• #1

Sexueller Druck in der Partnerschaft - wer kennt das noch?

Angeregt durch einige Nachbar-Threads würde ich gerne wissen, wer von euch sexuellen Druck in der Partnerschaft erlebt hat. Ich habe gerne Sex nur brauche ich diesen nicht regelmässig. Mein Ex-Partner konnte nicht genug bekommen und es war für ihn fast das non plus ultra und der Grund, eine Beziehung zu führen. Als ich mich deswegen von ihm trennte, konnte er dies gar nicht nachvollziehen. Wäre ich mir nicht vorgekommen wie das Mittel zum Zweck, wäre es wohl auch nicht so weit gekommen. Sex ist toll, aber für mich gehört mehr als Sex zu einer guten Partnerschaft.
Als ich wieder begann zu daten, äusserten die Herren häufig beim 2. Date, wie wichtig ihnen Sex wäre. Diese Äusserungen führten dazu, dass mein Interesse an den Herren schnell erlosch.
Nun habe ich seit ca. 2 Jahren eine F+ und ich muss sagen, es gefällt sexuell sehr gut, da ich mich nur treffe, wenn ich wirklich Lust habe und es nicht als Pflichtprogramm von mir erwartet wird. Doch auf Dauer würde ich mir natürlich schon wieder eine feste Partnerschaft wünschen, nur eben eine, die nicht vom Sex dominiert wird. Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
 
  • #2
Liebe FS,

das ist ein spannendes Thema. Tatsächlich kenne ich beide Seiten und meine Libido kann sehr unterschiedlich sein, je nach Partner und je nach Situation.

Bis zu meinem 30. Lebensjahr hatte ich ausschließlich kurze Beziehungen und Affären, max. 1 Jahr. Ich habe nicht geliebt und war der Überzeugung, nicht lieben zu können. Ich war jedoch oft verliebt, auf eine chemisch-hormonelle Weise und hatte phantastischen Sex, von dem ich nie genug bekam. Ein Partner vermutete, ich sei Nymphomanin. Ein anderer verweigerte sich mir irgendwann, wollte testen, ob ich ihn auch ohne Sex liebe (ich bin gegangen). Wahrscheinlich hat diese Zeit mich sexuell verkorkst, so dass ich Leidenschaft und Liebe nicht gut verbinden kann. Hemmungsloser Sex ist bei mir verknüpft mit etwas Fremden/Verbotenem und viel Projektion.

Bei 2 Männern, die ich tatsächlich geliebt habe, ohne Verblendung durch hormonelle Verliebtheit, war Sex schwieriger. Auch wenn es rein körperlich befriedigend war, bleibt mein Hirn kalt, nicht erregt, es fehlen die Leidenschaft, die Spannung. Und ja, dann fühle ich mich bedrängt. Weil das Aufregende fehlt. Das geht soweit, dass ich Berührungen und Küsse vermeide, aus Angst es könnte für ihn mal wieder nur als Auftakt für Sex gemeint sein. Und dann muss ich entweder einen Korb geben oder Mitmachen ohne zu wollen, beides nicht schön.

Vielleicht ist es bei dir ähnlich, dass du Sex in einer F+ eher genießen kannst, weil du nur Sex hast, wenn du es willst. Und nicht das Gefühl hast, immer verfügbar sein zu müssen in einer Beziehung. Ein Lustkiller. Wobei ich hoffe dass deine Sexualität nicht so verkorkst ist wie meine.

W, 36
 
  • #3
Angeregt durch einige Nachbar-Threads würde ich gerne wissen, wer von euch sexuellen Druck in der Partnerschaft erlebt hat. Ich habe gerne Sex nur brauche ich diesen nicht regelmässig. Mein Ex-Partner konnte nicht genug bekommen und es war für ihn fast das non plus ultra und der Grund, eine Beziehung zu führen. Als ich mich deswegen von ihm trennte, konnte er dies gar nicht nachvollziehen. Wäre ich mir nicht vorgekommen wie das Mittel zum Zweck, wäre es wohl auch nicht so weit gekommen. Sex ist toll, aber für mich gehört mehr als Sex zu einer guten Partnerschaft.
Als ich wieder begann zu daten, äusserten die Herren häufig beim 2. Date, wie wichtig ihnen Sex wäre. Diese Äusserungen führten dazu, dass mein Interesse an den Herren schnell erlosch.
Nun habe ich seit ca. 2 Jahren eine F+ und ich muss sagen, es gefällt sexuell sehr gut, da ich mich nur treffe, wenn ich wirklich Lust habe und es nicht als Pflichtprogramm von mir erwartet wird. Doch auf Dauer würde ich mir natürlich schon wieder eine feste Partnerschaft wünschen, nur eben eine, die nicht vom Sex dominiert wird. Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Es macht auf jedenfall Sinn vorab zu klären wie entsprechende gegenseitige Erwartungshaltungen sind.

Wenn dich bereits dieses Abklären abturnt ist es doch absolut richtig, dass dein Interesse sofort erlischt. Dann nervt ihr euch nicht mit unpassenden Erwartungshaltungen.

Für einen Mann ist so eine Konstellation in einer bereits eingeleiteten Partnerschaft auch nicht einfach. Gemeinsame Sexualität hängt oft davon ab inwieweit der Mann Begehren zeigt, zumindest dort wo ein eher klassisches Rollenmodell gelebt wird.

Je nach dem kann es dann passieren, dass er zuviel (lästig und turnt damit auch sexuell ab) oder zuwenig (Frau fühlt sich dadurch unattraktiv. Das turnt sie ebenfalls sexuell ab) Begehren zeigt.

Unabhängig davon fördert körperliche Nähe (nicht nur Sex) meist hormonell Bindung (deswegen flüchten Bindungsvermeider auch gern schnell nach dem Sex). Der Verzicht auf diesen Klebstoff kann zusätzlich das Bindungsgefühl schwächen oder es entsteht überhaupt nicht richtig.
 
