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mightyMatze

Gast
  • #1

Sie kommt mit meinen Kinderbetreuungszeiten nicht klar

Hallo liebe Liebenden,

ich (41, geschieden, 3 Kinder, 12, 7 und 7) bin seit 7 Monaten mit meiner Freundin (35, geschieden, 2 Kinder, 13 und 10) zusammen. Ich kenne ihre Kinder bereits, sie meine noch nicht.
Meine Kinder betreue ich jedes 2. Wochenende und in den Ferien unregelmäßig je nach Bedarf und Absprache. Wir sehen uns abends unter der Woche 2-3 mal, an meinen Kinderwochenenden sonntagabends wenn ich die Kinder wieder zurückgebracht habe sowie natürlich an meinen kinderfreien Wochenenden. Also ich persönlich finde das in Anbetracht der Konstellation dass beide Kinder haben ganz schön gut, ich finde wir schaffen das toll und ich bin auch absolut zufrieden, schwer verliebt und glücklich. Wir ergänzen uns super, harmonieren bestens und im Bett klappt auch alles ganz wunderbar. Also für mich gäbe es wirklich keinen Grund zur Klage.

Sie sieht das nicht ganz so und fängt immer wieder dieselbe Diskussion an:
Sie würde darunter leiden dass ich, wenn ich meine Kinder habe, nicht präsent sei, ich würde ihr dann so furchtbar fehlen, außerdem müssten sich alle Aktivitäten nach dem Kalender der Kinderbetreuungszeiten richten, wir könnten kaum spontan sein, könnten zu wenig gemeinsam unternehmen.
Es stimmt natürlich dass man naturgemäß eingeschränkt ist wenn man Kinder zu betreuen hat, das nervt mich ja manchmal auch, aber es ist eben nun mal so. Natürlich ist es für sie etwas einfacher weil ihre Kids schon größer sind aber das läuft auch nicht immer reibungslos, vor allem weil ihre Tochter volle Kanne pubertiert. Sie würde mich wahnsinnig lieben und ich könne mir ihrer Liebe immer sicher sein aber sie wisse nicht ob sie sich daran noch gewöhnen könnte und dauerhaft so leben wolle.

Ich habe halt ehrlich gesagt keine Idee was ich ändern könnte um ihr das leichter zu machen (die hat sie selbst im übrigen auch nicht). Die Kinderbetreuungszeiten sind nun mal da. Ich könnte es natürlich so machen wie der Vater ihrer Kinder - es gibt keinerlei Plan, er nimmt die Kinder wann und wie wenn er halt grad Lust hat. Aber das fände ich nicht fair meinen Kindern und auch nicht meiner Ex-Frau gegenüber, und das will meine Freundin auch nicht. Ich soll die Kinder nicht vernachlässigen. Es läge nur an ihr dass ihr das so schwer falle.

Ich habe ihr gesagt wenn ihr ein Mann ohne Kinder lieber sei müsse sie sich halt einen suchen, aber ich könne ihr das nun mal nicht bieten. Sie wisse was ich ihr bieten kann und was nicht und sie müsse sich eben überlegen ob sie das möchte oder nicht. Ich hab nur keine Lust alle paar Wochen wieder die gleiche fruchtlose Diskussion zu führen und dass dieses Thema immer wie ein Damoklesschwert über unserer Beziehung schwebt.

Habt ihr eine Idee wie ich mich da am besten verhalten soll?
 
  • #2
Habt ihr eine Idee wie ich mich da am besten verhalten soll?
Warum kennt sie deine Kinder noch nicht?
Da würde ich mir auch abgewiesen vorkommen. Entweder man ist dann zusammen und kennt die Familie beiderseits, oder eben nicht. Wenn du deine Kinder außen vorlässt, vermittelt dass, das sie für dich in der Affärenposition festhängt.
Also Kinder vorstellen und auch mal was komplett zusammen machen (das kann dann natürlich auch schief gehen, ein Freund von mir hat letztens dadurch auch eine Beziehung wieder verloren weil die Kinder sich ständig gestritten haben) bzw. perspektivisch als Familie zusammen wachsen.
 
