• #31
Ja klar.
Dadurch ergibt sich für die FS auch erstmal gar kein Problem.
Sie darf sich dann allerdings nach der ersten Verliebsheitsphase auch nicht wundern, wenn es heißt "Lass uns doch mal xx .... machen". Schließlich hat SIE sich das dann ja auch nicht ausgeschlossen, wenn es beim Daten gar nicht theamtisiert wurde.

P.S.
Beim "Dreier" gibt es auch die Variante MMF
 
  • #32
Ich verstehe dich so, dass das Ansprechen beim 2. Date auf dich deshalb negativ wirkt, weil der Mann damit zeigt, dass Sex bei ihm einen sehr hohen Stellenwert hat. Eben einen höheren als bei dir. Und das ist dir dann unsympathisch.
Mir geht es prinzipiell auch so. Allerdings bin ich ja lernfähig (🤪), und ich habe mittlerweile gelernt: es IST extrem wichtig! Ich habe das Thema leider lange unterschätzt.
w45
 
  • #33
Ja klar.
Dadurch ergibt sich für die FS auch erstmal gar kein Problem.
Sie darf sich dann allerdings nach der ersten Verliebsheitsphase auch nicht wundern, wenn es heißt "Lass uns doch mal xx .... machen". Schließlich hat SIE sich das dann ja auch nicht ausgeschlossen, wenn es beim Daten gar nicht theamtisiert wurde.

P.S.
Beim "Dreier" gibt es auch die Variante MMF
Und genau das hatte ich und werde es in Zukunft auch nicht ausschliessen, falls es nochmal passiert. Deswegen sind deine Vorwürfe auch unbegründet.

Danke @Duckula
 
  • #34
Ich verstehe dich so, dass das Ansprechen beim 2. Date auf dich deshalb negativ wirkt, weil der Mann damit zeigt, dass Sex bei ihm einen sehr hohen Stellenwert hat. Eben einen höheren als bei dir. Und das ist dir dann unsympathisch.
Mir geht es prinzipiell auch so. Allerdings bin ich ja lernfähig (🤪), und ich habe mittlerweile gelernt: es IST extrem wichtig! Ich habe das Thema leider lange unterschätzt.
w45
Weil es dir inzwischen auch wichtig ist, oder weil du gelernt hast das Männer das vermeintlich erwarten und du sozusagen notgedrungen darauf eingehen "musst"?
 
  • #35
. Deswegen sind deine Vorwürfe auch unbegründet.
Du verstehst mich falsch (oder willst mich falsch verstehen ?)

Welcher Vorwurf ?
Ich mache hier keinen Vorwurf und will das auch nicht.
Ich sehe wirklich kein Problem.

Ich will Dich auch keinesfalls dazu überreden, irgendwelchen Kandidaten, welche Dir unangenehme sexuelle Themen bei Dates anreissen nun unbedingt eine weitere Chance zu geben.

Ich wollte Dir nur klarmachen, dass es für Dich posiitiv zu sehen ist, dass diese Männer das Thema ansprachen.
Es ist doch völlig richtig, dass Du für Dich diese Männer dann ausschließt. Es ist zu Deinem (und deren) Vorteil.

Ich gebe Dir aber trotzdem zu bedenken, das Thema bei der Bildung einer Beziehung nicht völlig zu vergessen. Auch wenn das Thema beim Date nicht angesprochen wurde, ist es wichtig.
Und wenn man da nichts klärt darf man sich einfach auch nicht wundern, wenn es später da doch ein gewissen "Druck" geben kann (man liebt sich dann ja auch).
Die anderen Damen schreiben Dir dies ja auch, und genau so hast Du die Threadfrage ja auch gestellt.
Männer das vermeintlich erwarten und du sozusagen notgedrungen darauf eingehen "musst"?
Wir hatten das ja im anderen Thread schonmal angerissen.
Das heißt ja nicht zwangsläufig, dass sie 8also hier @trixie) selbst sexuell tätig werden müsste.

Darauf "eingehen" kann ja auch heissen, dass man mitz dem Partner/ einer Partnerin abspricht ob und wie der andere sexuell auch ohne eigene Mitwrkung (z.B. bei einer Escort) oder einer dritten Person verkehren darf.

Es kann aber auch heißen, dass man die Möglichkeite einräumt sich in einem gewisn Rahmen mehr, oder anders, selbst zu befriedigen (z.B. Erotikchats zulässt oder Pornos schaut).

Wenn man sich liebt und vertraut ist das ein weites Feld.