  • #4
Ich kenne das nur als schlechte Beispiele.
Mein Vater war so einer. Sex wann Er will und gab's den nicht war schlechte Laune angesagt.
Und aus Medien hat man ja auch oft gelesen Männer sind so.
So ein Mann wollte ich nie werden und bin quasi zum absoluten Gegenteil geworden.
Ich bin da extrem zurückhaltend. Würde meiner Frau nie einfach so, ohne deutliche Zeichen, Erregung signalisieren. Sonst könnte die sich ja unter Druckgesetzt fühlen.
Ich würde nie die Initiative zum Sex übernehmen, da sie sich auch da selbst den Druck machen könnte wenn sie öfter ablehnt, was ja ihr gutes Recht wäre, irgendwann dann doch mal mitzumachen weil sie nicht ständig ablegen will.
Aus dieser Haltung habe ich auch nie Wünsche oder Phantasien entwickelt und bin mit dem zufrieden was sie von sich aus machen möchte.
Und selbst wenn ich Wünsche oder so hätte, würde ich sie nie äußern. Sie könnte ja denken, er möchte es, also tu ich es, sonst ist er enttäuscht oder sie genüge mir nicht.
Außerdem ist es in meinen komischen Gedankengängen so, dass wenn sie Lust oder Neugier auf etwas hätte, würde sie es ja von alleine machen und nicht erst weil ich es mir wünsche.

Das ist sicher das gegensätzliche Extrem. Aber immer noch besser als die andere Richtung.
 
  • #5
Ich kenne das nur als schlechte Beispiele.
Mein Vater war so einer. Sex wann Er will und gab's den nicht war schlechte Laune angesagt.
Und aus Medien hat man ja auch oft gelesen Männer sind so.
So ein Mann wollte ich nie werden und bin quasi zum absoluten Gegenteil geworden.
Ich bin da extrem zurückhaltend. Würde meiner Frau nie einfach so, ohne deutliche Zeichen, Erregung signalisieren. Sonst könnte die sich ja unter Druckgesetzt fühlen.
Ich würde nie die Initiative zum Sex übernehmen, da sie sich auch da selbst den Druck machen könnte wenn sie öfter ablehnt, was ja ihr gutes Recht wäre, irgendwann dann doch mal mitzumachen weil sie nicht ständig ablegen will.
Aus dieser Haltung habe ich auch nie Wünsche oder Phantasien entwickelt und bin mit dem zufrieden was sie von sich aus machen möchte.
Und selbst wenn ich Wünsche oder so hätte, würde ich sie nie äußern. Sie könnte ja denken, er möchte es, also tu ich es, sonst ist er enttäuscht oder sie genüge mir nicht.
Außerdem ist es in meinen komischen Gedankengängen so, dass wenn sie Lust oder Neugier auf etwas hätte, würde sie es ja von alleine machen und nicht erst weil ich es mir wünsche.

Das ist sicher das gegensätzliche Extrem. Aber immer noch besser als die andere Richtung.
Extreme, egal in welche Richtung, sind nie das gelbe vom Ei.

Wen du eine Frau gefunden hast die da mit dir harmoniert ist das super, für mich jedenfalls wäre das nichts- Stichwort: Augenhöhe!

Ich bin wirklich traurig zu lesen wie die schlimmen Erlebnisse in deiner Kindheit, deine Sexualität, deine Seele geschädigt haben.
 
  • #6
Den von dir beschriebenen sexuellen Druck in der Partnerschaft habe ich tatsächlich noch nie erlebt. Meine Partner waren/sind immer primär aus anderen Gründen an der Partnerschaft interessiert, haben vielfältige andere Interessen, die sie täglich mit mir teilen, und können locker mal einige Zeit auf Sex verzichten. Sex ist nett und macht Spaß, ist aber nicht der Mittelpunkt der Beziehung. Wir mögen beide Sex, aber brauchen ihn nicht notwendigerweise oft. Ich finde es zwar attraktiv, wenn ein geliebter Mann gelegentlich seine Lust auch mal deutlich zeigt, aber einen Mann, der es andauernd nötig hat und sonst unleidlich wird, fände ich ziemlich nervig, unreif und belastend. Es gibt noch so viele schöne andere Aktivitäten außer Sex!
w26
 
  • #7
Was ich noch zum Thema sexueller Druck in der Partnerschaft sagen möchte: Einige glauben, dass nur der Partner, mit mehr Lust belastet sei, und jener mit geringerer Libido ja "kein Problem" habe und zudem die Kontrolle und Macht über alles durch sein Nicht-Wollen. Das ist nicht wahr. Wenn ich weniger Lust habe als mein Partner, schwebt das Wissen um sein Begehren wie ein Demoklesschwert permanent über mir. Mit ihm zu Hause fühle ich mich durchgehend "bedroht" durch sein Drängen. Ich versuche, ihn möglichst wenig sexuell anzumachen, extra hässliche Schlabbersachen anzuziehen, die er nicht mag. Überlegte ständig, wie ich mich verhalten soll, wenn er anfängt, mit glasigem Blick an mir rumzugrabbeln. Ihm einen Korb geben und ihn verletzen? Mitmachen ohne zu wollen und mich verletzen? Ein ständiger Kampf. Erleichtert sein, wenn er mit Kumpels weg ist und ich früh ins Bett gehe oder wenn er krank ist und ich weiß "heute habe ich garantiert meine Ruhe". Es ist ein unerträglicher Zustand, für Beide. Was man tun soll? Ich bin ratlos.

Es kann sein, dass man sexuell einfach nicht zusammenpasst. Beide devot veranlagt zum Beispiel. Oder dass die Chemie einfach nicht stimmt. Dann sollte man sich trennen. Traurig ist es, wenn man Sex eigentlich sehr sehr gerne mag, nur ausgerechnet nicht mit dem Menschen, den man am meisten liebt. Manchmal, weil er ein schlechter Liebhaber ist (zu ängstlich, zu verklemmt). Oder aber weil man selbst eine ungute sexuelle Prägung hat, wie bei mir das Problem Lust und Liebe unter einen Hut zu kriegen. Oder bei einem Mann mit zB Pornosucht, einem Fetisch, den die Partnerin nicht bedienen kann, der Sucht zu Prostituierten zu gehen oä. Der dann bei seiner Freundin Libido-/Erektionsprobleme hat. Obwohl sie die Liebe seines Lebens ist. Traurig, wie kommt man aus diesem Teufelskreis wieder raus?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #8
Was ich noch zum Thema sexueller Druck in der Partnerschaft sagen möchte: Einige glauben, dass nur der Partner, mit mehr Lust belastet sei, und jener mit geringerer Libido ja "kein Problem" habe und zudem die Kontrolle und Macht über alles durch sein Nicht-Wollen. Das ist nicht wahr. Wenn ich weniger Lust habe als mein Partner, schwebt das Wissen um sein Begehren wie ein Demoklesschwert permanent über mir. Mit ihm zu Hause fühle ich mich durchgehend "bedroht" durch sein Drängen. Ich versuche, ihn möglichst wenig sexuell anzumachen, extra hässliche Schlabbersachen anzuziehen, die er nicht mag. Überlegte ständig, wie ich mich verhalten soll, wenn er anfängt, mit glasigem Blick an mir rumzugrabbeln. Ihm einen Korb geben und ihn verletzen? Mitmachen ohne zu wollen und mich verletzen? Ein ständiger Kampf. Erleichtert sein, wenn er mit Kumpels weg ist und ich früh ins Bett gehe oder wenn er krank ist und ich weiß "heute habe ich garantiert meine Ruhe". Es ist ein unerträglicher Zustand, für Beide. Was man tun soll? Ich bin ratlos.
Selbstverständlich gibt es keine höhere Gewichtung unterschiedlicher Probleme nach dem Motto dies ist weniger schlimm als das.