M

mightyMatze

Gast
  • #3
Erstens bin ich da generell erstmal vorsichtig, und zweitens hat es sich einfach noch nicht ergeben.
Es wäre mir aber mittlerweile schon ein Anliegen dass die sich endlich mal kennenlernen - das habe ich ihr auch schon öfters gesagt, aber ein konkreter Vorschlag kam von ihr diesbezüglich bisher auch nicht.
Aber ich denke man darf da nicht zu viel erwarten, denn zu mehr spontaner Zweisamkeit verhilft das allein ja nun auch nicht.
 
M

mightyMatze

Gast
  • #6
für die Zukunft ins Auge fassen, dass Kinder und Freundin gleichzeitig um dich sind 😉
Ich gebe zu ich hab da da durchaus gewisse Bauchschmerzen damit. Ich kann nicht mal genau sagen warum, ich kann das nicht konkret begründen. Es ist nur generell so dass ich Vaterschaft und Partnerschaft lieber trenne. Wie gesagt es ist mir ein Anliegen dass die sich endlich mal kennenlernen und man kann ja durchaus auch regelmäßig was unternehmen, aber ich würde meine Kinderwochenenden jetzt auch nicht komplett gemeinsam verbringen wollen. Wie gesagt ich kann das nicht begründen, das ist mir einfach lieber.

Das klingt dann alles insgesamt sehr unsicher.
Nein, ich bin mir überhaupt nicht unsicher. Ich bin so wie es es jetzt ist absolut glücklich und zufrieden.
 
  • #7
Sie würde darunter leiden dass ich, wenn ich meine Kinder habe, nicht präsent sei, ich würde ihr dann so furchtbar fehlen,
Hm.
Was machst sie denn in den Zeiten? Und wo sind ihre Kinder da?
Und wie schaut deine Betreuung der Kinder aus...
..Was machst du denn mit den Zwillingen und dem großen Kind so am Wochenende?

Wenn ihre beide parallel Kinder hütet, wäre es vielleicht auch eine Möglichkeit, die Kinder an einem Tag zusammen zu hüten und etwas zu unternehmen.
Wie ist denn das mit dem Geschlecht der Kinder? Wie alt sind Mädchen und Jungs? Könnte sich da ev mittelfristig etwas ergeben an gemeinsamen Aktivitäten?

PS: ich fände auch wichtig, dass sie deine Kinder mal kennen lernt.
Am besten erstmal ohne ihre Kinder.
Versucht es doch msl.


außerdem müssten sich alle Aktivitäten nach dem Kalender der Kinderbetreuungszeiten richten, wir könnten kaum spontan sein, könnten zu wenig gemeinsam unternehmen.
Nunja, schönen Gruß von einer Mutter mit einem! Mann und einem! Kind.
Das ist sogar bei uns ein Problem.
Paarzeit wird weniger, wenn Kinder da sind.
Drastisch sogar, wenn beide arbeiten und Kind betreuen.
Ihr habt zusammen 5! Kinder.
Gut, es gibt noch zwei Erwachsene im Hintergrund.
Vermutlich habt ihr mehr Paarzeit als ich mit meinem Mann.
Ich denke, da ein Tag nur 24 Stunden hat, muss man wohl akzeptieren, dass nicht alles immer stattfinden kann.
 
  • #8
Es ist nur generell so dass ich Vaterschaft und Partnerschaft lieber trenne.
Ich glaube, das würde mich stören. Und dass sie bisher von den Wochenenden so ausgeschlossen ist, ist vielleicht auch der Grund, dass sie da so jammert. Bei mir würde das auch so ankommen, als seist du dir nach sieben Monaten noch nicht sicher.
Andererseits finde ich es auch von einer Mutter recht egoistisch. Sie müsste doch verstehen, dass die Wochenenden eben für die Kinder da sind und wichtig sind für die Vater-Kind-Bindung. Vielleicht ist sie im Grunde doch etwas eifersüchtig, weil das beim Vater ihrer Kinder nicht ist.
w, 38
 
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mightyMatze

Gast
  • #9
Hm.
Was machst sie denn in den Zeiten? Und wo sind ihre Kinder da?
Momentan hat sie eine Fortbildung wo sie am Wochenende entweder freitags oder samstags (oder auch an beiden Tagen) tagsüber ist. Ihre Kinder sind am Wochenende tagsüber oft beim Vater oder auch bei Freunden oder auch mal allein zuhause.

