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Sie hat weniger Geld als er ... was bedeutet das für euch?

Wenn in einer Partnerschaft ( fest ohne Kinder) die Frau bedeutend weniger verdient, was für Konsequenzen hätte das für euch in einer Beziehung?
- Mann zahlt mehr Miete um eine größere Wohnung bezahlbar ui machen
- er läd sie ab und an ein
- er sponsert Urlaub ect
- nichts von alldem, jeder hat sein Geld
- nach Lust und Laune ohne Anspruch mal was ausgeben
- Wäre keine langfristige Partnerin für den Mann ( euch)
- ihr kommt ihrem Lebenstil entgegen und haltet es mit Konsumverzicht um es ab und an . dann richtig auszugeben für euch alleine ( Urlaub alleine, neues Auto, Großeinkauf Klamotten..)
 
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Ich, w (28) verdiene wesentlich weniger als mein Freund (30). Das liegt zum einen an unseren Studienfächern und zum anderen daran, dass er schon ein paar Jahre länger arbeitet, somit auch schon die eine oder andere Stufe auf der Karriereleiter genommen hat.
Unterm Strich hat er etwa doppelt so viel netto wie ich.

Was bedeutet das für uns als Paar? Eigentlich gar nichts. Wir teilen Miete, NK, Lebensmittel 50/50. Dinge, die er sich leisten will, kauft er sich, Dinge, die ich mit leisten will, kaufe ich mir. Da er recht bescheiden lebt, spart er jeden Monat sehr viel. Er legt das zurück für sein Alter und für den Zeitpunkt, wenn er mal bauen möchte (in ein paar Jahren). Wir sind seit 3 Jahren zusammen, sollten wir heiraten und eine Familie gründen, habe ich natürlich auch etwas von seinen Ersparnissen, aber sollte es auseinandergehen, hat er sein Geld für sich und genau so möchte ich das auch.
Natürlich läd er mich ab und zu ins Restaurant ein (alle viertel Jahr mal) oder zahlt im Urlaub eine Unternehmung, aber ich lasse mich nicht aushalten, nur weil er mehr hat. Ich kann mit meinem Gehalt gut leben und möchte keinen Luxus, den ich mir ohne ihn mich leisten könnte.
Als ich ihn kennenlernte, wusste ich nicht, dass er so gut verdient, kannte mich in der Branche, in der er tätig ist, aber auch nicht aus.
 
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Ach, das liebe Geld... anscheinend immer ein paar Worte wert. In der Regel verdienen Frauen in einer vergleichbaren Position noch immer weniger als Männer. Das leider zuerst. Dann noch gibt es seltenst die Situation, dass beide Lebenspartner gleich viel verdienen weil halt die Lebensumstände so sind, weil man unterschiedliche Berufe hat, unterschiedliche Risiken trägt und so fort.

Wir halten es so, dass ich mehr anteilig zahle, weil mein Einkommen höher ist. Und wenn es mal "klamme Zeiten" gibt, helfen wir uns gegenseitig aus - auch das kam mal vor. Alles recht schmerzfrei und entspannt. Wir rechnen allerdings auch nicht auf Heller und Pfennig ab, weil das uns beiden zu kleinlich wäre. Allerdings bin ich "konsumanfälliger" als sie.
 
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für mich würde es bedeuten, dass bei gemeinsamem Wohnen, der wohlhabendere Teil den größeren Teil der Miete zahlt und dasselbe auch bei sonstigen Lebenskosten (Nahrung, Kleidung, Wohnugsausstattung) etc der Fall ist.

Wenn das Einkommensverhältnis aber z.B. 8.500,- Euro zu 850,- Euro ist, dann sind die 850,- Euro "Taschengeld" für persönliche Sachen des einen und der andere zahlt alles, was irgendwie für die Gemeinsam keit ist.
 