Wir hatten hier z.B. mal eine FS, welcher körperlich nicht mehr so konnte und deshalb seine Frau einen externe Liebhaber hatte. Er schrieb dass es wunderbar funktioniere. Und wir hatten auch schon genau den umgekehrten Fall. Auch dort herrschte Zufriedenheit mit der Beziehung, genau wie bei Dir, lieber @Duckula
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #36
Weil es dir inzwischen auch wichtig ist, oder weil du gelernt hast das Männer das vermeintlich erwarten und du sozusagen notgedrungen darauf eingehen "musst"?
Hm, aus zweierlei Gründen, die mir zum einen durch Kommunikation mit Männern, zum anderen aber durch die Lektüre eines Buches von David Schnarch klargeworden sind:
1) Ich gehöre wohl zu den „klassischen“ Frauen, was Sex angeht. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass ein potenzieller Partner eine höhere Sexfrequenz wünscht als ich, ist relativ groß. Gelernt habe ich, dass man die Wünsche des Partners genauso wichtig nehmen muss wie seine eigenen - sie also praktisch zu seinen eigenen machen muss. Das heißt, wenn mein Partner gerne oft Sex mit mir möchte, kann es mir nicht egal sein, wenn er ihn zu selten bekommt und dadurch unglücklich wird. Umgekehrt ist es natürlich genauso. Die Aufgabe im Sinne des „Wir“ wäre also, alle vorhandenen Wünsche (meine und seine) so zu integrieren, dass für das „Wir“ das Beste dabei herauskommt. Denn letztlich ist es für das „Wir“ als Ziel schädlich, wenn einer langfristig sexuell unerfüllt bleibt. Das heißt aber eben nicht, dass ich „notgedrungen darauf eingehen muss“, wie du es formulierst, sondern dass ich mich aus freien Stücken dazu entschließe und es auch mein Wille ist.
2) Ich denke, dass Sex und Körperlichkeit ein starkes Band zwischen den Partnern knüpfen kann. Aus meiner Sicht muss es nicht immer Sex sein, es können auch einfach Umarmungen und Kuscheln sein. Wenn man das aber oft macht, gibt es eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass sich dadurch auch die Sexfrequenz erhöht, schließlich geht das eine manchmal ins andere über.
Klar geworden ist mir auch, dass es eigentlich keine isolierten Sex-Probleme gibt. Das heißt, ein Paar, das rundum glücklich ist und nur mit dem Sex Probleme hat - gibt es wahrscheinlich nicht. Auf der anderen Seite kann es auch keinen erfüllenden Sex geben, wenn der Rest der Paarbeziehung nicht gut ist. Sprich: der Umgang mit dem Sex ist genau so wie mit allem anderen in der Beziehung auch.
Hm, das war jetzt stark verkürzt und teilweise vermutlich auch missverständlich. Ich will damit nicht sagen, dass man unbedingt eine bestimmte Frequenz oder sowas haben muss; es geht darum, dass beide damit zufrieden und glücklich sind. Ist es einer auf Dauer nicht, hat man ein ernsthaftes Problem.
w45
 
  • #37
Wenn die Anziehung passt, muss man nicht extra betonen, wie wichtig einem Sex ist. Da wollen dann ja beide.

Beim 2. Date ist das deshalb unangebracht, weil es unangenehmen Druck aufbaut. Kein Wunder, dass sich diese Männer sofort ins Aus schießen. Sagt ja auch nichts über die Qualität des Sex aus, wenn einer das so betont, denn oft genug heißt das nur, dass es ihm um seine Befriedigung geht, und das halt möglichst schnell.

Da brauch ich schon ein bisschen mehr emotionale Nähe, um mich auch fallen lassen zu können. Mit Dränglern geht das nicht.
 
  • #38
Beim 2. Date ist das deshalb unangebracht, weil es unangenehmen Druck aufbaut
Hm. Bei mir würde es in erster Linie Neugierde auslösen.
Meine Fragen dazu: was meinst du genau damit?
Was am Sex ist dir wichtig?
Welcher Sex ist dir wichtig? Was würdest du dir am meisten wünschen?
Usw.
Denn es ist doch noch null Aussage getan mit "Sex ist mir wichtig".
Was soll das nur heißen? Sex nur mit der Partnerin, im Swingerclub, täglich, monatlich, bestimmte Praktiken usw.

Ich hatte mal ein sehr witziges Date mit einem Mann, der auch so startete..
..raus kam: er will Tantra ausprobieren. Auf die Frage ob er Erfahrung diesbezüglich hat: bisher nur mit Männern...
Er steht aber mehr auf Frauen, liebt aber die Hintertür usw.
Um sich Mut anzutrinken für das Gespräch, kippte er einen Schnaps nach dem anderen und konnte bei der Verabschiedung nicht mehr gerade gehen.
Ich fand ihn nett. Aber der Alkohol Konsum war mir zu gruselig.🙈
Und ja.. die Erfahrungen mit Männern waren mir etwas suspekt.

Ich bleib dabei. Wer wissen will, mit wem er es zu tun hat muss zuhören und fragen, fragen fragen.
Wenn man es schafft offen, empathisch und wirklich interessiert zu zu hören, wollen die allermeisten Menschen ehrlich sein.
Ob einem die Antworten zusagen. Hm. Sinnvoll ist nicht alles gleich persönlich zu nehmen.
 
  • #39
Meine Fragen dazu: was meinst du genau damit?
Was am Sex ist dir wichtig?
Welcher Sex ist dir wichtig? Was würdest du dir am meisten wünschen?
Usw.
Denn es ist doch noch null Aussage getan mit "Sex ist mir wichtig".
Was soll das nur heißen? Sex nur mit der Partnerin, im Swingerclub, täglich, monatlich, bestimmte Praktiken usw.
Das ist der beste Tipp überhaupt.