Und wie schaut deine Betreuung der Kinder aus...
..Was machst du denn mit den Zwillingen und dem großen Kind so am Wochenende?
Das ist ziemlich unterschiedlich. Außerhalb der Ferien gibt es fast immer irgendwas für die Schule zu tun, da sie großen Bewegungsdrang haben schaue ich dass ich regelmäßig mit ihnen rausgehe auf den Fußballplatz/Spielplatz, wir unternehmen auch mal Dinge wie Minigolf, Kino, Billard oder ähnliches. Alle 3 spielen aktiv im Verein Fußball so dass am Wochenende auch oft - wenn nicht wie momentan der Spielbetrieb wegen Corona ruht - Spieltage oder Turniere sind.
Wobei es mittlerweile schon auch so ist dass sich der Große auch mal rauszieht und nur noch einen Tag am Wochenende da ist. Das ist ja auch völlig normal und verständlich, der ist jetzt in einem Alter wo er zunehmend weniger Bock hat das Wochenende mit seinem alten Vater und den jüngeren Brüdern im nächsten Dorf zu verbringen sondern sich lieber mit Freunden trifft. Ich bin ihm da auch nicht böse, das würde mir an seiner Stelle genauso gehen. Nur meiner Ex-Frau passt das halt nicht weil es von ihrer kinderfreien Zeit sozusagen abgeht.
Wie ist denn das mit dem Geschlecht der Kinder? Wie alt sind Mädchen und Jungs? Könnte sich da ev mittelfristig etwas ergeben an gemeinsamen Aktivitäten?
Ich: 3 Jungs, sie Junge 10 und Mädchen 13.
PS: ich fände auch wichtig, dass sie deine Kinder mal kennen lernt.
Am besten erstmal ohne ihre Kinder.
Versucht es doch msl.
Ja das wäre wirklich an der Zeit. Ich werde das nochmal ansprechen und in den nächsten Wochen zu forcieren versuchen.
Paarzeit wird weniger, wenn Kinder da sind.
Drastisch sogar, wenn beide arbeiten und Kind betreuen.
Eben. Wie gesagt dafür sehen wir uns meiner Meinung nach ja echt noch oft.
 
  • #10
aber ich würde meine Kinderwochenenden jetzt auch nicht komplett gemeinsam verbringen wollen.

Das wäre auch eine fatale Entscheidung, wenn sich alle gar nicht kennen.
Es spricht für dich, dass du deine Kinder schützen willst, vor Stress und auch Qualitäts-Zeit mit ihnen alleine verbringen willst.
Es erfordert tatsächlich auch Mut und Feingefühl zu sehen, wem es mit welcher Konstellation gut geht.
Vielleicht mögen sich ein paar der Kinder, andere nicht.
Wichtig ist, dass du Vertrauen hast, dass es klappen kann.
Denn grad die kleinen werden deine Emotionen aufnehmen und reagieren.
Vielleicht ergibt es sich, dass du mal mit paar Kindern was machst und sie mit anderen ( also eure Kinder nach Interessen gemischt werden)
Wäre Corona nicht, könntet ihr mit den 10 jährigen zb ein neues Hobby starten...
.oder kochen usw
 
  • #11
fängt immer wieder dieselbe Diskussion an:
Sie würde darunter leiden dass ich, wenn ich meine Kinder habe, nicht präsent sei, ich würde ihr dann so furchtbar fehlen
Meine Güte, was für eine infantile Frau. Soll sie sich halt um ihre eigenen Kinder kümmern in der Zeit in der Du mit Deinen beschäftigt bist. So viel Zeit wie sie mit Dir verbringt ist da ja nicht viel Zeit für die eigenen Kinder und daher nicht verwunerlich, dass ihr das Pubertier Probleme macht.

Mal ehrlich: sie will Dich für sich und d.h. bei ihr, dass Du Deine Kinder nicht treffen sondern sie bespielen sollst.

Eure Kinder sind altersmäßig nicht so weit auseinander, dass sich an den Kinderwochenenden keine gemeinsamen Unternehmungen finden lassen, die für alle passen

Ich hab nur keine Lust alle paar Wochen wieder die gleiche fruchtlose Diskussion zu führen und dass dieses Thema immer wie ein Damoklesschwert über unserer Beziehung schwebt.
Hätte ich auch nicht. Ich weiß aber nicht, ob sie eure Beziehung genauso idealistisch sieht wie Du oder ob ihre Meckerei der langsame Abgesang ist - Grund suchen es zu beenden ohne ehrlich zu sein.