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ich verdiene wesentlich mehr als mein Partner. Trotzdem zahle mal ich, mal er! Wenn jemand von uns beiden sich was kaufen will, dann kaufen wir uns es, oder ich ihm, oder er mir! Man kann sich über das Geld auch das Leben schwer machen. Wenn man beginnt alles aufzurechnen, dann ist das Ende schon nah! Und wenn ich mehr zahle als er, so what, ich habe ja auch was davon! Diese NoGo's und die Aufrechnerei geht mir auf den Zeiger! Wenn sonst alles ok ist, dann macht man sich halt damit das Leben schwer.
w45
 
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Mein Mann verdient netto doppelt so viel wie ich. Bislang hatten wir getrennte Wohnungen, jetzt hat er ein Haus gekauft und ich bin bei ihm eingezogen. Er bezahlt alle Nebenkosten. Jetzt haben wir ein gemeinsames Konto, alles geht in einen Topf, aber bislang war es so, dass, wenn ich alleine einkaufen war, ich von meinem Geld bezahlt habe, ebenso Eintrittskarten, die ich für uns gebucht habe. Ab und zu habe ich auch die Rechnung im Restaurant übernommen. Urlaube haben wir immer 50 % geteilt, Ausflüge vor Ort hat er bezahlt. Wir sind damit immer gut gefahren. Unterm Strich bin ich natürlich besser gefahren, aber was ist schon dabei, wenn einer eben besser verdient als der andere ? Ich mag diese Aufrechnerei überhaupt nicht.
 
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Ich hatte schon beides - viel und wenig Geld.

Der Vorteil ist, du wirst, wenn du kein Geld hast, auch von keinem Mann ausgenommen. Denn das habe ich zu Zeiten erlebt, als ich sehr viel mehr Geld und Status als der Mann hatte. Das ging soweit, dass ich heimlich beklaut wurde und das Konto nach Belieben leergeräumt wurde.

Als ich weniger Geld hatte, bin ich trotzdem immer für meinen Lebensstil alleine aufgekommen. Eigenständigkeit war mir immer sehr wichtig.

Ich könnte es nicht fertig bringen, auf Kosten anderer in der Wohnung zu leben oder gar in einer größeren Wohnung zu sein, wo der Mann nach seinem Geschmack mit seinem Geld eingerichtet hat.

Da wohne ich lieber extra und in einer kleinen Bude. Selbstständigkeit ist mein höchstes Gut.

w
 
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Liebe FS,
ich war in der umgekehrten Situation, habe als Frau mehr verdient. Ich habe von allem 2/3 gezahlt und eben Kinokarten, Essen gehen, Putzfrau, Urlaube, wenn sie etwas kostspieliger waren, also die ganzen Extras, z.B. auch sein Wunschauto.
Ich fand das ok und fair. Die Scheidung (nach 25 Jahren Ehe) lief ähnlich - er hat das Haus behalten, dass ich überwiegend bezahlt hatte, im Gegenzug habe ich meine Altersversorgung nicht mit ihm gesplittet und zahle keinen nachehelichen Unterhalt.
Er hat nun ein erhebliches Problem seinen Lebensstil runterzuschrauben. Da zeigt sich ein wenig der Fehler in unserem auf den ersten Blick fairen Modell. Er hatte durch die Lebenssituation keinen Anreiz, sich beruflich selber zu engagieren und ich bin nach der Scheidung zur Übernahme weiterer finanziellen Pflichten nicht bereit.

In der Retrospektive denke ich, es wäre besser gewesen, das Modell zu leben, dass Posterin 1 beschrieben hat 50/50 und ich hätte im Lebensstil downsizen müssen. Das wäre mir garnicht schwer gefallen, weil ich eher bescheiden bin. Er hat das Leben wie es war, sehr genossen, leider auch mit anderen Frauen und da lernte er meine andere Seite kennen.

Es mag sein, dass das finanzielle Gefälle funktioniert, wenn die Frau die Geringverdienerin ist, weil Frauen nicht solche Ego-Probleme haben. Bei Männern ist das Risiko sehr groß, dass sie ihr Unterlegenheitsgefühl auf die geschilderte Weise kompensieren. Das ist in gleicher Weise einigen Freundinnen passiert, die das Problem aber genauso wasserdicht mit Eheverträgen und/oder notariellen Scheidungsvereinbarungen gelöst haben.
 