Einfach konkret nachfragen, was er sich da wirklich drunter vorstellt. Und wenn dir nicht gefällt, was du hörst, konsequent ablehnen.

Ein Mann, der mich beim Kennenlernen schon zu Dreiern und Swingerclubs befragt, wär definitiv nicht meins.
 
  • #40
Beim 2. Date ist das deshalb unangebracht, weil es unangenehmen Druck aufbaut. Kein Wunder, dass sich diese Männer sofort ins Aus schießen. Sagt ja auch nichts über die Qualität des Sex aus, wenn einer das so betont, denn oft genug heißt das nur, dass es ihm um seine Befriedigung geht, und das halt möglichst schnell.
Man kann es ja auch beim 3. oder 4. Daten ansprechen. Ich glaube nicht, dass dies das Hauptthema der FS war, ob im 2. oder 4. Date war der FS.
Sie will einfach beim Kennenlernen darauf nicht angesprochen werden und erwartet auch später, dass es immer eine Nebensache bleibt.

Wie ich schonmal schrieb, ist das für beide Seiten positiv.

Der Eine weiß schon, dass er dejenigen aussortiert welcher es anspricht als "sehr auf seine Befridigung ausgrichtet ist" und der andere wollte ja genau jemanden aussuchen, der hierauf positiv reagiert.

Übrigens muss man sich ja auch nicht belästigt vorkommen.

Man kann ja auch sagen "Du, das Thema ist mir noch zu früh, können wir das auf das nächste Date verschieben?"
Ein Mann, der mich beim Kennenlernen schon zu Dreiern und Swingerclubs befragt, wär definitiv nicht meins.
Ja genau.
Umgekehrt sicherlich genauso.
Dazu sind Dates nunmal da.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #41
Also bei einem Date sexuelle Wünsche und Vorstellungen wie eine Liste durchzugehen, fände ich auch höchst seltsam. Wenn ich merke, dass der Mann für mich nicht anziehend ist, dann fände ich das abstoßend. Wenn ich ihn allerdings heiß finde und mir schon vorstelle, was ich gerne mit ihm machen würde, dann ist das Listen durchgehen komplett überflüssig. Im zweiten Fall ist es schöner zu flirten, gerne auch zweideutig bei gegenseitigen Interesse, das macht Spaß, erhöht die Spannung und macht Lust auf mehr. Über detaillierte Wünsche lässt sich besser sprechen, wenn man schon intim war finde ich.
 
  • #42
Ich hatte mal ein sehr witziges Date mit einem Mann, der auch so startete..
..raus kam: er will Tantra ausprobieren. Auf die Frage ob er Erfahrung diesbezüglich hat: bisher nur mit Männern...
Da warst Du ganz schön taff, wie ich finde.

Also bei einem Date sexuelle Wünsche und Vorstellungen wie eine Liste durchzugehen, fände ich auch höchst seltsam.
Ich auch.

Wenn mir eine Frau beim Date sagen würde "Mir ist Sex in der Beziehung sehr wichtig" würde ich einfach antworten
"Mir auch". Reicht auch erstmal.

Und nach besonderen Vorlieben oder Wünschen würde ich auch erst in einer Datephase fragen, wo ich sowieso davon ausgehe, dass sie von mir eine körperliche Annäherung erwartet.
 
  • #43
Bei 2 Männern, die ich tatsächlich geliebt habe, ohne Verblendung durch hormonelle Verliebtheit, war Sex schwieriger. Auch wenn es rein körperlich befriedigend war, bleibt mein Hirn kalt, nicht erregt, es fehlen die Leidenschaft, die Spannung.
@Sommergold
was bedeutet für dich "wirklich geliebt"? War das dann platonische Liebe, wenn du diese beiden Männer nicht begehrt hast? Hier im Forum wird ja oft gesagt, wenn kein Begehren (mehr) da ist, aber ansonsten ein enges Verhältnis, dann ist es Freundschaft. Aber ich denke tatsächlich, dass es eine Art der Verbundenheit geben kann, die ohne körperliche Nähe ist, aber über Freundschaft hinausgeht. Weil da ein bestimmter Grad und eine bestimmte Art von Vertrautheit ist. Und die entsteht dann eben (falls man hetero ist) auch nur zum anderen Geschlecht. Obwohl ohne körperliche Nähe. Oder?

@w_86
Du schreibst, du hast eine verbindliche F+. Das macht mich neugierig. Was ist denn der Unterschied zu einer unverbindlichen F+?
 
  • #44
@Sommergold
was bedeutet für dich "wirklich geliebt"?
"Wirklich geliebt" ist mehr als Freundschaft. Ich meine tiefe wahre Gefühle für einen ganz besonderen Menschen, mit dem man alt werden möchte. Mein Problem war, dass ich wirklich instinktiv sexuell auf einen Typ Mann "Raubtier" stehe oder stand, aber diese Männer als Person nicht lieben konnte. Mein erster Partner, den ich aus tiefsten Herzen geliebt habe, war mein bester Freund. Wir waren uns emotional so nahe, das wir glaubten, es mit einer romantischen Beziehung versuchen zu müssen. Das hat nicht funktioniert, sexuell hat die Chemie nicht gestimmt, es war, als müsste ich mit meinem Bruder schlafen (Ejscheff hat es so schön als Gefühl von Inzest beschrieben). Der zweite ist mein Mann, ihn liebe ich unglaublich, er ist der tollste Mensch, der mir je begegnet ist. Auch er reizt nicht meine tiefsten sexuellen Gelüste, aber ich schlafe gerne mit ihm. Weil ich es liebe ihm so nahe zu sein. Ihn zu fühlen, riechen, schmecken, ihn zu halten und meine Nase in seiner Haut zu vergraben. Das ist Liebe ohne Ekstase. Aber wunderschön.
 