Ich finde es gut, wie Du es machst, - fair und transparent. So ist es nunmal wenn man Kinder hat.
Deine Bedürfnisse werden erfüllt, ihre nicht. Also hat sie einen Grund was zu ändern, nicht Du.

Vielleicht ist sie im Grunde doch etwas eifersüchtig, weil das beim Vater ihrer Kinder nicht ist.
Auch eine Idee - sie will auch mal kinderfreie Zeit, was mit ihrem Ex nicht planbar geht. Darum ärgert sie sich über den Mann, der das so macht, wie sie es für sich auch wünscht.
 
  • #12
Da ich auch in ähnlichem Modell lebe, nur noch erschwert durch Schichtarbeit und völliger Abwesenheit des Vaters meines Kindes:
es kann gut funktionieren.

Wir haben unsere Kinder nach 6 Monaten gegenseitig kennen gelernt, vorher wollten wir auch erstmal für uns sehen, ob es funktioniert. Aber auf Dauer kannst du niemals Kinder und Partnerschaft trennen. Deshalb erstmal natürlich deine Kinder ihr vorstellen und zwar nur ihr. Danach dann alle zusammen.
So habt ihr auch an deinen Kinderwochenenden die Möglichkeit euch zu sehen.

Ich verstehe schon, dass sie sich irgendwie ausgeschlossen fühlt wenn sie deine Kinder nicht sehen soll.

Man muss die Balance finden zwischen Patchwork und Zweisamkeit. Es muss immer auch Tage geben, an denen ihr nur als Paar zusammen kommt. Aber das sollte ja bei den Betreuungszeiten kein Problem sein. Bei mir ist das immer viel Organisation, aber es geht trotzdem.

Wenn du glücklich mit ihr bist, dann geh jetzt den Weg und stell sie deinen Kindern vor, sonst wird sie irgendwann gehen.
 
  • #13
Ihr seid jetzt 7 Monate zusammen, ausreichend lange, um zu wissen, ob es mit euch funktioniert, ihr zusammen bleiben wollt. Der nächste Schritt sollte jetzt sein, die Kinder gegenseitig kennenzulernen. Wenn es dir immer noch zu früh ist, du dich mit dem Gedanken unwohl fühlst, dann ist das einfach nicht die richtige Frau. Kinderzeit und Paarzeit zu trennen, ist mE total unnötig, wird langfristig auch nicht funktionieren.
 
  • #14
Habt ihr eine Idee wie ich mich da am besten verhalten soll?
Wenn es nicht passt, wie in diesem Fall, kannst du gar nichts anderes machen, sie wird immer unzufrieden sein, ihr seid nicht kompatibel auf diesem Gebiet, am besten die Beziehung beenden und jeder sucht sich den passenden Partner, bevor man sich ständig aneinander aufreibt!
Ich würde eine solche Stimmung nicht mitmachen und nicht ertragen wollen!
Ich habe ihr gesagt wenn ihr ein Mann ohne Kinder lieber sei müsse sie sich halt einen suchen, aber ich könne ihr das nun mal nicht bieten.
An dieser Stelle hätte ich mich als Frau ohne wenn und aber auf der Stelle sofort getrennt!
Dass impliziert ja dass du dir nicht 100% sicher bist.
Das klingt dann alles insgesamt sehr unsicher.
So ist es! 100% Zustimmung!
Wie gesagt ich kann das nicht begründen, das ist mir einfach lieber.
Du scheinst schiss vor deiner Ex zu haben, typisch Mannverhalten!
Ich bin so wie es es jetzt ist absolut glücklich und zufrieden.
Diese einseitige Sicht zählt für sie nicht!
ist nur generell so dass ich Vaterschaft und Partnerschaft lieber trenne.
Ein Zeichen, dass du unsicher und nicht fair zu ihr bist!
 
  • #15
Ja das wäre wirklich an der Zeit. Ich werde das nochmal ansprechen und in den nächsten Wochen zu forcieren versuchen.
Klingt gut.
Vielleicht ist es wirklich ein Hauptgrund, dass sie die Kinder nicht kennt.

