Jungen passiert, auch wenn manche Muttertiere ja noch als Wirt dienen, damit die Jungen überleben, und sich manche Tiereltern noch länger um den Nachwuchs kümmern.

Menschen sind sich mehr oder weniger bewusst, dass sie eine Zukunft haben. Also irgendwas verschieben können, aber auch irgendwann zu alt für dies und das und auch Kinder sein könnten. Tiere denken über sowas nicht nach, sie haben einfach Sex, wenn sie fruchtbar sind. (Wie das mit Zootieren ist, weiß ich nicht. Da gibt es bei manchen ja schon mal Ablehnung des Tierkindes, nicht Vermehren wollen, Auffälligkeiten im Verhalten durch das Eingesperrtsein.)

Ich meine, viele Tiere sind nur in sehr wenigen Zeitabschnitten fruchtbar und auch in der Zeit nur an Sex, also PAARUNG interessiert, beide Geschlechter. Das ist ja beim Menschen auch anders.
Hm, weiß ich aber nicht genau. Gibt ja auch Tiere, die selbst schon mal Hand, Flosse, Tentakel oder andere Schubbergelegenheit anlegen, rein zum Vergnügen?, aber ich habe keine Ahnung, welche Wildtiere das sind. Vielleicht dient auch das noch zu was anderem als zum reinen Vergnügen.

Wann wurde eigentlich der Mensch sich dessen bewusst??
Auch ne spannende Frage. Ich könnte mir vorstellen, das passierte im Zuge der anderen Entdeckungen von Zusammenhängen so als Entwicklung. Steinereiben = Feuer, rund rollt - eckig nicht usw..
Es gibt ja jede Menge schlaue Tiere, wenn es um Futterbeschaffung geht. Aber wer sich keinen großen Kopf mehr machen muss um seinen Nachwuchs, muss ja auch nicht drüber nachdenken, mit wem er ins Nest, ins Gebüsch oder in die Höhle hüpft.
In dem Zusammenhang fand ich total interessant, dass es wohl nur noch ein Tier neben dem Menschen gibt, bei dem die Weibchen nach dem Unfruchtbarwerden weiterleben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #156
Beim Menschen ist der Kinderwunsch auf den Trieb aufgesetzt, wodurch auch immer.
Ich könnte mir vorstellen, dass durch die Religion mit ihren Geboten auch in die Welt kam, die Geburten regulieren zu wollen, um nicht so viele arme Menschen zu haben, die kriminell werden könnten. Also Spaß beim Sex sollte gezügelt werden, um zu vermeiden, dass AE-Frauen "entstanden". Deswegen die Erfindung der Treue, so als Ressourcenfrage? Die Männer, die wild in der Gegend poppten, sollten sich dann auch kümmern um ihre Kinder und da man keinen Gennachweis kannte, blieb nur Verbot unter Strafandrohung? Und das auch für Frauen, damit der Mann seine Ressourcen nicht für einen völlig fremden Menschen hergibt statt für sein Kind? Also da stand dann doch noch dahinter, dass die eigenen männlichen Gene weitergegeben sein mussten, ohne dass man je von Genen gehört hatte?
Und das zieht sich bis heute, dass "dann musst du für dein Kind auch sorgen (frau)/zahlen (mann)" eine Spaltung zwischen Lust/Trieb und Kinderwunsch besteht?

So könnte ich mir das zusammenreimen.
 
  • #157
Ich gehöre zu dem einen Drittel.

Aber man kann es beim besten Willen nicht vorher wissen.

Darum vergiss das alles wieder.

Es kommt wie es kommen muss. Auch die Veränderung einer Mutterschaft der Frau- es gibt keine allgemeingültige Regel.

Der Sex war schon vorher nicht superoptimal, nur so viel kann ich sagen.
 
  • #158
Jedoch steht auch, dass 1/3 aller Paare sexlos nach einer Geburt bleibt
Dann kenne ich nur die anderen 2/3. Die Männer und Frauen, mit denen ich gesprochen habe, hatten, nach dem alles bei der Frau gut verheilt war, ein ganz normales Sexleben. Natürlich gibt es am Anfang Einschränkungen weil beide einfach kaputt waren wegen der nicht durchgeschlafenen Nächte. Paare, bei denen vor der Geburt ein gutes Sexleben vorhanden war, hatten auch danach ein gutes.
 