Deine Angst vor partnerschaftlichen Begehren liest sich jedenfalls sehr qualvoll. Ein Wissen über so eine Angst würde mein Begehren ggü. einer Frau abtöten allerdings auch die Bereitschaft mir ihr in Partnerschaft zu bleiben, denn meine Bedürfnisse wären mir dann doch näher als ihr Problem.

Also schwerer wiegt für jeden das was ihn selbst quält.

Deine Positionierung erinnert an ein Männerproblem. An Männer die sich sich sexuell nicht mit der Mutter ihrer Kinder so ausleben können wie mit einer reinen Sexbeziehung.

Ich denke diese projizieren auf ihre Partnerin "meine Mutter" o.ä. Sex mit dieser kommt ihnen wie Inzest vor.

Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass deine Besonderheit sich vorallem in deiner Phase jugendlichen sexuellen Ausprobierens gebildet hat. Ich tippe auf frühere Gründe.

Wenn dich dies grundsätzlich belastet würde ich es mit einer psycho- oder/und sexualtherapeuthischen Klärung versuchen.

Unabhängig davon wie stehst du zu körperlicher Nähe ohne primär sexueller Motivation? Kuscheln o.ä.? Und wie stehst du selbst zu deinem Körper bzw. zu deiner Attraktivität?

Fragen die du nicht unbedingt hier aber dir ggü. beantworten solltest.
 
  • #9
Ein ständiger Kampf. Erleichtert sein, wenn er mit Kumpels weg ist und ich früh ins Bett gehe oder wenn er krank ist und ich weiß "heute habe ich garantiert meine Ruhe". Es ist ein unerträglicher Zustand, für Beide. Was man tun soll? Ich bin ratlos.
Die Frage bei dieser Foristin und auch bei anderen (z.B. der FS) wäre, ob sie sich nicht eine Gefallen tun, wenn sie hier ein Stück auf sexuelle Exklusivität verzichten.

Es gibt diesen Fall, aber es gibt eben auch den Fall z.B. von @Blume94 wo der Mann sich lieber (z.B. mit Pornos) selbsbefriedigt, als mit der Frau Sex zu haben (letzterer Fall nimmt in den letzten Jahren stark zu, sieht man auch in den Medien leider immer häufiger )

Also ich finde, einerseits sollten sich die von "sexueller Überforderung" betroffenen Frauen vielleicht auch mal vor Augen haltem wie es anderen Frauen geht, welche eben selten oder nie sexuelle Angebote von ihren Männern erhalten.
Andererseits sollte beide Parteien (in @Blume94's Fall wäre das der Mann) mal überlegen ob nicht auch andere Möglichkeiten dem Partner eingeräumt werden, sexuelle Erlebnisse zu haben.
Zu dieser Überlegeung würde ich auch Frauen wie @Sommergold raten.
Für sie kann es ja nur völlig entlastend und entspannend sein, wenn ihr Mann eine Affäre hätte und trotzdem eine erfüllende Partnerschaft haben.

Zudem sollte man sich auch mal überlegen, ob es nicht eigentlich auch normal ist, wenn ein Partner ein bis zweimal die Woche den Wunsch zeigt, zusammen Sex zu haben.

Hier im Forum habe viele Frauen geschrieben, dass sie in der Regel erwarten, dass die Initiative zum Sex überwiegend vom Mann kommen soll.

Wenn das also wirklich nur ein paarmal (also vielleicht 2- 10 mal) in jedem Monat, stattfindet sollte sich eine selbstbestimmte Frau auch überlegen, ob sie vielleicht in Wirklichkeit schon längst nicht mehr auf den Mann steht
(also sich von dem Mann sowie nicht mehr oder noch nie sexuell körperlich angezogen fühlte) oder vielleicht auch irgendwo eine körperliche Einschränkung oder leichte Störung haben (die man vielleicht ja auch behandeln könnte).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #10
Als ich wieder begann zu daten, äusserten die Herren häufig beim 2. Date, wie wichtig ihnen Sex wäre. Diese Äusserungen führten dazu, dass mein Interesse an den Herren schnell erlosch.
Das ist doch gut.
Diese Männer kennen sich also hier selbst soweit ausreichend, um eine halbwegs belastbare Aussage bezüglich einer späteren Beziehungsverhaltens machen zu können.

Die Frage ist:
Kennt sich auch die Frau so gut ?

Insgesamt bin ich aber auch der Meinung, dass Frauen sich in der Kennenlernphase gründlich anschauen sollten, ob und wie sie mit dem gegenüber sexuell harmonieren.

Ich finde es jammerschade wenn aus rollenspezifischen und taktischen Überlegungen heraus beide Seiten, in diesem Falle hier vor allem aber Frauen, eben nicht auf eine Passung achten bzw. geachtet haben.

Ich bin mir sehr sicher, dass man das eigentlich auch in einer frühen Verliebtheitsphase schon ganz gut herausfinden können müsste, wenn man das auf dem Schirm hat und sich selbst auch kennt.

Ich finde, als Frau sollte man sich nach ein paar Monaten schon auch überlegen können, ob sich gegenüber der ersten Verliebsheitsphase, jetzt der Mann oder womöglich man sich auch selbst stark geändert hat.

Und dann sollte man nicht jahrelang leiden, sondern zügig Konsequenzen ziehen, auch wenn das z.B. eine Trennung bedeutet.
Auch @w_86 und @Sommergold müssen sich mal die Frage stellen, wer sich in iher Beziehung stärker geändert hat,
sie oder der Mann ?
Fanden sie den wirklich je sexuell attraktiv ?
 
  • #11
Extreme, egal in welche Richtung, sind nie das gelbe vom Ei.