Momentan hat sie eine Fortbildung wo sie am Wochenende entweder freitags oder samstags (oder auch an beiden Tagen) tagsüber ist
Nunja, da ist sie ja selbst unflexibel.
Ist eben so. Fortbildung nebenberuflich ergeben Stress und Freizeitmangel. Doch klar

Mein Onkel ist nach dem Tod seiner Frau mit drei Kindern dagestanden...die Frau, die er Jahre darauf lieben gelernt hat, hatte ebenfalls 3.
Die Kinder waren nicht kompatibel. Sie zwei große Mädels, er grosse Jungs... Er 1 kleines Mädel, sie einen kleinen Bub.
Sie hatten dann 11 Jahre getrennte Haushalte und nun aber 6 erwachsene Kinder, die alle super geraten sind und sich mittlerweile auch mögen.
Da sollte man wirklich flexibel bleiben.
Es gibt auch Paare, die im gemeinsamen Haushalt mit vielen Kindern funktionieren.
Wichtig ist viel reden und die Bedürfnisse aller nicht weg reden.
Ohne Kompromisse geht aber meiner Beobachtung nichts.
 
  • #16
Ich könnte es auch nur unter Unsicherheit versuchen, weil sie nach 7 Monaten nicht involviert ist.
Sie Deine Vorsicht spürt und ggf viel Zuwendung braucht um nicht zu glauben, dass Du morgen wieder "abspringst".

Oft ist das Problem nicht das Thema, über das man diskutiert...wenn es zb ein Gefühl ist, was man selbst nicht fassen kann und nicht eindeutig kommunizieren.

Ich war 1:1 in der selben Lage...nur meine zwei Kinder, waren die Jüngeren.
Dazwischen noch zuviele Kilometer um jedes Kinderwochenende zusammen zu verbringen.
Die haben ja auch Freunde, Sport etc

Ab und zu haben wir etwas zusammen gemacht...zb in der Mitte am Rhein treffen und grillen

Ansonsten die ersten Jahre bei den KiWo getrennt.

Wir haben die Kinder nach ca 3 Monaten mit ins Boot geholt.

Da sind 7 Monate schon sehr lange und es ist nicht ihre Aufgabe das Treffen vorzuschlagen, sondern Deine!

Nicht selbst aktiv etwas tun..macht das Gegenüber auch unsicher.
 
  • #17
Mein Partner und ich haben zwar keine Kinder aus Ex- Beziehungen, aber man kann es doch auch gut mit dem Kennenlernen von anderen engen Familienmitgliedern vergleichen. Würde ich seine Eltern bspw.nach 7 Monaten nicht kennenlernen dürfen, würde ich mir tatsächlich auch Gedanken machen, dass er es nicht ernst meinen könnte oder er sich unsicher ist. Es würde mich auf jeden Fall stark verunsichern und ich würde über Trennung nachdenken.
 
  • #18
Ich finde es prinzipiell gut, dass man vorsichtig und abwartend ist. Vorstellen solltest du die Dame deinen Kids nur wenn sie mehr als netter Zeitvertreib u guter Sex ist. Ist sie selbstbestimmt, praktisch veranlagt , liebevoll... ? Hat sie also Familienqualität? Auf mich wirkt deine Beschreibung anhänglich und unselbständig- bitte um Korrektur, falls ich das falsch gelesen habe.

Wir haben auch viele Kids im Patchwork. Früher haben wir uns oft gemeinsam zum Frühstück getroffen u sind dann separat los. Später sind dann manchmal meine Kids mit meinem Partner los u ich mit seinen. Alle waren bunt gemischt.

Wichtig ist, den Kindern Zeit zu geben u anfangs die Beziehung zurückhaltend zu gestalten.

Prüfe deine Freundin auch in Hinsicht darauf, ob alle Kinder gleichwertig sind u nicht die eigenen Kids bevorzugt werden- hätte man so jemanden an der Seite, ist Drama vorprogrammiert.

Falls dein Bauchgefühl dir sagt "eigentlich will ich nicht, dass meine Kids sie kennen", lass es sein u kommuniziere ehrlich, dass du nur eine F+ haben willst, aber keine neue Familienkombi.
 
  • #19
aber sie wisse nicht ob sie sich daran noch gewöhnen könnte und dauerhaft so leben wolle.
Na wie will sie denn leben ? Habt ihr euch nie darüber ausgetauscht, wie ihr euch ein gemeinsames Leben vorstellt?

Für mich liest sich das so, als ob sie den Wunsch hegt, mit dir/euch ein gemeinsames Familienleben zu haben.

Allerdings ist ihr Umgang damit schon sehr unreif.
 