  • #159
Dann kenne ich nur die anderen 2/3. Die Männer und Frauen, mit denen ich gesprochen habe, hatten, nach dem alles bei der Frau gut verheilt war, ein ganz normales Sexleben. Natürlich gibt es am Anfang Einschränkungen weil beide einfach kaputt waren wegen der nicht durchgeschlafenen Nächte. Paare, bei denen vor der Geburt ein gutes Sexleben vorhanden war, hatten auch danach ein gutes.
Das ist sehr schön zu hören. Danke.

@Narandu Danke. Ja, kann ich nachvollziehen. Wenn es vorher nicht gaaaanz optimal war, kann es noch schlechter werden. Tut mir leid. Aber ja, wahrscheinlich kann man es nur wenig voraussehen. Ausser, es ist vorher schon schlecht, dann wird es wahrscheinlich danach nicht besser. Eine Frau meinte zu mir, dass wir Frauen auch aktiv im Kopf haben müssen, nicht nur Mutter zu sein, sondern uns auch noch als erotisches Wesen/erotische Frau zu sehen und den Mann auch als vollständigen Partner mit Bedürfnis nach Nähe/Aufmerksamkeit/Sex wahrzunehmen und anzunehmen. Sie meinte, wenn man sich dessen bewusst ist, ist schon vieles gut. Ich hoffe jetzt mal, dass das hilft und man es dann gut umsetzen kann.
 
  • #160
Hallo liebe Ashiof,
ich kann dich voll und ganz verstehen - weil ich mir ähnliche Gedanken mache.
Ich bin w,29 und seit 10 Jahren mit meinem Partner zusammen und nun kommt natürlich hin und wieder die Frage nach Kindern auf.
Wir sind uns einig dass das erst in paar Jahren für uns eine Rolle spielen wird aber auch mich treibt das um.
Ich habe einige Paare im Freundeskreis, die sich nach der Geburt des Kindes als Paar aus den Augen verloren haben.

Mir macht sowas dann immer Angst, weil ich mir nicht vorstellen kann „nur“ noch Mutter zu sein und das auch nicht möchte.

Aber eine beruhigende Antwort hab ich leider auch noch nicht gefunden 😊
 
  • #161
Sorry wenn man sich über sein Sexleben nach der Geburt Sorgen macht - obwohl in den nächsten Jahren noch nicht einmal Kinder geplant sind - das ist einfach nur lächerlich.
Ihr wisst ja nicht einmal ob ihr dann noch mit eurem Partner zusammen seid.

Und ganz ehrlich - guten Sex findet frau überall. Und an gutem Sex kann man auch mit seinem Partner arbeiten.
Aber eigene Kinder zu haben ist so einzigartig, das kannst du nirgendwo ersetzen oder austauschen.

Was ist mit euch jungen Frauen los?
Wir wollten Kinder, waren verliebt und glücklich verheiratet. Da habe ich mir keine Sekunde Gedanken gemacht über ....vielleicht...hätte...wäre...was ist wenn...

Wer Kinder möchte bekommt sie einfach und zerbricht sich nicht jahrelang den Kopf darüber ob der Sex schlechter wird, ob der Körper noch attraktiv bleibt, ob der Mann dich noch heiß findet etc.

Kinder zu bekommen und zu haben ist so unfassbar schön und einmalig, meine drei Kinder sind das Allerbeste was mir in meinem Leben passieren konnte.

Und das Sexleben lief nach allen drei Kindern normal und erfüllend weiter, die Figur ohne irgendwelche Streifen genauso zierlich wie mit 20.

Vielleicht hatte ich Glück, kann sein, aber man kann sich doch im Leben aus lauter Angst nicht davon abhalten lassen so etwas Wunderbares wie ein Kind zu bekommen.
 