Wen du eine Frau gefunden hast die da mit dir harmoniert ist das super, für mich jedenfalls wäre das nichts- Stichwort: Augenhöhe!

Ich bin wirklich traurig zu lesen wie die schlimmen Erlebnisse in deiner Kindheit, deine Sexualität, deine Seele geschädigt haben.
Das ist vielleicht etwas falsch rübergekommen.
Wir sind absolut auf Augenhöhe, in jeder Beziehung. Sie ist nicht in der Rolle des Bestimmers und ich muss mich fügen.
Aber es passt in soweit, wie du sagst, Das es harmoniert. Die stellt da auch keine großen Ansprüche. Wir sind mit unserem einspielten Standardprogramm zufrieden und auch damit das es nicht so oft passiert.
Die hatte auch mal so eine Beziehung wo der Freund stinkig würde, wenn er nicht das bekam was er wollte. Daher, glaube ich, dass sie ganz zufrieden ist keine Erwartungen, sei es an Praktiken oder Häufigkeit erfüllen zu müssen. Und mir ist es nicht wichtig wie oft und wie wir Sex haben. Solange es alles aus ihrem eigenem Antrieb passiert und sie es somit gerne macht.
Insofern harmonieren wir bestens, ohne das irgendwer über dem anderen steht.

Und, auch wenn es von dir lieb gemeint ist, wir wollen mal nicht überdramatisieren.
Es waren keine schlimmen oder traumatische Ereignisse in meiner Kindheit. Und meine Seele ist auch nicht nachhaltig geschädigt.
Es ist schlicht ein Erkenntnis die ich etwas zu früh an mich herangetragen würde.
Sicher hat das (wahrscheinlich) meine Sexualität beeinflusst. Aber ich leide da nicht drunter. Ich bin da völlig klar. Ich weiß (zumindest vermutlich) woher meine sexuelle Einstellung herkommt, das sie etwas verkorkst ist, das meine Denke übertrieben und in der Konsequenz Blödsinn ist. Ich bin damit vom Kopf her absolut im Reinen und mit der Situation ein sie ist völlig fein.
Ich verzweifle nicht daran das ich vielleicht vieles verpasse oder nicht ganz so frei bin wie es sein könnte.
Aber das tangiert mich gar nicht. Ich hab eine tolle, harmonische, spaßige Ehe. Was juckt mich da ob ich etwas mehr Sex haben könnte oder ein paar andere Praktiken oder Stellungen. So wichtig nehme ich, nehmen wir Sex nicht.
 
  • #12
Selbstverständlich gibt es keine höhere Gewichtung unterschiedlicher Probleme nach dem Motto dies ist weniger schlimm als das.
Doch, denke ich schon. Das ist allerdings individuell zu sehen und nicht allgemeingültig.
Sehr oft ist ein "Problem" ja nicht an einer einzigen Ursache aufzuhängen - sondern es spielen viele Faktoren mit.

Hier z.B. die Frage, wie Mann mit der Unlust seiner Frau umgeht, wie er seine Verärgerung zeigt, ob er offen für neue Wege ist, ob sie akzeptiert, dass er sich den für ihn nötigen Sex ausser Haus holt .........

Viele Menschen denken problemorientiert, einige aber lösungsorientiert. Wer Lösungen sucht hat irgendwann keine Aufgabe mehr - dafür aber eine Lösung. Dafür kommt dann eine neue Aufgabe. Wer sich in seinem Elend suhlt versinkt irgendwann im eigenen Sumpf.
Dazu kommen individuelle Vorlieben. Denkt er, er müsse jede Woche sein "Pflichtaufhüpferle" anbieten, wird ihn ein Nein eher erfreuen .... während sie vielleicht grübelt, dass sie mal wieder ja sagen müsste ......
 
  • #13
Sehr interessante Ausführung @Sommergold. Ich erkenne mich hier durchaus wieder. Für mich besteht der Kick beim Sex vor allem am fremden. Deswegen glaube ich, dass mir egal mit welchem Mann, der Sex irgendwann zwangsläufig immer langweilig werden würde. Ich stehe aber auch auf sehr kurzen, "Rammelsex". Da ich durch Penetration sowieso nicht zum Orgasmus komme.

Mein jetziger Partner ist der 1. Mann, in dessen Gegenwart ich jemals gekommen bin. Weil er auch wirklich interessiert an meinem Orgasmus ist. Aber auch hier schaffe nur ich es, mich durch meine Berührungen zum Kommen zu bringen.

Der Sexakt als solches ist für mich daher sowieso eher nur vom Kopf her stimulierend, weniger körperlich.

Es würde mir persönlich reichen, neben der Selbstbefriedigung ein paar mal im Jahr eher ONS oder Affärensex zu haben. Innerhalb einer Partnerschaft brauche ich es eigentlich gar nicht. Wahrscheinlich auch deshalb, weil Sex und Liebe für mich nicht zusammen gehören (müssen).

Im Grunde ist Sex für mich eher eine Bestätigung und nichts, was mir nüchtern betrachtet tatsächlich übermäßig viel Freude bereitet (vom reinen Akt als solchen).

Ich muss aber dazu sagen, dass ich mir durch eine Gewichtszu- und Abnahme nicht mehr so sexy finde wie zu meinen Anfang 20ern (ich bin jetzt 30). Dadurch leidet meine Lust mich zu "präsentieren" und auch mal spontanen Sex zu haben enorm. Dinge wie Sex draußen (bei Tageslicht) oder in der Dusche lösen in mir vollkommene Blockaden aus. Da könnte ich meinen Körper einfach nicht ausblenden. Und das, obwohl mein Partner mir sehr sehr oft sagt und zeigt wie begeherenswert er mich findet. Dadurch vergebe ich mir natürlich selbst die Chance auf Leichtigkeit und Spontanität. Aber gerade für mich (Sex eher Kopfsache) ist es sehr schwer etwas visuelles (meinen Körper) auszublenden.

Ich wollte noch ergänzen: ich könnte mir sogar durchaus vorstellen oft/jeden Tag Sex zu haben, wenn es eher Quickie Sex wäre. 10 Minuten mit ein bisschen anschließendem Fummeln und Kuscheln würden mir reichen. Ich mag halt keine "Ausdauer Nummern" mit ständigem Positionswechsel.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #14
auf etwas hätte, würde sie es ja von alleine machen
Nur in Deinem speziellen Fall nicht.