Zuletzt bearbeitet:
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mightyMatze

Gast
  • #20
Ist sie selbstbestimmt, praktisch veranlagt , liebevoll... ?
Auf jeden Fall ist die das. Darum wundern mit ihre gelegentlichen "Phasen" in denen sie sich in der beschriebenen Weise beklagt ja auch um so mehr.
Falls dein Bauchgefühl dir sagt "eigentlich will ich nicht, dass meine Kids sie kennen", lass es sein u kommuniziere ehrlich, dass du nur eine F+ haben willst, aber keine neue Familienkombi.
Doch, das möchte ich schon. Aber es gibt ja auch noch Zwischenstufen zwischen F+ (was wir nicht haben) und Patchwork total.
Das ist es ja: Sie kann auch nicht benennen was ich denn konkret ändern könnte oder sollte.
Für mich liest sich das so, als ob sie den Wunsch hegt, mit dir/euch ein gemeinsames Familienleben zu haben.
Das kann schon sein. Aber das ist schon allein aus wohnorttechnischen Gründen momentan nicht möglich. Sie ist beruflich und schulisch mit den Kids an Ort A gebunden, ich an Ort B (~ 50 km entfernt). Und das wird ihr ja auch klar sein.
 
  • #21
Doch, das möchte ich schon. Aber es gibt ja auch noch Zwischenstufen zwischen F+ (was wir nicht haben) und Patchwork total.
Du, da bin ich nicht so sicher ;-)

De facto kannst du dein "Zeitproblem" nur durch einen gemeinsamen Wohnsitz lösen. Kann es sein, dass deine Partnerin versucht, dich subtil/passiv-aggressiv auf den Wunsch nach Zusammenzug hinzuweisen?

Würde auch zu " du fehlst mir soooooo" passen....

Und ein Zusammensein mit Kids ist für euch keine qualitative Paarzeit, vielleicht eine nette Familienzeit. Wir haben 6 Stück...meine Aussagen diesbezüglich sind valide...
 
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mightyMatze

Gast
  • #22
De facto kannst du dein "Zeitproblem" nur durch einen gemeinsamen Wohnsitz lösen. Kann es sein, dass deine Partnerin versucht, dich subtil/passiv-aggressiv auf den Wunsch nach Zusammenzug hinzuweisen?

Würde auch zu " du fehlst mir soooooo" passen....
Das hab ich mich auch schon gefragt.
Aber wie schon erklärt ist das momentan ohnehin nicht möglich und ich würde es derzeit auch nicht wollen. Ich weiß nicht ob ich nochmal mit einer Frau zusammenwohnen möchte. Stand jetzt möchte ich nicht ausschließen dass ich mir vorstellen könnte mit ihr irgendwo in die Mitte zu ziehen wenn ihre Kids aus dem Haus sind. Aber wie gesagt zum jetzigen Zeitpunkt steht das für mich nicht auf der Liste.
 
  • #23
Erstens bin ich da generell erstmal vorsichtig, und zweitens hat es sich einfach noch nicht ergeben.
Das ist ja gut, dass du vorsichtig bist. Trotzdem sollte sie schon deine Kinder kennen lernen. Du kennst ihre schließlich auch. Ihr könntet doch alle gemeinsam was unternehmen. Also mit euren Kindern zusammen.

Trotzdem frage ich mich warum es sie stört, dass du deine Kinder betreuen musst. Sie hat dich doch so kennen gelernt. Wann betreut sie ihre Kinder?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #25
Ich weiß nicht ob ich nochmal mit einer Frau zusammenwohnen möchte. Stand jetzt möchte ich nicht ausschließen dass ich mir vorstellen könnte mit ihr irgendwo in die Mitte zu ziehen wenn ihre Kids aus dem Haus sind. Aber wie gesagt zum jetzigen Zeitpunkt steht das für mich nicht auf der Liste.
Ich glaube, das solltest du klar sagen, damit transparent ist, was man von dir erwarten kann und du bereit bist zu geben.
Bedenke aber bitte auch, dass du da einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren kommunizierst. Wir haben damals einen gemeinsamen Zweitwohnsitz begründet, einige Zeit blieb jeder "im Alltag" im eigenen Nest. Vielleicht eine Option für die Zwischenzeit?

Ich wünsche euch alles erdenklich Gute!
 