  • #162
Sorry wenn man sich über sein Sexleben nach der Geburt Sorgen macht - obwohl in den nächsten Jahren noch nicht einmal Kinder geplant sind - das ist einfach nur lächerlich.
Ihr wisst ja nicht einmal ob ihr dann noch mit eurem Partner zusammen seid.

Und ganz ehrlich - guten Sex findet frau überall. Und an gutem Sex kann man auch mit seinem Partner arbeiten.
Aber eigene Kinder zu haben ist so einzigartig, das kannst du nirgendwo ersetzen oder austauschen.

Was ist mit euch jungen Frauen los?
Wir wollten Kinder, waren verliebt und glücklich verheiratet. Da habe ich mir keine Sekunde Gedanken gemacht über ....vielleicht...hätte...wäre...was ist wenn...

Wer Kinder möchte bekommt sie einfach und zerbricht sich nicht jahrelang den Kopf darüber ob der Sex schlechter wird, ob der Körper noch attraktiv bleibt, ob der Mann dich noch heiß findet etc.

Kinder zu bekommen und zu haben ist so unfassbar schön und einmalig, meine drei Kinder sind das Allerbeste was mir in meinem Leben passieren konnte.

Und das Sexleben lief nach allen drei Kindern normal und erfüllend weiter, die Figur ohne irgendwelche Streifen genauso zierlich wie mit 20.

Vielleicht hatte ich Glück, kann sein, aber man kann sich doch im Leben aus lauter Angst nicht davon abhalten lassen so etwas Wunderbares wie ein Kind zu bekommen.
Ich glaube, dass in unserer Generation es nicht mehr so selbstverständlich ist Kinder zu bekommen.
Also ich kann natürlich nur von mir sprechen, aber für mich ist der Sinn oder das Ziel meines Lebens nicht Kinder in die Welt zu setzen.
Ich bin nicht per se gegen Kinder, aber ich würde Stand heute nicht behaupten dass ich ohne Kinder unglücklich wäre.
Und mir geht es nicht primär darum ob der Sex besser, schlechter oder gleich gut ist wenn man Kinder hat, sondern meine Sorge bezieht sich viel mehr drauf dass ich Angst habe, dass wir uns als Paar aus den Augen verlieren.
Ich möchte auf gar keinen Fall nur noch Mutter sein, sondern auch als Frau wahrgenommen werden.

P.S. Das ich kein Kinderfreak bin ist mir durchaus bewusst. Kenne auch Freundinnen die völlig aus dem Häuschen sind sobald sie ein Baby sehen. Ich bin eher von der Fraktion, dass ich mit Kindern nicht viel am Hut habe.
 
  • #163
@Nitoz Ich verstehe dich gut.
Ich glaube, dass in unserer Generation es nicht mehr so selbstverständlich ist Kinder zu bekommen.
Also ich kann natürlich nur von mir sprechen, aber für mich ist der Sinn oder das Ziel meines Lebens nicht Kinder in die Welt zu setzen.
Ich bin nicht per se gegen Kinder, aber ich würde Stand heute nicht behaupten dass ich ohne Kinder unglücklich wäre.
Und mir geht es nicht primär darum ob der Sex besser, schlechter oder gleich gut ist wenn man Kinder hat, sondern meine Sorge bezieht sich viel mehr drauf dass ich Angst habe, dass wir uns als Paar aus den Augen verlieren.
Ich möchte auf gar keinen Fall nur noch Mutter sein, sondern auch als Frau wahrgenommen werden.

P.S. Das ich kein Kinderfreak bin ist mir durchaus bewusst. Kenne auch Freundinnen die völlig aus dem Häuschen sind sobald sie ein Baby sehen. Ich bin eher von der Fraktion, dass ich mit Kindern nicht viel am Hut habe.
Ich verstehe dich gut. Ich denke ja auch gleich. Und verstehe nicht, was daran so schlecht sein sollen? Uns ist eine Partnerschaft sehr wichtig und wir wollen nicht nur noch Mutter sein, sondern auch als vollständige Partnerin und erotische Frau wahrgenommen werden!