  • #45
Das geht soweit, dass ich Berührungen und Küsse vermeide, es fehlen die Leidenschaft, die Spannung. Und ja, dann fühle ich mich bedrängt. Weil das Aufregende fehlt. Das geht soweit, dass ich Berührungen und Küsse vermeide, aus Angst es könnte für ihn mal wieder nur als Auftakt für Sex gemeint sein. Und dann muss ich entweder einen Korb geben oder Mitmachen ohne zu wollen, beides ist nicht schön.
@Sommergold, so schreibst du weiter oben, aber jetzt:

aber ich schlafe gerne mit ihm. Weil ich es liebe ihm so nahe zu sein. Ihn zu fühlen, riechen, schmecken, ihn zu halten und meine Nase in seiner Haut zu vergraben. Das ist Liebe ohne Ekstase.

Passt das zusammen? Du vermeidest Küsse und Berührungen, weil du keinen Sex willst, oder machst mit, ohne zu wollen --- aber du schläfst gerne mit ihm? Ich meine das nicht provozierend, sehe nur den Widerspruch und frage mich, WIE das geht. Vielleicht gibt es ja eine Erklärung. Oder macht man sich selbst doch was vor, wenn man sagt, man genießt die Nähe, obwohl man den Sex eigentlich nicht will?
 
  • #46
Passt das zusammen? Du vermeidest Küsse und Berührungen, weil du keinen Sex willst, oder machst mit, ohne zu wollen --- aber du schläfst gerne mit ihm?
Das stimmt, das passt nicht zusammen. Die FS fragte uns nach sexuellem Druck in der Partnerschaft, deshalb habe ich ihr von meiner maximal schlimmsten Erfahrung erzählt, und das war mit dem Partner, der vorher mein bester Freund war. Mit ihm konnte ich nicht schlafen, habe es zunächst versucht, aber mich die letzten Monate komplett verweigert obwohl er wollte, das war scheußlich für uns beide. In meiner jetzigen Partnerschaft ist das zum Glück anders, hier schlafe ich gerne mit ihm, wegen der Nähe. Nur brauche ich es weniger oft als er, mir würde 1× pro Woche genügen.

"Oder macht man sich selbst doch was vor, wenn man sagt, man genießt die Nähe, obwohl man den Sex eigentlich nicht will? "

Ich denke grundsätzlich ist es möglich Sex zu haben ohne sexuell erregt zu sein (zumindest wenn man als Frau nicht auf eine Erektion angewiesen ist), solange man sich mit dem Partner verbunden fühlt und ihn gut riechen kann. Da man ohne sexuelle Erregung nicht spontan Lust auf die ganze Aktion hat (und eigentlich ein warmes Bad und ein Glas Rotwein vorziehen würde) muss man seine innere Trägheit jedoch tatsächlich überwinden und sich einen Ruck geben. Wenn ich dann erstmal dabei bin, kann ich es sehr genießen. Will er jedoch jeden Tag, ist es nervig und ich kann mich unter Druck gesetzt fühlen und ihn abweisen. Gegen sexuelle Langeweile hilft es mir persönlich sehr, wenn ich selbst aktiv werde und ihn überrasche und verführe und etwas anders mache als das übliche eingefahrene Ehe-Sex-Schema. So kann ich mir selbst Spannung und Erregung verschaffen indem ich eine Abwechslung forciere. Leider kommt das nie von ihm, ihm genügt das übliche Schema, obwohl er meine Aktionen sehr genießt. "Mach das doch auch mal, das würde mir gefallen", sage ich. "Das traue ich mich nicht" sagt er. Dabei rede ich von nichts Ungewöhnlichem, einfach den anderen an einem ungewöhnlichen Ort (Waschküche oä) unangekündigt gegen die Wand drücken und die Kleider runterreissen zB.
 
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  • #48
@Sommergold
Super Inhalt. Ich bewundere Dich dafür, dass Du den Mut gehabt hast, Deinem Mann auch mal anzusagen, auf was Du stehst oder stehen könntest.

Damit bist Du eine ganzen Schritt weiter als viele andere.

Ich sehe das so:
Wenn ich als Partner (egal ob Mann oder Frau) gewisse Dinge ablehne, dann sollte ich mich auch damit befassen, wie ich es anstatt dessen für mich ausreichend handhaben kann, also einen anderen Vorschlag machen.

Und sei es den Vorschlag, sich beraten zu alssen, wenn einem selbst nichts einfällt.