Hier schreiben aber eine Menge Frauen, welche mit zunehmenden Alter viele unterschiedliche Spielarten von Erotik und Sex weiter kennengelernt haben und auch das allgemeine Bedürfnis danach mit Ende 30 - 40 überhaupt deutlich anstieg.
Oft war das aber nicht nur ihre eigene Neugier, sondern auch die des Partners, welcher sie dahinlenkte.
 
  • #15
Nur in Deinem speziellen Fall nicht.

Hier schreiben aber eine Menge Frauen, welche mit zunehmenden Alter viele unterschiedliche Spielarten von Erotik und Sex weiter kennengelernt haben und auch das allgemeine Bedürfnis danach mit Ende 30 - 40 überhaupt deutlich anstieg.
Oft war das aber nicht nur ihre eigene Neugier, sondern auch die des Partners, welcher sie dahinlenkte.
Genau.

Z.B. sämtliche Threads von @Flipp1234 drehen sich darum, dass sie bis dahin tendenziell asexuell in ihren 40igern erstmals eine befriedigende Sexualität (ausserhalb ihrer Ehe) entdeckte und sich letztlich wohl gegen die Fortführung ihrer Ehe entschieden hat.

Menschen verändern sich permanent. Was vor 10 Jahren ausreichte um glücklich zu sein reicht in weiteren 10 Jahren vielleicht überhaupt nicht mehr aus. Das ist aber kein Grund sich ständig Sorgen zu machen oder sich täglich zu hinterfragen.
 
  • #16
Danke für eure Antworten.

@Inanna*

Das sehe ich so wie du und habe es auch schon so erlebt. Durch die Erfahrungen mit meinem Ex-Partner war ich dann jedoch etwas «abgelöscht» und die Äusserungen der Date Partner taten ihr Übriges.

@Kirovets

Ich bin heterosexuell und stehe auf Männer. Sex mit einer Frau würde ich evtl. aus Neugierde mal testen, vllt. bei einem Dreier, aber sexuell reizen tut mich dann doch das männliche Geschlecht.

Die Reduzierung auf Sex stört mich jedoch und gerade beim Daten nimmt es mir jede Lust auf ein weiteres Kennenlernen.

Sex ist für mich nicht etwas Schlechtes oder Schlimmes und es gehört für mich in einer Partnerschaft dazu. Das erwarte ich auch, genauso wie ich erwarten würde, dass ein Auto einen Motor hat, wenn ich es kaufe. Kein Händler hat bisher explizit hervorgehoben, dass der Wagen einen Motor hätte, wenn ich ihn kaufe. Das setze ich voraus und mache es nicht zum Thema.

Warum muss ein Mann Sex beim Kennenlernen zum Thema machen? Vor allem beim zweiten Date? Das wirkt wie eine Benefit-Checkliste und dadurch verfestigt sich nun mal der Eindruck, es ginge nur darum. Die Herren manövrieren sich selbst dadurch in die Schublade «Einer von vielen, same same, same old».

@Sommergold

Als verkorkst würde ich meine Sexualität nicht bezeichnen. Ich kann mich gut fallenlassen, sofern ich auch eine andere Nähe und Bindung zu der Person spüre, die nicht nur auf sexuellem beruht.

@Ejscheff

Körperliche Nähe finde ich wichtig in einer Partnerschaft, doch muss diese nicht in reiner Triebbefriedigung erfolgen. Küssen, kuscheln, streicheln, nebeneinander einschlafen. Sex bedeutet nicht automatisch GV. Das wäre mir auch zu primitiv.

In meinen 20igern habe ich mich sexuell ausgelebt. Ich weiss worauf ich stehe, worauf ich nicht stehe, was ich will, und was nicht. Wäre dies nicht so, hätte ich mich vom meinem «triebgesteuerten» Ex ggf. nicht getrennt. Jedoch kenne ich meine Wünsche, Bedürfnisse und Grenzen.

War das den Herren früher verwehrt, haben sich keine Gelegenheiten aufgetan, sei es durch ONS oder Partnerschaften? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, doch zwischendurch kam mir schon die Frage in den Sinn, ob sie nicht jetzt versuchen, das nachzuholen, was in der Vergangenheit nicht stattgefunden hat. Ist nur ein Gedanke und betrifft ganz sicher auch nicht jeden.
 
  • #17
Nur in Deinem speziellen Fall nicht.

Hier schreiben aber eine Menge Frauen, welche mit zunehmenden Alter viele unterschiedliche Spielarten von Erotik und Sex weiter kennengelernt haben und auch das allgemeine Bedürfnis danach mit Ende 30 - 40 überhaupt deutlich anstieg.
Oft war das aber nicht nur ihre eigene Neugier, sondern auch die des Partners, welcher sie dahinlenkte.
Nun ... dann hat meine Frau leider nicht das große Los gezogen und einen Mann erwischt der ihr die große Welt des Sex näherbringt.
Aber ich glaube das wird sie verschmerzen.
Zudem ist sie weitaus erfahrener als ich. Im Gegensatz zu mir war sie eine Zeitlang recht umtriebig. Ohne Details zu kennen, wird sie da sicher das eine oder andere mal kennengelernt haben, was meinen sexuellen Horizont überschreitet.
Wenn da was dabei gewesen wäre, hätte sie es vielleicht ja in ihr Repertoire übernommen.
Oder wenns damals nicht ihr Ding war, käme jetzt im "Alter" die ein oder andere Erinnerung das man es noch mal wiederholen könnte, wenn eine Neugier besteht.
 
  • #18
Hallo - ja ich kenne sexuellen Druck in der Partnerschaft. Ich bin mit meinem Mann rd. 20 Jahre zusammen und er hat eine wesentlich höhere Libido als ich. Er will am liebsten 1-2 Mal die Woche und mir würde reichen 1-2 Mal im Monat (am besten zur Zeit des Eisprungs). Bei mir liegt die geringe Libido nicht an Beziehungsproblemen oder ähnlichem, sondern ich brauch Sex nicht besonders oft. Dies war immer wieder Grund für Konflikte und ich fühlte mich unter Druck gesetzt. Wir haben jetzt seit Jahren folgendes vereinbart und es funktioniert bei uns sehr gut. Wir nehmen uns einmal in der Woche Zeit für Sex.

Für uns funktioniert das super, obwohl das vielleicht ein wenig sehr strukturiert klingt.

Vor was ich warnen möchte ist, dass man den Mann aufgrund geringerer Libido sexuell aushungern lässt. Irgendwann holt er sich die Sexualität auswärts, wodurch schon jede Menge Beziehungen gescheitert sind.