Ich finde, es ist doch gut, wenn man sich darüber Gedanken macht. Ich werde das auch mit einem Mann besprechen, wenn es soweit ist. Was passieren KANN und auf uns zukommen KANN. Und wie wir reagieren wollen, was unsere Wünsche etc. sind.

Es ist doch mehr als gut, sich mal ehrlich Gedanken über Erwartungen und Ängste zu machen.

Das heisst doch gar nicht, dass wir nur mit Angst rumlaufen und uns fast in die Hosen scheissen. Auch heisst es nicht, dass wir gegen Kinder sind. Das wird alles überinterpretiert.

Ich fände es besser, wenn sich Frauen und Männer mehr Gedanken machen würden. Es würde sicher viel helfen.
 
  • #164
Ich fände es besser, wenn sich Frauen und Männer mehr Gedanken machen würden. Es würde sicher viel helfen.

Liebe Ashiof,

Ich bin nun fast doppelt so alt.

Ich bin fast berüchtigt für meine Art zu planen und nachzudenken. Oder besser gesagt war.
Ich plane immer noch.

Aber ich habe gelernt, dass ich vor allem mir selbst vertraue. Ich in der Situation die notwendige Lösung finde, dass sich sehr oft Lösungen erst dann zeigen.
Grundsätzliches muss ich über mich wissen, was ich will, in welche Richtung ich gehen will. Aber ich habe auch gelernt, dass Ziele manchmal anzupassen und zu korrigieren sind, dass es Ziele gibt, die mal für klangen, und dann nicht mehr passten.

Man kann nicht alles planen, besser ist es, sich gute Kompetenzen anzueignen und vor allem sich selbst kennen zu lernen.
Es gibt viel zu viele Einflussfaktoren, die man gar nicht einkalkulieren kann.
Ich habe gelernt, mir den Worst Case vorzustellen, abzuwägen, ob ich diesen aushalte - und dann zu tun, oder ggf. zu lassen.

Kinder, Familie - Du kannst Dir vieles vornehmen, auch wie Du eine Partnerschaft gestalten möchtest.
Du kannst bei der Partnerwahl wirklich auf Passung achten.
Und trotzdem ist Partnerschaft etwas dynamisches, das entwickelt sich, nicht immer/oft genug noch wie beabsichtigt. Kind(er) sind erst recht nicht planbar - sie haben ihre Persönlichkeit. Es fängt damit an, wird es ein Schreikind, oder verschläft es die ersten Monate. Beides macht etwas mit den Eltern..

Es gilt dieser ganz banale Spruch - Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt...

Man kann alle Risiken abwägen, vermeiden - oder man kann leben.

W, 51
 
  • #165
Liebe Ashiof,

Ich bin nun fast doppelt so alt.

Ich bin fast berüchtigt für meine Art zu planen und nachzudenken. Oder besser gesagt war.
Ich plane immer noch.

Aber ich habe gelernt, dass ich vor allem mir selbst vertraue. Ich in der Situation die notwendige Lösung finde, dass sich sehr oft Lösungen erst dann zeigen.
Grundsätzliches muss ich über mich wissen, was ich will, in welche Richtung ich gehen will. Aber ich habe auch gelernt, dass Ziele manchmal anzupassen und zu korrigieren sind, dass es Ziele gibt, die mal für klangen, und dann nicht mehr passten.

Man kann nicht alles planen, besser ist es, sich gute Kompetenzen anzueignen und vor allem sich selbst kennen zu lernen.
Es gibt viel zu viele Einflussfaktoren, die man gar nicht einkalkulieren kann.
Ich habe gelernt, mir den Worst Case vorzustellen, abzuwägen, ob ich diesen aushalte - und dann zu tun, oder ggf. zu lassen.

Kinder, Familie - Du kannst Dir vieles vornehmen, auch wie Du eine Partnerschaft gestalten möchtest.
Du kannst bei der Partnerwahl wirklich auf Passung achten.
Und trotzdem ist Partnerschaft etwas dynamisches, das entwickelt sich, nicht immer/oft genug noch wie beabsichtigt. Kind(er) sind erst recht nicht planbar - sie haben ihre Persönlichkeit. Es fängt damit an, wird es ein Schreikind, oder verschläft es die ersten Monate. Beides macht etwas mit den Eltern..