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Als ich meinen Mann geheiratet habe, waren wir beide grad mit dem Studium fertig. Er hat BWL studiert und sehr bald sehr gut verdient. Ich bin Lehrerin und musste meine Jahre abwarten, bis mal eine kleine Beförderung anstand. Es war aber nie ein Problem für mich, denn wir haben beide zu gleichen Teilen in ein Haushaltskonto eingezahlt und daraus Miete und Lebenskosten bestritten. Persönliche Dinge wie Kleidung und Hobby wurde von uns getrennt gezahlt, jeder aus seinem Topf.
Erst als wir geheiratet haben und unser Kind kam, haben wir mehr von seinem Geld gelebt, da ich 3 Jahre ausgesetzt und dann TZ gearbeitet habe.
Wir haben nie ein Problem gesehen.
Ich hätte auch kein Problem, wenn der Mann weniger verdienen würde als ich, dann würde es genauso laufen.
 
Da gibt's keine Patentlösung. Entscheidend ist doch, dass sich der eine nicht ausgebeutet, der andere nicht ausgehalten fühlt bzw. das Gefühl hat mit einem Geizhals zusammen zu leben.


Mein Mann und ich schmeißen alles in eine Kasse, obwohl er ein Vielfaches von mir verdient. Wenn wir Immobilien kaufen, steht jeder im Kreditvertrag sowie im Grundbuch. Es gibt kein mein und dein, sondern nur unser. Wir haben allerdings keine Kinder und ein sehr gutes Einkommen, so dass es wirklich töricht wäre, über Geld zu streiten. Wenn wir merken, dass es ausgabemäßig ein wenig aus dem Ruder läuft, reißen wir uns eben gemeinsam zusammen.
Diese Kleinkrämerei die viele Paare betreiben, mit getrennten Konten und Haushaltsbüchern, wäre nichts für mich. Aber jeder wie er mag.
 
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Kommt ganz drauf an wie die Frau aussieht. Unter ELITE-Model geht da nix bei mir ;-)

Ich denke bei vielen kommt es dbzg. echt nur auf das Aussehen an...

m 28
 
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Beim Kennenlernen hat jeder seinen eigenen Hausstand, seinen eigenen Lebensstandard, und seine eigenen Ausgaben. Solange man nicht zusammen wohnt, sehe ich keinerlei Veranlassung die Partnerin in irgendeiner Weise finanziell zu subventionieren. Gemeinsame Aktivitäten werden gemeinsam geplant, und so gewählt, dass beide es sich leisten können. Und Geschenke sind nur Geschenke, mal größer, und mal kleiner, aber die Frau sollte niemals etwas unterschwellig fordern.

Später dann, wenn man zusammen zieht, werden vermutlich alle Kosten 50/50 geteilt, falls man eine Heirat plant, spricht man eher über einen Heiratsvertrag (und Gütertrennung im Falle einer Scheidung), und falls eine Familiengründung geplant ist, sollte man sich über die Erziehungszeit Gedanken machen.

Kurz gesagt, es gibt keinen vernünftigen Grund mit einer Frau jemals über sein Einkommen und sein Vermögen zu reden. - Und eine Frau sollte niemals auf die Idee kommen, das Geld des Mannes zu verplanen.

m
 
Echte, beiderseitige Liebe - überwindet auch solche Unterschiede.

Alle meine Partnerinnen hatten weniger Einkommen als ich. Ich habe diese Umstände stets respektvoll und diskret behandelt.
Also leistete ich anteilig mehr, am gemeinsamen haushalten und Ausgaben. Das halte ich für gerechter, als 50:50. Aber manche Partnerinnen verlangten trotzdem 50:50 Teilung.

Meine letzte Partnerin hatte weniger eigenes Einkommen als ich. Sie kann aber hervorragend mit Geld umgehen. Ich staune stets wie gut sie wirtschaftet, und was sie dabei an Geld zur Seite legt, und davon dann z.B. Anschaffungen oder Reisen bezahlen kann.

Sie hat stets einen großen Ehrgeiz, Alles selber mit eigenem Geld zu bezahlen was sie und ihr Kind betrifft. Selbst wenn sie dafür ggf. die Ausgaben aufs Notwendige beschränken muß.
Es war ihr sogar tlw. unangenehm, wenn ich für sie was bezahlte.
 
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<mod>

Aber im Grunde genommen hat sie Recht, es müssen sich beide einfach nur einig sein.
Sobald aber jemand, der viel weniger hat, mit Worten wie "Kleinkrämerei", "Geiz" etc um die Ecke kommt, wäre ich seeeehr vorsichtig - die Person begibt sich in eine sehr fordernde Erwartungshaltung und das bedeutet 100% Goldgräberin (jaja ich weiß, alles nur ein Mythos) Alarm.