Ich denke, wenn jemand eine langfristige Beziehung anstrebt, sollte man sich 2 Fragen stellen:
1. Bin ich in der Lage, langfristig treu zu sein?
2. Bin ich in der Lage, langfristig mit meinen Partner sexuell zu verkehren bzw. ihn zu befriedigen?

Anm. der Mod.
Zum Thema Sexualität herrschen etwas strengere Vorgaben, darum mussten einige Passagen enfernt werden. Danke für Ihr Verständnis.
 
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  • #19
Warum muss ein Mann Sex beim Kennenlernen zum Thema machen? Vor allem beim zweiten Date?
Warum so negativ ?
Sieh es doch positiv:

Diese Männer zeigen klar an, was sie eben auch ganz wesentlich von einer Beziehung erwarten und Du teilst diese Inhalt viel weniger, bzw. in mancherlei Hinsicht gar nicht.

Diese Männer zeigen Dir damit ganz klar an, dass sie für eine Beziehung mit Dir im Grunde ungeignet sind, weil sie den Schwerpunkt aus Deiner Sicht falsch setzen.
Das ist doch super für Dich und entspricht auch ganz haargenau der Sinn von Dating und Kennenlernen ganz allgemein!.

Ich habe ein starkes Problem mit der dahinterliegenden Einstellung auf Deiner Seite:

Du willst im Grunde, dass diese Männer beim Date dieses Thema nicht ansprechen, um damit genau diese Männer für Dich als mögliches Beziehungskandidaten verfügbar zu erhalten und willst ihnen Dein Wahrheit aufzwingen.
Ganz nach dem Motto :
"Sie werden schon Sex genug bekommen, denn ich weiß schon wieviel Sex in Beziehungen richtig und normal ist, denn mein Maß ist schon gut..." .

So geht das aber nicht, liebe FS.
Die Männer haben ein sehr guten Grund das Thema anzusprechen, und er ist zu 100 % in Ordnung im Sinne eines Dates.
Das Thema ist viel zu wichtig, um unnötige Datezeit sonst zu verschwenden.
 
  • #20
Interesse an den Herren schnell erlosch.
Nun habe ich seit ca. 2 Jahren eine F+ und ich muss sagen, es gefällt sexuell sehr gut, da ich mich nur treffe, wenn ich wirklich Lust habe und es nicht als Pflichtprogramm von mir erwartet wird. Doch auf Dauer würde ich mir natürlich schon wieder eine feste Partnerschaft wünschen, nur eben eine, die nicht vom Sex dominiert wird.
Hör einfach auf dein Bauchgefühl.
Du musst einen Partner finden der zu dir passt, nicht nur sexuell aber eben auch. Sowas würde ich schon in der Anbahnungsphase abstimmen, zweites Date ist vielleicht zu früh aber irgendwann kommt man auch auf solche Themen wie Sexualität zu sprechen.

Wenn Frau/Mann keine Lust hat dann ist das eben so und sollte vom Gegenüber akzeptiert werden.
Besser man nimmt sich gemeinsam Zeit für Intimität, hat Lust aufeinander und geht aufeinander ein, genießt den Sex als jeden Tag eben schnell „rein-raus-Spiel“ nur um es dem anderen recht zu machen obwohl man selber nicht in Stimmung ist und dann nur so mitmacht.

Man sollte da schon ähnlich gestrickt sein.

Ich finde man braucht keine Beziehung nur wegen Sex zu führen, dazu reicht eine verbindliche F+ - da hast du deinen Sex.
Für mich zählen andere Punkte in einer Beziehung als nur die Intimität und Nähe miteinander.

W 26
 
  • #21
doch zwischendurch kam mir schon die Frage in den Sinn, ob sie nicht jetzt versuchen, das nachzuholen, was in der Vergangenheit nicht stattgefunden hat. Ist nur ein Gedanke und betrifft ganz sicher auch nicht jeden.
Ja kann sein.
Manche Frau und mancher Mann wollen sicherlich gerne nachholen, auf was sie in der Vergangenheit verzichten mussten.

Selbst wenn es so wäre, was spräche dagegen ?
Das erwarte ich auch, genauso wie ich erwarten würde, dass ein Auto einen Motor hat, wenn ich es kaufe. Kein Händler hat bisher explizit hervorgehoben, dass der Wagen einen Motor hätte, wenn ich ihn kaufe. Das setze ich voraus und mache es nicht zum Thema.
Naja dass der Vergleich hinkt, wird Dir klar sein.
Das Auto kann stark motorisiert sein und quasi nur aus Motor bestehen oder es ist komfortabel und hat halt irgendwo auch einen Motor, um zu fahren.
Und die Käufer dieser Fahrzeuge werden sehr unterschiedliche Motive haben, diese zu kaufen .

Übrigens kann es ja auch sein, das diejenigen Herren, welche zügig nach Sex fragen, vielleicht auch gar nicht unbedingt eine langfristige Beziehung suchen.

Auch dann ist doch für beide Seiten OK, wenn Du diese Kandidanten so rechtzeitig aussortieren kannst.
 
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  • #22
Das erwarte ich auch, genauso wie ich erwarten würde, dass ein Auto einen Motor hat, wenn ich es kaufe. Kein Händler hat bisher explizit hervorgehoben, dass der Wagen einen Motor hätte, wenn ich ihn kaufe. Das setze ich voraus und mache es nicht zum Thema.
Naja dass der Vergleich hinkt, wird Dir klar sein.
Das Auto kann stark motorisiert sein und quasi nur aus Motor bestehen oder es ist komfortabel und hat halt irgendwo auch einen Motor, um zu fahren.
Und die Käufer dieser Fahrzeuge werden sehr unterschiedliche Motive haben, diese Auatos zu kaufen .

Übrigens kann es ja auch sein, das diejenigen Herren, welche zügig nach Sex fragen, vielleicht auch gar nicht unbedingt eine langfristige Beziehung suchen.

Auch dann ist doch für beide Seiten OK, wenn Du diese Kandidanten so rechtzeitig aussortieren kannst.
 