Es gilt dieser ganz banale Spruch - Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt...

Man kann alle Risiken abwägen, vermeiden - oder man kann leben.

W, 51
Ja natürlich ist das so. Logisch. Leuchtet mir auch vollkommen ein.

Aber trotzdem ist es doch sehr gut, wenn man sich bewusst ist, dass es eintreffen KANN, nicht MUSS. Man bespricht mit dem Partner die Wünsche, wie man es sich vorstellt, dass es halt doch ganz anders kommen kann, auch den Worst Case etc. etc.

Ich meinte damit, es ist gut, sich diese Gedanken zu machen und es zu besprechen. Schlussendlich ist es immer alles ein Risiko. Vieles kann auch ganz anders kommen, wie du und viele andere Leute bereits sagten :)

LG

@Moderatoren Entschuldgiung für diesen Mash Namen. Ich weiss noch nicht, warum manchmal dieser Name einfach kommt. Es tut mir leid. Ich werde mich aber darum kümmern und dem nachgehen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #166
Sorry wenn man sich über sein Sexleben nach der Geburt Sorgen macht - obwohl in den nächsten Jahren noch nicht einmal Kinder geplant sind - das ist einfach nur lächerlich.
Ihr wisst ja nicht einmal ob ihr dann noch mit eurem Partner zusammen seid.

Und ganz ehrlich - guten Sex findet frau überall. Und an gutem Sex kann man auch mit seinem Partner arbeiten.
Aber eigene Kinder zu haben ist so einzigartig, das kannst du nirgendwo ersetzen oder austauschen.

Was ist mit euch jungen Frauen los?
Wir wollten Kinder, waren verliebt und glücklich verheiratet. Da habe ich mir keine Sekunde Gedanken gemacht über ....vielleicht...hätte...wäre...was ist wenn...

Wer Kinder möchte bekommt sie einfach und zerbricht sich nicht jahrelang den Kopf darüber ob der Sex schlechter wird, ob der Körper noch attraktiv bleibt, ob der Mann dich noch heiß findet etc.

Kinder zu bekommen und zu haben ist so unfassbar schön und einmalig, meine drei Kinder sind das Allerbeste was mir in meinem Leben passieren konnte.

Und das Sexleben lief nach allen drei Kindern normal und erfüllend weiter, die Figur ohne irgendwelche Streifen genauso zierlich wie mit 20.

Vielleicht hatte ich Glück, kann sein, aber man kann sich doch im Leben aus lauter Angst nicht davon abhalten lassen so etwas Wunderbares wie ein Kind zu bekommen.

Süße, nimm’s mir nicht übel, aber du bist bekannt dafür, dass du alles rund ums Thema Mutterschaft und Familie total glorifizierst und dich dabei selbst beweihräucherst.

Alles ist mit rosa Zuckerguss überzogen, deine Kinder der reinste Segen, du selbst immer noch so knackig wie mit 20 und die Beziehung zum Kindsvater ist/war immer gut.

Wenn du das so empfindest, ist es ja schön - aber akzeptiere bitte, dass andere Frauen sich auch andere Gedanken zu diesem Thema machen.

Ich selbst habe keine Kinder, habe aber im Familien- und Freundeskreis mitbekommen, wie sehr Partnerschaften unter der Elternschaft leiden können.

Da finde ich es nicht verkehrt, wenn man sich vorher Gedanken zum Thema macht.

Alles planen kann man natürlich nicht, aber zumindest gemeinsam mit seinem Partner Ziele und Wünsche besprechen.
 
  • #167
Uns ist eine Partnerschaft sehr wichtig und wir wollen nicht nur noch Mutter sein, sondern auch als vollständige Partnerin und erotische Frau wahrgenommen werden!

Ich finde es nicht grundsätzlich schlecht, sich darüber ein paar Gedanken zu machen.

Allerdings hatte ich nach meinen Entbindungen andere Sorgen als unbedingt als erotische Frau wahrgenommen werden zu wollen, ich war nämlich - besonders während der Stillzeiten - ganz gut damit beschäftigt, erst einmal Mutter zu sein.