Die FS hier versucht das wegzudrücken (als das nicht mehr gingt, hat die den Mann verlassen), d.h. sie will dieses Thema nicht richtig diskutieren, weil sie dann in diese "Ausgleichssituation" gar nicht erst kommen will. Damit ist sie nicht alleine.
Viele Frauen aber auch Männer , lehne es einfach ab bei der Lustbefriedigung des Parnters mitzuwirken. Aber so einfach ist das bei eiber Beziehung auf Augenhöhe nicht.

Wie man an Deinem Mann sieht gibt es auch genug Männer, die das auch so machen. Unbedingt viel Sex aber bitte doch nicht so wie die Frau das will.
Das ist nicht OK, hier müsen immer Kompromisse geschlossen werden. Auch bei diesem sensiblen Thema.


Ich würde mich an Deiner Stelle nicht so einfach abspeisen lassen und Diene Themen immer weiter mit ansprechen. Ihr habe da ja schon Regelungen getroffen.
Aber bleib da dran.
 
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  • #49
Was mir noch wichtig ist mitzuteilen zum Thema sexuelle Unlust in der Beziehung (weil ich das früher falsch gemacht und erst lernen musste): Es gibt extrem destruktive Gedanken, die, wenn man sich ihnen hingibt, die Abwehr verstärken und eine Negativspirale lostreten. Gedanken wie "oh nein jetzt will er schon wieder", "Ich müsste mal wieder", "Bring es einfach hinter dich". Das ist Gift für die eigene Libido, das wird zum Selbstläufer und man fährt damit mit Sicherheit jede Beziehung gegen die Wand. Man kann üben, seine Gedanken positiv umzuwandeln, in zB "Heute Abend werde ich meinen Liebsten verführen und wir werden Spaß haben". Initial macht man sich damit vielleicht etwas vor, aber wenn man die positiven Gedanken immer wieder wiederholt, werden sie zur Wahrheit und man empfindet dementsprechend. Diese Erkenntnis hat mir extrem geholfen. Zu erkennen, wie sehr ich mich selbst sabotiert habe mit toxischen Gedanken.
 
  • #50
Ich habe mich bisher in zwei Beziehungen unter Druck gesetzt gefühlt, als es außerhalb des Bettes schon nett ausgedrückt sehr bescheiden lief.
Da passte bereits schon alles andere nicht mehr, es gab keine Nähe mehr, keinen Respekt und die Momente in denen man Sex miteinander hatte waren auch die einzigen Momenten in denen man wenigstens mal nicht gestritten hat und sich nah war. Die Beziehungen bestanden also wirklich nur noch aus heftigen Streit und Sex. Als der Sex dann ausblieb eskalierten die Streits vollends.
In meiner letzten katastrophalen Beziehung wollte dann mein Partner für sein Ego auch noch der beste Liebhaber meines Lebens sein und hat irgendeine Art Wettbewerb mit sich selbst betrieben und ich sollte ihm jedes Mal nach dem Sex eine Bewertung geben...

w33
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #51
Wenn es sexuellen Druck gibt ist es doch keine Partnerschaft. Die Sexualität ist ein großer Bestandteil einer Partnerschaft. Ich gehe diese Partnerschaft doch erst ein wenn ich in diesem wichtigen Punkt übereinstimme.
 
  • #52
Wenn es sexuellen Druck gibt ist es doch keine Partnerschaft. Die Sexualität ist ein großer Bestandteil einer Partnerschaft. Ich gehe diese Partnerschaft doch erst ein wenn ich in diesem wichtigen Punkt übereinstimme.
Du solltest noch einmal die Texte von @Sommergold durchlesen und analysieren.

Unabhängig davon besteht schon aufgrund normaler hormoneller und leider auch gesundheitlicher Entwicklung sexuelle Übereinstimmung nicht unbegrenzt.

Führt dies aus deiner Sicht zwingend in eine Trennung auch wenn andere Parameter weitestgehend immer noch übereinstimmen?

Siehst du Partnerschaft ausschließlich als Mittel zu deiner Bedürfnissbefriedigung an?
üben, seine Gedanken positiv umzuwandeln, in zB "Heute Abend werde ich meinen Liebsten verführen und wir werden Spaß haben". Initial macht man sich damit vielleicht etwas vor, aber wenn man die positiven Gedanken immer wieder wiederholt, werden sie zur Wahrheit und man empfindet dementsprechend. Diese Erkenntnis hat mir extrem geholfen. Zu erkennen, wie sehr ich mich selbst sabotiert habe mit toxischen Gedanken.
Genau es geht wie bei vielen anderen Themen darum die eigenen Gedanken positiv zu fokussieren und eben auch darüber Freude zu empfinden jemanden anders Freude zu bereiten, zu wissen, dass dies die beidseitige Bindung stärkt (hormonell), das eigene Imunsystem stärkt (Glückshormone).

Wer stattdessen Zwang und Druck spürt und von diesbezüglich negativen Gedanken nicht loslassen kann sollte in sich gehen und nicht nur überlegen warum er vermeintlich in der falschen Beziehung ist sondern warum er aber gerade diese Beziehung ausgewählt hat und warum er nicht in den anderen zuvor sexuell erfüllenderen Beziehungen verblieben ist (?)