Als ich damals mit meiner Freundin zusammenzog, BESTAND SIE darauf, dass wir uns eine Wohnung suchen,welche zu IHREM Budget passt.
DAS ist eine Partnerin auf Augenhöhe.

Jeder sollte sein eigenes Geld haben, alleine schon um seine Würde und Selbstachtung zu behalten.
Mann wird Konsumbewusster, weil man seinen Lebensstil etwas anpasst, was in der heutigen Zeit, alles andere als verkehrt ist.
Und nein, man gibt das Geld dann nicht für sich alleine aus, denn dann würde man sich dem Lebensstil ja nicht anpassen.
Man ist dann nämlich schon längst so zusammengeschweißt, dass man immer mal wieder einladen kann ( Man höre und Staune, letztes Jahr war es sogar ein kleiner Urlaub) - weil es DANN Spass macht und keine Selbstverständlichkeit ist.
Und nein, man möchte dann NICHT dafür angehimmelt werden, es soll wie gesagt lediglich keine Selbstverständlichkeit sein.

Eine Partnerin, die für Ihre normalen Lebenserhaltungskosten , mit der Begründung, dass ein Haushaltsbuch Kleinkrämerei ist, nicht selbst aufkommen kann , könnte ich nicht ernst nehmen.
Erst Recht nicht, wenn Sie von meinem Gehalt (und vermutlich auch von meinem Eigenkapitalanteil) "zusammen" "unsere " Immobilien kauft...
 
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<mod>

Ich (w25 freiberuflich) verdiene etwa gleich viel wie mein Freund (30, Ingenieur)
Bei uns wird nicht aufgerechnet aber beim ausgehen und in/für Urlaube(n) zahlt er immer für mich, da das in seiner Erziehung so verankert ist. Kosten für Lebensmittel und Co. übernehme ich dann und bestehe auch darauf. Wir verbringen ca. 80% der gemeinsamen Zeit bei mir. Ich denke wir haben alles in allem eine ca. 50/50 Aufteilung. Würde ich wesentlich weniger verdienen wäre das seiner Aussage nach aber auch kein Problem für ihn.
 
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Es wäre mir egal, wenn ein Mann richtig viel Geld verdient und ich nicht, weil ich immer meine Unabhängigkeit bewahren will.
Gemeinsamer Topf? Um Gottes Willen!
Gemeinsame Wohnung-nein!
Und wenn ich arbeitslos werde.....ich bleibe unabhängig. W43
 
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Gar keine Bedeutung, mein Partner verdient 1/3 von mir.
Müsste ich mir als Frau Gedanken machen?
Wenn alles andere fuktioniert, mach ich mir doch nicht Gedanken wegen sein Verdienst.
w42
 
Ehrlich gesagt hatte ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht.. ich hatte meistens wesentlich mehr als meine Freundin, habe aber auch nie nach Berufsabschluss oder Bildungsweg gesucht sonder immer nur nach der Person die da vor mir stand.. Und ja, ich hab meistens alles bezahlt und mir auch nie Gedanken darüber gemacht..
 
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Mein Partner verdient mehr als ich und wir haben keine Kinder. Wir bezahlen zur Hälfte eine Immobillie ab und stehen beide im Grundbuch als Eigentümer. Er gibt mir jeden Monat freiwillig Haushaltsgeld (er kennt es nicht anders, seine Ex war nie berufstätig). Ich haushalte sehr gut und gebe auch etwas dazu. Urlaube finanzieren wir so, dass er immer mehr bezahlt als ich, was für ihn logisch war, weil er mehr verdient. Dabei rechnen wir nicht prozentuell, sondern er sagt einen Betrag, den er gibt und ich gebe den Rest dazu. Essen gehen etc. bezahlt er für beide immer-da er früher Alleinverdiener war, war und ist das für ihn selbstverständlich. Ersparnisse hat jeder von uns und jeder gönnt sich, was er möchte an Kleidung, Auto etc. Er kommt allerdings aus einer Familie, wo die Männer das Geld verdient haben und die Frauen nicht berufstätig waren. Solange genug Geld da ist, ist ihm egal, ob seine Partnerin arbeiten geht oder nicht. Ich war schon immer in Vollzeit beschäftigt und bin es geblieben-das ist ihm aber auch relativ egal.