M

mightyMatze

Gast
  • #26
Ich glaube, das solltest du klar sagen, damit transparent ist, was man von dir erwarten kann und du bereit bist zu geben.
Das ergibt sich doch ganz logisch aus der Wohn-/Arbeits-/Schulort-Situation? Das muss ich doch nicht noch extra sagen? Außerdem möchte ich jetzt nicht zusätzlich noch Öl ins Feuer gießen.
Wir haben damals einen gemeinsamen Zweitwohnsitz begründet, einige Zeit blieb jeder "im Alltag" im eigenen Nest. Vielleicht eine Option für die Zwischenzeit?
Drei Wohnsitze sind schon allein aus finanziellen Gründen nicht denkbar.
 
  • #27
Das hab ich mich auch schon gefragt.
Aber wie schon erklärt ist das momentan ohnehin nicht möglich und ich würde es derzeit auch nicht wollen. Ich weiß nicht ob ich nochmal mit einer Frau zusammenwohnen möchte. Stand jetzt möchte ich nicht ausschließen dass ich mir vorstellen könnte mit ihr irgendwo in die Mitte zu ziehen wenn ihre Kids aus dem Haus sind. Aber wie gesagt zum jetzigen Zeitpunkt steht das für mich nicht auf der Liste.
Hast du ihr das ganz klar so kommuniziert?! Weis sie woran sie ist oder hast du ihr etwas anderes in Aussicht gestellt?
Für mich klingt es nach dem typischen Thema, dass viele Menschen in Beziehung haben. Sie glauben ein Nein im Beziehungsverlauf zu ihren Gunsten verändern zu können. Das läuft oft über subtilen Druck.
Ich hatte mal einen Beziehungsversuch auf Distanz. Ich habe gedacht, ich komme damit klar. So war es aber nicht! Mir fehlte der Partner und das Gefühl, wir hätten eine Zukunft. Er wollte in seinem Haus bleiben, ich nicht zu ihm ziehen.....am Ende war das ein Trennungsgrund. Bei euch wird es ähnlich sein. Sie will etwas andere als du. Ihr kommt da nicht zusammen außer einer von euch beiden "knickt" ein. Das du deine Kinder nicht involvieren willst, wäre für mich als Partnerin an deiner Seite nur dann zu tolerieren, wenn ich eine LAT Beziehung führen wollte. Wenn sie das nicht kann und will, habt ihr keine Basis. Sie wird immer unzufriedener und das wird sie dich auch spüren lassen.
 
  • #28
Sie merkt dein fehlendes Engagement. Es gibt keine Weiterentwicklung. Du hast ne hübsche Frau, mit der du regelmäßig Sex hast. Mehr braucht ein @mightyMatze nicht zum Glück. Das gleiche Glück hättest du eventuell auch mit einer anderen Frau, die dich drüberlassen würde. Vielleicht merkt sie auch, dass da von deiner Seite her einfach nicht mehr da ist. Kein tiefergehendes Interesse. Keine Zukunftsperspektive. Nichts.
 
  • #29
Drei Wohnsitze sind schon allein aus finanziellen Gründen nicht denkbar.
Du das is nie klar u vor allem geht man manchmal mit einem "alles locker" ins Kennenlernen u dann verliebt sich einer ohne es geplant zu haben- und alle Konzepte drehen sich.

Ich dachte zB an ein Grundstück/ Garten, wo man einen Wohnwagen hinstellt, Lagerfeuer macht- so ein Familienort. Aber ich weiß natürlich nichts über deine Umgebung, Finanzen Neigungen- also sorry war a blöder Tipp. Meiner Erfahrung nach schweißt etwas gemeinsam zu gestalten zusammen- deswegen als Vorschlag. Habe nach etwas gesucht, dass ihr das Gefühl von "wir" und " uns" geben könnte.
 
M

mightyMatze

Gast
  • #30
Hast du ihr das ganz klar so kommuniziert?! Weis sie woran sie ist oder hast du ihr etwas anderes in Aussicht gestellt?
Nein ich habe das nicht so kommuniziert weil es bisher auch kein Thema war. Man muss doch nach 7 Monaten auch nicht schon ein eventuelles Zusammenziehen diskutieren, denke ich?

Ich war bisher nicht der Meinung dass ich es an Engagement fehlen lasse.

so ein Familienort. Aber ich weiß natürlich nichts über deine Umgebung, Finanzen Neigungen- also sorry war a blöder Tipp.
Nein warum denn blöde? Natürlich kann man grundsätzlich alles Mögliche durchdenken.
 
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