@Sommergold hat sich offensichtlich genau diese Gedanken gemacht und handelt für sich schlüssig.
ich sollte ihm jedes Mal nach dem Sex eine Bewertung geben...
Ich glaube das ist ein nicht wenig verbreitetes Phänomen. Ich bin davon auch nicht ganz frei. Aber ich verkneife mir solche Fragen da mir bewusst ist, dass sie eher destruktiv sind.

Ich denke mal viele Männer, auch ich, konkurrieren (un)bewusst selbst in einer verbindlich monogamen Beziehung mit anderen Männern z.B. den Vorgängern.

Ich weiß z.B., dass sämtliche meiner Vorgänger in den beiden Partnerschaften deutlich das Klischee vom Bad Boy erfüllten während ich dagegen eher Bedürfnisse nach dem guten Vater aber auch mütterliche Aspekte erfülle.

Dies pusht einerseits mein Ego. Andererseits sät es auch Selbstzweifel die zu suboptimalen kompensatorischen Handlungen verführen können.
 
  • #53
Als ich wieder begann zu daten, äusserten die Herren häufig beim 2. Date, wie wichtig ihnen Sex wäre. Diese Äusserungen führten dazu, dass mein Interesse an den Herren schnell erlosch.

Als Aussage an sich finde ich das jetzt gar nicht mal so "schlimm".

Ich hatte aber auch einen Kontakt, der das nach dem ersten (und einzigen) Date noch betonen musste. Der kam aber eh aus allen möglichen Gründen nicht infrage, das kam dann eben noch dazu. Besonders, dass er der Meinung war, ich müsse doch nach meiner Trennung und ca. vier Monaten solo total "ausgehungert" sein, stieß mich extrem ab. Und dass er beim ersten Treffen schon ständig nach meiner Hand grabschte.

Mein jetziger Lebensgefährte und ich haben schon lange vor unserem ersten Treffen über alles mögliche geredet bzw. geschrieben. Da fiel dieser Satz von seiner Seite ebenfalls. Ich habe dann geantwortet "mir nicht, es gibt zu viele andere Dinge, die ich auch gern mag". :D

Und dann haben wir wieder über andere Dinge geredet - auch unseren ungefähren Werdegang (ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen) und ich habe die ganzen Aussagen, wie auch bei dem Kandidaten weiter oben, dann zueinander in Relation gesetzt.

"Sex ist mir wichtig" wurde im Gegensatz zu dem ersten Herrn in diesem Fall zu "ganz ohne Sex will ich nicht, aber das genaue Maß wird sich dann in der Beziehung schon einpendeln". Und damit kann ich sehr gut leben.

Es kommt also immer auf die Gesamtsicht an, ob ich mit so einem Satz etwas anfangen kann oder ob er mich auf der Stelle abstößt.
 
  • #54
Ich glaube das ist ein nicht wenig verbreitetes Phänomen. Ich bin davon auch nicht ganz frei. Aber ich verkneife mir solche Fragen da mir bewusst ist, dass sie eher destruktiv sind.

Ich denke mal viele Männer, auch ich, konkurrieren (un)bewusst selbst in einer verbindlich monogamen Beziehung mit anderen Männern z.B. den Vorgängern.

Ich weiß z.B., dass sämtliche meiner Vorgänger in den beiden Partnerschaften deutlich das Klischee vom Bad Boy erfüllten während ich dagegen eher Bedürfnisse nach dem guten Vater aber auch mütterliche Aspekte erfülle.

Dies pusht einerseits mein Ego. Andererseits sät es auch Selbstzweifel die zu suboptimalen kompensatorischen Handlungen verführen können.
Ich fühlte mich dadurch immer sehr unter Druck gesetzt und "besser" wurde der Sex und die Stimmung damit auch nicht.
Ich finde sexuell lassen sich zwei Menschen auch nicht miteinander vergleichen und möchte das auch gar nicht vergleichen müssen. Es sind unterschiedliche Menschen, die Situationen sind unterschiedlich, die Körper, das Empfinden, der Geruch, die Gefühle, Vorlieben, Stimmung, Einfühlungsvermögen, Intimität und noch so viel mehr... Das sind doch wahnsinnig viele Dinge, die da zusammen kommen und ein Gesamtpaket bilden.
Nach welchen Kriterien soll da denn die Wertung erfolgen?
Und es wird auch nicht besser, wenn man die vorherigen Partner des anderen abwertet. Jede Beziehung ist anders.

Ich weiß zwar was du damit meinst, aber ich kann es für mich einfach nicht nachvollziehen. Ich habe mich in meinen Beziehungen nie in Konkurrenz mit der Ex gesehen.
 
  • #55
Ich fühlte mich dadurch immer sehr unter Druck gesetzt und "besser" wurde der Sex und die Stimmung damit auch nicht.
Kann ich nachvollziehen.
Nach welchen Kriterien soll da denn die Wertung erfolgen?
Es gibt dafür keine Kriterien.
Und es wird auch nicht besser, wenn man die vorherigen Partner des anderen abwertet.
Ich hoffe du hast das was ich oben geschrieben habe nicht als Abwertung verstanden. Ich sehe auch die Bezeichnung "Raubtier" für ehemalige Sexpartner durch @Sommergold nicht als Abwertung an.
Ich weiß zwar was du damit meinst, aber ich kann es für mich einfach nicht nachvollziehen.
Das musst du auch nicht weil es ein individuelles Gefühl ist welches man hat oder nicht hat. Es ist positiv wenn man es nicht hat. Für mich fühlbar war oder ist es ohnehin nur in der Anfangsphasen (Verlustangst?).
Ich habe mich in meinen Beziehungen nie in Konkurrenz mit der Ex gesehen.
Das Gefühl ist nicht wirklich ein Gefühl der Konkurrenz sondern, dass man möglicherweise ein spezielles sexuelles Erwartungsprofil nicht erfüllt (welches wahrscheinlich überhaupt nicht existiert) und vielleicht unterschwelliger Neid auf Genüsse die den Raubtieren aber nicht mir geboten werden.