Er hat eine Frau niemals nach ihrem Einkommen beurteilt, sondern schlicht und einfach, ob sie ihm als Frau und Person gefällt.

w/39
 
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Letztendlich ist es doch das Wichtigste, dass man sich als Paar einig ist. Ich könnte niemals mit einem geizigen Menschen zusammen sein, der jeden noch so kleinen Betrag 50/50 teilen möchte. Derjenige, der mehr hat, sollte auch einen größeren Anteil leisten. Übrigens hat Großzügigkeit nichts damit zu tun, wieviel jemand verdient.
W, 30
 
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Das ist wohl eine Charakterfrage.

Natürlich sollte man sich als Mann oder Frau nie finanziell so abhängig machen, dass man im Fall einer Trennung/Scheidung vor dem Ruin steht. Aber wenn ich einen festen Partner habe, dann gehe ich erstmal davon aus, dass ich mit diesem alt werde und mein Leben teile. Daher habe ich mit Teilen, ggf. auch den größten Kostenteil zu tragen, keine Probleme. Geld hat in meinem Leben keinen hohen Stellenwert, weil ich nie welches hatte und in sehr einfachen Verhältnissen aufgewachsen bin. Als Jugendliche kein bzw. kaum Taschengeld, während der Ausbildung und dem Studium für "Extras" gearbeitet. Mir sind andere Werte, wie Treue, familiärer Rückhalt, und generell immaterielle Dinge viel wichtiger.

Mit dem Wohlstand kann es im Leben so schnell vorbei sein. Das habe ich in der Familie und dem Bekanntenkreis oft erlebt. Schwere Krankheit kann das ganze Märchenschloss zu Fall bringen. Da ist eine starke Liebe wichtiger, als ein großes Haus und ein dickes Auto.

Ich bezahle auch für meine Freundin den Urlaub mit, da sie wesentlich weniger Geld verdient als ich. Für einen Partner würde ich im Fall der Fälle das gleiche tun, sofern er damit einverstanden ist. Über meine finanzielle Situation dürfte er bescheid wissen, meine Kontokarte würde er jedoch solange keine Kinder im Spiel sind nicht bekommen. Und natürlich, eine Absicherung für den Fall einer Trennung halte ich trotzdem für wichtig.

Meine Einstellung: Das letzte Hemd hat keine Taschen und deshalb heute Leben.

Ich hatte 5 Jahre lang einen geizigen und übersparsamen Freund, der Geld nur für seine eigenen Wünsche ausgab. Mit so einem Menschen könnte ich nicht mehr zusammenleben, da Geld in meinem Leben nicht zum Mittelpunkt und Streitgegenstand werden soll.

w, 27, Ing.
 
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Für mich bedeutet das, ich suche mir ebenfalls einen Mann, der nicht merklich viel mehr Geld hat als ich oder sein Hauptaugenmerk auf andere Kriterien legt. Mir sind Männer ohne Geld sympatischer. Sie haben interessantere und tiefgründigere Lebensgeschichten zu erzählen und müssen sich nicht über Status in der Öffentlichkeit profilieren als wären sie ein Superhengst - denn das sind sie nicht. Ich habe kein Problem mit Armut. Ich hatte als junge Frau auch nie Geld und weiß es zu schätzen, was es heißt, Geld auszugeben und wie lange man als normaler Bürger dafür arbeiten muss. Selbst wenn ich unendlich viel Geld hätte, ich würde mir keinen Prosche kaufen - das ist eben der Unterschied zwischen mir und "den anderen".

Mit Luxus kann ich nicht umgehen. Geld macht auch oft geizig. Wie oft hab ich schon erlebt, wie sich reiche Leute von mir einladen ließen und ihr eigenes Geld knausrig sparten. Geizige Leute sind mir ein Graus. Geld ausgeben, bis auf Teufel komm raus und kein Gedanken an morgen, aber ebenso. Ich bin materiell nicht abhängig und ich bin nicht naiv. Ich hätte keine Lust ständig auf teure Urlaube zu gehen, unterwegs zu sein und durch teure Restaurants zu ziehen. Es nervt mich und es ist nicht mein Lifestyle. Ich war in vielen Gegenden, Großstäden, bin viel durchs Nachtleben getourt, da lernt man zweifelsohne alle möglichen Schichten an Menschen kennen, von bitterarm bis "ich gebe mal an einem Clubabend 500 Euro aus um zu zeigen, was ich kann".