Da war ein Mann, der dauernd mit Sexwunsch ankam, eher nervig. Ich brauchte Zeit, meinen Körper mal für mich zu haben. Ich wollte ihn zu dem Zeitpunkt nicht unbedingt schon wieder "teilen".

Die Seite muss man auch sehen.
 
  • #168
@Nitoz Ich verstehe dich gut.

Ich verstehe dich gut. Ich denke ja auch gleich. Und verstehe nicht, was daran so schlecht sein sollen? Uns ist eine Partnerschaft sehr wichtig und wir wollen nicht nur noch Mutter sein, sondern auch als vollständige Partnerin und erotische Frau wahrgenommen werden!

Ich finde, es ist doch gut, wenn man sich darüber Gedanken macht. Ich werde das auch mit einem Mann besprechen, wenn es soweit ist. Was passieren KANN und auf uns zukommen KANN. Und wie wir reagieren wollen, was unsere Wünsche etc. sind.

Es ist doch mehr als gut, sich mal ehrlich Gedanken über Erwartungen und Ängste zu machen.

Das heisst doch gar nicht, dass wir nur mit Angst rumlaufen und uns fast in die Hosen scheissen. Auch heisst es nicht, dass wir gegen Kinder sind. Das wird alles überinterpretiert.

Ich fände es besser, wenn sich Frauen und Männer mehr Gedanken machen würden. Es würde sicher viel helfen.
Ich finde ehrlich gesagt an unserer Art zu denken nichts schlechtes. Öfters muss ich mir zwar anhören ich bin abgebrüht und unsentimental... ich nenne es jedoch eher realistisch.
Wir Frauen sind heute eigenständig, gebildet und beruflich erfolgreich. Wir können unsere Weiblichkeit in jeglicher Form ausleben und genießen.
Und ich finde es nur legitim sich auch als Frau sich über die möglichen Konsequenzen von Kindern Gedanken zu machen.
 
  • #169
Ich finde ehrlich gesagt an unserer Art zu denken nichts schlechtes. Öfters muss ich mir zwar anhören ich bin abgebrüht und unsentimental... ich nenne es jedoch eher realistisch.
Wir Frauen sind heute eigenständig, gebildet und beruflich erfolgreich. Wir können unsere Weiblichkeit in jeglicher Form ausleben und genießen.
Und ich finde es nur legitim sich auch als Frau sich über die möglichen Konsequenzen von Kindern Gedanken zu machen.
Hallo

Ja, diese Leute sollen doch ihre Klappe halten. Schon oft von so etwas gehört. Sie wissen nicht um die Bedeutung des Wortes "abgebrüht" und "unsentimental". Es ist vollkommen normal und auch gut, sich genügend Gedanken um die Partnerschaft inkl. Sexualleben während/nach der SS zu machen. Sehr sinnvoll und auch gut. Entferne dich so gut es geht von solchen Leuten. Sie haben wahr. auch ansonsten komische Lebensansichten.

Hier die FS. Ich wollte euch auf dem Laufenden halten. Ja, habe nun gehört, dass es oft vorkommt, aber auch ganz gut gehen kann. Komischerweise sind meine Ängste vor dem Betrogen werden trotz diverser Statistiken ums Fremdgehen, Sex während der SS + zusätzlich der Geschichte meines Bruders und seiner Frau (siehe Nachbarthread) KOMPLETT verschwunden. Ich habe Vertrauen einen guten, ehrlichen Mann anzuziehen und als Partner zu wählen. Falls ich doch die schmerzhafte Erfahrung eines Betruges machen muss, so bin ich damit nicht alleine und werde auch darüber hinwegkommen. Schliesslich besteht mein Leben aus viel mehr als nur 1 Mann. Ich will einer anderen Person nicht SOLCHE BEDEUTUNG UND MACHT über MEIN LEBEN geben. Zudem bringt es 0, Angst vor etwas zu haben, dass passieren KANN, bevor es überhaupt passiert ist.
 
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