Besonders letzteres ist aber eine Illusion. Denn die Dichte zueinander und die Kenntniss des Körpers des anderen ist viel intensiver als bei im Vergleich dazu oberflächlichen Beziehungen (auch nicht als Abwertung gemeint).

Selbst wenn die sexuelle Konstellation meiner Beziehung der von @Sommergold gleicht hat dies eigentlich keine Bedeutung da in ihrer Verbindung darauf geachtet wird, dass gegenseitige Bedürfnisse erfüllt werden.
 
  • #56
Selbst wenn die sexuelle Konstellation meiner Beziehung der von @Sommergold gleicht hat dies eigentlich keine Bedeutung da in ihrer Verbindung darauf geachtet wird, dass gegenseitige Bedürfnisse erfüllt werden
Lieber Ejscheff,
ich bin mir sicher du stehst außer Konkurrenz für deine Partnerin. Das ist bei mir so. Es gibt keinen Vergleich zu der Nähe zu dem Mann, den man liebt. "Raubtier"-Sex ist vergänglich und mehr Projektion als Realität. Verfliegt der Hormonrausch, versiegt die Lust und man hat gar nichts mehr. Ich möchte behalten, was ich jetzt habe und nie mehr dahin zurück, wo ich war.

Jetzt gibt es ein schönes Glas Weißwein und Wochenende. Einen schönen Abend euch allen!
 
  • #57
Wenn es sexuellen Druck gibt ist es doch keine Partnerschaft. Die Sexualität ist ein großer Bestandteil einer Partnerschaft. Ich gehe diese Partnerschaft doch erst ein wenn ich in diesem wichtigen Punkt übereinstimme.
Ich glaube, oft ist das etwas, was sich in einer langjährigen Partnerschaft mit der Zeit entwickelt, und wenn man nicht explizit darauf achtet, fällt es einem möglicherweise noch nicht einmal auf und versäumt deshalb, das Thema anzusprechen und eine gute Lösung zu finden. Und wenn es dann nach Jahren mal eskaliert, kann es sein, dass bis dahin alles so verfahren ist, dass man es nicht mehr gelöst bekommt.


ich sollte ihm jedes Mal nach dem Sex eine Bewertung geben.
Das gibt es auch unabhängig von Vorgängern. Ich glaube, diese Bestätigung ist für viele Männer einfach wichtig.
w45
 
  • #58
Okay. Schön, dass du es auch so siehst. Ich finde auch, dass z.B. das was mir vor Jahren mal gefallen hat oder ich damals dachte, dass es mir gefällt, weil ich nicht viel anderes kannte nicht das sein muss, was mir dann aktuell gefällt.
Ich hoffe du hast das was ich oben geschrieben habe nicht als Abwertung verstanden. Ich sehe auch die Bezeichnung "Raubtier" für ehemalige Sexpartner durch @Sommergold nicht als Abwertung an.
Naja, so gewisse Äußerung sind ja durchaus irgendwie negativ behaftet. Aber nein, so wie du es ausgedrückt hast, habe ich es auch nicht als Abwertung verstanden. Aber mein Ex hat z.B. immer mit abfälligen Äußerungen und Bemerkungen meine ehem. Partner und auch mich abgewertet.
Das musst du auch nicht weil es ein individuelles Gefühl ist welches man hat oder nicht hat. Es ist positiv wenn man es nicht hat. Für mich fühlbar war oder ist es ohnehin nur in der Anfangsphasen (Verlustangst?).
Hmmm... Ich tendiere leider sehr stark zu Verlustängsten. Aber merkwürdigerweise sehe ich die Ex nie als Bedrohung an und bin dabei auch nicht besonders eifersüchtig.
Das Gefühl ist nicht wirklich ein Gefühl der Konkurrenz sondern, dass man möglicherweise ein spezielles sexuelles Erwartungsprofil nicht erfüllt (welches wahrscheinlich überhaupt nicht existiert) und vielleicht unterschwelliger Neid auf Genüsse die den Raubtieren aber nicht mir geboten werden.

Besonders letzteres ist aber eine Illusion. Denn die Dichte zueinander und die Kenntniss des Körpers des anderen ist viel intensiver als bei im Vergleich dazu oberflächlichen Beziehungen (auch nicht als Abwertung gemeint).
Ah okay. Ich glaube zu verstehen was du meinst.
Das gibt es auch unabhängig von Vorgängern. Ich glaube, diese Bestätigung ist für viele Männer einfach wichtig.
w45

Ja das kenne ich auch. Eine Bestätigung oder Nachfrage bzw. Gespräch darüber was für den anderen evtl. noch schöner ist und ob es Bedürfnisse, Wünsche oder Ähnliches gibt, die evtl. nicht oder noch nicht befriedigt werden usw. halte ich ja auch für angebracht. Aber jedes Mal eine Benotung abzugeben und die Reaktion darauf, wenn diese nicht durchgehend positiv ausfiel war schon wirklich belastend.
 