Ich bin mittlerweile häuslich und kein Sekt-und-Partymäsuchen mehr und das selbe erwarte ich von meinem Mann, der seine Zeit an meiner Seite verbringen will, ansonsten muss ich mir was anderes suchen. Mag sein, dass die breite Masse sich enorm durch Geld profiliert, und das zu 98% anders sieht, aber ich zähle mich generell nicht zu der breiten Masse.

w32
 
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In den meisten Fällen verdient der Mann mehr als die Frau - no Problem!
Aber anders herum wird das irgendwann einmal ein Problem.
Am Anfang ist alles gut...Frau finanziert gerne, Mann freut sich.
Später will Mann weiter und immer mehr finanziert werden.
Dann ärgert sich die Frau über seine Schamlosigkeit und sein Selbsbewußtsein leidet.
Dann dreht sie den Geldhahn zu und er versteht nicht warum.
Sie ist der Meinung, er sei undankbar und er findet sie "Psycho".
Ich glaube, so geht es vielen gut verdienenden Frauen.
w/46
 
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Im Moment habe ich trotz akadmeischem Titel sehr wenig Geld.
Für mich käme nur ein Mann in Frage, der mit dieser Tatsache feinfühlig umgeht. D.h. er darf mir nicht unterstellen, ich hätte es auf sein Geld abgesehen. Er soll mir kein schlechtes Gefühl geben, dass ich so wenig habe, in der Art "dann such´ Dir einen besseren Job". Er muss sehen, dass ich im Moment so wunschlos glücklich bin und lieber auf Luxus verzichte, als mich unnötig zu stressen. Und er muss verstehen, dass er bei gemeinsamen Unternehmungen entweder auf mein Budget Rücksicht nimmt oder dass er mich eben dazu einlädt, wenn es ihm wichtig wäre. Und das bitteschön ohne es mir irgendwann aufzurechnen oder Gegeneleistungen zu verlangen.

Aber welcher Mann hat schon Rückgrat genug, um diese Situation mitzutragen?

Ich habe positive wie negative Erfahrungen gemacht. Ein wohlhabender Mann, der in der Öffentichkeit steht, hat mich gerne beim ersten Date eingeladen, obwohl es kein weiteres gab. Er hat wohl meine Authentizität gespürt und die Qualität unserer mehrstündigen Unterhaltung geschätzt... Denn ich sage recht bald, wie ich lebe. Da ich Männer nicht ausnehmen will, sondern einfach einen guten Partner, einen Mann für´s Herz finden und eine schöne Beziehung gestalten will, spiele ich mit offenen Karten.
Ein anderer, dem Sicherheit wohl sehr am Herzen liegt, hat beim Bezahlen fast hysterisch reagiert und mit einer deutlichen Geste an mich getrennte Rechnungen verlangt. Obwohl er mich wiedersehen wollte!! Das war nicht so nett... Warum konnte er nicht abwarten? Ich wollte eh selbst zahlen, damit er gar nicht erst auf falsche Gedanken kommt.

Ja, so ist das mit dem Geld und der Liebe...
 
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Ein Mann der generell und immer zahlt, ganz nach dem Motto "no Problem" hat meist folgendes Problem:

Am Anfang ist alles gut...Mann finanziert gerne, Frau freut sich.
Später will Frau weiter und immer mehr finanziert werden.
Es wird zur Selbstverständlichkeit.
Dann ärgert sich die Mann über ihre Schamlosigkeit und ihr Prinzessinenego leidet.
Dann dreht er den Geldhahn zu und sie versteht nicht warum.
Er ist der Meinung, sie sei undankbar und sie findet ihn "Geizig".
Ich glaube, so geht es vielen gut verdienenden Männern.
 