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  • #23
Wäre ich mir nicht vorgekommen wie das Mittel zum Zweck, wäre es wohl auch nicht so weit gekommen. Sex ist toll, aber für mich gehört mehr als Sex zu einer guten Partnerschaft.
So sollte es sein, ist es aber bei dir nicht, sonst würdest du nicht F+ machen!
Als ich wieder begann zu daten, äusserten die Herren häufig beim 2. Date, wie wichtig ihnen Sex wäre. Diese Äusserungen führten dazu, dass mein Interesse an den Herren schnell erlosch.
Mit F+ bist du genauso, wie diese genannten Herren!
Nun habe ich seit ca. 2 Jahren eine F+ und ich muss sagen, es gefällt sexuell sehr gut, da ich mich nur treffe, wenn ich wirklich Lust habe und es nicht als Pflichtprogramm von mir erwartet wird. Doch auf Dauer würde ich mir natürlich schon wieder eine feste Partnerschaft wünschen, nur eben eine, die nicht vom Sex dominiert wird. Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Du widersprichst dir, es gehört zum Sex mehr dazu, als nur Sex, schreibst du zu Beginn!
Eine F+ ist der falsche Weg, im Endeffekt spielst du jetzt den Fall umgekehrt, du benutzt ihn, als Mittel zum Zweck, auch das kann niemals ein tolles Gefühl sein!
Bleibe lieber erst einmal alleine, reflektiere, was du willst und ganz besonders, was du nicht mehr willst, sonst kommst du nicht weiter!
 
  • #24
@INSPIRATIONMASTER

Ich wundere mich über deine späte Antwort. Man kommt nicht um den Eindruck herum, deine Partnerin heisst Elite Partner Forum ;)

Meine aktuelle F+ ist derzeit perfekt für mich, und ja, ich benutze ihn als Mittel zum Zweck. So wie er mich. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis, für eine Partnerschaft reichts aber nicht und das ist für uns beide auch in Ordnung so.

@Kirovets

Das mir der Vergleich um die Ohren fliegt, dachte ich mir als ich es niederschrieb. Es ging mir aber nicht um die «Power», sondern um die Selbstverständlichkeit. Daher nochmal: Sex ist für mich selbstverständlich, so selbstverständlich, dass ich es beim Daten bisher nicht thematisieren musste!

Und warum negativ? Ich musste dieses Thema bisher nicht bei Dates thematisieren, da ich es als normal in einer Partnerschaft erachte. Und ich halte mir auch keine Männer gefügig. So ein Quatsch und woraus schliesst du das? Wäre ich so berechnend, dürfte ich den Herren, die Sex zum Thema machen, ja gar keinen Laufpass geben.

@Blume94

Danke dir. Ich bin auch zuversichtlich, dass ich nochmal einen Partner finde, der zu mir passt. In allen Belangen. Über Sex musste ich aber bisher bei Dates nicht sprechen, da wie beschrieben, dies für mich ein fester Bestandteil in einer Partnerschaft ist. Das ergab sich dann einfach automatisch, ohne dies vorher verbal «abzuchecken». Bisher zumindest....

@Karin66

Bzgl. Aushungern bin ich absolut bei dir. Ich würde gar nicht ausschliessen, dass mir das nicht auch passiert, würde man mir den Sex verweigern. Dann müsste der Mann aber auch eine sehr, sehr lange Zeit den Sex mit mir nicht gewollt haben. Ich finde nicht, dass es bei euch strukturiert klingt, eher bedürfnisorientiert mit beider Einverständnis. Und das ist auch vollkommen in Ordnung so.

Wie geschrieben, kenne ich meine Bedürfnisse gut, dafür muss ich auch nicht in mich gehen, lieber Inspi. Dazu gehört aber eben nicht, auf Sex reduziert zu werden. Denn genau das vermittelten mit die letzten Dates: Beziehung als Grund für Sex. Ein Mann, der dies bereits bei den ersten Dates äussert, wirkt auf mich sehr bedürftig und auch bequem. Sex kann Mann immerhin auch ausserhalb einer Partnerschaft bekommen.

Ich bin zuversichtlich in meinem Leben wieder auf einen Mann zu treffen, der mehr kann als nur Sex. Dass Sex beim daten thematisiert wird, ist für mich auch eher ein neueres Phänomen, was ich ca. so ab den 30igern festgestellt habe.
 
  • #25
Und warum negativ? Ich musste dieses Thema bisher nicht bei Dates thematisieren, da ich es als normal in einer Partnerschaft erachte.
Da ist es schon wieder.
Du hast Dein Maß und das muss auch das richtige Maß für beide Seiten sein. Darüber gibt es nichts zu reden. Man hat einfach "normal " Sex und dann wird das schon gut sein.

Wenn man aber aus einer mitteleren bis langen Beziehung kommt (und das wird bei Deinen Kandidaten öfters der Fall sein), in der dieses "Normalmaß" an Sex eben in der eine oder anderen Weise nicht für beide gegeben war, dann will man sowas auf keinen Fall nochmal erleben. Dann lieber keine Beziehung.

Ich würde auch meinen, manch einer Deiner bisherigen Männer meinte bei diesem Thema bei den Dates nicht nur das qualitative Maß an Sexualität sondern auch die Ausprägung. Also , um abschätzen zu können, wie exprementierfeudig Du sein könntest.

Kann der potentielle Partner/ die Partenrin (hier also Du, liebe FS) mitgehen, wenn man auch mal sowas wie "Dreier", "Sex in der Sauna", Fetischsex, Rollenspiele, Swingerclub, Spielzeuge, erotische Themenparties ...etc. ausprobieren will ?

Wenn Du das jetzt hier so abtust, als wäre das Maß an Sex, welches Du in Deinen bisherigen Beziehungen als "normal" gelebt hast einfach so ohne jegliche Kommunikation darüber voraussetzen, dann würde ich als Mann auch alarmiert denken: "Schon wieder so eine".
Und das passt dann einfach nicht, dann bist Du einfach die falsche Frau für einen solchen Mann. Das musst Du auch zugeben, oder ?

Es gibt einfach zuviele "Nieten", die man als Mann ziehen kann, bevor man zu einer anständigen und befriedigenden Beziehung mit einem, für beide Seiten, auskömmlichen Maß an Erotik und Sex (sowohl qualitativ als auch qualitativ) kommt.

Und es braucht Erfahrung, um das für sich überhaupt einzusehen und zu verstehen, dass "normaler" Sex für manche Frau auch bedeutet "so ein bis zweimal im Monat liebevoller Blümchensex im Ehebett mit erfolgreichem Orgasmus für mich ist genau richtig für mich".

Ja vielleicht, aber nicht für einen Mann der im Saft seines Lebens steht (und ja: Ausnahmen bestätigen die Regel).
Das Thema ist einfach wichtig. Keine Nebensache.
Mit 30+ weiß man dies.
 