  • #59
Mein Vater war so einer. Sex wann Er will und gab's den nicht war schlechte Laune angesagt.
Und aus Medien hat man ja auch oft gelesen Männer sind so.
Wie alt warst du denn, als du das Thema zwischen den beiden mitbekommen hast?
Hemmungsloser Sex ist bei mir verknüpft mit etwas Fremden/Verbotenem und viel Projektion
Wäre einen Versuch wert, diese Koppelung zu lösen.
Oder es in eine Paar Beziehung zu integrieren.
Eigentlich zeigt es, dass du entweder den Sex, der dir gefällt abwertest oder dich nicht traust, dich zu zeigen als sexuelle Person, bei Menschen die du liebst.
Und vielleicht hast du auch ein Problem konsequent nein zu sagen, wenn dir etwas nicht gefällt.
So hab ich.mich auch selbst in eine schlechte Sexspirale bei meinem langjährigen Ex gebracht.
Mir gefiel der Sex zu Beginn schon, wobei von Beginn an keine richtige Harmonie beim Küssen war (das ist für meine Lust aber eine gute Grundvoraussetzung, oder anders, gute Küsse retten eine sonst ungünstige Sex-Situation)
Dann machte r aber auch Sachen mit mir, die mir nicht so wirklich zusagten und ich hielt es aus um ihm einen Gefallen zu tun.
Da liegt schon ein Fehler.
Denn je häufiger ein Mensch in so eine Situation kommst, desto seltener hat er Lust auf Wiederholung.

Dafür haben beide Verantwortung.
Bedrängt worden bin ich nie.
Allerdings, so schlecht ich während dem Sex nein sagen konnte, bevor es losging, konnte ich deutlichst und liebevoll absagen. Damit viel die Sex Frequenz in 9 Jahren Beziehung auf 1 mal pro Jahr, während ich von anderen Sex träumte.
Das traue ich mich nicht" sagt er. Dabei rede ich von nichts Ungewöhnlichem, einfach den anderen an einem ungewöhnlichen Ort (Waschküche oä) unangekündigt gegen die Wand drücken und die Kleider runterreissen zB.
Er hat auch Hemmung sich sexuell zu zeigen. Denn Gefallen hätte so wie es klingt er schon daran.
Vielleicht wären Rollenspiele was für euch.
Mir hat das in meiner frühen Jugend eine Bekannte erzählt. Sie war dann nicht mehr Sarah, sondern Violett und die verhielt sich völlig anders. Dafür zog sie andere Kleidungen an und manchmal begegnen sie sich ( ihr Partner und sie in ihrer Rolle) quasi nochmal neu in einer Bar und flirteten.
Ich fand das damals lustig und total schräg.
Bei der Serie modern Family sah ich sowas ähnliches wieder.
Ich hab's schon ausprobiert. Fand es sehr spannend und mein Partner auch.
 
  • #60
Aber ich verkneife mir solche Fragen da mir bewusst ist, dass sie eher destruktiv sind.
Es ist ja auch nicht in der alleinigen Verantwortung des Mannes, wie der Sex bei einer Frau ankommt. Bei mir liegt es auch an meinem Hormonstatus, der Müdigkeit, der Fitness im allgemeinen usw.
Tatsächlich ist mein Mann der erste mit dem ich wirklich ehrlich bin und er mit mir.
Wir haben auch schon lachend aufgegeben, mit dem Satz " das wird heute nix mehr" weil es einfach nicht rund lief.
Häufig hatten wir kurz darauf, oder die nächsten Tage wieder richtig tollen Sex.
Aber jedes Mal eine Benotung abzugeben und die Reaktion darauf, wenn diese nicht durchgehend positiv ausfiel war schon wirklich belastend.
Glaub ich. Seltsame Idee von ihm.
Mein Ex fragte auch ab und an und wie war es für dich?
Da bekam er dann teilweise nur die genervte Antwort: du warst dabei, was meinst du?
Damals wusste ich nicht wie nah ich meinem Problem beim Sex mit ihm war, mit diesem einen Satz.
Was unser Problem war, konnte ich leider wirklich erst völlig erfassen, als ich auch.mit anderen Erfahrungen machte und vergleichen konnte was da passierte.

Er sah mich nicht beim Sex. Er starrte durch mich durch und war völlig mit sich beschäftigt. Dabei merkte er auch nicht wenn ich nonverbale Signale sendete (Hand irgendwo hinlegen, Stöhnen ...)
Kann mich gut an den Moment erinnern, als mir das erste mal mein darauffolgender Partner beim Sex direkt in die Augen schaute und wie schön ich es fand beim Orgasmus die Augen offen zu lassen.
Es ist denke ich wirklich für alle ein Balance Akt beim Sex sowohl bei sich, als auch beim anderen sein zu können.
Danke
 
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