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Diese Frage? Klar, er bezahlt und Punkt! ich würde mich auf eine solche Konstellation nicht mehr einlassen, hab das hinter mir und abgehakt. m,30
 
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Aber welcher Mann hat schon Rückgrat genug, um diese Situation mitzutragen?
Doch die gibt es. Hier ist einer davon.
Als ich meine heutige Frau kennenlernte, merkte ich sofort das sie sehr sparsam leben musste. Sie war zudem Zeitpunkt Arbeitslos. Ich verdiente mehr als ich brauchte. Also war es für mich völlig normal sie einzuladen. Ich wollte diese Frau kennenlernen. Ihre tollen Augen zogen mich magisch an.

Vielleicht ist es auch eine Frager der Generationen. In meiner Generation galt es als völlig normal das der Mann bezahlt, ohne das Frau es infrage gestellt hätte. Die heutige Generation streitet sich ja scheinbar lieber erst wer die Rechnung bezahlt. Vielleicht hat Geld auch heute eine andere Gewichtung. Geld ist für mich heute nur noch etwas um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Nicht mehr und nicht weniger. Geld bedeutet mir heute nichts mehr. Habe einfach zu viele Freunde sterben gesehen. Die trotz ihrem Geld gehen mussten.

Und wenn ich hier lese wie wichtig einigen Leuten Geld ist und es fast zum Geiz führt, kann ich darüber nur schmunzeln. Diese Leute werden irgendwann erkennen das egal wie viel Geld man besitzt, man sich nicht alles erkaufen kann.

Vielleicht muss die jüngere Generation erst ihren Platz in der Gesellschaft finden. In meiner Generation ist es völlig normal das der Mann bezahlt. Wenn ich mit meiner Frau ausgehe, legt der Kellner mir die Rechnung hin. Obwohl auch meine Frau bezahlen könnte (wir haben ein gemeinsames Konto). Meine Frau steckt auch kein Geld ein wenn wir zusammen weggehen. Wozu auch? Sie erwartet zu recht auch das ich ihr das Toilettengeld gebe wenn sie es benötigt. Warum etwas was über Jahrtausende funktioniert hat, heute infrage stellen? Jetzt werden bestimmt wieder diese Emanzen kommen, Frau sollte doch im Zuge der Emanzipation selber entscheiden dürfen. Nein wo zu?
Wenn ich eine Frau einlade, erwarte ich nur ein Dankeschön und keine Diskussion darüber. Wenn ich mit nem Kumpel in die Kneipe gehe diskutiere ich doch auch nicht darüber wer das Bier bezahlen darf. Unter uns Männern ist das ganz einfach. Heute bezahle ich das nächste mal der andere. Mit anderen Worten wir hauen uns ein paar auf die Nase und gegen anschließend ein Bier trinken und sind wieder beste Kumpels.

Männer doch die besseren Menschen (Ironie).
 
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Naja - ist doch ein Klassiker! Frauen haben meistens weniger Geld, einfach deswegen, weil sie meist jünger sind oder gar keine so hohe Karriere anstreben.
Wenn ein Mann damit ein Problem hätte, ist das nicht mein Problem, sondern seins!
Ein Mann, der mich NICHT einladen würde, hätte einfach keine Chance.
Hat was mit gewissen Grundregeln zu tun!
Wenn er genauso viel verdient wie ich, machen wir halbe halbe mehr oder weniger ...
ansonsten eben Gehalts-angepasst! So what?
Ich habe überdurchschnittlich viel Geld, hab das Problem also nicht, aber früher hatten meine Freunde immer mehr, mein Mann sowieso (er war 7 Jahre älter).
Hab noch nie einen Mann kennengelernt, für den das ein Problem ist.
Damit haben nur Männer ein Problem, die selber wenig haben und da macht man eben 50-50.
Ich bin aber auch schon 40, da gibt es zumindest in meinem Umfeld keine Männer, die wenig verdienen. Alles eher Manager - und Chefarztgehälter. Und natürlich laden die mich ein!
Früher hätte ich damit ein Problem gehabt, heute weiß ich, dass sie es nicht machen würden, wenn sie es nicht wollten.
Es muss eben fair sein. Gerade junge Frauen haben eben nicht viel Geld, da ist es ja ein Armutszeugnis, wenn ein gut verdienender Mann nicht etwas großzügiger ist...
Ein bisschen einladen und Co gehört meines Erachtens zum Mann-Sein dazu ;-)
Nur hier bei "EP" nicht! Aber hier gibts komischerweise auch kaum gut verdienende Männer!
 