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  • #26
Ich wundere mich über deine späte Antwort. Man kommt nicht um den Eindruck herum, deine Partnerin heisst Elite Partner Forum ;)
Du brauchst dich bei mir über nichts wundern, außer...dass ich vieles weiß, was du nicht wissen kannst! Du brauchst auch nicht missgünstig sein, denn wärst du es nicht, würdest du nicht meine Partnerin als ElitePartner Forum bezeichnen, Punkt.
Meine aktuelle F+ ist derzeit perfekt für mich, und ja, ich benutze ihn als Mittel zum Zweck.
Du widersprichst dir in jedem Satz von A bis Z! Ich erkenne große Defizite in den "S" Werten und auch Defizite in der Aufrichtigkeit und Authentizität dir selbst gegenüber!
Du betrügst dich, du betrügst ihn, er betrügt sich, er betrügt dich, was für ein tolles Betrugs - Verhältnis?? Toll!
Es wird sich irgendwann rächen! Abwarten, Tee trinken!
Wie geschrieben, kenne ich meine Bedürfnisse gut, dafür muss ich auch nicht in mich gehen, lieber Inspi. Dazu gehört aber eben nicht, auf Sex reduziert zu werden.
Du reduzierst dich volle Kanne auf Sex und schreibst genau das Gegenteil! Du solltest wirklich in dich gehen.

Ich bin zuversichtlich in meinem Leben wieder auf einen Mann zu treffen, der mehr kann als nur Sex. Dass Sex beim daten thematisiert wird, ist für mich auch eher ein neueres Phänomen, was ich ca. so ab den 30igern festgestellt habe.
Mit deiner Einstellung wird es schwer sein, das zu erreichen, was du schreibst!
 
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  • #27
Jo. Da ist es wieder, das aneinander vorbei reden.
@Kirovets
Ich musste dieses Thema bisher nicht bei Dates thematisieren, da ich es als normal in einer Partnerschaft erachte.
Offensichtlich gibt es für doch einen Anlass Sex zu thematisieren. Hier. Und dieses Thema hat schon dazu geführt, dass du dich getrennt hast.

Möglicherweise wäre es also auch für dich sinnvoll über deine Vorstellungen dazu mit Partner(Kandidaten) zu reden.

Noch interessanter ist warum du tatsächlich nicht darüber reden möchtest. Das Sex selbstverständlich dazu gehört ist nach meiner Meinung nur vorgeschoben. Ich vermute eher, dass es dir peinlich ist.
@Karin66
Ich finde nicht, dass es bei euch strukturiert klingt, eher bedürfnisorientiert mit beider Einverständnis.
Klingt nach einer Abwertung des Inputs von @Karin66 . Abwertung in diesem Kontext soll verhindern, dass man eine bestimmte Information annimmt.

Die Vereinbarung von regelmäßigen Sex kann z.B. ein Teilergebnis einer Sexualtherapie sein. Ähnlich wie ein wöchentlicher Paartag das Teilergebnis einer Paartherapie sein kann.

Regelmäßig ist Struktur und Partnerschaft/Beziehung sollte immer auch der gegenseitigen Bedürfnisserfüllung dienen. Ansonsten ergibt Partnerschaft/Beziehung keinen Sinn.

Bedürfniss aber nicht mit Bedürftigkeit verwechseln.
Dass Sex beim daten thematisiert wird, ist für mich auch eher ein neueres Phänomen, was ich ca. so ab den 30igern festgestellt habe.
Entweder triffst du primär auf Sex fokussierte Herren oder du triffst Herren die die Erfahrung gemacht haben, dass es sinnvoll ist frühzeitig zu klären ob man sexuell harmoniert.

In den 30igern kann man schon einige Erfahrungen zu diesbezüglichen Disharmonien gesammelt haben.

Diese Herren klären mit ihrem Thema quasi gleich für dich mit ob ihr sexuell grundsätzlich passt (theoretisch). Und ihr harmoniert schon theoretisch nicht. Also ist diese Vorabklärung auch ein Benefit für dich.
 
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  • #28
Danke an alle für ihre Antworten.

Ein Mann, der Sex beim Kennenlernen thematisieren muss, hinterlässt bei mir einen unsicheren und auch langweiligen Eindruck. Ein Mann, der mit anderen Attributen überzeugen kann, wird automatisch sexuell attraktiv.

Abgewertet habe @Karin66 hier auch nicht. Ganz im Gegenteil. Es ist ein Forum, da fällt es natürlich leicht zwischen den Zeilen zu interpretieren.

Interessant auch, dass überwiegend die Herren hier ihre Meinung preisgeben. Die Frauen wissen anscheinend, dass es keinen Sinn macht über dieses Thema hier zu sprechen, ohne in einer Schublade zu landen.

Ich bin weder prüde noch habe ich was gegen Dreier – einen mit Frauen hatte ich wie gesagt noch nicht -, Sexspielzeug oder Sex in der Sauna. Sex oder über Sex zu sprechen ist mir auch nicht peinlich. Warum auch. Es wäre aber anscheinend für viele Herren hier leichter mein Anliegen zu verstehen, wenn es so wäre.

Danke für den Austausch. Liebes Mod.-Team: Wenn ihr möchtet, könnt ihr den Thread gerne schliessen.
 
  • #29
Aus rationalen Erwägungen bin ich auch bei Kirovets. Nüchtern betrachtet ist es legitim das zu klären.
Aber persönlich und gefühlsmäßig bin ich ganz bei w_86.
Mir würde es auch nie in den Sinn kommen eine fast fremde Frau (das ist sie Ja beim 2ten Treffen) zu fragen was ihr denn später mal so an Koitalfrequenz vorschwebt. Am besten noch mit einem kleinen Fragebogen wo alle Vorlieben und Abneigungen an Praktiken und Stellungen abgefragt werden.
Nein, wäre für mich auch kein Datethema.
 
  • #30
Ist auch ein Grund für so etwas
noch habe ich was gegen Dreier – einen mit Frauen hatte ich wie gesagt noch nicht -, Sexspielzeug oder Sex in der Sauna.
Wäre für mich teilweise zu liberal.
Interessant auch, dass überwiegend die Herren hier ihre Meinung preisgeben. Die Frauen wissen anscheinend, dass es keinen Sinn macht über dieses Thema hier zu sprechen, ohne in einer Schublade zu landen.
Damit blockst du Anregungen dich mit bestimmten Widersprüchen zu beschäftigen ab. Du schiebst diese Anregungen in die Schublade der Irrelevanz.

Aber das ist dein gutes Recht.
 
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