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Wenn ich mit nem Kumpel in die Kneipe gehe diskutiere ich doch auch nicht darüber wer das Bier bezahlen darf. Unter uns Männern ist das ganz einfach. Heute bezahle ich das nächste mal der andere.

Sie haben recht. Nur ist das nicht vergleichbar. Ihr Kumpel, auch wenn er deutlich weniger als sie verdient, wird auf Gegenseitigkeit bestehen. Er würde auch nicht erwarten daß Sie seinen Urlaub oder Ihre Gaderobe (mit)finanzieren.

Bei Frauen kann man das nicht als gegeben nehmen.Meine Erfahrung ist, daß Frauen öfters "finanzielle Solidarität"einfordern als diese zu geben. Falls sie selbst viel Geld haben, gerade wenn nicht selbst erarbeitet, sind Sie sehr auf "meins ist meins" und "deins ist deins" bedacht. Dies Verhalten wird aber erst bei Frauen ab 35+ so richtig sichtbar. Vorher haben Sie meist noch keinen materiellen Wohlstand erworben.

Diese mehrheitlich ungleiche Disposition zwischen den Geschlechtern kann man leicht online nachprüfen. Welcher (Elite) Mann erwartet eine (materiell) großzügige Frau? Keiner. Bei Frauen findet man diese Anforderung aber oft. Warum? Eigentlich kann es Ihr doch egal sein wie der Partner sein Geld verwendet. Sie kann schließlich von Ihrem Geld so großzügig sein wie sie will.

Ich glaube auch nicht die Mär, daß Frauen nur deshalb ungern nach unten daten weil Sie intellektuell mit einem Mann auf Augenhöhe sein wollen. Sorry. Dazu sind die Interessen der Geschlechter ja auch oft zu unterschiedlich. Wäre es anders würden Frauen ja nicht soviel mit "Freundninnen" abhängen.

Ich hatte das "teile alles" Modell schon mehrmals und bin damit immer auf die Nase gefallen. Es ist wie von einem anderen Gast beschrieben - am Anfang freut sich Frau und bedankt sich aber schnell ist es selbstverständlich und bald ist es ein "must have". Bleibt die Großzügigkeit dann mal aus, egal warum, wird der Mann emotional abgestraft. Noch etwas. Egal wieviel man (materiell) für den Partner in der Vergangenheit getan hat - es zählt bei vielen Frauen nur das heute. Es gibt Ausnahmen, aber die muß man suchen. Was halte ich es daher heute?

"Geistige Gütertrennung". Über mein Einkommen und mein Vermögen (oder dessen fehlen) spreche ich nicht. Ich behellige die Frau auch nicht mit meinen finanziellen Problemen. Umgekehrt erwarte ich das gleiche. Falls ich mit einer finanziell schwächeren Frau zusammen bin passe ich mich bei gemeinsamen Unternehmungen Ihren Möglichkeiten an (einfachere Restaurants, Urlaube etc.). Ich komme selbst aus der unteren Mittelschicht und weiß das Spaß keine Frage der Rechnung ist... Allgmein gilt das oben beschriebene Kumpelprinzip.

Wenn mich eine Frau nicht wiedersehen möchte weil ich beim ersten Date die Rechnung teile ist das ganz in meinem Sinne. Ich möchte keine Rosinenpickerin, sondern eine Frau die wahre Gleichberechtigung lebt. Jemand der mich als Person liebt und nicht mein "Ambiente". Meine Hemden bügele ich schon selber und kochen kann ich auch...

m/47
 
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Ich stimme #25 und #28 voll zu! In meinem Umfeld gibt es genug Frauen (deutsch), vh, oder leben so zusammen oder haben nur eiine Beziehung, die sich auf den Lorbeeren des Mannes ausruhen, sie lassen sich finanzieren und geben dem Mann dafür dann ab und zu mal Sex, toll! Ich hatte selbst schon solche 2 Frauen (deutsch), die ausschließlich den Mann materiell benutzten. Ich möchte nur noch Beziehungen wo das 50:50 Prinzip angewendet wird. Selbst gut verdienende Frauen in Topp Positionen, die sagen, sie brauchen keinen Versorger, daten nach oben, um vom Mann materiell was abzubekommen. Bin ein sehr gut verdienender m,35 in der IT Branche.
 
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